#251: Q-Less (DS9 1.06)

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7. Februar 1993:
Nur kurz nach Jean und den Duras-Schwestern sollen erneut bekannte TNG-Gesichter dem Publikum einen Besuch auf der Raumstation schmackhaft machen – diesmal sind es Vash und Q, die wir zuletzt im Sherwood Forest erlebten. Während die Besatzung von DS9 unfreiwillig einer Trennung beiwohnen muss, würden sich Simon und Sebastian gern in einem Spind der Kontrollanalyse verkriechen.

In Deutschland: „Q“ – Unerwünscht, ausgestrahlt am 27. Februar 1994.

Dieser Beitrag hat 51 Kommentare

  1. Asterix

    Moin aus Hamburg,
    Ersteinmal danke für die extrem spannende Besprechung der heutigen TaD Folge.
    Q ist der geliebte Störenfried der Woche. Niemand in der Folge braucht Q, aber für die Geschichte unverzichtbar. Die Auktion war gut aber dieser Kasten der sich zum Schluß in einen Weltraumrochen verwandelt, erinnert mich an die erste Folge TNG. Und an die Folge mit dem Gedankenleser und dem Wahl ähnlichen Wesen das sich in einer Explosion umbringen wollte.

    Quark & Co. Folgen sind immer ein garant für spaß und …. Ich mag Folgen mit Quark. Quark ist ein Gauner mit gutem Charakter aber doch verschlagen. Ich denke auf Verängina wäre Quark nur ein Spielball seiner noch durchtriebeneren Landsleute und könnte nur mittellos fast am Hungertuch nagend dahinwegetieren. Aber hier auf der Station hat er seinen Platz gefunden. Oder was ist Eure Meinung lieber Sebastian und lieber Simon.

    Für die Besprechung dieser Folge gibt es heute einen Daumen hoch. Für die Folge Deep Space Nine ist der Daumen runter genau richtig.

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  2. Alexander

    Hallo Simon und Sebastian,

    danke für eure Besprechung dieser Folge. Ich stimme meinem Vorredner zu. Quark ist schon eine Marke auf DS9. Die Szene mit Odo an seiner Bar, wo er Odo fragt, was er sich den alles Wünsche ist so schön!😉 Typisch Quark!
    Ich finde Q ist hier nicht so überzeugend in seiner Rolle. Ok er setzt mit der Vash die Beziehung aus der einen TNG Folge fort(aus dem Robin Hood Forest). Mehr aber auch nicht. Er hätte auch mehr, das Versprechen beherzigen sollen dass er zuvor Picard gegeben hatte. Das er nämlich auf Vash aufpassen soll. In Mission Farpoint ist Q „Der Mächtige“ der die Menschheit als Richter vor das „postatomare“ Gericht aus dieser „Schreckenszeit“ bringt. Da war Q noch unheimlich und seine Macht und Intelligenz war einfach bestechend bittetböse. Und nun ist er leider, wie in dieser DS9 Folge auf so ein lächerliches Niveau heruntergekommen.
    Schade. Obwohl Ds9 natürlich auch in zukünftigen Folgen Soap Charakter entwickelt. Auch bei anderen Charakteren. Ich gebe auch Simon und Sebastian den Dauem hoch für die Besprechung! Für die Ds9 Folge auch den Daumen nach unten. Lustig fand ich übrigens als Vash in der Auktion in ihrer Vorrede über das eine Artefakt erst wissenschaftliche Informationen den Händlern erläutert… und dann auf einmal, nimmt Quark die Sache in die Hand ✋ und kürzt alles ab und will ein schönes Angebot von den Gästen hören. Nice!

    Viele Grüße Alexander

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  3. Swente

    Hallo ihr beiden und danke für den unterhaltsamen Morgen 😀

    Zur Folge:
    Deep Space Nine – the force awakens: wir machen Fanservice um die neue Serie zu etablieren. Mehr war es eben nicht, wobei ich den Star Wars Film doch für sehr gelungen halte… Ein paar Szenen waren für sich genommen lustig, aber insgesamt bin ich komplett bei euch. Die Folge war halt unnötig und hat nichts neues für DS9 erzählt. Aber es hat ja ein bisschen Star Trek Tradition am Beginn einer neuen Serie.

    Am Ende bleibt nur die Frage, ob es auf der hermetisch abgeriegelten Station auch ab und an Stuhlgang gibt, der Alarm auslöst 😂 (Quarks bleibt heute geschlossen wegen unerwarteter „technischer Probleme“)

    Bis nächste Woche, bin schon sehr gespannt

  4. Dominik

    Ja, kein Glanzlicht von DS9. Da Simon das 80/20 Prinzip ja bereits erwähnt hatte, schieb ich da gleich etwas Business-Blabla nach. Ich finds richtig, dass diese Q-Episode existiert. Wieso? Es zeigt, die Autoren haben hier ganz klar versucht Q auch auf dieser Serie zu etablieren. Dies hat sich im Script vielleicht noch toll angehört, aber das Endresultat ist halt kein Erfolg. Man hat hier was getestet – und man kam auf ein Resultat. Funktioniert nicht. Prototyp gebaut, fährt höchstens 20 km/h und keine 100. Also lassen wirs. Und hier rechne ich den Autoren an, dass sie daraus gelernt haben und nicht mehr versucht haben genau diese Brücke zu TNG zu bauen.

    Und doch, ist dies eine der Folgen, die ich normalerweise nicht skippe, wenn ich DS9 am rewatchen bin. Da hab ich doch noch zuviel Spass am Qs Kaspareien. Und die Meta-Jokes, die zünden zumindest bei mir etwas.

    Wie immer, toll gemacht von euch. Man dankt! Und, das muss ich euch echt lassen. Gestern abend dachte ich kurz, ach scheisse, erst Montag, wird noch hart diese Woche. Aber morgen startet der Tag mit TaD. Freundin zur Arbeit fahren, kaum verlässt sie das Auto, höre ich bereits euer Intro, dann zurück fahren, Post, Einkaufen, alte Dosen entsorgen und ab ins Home Office und da ist dann die Episode auch schon bald durch. Aber was ich dann ab 2031 mach, das macht mir gelinde gesagt etwas Angst. 🙂

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  5. Asterix

    Hallo Dominik,
    Ich werde 2031 auf mich zukommen lassen. Bis dahin fließt noch eine Menge Wasser die Elbe runter und ich konzentriere mich auf näherligende Star Trek Themen.

    Hallo Swente,
    ich verwundere mich gerade du schreibst Star Wars und nun denke ich das war ein Freudscher verschreiber.

    Alles gute Asterix aus Hamburg

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  6. Swente

    Hi Asterix, nee nee ich meinte damit, dass die Folge huer etwas gemacht hat, was Disney später bei Star Wars auch versucht hat – alt bekanntes neu verpacken um die Fans für das neue zu gewinnen, dem Film ist das besser gelungen als der Episode. Wobei die ja trotzdem auch Unterhaltungswert besitzt – fühlt sich nur irgendwie deplaziert an.

    Liebe Grüsse ins kleine gallische Dorf 🙂

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    1. Asterix

      OK Swente,
      wenn du das so erklärst wird es für einen Begriffstutzigen wie mir auch klar.

      1. Swente

        Ach iwo, ich hab das ja auch irgendwie verklausuliert geschrieben 😉

      2. Joe

        Normalerweise sind diese falschen Zeitangaben ärgerlich. Hier ist aber eine rühmliche Ausnahme. Schließlich war Vash mit Q unterwegs. Vielleicht sind die beiden durch Raum UND Zeit gereist,weil sie irgendein Ereignis in der Vergangenheit angeschaut haben. 2 Jahre Gammaquadrant ist also gar kein Problem.

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  7. Maestro84

    Unser Doktor macht echt in der ersten Folge noch Schorsch. Mir gefiel die Folge, aber gerade unser Quark rettet ja gerne den Tag. Der Seitenhieb von Q auf den kleinen Job vom Milester früher war auch schön ardchig.

  8. Marco Kurt

    Mir hat die humorvolle Folgenbesprechung sehr gut gefallen. Es hat mir besonders sehr viel Spaß gemacht, sie zu hören.

    Ich fand es sehr schade, dass Q nicht gut in „Deep Space Nine“ reingepasst hat und es auch keine weitere Folge mit ihm gab, da ich ihn damals gerne mal in der „First Contact“-Uniform gesehen hätte.

    Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Woche!

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  9. Driver 8

    Die Türen blockieren, die Luft geht aus … und ALLE Transporter sind im Reinigungsmodus … mal wieder … 😉
    Ich denke nicht, dass Shimermans Bemerkung persönlich gemeint war. Nur hat man ihnen die alten Figuren nicht zur Seite gestellt, sondern als Hauptfiguren vorgesetzt. „Almost Q less“ hätte es schon getan. O’Brien: „Bist du damals nicht mit diesem Q losgezogen?“ Vash: „Grad‘ Omnipotenz ist schnell ermüdend …“ Quark übernimmt den Verkauf der Fundstücke und den Rest der Folge sieht man Vash als running gag vor Angeboten für Vortragsreisen fliehen.
    Sebastian ersparen wir wenigstens ein „buh“ wenn sich das Wesen als eine der „Quallen“ entpuppt und ein Exobiologe ausruft: „Die stammen aus dem Gamma-Quadranten … klar dass wir nach Farpoint keine mehr gesehen haben!“
    Q hab‘ ich zwar schon ‚rausgeschrieben, aber noch kurz zu Simons entlarvender Diagnose Minderwertigkeitskomplex. Picard lässt ihn dumm aussehen. Riker, Data, Wesley weisen ihn zurück. Vash findet ihn langweilig. Aber wie ein junger Hund wird Q weiter um Menschen herumspringen und kläffen: „Seht was ich kann! Seht was ich kann!“

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  10. Habkenname

    Servus
    Ihr habt euch ja in der letzten DS9 Podcastfolge gefragt, warum Odo dieses seltsame Bild mit den 2 Särgen in einer Höhle aufgehängt hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Odo in einer späteren Staffel, Quark sein etwas morbides Hobby offenbart und ihm erklärt, dass er sich sehr für Bestattungsrituale verschiedener Völker/Spezies interessiert, während er schelmisch grinsend ihm das Schälchen zeigt, in dem er später ein Teil von Quark aufbewahren wird.

    Es würde zwar wirklich gut passen, aber ich glaube eher das es reiner Zufall war.

  11. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Ich fand die Folge teilweise durchaus unterhaltsam, aber man muß sie nicht noch einmal gucken.

    Ich habe Q nie gemocht, das wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern. Als Sisko ihm eine reingehauen hat, war es mir (pardon) ein „innerer Reichsparteitag“.

    Okay, wo ist meine Checkliste… „Besuch von Q“ – können wir auch abhaken.

    Auf nächste Woche freue ich mich ganz besonders. Ich nominiere die Folge schon jetzt für den Landarzt.

    LL&P
    Eure Bridge

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  12. Habkenname

    Servus
    Ihr habt euch ja in eurem letzten DS9 Podcast gefragt, warum Odo dieses Bild mit den 2 Särgen in einer Höhle aufgehängt hat. Ich glaube mich zu erinnern, dass Odo in einer späteren Staffel Quark von seinem etwas morbiden Hobby erzählte.
    Odo sagte in einer Szene zu Quark das er sich sehr für die Bestattungsrituale anderer Völker/Spezies interessiert während er ihm schelmisch grinsend das Schälchen zeigte in dem er nach Quarks tot ein Stückchen von ihm kaufen und aufbewahren wird.

    Ich denke zwar, dass es gerade in einer so frühen Episode nur reiner Zufall war, aber es wäre zumindest eine plausible Erklärung.

  13. René

    Guten Abend zusammen,

    im Gammaquadranten erzählt man sich diese Folge ganz anders:

    Dort erzählt man sich die Mär von der diebischen Weltraumelster. Die hat ein Nest auf einem einsamen Felsbrocken, der unmotiviert um eine unbewohnte graue Welt kreist. Ab und zu macht sich die Weltraumelster auf den Weg in andere Systeme um dort Material für ihren Nestbau zu stibitzen. Allerlei Klunker- und Blinkerzeug. Sie ist richtig heiß auf Schmuck und schöne Steinchen.

    Eines Tages, die Elster war wieder auf Raubzug, entdeckte eine Nesträuberin aus dem Alphaquadranten den Elsterhort. Und sie stopfte sich ihre Taschen voll: Eine Kette von Cosinus 5, eine kleine Statue von Sinus Prime und zuletzt einen wertvollen Dolch von Tangens Hastenichgesehen. Man kann sich denken, dass der Frau Elster bei ihrer Rückkehr fast 2 ihrer 3 Herzen stehen geblieben waren, als sie den Verlust ihrer Lieblingsstücke bemerkte. Aber so richtig blümerant wurde ihr erst, als sie merkte, dass auch eines ihrer Eier fehlte.

    Naja, der Rest des Märchens – eine bibeldicke Geschichte – dreht sich darum, wie die Mutterelster im Gammaquadranten ihr Ei sucht. Ich mach es kurz:

    Das Kind kommt eines Tages frisch geschlüpft und wohlgenährt von leckeren Gravitonen nach Hause zurück, legt für die nächsten 2000 Jahre die Füße unter Muttis Tisch und diese wünscht sich manchmal insgeheim, die Nestdiebin hätte sich lieber ein leckeres Rührei gemacht.

    Soviel dazu.

    Ach ja, vermutlich hat Q mit Vash auch Zeitreisen unternommen und sie einfach vor „zwei Jahren“ im Gammaquadranten ausgesetzt, weil sie ständig irgendwelchen Spacemonstern die Eier klaut.

    Grüße

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  14. Bridge 66

    Hallo René,

    Ein Herz reicht nicht für diese geniale Story. 😂😂😂
    Hier kommt der Rest
    ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

    Deine Bridge

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  15. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Ein Verriss einer in die Hose gegangenen Folge ist doch fast das Schönste was TAD zu bieten hat *freu*. Das Positive vorweg: der Verführer Quark, welche Odo einen besonders edlen Schlaf-Eimer schmackhaft machen möchte, das ist schon ein Glanzstück und weckt in mir Erinnerungen an meine Zeit im Einzelhandel. Quark beweist hier eine Empathie, die ich bis heute im Verkauf schmerzlich vermisse: die Fähigkeit, sich in den Kunden hinein zu versetzen und dessen Bedürfnisse zu erkennen. Hier hat man ein kleines Lehrstück in emotionaler Intelligenz unauffällig verpackt. Ähnliches geschieht noch mal, als er auf der Auktion Vashs nüchterne Objektbeschreibung durch eine emotionale Kaufreizstimulanz ersetzt. Schlüsselkompetenzen eines erfolgreichen Gastwirts, zweifellos, denn Erfolg oder Misserfolg einer Pinte beruhen nicht auf Mobiliar oder Getränkekarte, sondern darauf wie gut der Wirt die Bedürfnisse seiner Kundschaft erspürt. Schade, dass man dieses Glanzlicht sozusagen auf einer dramaturgischen Resterampe finden musste.

    Ansonsten beschlicht mich beim Gucken eine fast körperliche Unbehaglichkeit, weil hier nichts zusammen passte, fast ein Fremdschäm- oder Mitleidsimpuls weil ich ja annehmen musste, dass die Macher das alles irgendwie lustig fanden. Des Doktors plötzliche Müdigkeit, die Boxszene, gähn.

    Auf die Zwiebel ging mir bald der ständige Q-Blitz-Hin-und-Weg-Zaubereffekt. Vashs Tasche hoch, Vashs Tasche runter, ausgelutscht bis zum Geht-nicht-Mehr!

    Und danke für diese Stichwort „Musical“, ich hab’s gefeiert, denn Ähnliches empfand ich auch. Ich nannte es den „krampfhaft-misslungenen Versuch einer heiteren Provinzoperette mit schlechten Darstellern auf dem Niveau des Ohnsorg-Theaters“. Es hätte noch die frivole Verwechslungskomödie gefehlt und Willy Millowitsch hätte das Drehbuch geschrieben. Da passt dann auch der Begriff „Schwank“ für ein derbes Volkstheater. Gefühlt entworfen für ein Publikum, unzugänglich für den feinen Humor. Und somit komplett an den Fans von „Star Trek“ vorbei. Wie waren denn die Kritiken nach Erstausstrahlung?

    In Vashs Quartier war es dann tatsächlich musicalartig, als mit Q quasi ein Tanz aufgeführt wurde. Köpfchen rechts, Köpfchen rechts, neckende schnelle aber nichtssagende Dialoge, ich lieb dich, du liebst mich nicht, vor und zurück, und dann dieses fast getanzte Zurückweichen, rückwärts hinlegen, wieder nach vorn. Tango für Arme in der Volksoper Wien.

    Der Rochenplot war billig und peinlich. Daumen runter, das ist mehr als verdient und auch mein Urteil. Froh, dass es vorbei war. Die Folge, nicht Eure Besprechung. Da hätte ich noch länger Spaß dran gehabt.

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  16. Florian

    Also in der Folge war bei Q irgendwie die Luft raus.. fand ich nicht mehr so pralle

  17. Michael from Outer Space

    Hallo,

    ich schließe mich der Mehrheit an: Daumen runter 👎 für „Q-less“, Daumen hoch 👍 für TaD! 😁

    Wie gesagt, weder Q noch Vash haben auf DS9 etwas verloren, beide sind total deplatziert. Jadzia Dax hätte Q mit ihrer jahrhundertealten Lebenserfahrung vielleicht gut Paroli bieten können. Andererseits halte ich es für Blödsinn, dass Q, nur weil er sich für die Menschen interessiert, JEDE(N) Sternenflottenkommandanten/-kommandantin nerven möchte. Er ist ein Bully und Trickster, solche Leute suchen sich ihre Opfer genau aus. Picard passt in Qs Beuteschema, aber das liegt an seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit.

    Simon, die Banalisierung des Charakters Q werfe ich auch VOY ganz massiv vor! Da gefällt mir zwar die erste Q-Folge „Death Wish“, aber danach geht’s mit Q steil bergab. Ich verstehe bis heute nicht, wieso Q auch in VOY zum wiederkehrenden Gastcharakter gemacht wurde. Aber darüber reden wir, wenn’s soweit ist! 😁

    Einstweilen: Gehabt euch wohl und lernt die Regeln des Tal Shiar auswendig! 😉

    LL&P 🖖 👋
    Michael from Outer Space

  18. Mister Incredible

    Guckt Euch mal die Bewertung im Deutschen Star-Trek-Index an. Ich traute meinen Augen nicht…

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    1. Dominik

      Ich bin auch oft auf dem deutschen Star Trek-Index am rumsurfen… und kann da viele Bewertungen kaum glauben. Aber hey, jeder wie er/sie will. 🙂

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  19. Monika

    Ich fand es auch eine der schwächsten Folgen, was Q betrifft. Ich denke allerdings, daß die Q generell keinerlei „Macht“ über die Gefühle der Menschen haben, was ihre Person betrifft. Sonst würde Q nicht um Janeway werben mit allen unmöglichen Kniffen, sonst würde ein Quinn nicht darum kämpfen, sterben zu dürfen… scheint sich mir etwas ähnlich verhalten wie in „Bruce Allmighty“: Der „freie Wille“ der Menschen, was Zu- oder Abneigung betrifft, kann in Bezug auf Q von ihnen nicht beeinflußt werden. Das ist auch gut so, denn sonst hätte der Charakter in der Tat keine Grenzen… das wäre höchst langweilig.;)

  20. Nelson

    Nabend allerseits.
    Mal eine Frage… Warum wird das Omox von Vash an Quark eigentlich nicht als sexueller Übergriff bewertet? Stellt euch mal vor, Quark hatte Vash an ihrer erogensten Zone berührt….das wäre bestimmt thematisiert würden. So hat es Simon im kürzesten Halbsatz aller Zeit abgehandelt. 😉

    Sexuelle Übergriffe von Frauen ggü Männern sind natürlich viel seltener und ich möchte das auch nicht so hoch hängen, aber wenn Quarks Verhalten ggü Frauen jedes Mal aus einem politisch korrekte Licht betrachtet wird, sollte man das bitte auch mal thematisieren. Ja es scheint ihm zu gefallen, aber viele Männer, die sexuell übergriffig geworden sind, würden behaupten, dass es der Frau doch gefallen habe.

    Es gibt eben ein eindeutiges Framing für bestimmte Verhaltensweisen und man ist dann sehr blind ggü Abwandlungen derselben Sache.

    Übrigens hat es Björn Sülter in seiner DS9 Rewatchreihe behandelt.

    Also meine Bitte… Wenn man bestimmtes Verhalten kritisiert dann bitte bei allen Geschlechtern. 😜

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    1. Driver 8

      Danke!
      Q ist hier „unangenehm“ bis „übergriffig“, aber Vash wird von den Autoren als „smart“ dargestellt weil sie sich für einen fairen Anteil prostituiert!

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  21. Maestro84

    Übrigens kam Lady Vashj bei Julien Martell in meinen Augen auf deutsch eher so rüber: „Jaja, Jüngling. Schmeichel besser der jüngeren Doktorandin, bei mir wirkt das nicht mehr.“

    Als Mann täte meinen Ego der Flirt einer jüngeren Ärztin übrigens gut. Aber sowas gibt es im echten Leben für uns alte Säcke ja nicht. Seufz.

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  22. Matthias Vogt

    Hallo ihr, ein kurzer Kommentar zur „Kontrollanalyse“. Mein berufliches Tun umfasst etwas, was man so bezeichnen könnte: chemische Analysen von pharmazeutischen Wirkstoffen und Arzneimitteln, um diese auf Identität, Reinheit und Gehalt zu prüfen, die Qualität zu kontrollieren. Also quasi Kontrollanalysen – auch wenn niemand diesen Begriff dafür verwendet. Ansonsten hat meine Berufswelt (abgesehen von einem nerdigen Chef mit Sci-Fi-Faible) mit Star Trek leider nicht viel zu tun.
    Grüsse aus der Schweiz

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    1. Don

      In Deutschland gibt es dafür den Begriff „Gegenprobensachverständiger“. (😄)
      Wie lautet der denn in der Schweiz?

  23. Asterix

    Moin,
    Es war ein mal ein Landvogt der durch das land zog bis es ihn an die Wand zog.
    So genug gedichtet. Ich muß in meinem Beruf auch immer sehr viel kontrollieren und verpacken. Dann ab ins Raumschiff und und Mittagessen ausliefern für Behinderte an ihrem Arbeitsplatz. Schließlich wollen die ja auch etwas zum Mittag essen.
    Danke Herr Vogt daran hatte ich natürlich nicht gedacht.
    Meine Cousine arbeitet bei Böhringer und muss auch immer kontrollieren wie Medikamente funktionieren und wie man sie in die Massenproduktion bringen kann.

    Mfg Asterix

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  24. BjoernHH

    Ich wäre nicht ganz so streng mit der Episode gewesen.

    Qs Überheblichkeit finde ich immer sehr erfrischend, auch wenn er natürlich die Meta-Perspektive einnimmt.
    Und der Boxkampf hat für mich super funktioniert.

    Die Folge ist für mich okay, ich habe mir aber auch keine Rückkehr von Q in DS9 gewünscht.

    Ich wünschte nur, Bashir würde endlich aufhören zu baggern…

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    1. Maestro84

      Das mit Julien müsste bald besser werden. Ich würde der Folge aber auch so 3.0/5 Sternen geben. Da kommen noch echt bescheidene Folgen.

  25. Asterix

    Moin,
    Wird Julian jetzt der neue Jordi in sachen Frauen?
    Nee wohl doch nicht. Oder doch?

    Mfg Asterix

  26. Martin

    Ich verliere leider zunehmend den Anschluss an Trek am Dienstag. Diese Folge zu hören war kein Vergnügen, zu früh stand euer Urteil fest und dementsprechend negativ beschreibt ihr Szene um Szene. Auch wenn ich die Besprechungen und ihre einzelnen Argumente gehört habe kann ich nachvollziehen, warum der Holodeckunsinn von vor zwei Wochen einen Award bekommt und diese hier verrissen wird. Ich weiß, dass es uns Hörern egal sein soll, wie ihr eine Folge findet, aber es ist ja nicht nur der „Daumen“ am Ende, sondern der Ton der ganzen Besprechung, der eure Haltung dazu vorweg nimmt.

    1. Martin

      Es fehlt ein „nicht“ im dritten Satz. Macht doch mal eine Edit-Funktion! Danke

    2. Sebastian

      Guten Abend Martin,

      dann verrate mir doch, wie wir es schaffen sollen, anderthalb Stunden lang unser Missfallen so zu verbergen, dass wir nicht deutlich hörbar um den heißen Brei herumreden. Ich bin gespannt auf Deinen Vorschlag!

      Schöne Grüße,
      Sebastian

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  27. Ronnsen RD

    Hallo zusamm‘!

    Wieder eine sehr unterhaltsame Besprechung, zu der ich jetzt mal richtig quer schießen möchten. 😀
    Alle genannten Kritikpunkte sind natürlich gut begründet worden und ich kann auch nachvollziehen, wie man dahinkommt.

    Trotzdem finde ich „Q-less“ super, und zwar unter folgender Prämisse: Diese Episode dient einzig dazu, Hardcore-TNG-Fans zu DS9 zu holen. Für alle, die damals in der Fernsehzeitung gesehen haben: „Oh, da ist Q bei DS9 … Na ja, auch wenn ich DS9 nicht kenne oder mag, Q mag ich, also schalte ich mal rein!“

    Man nimmt einen der beliebtesten TNG-Charaktere, nämlich Q, dessen Auftauchen ebenso unvorhersehbar wie auch logisch sein kann und lässt ihn auf die neue Serie los. Mit der Verknüpfung zu Vash setzen wir genau da an, wo „Qpid“ aufgehört hat und wir uns alle gewünscht haben, wir könnten mit auf die Reise der beiden gehen. Nun zumindest aus den Dialogen heraus bekommen wir hier einen kleinen Einblick in die vergangenen Abenteuer von Q und Vash. Somit wird die Präsenz der beiden in der neuen Serie schon mal sehr schön aus dem Canon heraus abgeleitet. Toll!

    Ja, Q ist jetzt mehr oder weniger der Kasper! Das war er bei TNG schon seit „Déjà Q“. Da muss man halt drüber. Q ist für mich allerdings auch die Verkörperung des Zuschauers. Er darf all die schönen Seitenhiebe austeilen, die wir als Zuschauer den Charakteren auch immer mal um die Ohren hauen wollten. Er darf hinter Bashir stehen und seine kläglichen Annäherungsversuche mit einem lautlosen Blubbermund kommentieren. Q ist der ewige Kritiker und Zyniker. Er guckt „von oben“ drauf und spielt quasi im Puppenhaus.

    Kritikpunkt: dieses Mal ist Q zu „metafiktiv“?
    Für mich persönlich könnte er das noch eine ganze Ecke mehr sein. Ich würde es sehr feiern, wenn Q nach einem bissigen Spruch über die begrenzten Horizont der Charaktere auch mal kurz in die Kamera zwinkern würde. Ich weiß, die 4. Wand hat man früher nicht durchbrochen, aber wie könnte man als allmächtiges Wesen denn bitte schön authentischer sein, als dass man den Zuschauer wissen lässt, sich seines Zusehens bewusst zu sein.

    (Das hat mir bei „Doom Patrol“ (Amazon Prime) auch so unheimlich gut gefallen. Der Schurke Mr. Nobody (göttlich: Alan Tudyk) ist so ein omnipotentes Wesen, das regelmäßig die 4. Wand durchbricht und gerade deswegen so unheimlich authentisch wirkt. Auch bei Deadpool haben wir ja bekanntlich ähnliche Elemente. Wir sehen also, sowas kann funktionieren.)

    Die Szene mit den Auswirkungen des Insektenstichs bei Vash zeigt: Es gibt immer noch einzelne Momente, wo die ganze Kiste kippt und Qs (frühere) Grausamkeit durchblitzt, aber das hält sich in Grenzen und geh nie über ein „ich könnte, wenn ich wollte“ hinaus. Das gerade noch vertretbare Mindestmaß an Brutalität für einen an sich lustigen Charakter.

    Kritikpunkt: „In der Episode passiert nichts mit den Charakteren!“
    Ja, aber das muss es auch nicht, weil Q da ist und den treuen TNG-Fans erstmal die Station zeigen muss. Die TNG-Zuschauer bekommen hier einen kleinen Querschnitt zu DS9 präsentiert, ohne den ganzen politischen und spiritistischen Überbau. Wir möchten ja die guten TNG-Fans nicht überfordern. Trotzdem bekommen wir hier irgendwann mal alle Mitglieder der Crew in ihrer Funktion zu sehen. Bashir als Arzt und notgeiler Charmeur, O’brien als „Hausmilester“ & IT …und selbst O’brien als Bindeglied zu TNG kommentiert seinen jetzigen Kollegen durch Blicke und Gebärden zu Beginn der Folge eher abfällig. Zugegeben Bashir kommt hier in der ganzen Episode nicht so gut weg, aber der Charakter an sich hat sich ja bisher in DS9 ja auch noch nicht groß entfalten können.
    Wir sehen Dax hier als Wissenschaftsoffizier mit ganz viel Technobabble, Kira als ständig empörte, zweite Geige mit Chef-Ambitionen (wie Q anmerkt) und Quark als Barbesitzer/Mafiaboss. Es muss noch nicht mal erwähnt werden, dass Quark überall Spitzel hat, wir sehen es ja wie gesagt sehr deutlich, als der Hansel vom Tresorraum 5 min später neben Quark steht.
    Selbst Odo wird als „Formwandler“ angepriesen, ohne dass der Begriff fällt oder wir explizit sehen, wie er die Form verändert. Aus dem einzigen Dialog zwischen Odo und Quark in dieser Folge kann man auch mühelos wieder die Beziehung zwischen diesen beiden Charakteren ableiten: gegenseitig respektierte Gegenspieler.

    Geradezu ikonisch ist die Szene mit Q und Sisko beim Boxen. Hier hören wir es doch quasi „schwarz auf weiß“.
    Q: „You hit me… Picard never hit me.“
    Sisko: „I’m not Picard.“
    Jawoll, DS9 ist nicht TNG! Bei DS9 passieren unvorhersehbare Dinge, die selbst Q nicht hat kommen sehen (wie den Schlag). Für alle TNG Fans, die jetzt die Nase rümpfen und denke: „Meh… das ist nicht Picard, das ist doof!“ kommt hier aber der Ritterschlag von Q persönlich!
    Q: „Indeed not. You’re much easier to provoke. (grinning) How fortunate for me.“
    „Was für ein Glück für mich!“ Auch hier spricht Q stellvertretend für den Zuschauer: Was für ein Glück für mich als Zuschauer, dass Sisko nicht Picard und noch nicht so eingefahren ist. Hier ist viel mehr los als bei Picard, hier ist es spannend – was für ein Glück! Hier wird nochmal deutlich gemacht: Ja, DS9 ist nicht TNG und das ist gut so!
    (So wie Picard in „Chain of Command“ schon als Diplomat gescheitert ist und wir damit das Einläuten eines Paradigmenwechsels in Star Trek vernehmen konnten, gibts hier als Besiegelung des Wandels für alle sichtbar nochmal eins aufs Fressbrett vom neuen Chef.)
    Keiner Hauptcharaktere hat wirklich etwas Bedeutungsvolles zu tun, aber sie machen trotzdem ihre Arbeit als Team und das machen sie gut.

    Q will Ihnen natürlich dann auf seine gönnerhafte Art noch den letzten Hinweis geben: „Hier guckt mal lieber, was Vash so treibt!“. Aber da wo Picard vielleicht gesagt hätte: „Ja wir gucken da mal hin!“, tut die DS9 Crew das eben nicht. Sie wählen nicht den „Q-Weg“, sondern Dax, O’brien, Kira und Sisko kommen nach bester „Star Trek“-Manier durch analytische Arbeit auf die Lösung.

    Kritikpunkt: „Das Ende ist ein Abklatsch von ‚Mission Farpoint‘!“
    Ja, natürlich! Womit bekommt man die harten TNG Fans wohl überzeugt? Indem man bekannte Strukturen in einen neuen Kontext setzt! Ich würde sogar sagen, diese Ähnlichkeit ist gewollt. Am Ende von „Mission Farpoint“, symbolisierten diese Quallenwesen all die Wunder, die es für die Crew der Enterprise noch zu entdecken gab im Laufe der Serie.
    Hier gibt es auch etwas Ähnliches: ein vermeintlicher Quarz, der sich als Ei/Kokon entpuppt, zum Ausbrüten ständig Energie aus der Umwelt abzieht und sich dann in einen interstellaren Rochen verwandelt, der durch das Wurmloch nach Hause in den Gamma-Quadranten abhaut. Damit wird uns gesagt: die ganzen tollen Sachen, die TNG im Laufe der Zeit entdeckt hat, die Geschichten, die Wesen, das Unbekannte – all das finden wir ab jetzt im Gamma-Quadranten und wenn Ihr sowas Tolles nicht verpassen wollt, dann guckt DS9!

    ————

    Es gibt aber natürlich trotzdem ein paar Dinge, an denen ich mich stoße:

    Warum gibt es bei der Sternenflotte keine Akte zu Vash? Picard trägt doch sonst jeden Toilettengang ins Logbuch ein und die Sache mit Q im Sherwood Forest muss doch dokumentiert gewesen sein. Von daher sollte Sisko diese Begebenheiten nicht erst von O’brien erfahren müssen, sondern nach einer kurzen Suchanfrage an die Datenbank der Sternenflotte zumindest diese Begebenheit kennen. Zumal er ja im Vorfeld noch explizit ansagt, man solle Vashs Hintergrund durchleuchten.

    Des Weiteren enttäuscht es mich ein wenig, dass Vash und Q „nur“ im Gamma-Quadranten unterwegs waren. Da hat man ein allmächtiges Wesen, das zwischen Universen und gar Dimensionen wandeln kann, als Reisegefährten und dann geht man gefühlt nur im Vorgarten vom Nachbarn spielen? Ein bisschen wenig, wenn man mal darüber nachdenkt.

    ————–

    Die oben angesprochene Übergriffigkeit von Vash gegenüber Quark sehe ich etwas milder. In der ja durchaus sehr sexualisierten Gesellschaft der Ferengi erscheint mir „Oo-mox“ als eine akzeptierte Praktik bei geschäftlichen Verhandlungen. Das ist Vash natürlich auch bewusst. Ich denke nicht, dass sie einem menschlichen Vermittler mal so in die Hose greifen würde.

    Fazit: „Q-less“ macht (mir) Spaß und unter der oben zugrunde gelegten Prämisse gebe ich der Folge einen Daumen hoch.

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    1. Sebastian

      Nabend Ronny,

      Du schreibst wie so oft coole & nachvollziehbare & erwachsene Dinge, immer wieder ein Fest!
      Nicht nur geht Dein Daumen hoch für Q-Less, sondern auch meiner für Deine Analyse.

      Schöne Grüße,
      Sebastian

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    2. Don

      Hm ok.
      Aber macht die reine Zielsetzung, Hardcore-TNG-Fans zu DS9 zu locken, das Ganze dann schon zu einer guten Folge?

      1. Ronnsen RD

        Hallo Don,

        wenn Du so fragst, Nein… nicht per se aus dieser Zielsetzung heraus. Allerdings finde ich persönlich auch die Umsetzung diese Prämisse hier gut gemacht.
        Ob das jetzt eine „gute“ (DS9) Folge ist, ist rein subjektiv mMn. Das hängt letztlich wohl davon, was Du oder ich oder andere unter „gut“ verstehen… ein objektives „gut“ gibt es wohl nur im Hinblick auf die handwerkliche Ausführung (Schauspiel, Ausstattung, Beleuchtung, Drehbuch etc.), was ich hier nicht bewerten möchte.

        Für mich ist eine Folge gut, wenn ich Spaß beim Anschauen habe. Ich habe Spaß bei der Folge und Spaß dabei, sie mit den Augen der genannten Prämisse zu sehen und darum ist sie für mich eine gute Folge. 🙂

  28. Asterix

    Moin
    Ja das mit der Edit Funktion wäre für mich auch seher wünschenswert und wichtig.
    Ich schrieb schon öfters mal was, was sich durch vergessene Worte ganz anders angehört hatte. Oder beim späteren lesen gerne ändern würde. Oder weiterschreiben. Oder ergänzen und so weiter.

    Mfg Asterix

  29. Emma

    Ich frage mich, ob es noch eine Q-Folge gibt, bei der Q so einfach rausstreichbar wäre. Ich meine, lasst Q weg, Miles sucht stattdessen die Folge über seinen isolinearen Schraubebschlüssel, gerät zwischendurch mit Quark aneinander weil er glaubt, der hätte ihn geklaut und am Ende kommt Odo wutschnaubend zu Miles und will wissen, was das Ding in seinem Eimer macht. Der A-Plot würde sonst genauso ablaufen.
    (Dass das ursprünglich wohl eine reine Vash-Folge war und man dann Q rangedängelt hatte merkt man jedenfalls.)

  30. Roger

    Hallo zusammen

    Q funktioniert super mit Picard und später auch mit Janeway. Hingegen reisst mich seine Interaktion mit Sisko in dieser Folge überhaupt nicht vom Hocker. Es ist kein Beinbruch, dass Q nie mehr auf DS9 auftauchte.

    Zur Bewegung der Station: Ihr Standort beim Wurmloch ist ja noch im bajoranischen System. Somit müsste sich die Station in einer Umlaufbahn um die bajoranische Sonne befinden – und in der Konsequenz auch das Wurmloch, da DS9 und Wurmloch sich ab dem Pilotfilm immer gleich nahe sind. Ansonsten müsste die Station einiges an Energie aufwenden, um ihre Position halten zu können.

    Es stellt sich mir noch die Frage, ob Q als überdimensionales Wesen bei der Passage durchs Wurmloch die Propheten wahrnehmen konnte bzw. umgekehrt ob die Propheten Qs Präsenz auf dem Shuttle registriert haben. Und falls ja, ob sie mehr ausgetauscht haben als „Moin“ – „Moin“. 😉

    Oh – „Gesicht des Feindes“ *freu* 🙂

    Bis bald
    Roger

    1. Driver 8

      Feste Punkte im Raum … ja, nein, vielleicht!
      Punkte in unserem Sonnensystem an denen Sonden, Satelliten und sogar Raumstationen mit wenig Energie lange ihre Position halten könn(t)en nennt man Lagrange-Punkte. Das bajoranische System hat natürlich eine andere Massenverteilung aber je nach gravitativer Wirkung des Wurmlochs selbst könnte genau dort ein guter Platz zum „parken“ sein. 😉

      1
      1. Roger

        Ok… aber die Lagrange-Punkte selber rotieren ja dann wiederum um die Sonne… 🙂

  31. Hallo ihr Joker!

    Hattet ihr einfach keinen Bock auf Comedy oder habt ihr nur den feinen Hintersinn dieser Folge nicht verstanden? Na gut, den habe ich hier auch nicht gefunden. Aber für ein paar kurzweilige Minuten langt die Folge doch allemal.

    Dass jemand aus dem Gamma Quadranten kommt und Starfleet Intelligence keine Fragen hat – geschenkt. Das hatten sie gerade schon bei „Tosk, der Gejagte“. Oder ist das Daystrom Institut eine Tarnorganisation für Sektion 31?

    Dass Vash vom Dominion nichts mitbekommen hat, kann ich mir erklären. Die haben auch nicht auf jedem Planeten eine Garnison oder fliegen überall Patrouillen und fragen nach den Papieren. Wahrscheinlich beobachten sie erstmal, wer da durch ihr Gebiet fliegt. Einzelne Grabräuber sind da keine Bedrohung.

    Seltsam ist dieses „Assay Office“. Das sind doch einfach Schließfächer, was wird da kontrolliert ausser dem, was reinkommt? Und „Kontrollanalyse“, das klingt jetzt eher nach Raumpatrouille, bedeutungsschwer aber sinnlos.

    Wie lässt sich dieses bajoranische Symbol erklären? Entwicklungshilfe von irdischen Raumfahrern?

    Tja, und Q – klar, er nervt. Das tut er von Anfang an. Allein „die Menschheit vor Gericht stellen“. Mit welchem Recht? Wenn Trelane ein ungezogenes Kind war, dann ist Q ein verunsicherter Teenager, der krampfhaft versucht, andere zu beeindrucken. Und dann schon mal ausrastet, wenn die nicht so reagieren wie gewünscht. Hat auch etwas von Charlie X, besonders die Szene mit den Folgen des Insektenstichs.

    Damals hatte ich schon den Eindruck, dass Q vor allem dort war, um den Fans etwas zu sagen: das hier ist nicht TNG, das hier ist etwas Neues. „Ich bin nicht Picard“.

    Die Szene mit der Auktion die selbst im Angesicht der Katastrophe weiter geht, die finde ich passend. „Gier frisst Hirn“, und Q wundert sich. Wobei ich Vash noch am ehesten zutraue, ruhig zu bleiben. Sie hat sich einfach angewöhnt, sich auf Q zu verlassen. Schön übrigens zu sehen, dass noch etwas von einer Wissenschaftlerin in ihr steckt. Ist nur bei ihren Kunden nicht gefragt.

    Ehrlich, heute fand ich die Episode fast besser als eure Folge. Das ist schnell zu merken, wenn ihr eine Episode nicht mögt, dann werdet ihr noch eine Spur quatschiger als sonst.

  32. Martin

    Bei Kontrollanalyse muss ich an den Job meiner Schwester denken: Die ist Chemikerin. Wenn sie den Daumen senkt, würde ihr Chef zunächst ganz blass werden, und die Produktion wenig später (also wenn der Chef sich berappelt hat) einen Einlauf bekommen.

  33. Don

    Moin!

    Kann man Simons DS9-Intro eigentlich irgendwo downloaden oder streamen?

    Auch wenn ich den goldenen Wesley-Pulli ne lustige Idee finde, bin ich auch der Meinung, es sollte mit den Bewertungsmöglichkeiten hier nicht überhand nehmen.

    Vash ist sowohl clueless als auch q-less, denn sie weiß einerseits nichts von dem Lebewesen, das sie da verkaufen will und andererseits möchte sie sich von Q lösen.

    Fairerweise muss man aber sagen, dass ja nicht nur Bashir dort im Replimaten sitzt, sondern auch O’Brien. Es ist halt vermutlich einfach Frühstückszeit mit leckeren COISSANTS.

    Hier hören wir das erste Mal Julians Geschichte von der Verwechslung einer präganglionären Faser mit einem postganglionären Nerv, die ja für seinen Lebenslauf und auch seine charakterliche Entwicklung sehr prägend war.

    Da man mit Q zusammen auch durch die Zeit hin und her reisen kann, ist es durchaus möglich, dass in Vash‘ Leben bereits mehr als zwei Jahre vergangen sind und sie Q einfach in diesem nun angereisten Datum verlassen will. Somit wäre die Zeitangabe aus der Sicht von Vash gar nicht falsch!

    Ich weiß nicht, auf mich wirken die Sprüche von Vash zu Bashir auf der Krankenstation, als würde sie sich über ihn lustig machen.

    Von einem Wahlplakat her soll man die Retina von Angela Merkel nachahmen können? Das klingt mir aber sehr weit hergeholt.
    (Aber bei einer Iris könnte ich mir das evtl. noch vorstellen.)

    Eine Szene, in der immer wieder neue Leute in ein Quartier reinplatzen, erleben wir in der 2. Staffel mit Kira in „The Circle“. Wurde diese Szene auch von Ira Steven Behr konzipiert?

    Oark
    => Couple Shipping

    Pepe Nietnagel war aber gar kein Hinterbänkler, sondern ein Lümmel von der ersten Bank.

    Kivas Fajo konnte nicht kommen. Der ist im Gefängnis. (Und wird da hoffentlich auch bleiben!)

    Q trägt auch bei der Auktion die DS9-Uniform. Er liebt halt einfach deren Schneider!

    Die Bezeichnung „embryonale Lebensform“ ist hier zwar ziemlicher Quatsch, aber vielleicht hatten sie damit sagen wollen, dieser Kristall war sowas wie das Ei, aus dem diese Spezies nun geschlüpft ist.

    Diese Schlußszene mit Dax ist überhaupt sehr merkwürdig. Sie beginnt ja bereits, bevor Bashir überhaupt auftritt. Dax schaut Vash und Quark nach und dann kommt halt der Jules. Und beide Male lächelt sie so wissend, so als würde man uns sagen, mit der Dax ist irgendwas, mit der stimmt was nicht. Schon seltsam!

    Fazit?
    Die Folge war ziemlicher Murks. Beim Ansehen wurde ich mindestens so müde wie Bashir. Einzig den Faustkampf fand ich recht unterhaltsam. Daumen hinab.
    Nachdem ich Q hier erlebt habe, freue ich mich umso mehr auf „Tapestry“, da kann er die Scharte wieder auswetzen. (Wobei gar nicht klar ist, ob Q in dieser Folge überhaupt anwesend ist und doch sehr viel dagegen spricht.)

    Wenn allerdings Picard noch dazugekommen wäre, wie Sebastian es sich wünschte, um das Love Triangle komplett zu machen, wäre diese Folge für mich wohl noch schlimmer geworden.

  34. Alte Warpgondel

    Dass die Folge als Q-Geschichte nicht so richtig funktioniert steckt eigentlich schon im mehrdeutigen Titel Q-Less. Man kann den auch so lesen, dass Q garnicht der Hauptverursacher des Problems der Woche sein wird. Aber dann bleibt auch nicht mehr soviel übrig für ihn, und sein ganzen Agieren wirkt eher langweilig und wie eine Statistenrolle. Die Folge plätschert so vor sich hin ohne echte emotionale Höhepunkte. Eine Q Folge sozusagen ohne Q funktioniert einfach nicht! Die besten Auftritte hatte Qark, wie die anderen ja schon ausführlich diskutiert haben.
    Von mir aber ein Daumen Quer, da ich Q einfach gerne sehe und die Folge längst nicht so schlecht, dass ich beim Rewatch denke „…und jetzt kommmt die Gurke, ohje“.

  35. Michael Kleu

    Mich stört hauptsächlich, dass Vash so hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Ihr Charme springt in dieser Folge meiner Meinung nach nicht so rüber. Besonders in der Auktionsszene fand ich sie sehr farblos.

    Schade!

    (Wegen Ronnsens Eulogie muss ich mir die Folge jetzt doch noch einmal angucken 😉 )

    2
  36. Steffen

    Hallo zusammen,

    Gleich am Ende der ersten Szene gibt es ein Highlight. Der Blick vom Chief nachdem Bashir sagt „Gets them every time“ ist grandios. So a la „Jetzt wirklich?“ – einfach schön gespielt.

    Als Vash dann DS9 betritt gibt es ein etwas anderes „Highlight“. Die Jacke von Cash ist wirklich grenzwertig und absolut kein Genuss für das Auge.

    Dass Vash Myles nicht erkennt finde ich schon in Ordnung. Am Ende war er auf der Enterprise der Bediener der Transporterkonsole. Also Quasi der Türsteher der Enterprise. Das ist jetzt nicht die Position, an die man sich als erstes erinnert, zumal er ja auch nicht immer und wenn dann nur in einem von wahrscheinlich mehreren Transporterräumen Dienst hat. Q sagt das ja am Ende auch korrekt.

    So lustig die Vorstellung der Q-Seminare so wie ihr sie beschreibt ist, ich denke sogar, dass es normal wäre, dass Raumschiffbesatzungen über diesen Q informiert werden. Im US-Militär gibt es zum Beispiel ja auch das Kartenspiel, mit dem die „Most Wanted“ Verbrecher dargestellt werden. Schließlich will man ja eben genau das verhindern, was bei dieser Folge passiert, nämlich, dass einige aus Unwissenheit auf Q hereinfallen.

    Dass Picard nicht auftaucht finde ich durchaus OK. Auch wenn er durch die parallele Produktion zur letzten Staffel TNG „verfügbar“ gewesen wäre, aber ich finde es verständlich, dass man so kurz nach der Pilotfolge nicht schon wieder auf diese etablierte Figur zurückgreift. Jetzt ist schon Q als beliebter TNG-Charakter da, das hätte durchaus danach ausgesehen, dass man hier wieder Picard vorkommen lässt, um DS9 mit dessen Popularität zu boosten.

    Als Vash ihre Beute ins Bankschließfach geben lässt ist ein „gold necklace“ dabei Das Prop kam mir irgendwie bekannt vor. Weiß jemand, ob das schonmal irgendwo anders vorgekommen ist?
    Das Thema mit dem Retinascan bei der Einlagerung der Gegenstände fand ich das jetzt nicht so schlimm. Es muss ja nur der Scan entsprechend aufwändig sein, dann ist das auch nicht mehr so einfach zu fälschen.

    Die Szene, die ihr ansprecht, als Q Quark kurz verschwinden und wieder auftauchen lässt, da hab ich mich auch gefragt, wo er den Quark nun hingeschickt hat. Er hat ihn ja nicht weggeblinzelt, damit er gleich wieder kommt. Das hat er ja nur gemacht, weil Vash ihn dazu aufgefordert hat. Wo war er also? Was wäre passiert, wenn er nicht direkt wieder zurückgeblinzelt worden wäre. Ich denke, Q hat ihn einfach in sein Quartier geschickt. An sich aber eine sehr unterhaltsame Szene.

    Was Vash dann mit Quarks Ohren macht ist letztenendes mehr oder weniger ein Blowjob. Das ist schon nicht mehr zweideutig, was da passiert. Und natürlich klappt das nur, weil Quark ein Ferengi ist. Alles andere wäre durch die Richtlinien für TV in den USA wohl nicht durchgegangen.

    Dass Sisko Q gegenüber dann bei deren Aufeinandertreffen handgreiflich wird ist natürlich schwachsinnig. Sisko weiß, dass Q ein allmächtiges Wesen ist. Dass Q das dann aufgreift und mit Sisko spielt ist typisch Q, aber dass Sisko dann auch darauf wieder eingeht und wirklich mit Q in den Zweikampf tritt ist schon wirklich quatsch!

    Was mir noch sehr gefallen hat, ist als Quark versucht Odo irgendwelche Gegenstände anzudrehen, wo der doch (zumindest aktuell) noch nicht einmal ein Quartier hat, wo er das hinstellen soll.
    Der Rest der Folge war dann schon Shema F. Ich fands nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. Auch die Geschichte, dass da am Ende völlig unverhofft, dieses Wesen aus dem leuchtenden Ei schlüpft war jetzt irgendwie nicht wirklich wichtig. Ab dem Moment, wo mir klar war, dass diese Energieausfälle nichts mit Q zu tun haben und das war schon recht früh der Fall, war dieser Plot für mich nicht mehr interessant.
    Am Ende eine mittelmäßige Folge DS9 und eine sehr unterhaltsame Folge TaD!

    Eine kurze Anmerkung, zu eurem Verweiß auf Pepe Nietnagel, der saß übrigens nicht hinten! Die Filmreihe heißt ja auch „Die Lümmel von der ersten Bank“.

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