#35: The Doomsday Machine (TOS 2.06)

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20. Oktober 1967:
Simon und Sebastian fachsimpeln diese Woche über Schiffsklassen, Amtsenthebungsverfahren, Schulfunk und alte Game-Boy-Spiele. Dabei versuchen sie doch nur, den Planeten-Killer im Raum zu ignorieren. (Awkward.)

In Deutschland: Planeten-Killer, ausgestrahlt am 24. Juni 1972.

16 Gedanken zu “#35: The Doomsday Machine (TOS 2.06)

  1. Meine absolute TOS-Lieblingsepisode, daher kann ich allem nur zustimmen: temporeich erzählt, spannend und voller Action.
    Als kleine Anmerkung: Die Enterprise und die Constellation gehören der Constitution-Klasse an. Die Constellation-Klasse gab es auch: zu ihr gehörte Picards altes Schiff, die Stargazer.

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  2. Okay Jessie hat den Fehler mit den Schiffsklassen ja schon angesprochen, kann ich mir die Klugscheißerei also sparen. 😉

    Ich war sehr erstaunt über diese Folge. Zum einem, weil ich sie wirklich schon lange nicht mehr gesehen habe und zum anderen, weil ich nicht weiß wieso. Das ist für mich eine unglaublich gute Folge: Endlich mal Weltall ohne Studio-Planetenoberfläche und die ganze Crew hat was zu tun. Schade nur das Uhura und Chekow fehlen.

    Diese Folge habe ich, weil Urlaub, zusammen mit meiner Frau gesehen. Und selbst ihr, die Kirk immer als „Schlüpferstürmer des 23. Jahrhunderts“ bezeichnet, hat die Folge ganz gut gefallen. Aber sie ist wirklich gut. Die Dramaturgie ist gut, das (neudeutsch) Pacing ist gut … es kommt nie Langeweile auf und die Spannung wird hoch gehalten. Scotty kann sich seine Meriten verdienen (zum ersten Mal hatte ich dieses „Captain, es dauert 4, aber ich mach’s in 2 Stunden“-Gefühl), und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass Kirk ihn von oben herab behandelt. Liegt aber vielleicht auch an der deutschen Synchro…

    Und ich bin immer noch der Meinung, dass diese Folge bzw. der Planeten-Killer die Vorlage für die Wal-Sonde aus „Star Trek IV“ ist. Die Parallelen sind zumindest unverkennbar. Nachdem mich die letzten beiden Folgen doch eher enttäuscht haben, hat mich diese Folge wieder für alles versöhnt. Wirklich, wirklich gut.

    Und zum Jahresabschluss möchte ich die Zeilen nutzen, um euch beiden und euren Lieben ein wunderschönes Weihnachtsfest zu wünschen, friedliche Feiertage und schon einmal einen guten Rutsch nach 2018.

    Weihnachtliche Grüße nach Lüdenscheid und Fürth
    aus Prenzlau

    Daniel

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  3. Diese Folge muss eine der ersten gewesen sein, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Damals als Kind hat mich die Folge sehr fasziniert, weil sie so eine richtig schön spannende Space Opera Folge ist. Und jetzt fand ich sie immer noch gut, weil Decker so gut gespielt hat.
    Lustig fand ich, wie er auf dem Chefsessel immer mit zwei „Lochkarten“ in der Hand gesessen hat, als säße er am Pokertisch. Naja, er hat ja auch gepokert.
    Wenn die ganze Crew fleht, warum beamt er sie nicht wieder hoch? Vielleicht Zeitmangel.

    Mann, diesmal bin ich gar nicht so spät beim Kommentieren! 🙂

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  4. Hallo, Jungs,

    Um meinem Ruf gerecht zu werden, dass ich keine Folge auslasse, 😀 will ich hier doch nochmal ein paar Worte loswerden.
    Diese Folge zählt für mich zu den spannendsten Folgen überhaupt. Wahrscheinlich war sie eine von denen, wo ich kurz vor Schluss aus dem Zimmer gelaufen bin, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, und mich hinterher ärgerte, dass ich die Auflösung nicht mitgekriegt hatte. Aber erst als Erwachsene kann ich auch das Spiel der Darsteller richtig würdigen.

    Was mich nur immer wundert: Wie kann ein Mann, der gerade seine Mannschaft verloren hat, also eindeutig „emotional kompromittiert“ ist, so mir nichts dir nichts das Kommando über die Enterprise übernehmen? Wieso können Spock als acting captain oder Pille als CMO dies nicht verhindern? Das habe ich nie verstanden.

    Das mit dem grünen Shirt hatte mich auch interessiert. Ich hatte den Eindruck, es schon früher gesehen zu haben. Tatsache ist, dass dies schon die zweite Version des grünen Hemdes ist. Bereits in der ersten Staffel, in „Charlie X“, hatte Kirk ein grünes Hemd, das hatte aber noch goldene Verzierungen an den Schultern. Sah schick, aber auch ein wenig übertrieben aus.

    Stichwort: „Sie hatten ja nichts“: Die Constellation stammte in Wirklichkeit aus dem Spielzeugladen um die Ecke! Man hatte einfach einen Modellbausatz der Enterprise besorgt und umgearbeitet. Deswegen die Registriernummer. Es sind dieselben Ziffern, nur umgestellt.
    Und die Doomsday Machine ist in Wirklichkeit ein Windsack, wie er meist an Flugplätzen hängt, um Windstärke und -Richtung anzuzeigen. Diesen hat man in Beton gestippt und dann als Modell verwendet. Plietsch sagt man bei uns dazu. Ich sollte doch öfter auf die englische Memory Alpha Seite gehen, da steht mehr als auf der deutschen.

    LL&P
    Eure Bridge

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  5. Jetzt, wo Ihr es angesprochen habt: Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, das Commodore Decker tatsächlich der Vater von Captain Decker aus Star Trek Der Film war – ich weiß aber echt nicht mehr, ob das irgendeinen fundierten Grund hatte, oder ob ich das einfach nur so angenommen hatte.
    Vielleicht lag es ja auch daran:
    Commodore Decke war ja ein klassicher Badmiral (wie Ihr ihn so schön genannt habt), und genau so ein Badmiral, ein inkompetenter Vorgesetzter, der einem besser qualifizierten Captain mal eben so das Kommando über sein Schiff wegnimmt, war ja auch Jim Kirk im 1. Film. …in gewisser Weise zumindest.
    Vielleicht habe ich durch diese Spielgelung unbewusst eine Verbindung hergestellt.

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      • Was den Einwand bzw. Parallele zu Admiral Kirk als Badmiral betrifft: Den kann man ziehen, aber in Star Trek der Film hatte Kirk in der bedrohlichen Situation die da war, das Kommando übernommen, mit der Begründung, der höheren Erfahrung und der Rückendeckung des Stabes von Starfleet. Er wollte Decker ja auch als Ersten Offizier, weil er sich besser mit der modernisierten Enterprise auskennt. Das wird aber, denke ich , später im Podcast noch ausführlicher Besprochen. Um wieder zurück zukommen, Commodore Decker hatte das Komando eher aus Rachegefühle ala Ahab, weil er seine Besatzung durch den Planetenkiller verloren hatte, und sein Schiff stark beschädigt wurde, an sich genommen. (Jedenfalls kam es mir so vor)

        @ Simon & Sebastian: Ich finde euren Podcast klasse, und hoffe das er die nächsten Jahre mich auf der Arbeit weiter so gut Unterhält.

        LG Heiko

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      • Das mit der Star Trek Enzyklopädie kann sehr gut möglich sein! Die steht bei mir im Regal und verstaubt da auch seit Jahren traurig vor sich hin. Früher hab ich darin allerdings regelmäßig geschmökert. Wenn es also da drin steht, hab ich das wahrscheinlich auch daher.
        Danke für den Tip!

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