#224: Cause and Effect (TNG 5.18)

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23. März 1992:
Es war einmal ein Pokerspiel, das nie enden durfte. Und ein Sherry-(Naniten?)-Glas, das immer wieder zerbrechen musste. Und eine Enterprise, die bis zum Sankt-Nimmerleinstag SCHLABUNSEN machte. Dabei waren Jean & Co. eigentlich nur auf dem Weg zum Rendezvous mit dem Psychiater/Barbesucher vom Nachbarset. Können sie dem Schicksal entrinnen?

In Deutschland: Déjà vu, ausgestrahlt am 28. April 1994.

Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. kai

    Gute Besprechung, aber bitte nicht mehr singen 😉 😜👹👽

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    1. Lisa

      Bitte mehr Gesang im Podcast 🙂
      Wie wär’s mit ner Musicalfolge?

  2. Roland

    Das Zeitschleifen-Paradox der Bozeman habe ich mir immer so erklärt, dass die Bozeman durch die Anomalie in die Zukunft geschleudert wurde und exakt genau so viele Schleifen wie die 1701-D gedreht hat.

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  3. Roger

    Ja, diese Episode hat auch mich damals unglaublich „geflasht“. Bis heute eine meiner absoluten Lieblingsfolgen, die ich immer wieder gerne sehe und bei der ich jedes Mal wieder etwas Neues entdecke.

    Ich habe mir auch oft diese Frage gestellt, was wohl passiert wäre, wenn sie umgedreht wären oder mal einfach nichts gemacht hätten. Auch ich glaube, dass die Anomalie sie letztlich immer irgendwie bekommen hätte.

    Die Bozeman müsste wohl zuerst den Zeitsprung gemacht haben, denn wenn sie 2279 ihren ersten Schleifendurchgang gemacht hätte, wäre ja noch keine Enterprise dagewesen, mit der sie hätte kollidieren können. So wie ich es verstehe, löst ja erst die Explosion (mit der Enterprise) die Schleife (mit) aus. Oder das Ganze spielt sich irgendwie ausserhalb der Zeit ab.

    Übrigens – ich weiss nicht, ob ihr schon mal über das TNG-Brettspiel gesprochen habt (90er Jahre). Da war eine VHS-Kassette mit dabei, welche man zum Spiel laufen lassen musste. Wenn man die Mission nicht innerhalb von einer Stunde gelöst hatte, führte dies zur Zerstörung der Enterprise… es folgte aber sofort die Erklärung, dass wir in einer Zeitschleife gelandet sind und es selbstverständlich nochmal probieren dürfen 🙂

    Danke für Besprechung und Outro, bis zum nächsten Mal

    Roger

    PS: Und man hat nicht vergessen, dass nur Data und Geordi die Uhr der Enterprise stellen können… Data macht’s 😉

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  4. René

    Hallo,

    die Folge wird erst dann richtig gruselig, wenn man ein Foto von Kelsey Grammer neben das Bild eines Murmeltiers hält. Dann sieht man wer da täglich grüßt…

    Die Gesangseinlage könnte gut zum Galaktischen Frühshoppen passen 🙂

  5. Martin

    Was habe ich mich gefreut, dass ihr den Landarzt gezückt habt! Diese Folge ist einfach perfekt und gehört zu meinen absoluten Lieblings-Folgen aus dem gesamten Star Trek Universum. Die Geschichte ist genial und filmisch großartig erzählt. Genau wie ihr erinnere ich mich auch sehr genau daran, wie ich sie zum ersten Mal gesehen habe: meine Mutter wollte mal wieder Star Trek gucken und so haben wir die Folge zusammen im Wohnzimmer angeschaut.

    Das Boseman Problem habe ich mir immer so erklärt: das Schiff hat die selbe Anzahl an Zeitschleifen erlebt wie die 1701-D, wurde aber jedes Mal viel weiter in die Vergangenheit zurück geworfen. Dadurch haben sie auch nicht diese „Erinnerungen“ und Deja-Vus, weil sie nicht nur einen halben Tag sondern jedes Mal mehrere Jahre erleben. Wenn man die 17 Tage, die die Enterprise verloren hat und die 100 Jahre, die der Boseman fehlen, auf einen Nenner bringt, ist jede Schleife von denen fast sechs Jahre lang!

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  6. Florian

    Das war immer eine meiner Lieblingsfolgen.

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  7. Benjamin

    Meine Bozeman Zeitschleifen Erklärung war immer, dass sie nie eine Schleife dreht. Sie springt nur durch die Zeit und fliegt aus der Wolke heraus. Die Enterprise dreht Runden und erlebt diesen Zeitpunkt mehrfach.

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    1. Don

      Hey, das ist auch eine ziemlich gute Erklärung.

  8. Torq

    Hallo Leute!

    Super Besprechung einer legendären Folge!

    Und zu Eurer Beruhigung kann ich Euch versichern, dass Ihr von einem aufgesetzten, pseudo-kumpelhaften Gehabe, bei dem jeder versucht, sich auf Kosten des anderen billig zu produzieren, maximal weit entfernt seid.

    Ihr seid zugewandt, freundlich, authentisch. Teilweise etwas schrullig und hypochondrisch, aber immer ehrlich und hörenswert.

    Natürlich gibt es auch mal paar auf den Sack. Aber das kommt in der besten Familie vor.

    Haut rein!

    Zehn unten!

    – Euer Torq

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    1. Simon

      Danke! Aber die Hypochondrie-Phase haben wir doch längst hinter uns gelassen! 😀

      1. Don

        Na wenn das so ist, dann wäre doch jetzt mal wieder ein neuer Umzug fällig. 😃

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        1. Mo

          Mit umziehen ist ja nun Sebastian an der Reihe. Bei seinem Filme-Regal wäre ich als Umzugshelfer vermutlich immer plötzlich verhindert 😀

  9. Don

    Moin!

    Ich bin da auch nicht ganz frei, von der Arbeit während des Urlaubs loszulassen. V.a. aber bin ich immer ganz schlecht im Delegieren, sodass die Arbeit, die für gewöhnlich nur ich durchführe, sich im Laufe der Wochen getürmt haben wird. 🙈

    Yes, der Teaser ist einfach nur geil!

    Das einzige Mal, dass wir sehen, dass der Kernabwurf gelingt, das werden wir erst später mal in „Voyager“ sehen. (Und auch, mit welchen Problemen dies behaftet ist.)

    Troi sagt immer wieder „Wir müssen hier schnell weg!“ und Picard schaut jedes Mal dann so, als würde er ‚Hääääh?‘ denken.

    Ich bin nicht so der Gates McFadden-Fan, aber hier in dieser Folge spielt sie wirklich sehr überzeugend. Die Feinheiten, die sich gegenüber des vorherigen Durchlaufs verändert haben, werden gut von ihr herausgearbeitet.

    Nein, der Logbucheintrag Picards über die Typhoon-Ausdehnung wird auch bei jedem Mal wiederholt. Und das finde ich auch gut so!

    Was ich herrlich finde: Als Beverly Data auffordert, die weiteren Karten auszulegen, protestiert er: „Aber niemand hat gesetzt.“ Data ist eben Data! 😂

    Beverlys Verhalten im Quartier erinnert inzwischen ein wenig an die Gefühlslage der Crew in „Night Terrors“.
    Das ist ja überhaupt das Coole an dieser Folge: Wir sehen letztlich wieder und wieder das Gleiche und trotzdem wird es doch immer spannender!

    „Temporale Kausalitätsschleife“ – was für ein Wort.

    Ich glaube auch, diese Phasenverschiebungen sorgen für die Deja-Vu-Gefühle. Es sind keine Erinnerungen im eigentlichen Sinne, sondern eher Wahrnehmungen. Somit hat Geordi mit seinem „Wir erinnern uns an nichts.“ durchaus recht.

    Die „Bozeman“-Crew ist ja nicht 80 Jahre in dieser Schleife gefangen, sondern genauso lange wie die Enterprise-Crew (17 Tage, wenn ich es richtig in Erinnerung habe). Sie reisen durch das Zeitphänomen, knallen gegen die Enterprise und werden dann wieder zurückversetzt. Und reisen dann wieder durch das Zeitphänomen.

    Das mit den drei Sekunden von Simon ist ein guter Hinweis! Die Zeitschleife für die Bozeman ist ja so kurz, da können die sich gar nicht groß Gedanken über irgendwelche Deja-Vu-Gefühle machen.

    Die ganzen Dreien sind dann nochmal so ein Highlight! Wir Zuschauer kennen die Vorgänge inzwischen in- und auswendig. Und plötzlich kommt jetzt dieses Element dazu und wir sind wieder genauso ratlos wie zu Beginn der Folge.

    Ich dagegen finde die Szene, in der Picard in seinem Buch blättert, toll und es ist für mich auch kein Bruch in der Erzählweise, denn sie ist ja lediglich ein Teaser dafür, dass er nun von Beverly gerufen wird. Wir bleiben also weiterhin bei Beverly, nur aus einer anderen Perspektive. So wie es die Folge auch mit den vielen verschiedenen Kameraeinstellungen von Anfang an durchexerziert.

    Und natürlich heißt das Schiff in dieser „Brannon Braga“-Folge „Bozeman“. Wie könnt es anders sein?

    Vielleicht wurde der Bart von Frasier überhaupt nur deswegen eingeführt, weil Kelsey Grammer meinte, als Sternenflotten-Captain einen tragen zu müssen? Und nach dem Dreh wurde er dann auch in „Cheers“ wieder abgelegt.

    Anders als Simon mag ich auch Brannon Bragas „Voyager“-Episoden sehr gern.

    Ich dagegen finde es gut, dass wir nicht noch mehr über die „Bozeman“-Crew erfahren. Denn ich fürchte, das wäre alles ziemlich zäh und langweilig.

    Wer weiß, ob das, was Beverly da trinkt, überhaupt ein alkoholisches Getränk ist?

    Fazit?
    Daumen aber mal sowas von rauf! Es ist einfach nur großartig, die Inszenierung, die Kameraperspektiven, die Enterprise mach Ka-Wumm, Beverly wird von Gates McFadden wunderbar in Szene gesetzt. Eine meiner absoluten Lieblings-TNG-Folgen, wenn nicht gar die liebste überhaupt!
    Und es freut mich sehr, dass Ihr dafür auch den Landarzt mit hinzugezogen habt!

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  10. Nagus Zek

    Das zerbrechende Glas ist ein Bild, das in der theoretischen Physik gerne gebraucht wird, um die Natur der Zeit als Phänomen von Ursache und Wirkung zu beschreiben. Ich finde das ist ein weiteres schönes Detail in dieser tollen Folge. Landarzt approved.

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  11. Mo

    Bei der Wolke sehe ich auch immer ein Gesicht. Das war für mich schon vor 20 Jahren gleichermaßen erkennbar, selbst wenn ich die Folge ein paar Jahre lang nicht sehe – es ist immer sofort da! Noch dazu ist es kein menschliches Gesicht, sondern das eines Hundes. Ab der Hundewolke kann ich die Folge nicht mehr ernst nehmen. Vielleicht sollte ich vorm Zu-Bett-Gehen weniger Naniten-Schnaps „kippen“.

    Bei den 1000 Stimmen fragte ich mich, wie diese Aufnahme genau funktioniert. Bei einer Besatzung von etwa 1000 Personen und 1000 Stimmen müssten dann ja alle gleichzeitig sprechen. Selbst bei 2000 Personen wäre immer ein Dialog zwischen zweien. Oder alle sprechen ihr Logbuch zum Abendbrot. Vielleicht waren zu dem Zeitpunkt auch gerade mehr Personen an Board, Platz ist ja genügend vorhanden. Es gibt interessante Grafiken die 1000 Menschen in Relation zum Schiff zeigen, die könnten selbst mit Corona-Abstand nicht mal die Oberfläche einer Warpgondel abdecken. Vielleicht hat die Zeitverzerrungshundewolke aber auch ein Spielchen gespielt, so wie Sebastian mit audacity.

    Bei Filmen, die noch nicht so alt sind und eine vergleichbare Thematik verfolgen fällt mir „Edge of Tomorrow“ mit Tom Cruise ein. Der ist von 2014 und erinnerte mich beim ersten sehen sofort an Cause and Effect.

    Das eine TAD-Episode, die so viel Musik-Thematik mit Refrain und sogar einer (Battle) Bridge vorweist, zudem musikalisch beendet wird war der krönende Abschluss.

    Es mag bekloppt klingen, aber wenn es einen De Forest Kelley Award of Excellence gibt freue ich mich richtig darüber. Das berührt mich mehr als ein olympisches Gold für Deutschland. Dabei ist es bloß eine Feststellung von euch zwei Nasen, nach der subjektiven Analyse einer Episode einer alten Serie. Vor meinem inneren Auge steht die Crew nach der Bewertung von euch beiden aber auf dem Siegerpodest und bekommt von Pille die Medaille überreicht. Dazu läuft dann Whitney Houston mit One Moment in Time und Zeitlupenaufnahmen der Episode, gepaart mit Aufnahmen von Sebastian, der sich etwas von der Zunge rubbelt und Simon, wie er mit einem Johannes-Frakes-spielt-Beziehungsprobleme-Blick auf einen brennenden Bildschirm schaut.

    Aber hey, ich sehe auch Hundewolken.

    Danke für diese fantastische Folge! Ich freue mich auf nächste Woche.

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    1. Chris

      Ich müsste es nochmal nachhören, aber solange nicht von 1000 verschiedenen Stimmen die Rede ist, kann es ja auch sein, dass nur ca 70 Leute reden, die „Tonspur“ aber durch die Wiederholungen 15 mal übereinander gelegt wurde.

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      1. Mo

        Absolut richtig. Ich habe die Szene noch einmal angeschaut und es wird nicht von verschiedenen Stimmen gesprochen.

    2. Roland

      Ist es nicht eher so, dass es sich dabei um alle Kommunikationsübertragungen handelt, die während der Schleife stattfanden, und in diesem Moment gleichzeitig „gehört“ werden? Dann wäre das ein durchaus realistischer Wert.

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      1. Mo

        Das macht durchaus Sinn, weil das raus gefilterte Zitat von Picard auch ein Funkspruch an alle war. Allerdings hat Data ja auch Crewmitglieder bei „romantic encounters“ gehört, was haben die denn da bitte übertragen? Oder mit anderen Worten: „WAS WAR DA DENN LOS?! Verstehen Sie?“

  12. Andreas Karsch

    Sehr schöne Besprechung einer meiner Lieblingsfolgen! Eure Interpretation des Cheers Themas hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich lautstark mit einstimmen lassen 😊

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    1. stef baura s

      ah, jetzt kann ich es einordnen. Habe das nie gesehen, und für mich kam die musikalische Einlage somit aus dem Nichts.

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  13. Frau Rumpelwicht

    Moin Zusammen,
    es ist total faszinierend, wie ihr es mit euren Analysen immer schafft, dass ich eine ganz andere Sicht auf die Folge bekomme. Ich habe nie bewusst wahrgenommen, dass das eine Beverly-Folge ist! Und der Hinweis auf die unterschiedlichen Kameraeinstellungen! Das erklärt, warum die Szenen immer spannend bleiben bzw die Spannung noch erhöht wird, obwohl sich so vieles wiederholt.
    Es macht mir sehr viel Spaß euch durch die Folgen zu begleiten und ich brauche die Folge gar nicht vorab noch Mal sehen, weil ich die Bilder bei euren Worten gleich wieder präsent habe. Zum Glück. Ich käme sonst nicht mehr zum arbeiten, weil ich erst bei „Darmoc“ auf euch gestoßen wurde und mich jetzt doch von Mission Farpoint nach vorne durchhören muss, nachdem ich erst nur meine Lieblingsfolgen…. Nunja. Ich mag eure Art und das Vor- Zwischen- und Nachgeplänkel. Schönen Abend noch

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    1. Don

      Du hast so einen schönen Nickname, der weckt viele Erinnerungen:

      „Wieso, wieso denn bloß? Pfui pfui!“ 😊

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      1. Frau Rumpelwicht

        Dankeschön 😊 Den Namen habe ich gewählt, weil ich die auch so mochte

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  14. stef baura s

    Danke für die schöne lange Besprechung.
    Diesmal hab ich erst die Besprechung gehört und dann nochmal die Folge angeschaut (zum ich fürchte mindestens 10. Mal).

    Mir geht es wie Frau Rumpelwicht, wenn man mich gefragt hätte, hätte ich gesagt, es ist eine Ensemble Folge mit Schwerpunkt auf Data (weil die Lösung über Data kam). Aber ja, natürlich ist ne Beverly-Folge, und wie toll, wenn man die xte gucken dann unter den Aspekt stellen kann. Vielen Dank.

    Was mir als einziges negativ durch Schwerpunkt Beverly-Beobachten aufgefallen ist, die Nachtklamotten, die sie trägt, sind gar fürchterlich. Hochgeschlossen Altrosa mit Bändchen im rötlichen Haar, meine Güte wie altbacken, geht ja wirklich gar nicht.
    Der graue Lese-Pulli von Jean kam dafür sehr gut bei mir an, wenn man ihn bewusst anschaut.

    freu mich auf die nächste Besprechung,

    Eure
    Stef

  15. BjoernHH

    So, danke an diese Community! Dank Eurer Kommentare habe ich jetzt auch verstanden, was und warum Sebastian am Ende singt.
    Cheers habe auch ich nie gesehen, daher war mir das Ende Eurer Folge ein kleines Rätsel.

    Deja Vu – ich muss bei diesem Begriff immer spontan an den Sketch aus Monty Python‘s Flying Circus denken.
    Der Flying Circus war übrigens für uns in der Schule das, was Star Trek für Euch war… am Folgetag wurde die neue Folge immer auseinander genommen und zitiert.

    Riker stellt hier den Fuß wieder oft rockermäßig auf die Konsole, und er tritt dabei fast auf einige Bildschirme und Kontrollelemente. In dieser Folge sieht man das mal richtig.

    Dass das Kernauswerfen nie klappt, wenn es sein muss, ist doch sehr realistisch: Wenn in Kernkraftwerken die Notstromdieselgeneratoren angeworfen werden sollen, sind die doch auch meistens nicht funktionsfähig…

    Beverly trinkt nen Schluck und legt sich hin. Ich werde immer gereizt, wenn in Filmen vor dem Zubettgehen gegessen oder getrunken wird, ohne dass die Zähne geputzt werden. Der Nanitendrink ist aber eine tolle Erklärung.

    Und dann schlüpft Beverly nachts in den Ready Room zu Picard.
    Ich stelle mit so vor, wie die Brückennachtbesetzung sie beaobachtet, wie sie mit Bändern im Haar vom Turbolift zu Picards Tür huscht, und an jeder Konsole wird gegrinst…

  16. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Erinnert sich noch jemand an „Aktenzeichen XY ungelöst“? „Er ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass…“ – einer der gruseligsten Sätze meiner Kindheit.

    Gleich vorweg ein Kompliment für den deutschen Titel. „Deja vu“ ist so viel besser und treffender als „Ursache und Wirkung“.

    Seit dem „Murmeltier“ gibt es ja solche „Zeitschleifenfilme“ in wahrscheinlich jedem Genre, ob Komödie, Horror, Drama oder Scifi. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine sehr amüsante Folge von Star Gate SG1.Deswegen war ich überrascht, als ich feststellte, dass diese Folge noch vor dem Film entstanden war. In den anderen dieser Filme ist es aber so (zumindest bei denen, von denen ich weiß), dass die handelnden Personen Bescheid wissen darüber, dass sie denselben Tag oder Moment wiederholen und dann daraus lernen. Hier hatte die Enterprise Crew nur eine schwache Ahnung, was die Handlung sehr atmosphärisch machte. Interessant auch, dass diesmal nicht Guinan oder Troi anfingen, etwas zu fühlen. Nette Abwechslung.

    Das eigentliche Phänomen darf man hier nicht hinterfragen, das ist einfach ein Plotdevice. Allein schon, weil hier zwei Zeitreisen zusammentreffen, die der Bozeman in die Zukunft und die der Enterprise (und der Bozeman?) in der Zeitschleife. Apropos Schleife, wenn die Enterprise den gleichen Tag immer wiederholt, warum musste dann ausserhalb dieser Blase Zeit vergehen?

    Top SF Folge, top inszeniert, mit Humor und Spannung, top TAD Folge = top Wertung.

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  17. Michael

    Dem kann ich anschließen. Tendenziell ist die Folge aber etwas zu gut im Podcast bewertet worden.

  18. Marco Kurt

    Als Kind konnte ich nicht mit dieser Folge viel anfangen, aber einige Zeit später, wurde die Folge, zu einen meiner Lieblingsepisoden.

    Ich sah letztens eine Folge Akte X, die ebenfalls das Zeitschleife Phänomen thematisierte.

  19. Amal

    Die Folge ist auf jeden Fall einer meiner Favourites.
    Frakes hat seine Aufgabe mit der Neuinterpretation jeder Schleife großartig gelöst und der Landarzt ist hier am richtigen Platz.

    Aber das Ende der Folge ist eines meiner absoluten Highlights von TaD bislang. Da ist mir ungebremst das Shampoo in die Augen gelaufen. Vielen Dank dafür – I love it!

  20. Mo

    Moin, jetzt habe ich mir die Episode auch noch einmal von der BluRay mit dem Kommentar von Seth MacFarlane angeschaut.

    In meiner Wahrnehmung wirkte er nicht unsympathisch. Damit möchte ich nicht sagen, dass du Sebastian in deiner Bewertung falsch liegst, wie könnte ich auch, es ist ja eine subjektive Meinung zu einer Person. Die starke Kritik verwunderte mich dennoch, da die Kommentare für mich unterhaltsam und auch Themenbezogen waren – so wie ich es von einem Komiker, Autor, Regisseur und Nerd erwartete. Natürlich war es an manchen Stellen albern, da wurde in parodierter Patrick Steward Stimme, der ein oder andere Spruch gerissen. Das war vom Niveau natürlich unter dem der TAD-Film-Kommentar-Episoden auf Twitch, aber so viel darunter auch wiederum nicht.

    Ich glaube, dass dir Sebastian etwas ähnliches widerfahren ist wie mir, als ich vor kurzem die Tagesthemen schaute. Da war ein Kommentar zum Thema Klimawandel von Dr. Eckart von Hirschhausen. Blitzartig aktivierte sich mein innerer roter Alarm. Ich stellte mir die Frage: Was hat er denn an dieser Stelle verloren? Bevor er ein Wort sagte dachte ich, na komm schon mach eine vereinfachende Metapher zur Ozonschicht, um den dummen Menschen zu zeigen, dass du ein schlauer Doktor bist. Nur du kannst uns erklären wie schlimm es um uns steht. Dann kam die Metapher, ich fühlte mich bestätigt das dieser Mann ein Gockel ist. Der rote Alarm war beendet.

    Als ich danach, während der Wetterkarte über seine Worte nachdachte fiel mir auf, dass alle Dinge die er sagte eigentlich voll in Ordnung gingen. Man stelle sich vor nicht er, sondern Simon oder Sebastian hätten in TAD, an einer passenden Stelle genau die gleichen Worte gesagt. Ich hätte euch vermutlich dafür gefeiert. Wäre es ein Tweet von euch gewesen hätte ich ihn stolz geteilt und gesagt: Die Jungs von meinem Lieblingspodcasts bringen es auf den Punkt.

    Was ich sagen will: Ich glaube, dass du Sebastian eine große Stärke in der allgemeinen Bewertung und objektiven Betrachtung von Sachverhalten hast. Bei Seth MacFarlane wirkt es auf mich so, als hättest du ihn in einer Schublade verstaut. Wenn du sie aufmachst ist dein Blick äußerst kritisch. Denn auch bei früheren Erwähnungen von MacFarlane gab es immer einen subjektiven Nebensatz unmittelbar dazu. Und weißt du was, das ist vollkommen in Ordnung. Für mich kann Hirschhausen so schnell auch nicht punkten. Er ist für mich jedoch ein gutes Training im Bestreben unvoreingenommen zu bewerten.

    Beste Grüße
    Mo

  21. Michael Kleu

    Zu Zeitschleifen habe ich mal ne Kleinigkeit geschrieben:

    https://fantastischeantike.de/und-taglich-grust-das-murmeltier-von-sisyphos-und-prometheus-zu-bill-murray-und-tom-cruise/

    Die Story-Idee gibt es im Prinzip seit Sisiphos und Prometheus, nur, dass die beiden keine Chance haben, da eigenständig wieder rauszukommen 😉

    Die Folge ist toll, ich kann mich aber irgendwie nicht von damals an sie erinnern. Entweder habe ich sie ständig verpasst, oder sie hat keinen sonderlich starken Eindruck bei mir hinterlassen. Komisch.

    Gerne mehr Gesang und Simons Musiksendung fände ich auch cool 😉

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