#449: Coda (VOY 3.15)

Episode herunterladen (MP3, 73 MB)

29. Januar 1997:
Nach einem Shuttle-Absturz sind Captain Janeway und Chakotay in einer Zeitschleife gefangen – so scheint es zunächst, nur schlägt die Episode einen Haken und die Voyager-Chefin sitzt in einer anderen Phase fest, wo sie durch Wände und Ocampa gehen kann. Doch halt! Eigentlich heißt es für sie „Willkommen im Leben nach dem Tode“, wo sie ihr Vater, bekannt aus dem Roman Mosaic, begrüßt.

In Deutschland: Der Wille, ausgestrahlt am 7. August 1998.

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Simon8472

    In der Szene wo Janeway und Chakotay im Schattel sitzen und die Anomalie sehen versuchet sie gerade nicht in die Anomalie zu fliegen und eine Technische Lösung bzw wissenschaftliche Lösung zu finden. Und die Anomalie sieht genau so aus wie die Matrix des fremden Wesens. chakotays Vorschlag hineinzufliegen ist der erste Versuch des Wesens Janeway in seine Matrix zu locken

    2
  2. TaiFei

    tolle Besprechung. Tatsächlich habt ihr die Folge für mich aufgewertet. Für einen Daumen nach oben reichts zwar nicht, da fehlt für mich einfach der Impact, aber Querdaumen das geht.

    2
  3. Don

    Interessant, dass Sebastian Chakotays Satz im Deutschen genauso betont, wie er es vorher gerade noch kritisiert hat:
    “ ‚Wir WAR’N hier schonmal.‘ und nicht ‚Wir WAREN hier…“ oh, und dann fiel es ihm selbst auf. 😀

    Wenn wir im Kopf von Janeway sind, ist es ohne weiteres möglich, das Shuttle auch von außen explodieren zu sehen. Dass sowas vorher in Star Trek nie gezeigt wurde, ist dann die eigentliche Anomalie.

    Dass sich keiner an Bord der Voyager (incl. Chakotay) an die Zeitschleife erinnern kann, ist eine weitere TNG-Remineszenz: „Remember Me“

    Hat die Vorgeschichte „Latent Images“ vielleicht schon stattgefunden? Sodass Janeway weiß, dass der Doktor bei einem ethischen Dilemma evtl. durchdrehen und die krassesten Dinge tun könnte. Was in ihrer Angst vor einer Euthanasie seitens des MHNs münden könnte. (Ich habe das mal mit den Veröffentlichungsdaten der Folgen versucht zu eruieren: es passt leider nicht ganz, „Coda“ kommt ein halbes Jahr zu früh.)

    Mit dem Alien inside, dass jetzt von der Protagonistin in und von ihrem eigenen Gehirn bekämpft werden muss, gibt es die nächste Referenz: „Shades Of Gray“.

    Und das Alien hat auch noch ein bisschen was von Ronin, nur halt in Rot statt in Grün.

    Ansonsten danke nochmal für die Erinnerung, dass ich Euch ja dieses Jahr noch gar nichts gespendet habe. Also bis denne…

  4. Maestro84

    Ich merke immer wieder, dass ich die dritte Staffel bei den letzten Rewatches vollständig übersprungen habe, was keine falsche Entscheidung war. Während ich von den ersten drei Staffeln DS9 im Nachhinein positiv überrascht war, bereitet mir Voyager aktuell eher wenig Vergnügen. Ich bin da wohl eindeutig die Zielgruppe für die kommenden Änderungen ab der vierten Staffel. Diese Folge hat mich dementsprechend auch eher negativ gelaunt zurückgelassen.

    3
  5. BjoernHH

    Großraum Hamburg?
    Das ist ja großartig! Der Termin ist festgehalten!
    Ich freu mich!

    3
    1. Kai

      Ich vermute man sieht sich im Beluga Kino Quickborn.
      Die machen öfter solche Events mit Essen. Wäte auch die AKN vor der Tür (so sie denn fährt:)

    2. Captain Benson

      Das war auch mein erster Gedanke.

  6. Dennis

    Habe mich über die Ankündigung auch gefreut, auch wenn mir vermutlich der Anfahrtsweg einen Strich durch die Rechnung machen wird.
    Termin merke ich mir aber dennoch vor.
    Selbst meine bessere Hälfte als Nicht-Roddenbärin findet, dass euer Konzept für den Event toll klingt.

    1
  7. Carlos Omse

    Die Soundfehler waren teilweise echt creepy^^

    6
  8. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    eine wirklich schräge, aber dennoch unterhaltsame Episode. Unter „Coda“ konnte ich mir gar nichts vorstellen, den Begriff kannte ich nicht, da ich nie aktiv Musik machte, und er war mir nie bewusst begegnet. Das Netz sagt „closing, conclusion, ending“ – und, ja, ergibt Sinn! Als Laie würde ich sagen, sind es die vier Töne nach „get the cheese to sickbay“, wenn die Voyager-Melodie ausklingt. Korrekt vermutet?

    Sebastian traf wieder mal den nail on the head dabei wie ich das Anschauen empfand, wobei ich diese Episode schon wieder völlig vergessen hatte. So viel verschiedenes Gemüse im bunten Eintopf und man hatte den Pürierstab zu intensiv eingesetzt. Beim Anschauen hatte ich viel zu wenig Denkleistung investiert um zu raffen dass Janeways Erlebnisse nur Alien-Kino waren, der Sinn und Zweck dieser Zeitschleifen ist mir nicht aufgegangen. Anfangs dachte ich nur „Och, doch nicht schon wieder ein Shuttle-Crash“. Man kann inzwischen fast eine Stoppuhr laufen lassen, das Timing ist immer dasselbe. Zwei oder drei Akteure bescherzen sich gegenseitig, die Laune ist prächtig, doch dann ein warnender Fiepton kommentiert durch „Strange, I’m reading XYZ…“ (Technobabble) worauf Chaos ausbricht und Funken sprühen.

    Die Vater-Tochter-Chemie war definitiv gleich null. Wie ungeschickt von diesem Alien, wenn es schon den Papa zum verwechseln ähnlich hinbekommt, dass es nicht mal die Emotions-Klaviatur beherrscht, wo es angeblich doch sonst immer so gut klappt. Auch Janeways Gefühlsinvest fand ich unterwältigend, denn zunächst nahm sie doch an ihrem verstorbenen Papa zu begegnen, was im religiösen Sinne bei nahendem oder eingetretenem Tod ja durchaus mal erwogen werden könnte. Da hätte ich mir aber mehr Wiedersehensfreude oder eine Umarmung gewünscht und „Du, was ich dir eigentlich immer hatte sagen wollen…“. Naja. Mir war das zu distanziert. Beim Alien-Abgang hätte auch ich mir gewünscht das Vati sein wahres Gesicht zeigte, glibbriges Amöbenwesen oder etwas mit 33 Saugnapftentakeln, wie die Thermianer bei Galaxy Quest oder so. Maskenbudget zu knapp?

    Die Idee seiner eigenen Trauerfeier beizuwohnen ist sicher nicht neu, und in vielerlei Spielarten filmisch verarbeitet, es zeigt aber auch, dass so etwas immer Teil unserer Phantasie ist, wenn wir beginnen uns mit unserer endlichen Existenz zu beschäftigen und Vorsorge für die Nachwelt betreiben. vielleicht mit einem Bestatter schon vieles en detail regeln. Vielleicht ist es ganz gut dass wir nicht beiwohnen können…

    Danke für Euer akribisches Auseinanderdröseln, denn aufgrund Janeways Wunsch-Projektion wurde mir dann vieles plausibel. Die seltsamen Aussetzer welche Ihr bei der Aufnahme bemerktet klagen im Podcast als ob ein Kleinkind Furzgeräusche versuchte. Wenn Spuk, dann eher nicht Janeway, aber Neelix oder Harald *g*

    28. Februar in Hamburg, was für ein großartiges Ereignis – Filmgucken und Episodenbesprechung interaktiv – wow. Leider steht ein Jahresurlaub im Weg, obwohl – wegen tariflicher Streiterei mit der Personalvertretung verzögert sich die Urlaubsveröffentlichung endlos, die Belegschaft ist erzürnt, und alle bangen – sollte es nicht klappen, droht mir eine immer deftiger werdende Buchungs-Storno-Zahlung, aber dann wäre Trek in Hamburg mein Trost-Hypospray.

    Ich denke, diese Kaffeefahrten-Abzocke dauert an und wird vielleicht weiter zunehmen. Je Boomer-Verrentung, je Altersarmut desto (leider) erfolgreicher. Zahlreiche Undercover-Dokus zeigen Abzockfahrten auf denen Krebswundermittel für tausende EUR verscherbelt werden. Florida und Timeshare-Müll… einmal hatten sie versucht uns einzufangen, als ich 2019 mit einer Freundin un deren 18jährigen Zwillingen, denen wir den Trip geschenkt hatten, in Pompano Beach angekommen waren. Beim Check-In gab es die Key Card merkwürdigerweise nur für eine Nacht, man müsse am Morgen dann die „permanent access cards“ ausgeben, man möge doch noch mal zur Rezeption kommen. Das Apartment mit 3 Schlafzimmern war grandios. Dann krallten sie uns und wollten uns zu so einer Belaberkiste verlocken mit den tollsten Rabatten für dieses und jenes. Wir so: „Nee, ich war schon 12x hier, wir haben Jetlag, wir haben den Urlaubsplan schon fertig, an diesem Ort nur 3 Tage, alles schon gebucht, danke.“ Boah, waren die hartnäckig, aber wie blieben standhaft. Nervig, auch dass die nicht raffen wollten dass Europäer vielleicht nicht die Super-Zielgruppe sein könnte.

    PS: Simon, sorge Dich nicht, als frischer Welpen-Papa muss das so. Du stehst under the influence of the puppy.

  9. Florian

    Die Sache mit dem Shuttle Namen.
    Erst die korrekte Aussprache:
    https://youtu.be/DsMJ5cmH-CM?si=zZGNvSf_HriJSq5t

    Und hier nochmal die Wikipedia dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Sacajawea

    Ohne den Film „Nachts im Museum“ hätte ich es nicht gewusst. Und auch wenn da wohl ein Bezug zu Chuckles hergestellt werden soll, sind das doch zwei sehr verschiedene Völker. Er kommt aus Südamerika und sie aus Nordamerika. Als würde man Finnen und Italiener vergleichen, no offence.

    3
    1. Florian

      Och noch ein Florian? 🙂

  10. Dwight

    Janeyway macht den sterbenden Schwan, war ja eigentlich schon ein guter Spoiler auf den Rest der Folge. –> Janeway tritt (fast) ab, aber dreht sich vorher mit dramatischen Pirouetten noch ein paar mal um sich selbst.

    5
  11. Michael from Outer Space

    Hi,

    Mir hat „Coda“ beim Rewatch erstaunlich gut gefallen. Die Prämisse ist natürlich Blödsinn: Wieso begibt sich die Kapitänin mit ihrem Ersten Offizier auf eine Mission, die buchstäblich von *allen* Besatzungsmitgliedern erledigt werden kann, solange sie nur ein Shuttle fliegen können, was ja bei so gut wie jede(r/m) der Fall ist?

    Trotzdem waren die Einblicke in Janeways Gefühlsleben gut und ich verstehe jetzt besser, wie sie ihre Crew wahrnimmt. Haralds infantile Blaubeer-Geschichte (zusammen mit seinen anderen diversen Eskapaden, siehe „Alter Ego“) dürfte tatsächlich einer der Gründe sein, wieso er nie befördert wird.

    Ich wollte das böse Alien am Ende nicht sehen. Da hätte man uns sowieso nur wieder für drei Sekunden einen Schauspieler in einem mehr oder weniger guten Kostüm gezeigt, wie am Ende von „Future Imperfect“. Auf sowas verzichte ich gern.

    LL&P 🖖

  12. Koala

    Hallo zusammen,

    Coda war früher eine meiner Lieblingsfolgen. Hatte sie aber bestimmt schon 10 Jahre nicht mehr gesehen und war von der Zeitschleife am Anfang total überrascht, weil ich das komplett vergessen hatte.
    Mache gerade auch einen TNG Rewatch mit TaD nachhören (bin in der 2.Staffel). Bei Besprechung der Trauerfeier, die Janeways Gedanken entspringt musste ich an Dr. Ira Graves denken. Das wäre mal ne Hommage gewesen, wenn einer der Trauerredner gesagt hätte: „Those who knew her loved her, while those who did not know her loved her from afar.“

Schreibe einen Kommentar

Dein erster Kommentar bei uns? Lies dir vorher bitte unsere TaD-Netiquette durch.