#236: Relics (TNG 6.04)

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12. Oktober 1992:
Als TNG anfing, suchte man die größtmögliche Distanz zur Urserie. Doch Ende 1992 stand der Ableger selbstbewusst auf eigenen Beinen, woraufhin das wohl nostalgischste aller Crossover möglich war. Niemand Geringeres als Scotty purzelt per Transporter ins 24. Jahrhundert – und neben der Brücke seiner geliebten Enterprise (kein verdammtes A, B, C oder D!) bringt er eine Geschichte übers Älterwerden mit.

In Deutschland: Besuch von der alten Enterprise, ausgestrahlt am 20. Mai 1994.

Dieser Beitrag hat 44 Kommentare

  1. MickTargPig

    In meiner Jugend hatte ich mir oft für sehr viel Geld CDs und MCs mit Star Trek Audiobooks beim SciFi Händler meines Vertrauens gekauft. Viele davon wurden von Jimi Doohan gesprochen und das m. E. auch sehr gut. Doch die Audiobook-Fassung von Relics hat mir die (Fremd-)Schamesröte ins Gesicht steigen lassen, die wohl mit Sebastians Kommissar Klefisch Erfahrung mithalten kann, z. B. wenn er Data mit einer abgehakten monotonen Roboter Stimme spricht. Captain Proton in der Dysonsphäre. 😉

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  2. Nippel

    Guten Tag Zusammen!

    Es war wieder eine sehr herzige Podcast-Folge und ich musste ab und an hüsteln, damit vorbeigehende Passanten nicht annehmen, dass ich lachen muss (ja, ich gehe gerne in den Keller!).
    Cpt. Picard „schluckt“?! -Ich hoffe meine Frau oder (in ferner Zukunft) meine Kinder werden niemals diesen Blog entdecken, da ich beim ersten mal hören etwas ganz anderes im System hatte..!
    Naja, soviel dazu.

    Diese Fernsehfolge gehört für mich zu den prägendsten Teilen (neben Tashas tot) in TNG, da sie mich einerseits auch durch die Dysons Sphäre angefixt hat, mich seither gerne mit künstlichen Artefakten im Weltraum zu beschäftigen (Voyager Programm, der Monolith aus 2001, der überaus tolle Trashfilm „Lifeforce“ mit Patrik Steward etc.) -andrerseits auch die erste echte Verbindung (für mich als kleiner Bube damals) von TOS und TNG. -Lange bevor der Kinofilm „Treffen der Genrationen“ überhaupt in Planung war. Es war für mich die Bestätigung, dass diese beiden Serien zusammengehören und das war ein gutes Gefühl damals (kurz nach dem Krieg).

    Dass die Sphäre nie wieder erwähnt wurde stört mich immer noch sehr, da ja so ein Teil erstens zu groß ist, um übersehen zu werden -und andrerseits meiner Meinung nach ist dieses Artefakt auch zu wichtig für die Föderation, um es zu ignorieren und links liegen zu lassen… Dass wäre ja so, als ob die NASA, ESA oder das Mexikanische Weltraumprogramm Lebensformen auf dem Mars finden und diese ignorieren, da man zur Zeit eigentlich etwas ganz anderes auf dem Planeten erforscht…

    Zum Thema Scotty und sein Schnaps: Im (Fan-)Buch „Schwarzes Feuer“ von Sonni Cooper, wurde auch sehr, sehr ausführlich geschrieben, wie Montgomery dem Alk verfallen ist. -Bei seiner Gefangenschaft auf einem öden Planeten wurde er so verzweifelt, weil er nichts zu zischen hatte, dass er sich notdürftig eine Destille zusammenschustert und schließlich irgendwelche Steinalgen oder Moose zusammensammelt, um Alkohol zu brauen… Im Buch wird dies als normal und nichts schlimmes dargestellt, -er ist halt Schotte; aber langsam mach ich mir doch sorgen.

    Soviel dazu.

    Bis die Tage!

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  3. Benjamin

    Hallo zusammen,

    ich bin grad noch mitten in eurer Folge, aber grad über eine Sache gestolpert, die ich gleich mal kommentieren will. Sebastian bezeichnet die Dyson-Sphäre als das größte artifizielle Objekt in ganz Star Trek und dass sich da auch V’Ger drin verstecken könne.

    Gerade letzteres möchte ich in Zweifel ziehen. Der Durchmesser von V’Ger wird in der Originalfassung von The Motion Picture mit (unglaublichen) 82 Astronomischen Einheiten (AE) angegeben. Eine AE ist, wie von euch angemerkt, der Abstand zwischen Erde und Sonne, das sind ca. 150 Mio. Kilometer. Im Director’s Cut wurde das reduziert auf immer noch zwei AE, umgerechnet als ca. 300 Mio. Kilometer. Der Durchmesser der Dyson-Sphäre wird auf 200 Mio. Kilometer beziffert und somit kann man schon sehen, selbst wenn man für V’Ger die Größe aus dem Director’s Cut annimmt, müsste V’Ger schon mächtig den Bauch einziehen, um noch in die Dyson-Sphäre zu passen.

    Viele Grüße
    Benjamin

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    1. Sebastian

      Mahlzeit Benjamin,

      TMP hab ich immer so verstanden, dass die V’Ger-umgebende Wolke 82 bzw. zwei AU groß ist. Klar, die kann er nicht mit in die Dyson-Sphäre nehmen. Doch das darin enthaltene, eigentliche V’Ger-Raumschiff dürfte deutlich kleiner sein. (Die Wolke hat er ja auch abgestriffen/abgeschaltet, als er sich der Erde nähert.)

      Jetzt gerade habe ich das erstmals nachgeschlagen, und Fans sind sich halbwegs einig, dass das Gerät etwa 100 Kilometer lang ist. Deutlich kleiner noch, als ich bis eben dachte. Zu groß für die Eingangstür, aber durchaus ein Fliegenschiss im Vergleich zur Dyson-Sphäre.

      Schönen Dienstag Dir,
      Sebastian

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      1. Benjamin

        Hallo Sebastian,

        ja, ok, das kann natürlich sein. Ich dachte immer, „das alles“ sei V’Ger, aber es ist auch schon ein paar Jahre wieder her, dass ich zuletzt The Motion Picture gesehen habe. Klar, dann ist natürlich die Dyson-Sphäre deutlich größer.

        Dir auch einen schönen Dienstag,
        Benjamin

        PS: Da grad bei mir grad die Stelle mit der Frage kam, ob früher alles besser war, da gefällt mir ein Zitat von Jochen Malmsheimer sehr: „Sie kennen den Satz alle. ‚Früher war alles besser.‘ Das ist Quatsch! Nichts war früher besser. Aber, es gab Sachen, die waren früher gut. Und sie wären es auch heute noch, wenn man die Finger davon gelassen hätte.“ 🙂

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  4. David

    So…Da wird jemand nach 75 Jahren Transporter-Schlaf in die Zukunft katapultiert…Und nicht einmal, nicht ein einziges mal…spricht Frau Counselor Deanna Troi mit dem Herren…WHAT? 😀 Was ist da los? Ich verstehe das nicht, das wäre doch der 2.Gang nach Dr.Crusher. Gut als Scotty abgeflogen ist hat Frau Troi mal kurz gewinkt…Super :D…Ansonsten schöne Folge mit fürchterlichem deutschen Titel :D. Däumeling Hoch 🙂

  5. Florian

    Der Vater! ist Wunsch des Gedankens! 🙂

  6. Driver 8

    Die „schlüpperigen“ Filme hat Peter Steiner „verbrochen“. Mein Fremdschämmoment mit Millowitsch war sein Auftritt bei der Europareise der „Griswalds“ mit Chevy Chase. Allerdings Fremdscham für die Amis. Die denken ganz Deutschland ist wie Bayern, also wird ein Volksschauspieler doch Bayer sein …
    Die Ehrung „großer Namen“ im deutschen Fernsehen geht leider oft schief … Rühmann bei Toelke, Toelke nach Schlaganfall(?) weiter als Moderator …

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  7. n

    Ab Minute 32 sieht man den Stern. Ok. So weit erwartet…
    Aber warum sieht man dahinter andere Sterne und nicht die gegenüberliegende Seite der Dyson Sphere?

  8. Michael

    Für sich genommen ist die Folge Ok. Durch das Geschehen im siebten Film, wird diese allerdings etwas umplausibel. Soweit man bei „Zeitreisen auf dem „Slow Path“ überhaupt noch von Plausibel reden mag?

  9. Ronnsen RD

    Nabend zusammen!

    Ach ja, Danke für diese wieder mal sehr amüsante TAD Folge! Beim „42 Jahre Elektroingenieur“ Zitat hab ich gut gelacht. 😀

    „Relics“ ist eine meiner Lieblingsepisoden. Ich erinnere mich noch daran, dass ich diese Folge sah, ohne mich vorher großartig mit der „Original Series“ beschäftigt zu haben. Ich kannte nur einige Filme mit der Original-Crew. Dementsprechend war ich später dann sehr überrascht, wie anders Scotty doch in der alten Serie noch aussah.

    Mit der Dyson-Sphäre hätte man sicher noch n ganzes Spin-Off machen können, keine Frage. Finde auch verwunderlich, dass so ein unglaublich riesiges Objekt später nie wieder erwähnt wird. Wo kommt das Baumaterial dafür her? Wer hat das Ding dahin gezimmert und wie lange hat das gedauert? Oder hat das irgendein Q da hingestellt und kichert sich jetzt jedes Mal einen, wenn Leute mit offenem Mund davorstehen und „Boah!“ sagen?!

    Hat schon einer den „Dyson“-Witz gebracht? Nein? Also: Die Enterprise wurde rein gesogen! …in die Dyson-Sphäre! War doch klar! Sagt doch schon der Name!! Dyson!! „Kein Beutel. Kein Saugkraftverlust.“ HaHaHa! … so, reicht auch wieder.

    Was ich mich allerdings frage: wäre in dieser Sphäre dann aber nicht immer Tag und niemals Nacht?! Es gibt dort ja keine der Sonne abgewandte Seite. Man müsste schon künstlich für einen Tag-Nacht-Wechsel sorgen. Wie würde man die Zeit messen? Umrundungen der Sonne gibt es nicht, demnach auch keine Jahreszeiten… Fragen über Fragen…

    Kommen wir mal zu einigen Details, die mir aufgefallen sind:

    Erste Szene mit Riker, Picard und Data. Die ersten beiden drehen sich um und laufen nach links los, Data muss erst aufstehen und läuft dann nach rechts los, alle Richtung Bildschirm. Schnitt, Kamera von vorne auf Riker und Picard, wie sie ziemlich zügig nach vorne gehen. Dort sitzt aber Data schon an seinem Platz! Wie schnell war der denn bitte vor den beiden da, wenn er später losgelaufen ist. Er muss ja wie ein Gaskranker dahin gewetzt sein. :O

    Wir sehen hier auch, dass Riker den Maschinenraum kontaktiert, einfach nur, indem er „Riker to Engineering“ sagt. Sein Kommunikator funktioniert also auch, ohne dass er draufdrückt. Krass!

    Bei der Szene, wo Scotty versucht Franklin wieder zurückzuholen, scheint es fast so, als wenn er überhaupt nicht mehr gewohnt ist, den Computer zu bedienen. Er drückt vorsichtig einzelne Knöpfe mit dem schüchternen Zeigefinger, fast wie mein Opa früher an seinem ersten Tastentelefon. Also von einem Chefingenieur, der die meiste Zeit seines Lebens Computer bedient hat, erwarte ich schon schnelle, gekonnte Handgriffe und Mehrfinger-Kombinationen.

    Leider merkt man es in der englischen Version noch viel mehr, dass James Doohan von Tafeln abliest und kaum Augenkontakt zu Geordi hat, während sie sich ihren Weg durch die Korridore hindurch technobabblen. In der deutschen Version holt Kurt E. Ludwig aus Scotty da doch nochmal ne ganze Menge mehr raus, sodass es dem Zuschauer weniger auffällt, dass es hier Schwierigkeiten gab.

    Schade, dass die Szene mit Troi rausgeflogen ist. Es wäre eine schöne Darstellung der Unterschiede verschiedene Generationen gewesen, wie sie zum Thema „Psychische Gesundheit “ stehen.
    In den 60er musste man nur mit Psychologen/innen sprechen, wenn man schon einen der Waffel hatte. Alles andere hat ein echter Man noch mit sich selbst und ner Flasche Schnaps ausgemacht.
    In den 90ern war es schon weitestgehend anerkannt, dass Psychologen/innen dabei helfen, erst gar keinen an der Waffel zu bekommen.
    Wobei wir ja schon gesehen haben, dass Barkeeper die besseren Therapeuten sein können. In dem Fall hätte Guinan bestimmt viel leichter Zugang zu Scotty gefunden.

    Thema Fremdschämen in Bezug auf alte Schauspieler:
    Kommissar Klefisch habe ich auch noch in unangenehmer Erinnerung. SWITCH reloaded hatte ihn auch mal treffend imitiert, wie er mit enthusiastisch wackelndem Revolver in der von Tremor gegeißelten Hand „ene fiese Möp“ verhaftet.
    https://www.prosieben.de/tv/switch-reloaded/video/12-kommissar-klefisch-clip

    Leider ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich solche Momente auch schon bei Star Trek PICARD suche, bzw. einzelne Szene mit Patrick Stewart darauf hin prüfe, ob sich dieses Unwohlsein einstellt. Manche Szenen kratzen für mich schon ein bisschen an der Schwelle dorthin. :/

    Fazit: Hier wurden keine Kosten und Mühen gescheut um diese Story umzusetzen. Es wechseln sich fetzige Dialoge („Forget it. I wrote it.“) mit rührenden Szenen (Scotty auf der alten Brücke) ab. Data und Worf sorgen nebenbei für so manchen Schmunzler. Geordi bekommt den Segen von seinem berühmten Vorgänger und Scotty darf sich nochmal jung fühlen. Alles in allem beste Star Trek Unterhaltung: Daumen Hoch!

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    1. Kleiner Bruder

      Nicht nur wäre immer Tag, es wäre auch immer Sommer und kein Wind und Wetter, weil die Sonnenstrahlen gleichmäßig auf jeden Punkt treffen. Man müsste künstlich für Luftumwälzung und wohl auch Klimatisierung sorgen.

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    2. Michael from Outer Space

      Hi Ronnsen! 😉

      „Wie würde man die Zeit messen? Umrundungen der Sonne gibt es nicht, demnach auch keine Jahreszeiten… Fragen über Fragen…“

      Zumindest diese Frage kann ich dir beantworten! 😁 Auch wir sind bei der Zeitmessung dank moderner Chronometer (hach, ich lieeebe dieses Wort: Chro-no-me-ter! 😍) schon lange nicht mehr auf den Tag-Nacht-Wechsel oder die Jahreszeiten angewiesen. Man kann eine präzise Uhr, z. B. eine moderne Atomuhr, die in zehn Milliarden Jahren theoretisch nur um eine Sekunde abweicht (die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig lässt grüßen!), zur Zeitmessung benutzen. So einer Uhr ist es egal, wo sie aufgestellt wird: In einer Höhle, auf einer Unterwasser-Station in der Tiefsee oder an Bord eines Raumschiffes, das von der Sonne wegfliegt. Die Uhr zeigt immer präzise die „richtige“ Zeit an, sofern man die Zeitdilatation durch relativistische Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit oder starke Gravitationsfelder, wie sie von großen Massen (Sterne, schwarze Löcher) erzeugt werden, außer Acht lässt.

      Weil sich die Sterne in der Milchstraße (und in allen anderen Galaxien) über Zeiträume von Jahrtausenden und Jahrmillionen bewegen, könnte man durch lange Beobachtungen auch damit zumindest eine ungefähre Zeitmessung durchführen.

      Wenn wir das schon heute auf der Erde hinkriegen, sollte es für die Bewohner*innen der Dyson-Sphäre kein Problem darstellen! 😉

      LL&P 🖖 👋
      Michael from Outer Space

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    3. Don

      Wir sehen hier auch, dass Riker den Maschinenraum kontaktiert, einfach nur, indem er „Riker to Engineering“ sagt. Sein Kommunikator funktioniert also auch, ohne dass er draufdrückt. Krass!
      => Dies ist an Bord des Schiffes immer so. Nur jenseits dessen ist ein Antippen des Kommunikators erforderlich.

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      1. Ronnsen RD

        Hm… okay, allerdings drückt Geordi in der Folge „The Next Phase“ im Transporterraum auf seinen Kommunikator als er Ro Laren erreichen will und merkt dann, dass das Ding nicht funktioniert.
        Also bei Person zu Person-Kommunikation muss gedrückt werden, bei Person an Abteilung („to Engineering“) aber nicht?! Kommt das hin?

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        1. Roger

          Hm… bei „The next Phase“ sind beide Kommunikatoren (der von Geordi und der von Ro) ja „in der Phase verschoben“. Somit können sie wahrscheinlich das Com-System der (nicht verschobenen) Enterprise nicht nutzen.

          1. Ronnsen RD

            Ja das ist klar, warum das Teil nicht funktioniert.

            Ich meine aber allein den Umstand, dass Geordi wie selbstverständlich draufdrückt, als wäre es nötig, damit des funktioniert. Das legt (für mich) den oben beschriebenen Schluss nahe.

        2. Don

          Entweder das oder die Leute drücken trotzdem drauf, obwohl sie es gar nicht müssten, da sie es von den Außenmissionen so gewöhnt sind.

          In „The Neutral Zone“ sehen wir sogar, dass Riker einen Knopf am Replikator für die Kommunikation bedient, was ja nun völlig gaga ist.

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    4. Michael Kleu

      Ich habe mir vor ein paar Monaten nen Dyson zugelegt und habe jetzt viel mehr Spaß am Staubsaugen, weil er wie ne Laser-Knarre aus nem 70er Scifi-Film aussieht 🙂

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      1. Ronnsen RD

        Da bin ich voll bei Dir! Als Kind hab ich mit unserem kleinen Handstaubsauger auch immer „Ghostbusters“ gespielt. 😀

  10. Andreas

    Bisher hatte ich auch immer Probleme mit der „Wir beamen Scotty und Georg, durch die Schilde“ Szene. Aber die Erklärung, Schilde sind löchrig, wie ein Schweizer Käse, das geht schon, kann ich gut akzeptieren. Was mich aber wirklich fertig macht, (Dank euch, achte ich mittlerweile auf solche Sachen)
    !!!! WO STELLT SCOTTY SEINE FLASCHE AB, ALS ER IM CAPTAINSTUHL SITZT? WARUM STELLT ER SIE AUF!!!!!!!!! DIE SCHALTER DES STUHLS!!!!!!!! DAHINTER IST DOCH GENUG PLATZ.
    Kann mir das bitte jemand erklären? Bitte, Bitte. Danke.

    1. Kleiner Bruder

      Als Elektroingenieur weiß er natürlich, dass diese Schalter nur reagieren, wenn sie gezielt angetippt werden. Eine Flasche draufzustellen schadet da nichts.

  11. Asterix

    Moin aus Hamburg
    Hey Papp, wenn ich mach mal Spaß haben will geh ich ins Phantasialand oder in den Zoo?
    Mein Junge du bis jetzt 42 und Elektroingenieur du kannst auch in den Heideparkgehen.
    Och nöö dann ess ich lieber Schockobälchen.
    Dieser Witz ist für mich ein immer wieder ein Highlight. Das kommt daher das ich mal eine ganze nacht mit Badesalz zusammen Feiern durfte. Die Jungs sind klasse.
    Ich hatte zwei Stunden Spaß an dieser Folge .
    Scotty war für mich im falschen Jahrhundert aber die Folge ist meiner Meinung nach gut geschrieben und ich mochte die Stelle mit Scotty und Lafarge. Das war für mich als ob jemand aus den 50ern oder 60er Jahren versuchen wollte mit unserer modernen Technik zurecht zu kommen.

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  12. stef baura s

    hallo Ihr beiden,
    vielen Dank für Eure Besprechung, mit der Ihr es geschafft habt, mir die Folge zumindest ein bisschen näher zu bringen.

    Ich glaube, als ich sie bei der Erstausstrahlung sah, hab ich bis zum Schluss nicht kapiert, dass das der „echte“ Scotty war.
    Ich fand die Folge von der Dysonssphäre her damals spannend, aber wegen „diesem Typ“ da dann doch eher schlimm.
    Ich hab mich die ganze Zeit nur fremdgeschämt, für die Crew, weil sie so kurz angebunden mit Scotty umging, für Scotty, weil der bei _JEDEM_ sofort geschichten-erzählend rummäanderte.
    Den Spruch zu Crusher fand ich damals auch schon furchtbar, warum zum rummäandern auch noch Tattergreis-Lustmolch-Verhalten.

    Ich hab mir die Folge vor Eurer Besprechung nochmal angeschaut, und fand sie immer noch nicht gut.

    Und auch wenn mich Eure Erkenntnisse etwas versöhnlicher gestimmt haben, ich werde sie beim nächsten Rewatch wieder überspringen.

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  13. Martin

    Fünf Sterne bei Apple sind raus!
    Irgendwie komme ich in diese Staffel nicht rein. Diese Folge war mindestens kompletter Unsinn und Scotty für die Handlung weitestgehend überflüssig, Kulisse. Die Auflösung ist hanebüchen, noch schlimmer wäre es nur gewesen, wenn durch eine Beeinträchtigung des Transporters nur einer hätte raus beamen können und Scotty dann gesagt hätte „du mein Junge, geh mal, dein Leben liegt noch vor dir“.
    Die Dyson Sphere hat mich immer fasziniert, schade, dass wir davon nie wieder etwas sehen.
    Die nachfolgende Episode „Schisms“ war als Kind eine meiner Lieblingsfolgen, ich bin gespannt, wie sie sich aus heutiger Sicht anfühlen wird!

    1. Martin

      Nachtrag bezüglich eures Fazits: wäre es nicht mal eine Idee für Trek-Nights, IRGENDJEMANDEN von Arena Synchron zu finden, der etwas über den damaligen Arbeitsprozess berichten kann? Die deutschen Titel sind wirklich ein Kuriosum und eine Hintergrundgeschichte dazu aus erster Hand würde mich sehr interessieren.

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  14. Asterix

    Moin Martin
    Es gibt schon eine Treknight zur Synchronisierung von Star Trek und anderen Filmen. Welche Nummer das ist weiß ich nicht mehr. Dazu fragen wir doch mal Sebastian und Simon. Oder war das sogar eine Rückspultaste? Hier lässt mich mein Gehirn im Stich.

    Mfg Asterix

    1. Kleiner Bruder

      Das war Trek am Freitag Nr. 3. Über eine Folgesendung würde ich mich aber auch freuen, zumal für mich noch die Frage im Raum stand, ob sich schon mal ein Sprecher geweigert hat, seinen Text zu sprechen, weil der schlecht geschrieben wäre oder so etwas.

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  15. Kleiner Bruder

    Ach, was soll ich sagen – Nostalgie hoch zehn und dazu die anrührende Geschichte eines alten Mannes in einer verständnislosen Umgebung. Kann man vielleicht erst mit vorgerücktem Alter (hust, hust) so richtig verstehen. Wie nerdig Scotty schon immer war sahen wir damals in „Trouble mit Tribbles“, als er sich über den Stubenarrest freute, weil er da endlich Zeit für seine Fachliteratur hatte.

    Die Dyson Sphäre, ihr habt es gesagt, ist eine Nummer zu groß für die Nebenrolle, die sie hier spielt. Das stört zwar nicht die Handlung, schürt aber Erwartungen, die nicht erfüllt werden. Wäre natürlich ein prima Spin of gewesen für die Serie oder Miniserie „Star Trek Dyson“. Heute wäre das sicher etwas für Netflix &Co.

    Ich kann mich noch dunkel erinnern, das im Roman zu der Folge auch eine Szene auf der Ober- bzw Innenfläche der Sphäre vorkam. Der/die Autor/in hat leider nichts draus gemacht. Da schoss ein gelangweiltes Besatzungsmitglied mit dem Phaser in die Gegend um zu sehen, was dann passiert. Ah ja. Keine weiteren Fragen.
    Ja, und niemand hätte besser in diese Handlung gepasst Scotty. Daumen rauf und ganz, ganz kurz vor einem Award.

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  16. Dirgo

    Hallo zusammen,
    die Unstimmigkeit mit –Star Trek Generations- habe ich mir immer so erklärt:
    Scotty hat Kirks Tod bei der Rettung der Enterprise B natürlich nicht vergessen.
    Vermutlich hat er immer daran geglaubt, dass Kirk (wie immer) einen Weg gefunden hat dem Tod ein „Schnippchen zu schlagen“. Schließlich hat Scott schon bei Spock (Star Trek III) und auch bei sich selber (The Changeling / Ich heiße Nomad) erlebt, dass der Tod keine Konstante im Star Trek Universum ist.
    Warum sollte es da ausgerechnet Captain Kirk, in den letzten 75 Jahren, nicht gelungen sein in den Kreis der Lebenden zurückzukehren und wieder das Kommando über die Enterpreis zu übernehmen? 😉

    Bei den Szenen im Transporterraum habe ich immer gedacht:
    Warum ist ausgerechnet jetzt O´Brien nicht da? Nur ein kurzer Schwenk mit der Kamera, ein oder zwei Sätze zwischen ihm und Scotty hätten zu einem Crossover von gleich drei Chefingenieuren / Star Trek Serien geführt. Der Chief hätte sicher mehr als genügend Zeit gehabt Scotty den Transporterraum und die Enterprise zu zeigen.
    Aber vermutlich war Colm Meaney zu diesem Zeitpunkt schon beim Dreh von DS9 eingespannt??? Na ja, es gibt ja ein Aufeinandertreffen in -Trials and Tribbleations-…

    Viele Grüße

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    1. sternburg

      Der Chief hätte sicher mehr als genügend Zeit gehabt Scotty den Transporterraum und die Enterprise zu zeigen.

      Sick burn, aber zutreffend. 🙂

  17. Andreas

    Super Besprechung, danke dafür. Eine Frage hätte ich nur: Warum soll die Sphäre eine solch enorme Anziehungskraft erzeugen, dass die Crew der J davon überrascht wied? Sie ist doch im wesentlichen hohl. Der in ihr enthaltene Stern scheint ein Otto-Normal-Stern zu sein, zumindest wird in der Folge nichts Gegnteiliges erwähnt. Die Metallplatten dürften trotz ihrer Vielzahl im Vergleich zu all den anderen Weltraum-Kaventsmännern nicht so sehr ins Gewicht fallen, oder?

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  18. sternburg

    Die Schiffs-Historiker interessieren sich nicht für Scottys Geschichten, weil in der Sternenflotte Schiffscomputer mit allwissenden Sensoren so omnipräsent sind wie jede Privatsphäre komplett abwesend, weshalb sich die zukünftige Geschichtsschreibung bekanntlich von unzuverlässigen und subjektiven Zeitzeugen als Quellen verabschiedet hat. Ist doch logisch, muss man nur mal ordentlich mitdenken. *hüstel*

    Ich fand damals, als ich die Folge als Kind das erste Mal gesehen habe, sehr angenehm, dass die Autoren Scotty dieses Schicksal zu einem Zeitpunkt in den Lebenslauf geschrieben haben, als er ohnehin auf dem Weg in den Ruhestand war. Was mir dann doch deutlich den Schrecken an seiner Situation nahm: Klar, alle die man kennt, sind lange tot, das ist nicht geil. Aber man muss sich mal vorstellen, was für ein Horror dieses 70 Jahre in die Zukunft katapultiert werden für einen Mitte 30jährigen Karriere-Ingenieur wäre. Aber wenn man nach einem langen und erfüllten Arbeitsleben seinen geruhsamen Lebensabend in der Zukunft verbringen muss, das ist doch eigentlich recht praktisch.

    Was allerdings wiederum das Ende der Folge etwas seltsam macht. Was hatte er denn in seiner Zeit eigentlich so vor?

  19. Roger

    Ich kannte TOS vor TNG. Bei der deutschen Erstausstrahlung wusste ich nicht genau, was uns erwartet (den Titel in der Fernsehzeitschrift habe ich wohl nicht gelesen), aber es kam ja jeden Tag eine neue Folge und wie da plötzlich Scotty vor dem Vorspann materialiserte… also ich weiss noch, wie ich da sowas von geflasht war 🙂

    Unter diesem Eindruck gefällt mir nach wie vor jede Szene mit Scotty. Obwohl… „alle meine Freunde sind tot“… nein, Mr. Scott, das ist so nicht ganz korrekt. Spock lebt aktuell noch und McCoy lebte zumindest vier Jahre zuvor noch, eventuell auch während der 5. Staffel. Da müsste er eigentlich nicht sooo betrübt sein wie es hier angedeutet wird.

    Für mich der Höhepunkt: Die Szene auf der alten Enterprise-Brücke. Der Dialog mit Picard ist erste Sahne.

    Ich bin rundum zufrieden, gefällt mir sehr.

    Lg Roger

    PS: Fürs Protokoll: NICHT jeder Schweizer Käse hat Löcher. 😉

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  20. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    „Der Richard“ hieß Castillo und „das Schiff“ war die USS Bozeman.

    Der Auftritt von McCoy im Pilotfilm war keine Werbeaktion, ganz im Gegenteil: Man hatte sein Cameo bis zuletzt geheim gehalten, damit nicht alle nur seinetwegen einschalten und in der nächsten Woche die Quoten in den Keller krachen.

    Mir ist schleierhaft, wie man so etwas wie eine Dyson-Sphäre einfach übersehen kann. Die Jenolen war doch anscheinend auf einer bekannten Route unterwegs. So weit konnte sie doch nicht von ihrem Flugplan abgewichen sein, daß man nicht spätestens bei der Suchaktion darauf gestoßen sein müsste. Überhaupt: Wie kann die Existenz einer Zivilisation, die in der Lage ist, so ein Ding zu bauen, in Vergessenheit geraten?
    Die Skala, die Simon meinte, ist die „Kardaschow-Skala“. Wenn ich das richtig verstanden habe, wäre eine solche Zivilisation demnach auf Sufe II, während die (heutige) Erde noch nicht mal Stufe I wäre. Guckst du hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kardaschow-Skala

    Irgendwie erscheint es mir nicht passend für Scotty, sich in „Space Miami“ zur Ruhe zu setzen. Den würden doch keine zehn Pferde von seinen geliebten Maschinchen wegbekommen. Wenn es gar nicht anders geht, würde er vielleicht einen privaten Reparaturservice aufmachen, Scotty’s Garage oder so.

    Ebenso wie Ihr finde ich es UN-MÖG-LICH, wie hier mit dem alten Mann umgegangen wird. Ich als Historikerin wäre doch die erste gewesen, die bei ihm vor der Tür gestanden hätte (also hinten anstellen, Simon!). Geschichte aus erster Hand, wie toll ist das denn?!

    Aber Scotty benimmt sich selbst auch ein wenig daneben. Er weiß daß er 75 Jahre technische Entwicklung verpasst hat – und da will er helfen? Was will er denn helfen? Und dann fängt er an, alles anzutatschen, wie ein Kind im Spielzeugladen und wundert sich, daß Geordi das nicht haben will? Hätte er denn, sagen wir mal, Trip Tucker an seine Babys gelassen?

    Ich habe gerade den Roman aus der Kiste gekramt, schade, dass ich im Moment so wenig Zeit habe. Aber ich entsinne mich dunkel, daß die Szene, als Scotty aufs Holodeck kommt, wie ursprünglich geplant ausgestaltet wurde. Schnüff…

    Ja, es gibt tatsächlich eine Romanreihe, in der Scotty im 24.Jahrhundert eine Rolle spielt. Er wird Leiter des Starfleet Corps of Engineers. Allerdings sitzt er dabei hoch und trocken im HQ, während die eigentlichen Abenteuer andere erleben, z. B. Sonya Gomez. Die Geschichten sind ursprünglich als e-book erschienen, einige aber auch als Taschenbuch und sogar ins Deutsche übersetzt. Ich hoffe, da kommen noch mehr, ey Cross Cult?

    Sebastian, erzähl mir nichts von Szenarien… Guckst du hier:
    https://youtu.be/7eZamovAY1I

    Vor der nächsten Folge graust es mir jetzt schon. Das muß die „Ersatz-Halloween – Folge“ gewesen sein. Boooooooo…

    LL&P
    Eure Bridge

    1. Michael Kleu

      Im Roman zum ersten Film wird doch gesagt, dass die TOS-Serie nur die offizielle Version der Geschichte ist. Insofern wäre es eine wissenschaftliche Notwendigkeit gewesen, Scotty eine Flasche Scotch zu geben und ihn zum Plaudern zu bringen 😉

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  21. Kurt

    Hey,
    ich bin mit dieser Folge auf eueren Podcast gestoßen und werde definitv wieder einschalten. Es macht einfach Spaß euch zuzuhören, wie ihr über TNG (und eine meiner Lieblingsserien) fachsimpelt und sich dabei gleich erwischt an den Diskussionen innerlich teilzunehmen.
    Danke dafür, sowie für kommende Folgen, oder Folgen, die ich mir aus euerem Archiv herauspicken werde 🙂

    Apropos Eingang in die Dysonsphere, später bei Voyager fällt einem das großartige Design auch noch einmal ins Auge. In Staffel 2.2 „Der Zeitstrom“ wurde der Eingang als Hangartor auch noch einmal verwertet.

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  22. Driver 8

    Ich bitte mir eine gewisse Häme nachzusehen, aber hier machen sie es wieder: Folge droht mit SF … „Brücke! Wir haben ein emotionales Problem!!!“.
    Auch eine gute Geschichte, Unterhaltung im Star-Trek-Style halt, und Hand auf’s Herz: in einer dreiviertel Stunde kann man keine Dyson’s Sphäre behandeln, dann besser gar nicht als schlecht.
    Aber mich freut, wie viele hier fragen: warum wird das nicht genutzt und warum erzählt man das nicht weiter?
    Zu den viele Detailfragen daher ein paar Gedanken von mir.
    Von außen wäre eine Dyson’s Sphäre tatsächlich nicht zu „sehen“, da alle Strahlung des Sterns von ihr absorbiert wird, draußen wäre es zappenduster! Das Material zum Bau müsste man dem eigenen System entnehmen, also wäre auf astronomische Entfernung auch keine Schwankung der Masse zu beobachten, die „große“ Masse steckt sowieso im Stern. Trotzdem wenig glaubhaft, dass niemand den Bau, die Nutzung oder die Evakuierung bemerkt haben soll.
    Weder innen noch außen würde die Hülle eine Atmosphäre oder Bewohner halten können, wenn wir nicht auf Star Trek mit künstlicher Gravitation zurückschalten. Da Sterne alles andere als starre Kugeln sind würde die Eigenrotation die Sphäre „schleppen“. Ein veränderlicher Impuls aber, auf eine einheitliche Sphäre … ach wenn man sowas bauen kann, dann auch mit Dehnungsfugen.
    Das Leben innen hält weitere Probleme parat. Die vielen unterschiedlichen (chemischen) Elemente, die man benötigt findet man erst in Systemen der „dritten Generation“ wie unserem, die durch Supernovae vor ihrer Entstehung damit „geimpft“ wurden. Das bedeutet einen Stern mit UV-Strahlung, Sonnenwinden und Massenauswürfen, die, wiederum ohne Star Trek Schutzschilde, das Leben schnell wieder beenden würden. Der Sphäre fehlen Magnetfeld und Ozonschicht sowie deren natürliche Erhaltung.
    Zwei Gedankenexperimente bieten sich aber noch an.
    Eine Sphäre in einem anderen System erbauen. Aber ein Energietransport, sogar in Form von Strahlung, würde sehr lange dauern.
    Oder früh mit dem Bau „bewohnbarer“ Sphären zu beginnen, damit man alle paar Milliarden Jahre von Stern zu Stern „hoppen“ kann.

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  23. Darth´Nok

    Ich fand den Dreh mit dem man Scotty in das 24 Jahrhundert „gebeamt“ hat recht cool, passend zum Ingeneur und Gottseidank nicht die xte Zeitreise.
    Das man die Dyson-Sphäre nie mehr zum Thema machte fand ich sehr schade und auch sehr unglaubwürdig.
    Zum Thema Dyson Spähre gibt es ein tolles Video von „Kurzgesagt“
    https://www.youtube.com/watch?v=9WbK7CafeZY

  24. Don

    Ich fand die „Relics“-Folge immer klasse und sie zeigte, dass es, anders als in „Reunion“ durchaus möglich ist, mit einem TOS-Charakter in TNG auch was Überzeugendes zu machen.
    Ich gebe Euch schon recht, sie ist kein Meisterwerk, trotzdem geht mein Daumen fast uneingeschränkt nach oben.

    Ich finde aber auch nicht, dass der TNG-Cast jetzt ungewöhnlich schroff mit Scotty umgegangen ist. (Abgesehen von diesem Detlev/Maik, der war wirklich ziemlich daneben!)

    Schwarze Schimmel gibt es übrigens durchaus. Und damit meine ich jetzt nicht den Aspergillus niger, sondern durchaus die Pferde, die ja im Leben erst nach und nach heller werden. Und bei einigen dauert dies halt seeeeehr lange.
    Sebastian hat aber vollkommen recht, Spotify Originals sind schon per definitionem keine Podcasts und sollten auch nicht als solche bezeichnet.
    Wobei Spotify da nicht die einzigen sind. Auch in den ARD- und DLF-Audiotheken gibt es vielen Audiocontent, der sich nicht über einen Podcatcher oder Feedreader einfangen lässt. Insellösungen sind sch…!

    Bei Kommissar Klefisch war es wohl so, dass Willi Millowitsch unbedingt nochmal einen Kriminalkommissar spielen wollte und sich hiermit also einen jahrzehntelangen Traum erfüllte.
    Aber diese Serie war schon wirklich cringe. Ich kann mich an eine Folge erinnern, in der sich Klefisch sogar nochmal in eine, von Sabine Kaack gespielte, also deutlich(!) jüngere Frau verliebt. Die sich dann als Mörderin herauspuppt.

    Auf Genealogie-Websites ist es üblich, dass man in der Regel die Lebensdaten von Verstorbenen recherchieren kann, die von Lebenden einem dagegen vorenthalten werden, damit diese unbehelligt bleiben.
    Finde ich völlig in Ordnung und sehe da auch kein DSGVO-Problem.

    Stimmt zwar, Hans-Jürgen Bäumler war ein Eiskunstläufer, ich kenne ihn allerdings v.a. als Quizmaster aus der Sendung „Riskant!“ mit seinem „Zufi“-Geschnippse und den „Blickwinkelkonzentratoren“.

    Dass Deanna am Ende mit Küsschen verabschiedet wurde, obwohl sie nicht eine Szene mit Scotty hatte, war mir beim Ansehen auch immer merkwürdig vorgekommen. Ich hatte mir das dann immer so erklärt, dass sich halt der gesamte Cast von James Doohan verabschieden wollte.
    Umso schöner finde ich es, von Euch zu hören, dass es durchaus eine Szene mit Deanna gab. Die aber leider der Schere zum Opfer fiel.

  25. Michael Kleu

    Lasst das mit der Dyson-Sphäre mal die Anhänger*innen der Hohlwelttheorie nicht hören 😉

    Wie schon oben oft gesagt: Viel zu spannend, um das nicht mehr zu thematisieren. Andererseits faszinieren Dinge natürlich besonders, wenn nichts darüber gesagt wird. Die Klon-Kriege waren für mich z.B. immer ein unglaubliche spannendes Mysterium. Jetzt, wo die Episoden 1-3 erklärt haben, was das genau ist, ist der Zauber weg. Bei Butlers Djihad würde es mir vermutlich ähnlich gehen, wenn ich die Prequels von Dune lesen würde.

    Mit Deannas Kuss am Ende ging es mir wie Don. Das ist äußerst überraschend, wenn man die rausgeschnittene Szene nicht kennt.

  26. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Das mit der Dyson-Sphere ist schon ein netter Plot, wenn auch nicht ansatzweise vernünftig erklärt oder umgesetzt. So wie dargestellt ist das Konzept niemals erdacht worden, also als eine neue bewohnbare innen liegende Oberfläche. Die Dyson-Sphere ist eine Art Energie-Erntegerät, mit dem sich die gesamt Energie des Sterns abgreifen ließe, aber doch nicht durch eine Zivilisation auf deren Innenwandung!

    Hier kommt auch die Kardaschowskala zum Tragen,,dsr Zivilisationen in 3 Typen unterteilt.

    Typ 1: nutzt die gesamte Energie des Planeten
    Typ 2: nutzt die gesamt Energie des Heimatsterns
    Typ 3: nutzt die gesamt Energie der Heimatgalaxie

    Wollte man also Energie abgreifen durch eine Sphäre mit Millionen km Durchmesser, müsste dieses mit Photoelektrischen Panels belegt sein, aber nicht mit Bebauung und Nachbildung von Kontinenten. Und wie soll eine vielleicht 10 oder 100 m dicke Wandung Gravitation erzeugen um eine Hohl-Atmosphäre zu halten? Und was greift dann die Energie an? Haarsträubend falsch umgesetzt.

    Ganz abgesehen davon, dass keine planetare Gesellschaften, nicht mal mehrere, genügend Material zusammen bekämen um so eine gigantische Struktur zu errichten. Kann das mal einer ausrechnen? Ich bin schwach in Mathe, aber es müsste doch was mit Pi und vielen x und y geben, mit dem man das Schalenvolumen einer Kugel errechnet, oder? Ach, watte ma, hömma, mit Kugeloberfläche ginge das.

    Wollen wir uns mit einer kleinen Anfängersphäre begnügen, so „klein“ wie der Venusorbit? Abstand von der Sonne ca. 108 Millionen km. Die Kugel mit selbigem Radius hätte eine Oberfläche von 146574146845885380 Quadratkilometern . Wie dick muss eine Kugel sein für ausreichende Stabilität? 100 Meter? Dann streichen wir eine Stelle und es bleibt eine Zahl mit 17 Stellen in Kubikkilometern. Was geben denn unsere irdischen Eisenerzbergwerke so her? Wie groß ist das Volumen der Erde? Etwas mehr als 1.000.000.000.000 (eine Billion) kkm. Mist, um 5 Potenzen kleiner. Wir brauchen Stahl mit dem Volumen von 100.000 Erden. Ömmmm… hab ich richtig gerechnet?

    Hoffnungslose Optimisten merken an: „Ach, wer weiß, mit den Technologien der Zukunft…“ Ja, genau. Ich denke, es ist sinnvoller, sich zu fragen, ob man Straßenbahn statt KFZ fährt und ob man sich Solarzellen aufs Dach tackert.

    Die Sphäre in der Episode war viel zu klein. Eine Kugel so gigantischen Ausmaßes kann, wenn ich die Enterprise nähert, nur noch wie eine Wand aussehen, auch nach dem Flug hinein. Die Krümmung dürfte bei so großem Radius nicht mehr erkennbar sein, jedenfalls dann nicht, wenn das Raumschiff so groß im Bild ist.

    Ganz abgesehen, dass so etwas von keiner noch so technisch fortgeschrittenen Zivilisation gebaut werden kann, frage ich mich, wer denn sowas einfach mal so als Schrott zurück lässt. Das nimmt man doch mit zu einem „neuen Stern“, oder?

    Der Umgang der Crew mit Scotty ist grottig und unprofessionell. Wenn ein Techniker von vor 80 Jahren aus einem Tramsporterbuffer herausflutscht, dann informiert man Starfleet und lässt das Konto bei Scottys Rentenversicherung reaktivieren. Sodann lässt man, wie im Podcast besprochen, der Person als wertvollem Zeitzeugen die uneingeschränkte Betreuung der gesamten akademischen Man/Woman-Power zuteil werden, und schließlich von einem Transportschiff abholen. Ach Mensch! Was hat man hier vergeigt? Und es tut weh, unsere Helden als Vollhonks zu erleben.

    Dennoch gibt es einige anrührende Szenen, jenseits all der Holzhammermethodik. Da geht der Geordi zum Laforge und spielt spanische Gitarren, nicht Balalaika.

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