#277: Descent (TNG 6.26)

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21. Juni 1993:
Staffelfinale! Die Borg sind zurück, nur sind sie kaum wiederzuerkennen, so brutal und individuell gehen sie neuerdings vor. Doch auch Data durchmacht seltsame Veränderungen, denn Gefühle regen sich in ihm, aber hauptsächlich, wie er findet, unvorteilhafte wie Wut und Sadismus. Über all dem schwebt der Schatten von Geordis Freund Hugh – und ein Strippenzieher. Fortsetzung folgt nächste Woche.

In Deutschland: Angriff der Borg, Teil 1, ausgestrahlt am 22. Juni 1994.

Dieser Beitrag hat 26 Kommentare

  1. Nelson

    Moin. Danke für eure Pünktlichkeit. 😉
    Hawking hat viel zu schwarzen Löchern geforscht und theoretische Grundlagen gelegt. Man geht davon aus, dass er mit Roger Penrose zusammen den Nobelpreis bekommen hätte, wenn er noch gelebt hätte. Er hat die These aufgestellt, dass schwarze Löcher quasi verdampfen können (Hawkingstrahlung). Allerdings konnte das bisher nicht bestätigt werden.
    Für mich haben Newton und Einstein ein größeres Format, weil sie die Physik und das Verständnis von Gravitation und Zeit geprägt haben. Hawking ist eher was für Experten. Aber seine Bücher haben große Auswirkungen auf die Popkultur gehabt. Ich möchte nicht ketzerisch sein, aber ich bin mir nicht sicher, ob er ohne seine Krankheit diesen Bekanntheitsgrad erlangt hätte.

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    1. Fabian

      Hallo Nelson,

      da möchte ich dir zunächst gerne zustimmen. Hawkings größeren Theorien sind im Gegensatz zu den Klassikern von Newton und Einstein allesamt nicht bewiesen. Es liegt verkürzt gesagt daran, dass diese so abstrakt sind und ein Beweis damit so aufwändig ist, dass wir schlicht noch ein hinreichendes Experiment erfinden müssen. Vielleicht war das Einsteins Vorteil, dass seine berühmte Theorie der Relativität noch zu seinen Lebzeiten experimentell bewiesen werden konnte. Und den Nobelpreis hatte er da auch bereits für den fotoelektischen Effekt bekommen.

      Da der Physik Nobelpreis für gewöhnlich nur für bewiesene Theorien vergeben wird, wurde er dem theoretischen Physiker Hawkins leider nicht mehr zu Teil. Aber seine Brillianz im Querdenken (ich wehre mich hier absichtlich gegen die verabscheuenswürdige Herabsetzung dieses tollen Begriffs durch eine populistische Minderheit) machte ihn m.M.n. in der Physikwelt und im Hinblick auf den positiven Einfluss auf seine Schüler in der Form einzigartig.

      Ich möchte hinzufügen: Vielleicht zog er diese Fähigkeit und Kraft, sich in solch tiefe Theorie hinzudenken, auch gerade aus seinen Umständen.

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  2. Dennis

    Moin.
    Auch wenn Data als so ein übertriebener Bösewicht dargestellt wurde, hatte ich damals in den 90er das Gefühl das er wirklich in der Lage gewesen wäre die Föderation zu zerstören. Und dieses Gefühl ist echt selten bei mir.
    Wünsche euch allen noch eine schöne Woche

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  3. Jon

    Hallo. Ich werde ab jetzt Wöchentlich auftauchen in den Kommentaren, weil ich es mag. Danke an Simon und Sebastian das ihr mir von den traurigen Nachrichten. Sie bleiben unvergessen. Aber wie war die Folge,meiner Meinung nach ? Ich möchte die Folge. Data ist eh mein Lieblings Charakter aus Next Generation. Deshalb war ich schon sehr interessiert. Ich wurde nicht entäuscht. Ich fand Lor sehr gut und das Hugh nochmal aufgegriffen wurde. Das Ganze Drama mit Data fand ich gut und vor allem passend zu den Dramen mit Data. Das Ende machte viel Lust auf mehr, zwar nicht so viel wie bei dem Ende der Dritten und Anfang von der Vierten Staffel, aber das ist okay. Meine Wertung:8,5/10
    Benjamin kenn ich aus dem Morgen Magazin, und mein Vater traf ihn Mal wegen einer Doku Reihe über Island für das Mittags Magazin. Ich bin zurzeit nicht in Deutschland sondern auf Island. Ich mag’s hier,aber Meine Eltern noch viel mehr. Sie haben sich sogar ein Haus für Island gekauft. Dann sag ich mal tschüss und bis zum nächsten Mal. Tschau

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  4. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Es war wieder ein Fest Euch zu lauschen! Der Auftritt Hawkings war quasi der Ritterschlag. Science meets Fiction! Schon durch Nichols‘ Nasa-Recruiting und Space Shuttle „Enterprise“ verschmolz Star Trek mit der realen Welt zu einer Einheit, die echte Astronautin in ihrer Nebenrolle adelte die TV-Produktion und nun dieser theoretische Physiker. Genialer Schachzug, auch wenn es als Holodeck-Simulation ohne Bezug zur Episodenhandlung recht fremdkörperhaft daher kam. Das Späßchen muss erlaubt sein.

    War eigentlich in dem Matte-Painting früher auch ein animierter Zug der Wolken zu sehen? Lustig, dass man in „First Contact“ feststellen kann, dass auf der Erde 9 Milliarden „All Borg – how?“ leben, die Tricorder vor Ort (!!!) aber selbiges nicht detektieren, dass da jemand hinter der pappdeckeldünnen Tür lauert. Nun, denn. Ich finde McFaddens Schauspiel gut, besonders wenn sie emotionale Aufgewühltheit spielen soll. Die Bedrohung der „Berge“ bei der Besprechung am Konferenztisch kommt gut rüber. Und wieder erleben wir einen (weiblichen) Badmiral. Picards Aufstehen und ausdrucksloses „Yes, Sir!“ finde ich genial. Er sagte nichts anderes als „Ich stimme dir zu weil du die Bossin bist, und jetzt atme mir micht länger die Luft weg.“ Herrlich. Der Rückblick auf Hugh war großartig, weil es gut thematisch passt und die episodenübergreifende Verknüpfung immer die Serienwelt ausschmückt.

    Grinsende Borg. Tja. Die Rückvermenschlichung dieses Erzfeindes fand ich blöd, denn sie nimmt vieles der Andersartigkeit weg. Wie Ihr sagtet: Allerplanetenschurken hatten wir schon genug.

    Data erschrak über seine Lust am Töten, und wieso ist dieses angeblich so gigapetafloppige Positronenhirn nicht in der Lage das zu kompensieren oder wenigstens dem Emotion Chip zu deaktivieren? Nach staffelweise Kämpfen mit Gefühlswelten hätte ich das aber mal erwartet. Das Zwiegespräch Borg-Data im Knast wirkte konstruiert auf mich. Dieser platte Verführungsversuch. Und wieso gibts keine Knastaufsicht, wenn man sie braucht? Manipulative Belaberungen durch Gefangene wären doch was, das eine Schiffspsychologin unverzichtbar macht? Wo ist Deanna, wenn sie nützlich wäre?

    Die Außenaufnahmen mit den merkwürdigen Farben sahen aus wie nicht neu digitalisiert. War das so? Comichaft, so war das, als die beiden „Bösewichte“ auf der Empore triumphierten. Katzestreicheln und panzerknackiges „har har har“ hätten noch gefehlt. Beim ersten Gucken vor ca. anderthalb Jahren gehörte die Folge nicht zu meinen Favoriten… wie auch heute.

    „You will be assimilated. Resistance is futile“ = der Berg ruft.

  5. Florian

    Das war auch nie meine liebste Doppelfolge, Lore find ich immer irgendwie aufgsetzt…

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  6. Driver 8

    Der Einstieg mit den Physikern ist, naja, niedlich … Erwartet Data wirklich neue Erkenntnisse von Charakteren deren Leben und Werk er an der Akademie studiert und für das Holodeck selbst programmiert hat?!
    Der Hieb auf Newton aber ist in dieser Form Gold wert! 😀
    Das Hinterfragen der „Causa Hugh“ hingegen finde immer wieder wichtig. Leider folgen Rikers pragmatischem Ansatz nicht die durch Picard gemurmelten Zeilen: „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ […]. Etwas „bibelfester“ wünschte ich mir die Autoren ja schon immer …
    Problem dieser Folge ist letztlich der Mix von Lore, dem vom ersten Auftritt an emotional überladenen Comic-Bösewicht und den Borg als emotionslose Vernichtungsmaschine. Was sagt das als Cliffhanger für die nächste Staffel? Wir haben euch jahrelang auf die Rolle geschoben? Simons Hinweis auf das „story writing“ im Wrestling bzgl. Datas Auftritt trifft es aber wohl noch besser.

    Froh gemacht habt ihr auch mich dieses Mal, weil ihr einen podcast über Star Trek macht … und nicht etwa über Physik …
    Immer daran denken: alles humorbasiert! 😉

  7. Roland

    Da es ja leider jetzt schon wieder ansteht eine kleine Bitte von mir: ich finde das Ferien-Intro ziemlich unpassend, wenn die Episode mit einem Nachruf beginnt. Wäre cool, wenn ihr bei Nichelle darauf verzichten würdet.

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    1. Sebastian

      Guten Abend Roland,

      der Nichelle-Nichols-Nachruf fand bereits statt. In der letzten Trek-Nights-Ausgabe. Weil wir dort tagesaktueller sein konnten, denn die nächsten paar TaDs waren alle schon fertig. Bei den Trek Nights auch mit Ferienprogramm-Intro, aber mit größerem Abstand zum Intro. Doch auch in dieser Descent-Folge hier folgte der Nachruf nicht unmittelbar auf das Intro, das wäre in der Tat nicht gegangen. Deswegen eine Aufwärmszene als Trenner. Wir möchten im Podcast allerdings keine Begräbnisstimmung aufkommen lassen. Dafür ist das eigentliche Begräbnis vorgesehen. Der Nachruf an sich ist ja unaufgeregt, drumherum braucht’s Remmidemmi. Und auch Ferienprogramm. Sonst wär’s kein TaD.

      Noch eine Hörempfehlung: Die Inglorious Treksperts haben letztes Wochenende eine Stunde über Nichelle Nichols produziert. Und weil die sehr schön ist und alles sagt, ist unser eigener Nachruf neulich eher knapp ausgefallen. Denn wir hätten uns schon arg auf den Kopf stellen müssen, um dem noch etwas hinzuzufügen. Stattdessen schließen wir uns den Treksperts vollumfänglich an.

      Schöne Restwoche Dir,
      Sebastian

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      1. Roland

        Hallo Sebastian,

        erwischt, die Trek Nights hatte ich noch nicht gehört 🙂

        Viele Grüße,

        Roland

  8. Uwe

    Aloha, eure Folgenbesprechung war, wie immer, ebenso lustig wie gelungen.
    Ihr habt ja mehrere hakelige Stellen seziert. Nur an einer Stelle taucht in meinem Kopf immer ein riesiges Fragezeichen auf.
    Während Datas Verwandlung sitzt im Hintergrund während der ganzen Zeit ein Gefängniswärter und daddelt WoW oder sowas.
    Aber bei aller Unaufmerksamkeit hätte er vielleicht doch merken müssen, dass da vor seinen Augen etwas ungewöhnliches geschieht.
    Aber was ist dann nach der Flucht aus ihm geworden. Haben die beiden den mitgenommen. Oder hat er bis zuletzt nicht so genau hin gesehen. Fragen über Fragen – die vor allem eins wieder zeigt: Die Sicherheit an Bord von StarFleet Schiffen ist katastrophal. Worf muss da unbedingt ein paar Übungen mit seinen Kollgys durchführen!

  9. Lisa

    Jungs!
    Ich bin inzwischen lila angelaufen vor lauter Schnappatmung, das war wieder mal ein fieser Teaser von Euch heute! Denn: Eeeeeeeendlich wieder Buch-Club und ja! (Publikums-) Liebling Gerrit ist mit am Start, puh! kurzdurchatmen, aber dann der Schocker der Woche: worum wirds gehen??? Nullinger Information, so schlimm wurde nicht mehr gewartet seit dem Weihnachtsmann.

    Ich muss euch jetzt mal vertrauen, dass ich die Sendung ohne gemachte Hausaufgaben bestehen werde. Wenn nicht, kriegt ihr ne 6 angeschrieben, ist ja klar 😄

    Auf jeden Fall freu ich mich schon heiß wie Frittenfett auf den 19.8., DANKE, dass ihr das macht! ❤ ich wusste doch, dass ich klug investiert habe in euch.

    Und noch kurz zu „Descent“: Beim letzten Rewatch war ich sehr überrascht von den starken sexuellen Untertönen, ich finde Spiner spielt es mit dieser Intention (Stichwort Lustgewinn). Scheint, als ob Data in die Pubertät kommt und so einiges Neues an sich entdeckt.

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    1. Sebastian

      Hallo Lisa,

      es freut uns sehr, dass Du Dich auf den Buchklub freust!

      Weil die Bombe gerade schon bei Social platzte: Aus produktionstechnischen Gründen erscheint der Buchklub bereits morgen – und wir besprechen:

      TOS: Yesterday’s Son (Sohn der Vergangenheit) von A.C. Crispin
      TNG: Metamorphosis (Metamorphose) von Jean Lorrah
      DS9: The Big Game (Das große Spiel) von Sandy Schofield

      Viel Spaß morgen!
      Sebastian

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  10. Swente

    Hello uns vielen Dank für die wiedereinmal sehr unterhaltsame Besprechung.

    „Däskent“, ja so hieß die Folge damals auch bei uns. Klingt nach einem Ikea Möbelstück – und da Borg bekanntlich schwedisch klingt, schließt sich hier der Kreis.
    Für mich siegt in der Folge die Unterhaltsamkeit, auch wenn es mir damals auch ein kleiner Dorn im Auge war, dass sich die Borg wie generische Schurken verhalten haben. Erst mit der zweiten Folge hat sich das für mich wieder abgerundet, die Borg sind eben nur noch körperlich Borg und ansonsten halt von Lore geformte Dronen. Aber der Daumen quer geht völlig klar, auch wenn er bei mir nach oben zuckt. Das Borgschiffdesign fand ich auch klasse, irgendwie ist es wie ein verformtes Krebsgeschwür eines Borgkubus. Statt geometrischer Perfektion ist es völlig verwachsen gebaut – vielleicht ein Effekt der von Hugh mitgebrachten „Krankheit“.
    Die Außenaufnahmen haben mich damals auch begeistert, endlich sah alles authentisch aus, schade, dass es nicht mehr oft passiert.
    Dass Data am Anfang nur menschliche Physiker ins Holodeck holt ist doch aber auch irgendwie logisch, er will ja menschlicher sein, nicht lebendiger.
    Ich freue mich auf nächste Woche und hinterlasse liebe Grüße an alle.

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    1. Maestro84

      Ich kenne Descent nur als Computerspiel.

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      1. Nelson

        Oh ja. Das war damals der absolute Grafikknaller. Heute wahrscheinlich kaum noch spielbar.

  11. Randolph Carter

    Das hat wieder Freude gemacht!
    Glückwunsch zum Abschluss der nächsten Staffeln.
    Zu diesem Anlass habe ich die Visualisierungen aktualisiert — und ein kleines Schmankerl erstellt und beigefügt:
    https://www.dropbox.com/s/gyrzwnsg1b4z2hy/TaD_von_Spock_analysiert_2022.pdf?dl=0

    Mir macht es zwar Spaß, eure Bewertungen auszuwerten und schön darzustellen, aber eure Besprechungen sind ganz klar das Wesentliche. Jeden Dienstagmorgen wache ich mit besonderer Vorfreude auf.

    Hier übrigens zur Einstimmung ein schön gemachter Trailer zur zweiten DS9-Staffel: https://www.youtube.com/watch?v=DdpdbHdQ81I

    Ich bin schon auf das weitere Sommerprogramm, vor allem den Buchclub, und die Besprechungen der nächsten Folgen gespannt.

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  12. Hoschi

    Hallo zusammen,

    ich bin mit dem Hören noch nicht ganz durch, ist aber wie immer eine Freude.

    Eine kleine Nickeligkeit zur Episode: Bei ~30:35 versucht der Borg im Knast Data in die Falle zu locken. In eurer Folge habt ihr lange über die Kameratechnik in dieser Szene geredet. Mein Highlight hier ist aber die Fliege die auf Datas Haaren landet.

    Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich das gesehen habe, sowas fällt mir sonst nie auf. 😉

    Ansonsten: Macht weiter so!

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  13. Michael from Outer Space

    Hallo an alle! 😊

    Auch ich fand den Podcast wieder sehr unterhaltsam. Das Aufgreifen von Jeans abschließender Entscheidung in „I, Borg“, Hugh NICHT als lebendige Massenvernichtungswaffe gegen das Kollektiv einzusetzen, finde ich richtig! Simon hat es schön beschrieben: Es nicht zu tun, ist MORALISCH richtig. Dadurch wird es aber nicht zwangsläufig zu DER richtigen Entscheidung. Dass eine Admiralin wie Nechayev da auch ein Wörtchen mitreden und dem Jean die Entscheidung nicht allein überlassen wollte, ist meiner Meinung nach logisch. Es geht dabei ja nicht nur um die Enterprise und ihre Crew, sondern um die Föderation und auch um alle anderen Völker. DS9 wird sich sehr ausgiebig mit solchen Dilemmata auseinandersetzen (v. a. in „In the Pale Moonlight“). Auf die TaD-Diskussionen dazu freue ich mich schon sehr! 😉

    Mich stört an „Descent“, dass der Jean keine Unterstützung der Sternenflotte in Form zusätzlicher Raumschiffe anfordert. Wieso begibt er sich ALLEIN mit der Enterprise in eine drohende Konfrontation mit den Borg? Warum ruft er nicht bei Nechayev (die am Anfang an Bord kommt und mit ihm spricht!) an und sagt: „Hör mal, ich hab‘ es hier mit den Bergen zu tun. Schick‘ mir doch bitte schnell zwei weitere Schiffe vorbei, die eine ähnliche Kampfkraft haben wie die Enterprise!“? Der Jean hätte wenigstens die Zivilistinnen und Zivilisten evakuieren sollen. In anderen Folgen ist die Crew stolz auf die Familien mit Kindern an Bord. Wo sind die Kinder, wenn sie in „Descent“ einer Gefahr durch die Borg ausgesetzt werden?

    LL&P
    Michael from Outer Space

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  14. Roger

    Hallo zusammen

    Danke für die wie immer sehr gelungene Besprechung und die schöne Abrundung der 6. Staffel. Freue mich sehr auf Staffel 7!

    Da ich 1994 keinerlei Informationen über die Staffeln 6 und 7 hatte, weder Episodenlisten noch sonstige Fakten, war das für mich damals einfach ein Zweiteiler wie jeder andere. Insofern ist „Descent“ halt einfach durchschnittlich ausgefallen und ich hab dies nicht weiter hinterfragt. Dass dies der Cliffhanger gewesen war, fand ich erst etwa ein halbes Jahr später heraus.

    Habe es früher übrigens eher italienisch angehaucht ausgesprochen damals… „Des-tschent“ oder so 🙂

    Zu Einstein kann ich aus Schweizer Sicht ergänzen:

    Einstein hat seine Matura (entspricht dem deutschen Abitur) in der Schweiz gemacht. Bei uns ist das Notensystem genau umgekehrt wie bei euch – die 6 ist die beste Note und die 1 die schlechteste. Einstein hatte in seinem Maturitätszeugnis viele Fünfen und Sechsen, was aber eben SEHR GUT war. Das Missverständnis ist wohl u.a. darauf zurückzuführen. Vgl.: https://legendenunterderlupe.wordpress.com/2017/09/29/war-albert-einstein-ein-schlechter-schueler/

    Dass Beverly das Kommando erhält, fand ich damals sehr cool und auch heute schaue ich mir das gerne an (kommt dann im 2. Teil zum Tragen). Aber ja, wie es dazu kommt, ist doch schon sehr bemüht. Hätte man die Enterprise vielleicht mal wieder trennen und die Untertassensektion in den Föderationsraum zurückschicken können?Na ja, sie waren wohl zu weit weg vom Transwarp-Korridor, da die Untertasse alleine kein Warp schafft.

    Beste Grüsse

    Roger

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  15. René

    Hallo,

    zum Luvetrischen Puls muss man schon etwas tiefer graben. Die Informationen über diese Funktion der Sternenflottenphaser sind spärlich. Es heißt sogar, die technischen Blaupausen liegen im Giftschrank von Sektion 31. Fakt ist jedoch …

    … ein junger Bolianer namens Luve trat nach seiner Schulausbildung (die er nur mit Ach und Krach über die Bühne gebracht hat – er war faul wie 2 Monate alter Gouda in der Sonne) eine Lehre im Frisörhandwerk auf einer Föderationssternbasis an. Als junger Stift war es natürlich Tag ein Tag aus seine Aufgabe, die Haare der Kundschaft weg zu kehren. Er war genervt von dieser monotonen Aufgabe und es kam ihm folgender Gedanke: Es wäre doch super, wenn man die Haare beim Scheiden und Trimmen direkt auflösen könnte .

    Also nahm er sich einen Haarscheider und modifizierte wochenlang an dem Teil rum, bis er eines Tages glaubte ein testreifes Modell in den Händen zu haben. Just an diesem Tages durfte erstmalig einem Kunden einen Fasson Schnitt verpassen. Dem terranischen Waffenhändler Orlov … Naja, er überlebte. Verstümmelt. ABER glücklich über die Entdeckung des Haarscheiders des jungen Luve. Der Rest ist Waffengeschichte.

    PS.: Luve starb in seinen Dreißigern als er versuchte, sich die stupide Arbeit des Wände weißens mit einem modifizierten Smoothiemaker zu erleichtern.

    PPS.: Ein Gerät zum Haare verdampfen beim schneiden wurde kurz darauf patentiert. Es kam langweilige Lasertechnik zum Einsatz …

    Grüße

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  16. Sabrina

    Moin
    Erstmal zur Folge. Naja ich finde das Staffelfinale von TNG war nix. Eure folge aber wie immer super. Beim zweiten hören bin ich über Simons Ackerman‘s Field gestolpert. Und nach echt nem halben Tag überlegen ist mir klar geworden wo das hin gehört. Man Simon du hast von dem Autor echt alles gelesen oder? Das ist ja schon echt eher hinterster King Winkel.

    Lg

  17. Kleiner Bruder

    Hello there!

    It was a decent dissens about „Descent“. Oder so. Ehrlich gesagt, fand ich die Folge eher öde. Die Borg haben sich also verändert. Okay, das geht als Charakterentwicklung durch. Lore ist wieder da und will immer noch alles kaputt machen. Okay, das ist nichts neues. Data will Geordi töten und mit Lore zusammen die Föderation vernichten? Ah geh, das passiert doch nie. So ein Schmarrn. Und dann beschweren sich die Borg noch, wenn bei ihrem Angriff ihre Kumpels getötet werden? Klingt eher nach Fanfiction. Anfängerklasse.

    Und die Borg tragen jetzt alle lateinische Namen? Da muss ich doch wieder an „Alien Covenant“ denken, wo ein Android mit klassischer Bildung und Gottkomplex Kolonisten entführt und mit ihnen experimentiert.

    Mit unseren Physikern hatte ich eigentlich kein Problem, erst jetzt, wo ihr es erwähnt habt, da musste ich an TOS „The Savage Curtain“ denken. Damals hatte man sich Bösewichte extra ausgedacht, statt einfach Iwan den Schrecklichen, Al Capone und Hitler zu nehmen. Hätte nicht auch Cochrane da sitzen müssen? Aber Hawking als Gastauftritt ist dann doch schon was Besonderes.

    Was mich auch stört, da benutzen die Borg eine geradezu revolutionär schnelle Reisemethode, irgendwelche „Hyperraumexpressrouten“, die die Enterprise sofort nachmachen kann – und dann hört man nichts mehr davon? Oder verlangen die dann Maut und das hat die Föderation nicht im Budget?

    Mein Daumen geht da eher nach unten.

    Eine Frage bleibt allerdings noch: wohnt Gul Madrid in Spanien?

  18. BjoernHH

    Also, da hätte der Frisurenbeauftragte des Podcast, nämlich Sebastian, doch eigentlich die Steilvorlage verwandeln müssen:
    Die Frisur von Admiral Necheyev ist ja wohl ein Gesamtkunstwerk! Ohne zwei Dosen Haarspray geht sie morgens nicht aus der Kabine!

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  19. Michael Kleu

    David Warner hat mich in meiner Jugend am stärksten als Evil Genius in „Time Bandits“ geprägt. Den Film habe ich sehr oft gesehen. Hammer Schauspieler!

    In Dortmund bin ich auch dabei.

    Falls jemand Interesse an einem kleinen Interview mit Benjamin Stöwe über sein Star Trek-Museum haben sollte:

    https://fantastischeantike.de/raumschiff-eberswalde-benjamin-stoewe-und-das-wohl-kleinste-star-trek-museum-der-welt/

    Simon, absolut treffende Beschreibung! Du sitzt irgendwo und Scheinwerfer, die nur Du selbst bemerkst, zeigen plötzlich alle auf Dich. Kenne ich sehr gut, dieses Gefühl 😉

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