Trek Nights #10: Björn und der Werdegang

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Auf einem spätabendlichen Spaziergang begegnen einem die besten Gäste! Heute läuft Simon und Sebastian in den Wäldern Talax‘ doch glatt Tausendsassa Björn Sülter über den Weg. Der Gute ist Journalist, Autor (unter anderem) des Sachbuchs Es lebe Star Trek und der Star-Trek-Chroniken-Reihe, Verleger, Hörbuchsprecher und Podcaster bei Planet Trek fm. Björn gibt einen Überblick über seinen turbulenten Werdegang, nicht nur als Mitglied der schreibenden Zunft, sondern auch – nach bester Trek-Nights-Manier – seiner persönlichen Fan-Geschichte.

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Perfektes Timing, da wollte ich nur noch kurz nach neuen Kommentaren schauen und finde eine neue Trek Night. Nicht nur das, ihr hattet heute den sympathischsten Gast seit langem. Sülters Biographie sehe ich durchaus positiv, das ist Lebenserfahrung, nicht nur Schmalspur.

    Auch mir gefällt bei Star Trek besonders der Teamgedanke. Star Wars hat vielleicht die bessere Action, aber da geht es im Kern immer um das Gegeneinander. Und um einsame Helden, die ziemlich beziehungsgestört daherkommen (da gabs mal so einen Artikel „Warum die Jedi nerven“ oder so ähnlich).
    Voyager hat mich damals nach ein paar Jahren verloren, als es irgendwie nicht weiter ging. Planet/ Alien/ Holodeckprogramm der Woche – alles irgendwie belanglos. Und Enterprise hat mich praktisch schon mit der ersten Folge verloren.

    Ob unsere Gesellschaft noch zu retten ist? Kaum, dafür ist das Leben einfach zu kurz. Es bräuchte schon sehr selbstlose Menschen, um Veränderungen herbei zu führen, von denen sie nichts mehr haben werden. „Lasst uns essen und trinken, denn morgen werden wir sterben!“ Das ist für mich auch eine Lehre aus der Geschichte. Technisch mag es vielleicht vorangehen, aber gesellschaftlich wird seit Urzeiten immer wieder alles kaputt gemacht.

    Apropos Reboot und Fortsetzung: gerade heute auf Spiegel online habe ich einen Artikel gefunden, dass die „Raumpatrouille“ fortgesetzt werden soll. Das wird sicher schwierig, den Charme der alten Serie einzufangen und sie gleichzeitig für unsere Zeit zu modernisieren. Ich hab ja auch mal einen Entwurf an den NDR geschickt, war aber nicht „familienfreundlich“ genug.

    Was habe ich da gehört? Mit 53 wäre man zu alt, um seine Meinung im Internet zu äußern? Ts, diese Jugend von heute. Keinen Respekt vor dem Alter. Zu viel „Half a Life“ gesehen?👨‍🦳

    1. Bridge 66

      Hallo, Kleiner Bruder,

      „Raumpatrouille“ soll fortgesetzt werden?! Die Meldung habe ich auch gesehen, allein, mir fehlt der Glaube. Ich hatte schon auf den Kalender geguckt, ob es sich vielleicht wieder um einen Aprilscherz handelt, aber dafür ist es noch zu früh.

      LL&P
      Bridge

  2. Stef Baura S

    Hallo Ihr beiden,
    muss noch eine halbe Stunde hören, aber bedanke mich jetzt schon mal für dieses sehr schöne Gespräch.

    Björn Sülter kommt so sympathisch rüber, seinen Lebenslauf zu hören war echt interessant, danke für den Einblick (und Ferts hat er auch, was mich ja nochmal extra freut).

    Ich hoffe auf weitere interessante Gäste bei Eurer Treknight!

    liebe Grüße
    stefanie

  3. Bridge 66

    Hallo Trek (K)nights,

    Gerade neulich habe ich noch gedacht, wäre doch nett, wenn ihr Björn Sülter in die Trek Night bekommen könntet, und – tadaaa: da ist er schon. Schöne Sendung, vielen Dank dafür.

    LL&P
    Eure Bridge

    1
  4. Joe

    Hallo zusammen.

    Tolle Folge, super Gast! Ich habe von Björn und Co die Star Trek Chroniken Band 1 gelesen und freue mich schon auf den zweiten Band.

    Zu einem Punkt möchte ich noch eine Gegendarstellung zu Björns Meinung bringen. Der Aussage, daß „die Klingonenfolge bei Enterprise“ (in der erklärt wird, warum die Klingonen in TOS anders aussehen) nicht nötig gewesen wäre, kann ich nicht 100% zustimmen. Für mich wäre es auch ok gewesen, dies unerwähnt zu lassen, da sich viele Spezies ja in der Entwicklung von Star Trek verändern (z.B. die Trill), ABER in diesem Fall hat Star Trek selbst „zugegeben“, daß es hier eine massive Veränderung gab. In dem Moment, wo in der DS9 Folge „Trials and tribble-ation“ O’Brien verwundert sinngemäß fragt: „DAS sind Klingonen? Worf, was ist passiert?“ und Worf antwortet: „Wir reden darüber nicht mit Aussenstehenden“ wird aus einer geänderten Maske eine Hintergrundgeschichte im Trek Universum.
    Die Veränderung der Klingonen oder Trill hat man zwischen TOS und The Motion Picture/TNG bzw. TNG und DS9 einfach aus Gründen hinter der Kamera hingenommen (z.B. Budget etc.), weil es keine weitere Erwähnung fand und sich niemand im „Trek-Universum“ darüber gewundert hat.
    Durch die Folge „Trials and tribble-ation“ ändert sich dies aber meiner Meinung nach.
    Natürlich hat Björn auch wieder recht: Es wäre nicht wirklich nötig gewesen, man hätte es einfach ignorieren können und es wäre weiter ein Geheimnis geblieben, über das die Klingonen eben nicht reden. Zumal es ja auch gute Non-kanon Erklärungen dafür gibt. Daß Enterprise sich aber daran getraut hat und sich ein paar „loser Enden“ angenommen hat, fand ich mutig und auch nicht überflüssig. Ob die Erklärung und die Folge gut sind muß dann wiederum jeder für sich selbst beantworten. Schade finde ich aber, daß Discovery diese kanonische Erklärung dann einfach ignoriert.

    Macht weiter so!

  5. Julien

    Hallo,

    Es klang, wie ein Crossover meiner Lieblingspodcasten. Trek am Dienstag trifft Planet Trek FM. Ich fand den Werdegang von Björn sehr interessant. Alle Erfahrungen, die er erlebt hat haben ihn zu dem gemacht, der er heute ist. Ich musste an Tapestry denken.
    Was die Frage angeht, welche Serie er produzieren würde, bin ich sehr darauf gespannt, was da kommen wird.

  6. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    manchmal sind es die unausgesprochenen Dinge, welche eine Beziehung erst richtig schön würzen *g* …das mit dem Hotelzimmer…

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