#10: The Corbomite Maneuver (TOS 1.10)

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10. November 1966:
Rückt euren Divan zurecht, kippt euch ein Gläschen Tranya ein und denkt daran, eine fiese Schaufensterpuppe aufzustellen, damit euch bloß niemand beim Hören stört, denn unsere zehnte Folge ist da und wir genießen eine der am frühesten produzierten Trek-Episoden.

In Deutschland: Pokerspiele, ausgestrahlt am 7. Oktober 1972.

6 Gedanken zu “#10: The Corbomite Maneuver (TOS 1.10)

  1. Ich bin sehr gespannt, was Ihr aus der Folge rausholt.
    Ich bin Eurer Empfehlung gefolgt, und habe sie mir tatsächlich gestern Abend angeschaut!
    (Mein Urteil: eine der spannendsten UND gleichzeitig lächerlichsten TOS-Folgen, an die ich mich erinnern konnte! 😉 )

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  2. Eine Spiegeluniversumsvariante von Balok taucht auch noch später im ‚Expanded Universe‘ auf: In ‚Star Trek: Shattered Universe‘, dem einzigen Trek-Videospiel für die XBox und eines von zwei Spielen, welche auf der PS2 erschienen:

    Der Twist hierbei ist nur, dass die „Puppe“ das richtige Lebewesen ist. Das Spiel spielt nahezu komplett im Spiegeluniversum und die Geschichte folgt Captain Sulu bei seiner Irrfahrt durch diese Welt.

    Eure fernen Cousins von ‚Mission Log‘ hatten übrigens eine Idee, die ich auch hatte: Wenn Kirk Bailey an Balok übergibt, wissen sie gar nichts von Letzterem. Niemand kann ausschließen, dass Bailey schon wenige Tage später als Abendbrot auf Baloks Abendbrottisch landet.

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  3. Shirtless Captain! Nach der Untersuchung läuft Kirk erstmal oben ohne durch die Gänge, er hat ja eine Verpflichtung gegenüber seinen Untergebenen.
    Köstlich!

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  4. Man merkt, dass es eine sehr frühe Folge ist. Erstaunlicherweise ist hier gleich zweifach von einer Föderation die Rede, zumindest in der deutschen Fassung.

    Das Ende lässt jedenfalls schmunzeln. Irgendwie erinnert mich der Wicht an eine frühe Form der Ferengi 😂

    Bin gespannt, was ihr zur Folge zu sagen habt. Werde jetzt reinhören 😉

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  5. Also euch kann mans echt nicht recht machen. Bei „Man trap“ habt ihr reklamiert, dass es keine Einführung der Charaktere und des Umfelds gibt.
    Jetzt habt ihr hier in der echten ersten Staffelfolge nach den Piloten genau das, jetzt passt es wieder nicht.
    Kirk erzählt erst mal was Sache ist.
    Dann erklärt Spock mit dem Holzhammer, dass Emotionen Mist sind und dass er sowas nicht braucht. Gefällt euch nicht.
    McCoy wird als technophober Landarzt eingeführt, dem rote Lichter wurscht sind. Gefällt euch wieder nicht.
    Aber hätte man das alles realistisch dargestellt, hätte es keiner verstanden, der nicht bei der Navy ist. Die Kinder die das ZDF-Nachmittagsprogramm gucken nicht und der US-Fernsehzuschauer jeden Alters sowieso nicht.
    Handlung geht hier nur in ganz kleiner Dosis, denn man muss einfach alles erst mal erklären, z.B. dass man nicht gleich auf alles schiessen muss. Großes Unverständnis beim US-Zuschauer. Was soll man denn sonst machen, wenn etwas was man nicht versteht im Weg steht und womöglich noch droht? Da holt der Cowboy erst mal die Flinte raus!
    Dass Bailey dieser flintenschwingende Zuschauer ist, dem man alles erst erklären muss, habt ihr klar erkannt. Gewissermassen der Companion bei Doctor Who. „Was passiert hier / was machen wir jetzt / wo gehen wir jetzt hin“? Nur eben in amerikanisch. (Doctor Who in Staffel 6: „Die werden uns doch nicht gleich erschiessen.“ River Song: „Es sind Amerikaner“ Doctor: „Oh“)
    Schön auch eure Analyse von Kirks Fähigkeiten und warum er der Captain ist. Da bin ich jetzt wirklich gespannt was ihr in einigen Jahren über diesen pubertären Rotzlöffel sagen werdet, den der Trek- und StarWars-Vernichter JJ als Kirk verkaufen will. Aber „Geduld muss haben der junge Mensch“.
    Witzig wie ihr Rand analysiert. Dafür dass Kirk ja nur mit der Enterprise verheiratet ist und „nicht darf“ hat er aber über die Jahre echt nichts anbrennen lassen.
    Zum Schnaps saufen geht man zum Schiffsarzt. Klar, kennen wir noch von Boyce. Man erzählt einem Barkeeper, was man seinem Arzt nie erzählen würde.
    Der Vergleich Tasha Yar und Janice Rand passt nicht. Tasha Yar ging aus eigenem Antrieb ENDE der Staffel 1 und winkte noch fröhlich, Janice wurde ANFANG der Staffel 1 gegangen, bevor irgend jemand sie je gesehen hätte. Und es gab noch kein Fandom das hätte protestieren können, geschweige denn irgendein Medium für wirksamen Protest. Einen Berg Fanbriefe kannst du wegwerfen und es hat ihn nie gegeben, weil die Fans nichts voneinander wussten.
    Was ist eigentlich in der Fesarius drin? So ne große Wohnung braucht doch das Kind nicht. Ist da alles Hohlraum, wenn der Luftballon nur zum Angeben da ist?
    Was denn, ihr regt euch über Janeway auf? Guckt mal die Feier zu 30 Jahre Star Trek an, da sieht man wie Voyager hätte werden können. Nö, gut dass es so wurde, man konnte es wenigstens beizeiten ignorieren. Ach so, das bedeutet ja irgendwann müsst ihr durch 7 Staffeln Voyager! Geht das vielleicht auch so, dass ihr immer 10 Folgen in einem Cast besprecht? Bei „Enterprise“ dann eine Staffel pro Cast?
    Der Korbomit-Bluff ist so „genial“, dass Kirk ihn ja später nochmal benutzt.
    An einer Stelle muss ich euch widersprechen. Corbomite Maneuver hätte NICHT als zweiter Pilotfilm funktioniert. Ein Entschluss zum NICHT schiessen, Erklärungen über Erklärungen, komplexe Figuren, das ist alles das was „the cage“ war und was das Studio NICHT wollte. Hätte man das 1965 abgeliefert anstelle der geforderten Action, Geballer, Geraufe und Bumbum, dann wäre Star Trek keine Serie geworden sondern ungesendet nach zwei abgelehnten Pilotfilmen auf ewig im Archiv verschwunden.
    Euer Youtube-Verweis hat mich an mein „drinking problem“ erinnert. Bier ist alle!
    Der Verweis auf Captain Future ist gut. Ein paar Minuten vorher hatte ich zufällig auch gedacht, die Folge hätte da auch funktioniert. Ausser im ZDF, in den paar Minuten die der Schnitt übrig lässt.
    Schlecht gespielt: Bei der Besichtigung nehmen sich die Captains nicht bei der Hand, auch nicht wenn ein Kinderdarsteller dabei ist! Balok ist kein Schimpanse!
    Bailey hat Glück gehabt, er ist gelb nicht rot. Also wird er nicht gekillt, sondern nur zurückgelassen. „Just for once, everyone lives“. Ich komm einfach von Doctor Who nicht los.
    Daumen hoch, klarer Fall. Ein guter Staffelanfang. Nach dieser Folge versteht man auch die leider vorher gesendeten besser, weil man schon auf etwas Basiswissen zurückgreifen kann.
    Aus meiner Sicht auch eine klare Message der Folge: „Ätsch Desilu, ihr habt das Geld rausgerückt und jetzt machen wir doch was anderes damit als nur Peng Peng!“
    Zum Glück!

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