#75: The Way to Eden (TOS 3.20)

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21. Februar 1969:
Frieden und Liebe, ihr Lichtgestalten. Kommt hereingeschwebt in unseren Gegenkultur-Podcast, bringt bewusstseinserweiternde Substanzen mit und nehmt Platz beim groovy Sit-in. Seid keine Herberts, dann befreien wir euren Verstand und eure Ohren. Far out.

In Deutschland: Die Reise nach Eden, ausgestrahlt am 30. Mai 1988.

10 Gedanken zu “#75: The Way to Eden (TOS 3.20)

  1. In dieser Sendung erwähnten wir…

    Den Freizeitpark Phantasialand
    https://de.wikipedia.org/wiki/Phantasialand

    Den Schauspieler Brad Dourif
    https://de.wikipedia.org/wiki/Brad_Dourif

    B- und C-Movie-Legende Charles Napier
    https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Napier_(Schauspieler)

    Den Film „Rambo 2“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rambo_II_%E2%80%93_Der_Auftrag

    Den Film „Philadelphia“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Philadelphia_(Film)

    Den 31. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Herbert Hoover
    https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Hoover

    Eine der zentralen Figuren der Hippie-Bewegung, Timothy Leary
    https://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_Leary

    „Typhoid Mary“ Mallon
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Mallon

    Die Podcast-Folge von Second Unit zum Film „Star Trek V: The Final Frontier“
    https://secondunit-podcast.de/?podcast=second-unit-276-star-trek-v-am-rande-des-universums

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  2. Hallo Simon und Sebastian!

    Ich sah den Vorspann der Episode „Die Reise nach Eden“ vor Jahren im TV und schaltete auch gleich ab, als die Leute in ihren verrückten Kostümen auftraten. Diese Hippies und ihre Darstellung sprachen mich persönlich gar nicht an. Trotzdem hat mir eure interessante Diskussion gefallen. Ich bedanke mich auch herzlich für den Link zur „Second Unit“, die ich bisher noch nicht kannte!

    MfG Michael

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  3. Danke für die neue Besprechung. 🙂

    Die remasterte Aurora hat die tholianische Eckigkeit abgelegt. Schaut etwas aus wie eine Kaulquappe, die gerade Warpgondel-Beinchen bekommt. Fand sie schön gemacht und sie fiel in meinen Augen nicht aus dem Rahmen.

    Ich hatte mir das „gefundene“ Eden so erklärt, dass sie vielleicht eine Liste anlegten, die alle scheinbar bewohnbaren, unkolonialisierten Planeten beinhalten sollte. Spock suchte offenbar nach einer regionalen Lösung. Warum sie aber ausgerechnet welche außerhalb ihres Raums untersuchen und aufnehmen müssen, find ich schon sinnarm. Im ersten Moment hätte ich allerdings so ein Comic-Bild vor Augen, dass einen Planeten mit Namensschild Zeit zeigt, so ein Zahnstocher-Fähnchen im Planeten steckend, gesehen durchs Fernglas. 😉

    Anstelle von Chekovs Freundin sollte ursprünglich McCoys Tochter unter den Reisenden sein. Im Kommentar zu Folge 3.08 ist der Writer’s Guide zitiert, in dem sie erwähnt wird. Gut, in der hier gedrehten Version, wird Chekov mehr in die Handlung gerückt, wobei er mir dadurch aber auch nicht recht näher gebracht wurde.
    Dafür wird für mich wieder einmal deutlich was für eine überlegt suchende Person Spock ist. Wie er nachempfindet, wie es ist, sich fremd zu fühlen und er sich, für die nach Eden Suchenden, interessiert, offenbart was trauriges für mich. Bis in die letzte Szene ist er so nett und mitfühlend.

    Meine Folgenwertung liegt zwischen der von euch beiden, Simon und Sebastian.

    Bis bald 👋🏻

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  4. Otto! Otto! Otto!

    Mir war die Folge noch so richtig grässlich und nervig in Erinnerung gewesen – was hauptsächlich an der zT. sehr peinlichen deutschen Synchro lag. Seltsamerweise hatte ich sogar in Erinnerung, dass die Songs auch auf deutsch gesungen wurden, mit besonders dümmlichen Texten. So kann man sich irren.
    Auf englisch wirkt alles sehr viel weniger krampfig, und vor allem die Songs haben mir diesmal richtig gut gefallen. Das waren wirklich schöne Songs, die so auch aus jedem Hippie-Festival aus den 60ern hätte stammen können.
    Deutlich eine sehr viel unterhaltsamere Folge für mich, wenn man sie im Original sieht!

    Herbert! Herbert! Herbert!

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  5. Hallo zusammen!
    Vielen Dank für eure launige Besprechung. Den meisten eurer Aussagen konnte ich voll zustimmen. Vor ein paar Wochen konnte ich diese Folge zufällig im Fernsehen erwischen, und fand sie ebenfalls sehr unterhaltsam. Was mir auch auffiel war, dass sie sehr konservativ war. Klar, Verständnis für die Zivilisationsflüchtlinge war da, aber im Grunde hiess es doch: folgt nicht den selbsternannten Vordenkern, die führen euch in die Irre, glaubt lieber den Autoritäten. Wohl nicht ganz zu Unrecht, ein paar Beispiele habt ihr ja auch genannt, und die gibt es auch heute noch. Die Hippies waren, glaube ich, auch damals sehr verschieden. Einige Träumer, einige Radikale, einige Unangepasste – was weiss ich. Man muss, glaube ich, auch unterscheiden zwischen solchen „Autoritäten“, die blinden Gehorsam fordern und solchen, die wirklich Ahnung haben, was Sache ist.
    Und, was das einfache Leben betrifft, die meisten würden sich doch sehr umgucken, wenn sie ihr Brot selber backen müssten. Da ist es natürlich einfacher, bekifft zu träumen…
    Ach ja, so einen Planeten gab es schon Mal in der Serie, sogar mit Heilmittel, in der Folge „Falsche Paradiese“, mit den Sporenpflanzen. Wäre doch gerade für Sevrin ideal gewesen. Und arbeiten bräuchte man auch nicht zu hart, die waren da auch alle total relaxt.
    Und eines fiel mir auf diesem Studioplaneten auf: gab es da etwa Wege? Wer hat die angelegt?

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  6. Aber Charles Napier hat nicht selbst gesungen, oder? Das sah eher nach Playback aus!

    Wieder so eine Folge, die ich deutlich schlechter in Erinnerung hatte und die jetzt echt okay war. Vielleicht macht das auch der Originalton, den ich jetzt zum ersten Mal höre.

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  7. Ein interessantes Detail bei dieser Folge ist ein Charaktername, und zwar „Tongo Rad“. Quarks Tongo-Rad kommt viele Jahre später bei DS9 nochmal zum Einsatz! 😉

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  8. Hallo, Jungs,

    Ich muß euch unbedingt mal loben dafür, daß ihr immer so gut vorbereitet in euren Podcast geht. Da habe ich schon ganz andere Sachen gehört. Da bleibt für mich nicht mehr viel hinzuzufügen, außer vielleicht ein paar Kleinigkeiten.

    Chekovs zweiter Vorname ist eigentlich ein sog. Vatersname. Alle Russen haben diesen zweiten Vornamen, der verrät, wie der Vater heißt, in diesem Fall Andrei. Hätte Pavel einen Sohn, sagen wir Sergei, dann würde er Sergei Pavlowitsch Chekov heißen. Bei Mädchen endet der Vatersname auf – owna oder – ewna.

    Spocks Instrument ist keine Laute, wie leider immer wieder irrtümlich behauptet wird. Eine Laute hat einen bauchigen Klangkörper und ist sozusagen ein Vorläufer der Gitarre. Spocks Instrument würde man eher als Harfe bezeichnen.

    Mir haben die Songs auch sehr gut gefallen. Schade nur, daß Uhura nicht dabei war. Nichelle Nichols hat eine tolle Stimme, leider war ich von den Songs, die sie in Charlie X und Conscience of the King zum besten gab, ein wenig enttäuscht. Als ich hörte, daß sie mit großen Jazzorchestern gesungen hat, hatte ich mehr erwartet. Dies wäre eine gute Gelegenheit gewesen, sie noch einmal zur Geltung zu bringen.

    Könnte es sein, daß das Musical „Hair“ für diese Folge Pate gestanden hat? Abwegig wäre das nicht, es hatte am 29. April 1968 seine Broadwaypremiere und lief mit großem Erfolg vier Jahre lang, während es parallel dazu auch in Europa aufgenommen wurde. Leider klappte die Übertragung ins Star Trek Universum nicht, weil die Ausgangssituation eine völlig andere war. Die Jugendlichen im Musical protestierten gegen ihre spiessigen Eltern und den Vietnamkrieg, doch in der Serie herrscht (relativer) Frieden, es gibt keine Wehrpflicht und jeder kann nach seiner Fasson selig werden. Wogegen protestieren also Sevrin und seine Blumenkinder? Bleiben nur die „spiessigen Eltern“ in Gestalt von Kirk & Co, was jedoch, wie ihr treffend bemerkt habt, gar nicht zu ihnen passt.

    Noch ein paar Takte zur Synchronisation gefällig?
    „no go!“ – „kein Bock!“
    Adam:“He’s not Herbert, we reach.“ – „Er heißt nicht Herbert, er ist beleidigt!“
    „Great white Captain upstairs“ – „euer Häuptling, der Captain im ersten Stock“
    Auxilliary Controll – Ersatzkontrollraum

    Apropos: Die lasche Sicherheit auf dem Schiff, die wir auch schon in anderen Episoden gesehen haben, hat anscheinend mit dazu beigetragen, daß ich als Kind nie begriffen hatte, dass es sich bei der Enterprise eigentlich um ein militärisches Schiff handelt. Ich hatte damals gern die Abenteuer von Jacques Cousteau gesehen und das irgendwie mit in einen Topf geworfen. Spätestens mit Star Trek II wurde ich dann schlauer.

    Gähn, es ist mal wieder später geworden als ich dachte. Das war’s für heute
    LL&P
    Eure Bridge

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    • Immer schön von dir / von euch allen zu lesen. Die unterschiedlichen Gedanken bereichern es – herrlich. =)

      Wieso wird protestiert? Hm, ich hatte den Eindruck, dass sie die technische Abhängigkeit bzw. Verfremdung durch Technik ablehnten. Suchten sie nicht nach einem natürlichen Dasein, wie so mancher Aussteiger? Jetzt mal ungeachtet der Erkrankung Dr. Sevrins und der vielleicht jugendlichen Sinnsuche mit Aufbegehren bei der Abnablung seiner Anhänger.

      Kirk hatte in „Der Obelisk“ ja schon seine persönliche Auszeit mit naturverbundenem Leben. Ich frage mich was Spock an der Idee hier interessiert. Ist es der Wunsch nach einer Heimat oder die Enttechnisierung?
      – ach… wie heißt das noch? Paradise Syndrome – manchmal wünscht sich doch sicher jeder mal ohne schlaue Technik auf ne Insel… 😎

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  9. Vielen Dank für den Plug! Ich hatte eben diese Folge als Vorbereitung auf unsere Podcast-Folge geschaut und dann während der Folge vergessen, die Folge zu erwähnen. Naja, aber die Parallelen sind schon interessant!

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