Trek am Freitag #64.2: Die goldenen 1990er

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Teil 2 von TaDs Vierteiler zum 60. Star-Trek-Jubiläum. Auf der Reise zurück durch die Zeit erreichen Simon & Sebastian die 1990er, in denen es so viel Star Trek gab wie in keinem anderen Jahrzehnt. Ihre persönlichen Fan-Geschichten nahmen damals ihren Anfang – höchste Zeit also, diese Genese sorgsam aufzudröseln. Und das Weltgeschehen zu Beginn des sogenannten Spaßjahrzehnts? Der kalte Krieg war vorüber und manche Historiker dachten, damit wäre das Ende der Geschichtsschreibung erreicht und fortan würden sich trekkige Freiheit und Utopie durchsetzen. Oder…?

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

  1. Maestro84

    Ich bin 42 Jahre alt und habe im Fernsehen direkt nur Voyager aktuell erlebt, DS9 nur mit den Ausläufern, TNG mit der Wiederholung und TOS nur in Form der Filme. Leider weiß ich nicht mehr, wie ich Voyager damals erlebt habe, aber sicher fand ich als Stargate SG1-Kind die Serie nach hinten raus super, auch 7 von 9. TNG war mir sicher zu altbacken, während ich DS9 mochte, weil ich Babylon 5 mochte. Als Erwachsener stimme ich Simon aber zu, dass Star Trek, gerade TNG, irgendwie immer die Serie ist, bei der Humanismus am Ehesten im Vordergrund stand. DS9 und B5 zeigten ein realistischeres Bild einer Menschheit, während Stargate eh eine klamaukige SciFi-Actionserie war.

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    1. Dennis

      Mich als mittlerweile genau 40jährigen haben alle Bermann-Serien individuell abgeholt.

      Für TNG war ich mit 8 oder 9 Jahren eigentlich noch zu jung, aber die Vernunft des Capt Picard und den Anspruch Probleme im Team und gewaltfrei zu lösen hatte ich schon verstanden und hatte mich auch geprägt.
      Und mir war auch bewusst, dass manche Folgen der ersten Staffel irgendwie komisch sind (Code of Honor, Edo,…), ich konnte es nur nicht artikulieren, was mich da so störte

      DS9 war meine Serie, über die wir uns auch auf dem Schulhof ausgetauscht haben und auf VHS aufgenommen hatten, ähnlich wie die Tadderiche bei TNG.

      Voyager hab ich geschaut und fand ich auch cool wegen der Action und -ja- 7 of 9
      Aber mir war auch mit 13 schon bewusst, dass DS9 viel komplexer und tiefgründiger ist.

      Und Enterprise hatte mich dann dann als jungen Erwachsenen begleitet, als die Serie, die ich erstmals unabhängig und auch erstmals im englischen Original auf DVD gesehen habe.
      Und hat dadurch einen ganz eigenen Stellenwert und ich freue mich schon unheimlich darauf, wenn TaD dort ankommt

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  2. JoeM from the border

    @Sebastian
    Habe gerade erst mit der Folge begonnen, muss dir aber leider mitteilen, dass dein Vater „nur“ ein 1000€-Mann ist. Teurer ist heute eine Knieprothese nicht mehr (Materialwert) 🤷🏼‍♂️ Die Kosten für Personal und „Übernachtung“ kommen natürlich noch dazu.
    Der Wert deines Vaters ist aber sicher ein vielfaches höher.👍🏆

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  3. Alexander

    Hallo zusammen,

    habe die Folge noch nicht ganz gehört, aber als Sebastian erwähnte, dass er den Roman zu Star Trek V auf Klassenfahrt gelesen hat, ist mir etwas eingefallen und das muss ich fragen: War in deiner Version des Romans auch mitten in der Handlung (die Szene, als Sybok Scotty konvertieren) Werbung für Maggi 5 Minuten Terrine?
    Das würde ich sagen ist auch ein 90er-Ding. Werbung in Büchern.

    Grüße
    Alexander

    1. Maestro84

      Das hab ich bei Büchern ja noch nie gesehen. O.o Ich hab allerdings erst ab so Ende der 90er die ersten Romane (Jugend) gelesen – Enwor-Saga, Warcraft-, Diablo- und Starcraft-Romane.

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  4. Don

    Meine erste Star-Trek-Erfahrung war so mit vier, also wohl 1981. Und ich bin mir sicher, dass es die Folge „Gefährliche Planetengirls“ war. Denn es hat einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen, wie diese Frauen auftauchten, auf einen zuliefen, den dann berührten und der war tot. Das hat mir richtig Angst eingejagt. Aber auch sonst blieb mir die Folge stark durch Scottie in Erinnerung, der da grummelnd was in der Jefferies-Röhre reparierte und dabei immer so von schräg oben gefilmt wurde.
    Wir sind ja fast gleichaltrig, aber für mich sind TOS und TNG die mit Abstand schönsten ST-Serien, alles, was danach kam, ist in meinen Augen deutlich zu banal.
    DS9 und VOY haben mich als Teenager (aus verschiedenen Gründen) durchaus abgeholt, aber aus meinem heutigen Blick heraus ist mir das einfach zu wenig.

    Section 31 ist der dümmste und ineffektivste Geheimdienst der gesamten Star-Trek-Geschichte!

    „Wir sind beide 47.“ – Da ist sie wieder, die Star-Trek-Zahl! 😄

    Sind Yuppies nicht eigentlich eher 80er? So Leute wie Bud Fox?

    Neben „Akte X“ und „Staatsfeind Nr. 1“ fällt mir noch „Die Akte“ ein, die wirklich ein ziemlich übles Bild von Staatsmacht und Finanzelite der USA zeichnet. Hab ich erst neulich gesehen und war doch recht erstaunt, ich hatte den Film viel mainstreamiger in Erinnerung.

    Interessant zu hören, dass Ihr so skeptisch gegenüber Story-Archs seid. Oder zumindest gegenüber das Podcast-Besprechen eines solchen.

    Klonschaf Dolly zeigte schon sehr früh starke Alterserscheinungen wie Arthritis und starb für ein Schaf ziemlich jung. Das Experiment, wenn man es so nennen will, ist also eher misslungen.

    Komisch, bei uns hießen solche Restaurants eigentlich schon immer „kroatisch“, nie „jugoslawisch“.

    Die letzte in den 90ern ausgestrahlte ST-Folge war anscheinend „Pathfinder“. Naja, auch nicht gerade eine meiner Lieblingsfolgen. Da war „The Defector“ dann schon noch ein anderes Kaliber.

    Von Euch lass ich mich jedenfalls lieber herzhaft einladen als von Hannibal Lecter!

  5. Soleta

    Genau – Yuppies sind eindeutig 80er! Und wie ich schon im Discord geschrieben habe: „No future“ auf alle Fälle auch – zu der Zeit war ich jung und Punk und Atomangst gehörten dazu…

  6. Doris

    huhu, etwas spät mein Senf zur Frage Utopie ja oder nein – oder vielleicht? Ich gebe zu, aus heutiger Sicht wirkt eine Serie wie TNG, die ja zum Großteil sehr utopisch war, von der Idee her etwas statisch. Aber ich glaube die interessante Frage ist nicht: wie lebt es sich in dieser Utopie sondern wie wird diese Utopie erreicht? Wie verteidigt? Was muss man tun, welche „dreckigen“ Deals muss man machen um diese „heilen Föderationswelt“ zu erhalten? Zum Teil finde ich schon dass Captain Picard ziemlich mit sich ringt um diese Werte zu verteidigen. und bei DS9 kommt das doch auch raus. Besonders aufgefallen ist mir dieser Bruch in Enterprise, wo die Crew spätestens durch den Angriff der Xindi von Entdeckern zu Kriegern wurde. Hier hätte ich mir viel mehr Reflektion gewünscht.

    1. Doris

      Edit: nicht von euch, sondern mehr Reflektion von den Autoren :-)!

  7. Der Mop

    Hallo,
    ich bin Baujahr 1980 und mich zieht es auch mehr zu DS9 (Favorit!!!) und TNG hin.
    Mein Freund und andere, die so 86/87 geboren sind, sind da doch eher Voyager begeistert. Darum kann ich der Theorie durchaus folgen, das es durchaus eine Altersfrage ist, was man favorisiert.
    Das mag bestimmt auch an SAT 1 und ihrer Ausstrahlung der Serien liegen.
    Ich vertrete auch die Ansicht, DS9 ist an ein älteres Publikum gerichtet als Voyager.
    Schönen Gruß, der Mop

  8. Babett

    Moin, ich bin 1994 geboren und bin mit Voyager und TNG aufgewachsen, als sie später nochmal wiederholt wurden. Das sind auch die beiden Serien, bei denen ich am besten andocken kann.

    DS9 habe ich dann erst ein paar Jahre später teilweise gesehen, als es mal wiederholt wurde. Ich entdecke gerade mit euch die Station und die Geschichten dazu. Ich bin gespannt was da noch auf die Crew zukommt und frage mich immer an Anfang der Folge ob es eine ist, die ich schonmal gesehen habe oder eine für mich neue.

    Ich finde auch, dass es ein Teil Altersfrage ist, welche Serie man bevorzugt. Der andere Teil ist denke ich auch, welche Erzählweiße man eher mag.

    Eher wie bei DS9 ein übergreifender Arch mit mehereren zusammenhängenden Folgen oder wie bei Voyager oder TNG, einzeln abgeschlossene Folgen.

    Schöne Grüße Babett

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