Wertungen

Wie ihr sicher wisst, bewerten wir – Simon und Sebastian – am Ende jeder Sendung die jeweils besprochene Episode bzw. den Film mit einem Daumen hoch (gut), quer (mittelmäßig) oder runter (schlecht).

Irgendwann kam uns die Idee, dass wir daraus ein System ableiten könnten, mit dem wir jeder kompletten Staffel eine Wertung zuteilen.

Auf folgenden Rechenweg einigten wir uns…

  • Geben wir beide den Daumen hoch, bekommt die Episode einen ganzen Punkt.
  • Ein Daumen hoch, einer quer: 0,75 Punkte.
  • Zwei Daumen quer – oder ein Daumen hoch und einer runter: 0,5 Punkte.
  • Ein Daumen quer, einer runter: 0,25 Punkte.
  • Beide Daumen runter: Null Punkte.

Aber wie nur wenden wir das auf eine ganze Staffel an?

  • Wenn wir in einer Staffel mit 26 Episoden immer beide den Daumen hoch geben, hat sie 26 von 26 Punkten; das entspricht einem TaD-Faktor von 100%.
  • Wenn immer beide Daumen quer gehen: 13 von 26 Punkten, also 50%.
  • Immer beide Daumen runter: 0 von 26 Punkten, ergo 0%.

Das sind nur grobe Beispiele. Tatsächlich vergeben wir jede Menge unterschiedliche Wertungen, die am Ende zu einer „krummen“ Prozentzahl führen, die wir auf zwei Stellen nach dem Komma runden.

So weit, so gut! Doch manchmal, wenn wir beide nicht bloß den Daumen nach oben geben können, sondern uns sogar einig sind, dass es sich hier um eine ganz besonders herausragende Episode, ja, einen persönlichen Klassiker handelt, dann verleihen wir ihr unseren begehrten De Forest Kelley Award of Excellence, benannt nach dem Darsteller des Pille McCoy, unserem Lieblingscharakter aus der Urserie.

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Wenn eine Staffel eine oder gar mehrere solcher absoluten Kracher-Episoden enthält, dann, so finden wir, muss sich das auch auf den TaD-Faktor auswirken. Für jeden vergebenen Award addieren wir demnach auf die Gesamtpunktzahl der Staffel einen vollen Zusatzpunkt.

Das kann allerdings zu besonderen Situationen führen. Wenn wir beispielsweise bei 26 Episoden immer alle Daumen nach oben halten und dann auch noch 13 De-Kelley-Awards verteilen, kommen wir bei der ulkigen Punktsumme 39 von 26 Punkten an – und damit bei einem TaD-Faktor von stolzen 150%. Das ist dann die finale Wertung; 100% sind bei uns also noch lange nicht Ende der Fahnenstange.

Noch zwei Bemerkungen…

  • Bei doppelt langen Episoden – also Pilotfilmen, TV-Filmen und Serienfinalen – geben wir natürlich jeder nur eine Daumenwertung. Aber weil diese Episoden besonders (ge)wichtig sind, werden sie so behandelt wie zwei Episoden, denen wir jeweils dieselbe Wertung gegeben haben.
  • Allerdings verdienen Zwei- und Mehrteiler, wenn sie im Gesamteindruck einen De-Kelley-Award verliehen bekommen, nur einen Bonuspunkt, nicht zwei, drei oder mehr. Ein solcher Award ist immer als die Würdigung einer besonders guten Geschichte zu verstehen, unabhängig davon, wie lange es gedauert hat, sie zu erzählen.

Das, was jetzt folgt, ist natürlich keine allgemeingültige Rangliste, noch nicht einmal die sogenannte Lehrmeinung, sondern einfach unsere eigene Sicht der Dinge. Wir sind uns oft viel zu einig, als dass diese Punktwertungen repräsentativ sein könnten. Aber sie sind eine Zusammenfassung, ein Monument unserer Reise einmal quer durch ganz Star Trek.

Platz 1: The Original Series, Staffel 1
99,14% TaD-Faktor
Vier De-Kelley-Awards für The Menagerie, Part I Part IIBalance of Terror, The Devil in the Dark und The City on the Edge of Forever.

Platz 2: The Original Series, Staffel 2
76,92% TaD-Faktor
Zwei De-Kelley-Awards für Journey to Babel und The Immunity Syndrome.

Platz 3: The Original Series, Staffel 3
61,46% TaD-Faktor
Ein De-Kelley-Award für The Tholian Web.