#230: The Next Phase (TNG 5.24)

Episode herunterladen (MP3, 83 MB)

18. Mai 1992:
Als ein romulanisches Schiff havariert, verlaufen sich Ro und Geordi in eine benachbarte Dimension und werden vom Rest der Crew für tot erklärt. Data plant die Trauerfeier, Ro hat Ghost mit Patrick Swayze gesehen und Geordi freut sich über seine neue Superkraft, mit der er durch den schicken Engineering-Billardtisch laufen kann. Physikalisch geht diese Geschichte über Tische & Bänke™.

In Deutschland: So nah und doch so fern, ausgestrahlt am 6. Mai 1994.

Dieser Beitrag hat 42 Kommentare

  1. Florian

    Die Folge mochte ich immer weil so schön qutschig 🙂 Mal auf den Cast gespannt..

  2. Sören

    „Star Trek und der Liberalismus“ und „Star Trek und die Krisen unserer Zeit“ sind zwei spannende Themen. Die größte Herausforderung wird wahrscheinlich sein mit dem knappen Zeitfenster zu recht zu kommen. Aber wer weiss, vielleicht ist da ja nur ein Absprungpunkt für künftige Formate in der Zukunft 😉 Ich bin schon sehr gespannt. Ich wünsche Euch jetzt schon viel Spaß dabei!

    Vielen Dank für Euren Wahlaufruf – ich finde es gut, dass Ihr Eure Reichweite nutzt um Eure Zuhöries zum Wählen zu animieren!

    1
  3. Felo

    Jetzt hab ich einen Ohrwurm! Nicht die Sesamstraße, sondern die Erste Allgemeine Verunsicherung!
    Bong Bong Booooonng…. tief in der Sahaaara, auf einem Dromedaara…

    Wie eine Fata Morgana!
    So weit, und dooch sooo naaaah!

    2
    1. Michael from Outer Space

      Hi Felo! 😉

      Bei der EAV muss ich immer an
      Ba-Ba-Banküberfall, Ba-Ba-Banküberfall
      Ba-Ba-Banküberfall, das Böse ist immer und überall!
      Ba-Ba-Banküberfall, Ba-Ba-Banküberfall
      Ba-Ba-Banküberfall, das Böse ist immer und überall!
      denken! 😅 Für mich sind sie neben Falco eine der besten österreichischen Musikinterpreten. Außerdem gab es da noch ein paar andere coole Typen, einer von denen hieß glaube ich Mozart oder so… 😁

      LL&P
      Michael from Outer Space

      1
      1. Roger

        oh ja die EAV, bei mir ertönt da sofort im Kopf „Küss die Hand schöne Frau“ …
        (fummel fummel – kille kille – du nimmst eh die Pille) 😉

        1
  4. Stefan Topo.

    Hallo mal wieder,
    Einmal mehr eine sehr schöne Besprechung einer Folge, die ich sehr mag.

    Die Logikfehler, die sich aus dem ,,Aus-der-Phase-sein-Zustand“ ergeben, das sind ja prinzipiell die gleichen oder ähnliche Phänomene wie bei Zeitreisen in Star Trek oder generell in Filmen und Serien….da darf man wirklich nicht allzu tief drüber nachdenken, denn das würde kein Ende nehmen: Der dicke Elefant, dass die beiden nicht durch den Boden laufen bzw. fallen können, wie ihr schon anmerktet, ok, da denkt man drüber nach, wundert sich, aber gut, ist halt SF. Das der Romulaner dann aber durch die Außenwand gestoßen werden kann, also, der Phasenzustand kann wohl einfach unterscheiden, was ein Boden ist und was ne Wand. Das mit der Luft ist dann das nächste und dann kommt man generell gar nicht mehr aus dem Ganzen raus. Brauchen sie überhaupt Luft in dieser Phase? Bräuchten sie dann überhaupt das Shuttle, um auf den Warbird zu kommen oder reicht es, einfach durch die Außenhülle rüber zu fliegen?
    Wenn man es sich so erklären wollen würde, dass die Atome und Moleküle von Ro und Geordi wirklich in einen anderen Zustand gebracht werden und sie somit in einem anderen Ebene existierten, also Geister“ sind, , warum ist da überhaupt die Enterprise und warum können sie die sehen? Oder wird das beeinflusst von ihrem Vorstellungsvermögen? Warum sind die beiden dann auf dem Boden liegend dort überhaupt materialisiert? So haben sie sich das Beamen doch sicher nicht vorgestellt…kann also so nicht sein! Also, das Ganze hat natürlich null Hand und Fuß und würde mit uns bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten in keiner Weise erklärt werden können.

    Zu dem Effekt mit dem ,,Zzzzschh“-Geräusch, was Simon nicht so gut fand, da muss ich sagen, ich fand das im Gegenteil sehr gut und passend, denn wenn die beiden durch Gegenstände laufen oder greifen, werden deren Atome durch die in Phase gebrachte Materie ihrer Körper sicher auch für den Bruchteil einer Nanosekunde aus der Phase gebracht und das verursacht dieses Zischen/Zirpen. Das ist vielleicht ähnlich wie in der TOS-Episode, wo da für Spock oder ich weiß nicht mehr für wen die Zeit schneller läuft und die anderen das teilweise als Zirpen oder Summen wahrnehmen. So habe ich mir das selbst erklärt und ich könnte mir vorstellen, dass das auch die Intention bei der Postproduktion war.
    Was den Effekt an sich angeht, ich denke, dass es sich um Kombinationen aus vorwiegend Bluescreen und vereinzelt Motion-Control-Kamera handelt, wenn die Gegenstände durchquert werden. Wo Geordi von Datas Anionenstrahl getroffen wird, das wird wohl eine Art blaue Folie sein, die LeVar da durchbohren musste mit seiner Hand, also auch Bluescreen-Technik.

    Ganz toll fand ich die von Worf vorgeschlagene und von Data vorbereitete „Trauer-Party“, auch wenn sie natürlich etwas komisch dargestellt wurde! Aber ich mag den Ansatz, den Worf aus den Klingonen-Ritualen vorschlägt, wirklich sehr, denn ich kann dieser ganzen Trauer usw., die die Menschen an den Tag legen, wenn jemand, den man kannte, gestorben ist, nichts abgewinnen. Trauerfeiern und das Wehklagen, wie wir es auch kennen in unseren Gefilden, sind doch, wenn man es mal richtig betrachtet, eine egoistische Sicht der Hinterbliebenen, die damit im Grunde wehklagen, wie schlecht es ihnen durch das Fehlen des Verstorbenen geht. Vielleicht bin ich da auch so abgestumpft, aber ich sehe es halt als wesentlich sinnvoller, aber vor allem respektvoller gegenüber den Verstorbenen an, daran zu denken, was dieser für ein großartiges Leben hatte, was er geschafft hat, erlebt hat und das alles zu feiern, statt sich in Selbstmitleid zu suhlen, wie schlecht es einem jetzt geht, weil jemand Bestimmtes nicht mehr da ist.
    Seit ich diese Folge vor knapp 30 Jahren das erste Mal gesehen habe, wünsche ich mir für meinen Tod genau solch eine Party, genau solch eine Feier, bei der das Leben in einer Rückschau betrachtet und dieses gefeiert wird, statt nach vorn zu schauen, was ich dann nicht mehr erleben kann oder wie schlecht es meinen Verwandten dann geht! Und genau das habe ich auch so in meinem Testament hinterlegt…allerdings ohne Dixiland-Mukke!

    Das mit der Myon-Rückkopplungswelle habt ihr aber leider nicht wirklich korrekt dargestellt…die wird ja nicht einfach zur Enterprise geschickt, sondern die Enterprise hält die Energie der Romulaner durch einen Energiestrahl aufrecht, haben quasi das Starthilfekabel angeschlossen. Und über diesen Energiestrahl wird die Myon-Rückkopplungswelle etabliert, wodurch sich Myon-Partikel im Warpkern der Enterprise ansammeln, die beim späteren Start auf Warp dann zur Explosion führen sollen.
    Von daher macht die Rückkopplungswelle schon Sinn. Eine Bombe oder ähnliche Szenarien wären ungleich schwerer einzuschleusen bzw. leichter zu entdecken.
    Wobei sich natürlich die Frage stellt: Wenn die Leute der Enterprise, also Data oder die anderen, den Phasenumkehrgenerator entdecken würden, würden sie wohl zwei und zwei zusammenzählen, was Ro und Geordi angeht oder zumindest würde man dann das Ganze untersuchen wollen. Wieso also sollte dann die Enterprise noch auf Warp gehen? Die ganze Sache, dass die Romulaner die Enterprise letztendlich in die Luft jagen wollen, soll diese letztendlich einfach nur wieder als die Bösewichte der Galaxis darstellen, denen man nicht trauen und schon gar nicht helfen soll.

    Letztendlich ist die Folge eine meiner Lieblingsfolgen aus TNG und ich schaue sie bis heute immer wieder sehr gern! Da ich mit 100er Skala gern mal bewerte, gebe ich der Folge eine 91!

    Lieben Gruß und weiter so!

  5. René

    Sebastian hat Recht,
    der Riker beißt der Ro Laren hier voll in den Nacken. Er nähert ihr sich fasst wie ein Vampir … Ich kann mir das nur so erklären, dass sich die beiden nach dem letzten Verwechslungshickhack doch in gewissen Dingen nicht mehr so fremd sind 🙂 .

    Oder aber Jonathan Frakes und Michelle Forbes haben eine etwas eigenartige Tradition sich zu umarmen. Who knows…

    Grüße

  6. Matthias

    Hi ihr beiden,

    wieder eine tolle Folge. Schon beim Anschauen wusste ich, dass es euch gefallen wird, wie Laren einfach dem Bill einen Phaserstrahl in die Visage zimmert^^

    Ich liebe es, wie ihr die unterschiedlichen Folgen besprecht. Immer eine große Freude – auch bei eher schwachen Folgen.

    @Sebastian Ich ärger mich gerade total, weil ich vergessen habe dir zu schreiben. Du hattest ja die „Messewoche“ kürzlich in einem Podcast schon erwähnt und ich wollte eigentlich Fragen, ob es Zeit für ein Bierchen gibt, da ich ja in der direkten Umgebung von Friedrichshafen wohne… So ein Mist, Chance verpasst – war ja wohl die letzte Messewoche in dieser Gegend leider für dich…

    1. Sebastian

      Hallo Matthias,

      keine Sorge, wir haben keine Chance verpasst! Ich bin in der Messewoche eh von 7:00 bis 22:00 im Dienst. Und obwohl ich theoretisch in Friedrichshafen bin, habe ich z.B. den See selbst nur fünf Sekunden lang aus dem Auto gesehen.

      Schon seit Jahren wünschte ich, ich hätte wenigstens eine Stunde Zeit, um mir das Dornier-Museum anzuschauen (die Landshut!), aber nicht einmal das ist drin. Oder aber den Aufenthalt nach vorne oder hinten einen Tag zu verlängern, doch ich bin alleinverantwortlich für die Mitnahme und das anschließende Wieder-Ausräumen und Einlagern des Messeequipments…

      Schöne Restwoche Dir,
      Sebastian

  7. Driver 8

    Nichtexistente Elemente und Verbindungen daraus, physikalisch unmögliche Raumanomalien, sogar die täglichen Verrichtungen „unserer“ Crew jenseits von Relativität und Standardmodell schrecken nicht einmal mehr gestandene Physiker sich als Trekker zu outen.
    Und auch wenn man Gravitation mit Impulserhaltung verwechselt bleiben Simon und Sebastian zwei „Vortrekker“, die mithelfen etwas lebendig zu halten. Die Antworten auf Fragen sollten Fragen hervorbringen, die Fragen hervorbringen, die …
    Welche Kröten wir aber schlucken, oder besser wann und für wen, sagt auch etwas über uns. Ich will das gar nicht in epischer Breite auswalzen, dass muss(!) sich jeder in jetzt 230+ Folgen selbst anhören.
    Nach langer Rede endlich Sinn! Unser aller Liebling Q von Q aus Q kann alles, was die „Phasengänger“ hier tun. Einmal dahingestellt, ob man das jetzt SF oder Fantasy nennt, warum sollten die Q nicht bei einem ähnlichen Vorfall einst das Q entdeckt und über Jahrtausende gelernt haben, wie man als Q im Q agiert?!
    Weiss nich, wie euch dat geht, ich höre Mariachi …

  8. Roger

    Eine der für mich schönsten und klassischsten Sci-Fi-Trek Episoden. Darum liebte ich TNG seit 1992. Ja ok, es gibt viele kleinere und grössere „Ungereimtheiten“ in dieser Episode. So hätte es eigentlich auch keine Lichtreflexionen von Geordi und Ro geben dürfen in den Scheiben. Aber wie meine Vorredner schon festgestellt haben… da schaut man doch gerne darüber hinweg, wenn einem diese Episode so viel Spass macht. 🙂

    Da folgen ja nun drei interessante Episoen mit „Inner Light“ und dem darauf folgenden Zweiteiler. Ich bin schon sehr gespannt, was ihr darüber zu berichten wisst.

  9. Nippel

    Gaaaaaaanz, gaaaanz nett das Euer Spruch: „Über Stühle und Bänke“ nun ein Eingetragenes Warenzeichen ist!

    1. Kleiner Bruder

      Hier gings ja eher DURCH Tische und Bänke… (wie schon jemand anders bemerkt hat) 🤣

      2
      1. Nippel

        Wollte keine Copyrights verletzen… 😉

  10. Xyxyx

    Das ist eine der Episoden, bei denen mich die unlogischen Elemente auch überhaupt nicht stören. Weil die Folge einen eben bei Laune hält.

    Die Verfolgungsjagd durch die unterschiedlichen Quartiere finde ich absolut großartig. Ich liebe es, dass man – neben der Actionszene – das Alltagsleben auf der Enterprise sieht, ich finde auch erfrischend, dass man mal eben nicht durch leere Korridore oder Höhlengänge läuft, sondern durch arrangierte, lebendige Sets. Noch schöner wäre es gewesen, wenn sie dabei in eine von Rikers Omelette/Rührei-Zeremonien geplatzt wären, bei der Riker erzählen will was er zu Rot Beerdigung sagen möchte, das aber durch das Eindringen eines Phase-Romulaners unterbrochen wird.

    Sonst finde ich noch, dass die Episode die ursprünglichen Werbepausen – also die Schnitte mit langem Blackscreen – wirklich unfassbar gut nutzt, um Spannung aufzubauen und neue Elemente einzuführen. Das wusste man ja als Sat1-Zuschauer*In gar nicht zu schätzen, weil der Sender einfach irgendwann in die Werbung geschnitten hat, achtet man aber darauf ist die Dramaturgie der unterschiedlichen Akte in dieser Episode wirklich toll gelöst.

    2
  11. Whisky_Duke

    Danke, tolle Besprechung! Kann Eurer Kritik nur zustimmen: wenn man die fetten Logik-Elefanten ausblendet, ist es eine wunderbare TNG-Folge. Lustigerweise hatte ich die in den 90ern auch auf SKY gesehen und mir ging es ähnlich:“Die Zukunft des Fernsehens!“

    Bin aber schon extrem gespannt auf Eure Besprechung zu Inner Light. Objektiv gesehen sicherlich eine der besten TNG-Folgen, aber trotzdem keine meiner Lieblingsfolgen. Ich hatte bisher einfach wenig Anreiz, diese Folge mehr als 2-mal anzuschauen. Für mich keine Folge, die zum x-mal Anschauen einlädt.

    1
  12. Volker

    Naja, ich könnte es mir so erklären. An Bord gibt es diese Trägheitsdämpfer. Die sorgen dafür, dass man nicht an die Decke, oder Wände klatscht, wenn das Schiff beschleunigt oder stoppt. Die sind so programmiert, dass man mit den Füßen immer auf dem Boden bleibt. Offensichtlich ist es den Dämpfern dabei egal in welcher Phase man gerade ist. Könnte doch sein.

    2
  13. sternburg

    Ich finde es voll logisch, dass diese Talkreihe von der Friedrich-Naumann-Stiftung veranstaltet wird. Schließlich ist das die Parteistiftung der Ferengi. Sinnvollerweise interessieren die sich für Star Trek.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich hätte an Eurer Stelle die Einladung auch angenommen. Und wahrscheinlich schau ich mir das sogar an.

    Aber ich glaube, gerade wenn besprochen wird, ob und wie viel Liberalismus es in Star Trek gibt, würde ich erst einmal klären wollen, welche Art von Liberalismus hier überhaupt verhandelt wird. Schließlich existieren in der FDP und ihrem Umkreis zwei komplett konträre Konzepte, die in den letzten fünf Jahrzehnten beide unter diesem selben Begriff geführt wurden.

    1
  14. Anarch (er/ihm)

    @Sebastian: Hätteste ma was gesacht, dassde in meiner Hood bist! 😉
    Welche Uferseite haste denn beehrt?

    1. Sebastian

      Hey Anarch,

      siehe oben – die Antwort beim Matthias!

      Schönen Mittwoch Dir,
      Sebastian

      1
  15. Nippel

    Ich habe die ganze Zeit, als ich den Podcast hörte irgendwie den tollen Film „The Quiet Earth“ im Hinterkopf, da es in dem Film auch indirekt über Phasenverschiebungen geht… Wäre das nicht allgemein was für Euch und für auch für uns Zuhörer, wenn ihr auch andere Filme eine TAD oder TAF Folge widmet, die nicht Star Trek im Titel haben, aber dennoch irgendwie wichtig sind… Ich würde Euch gerne über „Das Schwarze Loch“ reden hören… Auch ich mag den Film, er erinnert mich irgendwie an meinen Star Trek Lieblingsfilm TMP… -und irgendwie gehört der Film auch dazu, zum Star Trek Gefühl…
    Ich meine jetzt nicht „Independence Day“ oder „Barbarella“ (obwohl das wieder interessant wäre…). -Filme halt, die irgendwie so sein möchten wie Star Trek…

    1. Kleiner Bruder

      Wenn ich das richtig im Sinn habe, dann wollte „Das Schwarze Loch“ so sein wie „Star Wars“. War dann aber eben nicht „gut gegen böse + Mystik“, sondern „neugierig gegen irre (+ neugierig). Und damit tatsächlich eher trekkig.

      1. Nippel

        Da hast Du Recht @kleiner Bruder 😆!
        Was ich so gelesen habe, hieß es in Hollywood, dass es der „Star Wars -Schock“ war, was ein kleiner, unbekannter Regisseur da machte.
        Anscheinend schickte Paramount und Disney „Spione“ ins Kino, um herauszufinden wieso dieser Film so erfolgreich war. Anscheinend war die Antwort: „Da sind riesige Raumschiffe, alles ist dunkel und esoterisch angehaucht (die Macht) und ’nen gewaltigen Soundtrack haben die von Krieg der Sterne auch drin..!
        Ich glaube, so sahen die Profis den Film und vergasen alles andere. Deswegen ist „Das schwarze Loch“ und TMP „so“…
        Mir solls recht sein, ich mag den Stil!

    2. Mo

      Einen nicht Star Trek Film/Serienpiloten gab es ja schon mal mit „The Questor Tapes“. Klar, dabei gab es durch Roddenberry einen sehr starken Star-Trek-Bezug. Die TAD-Episode war auf jeden Fall äußerst interessant, da es auch ein so unbekannter Film ist den sich viele wohl kaum ohne TAD angeschaut hätten.

      Ich kann dir also nur zustimmen Nippel, mehr davon wäre cool.

      1
      1. Nippel

        Da hast Du auch recht! „The Questor Tapes“ findet ich soweit auch wichtig für Star Trek, da es gewisse Parallelen gibt oder „The Lieutenant“…
        -Auch wenn es Roddenberys Sachen waren, so musste“Flash Gordon“ für George Lucas auch wichtig gewesen sein für Star Wars…

    3. Sebastian

      Nabend Nippel!

      Gute Idee! Regelmäßige Filmbesprechungen (von was auch immer) fänden wir echt reizvoll, doch die brauchen ne Menge Vor- und Nachbereitungszeit. Sollte die Unterstützungssumme aber mal ausreichen, so dass wir uns noch mehr Zeit für unser Hobbyprojekt nehmen könnten…

      Schöne Restwoche Dir,
      Sebastian

      1
      1. Nippel

        Ha, Sebastian!

        Wartet den Monat noch ab! Dann startet ein Dauerauftrag von mir 😉!
        -aber dazu später mal mehr… Bis dann!

  16. Mo

    Moin,

    mir geht es ganz ähnlich wie Sebastian, beim lesen des Episodentitels kommt sofort Vorfreude auf, weil diese Folge fest ins Herz geschlossen wurde. Wer träumt nicht davon mal unsichtbar zu sein und Geordi geht nicht nur zum La Forge sondern auch noch durch die Wand – gut, dass er immer weiß was Phase ist.

    Klar die Suspension of disbelief ist groß. Für mich ist es am schwersten darüber hinweg zu sehen, als Ro Laren sich auf der Brücke verabschiedet, dabei eine Hand auf den Stuhl ihres Platzes legt und dann auch noch das Display berührt. Ich versuche mir bei dieser Episode immer einzureden, dass die Technik in 300 Jahren soooooooweit fortgeschritten ist, dass selbst in herbeigeführten physikalischen Phänomenen, eine Art von künstlicher Intelligenz stecken kann, die Fußboden, Schwerkraft und Trägheit erkennt und phasentechnisch berücksichtigt. Vielleicht durch eine umgekehrte Resonatorspule oder ähnlichem initiiert ;). Nur dann wäre das offensichtliche berühren des LCARS inkonsequent. Egal, es macht die Handlung für mich nicht kaputt und damit auch nicht die Episode.

    Eine Besonderheit, die mir erst kürzlich an der Folge aufgefallen ist, hat mit dem verwenden der vom Feind (der Romulaner) bereits bekannten, alten Technologie zu tun: Das letzte E&U-Gespräch (zum Thema Space Art), hat mich nicht nur dazu bewogen mich mehr mit der darin besprochenen Kunst und den Artworks zu beschäftigen, auch die kurze Empfehlung für die Serie „For All Mankind“ hat mich direkt getriggert. Da dort Ron Moore und Michael Okuda an Board sind und generell auch viele Trek Fans mitarbeiten, ist es vielleicht kein Zufall, dass es in einer Episode ein ähnliches Gedankenspiel gibt. Ich versuche es so vage und spoilerfrei wie möglich zu formulieren: In einer bestimmten Situation gibt es auch hier die Überlegung der anderen Weltmacht nur die Technologie zu zeigen, die der Feind ohnehin schon kennt. Dieser Moment roch ganz stark nach The Next Phase.

    Danke für diese großartige Besprechung. Ich freue mich riesig auf TAD #231, wenn Guinen ausnahmsweise nicht in Picards Horn bläst, sondern Jean in seine Flöte. Legendär.

    Beste Grüße
    Mo

  17. Ingo

    Dieser Typ, der den Antrieb so toll optimiert hat und das auch noch über Nacht, das muss ein richtig toller Ingenieur sein. Bei meinem nächsten Kommando muss ich den haben… als Steuermann!

    2
  18. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Es ist faszinierend. Alles schaut auf das Logikloch mit der Schwerkraft, warum Ro und Geordi nicht durch den Fussboden fallen (das haben schon einige jetzt mit der Methode erklärt, wie die künstliche Schwerkraft erzeugt wird). Und ihr macht so nebenbei das wirkliche Loch auf: wieso geht die Luft nicht durch sie hindurch? Wieso können sie atmen, sich unterhalten? Und wieso können sie alle und alles sehen, die anderen aber nicht sie? Und – okay, lassen wir das. Die Folge funktioniert ja trotzdem.

    Dies „ausserhalb der Phase“ gab’s glaube ich auch mal bei Stargate. Und in der Folge „Wormhole Extreme“ fragt dann auch eine Schauspielerin, warum sie nicht durch den Fussboden fällt. Antwort des Produzenten „Wir kümmern uns drum“.

    Da kam mir die Erinnerung an eine Geschichte, die ich vor Jahrzehnten gelesen habe. Ein Wissenschaftler hatte ein Gerät gebaut, mit dem er sich „durchlässig“ machen konnte. Es brachte ihm nur nichts, weil er die Füße aussparen musste. So konnte er nichts anfassen und auch nicht durch Wände gehen. Dann kam ein Gangster, der ihn dazu zwang, ihn durchlässig zu machen, und zwar ganz. Und gleich nach dem Ende der Prozedur fiel er durch den Boden in Richtung Erdkern.

    Der Romulaner war jetzt nicht so unnütz für die Handlung. Wie auch die Sache mit dem Overload charakterisiert er die Romulaner als solche, die nicht dankbar sind für ihre Rettung, sondern nur ihrer Mission verpflichtet sind. Er bringt Ro und Geordi dazu, sich zu bewegen, so dass die Chroniton Felder erscheinen, und er liefert Ro den Disruptor für den Effekt.

    Und gut, dass sie uns die bajoranischen Totengesänge erspart haben.

    2
    1. Bridge 66

      Hallo, kleiner Bruder,

      An die Stargate-Folge musste ich auch denken. Noch besser fand ich die Antwort des Produzenten, als jemand anmerkte, dass eine Szene wissenschaftlich nicht haltbar sei: „Hands up, who else here has won a Cable Ace Award?“ (ich nehme an, das soll ein Fernsehpreis sein) – und alle schweigen betreten.

      Der Romulaner, der ebenfalls außerhalb der Phase war, schien mir nicht einfach verrückt zu sein (obwohl ich es auch nicht ausschließen kann), er wollte um jeden Preis verhindern, dass das Geheimnis der neuen Tarnvorrichtung gelüftet wird.

      In jeder SF-Serie, die was auf sich hält, kommt eine Folge vor, in der jemand unsichtbar wird, und die Logiklöcher sind jedesmal die gleichen. In Stargate gibt es noch eine andere Folge, in der Daniel Jackson unsichtbar wird. Er kann durch Wände gehen, setzt sich aber gemütlich auf einen Schrank. Hmmmm… Trotzdem machen solche Folgen immer großen Spaß und gehören zu meinen Lieblingsfolgen.

      LL&P
      Eure Bridge

      1
  19. Michael from Outer Space

    Hallo an alle! 😀

    Die „Enterprise“ ist jetzt in gewisser Weise real:
    https://mymodernmet.com/netdragon-websoft-uss-enterprise/

    „The Next Phase“ finde ich ganz nett, weil der Schorsch und die Laren zusammenarbeiten dürfen, was in der Serie ruhig öfter hatte vorkommen können. Sie sind nämlich ein gutes Team! Außerdem gefällt mir die unterschiedliche Interpretation des „aus der Phase Geratens“: die Laren glaubt, tot zu sein und hält diesen Zustand für das Jenseits, während der Schorsch eine technisch/wissenschaftliche Erklärung sucht. Am einprägsamsten ist für mich die Laren, wie sie dem Bill einen Phaserschuss direkt in die Stirn verpasst.

    Die Plotholes muss man einfach akzeptieren. Ich finde es ein bisschen schade, dass nicht noch die eine oder andere „Erklärung“ eingebaut wurde. Ja, das wäre auf Technobabble-Blödsinn hinausgelaufen, aber wenn man schon SO eine Story schreibt, fällt das auch nicht weiter negativ auf.

    Ich gebe der Folge den „Daumen hoch“. Sie ist in meinen Augen z. T. auch einfach „die Episode vor ‚The Inner Light'“. Nicht fehlerfrei, aber ohne große Ärgernisse. Ich kann sie mir gut anschauen.

    LL&P 🖖 👋
    Michael from Outer Space

    1
  20. Uwe

    Erst mal: Klasse Besprechung, wie immer – und diesmal besonders toll, weil ich diese Folge immer gerne wiedersehe.
    Klar ist „die Physik“ dahinter eher schwierig und fast nicht auszublenden. Dafür ist es immer eine Freude, Ro zuzuschauen.
    Eines stört mich aber dennoch immer.
    Die Idee der partyesken Trauerfeier finde ich prinzipiell prima.
    Würden Freunde für mich eine vergleichbare Feier organisieren (was hoffentlich noch lange dauert), käme die Musik vorwiegend aus den 80ern und bestimmt auch mit einigen aktuelle Sachen
    Würde Händel oder Vivaldi, und selbst die wären noch frischer als Dixieland, gespielt, wäre die Überraschung groß.
    Kurzum, ich finde es schade, dass nicht mal versucht wurde, die neuesten Gassenhauer aus zeitgenössischen klingonischen Opern oder Ethno Musik der Bajoraner zu spielen.
    Leider bleibt uns dieses Phänomen ja weiter erhalten.

  21. Odon

    Hallo ihr Lieben!

    Ich schreibe nicht gerne, rede lieber. Hatte sogar überlegt die Folge mit der Nummer rauszusuchen, um ne Sprachnachricht zu senden. (Spoiler: hab ich nich, nachgedacht und ausgemalt schon, hehe)

    Warum ich mich entschieden habe zu schreiben ist, nicht nur dass ich glaube nochmal eine andere Perspektive auf Star Trek geben zu können, sondern dass ihr mich auch ein Stückweit dazu gebracht habt überhaupt über diese Perspektive nachzudenken.
    Seit knapp 20 Jahren bin ich in der Gastronomie. Seit 10 Jahren fest in einer Kneipe. Seit ich denken kann Star Trek.
    Habe irgendwie glaube alle „3“ drin….Guinan, Quark, Neelix(der meiner Meinnung nach unverkannt ist).
    Ich würde mich wirklich gerne mal mit euch über die Rolle des „Barkeepers“ in Star Trek und in der Gesellschaft unterhalten.

    Wenn das für euch interessant ist, bin ich gerne euer „Host“ 😉

    Wie geschrieben, rede lieber.
    Vllt bis Bald!

    Odon

    1
    1. Simon

      Hallo Odon, danke Dir für Deinen coolen Vorschlag – und dafür, dass Du selber ausschenkst – ich liebe Deine Zunft, für mich seid ihr sowas von systemrelevant! 🙂 Ja, das Thema „Barkeeper in Trek“ im Vergleich zum echten Leben ist total spannend. Da kommen wir dann gerne auf Dich zurück. Aber schreib uns doch nochmal an unsere Kontakt-E-Mail-Adresse, damit wir das nicht vergessen. Gerne auch als Sprachnachricht! Bitte nicht böse sein, wenn es etwas dauert, da unser Themenbüchlein proppevoll ist.

      1
  22. Bridge 66

    Hallo Odon,

    Das Thema würde mich auch interessieren, da ich mich gerade mit dem Thema Essen in Star Trek beschäftigt habe. Wäre eine tolle Ergänzung.

    LL&P
    Bridge

  23. Joe

    Ich mußte ja etwas lachen. Im Liveevent bzw. Trek am Freitag wurde Sebastian die Lower Decks Folge empfohlen, in der die Sternenflotten Sektion aufaucht, die sich um Opfer von Transporterunfällen kümmert. Sebastian meinte dazu etwas wie „Passiert das denn überhaupt so oft?“. Und direkt die nächste Folgenbesprechung beginnt mit einem Transporterunfall. ;-D

    3
  24. Patrick

    @Stefan Topo: Ich vermute, wenn die Crew der Enterprise es herausgefunden hätte, hätten Sie nicht sofort der Sternenflotte Bericht erstattet sondern wären zu nächsten Sternenbasis (eventuell mit dem Romulanischen Schiff im Schlepptau) geflogen. Subraum-Funk wird doch sicher von den Romulanern abgehört. Interessanter ist die Frage warum so eine Technik in Feindnähe getestet wird?! Macht die Föderation später schrägerweise auch.

    Interessant ist auch die Schiffsklasse die wir hier gezeigt bekommen. Sieht aus wie ein kleines Aufklärungsschiff das in anderen Episoden ehr als kleiner Scout dargestellt wird mit einer Besatzung von circa 10 Personen.

    Auch nett, Picard erwähnt (in der Deutschen fassung) das sich alle Piloten des Hauptshuttlehangars bereit machen sollen für Evakuierungsfluege. Das machte für mich das Schiff nochmal um einiges größer, leider sehen wir nie diesen Haupthangar.

    LlaP 🖖

  25. Martin

    Samma hackts? Warum wurde mein sehr lustiger Kommentar mit dem Inhalt „dnclip“ gelöscht? Mit diesem Cheat kann man bei Duke Nukem 3D durch Wände gehen und genau wie bei dieser Folge habe ich mich damals gefragt, wieso ich nicht durch den Boden falle etc.
    Liebe Grüße!

    1. Simon

      Hat unser System als Spam identifiziert. 😉 Mit der Erklärung wäre es vermutlich nicht gelöscht worden^^

  26. Bridge 66

    Hallo Leute,

    Was mir gerade ein wenig verspätet aufgeht: Data hat für Geordi und Ro eine sog. Jazz-Beerdigung nach der Tradition von New Orleans arrangiert. Dabei wird der Trauerzug zum Friedhof von einer Jazz-Band begleitet, die zunächst traurige Melodien spielt. Sobald aber die Beisetzung beendet ist, wird die Musik fröhlich und ausgelassen, weil nun die „Seele“ des Verstorbenen auf dem Weg in den Himmel ist. Die Anfangszenen des James-Bond-Films „Live and let die“ sind eine Anspielung darauf.

    LL&P
    Eure Bridge

    1

Schreibe einen Kommentar