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9. Juni 1997:
Am Horizont droht der offene Konflikt mit dem Dominion, deswegen hat die Besatzung von DS9 miese Laune, allen voran Captain Sisko. Doch eine 1951er Willie-Mays-Baseball-Sammelkarte könnte Fattern aufmuntern, denkt Jake und stellt mit Nog die Station auf den Kopf. Weyoun und Kai Winn werden ebenso in den Strudel der Ereignisse gezogen wie ein „Wissenschaftler“, der den Jungbrunnen sucht.
In Deutschland: Die Karte, ausgestrahlt am 24. März 1998.
Ich bin zwar nicht ganz durch mit der Folge aber hier schonmal ein kleiner Vermerk:
Das Thema „In der Föderation gibt es kein Geld mehr“ wurde definitiv schon in Star Trek – First Contact behandelt als Jean dies Lilly erzählt weil die erstaunt über die Größe der Enterprise E ist.
Ansonsten bisher aber eine sehr launige Besprechung zu einer sehr guten und launigen Folge
Witzig, auch mein erstes Autogramm war von Eike Immel, damals beim Pokalspiel vom VfB Stuttgart bei Preußen Münster Anfang der 90er.
Ich war eigentlich nie Fan von Autogrammen und später von Fotos bis mein Bruder irgendwann auf einer FedCon ein Foto mit Robert Duncan McNeal gemacht hat. Dann war ich zumindest was Fotos angeht auch angefixt. Und bevor ich mein Geld in sinnlosen Konsum stecke, kaufe ich mir einfach eine schöne Erinnerung.
Apropos, ab wann sind denn Simon und Sebastian beim Fotoshooting auf der FedCon zu sehen? 😉
Eine sehr schöne Folge. Ich hatte viel Spaß dabei, nochmal Nog und Sisko jr. in Aktion zu sehen, bevor es gerade für Nog sehr schwere Zeiten werden. Auch der B-Plot war erstklassig besetzt und quasi schon die Einleitung zum Finale, auf das ich mich wirklich freue. Mich erinnerte der Sarkophag ja direkt an Stargate SG1, wo die Goa’uld mit ihre Wirtskörper ewig jung halten.
PS: Gerade in 2024 war TAD während meiner Arbeitslosigkeit eine wichtige Säule jeden Dienstag. Parasoziale Beziehungen helfen durchaus, wenn andere wichtige Säulen wegbrechen.
PPS: Sag mir Namen von Stars deiner Jugend und ich sage dir, wie alt du bist. 😀
Moin zusammen,
Mir geht durch den Kopf: „gehen Verschwörungsgläubigkeit und Star-Trek-Fandom eigentlich zusammen?“ Was für ein herrlicher Spaß war diese DS9-Folge – quasi ein filmisches Festmenü.! Dass Sebastian ein esoterisches HOA-Instrument benennt war mir von Anfang an klar. Toll wie hier der absurde Schwurbel an der Nase durch die Manege gezogen wird. Ich wette dass Imfgegener und Chemtrailgläubige sagen würden: „Da sieht man es mal wieder: der innovative Wissenschaftler wird hier nicht ernst genommen, das Establishment will die Unsterblickeit verhindern, damit die Pharmaindustrie Gewinne machen kann..“ Der Landarzt war hochverdient. Ich möchte annehmen dass auch das Schreiben der Episode ein großer Spaß war. Sisko zitiert übrigens auch Stefan Heym vom 4. 11. 1989 auf dem Alexanderplatz: „Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen…“. Super Besprechung!
Ach ja! Mein Kopf hatte Stefan Heym abgespeichert, aber nur zu 90% und dann auf dem letzten Meter die falsche Abbiegung genommen. Danke Dir für die neue Synapse!
Huhu, Sebastian! Nach stolzen 9 Jahren TaD sind wir Roddenbärchis sozusagen betazoidisch-empathisch evolviert und telesynaptisch mit Euch verbunden *lg*.
Also so wie ich mittlerweile mit Sebastian! Hinterher werden wir so ne Art Borg-Kollektiv, aber bisschen netter und individueller. 😀
Genau! Müssen wir nur noch gucken wer die „Queen“-Rolle übernimmt. Ich könnte einen ollen Neoprenanzug spendieren!
Mach Du mal ruhig! 😀
Hallo Jungs,
In „Heart of Stone“ hatte Nog doch dem Sisko Latinum angeboten, um „eine Lehrstelle zu erwerben.“ Sisko hat das jedoch abgelehnt. Was ist eigentlich mit dem Geld passiert? Ist das in den fünf Barren mit drin?
Bitte nicht verwechseln: Babel ist Babel und Coridan ist Coridan. In „Journey to Babel“ ging es darum, dass Coridan die Aufnahme in die Föderation beantragt hat, und auf Babel sollte darüber verhandelt werden. Es wird jedoch nicht gesagt, dass Babel im Coridan-System liegt.
Synchro-Alert: Das Acrylgemälde auf schwarzem Samt diente als Inspiration für die Flagge der ersten ARSENkolonie! Arrrrgh… In den deutschen Untertiteln heißt es jedoch korrekt „Marskolonie“.
Die Synchro hat sich noch einige andere Ungenauigkeiten erlaubt, aber die „soulless minions “ werden ganz passend mit „seelenlose Lakaien der Orthodoxie“ übersetzt.
Berengaria ist nicht neu. Laut Spock in „This Side of Paradise“ gibt es dort Drachen.
Auch von mir gibt es Daumen hoch für diese herzerwärmende Folge und mit dem DeKelley bin ich voll einverstanden.
🖖 Eure Bridge
Wird eigentlich noch enthüllt wie denn die menschlichen Sternenflottenmitarbeiter ihre Drinks bei Quark bezahlen?
ich möchte zur Übersetzung ergänzen:
seelenlose Lakaien der Orthodoxie ist so derart genial, ich liebe einfach alles daran. Da hat die Synchro richtig gute Arbeit geleistet.
Bin zwar noch nicht ganz durch, aber dachte gerade zum Thema Äquivalent zu den Baseballkarten in Deutschland:
Heute so gar nicht mehr relevant, aber früher mal ähnlich gehyped, extrem hohe Preise, mit Börsen und Auktionen: Die Ü-Ei-Figuren. Auch sehr zeitspezifisch mit sehr seltenen, begehrten Figuren, Fehldrucken etc. Und auch eher Regional. Während der Hype vor allem hier in Deutschland und Italien immens war, kannte man das Ü-Ei im Rest der Welt kaum. Und der Kaugummi, dem die Karten beilagen, waren hier eben das Schokoladen-Ei.
Außerdem z.B. Telefonkarten. Und sollten wir vielleicht über Briefmarken reden? Ist ja nicht so, als hätten die Amis das erfunden.
Die beiden in DS9 abgebildeten Sportsammler-Fimmel Sammelkarten und originale Spielbälle sind ja noch harmlos. Seit den 90ern kam etwas neues hinzu für den Freund der geflegten Wertsteigerung, nämlich Game Worn. Die kenntnis darüber gelang relativ früh in meinen Erfahrungsschatz, weil ich zufällig jemanden kenne, der jemanden kennt, der sich als Deutscher in Deutschland mit US-Ware dieser Spezifikation ein auskömmliches Einkommen verschaffte. Außerdem rein zufällig fröhnte ich selber ne Weile dem schönen Eishockeysport und … that shit stinks? Like hell? Ich kapiere schon die Magie auf ne Art. Aber das erste, was ich tun würde, wäre ein für mich wertsteigender Gang zur Waschmaschine.
Und noch eine Kleinigkeit zum Anfang der Folge:
Sebastian erwähnt die Ausstrahlung von Episoden auf Premiere, die früher waren als die dt. Erstausstrahlung auf Sat.1. Das kann ich (leider nur aus dem Gedächtnis) bestätigen. Aber ich glaube, dass die 6. und v.a. die 7. DS9 Staffel nicht auf Premiere im Pay-TV erstmalig mit dt. Synchro lief, sondern beim Konkurrenten DF1.
Meine Family hatte damals schon eine ganze Weile ein Premiere Abo und ich bekam mit, dass an Tag X neue Folgen auf deren Kanal „SF – der Science-Fiction-Kanal“ starteten – Monate vor der Ausstrahlung auf Sat.1. An diesem Tag habe ich dann alle Hebel in Bewegung gesetzt, um meine Eltern davon zu überzeugen, sofort auch DF1 zu abonnieren, damit mein Bruder und ich die neuen Folgen noch am gleichen Tag nicht verpassen würden.
Nur den genauen Zeitpunkt bekomme ich nicht mehr zusammen, meine aber mich daran erinnern zu können, dass die Ausstrahlung der 7. Staffel rund um einen Feiertag geschah, denn ich in meiner Erinnerung hatte ich Ferien… Ich gehe also davon aus, dass die Ausstrahlung rund um Silvester/Neujahr 1998/1999 geschehen sein muss.
Eine ganz wunderbare Folge! 😊 Genau so muss Star Trek für mich sein.
Nur leider werden eben diese Erwartungen von DS9 nur selten erfüllt.
Ich liebe die Folge auch sehr. Nicht nur, weil sie eben noch mal humorvoll den Alltag zeigt, sondern eben, weil es danach ja ab nächster Woche regelmäßig Tritte von Fortuna zwischen die Beine geben wird.
Ich finde übrigens nicht, dass Vinn hier einen Babyfaceturn hinlegt, sondern sie versucht, sich auch mit der Unterstützung des Abgesandten abzusichern. Denn sie weiß natürlich, dass sie bei dem Spaziergang gesehen wird. Wenn die Sache also Richtung Süden geht, kann sie immer sagen: Schaut her, ich habe mich doch mit dem Abgesandten beraten.
Auch Weyoun hat, glaube ich, Hintergedanken bei seinem Treffen mit Dr. Gaiger. Denn ich würde mal vermuten, dass der Geheimdienst seine Treffen genau beobachtet. Ich bin mir sicher, dass er zwar schnell erkennt, dass bei Gaiger nichts dahinter ist, er sich dann aber einen Spaß draus macht, eine ganze Abteilung bei Starfleet in den Wahnsinn zu treiben, weil die versuchen, zu verstehen, warum Gaiger für das Dominion so wichtig ist.
Was die Kritik an BSG 2001 angeht, dass es keine Humorepisoden hat. Möchte ich als Ergänzung nur noch die Einschätzung geben, dass dies vielleicht auch am damaligen SyFy-Channel als Geldgeber liegt. Denn dort war damals zu der Zeit das Zugpferd „Stargate SG-1“ und am Ende auch zusammen mit „Stargate Atlantis“ Die hatten regelmäßig auch solche Humorepisoden wie wir sie aus Star Trek kennen. BSG war aber damals immer auch schon eine Abgrenzung dazu, weil es eben deutlich düsterer sein sollte. Ist halt die Frage, ob es dann an den Produzenten liegt.
Oh, das ist so ein wundervoller Gedanke, danke dafür.
sehe ich auch so, fantastischer Head-Canon.
Danke an CptCalhoun.
Schließe mich an, schön die Idee. 🙂 Auch das mit Winn ist ein guter Gedanke, wobei ich doch finde, dass sie ein bisschen wahrhaftiger ist in dieser Folge. Irgendwo in sich drin glaubt sie schon, das Richtige für Bajor zu tun, sie will ja auch nicht vom Dominon vernichtet werden. Sie kann nur einfach nicht selbstlos und hat immer Hintergedanken über ihre eigene Position, und das vernichtet diesen Restfunken Gutes in ihr langfristig.
Spannend ist aber wirklich, wie weit die Autoren mit Gaiger der heutigen Zeit in Sachen Schwurbler voraus waren. Hab das letzte Jahr selber gemerkt, als ich mich mal für mich persönlich zu einem medizinischen Thema im Netz umfassender informieren wollte. Was ich da teilweise an bescheuertem Stuss gelesen und als Video gesehen habe, war echt schräg. Hat erst mal gefühlt eine Ewigkeit gedauert, bis man da Quellen hatte, wo man sagte, das passt jetzt. Aber gut, wie Gaiger da reinpasst. Denn gerade auch bei YouTube habe ich dann echt Videos gefunden, wo auch Leute wie Gaiger mit ihren professionellen Verkaufsgesprächen aufgetreten sind und man dann nur denkt: Boah, dass ihr so einen Stuss frei verbreiten dürft, ist echt das Letzte.
Ich denke, dass es die früher auch schon gab, sie waren eben nur nicht so sichtbar und vernetzt wie heute. Von Kombuchapilz-Connoisseuren (bei Mondlicht vergraben), Wünschelrutengängern oder Energieplatten unterm Bett angefangen hin zu Präastronautik-Bestsellerautoren. Und wurden eher als harmlose Querköpfe positiv gesehen und verlacht. Ich könnte mir vorstellen, dass Giger heute wesentlich negativer dargestellt werden würde und nicht einfach nur schrullig.
Deine Erfahrungen bezüglich medizinischen Themen teile ich, da habe ich auch schon Dinge gesehen, das kannste Dir nicht ausdenken.
Eine wundervolle Besprechung einer wirklich schönen kleinen Folge.
Und dass ihr gerade davon so derart begeistert, ja angezündet seid, u.a. das mag ich so an euch.
Nur zwei Details:
Ich finde, im Ausklang verschenkt die Folge sehr viel Happy-End-Potential, in dem sie nur die uns bis dahin bekannten Betroffenen des großen Handelsweg der gegenseitigen Freude zeigt. Das wirkt auf mich zu wenig für Siskos plötzlich völlig andere Wahrnehmung der Stimmung auf der Station. Warum kriegen wir da nicht noch zwei, drei weitere Zwischenschnitte von völlig random Stationsbewohnern. Was weiß ich, irgendein Tempelmönch, der sich über seine Kerzenlieferung freut. Morn kommt nur mit einem Handtuch bekleidet aus der Sauna. Irgendwie sowas, ich bin nicht kreativ, ihr wisst schon.
Wofür hat Dr. Gaiger jetzt eigentlich so viel Geld für den Kasten bezahlt? Fand ich beim gucken schon rätselhaft, ihr habt das auch nicht erwähnt, wird das echt gar nicht erklärt oder auch nur angedeutet?
Und noch eine Beobachtung:
Aus analytischer Sicht ist der Cold Opener einigermaßen strange. Man hat erst diese extrem gut aufgebaute Spannung im Raum beim Abendessen. Uiuiui, hier gehts um alles. Logischerweise geht man hier in den Abspann, das Publikum sitzt am Rand des Sofas. Stattdessen kommt die Szene im Quarks und wir gehen in den Anspann mit dem Spannungsbogen … der Bengel will seinem Vater eine Sammelkarte kaufen? Und wie sein letzter Satz verrät – er wird dabei auf Probleme stoßen? Typische Teenager-Probleme vermutlich? Wen soll das denn vom Umschalten abhalten?
Heute finde ich das großartig. Aber das sind so Stellen, an denen ich spüre, warum ich – als junger TNG-Fan – damals so an DS9 und seiner moderneren Erzählweise abgeprallt bin, wann immer das zufällig mal im Fernsehen lief: Man muss diese Leute halt erstmal kennen. Man muss verstehen, dass und warum es einem als Publikum was bedeutet, wenn denen etwas was bedeutet. Aus sich heraus. Und man muss sich den Charakteren erstmal gewahr sein, um Freude an deren Charakterentwicklung zu finden. Was interessiert mich als Junge an der Fernbedienung denn der Sohn von irgendwem und sein Kumpel, die ich beide nicht kenne? Wo sind denn die spannenden Leute aus der Anfangsszene hin?
Und leider gehört da auch das folgende dazu: Ich bin mir einigermaßen sicher, beim ersten stringenten Durchgucken von DS9 viele Jahre später habe ich diese Folge als leidlich amüsante, allenfalls nette Füllerepisode wahrgenommen. Und die von Euch benannten, durchaus auffälligen, nennen wir sie mal „Plot Holes“ (als gäbe es keine seltsamen Zufälligkeiten und dumme Entscheidungen IRL), die haben mich massiv gestört. Weil ich einfach noch nicht so weit war, die wahre Größe der Dialoge und vor allem der Darsteller anzuerkennen. Und wie unwichtig sowas in so einem Fall auch mal sein kann.
Ich kann da natürlich nur von mir reden. Aber ich fürchte, ich bin da nicht alleine. Das ist so eine Folge, die mir nochmal klar aufzeigt: DS9 war seiner Zeit im damaligen TV in Teilen einfach weit voraus. Und so toll ich das jetzt finde – all die Leute in den Positionen, wo die Zahlen bewegt und die Entscheidungen getroffen werden, und die das zu der Zeit einfach nur falsch fanden, die hatten schon nicht ganz unrecht.
———- Spoiler —————–
S
P
O
I
L
E
R
Ich habs nicht ausgehalten und hab auch die nächsten zwei Folgen DS9 geguckt. Und ich finde es neben dem ganzen Aufbau an Shit, den diese Folge bereits leistet, bemerkenswert, wie dieser (einfach zusammengehörende) Drei-Folgen-Bogen mal mehr, mal weniger subtil eine Charaktereigenschaft von Weyoun herausstreicht – ja, eine Charaktereigenschaft eines Charakters, der dazu angelegt ist, keinen Charakter und keine eigene Meinung zu haben -:
Weyoun würde selbstverständlich niemals die strategischen Entscheidungen der Gründer hinterfragen. Und wenn Cardassia deren Brückenkopf sind, dann handlet er die Leute dort halt. Auch wenn er – wie das Dominion insgesamt – die Cardassianer ob ihrer spezifischen Charaktereigenschaften noch so verabscheut. Letzteres ist erstmal nichts neues und wird auch später noch mehr als deutlich genug werden. Aber was für mich hier neu herauskommt: Jungejunge, was hätte der Mann stattdessen lieber die Föderation als Verbündeten. Und jeden Einzelnen, den er da kennt. Ich glaube, Weyoun liegt jeden Abend wach und denkt sich: Warum kann ich nicht deren Verbindungsmann sein. Statt dieser Cretins.
Ich möchte übrigens darauf hinweisen, in welchem Tonfall Weyoun zu Jake und Nog sagt, sie seien doch alle Freunde hier. Diese Formulierung wird später noch wichtig werden.
ps: Kam ebenfalls hierher, um zu berichten, die (in meinem Fall) Subtitels übersetzen das eben nicht als die seelenlosen Lakaien (?) der Orthodoxen, sondern als die seelenlosen Lakaien der Orthodoxie. Und diese kleine Unterscheidung macht einen riesigen Unterschied imho. Respekt, wo er angebracht ist.
Na Pokemon Karten sind längst über die Kinderbubble hinaus. Immerhin sind die damaligen Fans auch schon um die 30 und zumindest Pokemon wird ja noch weiter publiziert und gewinnt neue Fans.
btw. im meiner.Bubble sind Karten auch ein Ding. Die werden nach Zufallsprinzip in Alben beigelegt bzw. in Special Merch wie Season greetings oder bei Konzerten. Der Sekundärmarkt ist da inzwischen global semiprofessionell organisiert.
Ihr habt mich auf Ideen gebracht.
Ich habe im Keller bei meinen Trading Cards auch noch einige Baseball-Sammelkarten. Die sind zwar erst 30 Jahre alt, aber vielleicht liegt da schon meine Altersabsicherung…