Trek am Freitag #29: Rückkehr in den Buchklub

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Dreieinhalb Jahre nach dem ersten Buchklub lässt sich das Literarische Terzett von Trek am Dienstag endlich wieder in die ausgebufften Ohrensessel der Roddenberry-Bibliothek plumpsen, um drei Star-Trek-Romane von einst zu besprechen. Gerrit geht zurück in die Steinzeit mit dem TOS-Roman Yesterday’s Son (Sohn der Vergangenheit) von A.C. Crispin – Sebastian verschlägt es in die zweite Staffel der Next Generation mit Metamorphosis (Metamorphose) von Jean Lorrah – und Simon wirft einen Blick auf The Big Game (Das große Spiel) von Sandy Schofield, einen der ganz frühen DS9-Romane.

Dieser Beitrag hat 19 Kommentare

  1. Florian

    Hat mir gut gefallen, ich selber hab noch ein Trek Buch gelesen außer Capt Beckmesser 🙂 und Sanders usw. Aber an die Romane hab ich mich nie getraut .. Gerrit war ein Klasse Gast! Danke

  2. Dennis

    Wie wäre das Pokerspiel wohl ausgegangen wenn Riker mit gespielt hätte?
    Wünsche euch allen ein schönes Wochenende

  3. Sören

    Eine sehr unterhaltsamer Buchclub – gerne mehr davon. Irgendwie habe ich nie den Dreh zu den Büchern bekommen. Habe zwar auch einige gelesen, aber eher sporadisch, weil die Qualität dann doch sehr stark schwankte. Bin aber für Tipps immer dankbar – zumindest Yesterdays Son könnte man eine Chance geben.

    Wunsch für weitere Buchclubs: Gestaltet die Inhaltsangaben gröber und wendet lieber mehr Zeit darauf, was Euch an dem Buch begeistert / gestört hat.

    Danke und macht weiter so!

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  4. Kleiner Bruder

    Moin auch!

    War ja mal wieder ganz nett, aber ehrlich, Lust auf Star Trek Romane habe ich jetzt nicht bekommen. Im Gegenteil, hier war mal wieder alles versammelt, was mich abschreckt. Unglaubwürdige oder nicht getroffene Charaktere und eine Handlung, die absolut folgenlos bleibt. Die Charaktere dürfen sich nicht entwickeln, „Plopp“, schon ist alles vergessen. Das kann man mal machen, aber bei solchen Serien ist das ermüdend. Ich vermute, bei Star Wars ist es das gleiche, da erinnere ich mich nur noch an zwei ganz alte Han Solo-Romane. Bei Trek ist es noch schlimmer, da erinnere ich mich spontan nur noch an zwei Romane, die mich geärgert haben. Ist aber auch schon sehr lange her.

    Bei „Sohn der Vergangenheit“ waren das doch im Grunde zwei Handlungsstränge, die sich nur „zufällig“ getroffen haben. Gerade als Spock das Portal nutzt, kommen rein zufällig auch die Romulaner auf die Idee, da nachzusehen. Und rein zufällig ist Spocks Sohn ein Telepath, der helfen kann, den Feind zu besiegen. Wie praktisch.

    Musste bei der Katze in „Metamorphose“ noch jemand an Isis denken (Assignment Earth)?

  5. Mo

    Moin,

    vielen Dank für die Rückkehr zum Buchclub. Ich war erschrocken als gesagt wurde, dass der letzte vor drei Jahren aufgezeichnet wurde, so lange kam es mir nicht vor. Vielleicht könnte dieser Dreijahresrhythmus ja auch zum Kult werden. Wenn einem Podcast eine so langfristige Planung zuzutrauen wäre dann TAD.

    „Metamorphose“ wirkte in der Erzählung so verrückt, dass ich mir zumindest schon mal die Leseprobe auf den Kindle ziehen musste.

    Hier noch eine Empfehlung von mir:

    STAR TREK – TNG – Warped
    An Engaging Guide to the Never-Aired 8th Season
    Von Mike McMahan

    Die darin enthaltenen Episoden basieren einen Twitter-Account, in dem McMahan die nie ausgestrahlte achte Staffel beschreibt. Der Humor geht verständlicherweise in die von McMahan produzierten und geschriebenen Serie „Lower Decks“

    Jede Folge endet mit dazu passender, ausgedachter Trivia rund um die Schauspieler, Sets, Versprecher und anderen Fakten. Es erinnert an manchen Stellen schon an die Akribie einer TAD-Folgenbesprechung.

    Ich freue mich auf den Nächsten Buchklub im Sommerprogramm 2025.

  6. Joe

    Hi zusammen.
    Witzig, Simon, dass Du sagst, Du konntest Dich an „Das große Spiel“ nicht mehr erinnern. Mir ging es genauso. Ich besitze dieses Buch auch und konnte mich auch kaum an etwas erinnern. Mit einer Ausnahme: dass es mich voll genervt hat, dass die Runabouts immer als Flitzer bezeichnet werden. Wobei man dem Übersetzer zugute halten muß, dass das schon die korrekte Übersetzung für „Runabout“ ist, auch wenn es dabei eigentlich um Autos geht. Ich glaube, ich habe das Buch damals gekauft, weil ich mir davon eine spannende Romulaner Story versprochen hab (auf dem Cover ist recht prominent ein D’Deridex Klasse Schiff zu sehen).

    Zu „Geisterschiff“: ich besitze dieses Buch auch und weiß noch drei Sachen.
    Erstens, dass ich es furchtbar schlecht fand.
    Zweitens, dass gesagt wird, dass Data Blasebälge als Lungen hat.
    Drittens, dass viel geflucht wird. Riker sagt zum Beispiel, so meine ich mich zu erinnern, mehrmals „Scheiße“, was irgendwie nicht so zum Sprech der TNG Leute passte.

    Hoffentlich gibt es bald nochmal einen Buchclub!

  7. Sascha

    „Metamorphose“ war seinerzeit der allererste Roman den ich gelesen hatte. Ich bin gespannt was für Erinnerungen hochkommen wenn ich mir die Folge in Kürze anhören werde. Vermutlich erwähnt ihr es, aber so eine Story wäre heute nicht mehr erlaubt, was ich persönlich shr schade finde. Ich fands damals sehr spannend wenn auch an manchen Stellen etwas .. zu einfach gestrickt. Aber es reichte aus um für die nächsten ca 3-4 Jahre regelmäßig die Bücher zu lesen.

    (ich hab euch erst vor wenigen Monaten durch die GHU-Kollegen entdeckt und binge grade durch und bin noch bei TAS Staffel 2, während ich TaF aufn Stick geladen habe und nach und nach beim Autofahren separat höre)

    Auf diesem Weg danke für manch eine schlaflose Nacht (wenn man euch anhört weil man nicht einschlafen kann und dann nicht einschlafen kann weil es so spannend /lustig ist und wegen 2 dann doch verschlafene Minuten nochnmal hastig zurückspultastet)

  8. Trisco

    Hallo liebe TADteriche,
    vielen DAnk für die sehr gelungene Folge. Ich war wie immer bestens unterhalten und würde mich auch sehr freuen, wenn das Format jährlich einmal aufgenommen wird. Man kann das ja dann auch offiziell unter einer eigenen Rubrik „Buchklub“ laufen lassen. Auch der Umfang der Zusammenfassungen war genau richtig für mich. Ich nehme den Buchklub gerne als Anlass einmal im Jahr ein paar klassische Star Trek Bücher zu „lesen“ bzw. mir mit der App TTS-Reader vom E-book vorlesen lassen. Wenn man so wie ich keine Zeit zum lesen hat, ist das (ohne Werbung zu machen) eine hilfreiche Möglichkeit, alte Bücher ähnlich wie ein Hörbuch zu hören. Manchmal klappt die Aussprache der Namen nicht so perfekt, aber ansonsten kann ich das vorlesen lassen von Ebooks nur empfehlen.
    Einen Hinweis hätte ich noch an euch, bitte sagt doch wie beim ersten Buchklub mal so 3 Wochen vorher Bescheid, welche Bücher ihr euch vornehmt, dann kann man nach dem Lesen die Folge auch zeitnah hören (Das macht man ja auch bei den Dienstagsfolgen so). Diesmal habe ich diese Folge erstmal nach hinten geschoben, bis ich mit den Büchern fertig war.
    Nun noch kurz zum Inhalt. Ich stimme euch da im Grunde voll zu, dass das TOS Buch sehr kurzweilig, das TNG Buch praktisch 3 Teile waren und beim DS9 Buch gefühlt kaum was wichtiges passiert ist und die Charaktere teils gar nicht passten. Auf jeden Fall fiel mir auch auf, dass alle 3 Autor(inn)en ganz schön viel Figuren oder Ereignisse aus bisher bekannten Folgen wieder aufgenommen haben. Es ist schon manchmal schade, dass praktisch alles nur B-Kanon ist und sich zusätzlich die Charaktere nicht weiterentwickeln durften.
    Dann noch ein paar Anmerkungen zur Übersetzung. Ich hab einige Bücher auch schon damals in den 90ern auf deutsch gelesen und fand es oft sehr irritierend, wenn z.B. von Flitzern (Runabout), Raumern (warum nicht Raumschiff) und Insignienkommuniaktoren die Rede war. Von einem Übersetzter bei so einem großen Franchise wie Star Trek kann man schon einmal erwarten, sich mal ein bis zwei Folgen der Serie anzusehen um das einheitlich mit der Serie zu übersetzen.
    Abschließend noch ein Fun-Fact: Der Roman „Überlebende“ von Jean Lorrah war der letzte ST Roman, den ich in den 90ern gelesen habe. Das war so zäh und sterbens langweilig, dass ich bis TAD den Buchklub eröffnete kein ST Roman mehr gelesen habe.
    Dank vielemals und schöne Grüße.
    PS: Alles Gute für Sebastians „new voyages“ oder „Phase II“ ab 2023.

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  9. CptCalhoun

    Als begeisterter Star Trek Buchleser finde ich das Format Buchclub ganz großartig. Es gibt neben Büchern übrigens auch noch großartige Comics von Star Trek. Um einige daovn ünstig digital zu bekommen seit heute in einem Humble Bundle unter https://www.humblebundle.com/books/boldly-go-star-trek-comics-collection-idw-books?hmb_source=&hmb_medium=product_tile&hmb_campaign=mosaic_section_1_layout_index_1_layout_type_threes_tile_index_1_c_boldlygostartrekcomicscollectionidw_bookbundle

    Vielleicht ja auch mal was für euch.

  10. HHCL

    Zu Pulaski: Sie ist im Grunde nur in den ersten zwei Episoden wirklich übergiffig gegenüber Data. Spätestens bei „Sherlock Data Holmes“ ändert sich das aber. Den Gipfel erreicht diese Änderung dann in „Brieffreunde“ als Pulaski auf Worfs Einwand Sarjenka sei „nur“ Datas Freundin, erbost antwortet: „Ist sie deshalb weniger wichtig!“ Meiner Meinung nach rührt der extrem schlechte Stand hauptsächlich darauf, dass sie am Anfang (Autorenstreik bedingt?) ziemlich schlecht dargestellt wurde. Erstaunlich ist auch, dass man dem Holo-Doc und McCoy diese Schrulligkeiten immer durchgehen ließ, während man das gleiche widerborstige Verhalten immer auf’s Brot geschmiert bekommt – so hat Frau einfach nicht zu sein (oder woher kommt das?).
    Interessant ist ja dann auch der postitive Effekt, den Pulaski auf Crusher hatte, die am Anfang der dritten Staffel ja zurückkehrt und dort so manche Szene erhielt, die eigentlich für Pulaski gedacht war.

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  11. Koboldkater

    Glück Auf und DANKE für einen hervorragenden zweiten Buchclub, auch wenn ihr es immer schafft, Bücher zu besprechen die ich
    a) nicht gelesen habe und
    b) mich auch nach eurer Besprechung nicht wirklich ansprechen. Habe früher ganz andere Trek-Bücher gelesen, und eines meiner Lieblingsbücher aus der Zeit hattet ihr (zumindest Du, Sebastian) auch schon mal (ich weiß nicht mehr ob im letzten Buchklub oder- das glaube ich eher- bei einer TaD – Folge) ein wenig verissen…
    Dennoch ist es einfach super euch zuzuhören, gerade auch in Kombi mit Gerrit. Im Gegensatz zu den Marvel-Crossovern ist die Mischung aus Rückspieltaste und TaD eine gelungene Mischung, die in mir wohlig-warme Kindheits-/Jugenderinnerungen weckt, wie ich über den Trödelmarkt auf der Suche nach Star Trek-Romanen (für 50 Pfennig z.T.!) stromere oder zu dem Buchgeschäft meines Vertrauens im Bero-Zentrum (das Oberhausen-Pendant zum CityCenter) gehe und schaue was es neues gibt und die Star Trek-Romane dann genau neben den Werken von L. Ron Hubbard finde („Die Science-Fiction-Bücher von ihm sind wirklich gut“, Originalzitat des Inhabers Herrn B.). Toll. Herrn B. bin ich trotz seiner positiven Einstellung Herrn Hubbard gegenüber unendlich dankbar dafür, mich an Stanislaw Lem (bzw. seine Bücher) herangeführt zu haben. Das waren noch Zeiten, ohne Online-Buchhändler… hach. Nostalgie Pur.
    Der Buchklub ist daher für mich eines der besten TaF-Formate und könnte von mir aus öfter sein! Und gerne auch mal ein Buch, dass ihr nicht gut findet- das wird bestimmt eines sein, das ich als Kind/Jugendlicher geliebt habe!
    Macht es gut ihr TaDeriche mit plus One!

  12. Felo

    3 Romane, die ich rstaunlicherweise feststellen musste: hab ich alle gelesen!

    Das große Spiel… ich erinnere mich eigentlich nur an den Part mit dem Poker Turnier. Das fand ich amüsant, das Das auftauchen skurriler nebencharaktere, die alle an dem großen pokerspiel teilnehmen wollten, hatte das so ein Maverick-feeling.
    Ansonsten weiß ich nur, dass ich den Roman so belanglos fand, dass er das (vorläufige) Ende meiner Star Trek Romane Zeit markieren dürfte.

    Yesterday’s Son… den habe ich vor 4 Jahren gelesen, als ich in der Reha war und ein dringendes Gegengewicht zum Klinik-Alltag bräuchte. Damit ging dann die 2. (kurze) Welle an Star Trek Romane an.

    Metamorohose war auch einer meiner ganz frühen Star Trek Romane gewesen, und es hat mich beim Zuhören endlos fasziniert, wie Sebastian 1 zu 1 meine Gefühle meine damaligen Gefühle gegenüber dem Roman wiedergegeben hat! 😉
    Ich hab mich an den Roman allerdings nie ein zweites mal rangetraut gehabt, aus ei wm ähnlichen Grund, warum ich die ersten beiden Staffeln TNG immer hab links liegen lassen: das war etwas aus der ganz frühen, wilden, verrückten Zeit, als alles noch so viel fantastischer war – bevor Star Trek (und ich) erwachsen wurden. Etwas, an das man mit einer verschämten Faszination zurück gedacht hat, es einem aber irgendwie zu peinlich war.
    Vielleicht sollte ich das dich mal aufholen, die ersten beiden Staffeln sind ha bei mir auch wieder aus der Grube der Schande aufgetaucht.

    Danke für diese schöne Reise in die Erinnerung!

  13. Michael Kleu

    Ich hatte anfangs nicht sooooo viel Lust auf die Folge, aber Gerrit hat mich dann doch recht schnell eingefangen ,-)

    Bei Indiana Jones gab es ein paar ziemlich gute Romane und auch bei Star Wars gibt es ein paar Schätzchen. Vielleicht sollte ich auch mal mehr Star Trek-Romane lesen. Bisher habe ich nur einen Roman gelesen, der mich wirklich gequält hat.

    Was die Abweichungen vom „Kanon“ angeht:

    Vielleicht könnte man Star Trek eher als Mythologie verstehen als als dokumentarische Wiedergabe historischer Ereignisse. (Mythologie im Sinne der Summe aller mit Star Trek verbundenen Einzelerzählungen, nicht im Sinne der Lehre vom Mythos.) Dann ist es auch völlig ok, dass sich in verschiedenen Serien, Büchern, Spielen etc. gewisse Details widersprechen. Ich habe diesbezüglich mal was zu Star Wars geschrieben, was man 1:1 auf Star Trek übertragen könnte:

    https://fantastischeantike.de/mythos-star-wars-star-wars-als-mythos/

    (Der Text hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und müsste bei Gelegenheit mal aktualisiert werden.)

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    1. Koboldkater

      Hallo Michael,

      spannend dass du die Indiana Jones-Romane erwähnst. Ich hatte vor kurzem wieder einen richtigen Indy-Hype und habe nach den drei klassischen Filme nach mehr gegiert und mich dann wieder an den Büchern versucht- wie schon mal als Jugendlicher. Nach dem Lesen wusste ich, warum ich nach zwei Romanen damals aufgehört hatte… die haben mich gar nicht gepackt. Fand die z.T. auch vom Schreibstil her fürchterlich (hab mich an denen von Wolfgang Hohlbein versucht, die in der Szene ja als mit die Besten Indy-Bücher gelten), von den Geschichten ganz zu Schweigen (dabei waren einige Grundideen klasse!) – da fand ich die meisten Star Trek Roman deutlich besser. Aber vielleicht hast du ja einen guten Tipp, der mich vom Gegenteil überzeugt?

      Was die Kanon-Brüche angeht, finde ich deinen Ansatz sehr interessant, aber er wäre für mich nicht so umsetzbar; ich finde z.B. den ganzen technischen „Firlefanz“ bei Star Trek spannend, der einem ja eine funktionierende „Science“ vortäuscht. In diesem Kontext ist in meiner Welt natürlich eher eine „historisierende“ Vorstellung beim Schauen von Star Trek vorhanden. Von daher würde – für mich persönlich – diese Ansatz wahrscheinlich nicht funktionieren. Gleichzeitig gebe ich aber zu, dass mich Kanon-Brüche oft nicht so sehr stören, wenn sie mich wenigstens unterhalten. 🙂 Von daher bin ich schon sehr auf Strange New Worlds gespannt.

      Schöne Grüße in den äußersten Westen der Republik!

      1. Michael Kleu

        Hi,

        btw: Habe die Tage mit meiner Tochter Indy 3 geguckt und gestern zwangsweise Indy 4, weil sie für die Teile 1 und 2 nun wirklich noch was zu jung ist. Frühkindliche Prägung ist soo wichtig! 😉

        Für den Podcast steht jetzt ein neuer Anlauf von „Fate of Atlantis“ an. Da habe ich ordentlich Lust drauf.

        Ja, es gabe ein paar Bücher, die ich nicht so toll fand, und ein paar, die ich großartig fand. Ich glaube, „Das Labyrinth des Horus“ und „Das Schwert des Dschinghis Khan“ fand ich am coolsten. Die sind beide von Hohlbein. Habe ich allerdings vor 20 Jahren gelesen 😉

        Bei Star Wars fällt das wegen des Märchen-Charakters natürlich tatsächlich wesentlich leichter. (Es war einmal vor langer Zeit, schwarzer Ritter, Prinzessin, böser Zauberer, Magie). Bei Star Trek neigt man halt wirklich dazu, das wesentlich ernster zu nehmen.

        Bei TaD wurde mal was Spannendes gesagt, was irgendwie auf Roddenberry zurückging und vielleicht im Roman zum ersten Film stand. Die ursprüngliche Serie gibt nicht die eigentlichen Ereignisse wieder, sondern die offizielle Version davon. Damit ist man dann ja quasi bei Geschichtsschreibung 🙂

        Da kommt mir gerade ein neuer Gedanke: Auch die vier (plus x) Evangelien haben sich nicht um den Kanon geschert und knappe 2.000 Jahre später werden sie immer noch gelesen 😉

        Viele Grüße!

        1. Koboldkater

          Oha Michael, bei dem Vergleich mit den vier (+x) Evangelien läuft bei mir das Kopfkino ab- ich sehe schon Investiturstreit, Schisma und Gegen-Roddenberrys auf uns zukommen! 😀 Vielleicht können wir ja ein Konzil einberufen, welches klärt, was die offiziellen Star Trek-Evangelien sind und was „nur“ Apokryphen…und irgendwann nagelt irgendeiner bei Sebastian an die Tür seine 99 Thesen. 😉

          1. Michael Kleu

            Da tun sich ganz neue Welten auf!

            Auf dem Konzil muss auch geklärt werden, ob Roddenberry und Star Trek wesensähnlich (ὁμοιούσιος homoiousios) oder wesensgleich (ὁμοούσιος homoousios) sind. Statt in Nikaia sollten wir aber in Nizza tagen, finde ich!

            Und gibt es auch einen Anti-Roddenberry? Ist das dann George Lucas? Nagelt J.J. Abrams die Thesen an die Tür? Fragen über Fragen!

            Müssen wir beim nächsten Treffen mal näher drüber nachdenken 😉

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        2. Kleiner Bruder

          Hallo auch!

          Der „Star Trek – Kanon“ ist ja schon eine Wissenschaft für sich. Ich empfinde das als eine Art Spiel, da Sinn hineinzubekommen. Obwohl gewisse neue Serien es mir sehr, sehr schwer machen. Ich warte eigentlich nur darauf, dass am Ende von „Picard“ Beverly sagt: „Wach auf, Jean Luc, du hast vergessen, deine Schlaftabletten zu nehmen!“.

          Mit den vier Evangelien ist es aber durchaus möglich, sie in einen chronologischen Zusammenhang zu bringen (abgesehen von gewissen dubiosen Schriften, die fragmentarisch aus irgendwelchen Verstecken getragen wurden). Immerhin wurde die Bibel über Jahrhunderte hinweg sorgfältigst kopiert und gilt als das bestüberlieferte Werk der Antike. Nur schrieb eben jeder Evangelist aus einem anderen Blickwinkel und für ein anderes Publikum, für Juden, Griechen, Römer oder für die späteren Christengemeinden.

          Ich könnte dazu einiges empfehlen, will hier aber keine Werbung machen. Wer mag, darf mich gerne anschreiben an kleinerbruder325@gmail.com

  14. Ohrwell

    Falls ihr Vorschläge noch suchen solltet, für eine weitere Buchbesprechung, vorausgesetzt der Titel ist noch nicht genannt:

    ‚Spock’s World‘ von Diane Duane

    Ich muß gestehen, ich bin erst spät auf den Romanzug aufgesprungen, da ich das eher verwirrend finde mit diesem ganzen ‚Expanded Universe‘, ganz gleich ob Star Trek oder Star Wars; obwohl ich oben genannte Buch wirklich mit großem Interesse gelesen habe, weil es auch so ungewöhnlich aufgebaut ist mit den zwei Handlungssträngen. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass sich vor D. D. kaum jemand wirklich Gedanken gemacht hat, wie Vulkans Geschichte eigentlich abgelaufen ist.

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