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29. September 1997:
Vor drei Monaten übernahm das Dominion (inklusive Cardassia) Deep Space Nine, pardon, Terok Nor. Die auf der Station zurückgebliebenen Charaktere – Kira, Odo, Jake, aber auch Quark – wurschteln sich durch das komplexe Geflecht neuer politischer und interpersoneller Beziehungen. Unterdessen gehen Sisko & Co. per Jem’Hadar-Schiff auf ein Himmelfahrtskommando in Feindesgebiet.
In Deutschland: Zeit des Widerstands, ausgestrahlt am 9. Mai 1998.
Wow, es macht Spaß, wieder bei DS9 gelandet zu sein! Was für eine tolle Folge!
Und Weyoun zu erleben ist einfach großartig.
Nürnberg ist mir ein bisschen zu weit weg, aber ich wünsche Euch allen einen genauso tollen Abend wie seinerzeit in Quickborn.
Und hoffentlich dürfen die Tadderiche diesmal auch mit dem Gesicht nach vorne sitzen und den Fim gucken!
Ich werde mir an diesem Tag zu Hause in Kassel den ersten Kinofilm in bester Qualität reinziehen, weil Fürth und Umgebung auch etwas weit weg für mich sind.
Zuhause TMP gucken ist auch ganz schön, aber so weit weg isses gar nicht: Kassel-Nürnberg sind gut 2 Stunden mit dem ICE! 😉 Weiß ich, weil ich neulich da einen Kumpel besucht habe. So gebe er sich einen Ruck, der Herr Maestro! 😉
Wenn mir TAD die hohen Zugkosten samt Übernachtung zahlt, bin ich dabei. Obwohl ja im Raum Nürnberg viele meiner Podcaster (der Simon, der Chris Schmidt, der Sebbe Stange) wohnen. Einfach ungefragt einquartieren. Oder im Keller von PC Games schlafen.
Ach ja:
Denkt bei diesem heißen Wetter daran, eine Schale Wasser für die KI-Rechenzentren rauszustellen, damit wir diese weiter so sinnvoll nutzen können…. 🙂
Wir haben noch gar nicht über die Mullet-Frisur von Gul Dukat gesprochen (siehe Euren heutigen Instagram-Post). Fehlt nur noch der Pornobalken!
Moin zusammen,
also, ich würde mir auf der Erde eine kleine Klimakontrolle – Richtung kühler – nach dem Vorbild Risas sehr wünschen. Gerade im einigermaßen gekühlten ICE nach Haus gefahren, den Rest des Podcasts gehört beim Treppensteigen und – tadaaa – vor der Tür lauerte ein brauner Umschlag und darin „Nana Visitor – Open A Channel – A Woman’s Trek“. (Danke noch mal für diesen Tipp!) Ich glaube mehr Trekgenuss als Konzentrat geht kaum noch – dieser gedruckte Leckerbissen wird vor eingeschaltenem Life Support (Klimagerät) durchgoutiert.
Ebenso schmackhaft war diese DS9-Episode und gleichfalls Eure Besprechung. Was für ein Brett. Wie oft hat man sich beim Episodengucken schon gefragt „Wieso macht der/die dat denn jetzt? Das macht doch kein normaler Mensch!“- und nun? Na klar – in jeder Minute wirkt die Folge so als sei sie dem echten Leben entsprungen oder protokolliert. Na klar macht der/die das und dieses jetzt, und sicher sagt der und die selbiges, weil es in sich schlüssig ist!
Kiras Ekel gegenüber Dukat, ihre und Odos Besorgnis, dessen Ausnutzung seiner Gotthaftigkeit gegenüber Weyoun, der wiederum in seiner idologischen Erfüllungsgehilfigkeit brilliert, Quarks Pragmatismus sich an alles und jedes anpassen zu können / wollen – die konzentrierte Arbeitsatmosphäre auf dem Jem’Hadar-Schiff, Lösungsorientierung trotz Frotzeleien, alle machen ihren Job nach bestem Können – me like! Mir fällt gerade ein: wo ist Rom? Versteckt in einer Service-Röhre um Dukats Klospülung zu sabotieren? Besonders nach der letzten Voyager-Episode tat dieser Kontrast so gut. Fast möchte ich dem Fred ein Praktikum beim Ben empfehlen..
Die KI hat sogar eine Star Trek Insider Referenz, mit der Zahl 47, gebracht.
Hallo, Jungs,
Ich glaube, ich weiß, warum das 7. „Dingsbums“ als Unglückszahl beim US-Militär gilt: George A. Custer führte 1876 die 7. Kavallerie in die Schlacht am Little Big Horn gegen die Sioux. Und was daraus wurde, ist denke ich auch hierzulande allgemein bekannt.
LG Eure Bridge
Kleiner Nitpick: War der Milester bei der letzten Besetzung von Deep Space Nine (vom Kreis) nicht noch ein großer Fan der Notrationen?
Auch die Geduld des Milester hat ihre Grenzen. 😁
Bis dahin war er Fan. Wer Militärrationen kennt, weiß, was das für ein Zeug ist. Wie heißt es so schön: Je besser die Armee, desto schlechter das Essen. Die Bundeswehrkantine war übrigens recht gut…..
Vielen Dank, ich möchte bei den Folgensequenzen auch direkt alle schauen. Und bei eurer Besprechung war ich dann fast ein wenig enttäuscht, noch eine Weile auf die nächsten Besprechungen warten zu müssen. Mir persönlich hat euer Re-enactment gefallen und die Folge durch die typische TaD-Brille vor meinem inneren Auge zum Leben erweckt.
Hallo zusammen,
Hammerfolge und eine Hammerbesprechung. Gerne mehr Rollenspiel! Ich kann gut verstehen, dass man solch starke Szenen gerne noch mal Revue passieren lassen will. Nur weiter so! Euer Podcast lebt davon, dass ihr die Story noch einmal zum Leben erweckt!
Zu Dax‘ Aussage würde ich gerne noch die Folge „Die Abtrünnigen“ (To the Death) ein Erinnerung rufen, in der Dax sich ja mit einem Jem’Hadar unterhält und eine Art Beziehung aufbaut. Sie weiß ganz genau, dass die Jem’Hadar, intelligente, empfindungsfähige, eigenständige Lebewesen sind, die sogar Wünsche und ein Ehrgefühl haben. Sie weiß, dass es nicht seelenlose Killermaschinen sind. Das macht ihre Aussage noch deutlich härter, dass sie bereit ist, sie alle sterben zu lassen, um den Alpha-Quadranten zu retten.
Nogs Aussage, dass er mal einen Jem’Hadar sehen möchte, wie schnell er mit der Defiant zurecht kommt fand ich auch gut. In ein paar Wochen werden wir nämlich genau das erfahren.
Macht weiter so!
Grüße
Alex
Ich finds so gut, dass ihr hier den Aspekt „Payoff“ prominent in die Bewertung eingebracht habt. Weil ich hab mich hier bei meinen TaD-Hausaufgaben bei der Überlegung ertappt:
An sich ganz klar ein Landarzt, wenn es je einen gab. Wie erwartet. Aber mit der TaD-Brille denke ich plötzlich, ist das nicht zu einfach für eine solche doch ziemlich simpel gestrickte Übergangsfolge?
Und dann hab ich darüber nachgedacht, was mich zu dieser – mit Verlaub mir selber gegenüber – pseudo schlaumeierischen Spontan-Empfindung führte: Alles hier spielt „nur“ aus, was schon seit langem angelegt war. DS9 hat an dieser Stelle ne metrische Shitload an Karten im Ärmel, und hier werden ein paar von denen abgeworfen. Ohne großes Trara, einfach nur locker auf den Tisch gebombt. Aber genau das ist doch absolut fantastisch, wie kann man das gegen diese Folge werten? Nunja, soweit so uninteressant, aber ich musste das irgendwo hinschreiben.
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Interessante Synchrodifferenz in der Szene, in der Dukat gegen Odos Forderung Einspruch erhebt.
Im Original-Audio und den mir zur Verfügung stehenden englischen Untertiteln sagt Weyoun: [brüsk] „This is between me and Odo.“ [kurzes, verbindliches Nicken] [mit sanfter Stimme] „I’ll thank you to keep out of it.“
Im deutschen Audio: [eher im erklärend-amüsierten Tonfall, erinnerte mich witzigerweise an Terence Hill] „Das geht aber nur mich und Odo etwas an.“ [Nicken, weiter selber Tonfall] „Halten sie sich da lieber raus.“
In den deutschen Untertiteln: „Das ist zwischen mir und Odo.“ „Halten Sie sich da raus.“
Das sind in subtilen Unterschieden drei völlig, ja fundamental unterschiedliche Varianten derselben Szene.
Die erzählen alle drei eine völlig andere Geschichte über Weyoun als Charakter und über seinen Umgang mit Dukat (und vermutlich auch anderen Untergebenen).
„Ich bin Ihnen dankbar dafür, dass sie sich aus dieser Angelegenheit heraushalten.“ Wie stiffer uplip britisch kann eine brutale Machtdemonstration sein. Super empathisch und höflich schlicht voraussetzend, dass der weniger Machtvolle das, was er ohne Zweifel unbedingt tun will, ohne jeden Zweifel nicht tun wird. Weil der Machtvollere gerade mitgeteilt hat, dass er das nicht gut fände.
Schade, dass dieses geile Detail den beiden deutschen Übersetzungen komplett vorenthalten bleibt.
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Persönliche Beobachtung: Als die Defiant den Supply-Asteroiden anfliegt, also ich habe diese Stelle vermutlich schon ein knappes Dutzend mal gesehen. Und doch ging mir wieder der Puls hoch. Im Wortsinne. Ich darf das im Ergebnis also gar nicht anders bewerten, als: Das ist verflucht spannend gemacht. Wie sie das geschafft haben, und wie viel Aufbau dafür notwendig war (siehe oben), das ist ein anderes Thema. Aber ich kann mich dem selbst heute und obwohl ich den Ausgang kenne, nicht entziehen.
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Jeder hat so sein eigenes Detail an Kritik an so einer Folge, dieses ist meines:
Ich liebe an sich alles an der ganzen Martok-Sisko-Dax-Worf-Szene. Echte Menschen. Ganz toll.
Aber hätten sie Worf da echt kein etwas weniger albernes Plot Devices ins Drehbruch schreiben können als dieses? Erst das Vieh abschlachten und dann fressen oder umgekehrt, und darum macht der Junge sich jetzt wochenlang im Schützengraben nen Kopp? Bei einer Frau wie Dax, wer soll das denn glauben? Most orthodox Klingon in Universe hin oder her, der kennt doch Dax?
Und es wäre doch so einfach gewesen: Wir wissen an der Stelle immer noch so wenig über die Trill-Kultur, der – oft vergessen – Jadzia und ihre Anvertrauten entstammen. Meine Güte, dann (first thing ich mir aus den Fingern schwitzend) hat sie da halt nen traditionellen Trill-Fackelmarsch der zu Verheirateten in die Höhlen in den Plan geschrieben, aus Rücksicht auf Worf Details wie alle sind nackt und tauchen in Salzbecken weglassend, aber in irgendwelchen alten Schriften sind Fackeln bereits per se eine Blasmephie gegen Kales, der seine Anvertraute im hellen Sonnenschein empfang oder was weiß ich. Worf grübelt da seit Wochen drüber, weil er das mit seinem Glauben nicht in Einklang bringen kann, andererseits aber auch die Kultur seiner Geliebten nicht beleidigen will, und Martok ist unfassbar genervt. Bruder, du bist der beste erste Offizier, den ich je hatte, aber wir haben hier einen Krieg zu führen, und der läuft nicht gut, lass doch die Frau in Ruhe. Worf spricht das aus, Jadzia ist es egal, weiter wie in der Original-Szene.
Und nebenbei ist dann halt auch gar nicht uninteressant, dass Jadzia das egal ist. Denn es ist ihr einerseits egal, weil sie dann doch mehr Dax als Jadzia ist, und weil die Trill das andererseits alles sowieso nicht so eng sehen.
Das alles, so viel skurriles Drama über Wochen, so viel Charakter- und Worldbuilding mitten im Kriegsfilm, wird in den paar Sätzen und einigen wissenden Blicken transportiert, die perfekte Szene.
Stattdessen eRsT bLuT oDeR eRsT FrEsSen. Das wird diese an sich perfekte Szene für mich für immer korrumpieren. Schade drum.
Sie ist trotzdem gut.
Ich mag den „deutschen“ Weyoun eher, weil bei diesem auf der einen Seite eine recht süffisante bis fast schon herzliche Art herüberkommt, er aber auch sehr schnell seeeehr bedrohlich werden kann. Wie so ein Mafiosi, der erst ein paar herzige Sprüche macht und einem dann den Finger abschneidet.
Was ja irgendwie perfekt zu meiner Terence-Hill-Assoziation aus diesen paar Sekunden passt. 🙂
Tolle Episode, wie immer 👍 Ich teile eure Meinung, dass es hier einige absolut herausragende Szenen gibt. Und in den zukünftigen Episoden bekommen wir von der Dynamik zwischen gewissen Charakteren ja noch mehr serviert.
Ich wäre gern nach Nürnberg gekommen, ist für mich aber auch ein wenig zu weit. Wünsche aber allen einen epischen Kinoabend!
Besonders die Dynamik Worf – Weyoun wird in der siebten Staffel noch interessant.
Danke für eure Besprechung!
Habe mich schon länger auf diesen 6 (7)Teiler gefreut. Für mich geht damit DS9 in die heiße Phase. Ich könnte die Teile auch gut als Film, ohne Rückschau und Teaser sehen.
Der Landarzt ist auf jeden Fall gerechtfertigt! Ich hätte zwei gegeben…😂
Schönen Gruß, der Mop
Quasi der umgekehrte Mandalorianer & Grogu: Da sah ich einen Film, der eindeutig mal eine Serienstaffel werden sollte. 😀