#209: Silicon Avatar (TNG 5.04)

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14. Oktober 1991:
Vielleicht ist es die dritte trekkige Nacherzählung von Moby Dick nach The Doomsday Machine und Star Trek II: The Wrath of Khan. Oder Psycho im Rückwärtsgang. Auf jeden Fall ist es die unerwartete Fortsetzung von Datalore und Rückkehr der kristallinen Entität (nicht Identität), die Simon und Sebastian gurkiger denn je besprechen.

In Deutschland: Das Recht auf Leben, ausgestrahlt am 31. März 1994.

Dieser Beitrag hat 24 Kommentare

  1. Dennis

    Moin.
    Ich habe eine mögliche Erklärung warum Lore die Kolonisten verraten hat.
    Und zwar aus Rache. Es wurde mal erzählt das die Leute Angst und Ablehnung Lore entgegen gebracht haben.

    1. Julien

      Das stimmt, aber das erklärt nicht, wie Lore mit dem Cristalwesen kommunizieren konnte.

  2. Simon

    Ja, wir haben uns gefragt: Wie hat er mit der kristallinen Entität Kontakt aufgenommen. Facebook?

    1. Dennis

      Wahrscheinlich über die Kommentarfunktion von Trek am Dienstag. Ok, Spaß beiseite. Vielleicht mit der gleichen Methode mit der die Enterprise kommunizieren wollte?

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    2. Ronnsen RD

      Die beiden haben sich vor Jahren natürlich auf der „IVC“ (IntergalacticVillianCon) am Stand vom ollen Landru kennengelernt. Das Kristallwesen war von Lores krimineller Energie ganz hingerissen. Privat nennt Lore es auch liebevoll „Flöckchen“.

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  3. Julien

    Ich wollte es nicht, an der große Glocke hängen, aber nach Star Trek: Omichron Theta und Star Trek: Calisco, aber wenn Ideen für neue Serien euch interessieren, meine Kurzgeschichte, mein persönlicher Pilotfilm für eine neue Serie, wird am nächsten Sonntag vom Benjamin Stöwe in seiner Youtube-Sendung 1701Live vorgelesen. 😉

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  4. Andre R.

    Diese Folge habe ich so sehr genossen. Besonders die Begrüßung von Simon. Fast so wie Chuck Norris angelt. Sehr geil.
    Ansonsten kann ich nur zustimmen.
    Die Schauspielerin von Dr. Marr kommt aber nochmal vor, oder?

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    1. Michael from Outer Space

      Hi Andre!

      Ich habe gerade auf Memory Alpha nachgeschaut. Dort wird Ellen Geer nur für ihre Rolle als Dr. Kila Marr in „Silicon Avatar“ aufgeführt. Andere Rollen in Star Trek werden nicht erwähnt.

      LL&P
      Michael from Outer Space

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    2. Julien

      Meintest du Juliana Soong? Ich finde, beide Frisuren haben durchaus Ähnlichkeiten.

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      1. SarahCrusher

        Die beiden sehen sich tatsächlich sehr ähnlich.

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        1. Sebastian

          Heieiei, gilt das wohl schon als Omismus?

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      2. Andre R

        Ich glaube die meinte ich. Ich hätte gedacht, das wäre sie. 🙂 Sie stürzte doch in der Höhle ab und Data sagte ihr nicht, dass sie…

  5. SarahCrusher

    Ich bin noch nicht durch mit eurer Folge aber warum quält ihr euch mit dem Begriff kristallinen Entität wurde nicht mal der Begriff kristalline Einheit benutzt oder wäre das falsch übersetzt?

    1. Irina

      Ja, das war nach dem dröflten Verhaspler auch mein Gedanke. Ich finde „Kristallwesen“ oder „Kristalleinheit“ o der wie auch immer es genau in der deutschen Fassung verwendet wird gar nicht schlecht 🙂

      1. SarahCrusher

        Um dem Ding den Schrecken zu nehmen könnte man dies auch Schneeflöckchen nennen.

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  6. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Ich glaube, die Bedienung in der Bar von K7 hätte gesagt: „Okay, you boys have had enough.“ 😉

    LL&P
    Bridge

  7. Roger

    Wurde nicht V’ger in „The Motion Picture“ auch als Entität bezeichnet? Ich hab da grad vor allem die Roman-Nacherzählung im Kopf…

    Ich litt echt mit euch. Es gibt halt Wörter, die gehen einfach nicht 🙂 ich sollte mal im Englischunterricht „the physician“ sagen und brachte es minutenlang nicht korrekt über die Lippen … the fi..schisssen???… und es wurde immer schlimmer, je mehr ich es versuchte. Die Klasse kugelte sich natürlich vor lachen…

    Oh auf „Disaster“ freu ich mich 🙂

    lg Roger

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  8. Martin

    Diese Folge hatte ich fast völlig aus meinem Gedächtnis verbannt, jetzt weiß ich auch wieder, warum. Unglaublich, wie die Crew sich von dieser Verrückten an der Nase herumführen lässt, obwohl doch seit der ersten Begegnung klar ist, dass sie ihr Geschirr nicht mehr ganz eingeräumt hat da oben. Kaum vorstellbar, dass es keine Möglichkeit gab, diesen Strahl am Ende abzuschalten. Mal schnell weg-warpen oder die Hauptenergie abdrehen, irgendwas hätte da doch möglich sein müssen.

  9. Sandra aus dem All

    Hm, die Geschichte mit der Wissenschaftlerin als Antagonistin ist etwa so raffiniert umgesetzt wie wenn Kasperle den Räuber Hotzenplotz mal wieder nicht sieht… Schade, das man das nicht ein bisschen raffinierter umgesetzt hat. Das hätte viele interessanter werden können wenn der Charakter nicht so eindeutig verrückt wäre.
    Die Fragestellung, wie geht Data mit einem schwierigen/negativen Charakter um finde ich eigentlich ganz spannend.

  10. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Die Folge ging ja mit einem Schock los! Ich dachte, ich hör nicht richtig – glaubt echt jemand, Riker würde seinen Job sausen lassen und auf einer Kolonie Kinder grossziehen? Der lügt der Frau hier die Hucke voll, nur um sie ins Bett zu kriegen! Sittenstrolch!

    Über diese Entität haben wir uns ja schon bei „Datalore“ ausgelassen. Obwohl – was ist hier eigentlich das Problem von Star Fleet? Schon früher tauchten Wesen oder Maschinen auf, die ganze Planeten zerstörten: der „Planeten-Killer“, die „Weltraum-Amöbe“ („Immunity Syndrome“), „Nomad“, die Parasiten aus „Operation Annihilate“, dann in TAS so eine komische Wolke, schließlich V’ger – habe ich welche vergessen? Und die Föderation hat mehrere Attacken dieser Entität dokumentiert, schafft es aber nicht, sie aufzuspüren? Kein Bewegungsmuster zu erkennen?

    Und das mit diesen Elementen, war das etwa neu für diese Dr. Marr? Was hat die eigentlich rausgefunden in der ganzen Zeit, wenn nicht mal ein Augenzeuge befragt werden konnte?

    Ihre Obsession ist schon verständlich, als „Überlebende“ mit Schuldgefühlen. Auch ihre Vorbrhalte gegenüber Data, das passt schon. Logisch auch, dass sie als Expertin jetzt ins Spiel kommen muss. Zufall eben, dass hier wieder die Enterprise gerade vor Ort war, aber gut, die Serie heisst ja nicht „The Outer Limits“, sondern „Raumschiff Enterprise“.

    Ganz nebenbei, ist das eigentlich normal, dass man einen Brückenoffizier und die Schiffsärztin absetzt um beim Aufbau einer Kolonie zu helfen und dann ein paar hundert Lichtjahre weiter fliegt? Sollte man nicht eher technisches Personal dalassen, um den Aufbau zu unterstützen?

    Nett, dass zumindest der Versuch gemacht wurde, zu kommunizieren. Aber was wäre hier die Alternative gewesen? Diese Lebensform hätte weiterhin Nahrung benötigt. „Schau doch lieber mal bei den Romulanern vorbei“? Es war ja nun nicht so, dass sie wie ein Wal zu kommerziellen Zwecken oder wie bei einer Safari als Trophäe gejagt werden sollte.

    Fazit: gut gemeint, aber nicht ganz durchdacht. Daumen quer stimme ich zu.

  11. Lisa

    WOW Sebastian und Simon, diesesmal wart ihr aber ganz schön aufgedreht! Und das bei einer so ernsthaften Folge, in der es um schwere psychische Traumata geht. Krasser Kontrast. Aber: ich will mich nicht beschweren! Ich mag es eigentlich sehr, daß ihr euch immer vom Pathos fernhaltet und auch wenn diese Science-Fiction-Drama-Oper-Soap-Serie sich wieder mal super ernst nimmt, bleibt ihr doch immer schön auf dem Boden der Realität. Und stellt auch mal Fragen, die die Serie eigentlich nicht so stellt und kommt so zu ganz neuen Diskussionen. Deshalb gefällt mir euer Podcast so gut! Achso, und bekommt ihr eigentlich genug Danke gesagt, daß ihr uns jede Woche knapp 2 Stunden kostenlose Unterhaltung abliefert, Woche für Woche, egal wie ihr draufseid oder es euch geht oder ihr gerade Bock drauf habt? DANKESCHÖN!

    Toll, daß Simon mal erzählt hat, daß er das Konzept der Befangenheit bei TNG durchexerziert bekommen hat. So geht es mir ganz oft: Bei TNG habe ich echt vieles kennengelernt, daß ich in der Schule nicht gelernt hatte. Darum habe ich die Serie früher immer so gerne gekuckt. Man wurde mit so vielen neuen Gedankenexperimenten konfrontiert und es spitzte sich immer zu auf: Wie würden Sie entscheiden? Hammergutes Fernsehen!

    Ach, und wenn wir schon dabei sind, Serienideen zu pitchen: Ich hätte gerne eine Anthologien-Serie über jeden Charakter aus dem TNG-Hauptcast, in der in einer Folge eine Geschichte aus der Zeit VOR der Enterprise erzählt wird. Das würde mich mal echt schwer interessieren, denn die Charaktere sind schon mit so viel Hintergrund angelegt! Z.B. würde ich gerne endlich mal wissen, wie Beverly Crusher zur Sternenflotte kam, wo doch ihre Familie von einer entfernten Kolonie stammt, auf der man es garnicht so hatte mit technologischem (und medizinischem) Fortschritt. Was ist denn da bitte passiert? Über jeden unserer Space-Helden könnte man noch mehr interessantes erzählen bevor sie ihren ersten Auftritt auf dem Bildschirm hatten. Dieses Konzept würde meiner Meinung nach übrigens überhaupt nicht gut funktionieren für den DS9-Cast.

    1. Sebastian

      Mahlzeit Lisa,

      Da sprichst Du einen interessanten Aspekt der Charakterzusammensetzung an, der mir so noch nie bewusst wurde. Aber ja, na klar, bei TNG haben fast alle Charaktere eine geheimnisvolle, fast schon mystische Vergangenheit. Auf die immer mal angespielt wird, hauptsächlich in den frühen Staffeln, die aber niemals ausformuliert wird.

      Anders als bei DS9, da bin ich ganz bei Dir, wo die Biographien der Charaktere *komplett* genutzt werden. Da liegt am Ende von Staffel 7 nicht mehr viel auf dem Tisch. Nur eine Sache würde mich riesig interessieren, die neulich bei Twitter die Runde machte: „Young Enabran Tain“.

      Das 24. Jahrhundert Prä-TNG fasziniert mich mehr als alle anderen bislang unerforschten Zeiträume der Trek-Chronologie. Im Podcast haben wir gut blödeln, aber das ist eine Goldmine. (Die warum eigentlich nicht genutzt wird?)

      Danke fürs Hören & Kommentieren, schöne Restwoche Dir,
      Sebastian

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  12. Kleiner Bruder

    Jetzt weiß ich’s! Diese Entität ist so etwas wie der Planetenzerstörer, entwickelt von den Coneheads – ein Avatar der Silly Cones.

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  13. BjoernHH

    Ihr hättet die Entität in der Besprechung einfach „Christa“ nennen sollen.

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