#11: The Menagerie, Part I (TOS 1.11)

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17. November 1966:
Recycling wird auch im 23. Jahrhundert großgeschrieben, denn einen kostspielig inszenierten Pilotfilm lässt man nicht einfach umkommen. Spock setzt eine Menge aufs Spiel und entführt seinen alten Chef, um uns The Cage zeigen zu können. Fortsetzung folgt.

In Deutschland: Talos IV – Tabu, Teil I, ausgestrahlt am 16. November 1987.

6 Gedanken zu “#11: The Menagerie, Part I (TOS 1.11)

  1. Was mir beim Hören so durch den Kopf ging: Könnte es sein, dass Pike für Spock so eine Art Ersatzvater ist?
    Zugegeben, das geht jetzt aus der Doppelfolge (oder „The Cage“) nicht hervor, aber ich hab so überlegt, dass Spock für vulkanische Verhältnisse eigentlich noch ein Kind ist. Er verkracht sich mit seinem Vater, um zur Sternenflotte zu gehen. Er ist der erste (?) Vulkanier in der Flotte und wie es scheint der einzige Ausserirdische in der Crew. Offenbar hat er seit seinem Akademieabschluss unter Pike auf der Enterprise gedient. Wäre doch logisch, wenn sich zwischen den beiden zumindest eine Art Schüler/Mentor-Beziehung entwickelt hätte, was meint Ihr?

    In eurem Cast über „Where no man…“ hattet ihr die Ähnlichkeit zwischen Kelso und Trip Tucker erwähnt. Ich denke, Pikes Steuermann, er heisst übrigens José (!) Tyler, sieht ihm noch viel ähnlicher.

    Der Schiffsarzt (und Barmixer 🙂 ) heisst im Original Boyce, in der Synchronisation wird daraus aus unerfindlichen Gründen Royce!

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    • Ohne die Cast-Folge gehört zu haben, erst einmal das: Ist Spock der erste Vilkanier in der Sternenflotte? – Danke, dass ich nicht die Einzige bin, die das irgendwie im Gedächtnis hat. Denn seit Discovery bin ich verwirrt, dass das niemand anderer zu erwähnen scheint – als natürlich nicht kanon bei Discovery. Aber ich weiß auch nicht mehr, woher ich das nahm. Kann jemand etwas zu sagen? (Sofern es noch gelesen wird…)

      LG und macht weiter so! *beep*

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      • Hallo TaoTao,

        wie schön, dass Du unseren Podcast entdeckt hast und Dir schon ein paar ganz frühe Folgen angehört hast! Willkommen und viel Spaß.

        Auf jeden Fall lese ich noch neue Kommentare zu alten Folgen, wenn sie hereinkommen.

        Zu Deiner Frage: Ich glaube, dass der Charakter Spock so angelegt wurde, dass er der erste und auch einzige Vulkanier in der Sternenflotte ist. Er wird dramaturgisch immer so behandelt, als ob er eine absolute Sonderstellung hat. Aber die Urserie wäre nicht die Urserie, wenn sie sich nicht widerspräche. In „The Immunity Syndrome“ wird ein Schiff voller Vulkanier zerstört und dessen Name – U.S.S. Intrepid – lässt darauf schließen, dass es zur Sternenflotte gehört. Wenn man das ignoriert, dann sieht man erst in „Star Trek: The Motion Picture“ den zweiten Vulkanier in einer Sternenflottenuniform, Sonak. Mit T’Pol wurde schließlich alles geretconned, um mal einen schrecklichen Anglizismus zu bemühen.

        Also wäre meine Antwort, dass es keine klare Antwort gibt…

        Bis die Tage,
        Sebastian

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        • Wow, ich kam bislang noch nicht dazu mich weiter damit zu befassen und nun bekomme ich die Antwort auf dem Silbertablett, herzlichen Dank! =) Meine intensiven Sekundärliteraturzeiten etc. liegen etwas weit zurück, aber ich freue mich, dass ich seit Discovery wieder in Star Trek einsteige und getragen durch PodCasts ein beschwingtes nach Hause kommen erlebe.
          Euer Konzept, in euren Folgen tatsächlich nur die Episoden zu besprechen und damit ein Archiv zu schaffen, geht völlig auf, das erlebe ich ja jetzt schon (ein Jahr verspätet eingestiegen) perfekt. Macht weiter so!

          Herzliche Grüße
          Tanja

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  2. Eine sehr interessante Besprechung dieser Folge. Ihr habt Details im Bühnenbild gesehen die mir nie aufgefallen sind. Ich muss diese Folge im Anschluss unbedingt noch mal ansehen und darauf achten.
    Was den Plan von Spock betrifft, so finde ich das sich alles genau so entwickelt, wie es von ihm geplant war. Denn wenn ich mich nicht irre, kommt am Ende heraus, dass es sich schon in der Raumfähre nicht mehr um den echten Commodore gehandelt hat, sondern das es sich dort schon um eine Illusion der Aliens gehandelt hat. Macht weiter so und hoffentlich verlässt euch nicht die Motivation, denn ihr habt noch viele Serien vor der Brust.
    Viele Grüsse, Volker

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  3. „Das große Verbrechen des Mister Spock“
    So titelte seinerzeit der Gong über 10 Jahre vor SAT 1 mit seinem „Tabu“ Titel.
    Damit ist Helmut wieder in der Kindheit angekommen. Viel mehr Fotoseiten als sonst bei den Fotoromanen, dass es die einzige Doppelfolge ist wurde damals nicht weiter erklärt.
    Nachdem die Doppelfolge etwas wirklich besonderes ist, mache ich mir mal mehr Arbeit. Ich hocke mit dem Laptop auf dem Sofa, gucke die Folge, höre euch parallel und schreibe so vor mich hin.
    Schauen wir mal was dabei rauskommt.

    Die drei Hauptcharaktere werden in eine bekannte und noch öfter genutzte Kulisse gebeamt.
    Den Titel Commodore gibt es auch noch öfter, die deutsche Syncro macht nur einen Captain oder gar Commander draus. Im Zweifel einfach auf die Ärmel achten.
    Commodore Mendez. Malachi Throne! Kennt man aus US-Star Wars- und vielen anderen Hörspielen weil er so eine markante Stimme hat. Und natürlich aus Star Trek. Mit (TNG) und ohne Gage (New Voyages)
    Rolli Pike ist nicht so toll im Design. Es gibt sprechende Computer, er steuert den Rollstuhl mit Gedanken und dann nur „Piep“? Klar, könnte er sprechen wäre die Folge in 5 Minuten vorbei, also eben Piep-Show.
    Den armen Schauspieler hat man ja ganz schön zugerichtet. In einer anderen Folge sitzt er dafür mal unverletzt auf der Brücke.
    Die Syncro, meine Güte, was für ein Mist! Der deutsche Spock will zu einem „Hauptstützpunkt“ zurückkehren. Aber es wird ja im zweiten Teil noch wesentlich schlimmer.
    Zwischendurch gibts für Kirk noch was zum Angraben und für den Zuschauer was zum Hingucken.
    Als Spock seinen Funkspruch zusammenfrokelt fehlen eigentlich nur sich ruckartig drehende Spulen und ein bisschen Dampf. Voll Hardware. Die Schränke werden auch noch als Computer in mindestens einer anderen Folge wiederkommen.
    Schlechter Tag für Kirk. Erst ist Pike von einer Sekunde auf die andere verschwunden, dann klaut einer sein Raumschiff. Und die Sicherheit auf der Station? Garibaldi ist überall.
    Die „Galileo“ ist wieder da. Zwei Folgen vorher verglüht, erstrahlt sie wieder und eiert hinter der Enterprise her wie eine Ente hinter dem Schnellbus.
    Kirk lässt sich an Bord beamen, anstelle im Hangar zu landen. Den gab es doch eigentlich schon. Notfalls hätte man ja rückwärts einparken können, um keine neuen Trickaufnahmen zu machen.
    Als Spock sich verhaften lässt übergibt er das Kommando einem kleinen Leutnant anstelle dem „Senior officer present“ McCoy. Komisch. Der deutsche Zuschauer wird dadurch weit weniger verwirrt, weil der Dialog mit McCoy wieder völlig sinnentstellt wird.
    Interessant dass es bei einem Raumschiff einen Zusammenhang zwischen Sauerstoffversorgung und Steuerung gibt.
    Spock macht dann einen Filmabend und man bekommt eine leicht verwurstete Kurzfassung von „The cage“. Und kriegt voll schlechte Kritiken, weil solche Aufzeichnungen nicht existieren. Komisch eine Folge vorher bei „court martial“ gab es sowas. Bei den Kinofilmen und bei TNG sowieso, da habt ihrs ja auch gerügt.
    Wie ihr richtig feststellt, ist die Rechtsprechung bezüglich Talos IV völliger Kappes. Wenn man Kirk verurteilen wollte, müsste man die ganze Mannschaft inkl. Mendez hinrichten, denn keiner hat verhindert dass das Raumschiff dorthin fliegt.
    Exkurs: Bitte nicht mehr „Schappäll“.
    In Pikes Quartier stört euch der Röhrenfernseher. Habt ihr daheim auch alle eine Knarre auf dem Tisch herumliegen? Ich finde das viel verstörender.
    Wieso taugt Pike nicht als Westernheld? The searchers/Der schwarze Falke?
    Warum überlegt Pike hier berufliche Alternativen? Damit die Talosianer ihm genau das später anbieten können, ganz einfach. Pferde und grüne Mädchen.
    Mendez will dann nicht mehr fernsehen, Kirk will aber mehr, PIke auch und Scotty guckt in den Toaster. Vielleicht hat er Hunger.
    Pike hat dann einen ganz interessanten Dialog mit „Number One“. Er will sie nicht auf den Planeten mitnehmen, weil nicht beide Führungsoffiziere gleichzeitig gefährdet werden dürfen. Damit soll dem Amerikaner natürlich einfach nur die Ungeheuerlichkeit ins Gesicht geworfen werden, dass eine Frau der XO ist. Komisch, Kirk ist das völlig wurscht, er schleppt Spock immer mit und den einzigen an Bord, der die beiden wieder zusammenflicken könnte verheizt er potentiell gleich mit. Strategie. Picard wird da später viel schlauer sein, er verheizt Riker und bleibt selbst im Trockenen.
    Danke für den Hinweis mit dem gespiegelten Bildschirm. War mir noch nie aufgefallen!
    Der unwichtige Spock darf jedenfalls mit auf den Ausflug und grinst wie ein Honigkuchenpferd über ein paar blauen Blättern.
    Hat jemand bemerkt dass Leonard Nimoy humpelt?
    Dem Kollegen mit dem Rucksack guckt eine Antenne raus. Ist das der GSM-Verstärker für die Mobilfunkgeräte? Die anderen haben vorsichtshalber schon mal die Knarren in der Hand, falls es Indianer gibt.
    Und dann kommt Susan Oliver. Noch nicht grün, aber Kirk würde sich vor Sabber das Hemd zerreissen. Auch Pike ist nicht mehr so cool und vergisst in der deutschen Fassung glatt, den doch rotzfrechen Funker auf der Enterprise für seinen Ton zu maßregeln. Im Original war das Number One, aber vielleicht war die Sprecherin an dem Tag nicht da.
    Jetzt werden die Thermoskannen, Zelte und Volksempfänger eingepackt und Vina will Pike was zeigen. Es gab aber dann keine Briefmarkensammlung sondern einen Aufzug mit ein paar Glubschköpfen. Interessantes Makeup für die Zeit. Die Adern auf den Köpfen bewegen sich.
    Damit geben wir zurück ins Studio bzw. zur Verhandlung. Kirk wird abgesägt. Jetzt wäre die Verhandlung eigentlich zu Ende, denn jetzt gibt es nur noch zwei Kommandooffiziere. Macht aber nix, wird schon keiner merken.
    Doppelcliffhanger, Licht aus, Abspann.

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