#70: Let That Be Your Last Battlefield (TOS 3.15)

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10. Januar 1969:
Wenn das Geld knapp und gegnerische Raumschiffe aus Kostengründen unsichtbar sind, dann muss die Botschaft der Woche umso größer und die Inszenierung auf expressionistische Art und Weise wirkmächtig sein. Wir sprechen über die ewige Rache der Eiscreme-Sandwiches.

In Deutschland: Bele jagt Lokai, ausgestrahlt am 2. Mai 1988.

17 Gedanken zu “#70: Let That Be Your Last Battlefield (TOS 3.15)

  1. Hallo Männers

    Habt ihr schon mal zufällig die Nazi Folge von TOS gesehen ?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schablonen_der_Gewalt

    Ich hab die mal in England gesehen… seeeeeeeeeehr skurril

    Und genauso seltsam wie die TOS Folgen, bei denen mal die geschnittenen Scenen wieder eingefügt hat und in diesen Scenen plötzlich die Leute ganz andere Stimmen hatten. Alle paar Sekunden wechselteten die Sprecher.

    Man hört sich :=)

    John

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    • Hallo Allerseits!

      @ John:
      Ja, Simon und Sebastian haben sich – nicht zufällig! 😀 – die Nazi-Folge „Schablonen der Gewalt“ angesehen und ausführlich besprochen. Klick mal bitte auf den Reiter „ALLE EPISODEN“, dort ist sie nämlich aufgelistet:

      #50, TOS 2.21: Patterns of Force (Schablonen der Gewalt)

      @ Simon und Sebastian:
      Eurer Meinung zu Star Trek seit 2009 schließe ich mich vollumfänglich an. Auch beim Thema Politik liegen wir auf einer Wellenlänge. Einerseits bereitet mir die Art wie in Deutschland und anderswo Politik betrieben wird Sorgen. Andererseits finde ich es immer spannend, wenn meine eigenen Ansichten und Einstellungen auf die Probe gestellt werden. Eine Meinung zu haben ist eine Sache. Seine Meinung zu vertreten ist eine andere, weil es Mut erfordert. Seine Meinung unter schwierigen Umständen zu vertreten ist das schwierigste, aber wo kämen wir denn hin, wenn alles im Leben einfach wäre? 😉
      Bei der Bewertung der Folge „Let That Be Your Last Battlefield“ schließe ich mich Simon an. Es ist zwar nicht eine der besten Folgen von TOS, dazu hat sie zu viele Fehler. Trotzdem packt mich die Botschaft und die Atmosphäre, v.a. gegen Ende. Die Auflösung ist wie ihr schon sagt voller Hoffnungslosigkeit, was durch die apokalyptischen Bilder von brennenden Städten untermalt wird. Die Serie hat viele Episoden, die bestenfalls als „seichte Unterhaltung“ zu bezeichnen sind. Diese gehört aber nicht dazu, weil man wie ihr einen tieferen Sinn erkennt und darüber diskutieren kann. Ich gebe der Folge darum ein „Daumen schräg nach oben“ = „gut“.

      MfG Michael

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  2. Hallo, Jungs,

    Es ist doch zu schade: Diese Folge hätte ein Kandidat für den Kelley-Award sein können, leider war die Umsetzung schwach. Ich bin mir auch nicht sicher, was ich dafür geben soll: Für den Daumen hoch ist sie nicht gut genug, sie ist aber auch nicht mittelmäßig genug für den Daumen quer. Sie hat ihre Momente, vor allem am Schluß. Also gibt es von mir den Daumen schräg nach oben.

    Zur Synchronisation: Bele wird im Deutschen wie im Englischen tatsächlich „Biel“ genannt. Und die 50.000 Jahre, die er hinter Lokai her ist, werden auf 5.000 reduziert. Witzigerweise werden daraus in der Blish-Version noch mal 1000 Jahre. Immer noch eine absurde Zahl, aber okay.

    Wow, es ist ja ziemlich aufregend, aber auch sehr verwirrend, was zur Zeit mit Star Trek los ist. Einen blutrünstigen Tarantino-Schinken muß ich nun nicht gerade haben, aber die Rückkehr von Jean-Luc Picard würde ich schon begrüßen. Allerdings ist er ja nun nicht mehr der Jüngste. Bei allem Respekt vor Sir Patricks Schauspielkunst, aber ich wage zu bezweifeln, daß er eine ganze Serie als Hauptdarsteller tragen könnte. Da müsste das Drehbuch schon etwas ganz besonderes sein. Aber als Admiral, als Leiter der Akademie, als Botschafter oder sogar als Föderationspräsident – oder schlicht als Weinbauer in Labarre – kann ich mir ihn gut vorstellen.

    Auch Kurzfilme und Miniserien würde ich mir gerne anschauen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, und wenn mir die eine nicht gefällt tut es vielleicht die andere.

    Star Trek 4 scheint ja auf der Kippe zu stehen, wenn man den Gerüchten trauen kann. Andererseits ist Ethan Peck eine interessante Besetzung für den jungen Spock. Äußerlich sieht er Zach Quinto ziemlich ähnlich und wenn er das Talent seines Großvaters geerbt hat, dann können wir zufrieden sein. STAR TREK LEBT! Ich bin gespannt.

    LL&P
    Eure Bridge

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      • Nicht ganz, wenn wir die Animated Seriös dazurechnen. Eigentlich hätte ich auch gerne die neue Fanserie „Star Trek Contiues“ noch dabei, die ein paar wirklich gute Classic-Folgen hat und ein paar echt gelungene Fortsetzungen diverser TOS Folgen. Aber die sind natürlich alles andere als Kanon….

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        • Oh je, die Zeichentrickserie. Ich hoffe, Simon und Sebastian wollen nicht wirklich 22 Wochen lang (also knapp ein halbes Jahr) über TAS sprechen. :O

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        • Warum nicht? Bis jetzt gab es zu der Idee nur positive Kommentare. Du bist der erste, der davon nicht so begeistert ist. Oder habe ich dich falsch verstanden?

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        • Mahlzeit Pascal,

          was TAS angeht, haben wir in einer frühen Folgen die Hörerschaft gefragt. Wir bekamen etwa ein Dutzend Zuschriften – alle waren dafür, niemand dagegen.

          Seitdem steht fest, dass wir auf jeden Fall von Herbst 2018 bis Frühjahr 2019 die Zeichentrickserie durchnehmen. Ihr habt abgestimmt!

          Nimms nicht schwer, denn das hat drei große Vorteile…

          1. Wir sprechen über eine Trek-Serie, die wir selbst noch nie vollständig gesehen haben (ich bisher sogar nur eine Episode). Das finden wir frisch und spannend. Neues altes Star Trek! Ich ahne jetzt schon, dass die Serie nicht nur einige Fortsetzungen von TOS-Episoden bereithält, sondern auch viele Grundlagen für spätere Dinge legte. Das muss man sich doch mal genau ansehen!

          2. Nach der Zeichentrickserie kommen fünf sehr fette Dienstage auf uns zu. Fünf Sendungen, bei denen wir wahrscheinlich jedesmal die Zwei-Stunden-Marke deutlich knacken. Diese Ausgaben werden viel Recherche und Nachbearbeitung mit sich bringen. Ich vermute außerdem, dass unsere Sendungen zur Zeichentrickserie deutlich kürzer und weniger aufwendig geraten, so dass wir mehr als eine pro Woche produzieren können. Das verschafft uns hintenraus einen großzügigen Zeitpuffer, den wir komplett benutzen, um den nächsten April besonders episch werden zu lassen. Denn außerdem: Wir machen das (leider) immer noch nebenberuflich und müssen mit unseren Ressourcen haushalten.

          3. Wir können am Ende des Projekts mit Fug und Recht von uns behaupten, dass wir ganz Star Trek besprochen haben. Wenn wir die Zeichentrickserie auslassen, würde das bestimmt an uns nagen. („Ganz Gallien? Nein!“)

          Einverstanden?

          Bis nächsten Dienstag,
          Sebastian

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        • Hallo Sebastian,

          zunächst einmal versteht das bitte nicht als negative Kritik. Ich hoffe nicht, dass so rüber kam. Ihr macht einen super Job und Trek am Dienstag hat sich in kürzester Zeit von einer Neuentdeckung zu meinem absoluten Lieblings-Podcast entwickelt, den ich nicht mehr missen möchte. 🙂

          Nee, schwer nehme ich das natürlich nicht. Ich bin ja hier etwas später eingestiegen und arbeite mich neben den neuen Folgen auch parallel rückwärts durch den Podcast an den Anfang durch. Das heißt, ich werde noch genug „TOS-Munition“ vorhalten, um die dunkle Jahreszeit bis zum Erreichen der Kinofilme und TNG zu überbrücken. 😉

          Ok, zugegeben. Es gibt in späteren Serien tatsächlich Referenzen auf TAS. Von daher hat die Serie wahrscheinlich schon ihre Berechtigung… so irgendwie. Und dass man bei so einem Mammut-Projekt am Ende natürlich nicht mit einer Lücke dastehen möchte, ist auch verständlich.

          Viele Grüße und macht weiter so! Ich freu mich auf Dienstag.
          Pascal

          P.S.: Habt ihr eigentlich auch vor, irgendwann über „Star Trek in anderen Medien“ zu sprechen (z.B. Spiele wie Interplays 25th Anniversary oder Judgement Rites oder das Novel Verse)? Vielleicht wäre das ja mal etwas für ein Trek am Freitag?

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        • Mahlzeit Pascal,

          keine Sorge, das war ein absolut berechtigter Einwand von Dir – uns ist ja auch bewusst, dass der Grossteil unserer Hörerschaft im Laufe der Zeit hinzugekommen ist und die damalige TAS-Entscheidung nicht mitgemacht haben.

          Und danke für Dein großes Lob, das geht runter wie lackierte Lemminge!

          Was den aktuellen Stand unserer Freitagssonderfolgen angeht, dazu sagen wir in der nächsten Sendung etwas. Geplant ist auf jeden Fall, am Ende unserer langen Reise in viele verschiedene Ecken und Winkel des Star-Trek-Universums geblickt zu haben.

          Bis in drei Tagen,
          Sebastian

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        • Ich persönlich freue mich enorm auf die TAS-Phase.
          Schon auch, weil ich Kirk, Spock, McCoy und den Rest der TOS-Crew vermissen werde, und ich mich mittlerweile, was diese Mannschaft angeht, deutlich lieber in der TOS-TV-Phase aufhalte (zu der TAS wohl mit dazu zu rechnen ist) als in der TOS-Kino-Phase. Die Aussicht auf alte Kirks, Spock, McCoys, Scottys etc. finde ich im Moment irgendwie seltsam, so sehr bin ich daran gewöhnt, sie jung zu sehen. Das war halt doch die TOS-Crew, die ich prägend aus meiner Kindheit kenne. Und an der ist TAS sehr viel näher dran, auch wenn man sich erst mal ein wenig an das Design gewöhnen muss.
          Ist ein wenig wie mit den Lost Episodes von Doctor Who aus den 60ern, die vor kurzem nach-animiert wurden. Ähnlich sparsames Design und Spar-Animation (nur damals noch auf Leuchttisch, Papier und Folie animiert, heute am Computer), und wenn man sich an den Look gewöhnt hat (was teilweise recht schnell geschehen kann), funktioniert der „Ersatz“ ohne Probleme.

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        • Was Felo da über die verlorenen und animierten Folgen von „Doctor Who“ schreibt, finde ich ganz treffend. Der Zeichenstil von TAS fällt ja auch eher rudimentär aus. Ich, der ich die Folgen bisher nie sah, erwarte keinen großen Wurf, aber doch interessante Erkenntnisse.

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  3. Entschuldigung, eine neue Serie um Picard? Für mich klingt das nach kreativem Bankrott. Wenn einem nichts mehr einfällt, dann holt man die Rentner aus dem Ruhestand. Schon schlimm, das man unbedingt ein Prequel zu einer der bekanntesten und meistdiskutierten Serie machen wollte, aber dann doch irgendwie ganz anders. Na, vielleicht fallen denen ja doch noch mal neue gute Stories ein.

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  4. OK, nachdem ich ein wenig Dampf abgelassen habe, möchte ich doch noch was zu dieser Folge sagen. Ohne sie gesehen zu haben – hier mall ein dicker Dank an euch für eure anschauliche Schilderung – stehe ich ihr absolut positiv gegenüber. Sie ist halt das Gegenteil von Discovery: Substance over Style.
    Vielleicht nur ein paar Gedanken zu einigen offenen Fragen: was hatte Bele für ein Raumschiff? Wieso war es unsichtbar? Es war gar keins, schon gar keins mit so ner primitiven Tarnvorrichtung. Es bestand aus Formenergie, bekannt aus Perry Rhodan. Als Bele „ausgestiegen“ ist, hat er es einfach in die Tasche gesteckt. Wahrscheinlich hat er da so eine Art Superbatterie.
    Wie lange hatten die beiden sich verfolgt? Vielleicht war es ein Verständnisfehler im automatischen Übersetzer. Wenn Tage gemeint waren, dann wären es gerade Mal etwa 137 Jahre gewesen. Immer noch lange.
    Und warum stand die Tür offen? Die Türen auf der Enterprise kommen von Vulcantec, dem Marktführer innerhalb der Föderation, sie haben eine telepathische Komponente, das heisst, sie wissen, wann sie auf – und zugehen müssen….

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    • Mir hat diese eine TOS-Folge besser gefallen als die ganze erste Staffel von DISCOVERY, v.a., weil sie einfach im Gedächtnis bleibt. „Substance over Style“ du sagst es, besser kann man es nicht ausdrücken! 😉
      TOS hat eben trotz seines Alters und seiner Schwächen einen Charme, der mich immer wieder packt. Das neue Star Trek kommt nicht mal im Ansatz an diese Serie heran.

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  5. Moin ihr beiden!

    „Bele jagt Lokai“ ist wahrscheilich die Folge, die ich am häufigsten gesehen habe in meiner Jugend. Sie wurde sicher genauso oft ausgestrahlt wie alle anderen Folgen, aber wahrscheinlich habe ich immer genau dann wieder eingeschaltet, wenn genau diese Folge auf Sat1 wiederholt wurde.

    Und ich muss eines vorneweg sagen: Ich mag die Folge sehr. Natürlich wird einem die Rassismus-Thematik hier quasi mit dem Holzhammer eingetrichtert, aber es ist halt auch eine Folge einer über 50 Jahre alten TV-Serie.

    Mir persönlich gefällt die Folge auch heute noch, vor allem wegen dem Ende. Diese Unsinnigkeit, ihren Konflikt immer weiter und weiter zu treiben, obwohl nachweislich alles zugrunde gegangen ist, wofür sie einmal gekämpft haben, hat mich auch dieses Mal wieder sehr bewegt. Und die Grundaussage der Folge ist, leider, auch heute noch viel zu aktuell.

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