#186: Reunion (TNG 4.07)

Episode herunterladen (MP3, 71 MB)

5. November 1990:
In The Emissary kreuzte sich Worfs Weg mit dem seiner alten Flamme K’Ehleyr. In Sins of the Father schoben ihm Kanzler K’mpec und Schlitzohr Duras falsche Schuld in die Schuhe. Heute kollidieren diese Handlungsstränge mit voller Wucht – und dann ist auch noch ein Kind im Spiel. Klingonischer und Shakesheare-hafter geht es nicht.

In Deutschland: Tödliche Nachfolge, ausgestrahlt am 24. August 1993.

Dieser Beitrag hat 19 Kommentare

  1. Michael

    Rückblickend betrachtet war Gowron nicht die beste Personalentscheidung. Aber Worf ist eindeutig der entscheidende Faktor bei den Klingonen. Erst den einen Kanidaten umgelegt, auf DS9 dann den anderen. Und die Ernennung von Khaless II. zum Imperator geht auch auf sein Ideenkonto. Mir ist das zuviel Zuspitzung auf einen Charakter. Ansonsten nette Folge und netter Podcas. Alles Ok.

    1
  2. Thorsten

    Schöne Folge, wie immer! DeForest Kelley Award ist auch verdient. Für mich ist Suzie Plakson, neben Jeffrey Combs, die Darstellerin, bei der ich es sehr schade finde, dass sie nie eine Hauptrolle in einer der Star Trek Serien ergattert hat. Und auch wenn es schade ist, das K’Ehleyr jetzt raus ist, war Ihr Tod dramaturgisch wirkungsvoll und natürlich auch charakterbildend für unseren Worf.

    3
  3. Köm

    Ja, habt ihr fein gemacht! Wieder witzig, wieder interessante Hintergrundinfos – toll recherchiert und interpretiert.
    Das mit der Hall-of-Fame-Email hab ich zwar nicht kapiert, aber ihr schreibt es dann sicherlich noch auf die Webseite. Deshalb: egal!
    Ich guck jetzt mal Discovery S01E01 – weil ich nix mehr weiß und nicht ahnungslos in die dritte Staffel reinstolpern will. Ich weiß nur noch, dass ich sie scheiße fand 🙂 Aber man muss auch mal Star Trek gucken, wenn man keine Lust hat.
    Danke für euren Podcast – er ist eine Bereicherung unserer Heimat: dem Alpha-Quadranten
    K

    1
    1. Simon

      Hi Köm, die Antworten auf Deine Fragen bezüglich der Hall of Fame findest Du ganz unten auf der Unterstützen-Seite!

  4. Whisky_Duke

    Ganz klar verdienter Kelley Award, denn die Folge ist ein weiterer Meilenstein des TNG Storytellings und bereitete den Weg für das, was später bei DS9 kam.
    Nicht nur der Tod von 3 Nebenfiguren, sondern vor allem die „Menschwerdung“ von Worf sind hier das entscheidende Element, das gewaltsame Ausbrechen aus der Roddenberry-Box.
    Großes Kino, diese Folge!

    2
  5. BjoernHH

    Huhu! Ein paar Anmerkungen zu dieser Folge:

    Alexander müsste aber ein Dreiviertelklingone sein, oder? Worf als Vollklingone und K´Ehleyr als Halbklingonin?

    Nach dieser Podcastfolge dürftet Ihr RT Deutsch als Follower verloren haben, wenn diese es je waren… 🙂

    Als Worf seinen Kommunikator abnimmt, wirft er ihn auch ganz nachlässig auf ein Tischchen, und der Kommunikator fällt sogar runter. Viel besser hätte man die Absicht, die Sternenflotte kurz hinter sich zu lassen, nicht inszenieren können!

    Ich war nach dem Schauen der TNG-Folge ganz baff, wie vollgestopft mit Handlung diese war! Mann, da ist echt viel passiert in dieser Dreiviertelstunde. Der Award war verdient.

    4
  6. Kleiner Bruder

    Hallo ihr Lieben!
    Ihr habt das großartig zusammengefasst, das war eine echte Ausnahmefolge, auch für Star Trek. Und das seltsamerweise – oder doch gerade weil? – das weder typische Science fiction ist noch irgendwohin gegangen wird, „wo noch niemand zuvor gewesen ist“. Aber eben mit guter dramatischer Handlung und guten Dialogen und mit glänzenden Schauspielern.
    Ein paar Gedanken bleiben natürlich noch, was in der Folge nicht ganz klar war. Dass K’Ehleyr (Kläre?) hier für K’Mpec (Kumpel, sagt die Autokorrektur) spricht, das passt zu ihrem eher kritischen Verhältnis zur klingonischen Kultur. Dadurch ist sie die perfekte Verbindungsoffizierin zur Föderation.
    Dass das Treffen nicht auf der klingonischen Heimatwelt stattfindet macht auch Sinn. Dort stehen nämlich die Truppen der Kandidaten bei Fuss, um bei einem „falschen“ Wahlausgang ihre Freiheit zu verteidigen. Typisch klingonisch eben, wir hier auf der Erde kennen so was ja gar nicht (Obwohl – die Weimarer Republik hiess ja gerade deswegen so,weil sie nicht in Berlin gegründet werden konnte).
    Ja, und dass Alexander so schnell gross wird – Spezies altern eben unterschiedlich schnell. Manch einer ist sogar noch mit fünfzig ein Baby. Und für Klingonen gilt eben: entweder du wirst schnell groß oder gar nicht. Der Name ist ja auch nicht uninteressant gewählt: der Männerabwehrende. Wer hat nicht an Alexander den Grossen gedacht?
    Auch gut natürlich, dass hier folgenübergreifend gedacht wurde. Handlungen und Ereignisse in einer Folge haben Konsequenzen in späteren und werden nicht total vergessen, wie das sonst allzuoft passiert.
    Und wie schon früher wird auch das „Klingonenbrimborium“ nicht einfach zelebriert, es wird eher vom Sockel geholt.
    Das Einzige, was mir persönlich ein bisschen fehlt ist halt dieser „sense of wonder“. Aber man kann nicht alles haben.

    1. Kleiner Bruder

      Gestern Abend vergessen, warum Worf so leicht davonkam. Die Tat geschah doch auf klingonischem „Boden“, das Opfer war ein klingonischer Staatsangehöriger. Da scheint es vertretbar, bei der Beurteilung klingonisches Recht anzuwenden – und nach dem ist doch eigentlich nichts Besonderes passiert…?

      5
      1. Ronnsen RD

        Allerdings ist der Mord an K’Ehleyr auf dem „Boden“ der Föderation verübt worden und unterlegt damit „erstmal“ der Gerichtsbarkeit der Föderation.
        Worfs Job wäre es hier gewesen, den Tatort zu sichern, offizielle Untersuchungen zu führen und ein Verfahren einzuleiten. Erst, wenn offiziell festgestellt worden wäre, dass es eine reine Klingonen-Angelegenheit ist, hätte er vielleicht sein Recht auf Rache einfordern können.

        Worf hat hier ganz offensichtlich seine Pflichten als Sternenflottenoffizier für persönliche Belange über Bord geworfen und dazu noch eine Tat begangen, die zu den Prinzipien der Sternenflotte und sogar der Föderation in Widerspruch steht.

        Ist Worf jetzt Föderationsbürger oder „Klingone“ im Sinne eines Bürgers des Klingonischen Reichs? Oder immer so, wie er mag oder es die Story gerade verlangt?

        Wer garantiert denn, dass Worf bei der nächsten Außenmission nicht einen umbringt, der ihn „Feigling“ nennt? Aus der Klingonen-Sicht völlig gerechtfertigt.

        ————————–
        Realistisches Szenario: Darf in Deutschland ein Fundamentalist seine Tochter abstechen, wenn sie einen „Ungläubigen“ liebt und es im Heimatland des Täters völlig okay ist?
        ————————–

        Mir ist schon völlig klar, dass gerade diese innere Zerrissenheit eines der Leitmotive für den Charakter „Worf“ darstellt, allerdings finde ich, dass hier eine Angelegenheit solcher Tragweite mit einem „Eintrag ins Klassenbuch“ deutlich zu lasch abgetan wird.

        1
        1. Kleiner Bruder

          Ok, vielleicht anders gefragt. Angenommen, ein Deutscher mit Migrationshintergrund (um einen direkteren Vergleich mit Worf zu haben) reist in sein Herkunftsland. Dort verübt er eine Tat, die nach deutschem Recht strafbar wäre, nach dortigem Recht jedoch legal. Es ist auch kein deutscher Staatsangehöriger betroffen. Könnte man diesen Menschen nach deutschem Recht verurteilen? So weit ich weiß kann Recht manchmal kompliziert sein, aber in diesem Fall denke ich das nicht.
          Klar, wir sprechen hier, im Kontext der Folge, von Selbstjustiz und Totschlag, nach unserem Rechtsempfinden völlig unmöglich. Aber so ist die klingonische Kultur eben eingeführt worden, als nicht-irdisch, fremd.
          Anders läge der Fall natürlich, wenn z.B. die Tat auf, sagen wir, Vulkan begangen worden wäre, oder wenn das Opfer ein Angehöriger der Sternenflotte gewesen wäre, der von Andor stammt. Hier könnte wohl nur noch ein guter Anwalt helfen.

          1
          1. Sebastian

            Mahlzeit zusammen,

            hier reden wir aber doch von einem anderen Fall.

            Angenommen, das US-Militär ist auf Auslandseinsatz. Ein hochrangiger Offizier aus der Truppe hat seine Wurzeln in diesem Land. Und in der Gegend, durch die man gerade zieht, noch eine Rechnung offen. Also entfernt er sich nachts von der Truppe und murkst einen seiner Widersacher ab.

            Ganz unabhängig davon, welche Nationalität auf wessen Boden was gemacht hat: So etwas hat, wenn es auffliegt, auf jeden Fall ein militärjuristisches Nachspiel.

            Worf muss sich hier nicht bloß als Klingone verantworten, sondern als Sternenflottenoffizier. Auch und nicht zuletzt deswegen, um die Integrität der Organisation zu wahren.

            Kann ja nicht angehen, dass das Flaggschiff wie ein Racheengel durchs All saust und Angst und Schrecken verbreitet.

            Schönes Wochenende euch,
            Sebastian

            5
          2. Ronnsen RD

            Da war Sebastian wieder schneller… 🙂

            @Kleiner Bruder
            Du hast Recht, was dein Beispiel angeht. Zumindest nach dem deutschen Strafgesetz ist es so, dass das dt. Strafrecht für Deutsche als Täter im Ausland nur für solche Taten gilt, die auch am Tatort mit Strafe belegt sind.
            Wäre Worf bei der Tat nur Zivilist, drohe ihm kein Strafverfahren seitens der Föderation für das Töten von Duras.
            Allerdings könnte man ihn hier wegen Selbstjustiz drankriegen: Der Mord an K’Ehleyr fällt in die Zuständigkeit der Föderation und somit hat die Föderation hier das Gewaltmonopol, wonach es nur dieser zusteht, ein Verfahren einzuleiten, eine Strafe zu verhängen und zu vollstrecken.

            Worf ist aber hier kein Zivilist, sondern Militäroffizier und da kann ich Sebastian nur in vollem Umfang zustimmen!
            Im Zuge dessen hat er einiges auf der Uhr:
            – unerlaubtes Entfernen
            – Befehlsverweigerung (wenn man Rikers Ruf als Befehl interpretiert)
            – unehrenhaftes Verhalten für einen StF-Offi (Welch Ironie!)

            Da hätte mindestens eine Degradierung drin sein müssen und seinen Job als Sichterheitschef wäre er auch los geworden.

            Sehr fraglich ist auch, ob man so jemanden noch in der Sternenflotte haben möchte. Was ist, wenn Worf im nächsten Urlaub zum heiteren Ehrenmorden nach Qo’n… ähm, zum „Klingonen-Planeten“ fliegt und sich weiter durch die Duras-Familie schnetzelt? (Huch… Spoiler!)
            Wie Sebastian schon schreibt: Kann so jemand noch glaubhaft die Werte der Föderation und Sternenflotte vertreten?

            2
          3. Kleiner Bruder

            @Ronnsen
            Eine bemerkenswerte Analyse. Eine Frage hätte ich gerade noch wegen der Zuständigkeit der Föderation im Fall von K’Ehleyr. Ja, die Tat geschah auf dem „Boden“ der Föderation. Aber war K’Ehleyr jetzt nicht klingonische „Bürgerin“? Und der Täter, ebenfalls Klingone, hatte sich der Verhaftung bereits entzogen, so dass die Föderation keine Zugriffsmöglichkeit hatte. Gilt in diesem Fall jetzt das Föderationrecht oder das klingonische Recht? Nach letzterem scheint alles legal gelaufen zu sein, siehe den Enspruch von Ma’Tloc weiter unten. So etwas wie ein Amtshilfeersuchen oder gar ein Auslieferungsantrag wäre wohl kaum erfolgreich gewesen.
            Und, ganz pragmatisch gedacht, hat Worf damit für die Föderation noch ein dringendes diplomatisches Problem gelöst. Vielleicht auch deswegen war Picard bereit, die Sache unter den Teppich zu kehren.

            2
          4. Ronnsen RD

            @Kleiner Bruder
            Gut, dass Du es ansprichst! Da wird die Sache sogar noch eindeutiger.
            K’Ehleyr ist in der Tat die Botschafterin der Föderation (im Klingonischen Reich) und damit Föderations-Bürgerin und dazu eine hochrangige Amtsträgerin.

            Somit fällt der Mord an Ihr unstreitig in die Zuständigkeit der Föderation, sogar wenn er nicht auf deren Boden passiert wäre. Selbst wenn man eine doppelte (Staats)Angehörigkeit unterstellt, wäre die Föderation zumindest auch zuständig.

            Die Tat stellt mMn sogar einen Zwischenfall höchster diplomatischer Brisanz dar, der das Verhältnis zwischen den beiden Großmächten bis ins Mark hätte erschüttern müssen/sollen/können.

            Vielleicht hat man aber so wohlwollend über die ganze Sache hinweggesehen, weil auf der einen Seite der Schuldige bestraft wurde und auf der anderen Seite eine offizielle Untersuchung womöglich ganz viel von den krummen Machenschaften in der Klingonischen Führung offengelegt hätte. Das hätte die Machtübernahme Gowrons und die Stabilisierung des Reichs gefährdet.

            1
  7. Kleiner Bruder

    Einspruch des Verteidigers Ma’Tloc:
    Worf hat in diesem Fall nicht einfach eine „alte Rechnung“ offen gehabt. Auch hat er den Geschädigten nicht einfach „abgemurkst“. Er hat lediglich das klingonische Jedermannsrecht zur Strafverfolgung ausgeübt, wozu er, nach den bekannten Grundsätzen der klingonischen Kultur, als Angehöriger geradezu verpflichtet war.
    Die ihm zur Last gelegte Tat geschah auch nicht heimtückisch oder mit besonderer Grausamkeit, was eine Einstufung als Mord rechtfertigen würde. Nach den vorliegenden Zeugenaussagen war es ein fairer Kampf, in dem dem Geschädigten alle Möglichkeiten der Gegenwehr zur Verfügung standen. Tatsächlich hat dieser sich sogar zweifelhaft verhalten, indem er gewissermaßen um Verschonung bat im Austausch gegen Informationen.
    Das Einzige, was dem Angeklagten zur Last gelegt werden muss, ist das unerlaubte Entfernen von der Truppe was, denke ich, von seinem Captain beurteilt werden könnte.
    (Aus der Serie: Star Trek: Law and Order)

    3
  8. John

    Hallo

    Das hier hat zwar nun nichts mit der Folge zu tun, aber wenn noch jemand coole Poster sucht, dann googelt mal

    steve thomas star trek

    Ich liebe seine arbeiten

    Schönen Tag noch
    John

  9. Heiko Dreier

    @Ronnsen RD: Kann es sein, das durch den Eintrag in die Personalakte, Worf bei den Beförderungen zurückgestuft wurde? Er wird ja erst in ca. 4 Jahren zum Lt.Cmrd. Bei Geordi LaForge ging es wesentlich schneller. Staffel 1: Lt.jun., Staffel 2: Lt.sen., Staffel 3: Lt.Cmdr.

    2
    1. Ronnsen RD

      Schöner Gedanke! Explizit gesagt wird es meines Wissens nach nicht, aber ja, das könnte durchaus so sein.

  10. Don

    Moin!

    Die “Rückspultaste”-Folge über “Maniac Mansion” habe ich bereits gehört und ich finde sie einfach nur großartig. Sehr sehr sehr großartig! Man spürt die Liebe zum Thema und zum Detail, mit der sie gemacht wurde.

    Die Idee, einen Sohn von Duras ins Spiel zu bringen, wurde ja später nochmal aufgegriffen.

    Ich finde ja, das vordere Stück von K’empecs klingonischen Schlachtkreuzers sieht ein wenig wie der Millennium Falcon aus.

    Alexander ist nicht ein Viertel-Klingone, sondern ein Dreiviertel-Klingone. (Wenn ich hier mal so Mendeln für Amateure machen darf!)

    Für Simons These, das K’mpec K’ehleyr ausgewählt hat, gerade weil sie sich nicht um das ganze Klingonengetue schert, ist aber das Wissen um ihre besondere Beziehung zu Worf nicht erforderlich. Deswegen denke ich, Simon hat mit seiner Erklärung vollkommen recht.
    Dazu passt ja dann auch sehr gut, dass K’mpec ausgerechnet einen Außenstehenden zum Überwacher des Nachfolgeritus macht.

    Worf ist voll im Sippenhaftungs-Modus: Wenn Duras’ Vater ein Verräter war, dann muss es sein Sohn auch sein!

    Auch unter den Klingonen gibt es Redshirts!

    Bitte macht Euch doch nicht immer über den Geordi lustig. Ich mag den!

    Wieso geht Duras eigentlich in ein Enterprise-Quartier? Hatte er nicht eben gerade noch gesagt, er wolle zu seinem Schiff zurückkehren?

    K’ehleyr hat offensichtlich kein rosafarbenes Blut. Aber sie ist ja auch Halbklingonin.

    Ja, ich fand K’ehleyr auch toll, schade, dass sie so früh gehen musste!

    Die Szene, in der Worf den Alexander auffordert, sich seine tote Mutter anzusehen und sich immer daran zu erinnern, habt Ihr ja völlig übergangen! Dabei wird sie in “Firstborn” ja nochmal eine Rolle spielen.

    Das Schwert von Duras sieht ein wenig wie ein Katana aus. Dass er kein Bat’leth benutzt, soll vielleicht betonen, dass sein Herz nicht klingonisch schlägt. (Naja, vielleicht auch nicht…)

    Duras’ Blut ist auch nicht rosafarben. (Aber wie gesagt: sein Herz schlägt ja nicht klingonisch!^^)

    Die abschließende Unterredung zwischen Picard und Worf ist für mich das, was diese Folge leider stark herunterzieht. Die ist sowas von schlecht geschrieben!
    Simon sagt, es sei nicht mehr als ne Standpauke. Ganz im Gegenteil! Noch nicht einmal das ist es. Picard rügt ihn nicht oder redet ihm ins Gewissen. Nein, er baut ihm von Anfang an goldene Brücken.
    Und der peinlichste Satz ist ja dann: “I had hoped you would not throw away a promising career.”
    Aha! Das ist so sehr ein “Schwamm drüber!”, dass es schon wehtut.
    Dann noch ein mickriger Verweis, der aber lediglich seiner Akte hinzugefügt wird, ohne weitere Folgen. Mindestens eine Degradierung hätte da noch drin sein müssen!
    Dismissed, Ensign Worf!

    Später in DS9 in der Folge “Rules Of Engagement” werden Worfs innere Dämonen, ob er nun mehr Klingone oder mehr “Sternenflotte” ist, nochmal sehr ausführlich erörtert werden und das wird dann auch wirklich sehr interessant!

    Fazit? Früher fand ich die Folge besser. Inzwischen bin ich ein wenig ernüchtert. Eigentlich ist von Anfang an klar, dass Duras das Schwein ist. Die ganzen Finten bzgl. Gowron sind zu keinem Zeitpunkt wirklich überzeugend.
    Die Klingonen machen hier durch und durch einen verschlagenen Eindruck, was irgendwie “out of character” ist.
    Lediglich Worf und K’ehleyr sind wirklich überzeugend.
    Dann noch diese sogenannte “Standpauke”.
    Nein, ich muss es leider so sagen: Die Folge ist Mittelmaß. Daumen quer!
    (Schade für eine Folge, die so viele Auswirkungen auf spätere Handlungsstränge hat.)

    B’elanna Torres ist nur ein ganz schaler Abklatsch von K’ehleyr, die dann im Laufe der “Voyager”-Staffeln auch noch immer weicher dargestellt wird! Kira ist da schon ein besserer Vergleich.

    Ich habe Euch zwar ebenfalls unterstützt, aber das mit der “Hall of Fame” brauch ich dann doch nicht.

    2

Schreibe einen Kommentar