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17. September 1997:
Wenn Apparate kaputtgehen, dann alle gleichzeitig: Wecker, Ultraschall-Dusche, Dampfding, der Warpkern, das Shuttle Cochrane und die Sauerstoffversorgung im Raumanzug. Und weil all dieses Ungemach zudem auf einen hohen, klingonischen Feiertag fällt, rundet B’Elannas Nervenkostüm diese Auflistung ab. Doch möglicherweise bringt das den Durchbruch für ihre emotionalen Blockaden.
In Deutschland: Tag der Ehre, ausgestrahlt am 6. November 1998.
Moin zusammen,
Schöne Episode und ganz gut vollgepackt mit einem B’Elanna-Tom-Ding, den schrumpeligen Wegelagerern und Fortentwicklung von Seven. Dieses „wir können halt nicht aus unserer Haut“ – oder „es ist unsere Natur“ trifft bei B’Elanna zu – aber es wird auch auf einer anderen Ebene von den „Ausgebombten“ gespiegelt, als sie ihr „wahres Gesicht“ zeigen. Abgesehen davon – wenn dir alles fehlt, Nahrung, die Antriebsenergie und schon seit längerer Zeit, dann frage ich mich wie man dann noch gefährlich für andere sein kann, denn solche Mängel sind immer eine schleichende Schwächung und führen zum Einbruch einer Zivilisation, von Borg-Attacken mal ganz abgesehen. War ein bisschen arg konstruiert.
Die „Güte der Föderation“ leuchtet natürlich durch alles hindurch, indem Janeway und ihre Crew selbst dann noch den Bedürftigen helfen als sie sich alles mit Gewalt nehmen wollten, wenn das nicht die Nächstenliebe schlechthin war. Meine Horta-Vibes spürte ich hier: naja, sie sind in Not und wurden nur wegen ihrer Verzweiflung böse gegenüber uns…
Bei „Day of Honor“ dachte ich zuvor reflexhaft an johlende Klingonenkrieger die scheppernd Blutweinbecher und Köpfe aneinander krachen lassen, zum Glück war es weniger von dem. Das Traditionsdings kennt wohl jeder aus seiner Familie, es beginnt ja schon mit dem üblichen „so lange du deine Füße unter meinem Tisch hast…“, Religionen – korrekt – aber auch der Frage, ob Söhnchen oder Töchterchen den Erwartungen ihrer Erzeuger gerecht werden. Nicht selten gipfelt es in Schmollen wenn der Nachwuchs sich gegen den Job als Schweißer oder Bäckereifachverkäuferin (wie es die Eltern sind) entscheiden und in Kunst oder Akademie abdriften, umschwingend in Stolzsein wie Bolle wenn dieses dann die wirtschaftlichen Erfolge der Eltern in den Schatten stellt. Bei B’Elanna jedoch würde ich hier noch die genetische Komponente mit einbeziehen, denn dass die „Temperament“ und Launen hat, ist doch vermutlich ein Teil des klingonischen Erbes in ihr und eben nicht nur Tradition. Nature vs. Nurture, würde ich sagen. Allgemein wirkt sie auf mich recht wenig klingonisch.
Lobend erwähnen muss ich wieder einmal Jeri Ryan die absolut glaubhaft und authentisch jemanden spielt die ihren Umgang als Individuum mit anderen neu lernen muss. Ein Glücksgriff mit dieser Darstellerin.
Die letzte Rettungssequenz durch Beamen fand ich schön – ebenso dass danach das „Aufatmen im Transporterraum“ und evtl. ein Medizincheck des Doktors entfiel. Ein kesser Spruch von ihm hätte meine Lost-In-Space-Stimmung wohl beschädigt. Mein Daumen ist oben!
Hallo 🙋🏻♀️,
B‘Elanna ist ja auch nicht gerade stolz/glücklich über ihren klingonischen Anteil, eigentlich war die menschliche B‘Elanna in Faces / von Angesicht zu Angesicht so erleichtert diese nicht mehr zu haben und dann kam trotzdem ein Verlustgefühl dazu dass soweit reicht – welche diese Seite doch zum Überleben braucht und ihr der Doktor die Klingonen Gene wieder geben musste. Aber da kommen ja noch Folgen die dieses Dilemma und Herkunft dessen noch mal mehr aufzeigen.
Damals zur Schulzeit konnte ich da so gut gerade im ersten Teil der Folge mit B’Elanna mitfühlen. Verschlafen, dann läuft alles in den Schulstunden schief – Teamarbeit mit ner nerviger Klassenkameradin… zuhause auch alles andere als super toll… nun ja das Restliche der Folge kam mit ein paar Jahren Verzögerung. Einfach schön. Der B(’Elanna) Teil bekommt meinen kleinen Landarzt.
Der anders Alien Teil hatte ich ganz vergessen – deswegen waren Tom und B‘Elanna überhaupt im All gelandet. Ach, so!
Ich bin keine Frau und auch nicht Mike Krüger, aber die Schwangerschaft meiner Frau ist noch nicht so lange her, daher:
Tatsächlich ist weit verbreitet, dass man die Schwangerschaft innerhalb der ersten 12 Wochen nicht oder nur in einem sehr engen Kreis kund tut. Hintergrund ist – wie Sebastian vermutete – dass bis dahin die Schwangerschaft teils noch nicht stabil genug ist. Da wartet man dann lieber ab. Eine Fehlgeburt ist leider ein sehr unschönes Ereignis und davon muss nicht unbedingt jeder wissen. Gerade wenn man vielleicht schon vorbelastet ist, geht man damit vorsichtig um.
Hallo Jungs,
da haben wir gerade die Borg vorerst hinter uns gelassen, da kommt schon wieder Klingonenbrimborium. Ein Grund mehr für mich, genervt zu sein, aber immerhin wird dieses Brimborium durch B’Elannas Reaktion ad absurdum geführt. So aus dem kulturellen Kontext gerissen sieht es aus und klingt es wie eine bloße Aneinanderreihung von sinnlosen Ritualen (Schmerzstöcke, Schwefelsümpfe… Was soll das?)
Simon, ich stimme dir zu, der Blutkuchen sah auch für mich nicht nach Kuchen aus. Zumindest fehlt hier die Pie Crust. Laut Star Trek Cookbook von Ethan Philips handelt es sich um eine Pumpkin Pie Füllung, und die Nupsis, die da rausgucken, sind Rote Beete Knollen. Im folgenden Absatz erzählt er jedoch (in Character), er hab extra für B’Elanna eine süße Variante mit Kirschen entwickelt. Vielleicht sollte man das mal ausprobieren? Da fällt mir ein, der Star Smutje hat lange nichts von sich hören lassen… muss man sich Sorgen machen?
Synchro-Alert: Aus dem GRAL des Kahless wird im deutschen das GRAB! Sowohl im gesprochenen Dialog als auch in den Untertiteln.
Noch’n Alert: Tom und B’Elanna siezen sich die ganze Zeit, obwohl die Szene in B’Elannas Quartier ja im privaten Umfeld spielt und schon eine freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden besteht. Immerhin sind sie zum Abendessen verabredet und sie haben zusammen an dem Holoprogramm gearbeitet.
Soviel ich mitbekommen habe, werden wir in der Zukunft noch einiges über B’Elannas Hintergrundstory erfahren. Auf jeden Fall ist sie eine zutiefst unsichere Persönlichkeit, was sich bei ihr in Aggression äußert. Da sieht man mal wieder, wie es in der Föderation mit der psychologischen Gesundheitsversorgung bestellt ist. B’Elanna benötigt dringend eine Therapie. Andererseits hat sie wahrscheinlich alle Hilfsangebote abgelehnt, nach dem Motto „ich bin nicht verrückt, mit mir ist alles in Ordnung.“
LL& P Eure Bridge
Das Thema Siezen war früher bei Synchros ja normal, das ist bei der simplen Sprache Englisch, die es sich einfach tut, ja anders. Im z.B. Japanischem sieht dies noch einmal ganz anders aus. Im Laufe der 2000er wurde dies aber viel besser.
Btw: Ich meine, dass im Deutschen von Blutpudding die Rede war, was optisch recht gut rübergekommen wäre.
Ja, das mit dem Siezen in der deutschen Synchron von Berman-Trek ist so eine Sache. Bei den Kollegen von DS9 haben sich ja O’Brien und Bashir auch im privaten Umfeld stets gesiezt, obwohl sie dicke Freunde waren.
Ich meine mich zu erinnern, dass das bei ENT dann besser wurde, also dass sich zumindest im privaten Umfeld Archer und Tucker geduzt haben.
Hallo Maestro,
Ich habe die Folge ganz frisch am Wochenende geguckt, es hieß tatsächlich Kuchen, im englischen Pie, also eher Pastete.
LG Bridge
Hallo Bridge66,
worüber hast du die Folge gesehen? Hab bei meiner DVD Version noch mal nachgehört und nachgelesen und es steht in den Untertiteln „Gral“ des Kahless. Gesprochen ist es wirklich Grab. Ich könnte mir Vorstellen dass bei kürzeren Dialogen die Texte den Synchronsprechern noch Handschriftlich vorlag und das Schreibschrift l und b nicht so schön da standen und verwechselt wurden?
Anscheinend sind da wirklich unterschiedliche Leute die das Bearbeiten?
Der Klingone auf dem Holodeck spricht auch immer in der Du Forum zu B‘Elanna – untertitelt ist es in Sie.
=Kommst du um deiner Ehre herausfordern zu lassen?
=Kamen Sie, um Ihrer Ehre zu beweisen?
In den letzten Szenen der Folge find ich macht es das gesprochen dadurch aber noch viel emotionaler gerade durch das anfängliche Siezen.
Weil B‘Elanna spricht dann nach liebe … Dich und das finde ich macht die Situation emotionaler… UT ist das mit …Sie 🤷🏻♀️
Tom ist dann auch beim Du … und die UT ist auch noch beim Sie 🤦🏻♀️
Bei den nächsten Folgen werd ich da echt mal noch mal stärker darauf achten.
Ich find auch, nach dem jetzigen zweiten mal schauen, interessant, Harry schlägt vor den Caatatis irgendetwas zu geben, Janeway ignoriert das ja schon fast mit der Gegenfrage und daraufhin schlägt Seven sich selbst an. Kurz darauf fällt ihr dann ein diese Energiematrix zu bauen somit war die Frage vielleicht doch nicht so unnütz.
Viele Grüße
Ich gucke über prime Video bzw. paramount.
Ich verstehe das mit der Änderung in der Beziehung, aber das Siezen hat mich schon genervt. Vielleicht ist das auch Gewöhnungssache. Bei uns im Büro duzen wir uns schon seit Jahren und das ist ein ziemlich konservativer Laden.
Untertitel entstehen meinst später, als die Synchro. Für die VHS hat man sie ja noch nicht gebraucht. Und sie orientieren sich stärker am Originaltext, da man nicht auf Lippensynchronität achten muss. Daher weichen Sprache und Untertitel oft etwas voneinander ab.
Oft werden sie aber auch günstig und schnell prodiziert. Da kommen schon mal so Sachen raus, wie bei DS9, als aus dem „Lichtschiff“ eine „leichtes Schiff“ wurde.
Moin, sind denn nicht alle Alien-Humanoiden die wir bei Star Trek kennenlernen gewisse Klischeefiguren?
Klingonen = ehrbesessene Sauf- und Raufbolde
Vulkanier = Logikfanatiker ohne soziale Kompetenz
Ferengi = geldgeile Gierschlünde vom Regenplaneten etc etc etc…
Wenn man erst mal solche Abziehbilder gezeichnet hat wird es schwer diese Schattenrisse wieder los zu werden, vielleicht auch weil es verlockend ist so schmerzhaft-einfache Peinlichkeiten zu erzeugen wie Tuvok, der einem Fremden Sevens Verganganheit verrät…
Die Folge hat mir recht gut gefallen, auch, weil endlich die Liebesbeziehung von B’elanna und Tom durchstartet. Gerade Tom hat sich hier aber auch keine einfache Frau ausgesucht. Es war aber auch irgendwie herzlich, wie die beiden am Ende im All stranden. Wieso aber die Voyager nicht die beiden erst ins Schiff beamt, statt diese anzufunken, erschließt sich mir nicht so ganz. Ich mochte übrigens auch den Fred, wie er B’elanna deutlich macht, dass er ihre Meinung bzgl. Sieben schätzt, aber er der Fred vom Dienst ist und daher sein Befehl steht („Ich Chef, du nix.“). Im Spiegeluniversum ist Fred sicher so eine Art Rambo (Teil 2+3), der mit Eiern aus Stahl im Widerstand gegen die Allianz steht.
Die Handlung mit den Aliens war hingegen ganz ok, auch wenn der Wechsel von „Ihr bedroht uns nicht so einfach.“ zu „Schon vergessen, nehmt euer Spielzeug und geht.“ etwas schnell geht. Apropos Borg: Ich frage mich ja, ob diese in ihrem Raum auch „unwerte/niedere“ Spezies dulden oder direkt platt machen?
Bzgl. Sebastians Aussage, dass man ja nicht automatisch einer Kultur nachgehen muss, nur weil man in dieser geboren wurde, verspüre ich herrlich die Naivität von uns Millenials, die wir mal dachten, in der einen Welt könne sich Jeder das nehmen, was ihm gefällt. Teile der Radikalen Gen Z meinen ja leider, dass es anmaßend ist, sich kulturell bei anderen zu bedienen und ordnen Menschen wieder nationalistisch nach Kulturen ein. Frei nach: „Du bist eine weißer, privilegierte Europäerin Anfang 20? Dann nutz gefälligst nicht Elemente aus indianischen Kulturen Südamerikas, die unter Weißen gelitten haben.“ In den 90ern dachten wir Jungen anders.
Noch ein Kommentar zu der Situation im Korridor, als einerseits Tuvok und Lumas und andererseits Seven und Tom aufeinandergetroffen sind. Zumindest im deutschen Recht gibt es ja den Begriff der „groben Fahrlässigkeit“: Das Verhalten ist kein Vorsatz (zumindest hofft man das), aber derart fahrlässig, dass man denkt „so blöd kann doch keiner sein“. Und ich würde sagen, dass kann man Tuvok hier durchaus vorwerfen…
„Gerade Tom hat sich hier aber auch keine einfache Frau ausgesucht.“
Er kann sich aussuchen, wie er will, ob die Frau ihn dann als Partner möchte, ist eine andere Frage.
Und wieso ist „keine einfache Frau“? Ich sehe hier eine Frau, die mit Leidenschaft ihrem Beruf nachgeht, mit ihren Ansichten nicht hinter dem Berg hält und sie immer verteidigt. Geradlinig und ehrlich.
Ich sag mal so, ein ehemaliger Häftling, der unter dubiosen Umständen „freigekauft“ wird und ein nachgewiesener Frauenaufreißer ist, scheint nicht gerade ne gute Partie zu sein.
Die Folge geht erfrischend mit klingonischen Traditionen um. Während Worf sich damals noch durch den Korridor der Schmerzstöcke quälte, sagt sich B‘Elanna: Habt ihr sie noch alle? Und verteilt ein paar Kinnhaken. Fand ich lustig.
Und als Tom Paris im Shuttle meint: Was soll denn jetzt noch Schlimmes passieren?, möchte man ihm am liebsten links und rechts mit der Karma-Keule ohrfeigen. Echt selbst schuld, Junge!
Hallo zusammen,
ich kann mich noch gut erinnern, dass ich mich beim ersten Schauen tatsächlich geärgert habe, dass B’Elannas Raumanzug auch rote Applikationen hatte, da ich ganz selbstverständlich davon ausging, dass auch hier die Abteilungsfarben angegeben werden. Bisher hatten alle Träger (außer natürlich Garak) ja zur Kommando-Abteilung gehört. Daher hatte es immer gepasst. Hatte mich irgendwie auch auf einen gelben und blauen Raumanzug gefreut.
Die Löcher in den Helmen sind mir vorher gar nicht aufgefallen, aber jetzt wo ich es weiß, kann man echt nicht mehr vorbeischauen.
Kann mir gut vorstellen, dass diese Löcher auch auf Mister McNeill zurückgehen, der Miss Dawson das Atmen erleichtern wollte. Da man dann aber schon mitten in der Produktion war, musste das Löcherbohren schnell gehen und sieht dann eben so aus, wie es aussieht.
Ich frage mich auch, ob man Seven in einer „modernen“ Serie von heute, die ja gerne mal etwas härter sind, nicht tatsächlich an die Caatati ausgeliefert hätte, um irgendeine Folterszene zu zeigen, bervor Seven dann gerettet wird oder eben das Angebot macht den Reaktor zu bauen. Ein lob auf das sanftere Fernsehen der 90er!
Und ich bin absolut eurer Meinung, dass das Ende so genau richtig war. Modernere Serien neigen leider zu sehr auch Szenen durch unnötigen Humor oder Oneliner zu zerstören. Da wäre sicher noch ein Spruch am Ende gekommen, der alles kaputt gemacht hätte. So war die letzte Sequenz der Folge wirklich sehr würdig!
Und wenn die Caatati bei jeder Gelegenheit so auftreten, wie sie hier bei der Voyager aufgetreten sind. Nach dem Finger nicht nur den Arm, sondern auch den ganzen Rest nehmen, müssen sie sich nicht wundern, dass sie immer wieder von Planeten weggeschickt werden.
Leider erleben wir das auch heute – zum Glück immer nur in einer Minderzahl -, dass Menschen, denen man eigentlich helfen will, sich die Hilfe durch ihr Fehlverhalten selbst kaputt machen und damit ein schlechtes Licht auf ganze Gruppen von Menschen werfen.
Vielleicht war Star Trek zu dieser Zeit mal wieder moderner als sie selber wussten.
Hallo zusammen,
ich dachte, ich lasse mal einen kleinen Zwischenstand da.
Mit Trek am Dienstag habe ich im Oktober 2023 angefangen. Die erste Folge, die ich gehört habe, war damals passenderweise die Besprechung der ersten Voyager-Folge. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch: „Ach, das holst du schon relativ schnell auf.“
Inzwischen haben wir den 13. Juni 2026 und ich bin gerade bei Voyager 2×07 angekommen, also ungefähr im Juni 2024 des Podcast-Veröffentlichungszeitraums. Ich habe also in den letzten Jahren eine ganze Menge aufgeholt, aber gleichzeitig festgestellt, wie groß das Projekt eigentlich ist.
Lustigerweise habe ich heute ChatGPT gefragt, wann ich denn voraussichtlich aktuell sein werde. Die Antwort hat mich etwas ernüchtert. Bisher habe ich Trek am Dienstag fast ausschließlich auf dem Arbeitsweg gehört. Da sich meine tägliche Fahrzeit in Zukunft etwa halbieren wird, würde sich mein Aufholtempo deutlich verlangsamen. Laut der Rechnung würde ich den Podcast dann erst irgendwann um das Jahr 2034 herum vollständig eingeholt haben. Das finde ich ehrlicherweise ziemlich blöd.
Deshalb habe ich beschlossen, euch in Zukunft auch neben meinem Arbeitsweg zu hören. Mein neues Ziel ist es, den Podcast noch vor dem Ende von Trek am Dienstag vollständig einzuholen und irgendwann tatsächlich auf dem aktuellen Stand mitzuhören.
Was vielleicht für sich spricht: Seit Oktober 2023 habe ich praktisch keinen anderen Podcast mehr gehört. Nicht, weil es keine anderen guten Podcasts gäbe, sondern weil TaD meine verfügbare Podcast-Zeit komplett übernommen hat. Wenn ich Podcast höre, dann höre ich Trek am Dienstag.
Außerdem habe ich mir heute noch etwas anderes überlegt. Bisher war mein Plan, euch erst finanziell zu unterstützen, wenn ich irgendwann aufgeholt habe. Nach der heutigen Rechnung ist mir aber klar geworden, dass das eigentlich keinen Sinn ergibt. Deshalb werde ich euch nicht erst irgendwann in ferner Zukunft unterstützen, sondern ab sofort.
Vielen Dank für die vielen Stunden Unterhaltung, Hintergrundwissen, Abschweifungen, Running Gags und die Begleitung auf unzähligen Autofahrten. Auf die nächsten Jahre Aufholjagd. 😄
Viele Grüße
Louis
Hi Louis,
als ich angefangen habe tad zu hören, hatte ich auch vor chronologisch vorzugehen. Irgendwann wurde mir aber klar, dass das Gefühl „live“ dabei zu sein, mehr Wert hat, als alte Podcasts zu hören – zumal ich jede Star Trek Folge schon mindestens einmal gesehen habe. Hörst du die aktuellen Folgen wirklich gar nicht oder hörst du beides parallel? lg raphael
Hallo Raphael,
nein ich höre die neuen Folgen nicht. Daraus ergibt sich auch der Ansporn für mich, möglichst schnell aufzuholen. Ich möchte den Podcast aber erstmal so genießen, wie er angelegt ist: Chronologisch.
Ich glaube ich fände es komisch, gleichzeitig zweite und vierte Staffel Voyager oder Staffel 3 und 6 DS9 gleichzeitig zu hören. Nicht, weil ich die Folgen nicht kenne, sondern weil es gerade mit den aufeinander aufbauenden Handlungssträngen und auch den Entwicklungen hinter den Kulissen Sinn macht, es chronologisch zu hören. Ich möchte die Entwicklungen nachverfolgen können, die ich vielleicht selbst nicht bemerkt hätte und nicht „springen“. Das würde mich wahrscheinlich nur rausreisen.
Ja, vielleicht verpasse ich dadurch Gewinnspiele oder Termininfos und Aktuelles, aber damit muss ich halt leben. LG Louis
Gerade noch eingefallen.
B’Elanna bezeichnet Tom tatsächlich mal als Schwein. Zumindest in der deutschen Version, wie es im Original ist, weiß ich nicht. In der Folge „Der mysteriöse Nebel“ sind sie alle zum ersten Mal im Chez Sandrine. Der Billardspieler spricht B’Elanna an und sagt, dass er eine Lady wie ein Flittchen und ein Flittchen wie eine Lady behandelt. B’Elanna sagt daraufhin zu Tom, dass der Mann ein Schwein sein und Tom, weil er diesen programmiert hat, sei ebenfalls ein Schwein.