Trek am Freitag #21: The Man Trap 55

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8. September 1966:
Über US-amerikanische Fernsehschirme flimmerte zum ersten Mal Star Trek mit der Episode The Man Trap. Niemand ahnte zu dem Zeitpunkt, dass diese kleine, groovy Science-Fiction-Serie ein Phänomen werden sollte, das die Popkultur und die Gesellschaft bis weit ins 21. Jahrhundert formt und unter anderem Podcasts hervorbringt. Simon und Sebastian feierten den diesjährigen Star Trek Day mit einem Live-Audiokommentar zur allerersten TOS-Episode und luden anschließend zum geselligen Hörytreffen ein.

Dieser Beitrag hat 21 Kommentare

  1. Nelson

    Ich fand es sehr nett, dass Jessica noch erwähnt hat, dass man nicht unbedingt Mitte 20 sein muss, um dabei zu sein.
    Das wäre so, wenn man es auf eine bestimmtes Geschlecht usw. einschränken würde.
    Vor allem vor dem Hintergrund, dass so oft die Offenheit von Star Trek gelobt wurde.
    Also.. . Weiterhin mitdenken. 😋

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    1. Michael Kleu

      Jessica muss sich jetzt erst einmal gut vorbereiten, nachdem sie bereit erklärt wurde, 2031 zu übernehmen 🙂

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    2. Anarch (er/ihm)

      Die Einschränkung des Alters könnte ich durchaus verstehen. Man steht ja meist doch an unterschiedlichen Punkten im Leben. Das Trek-tum alleine reicht für Freundschaft kaum. Je mehr Gemeinsamkeiten, desto besser.

  2. Nippel

    Habe mir heute Abend schon einen Plan zurechtgelegt! Zuerst die Kinder ins Bett bringen, dann ‚ ne Pizza ordern, mit meiner Frau die aktuelle Lower Decks -Folge mit Pizza reinpfeifen, meine Frau ins Bett bringen… 😑 -vielleicht hab ich leichte Migräne; UND DANN, Euch zulusen (zuhören)!
    So soll’s sein…

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  3. Patrick

    Ach Mist, verpasst. Dafür habe ich euch jetzt endlich bei TNG eingeholt 🥳 Danke für die ganzen tollen Folgen !

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  4. Nippel

    So, der Samstag danach… war ein netter Abend. Die Folge mit Eueren Audiokommentar hat super hingehauen!
    Es erinnerte mich an meine Jugend, als ich auf Sat 1 „die lange Star Trek Nacht“ ansehen dürfte mit dem Host der USS Highlander. Man bewarb hier immer, die allererste TOS -Folge überhaupt zu zeigen und ich war tierisch gespannt, welche dies wäre…
    Zugegeben, ich war enttäuscht das es nur „The man Trap“ war, da sie für mich damals „nur“ eine normale Folge war… -Naja, 20 oder 25 Jahre später schaut das für mich anders aus…
    Zum tzten gäbe ich mir die Filme 1-6 jetzt als LaserDisc gegönnt und bin sehr glücklich darüber!

    Ach ja, alles Gute zum 60sten Geburtstag Kollege Perry Rodan! Unser Mann im All!!! ❤

  5. Dennis

    Habe mir die Folge heute noch mal angehört. Super.
    Finde aber irgendwie komisch seine eigene Stimme zu hören.
    Um noch mal auf die Community zurück zu kommen, ich wäre gern dabei.
    Nur leider kann ich dieses Jahr nicht auf die Fed mit.
    Aus zeitlichen Gründen.
    Würde mich freuen von euch zu hören.

  6. Don

    Na, das scheint ja wirklich viel Spaß gemacht zu haben. Leider konnte ich diesmal nicht dabei sein.

    Mir geht es bei TOS ja durchaus wie dem Sternburg (nur nicht ganz so krass).
    Es gibt zwar ein paar wenige Leuchttürme wie „The Devil In The Dark“ oder „The City On The Edge Of Forever“, die ich sogar über die Serie hinaus als Sternstunden der Fernsehgeschichte bezeichnen möchte.
    Der größte Anteil an TOS-Folgen ist allerdings einfach nur ziemliche Grütze, die ich mir nicht mehr ohne Schmerzmittel antäte.

    Zu letzterem würde ich „The Man Trap“ nicht unbedingt zählen, die ist eher so gehobenes Mittelmaß. Und ich finde diese Blumenhand einfach nur herrlich! 😀

    btw:
    Wenn man herausfinden will, ob „Lower Decks“ was für einen ist, ist meiner Meinung nach Folge 9 so ziemlich die schlechteste Wahl, die man treffen kann. Einfach weil sie doch ziemlich viel Vorwissen über die Beziehungen der Protagonisten untereinander voraussetzt, ohne das man beim Anschauen heillos überfordert ist.
    (Dass man mich aber nicht falsch versteht: Ich finde „Crisis Point“ eine ganz großartige Folge mit in meinen Augen wahrlichem „D.-Kelley-Award“-Potential! Aber als Einstieg nunmal ziemlich ungeeignet.
    Die andere Folge, die Marc meinte, heißt „Much ado about Boimler“, die passt fürs Reinschnuppern, denke ich, deutlich besser!
    Der deutsche Titel „Viel Lärm um Boimler“ trifft es sogar noch besser, denn Boimler verursacht in dieser Folge wirklich viel Lärm, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Das ist dann aber wohl weniger der deutschen Synchronisation zu verdanken als den Shakespeare-Übersetzern Schlegel und Tieck.

    1. Kleiner Bruder

      Wo gerade das Thema „Lower Decks“ vorkommt: meine Tochter hat mir heute die erste Folge der neuen „She Ra“ Serie gezeigt. Bis auf die Art wie die Augen gezeichnet sind dachte ich, ich sehe da einen Klon. Und hemmungslos albern, bzw. saukomisch, je nach Sichtweise.

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      1. Nippel

        Ha!
        Ich versuche meine Kinder auch vorsichtig an Star Trek raumzuführen. Aber TAS ist ihnen zu langweilig und Lower Decks zu „gruselig“ naja, der Sohnemann ist nun Fan von He-Man und meine Tochter mag die alte Sailermoon… She Ra wäre auch zum überlegen… 🤔

      2. Michael Kleu

        Schaut meine Tochter sehr gerne. Ich bin noch nicht so warm damit geworden.

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        1. Nippel

          Ich bin mit 5 Programmen groß geworden. He Man und Co. Habe ich nur von Hörensagen aus der Schule mitbekommen… Meine Frau war da gesegneter. Desswegen bin ich von der neuen He Man Serie nicht so entsetzt, weil ich nur den „tollen“ Film mit Dolph Lundgren kenne… 😉

    2. sternburg

      Hey Don,

      keine Ahnung, ob Du das noch liest. Aber ich wollte kurz danke sagen.

      s gibt zwar ein paar wenige Leuchttürme wie „The Devil In The Dark“ oder „The City On The Edge Of Forever“, die ich sogar über die Serie hinaus als Sternstunden der Fernsehgeschichte bezeichnen möchte.

      Das sind doch zwei gute Tipps. Ich schau mal, dass ich da bei Gelegenheit mal reinschaue. Chance geben und so.

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    3. Marc aus Liebefeld

      @Don
      Vielen Dank, das Du es noch mal in die Kommentare geschrieben hast 🙂
      Hatte auch im Zoom Chat den Folgentitel noch mal reingeschrieben.

      Division 14 of Starfleet ist eine Abteilung die glaube ich einen spannenden Job hat.

  7. Ronnsen RD

    Auch von mir nochmal vielen Dank an alle Beteiligten für diesen sehr unterhaltsamen Abend! 🙂

    Im Chat wurde es ja auch schon angesprochen: ich würde mich auch sehr über eine Trek Nights Folge mit Viktor freuen. Seine ganz individuelle Wahrnehmung von Star Trek würde mich wirklich sehr interessieren. Das könnte ein spannendes Gespräch werden.

    Ich habe übrigens Simons Rat befolgt und mit meinem Sohn zusammen die erste Borg-Folge „Zeitsprung mit Q“ geschaut. Er fand sie doch recht langweilig, bis auf die Szenen mit den Borg, die waren gut. Ich habe also noch Hoffnung. 😀 „In den Händen der Borg“ folgt demnächst.

  8. Lisa

    Lieber Sebastian, lieber Simon,
    gerne wäre ich bei Eurem Zoom-Call mal live mit dabei gewesen, leider musste ich an diesem Abend arbeiten. Umso tröstlicher ist es da, dass ihr diese Events immer nochmal als Konserve bereitstellt, das ist super, so verpasst man nichts (Stichwort: fomo)!

    Interessanter beim anhören fand ich statt eures Audiokommentars der Folge tatsächlich die zweite Hälfte, die Unterhaltung mit den Zugeschalteten, die nach anfänglicher Verunsicherung super in Gang kam. Wisst Ihr, inzwischen ist man als TaD-Hörer so verwöhnt, dass Ihr ständig Eure tief und knallhart recherchierten Fakten einfach so nonchalant rausgeknallt als wärs das natürlichste der Welt. Manchmal kommt mir das inzwischen schon fast unheimlich vor, weil ja so viel Arbeit und Zeitaufwand dahinter steckt! Ihr geht mit Eurem Podcast ja auf keinen Fall den leichten Weg und inzwischen habt Ihr Euch schon zu echten Arbeitstiermaschinen entwickelt. Den Hörer freuts natürlich und Ihr sammelt damit ordentlich Credit und Respekt, aber Ihr betreibt einen ganz schönen Aufwand und ich hoffe bloß, dass Ihr Euch mit Eurem Anspruch nicht kaputt schafft.

    Wenn Ihr Euren Hörern etwas anbietet, dann achtet Ihr ja immer darauf, dass es etwas ganz besonderes ist.

    Eine meiner liebsten Podcast-Folgen im letzten Jahr war Eure Weihnachtsfolge Trek am Freitag, in der Ihr Euch mal Zeit genommen habt, auf Hörerfragen zu antworten. Ich fand, das war eine wirklich schöne Art, mal auf Feedback einzugehen. Ich würde gerne mehr solcher Ask me anything-Sendungen hören!

    Denn was der Wahnsinn ist: Genauso  interessant wie es ist, Euch beiden zuzuhören, Eure Fans und Zuhörer hauen mich immer wieder aus den Latschen und lassen mich dann in Ehrfurcht erstarren. Was das für schlaue Leute sind! Und gleichzeitig ja doch alle irgendwie durchgeknallt genug, um sich tief in die Star-Trek-Fantasiewelt zu begeben, ein Quell stundenlanger und nicht enden wollenden Diskussionen. Die Kommentare auf der Homepage legen davon Zeugnis ab.

    Was ich sagen will: Ich würde mich über mehr Formate freuen, in denen Ihr mit Zuhörern interagiert. Format dabei erstmal egal, ob Beantwortung von Zuschriften „aus dem Briefkasten“ oder doch live-Interaktion. Bei letzterem könntet Ihr vielleicht davon profitieren, wenn Ihr vor dem Call schon eine Liste mit Anmeldungen vorliegen hättet, die Ihr dann durchgehen könntet, dann wäre es weniger chaotisch und etwas strukturierter und vielleicht für Euch als Moderatoren auch leichter zu beherrschen (wer kann schon ein Auge auf 60 Teilnehmer gleichzeitig haben?).

    Ich mag es einfach auch, wenn Ihr spontan mit anderen ins Gespräch kommt und so könntet Ihr Eurer Community, die ich total faszinierend finde, eine astreine Einbindung anbieten. Erlaubt Euch doch ab und zu mal ein so etwas freieres Format, das Ihr nicht stundenlang vorbereiten müsst, ich kann mir vorstellen, dass es Euer Projekt gut ergänzen könnte!

    Keep on trekkin!
    Eure Lisa

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  9. Stefan Topo.

    Hallo,

    gestern diese Folge zu Ende gehört, leider über drei Tage verteilt. Vielen Dank dafür, war sehr interessant.
    Ich finde es sehr toll, dass Jessica & Co Leute suchen, die Star Trek Fans sind…ich muss sagen, ich bin 43, da bin ich wohl schon ein bisschen alt.
    Bei Sternburg habe ich mich übrigens zunächst gefragt, ob es sich um den Sternburg handelt, der schon seit Jahren schon beim Trekcast, aber auch bei anderen Podcasts immer fleißig gute Kommentare geschrieben hat?!
    Seinen Beitrag bzw. seine These fand ich auch sehr interessant, denn ich muss ihm da ein bisschen zustimmen…gerade bei TOS ist doch viel Mumpitz dabei und man fragt sich teilweise wirklich, wie es bei manchen Episoden diese ganze Reihe bis heute geschafft hat, etabliert zu sein.
    Dazu muss ich sagen, ich schaue mittlerweile mit meinem fast 14jährigen Sohn viele TNG-, aber auch DS9- oder VOY-Folgen und er schaut auch immer wieder die Star Trek Filme. Und wir analysieren mittlerweise die Folgen oft und dabei merkt man, was da teilweise an Stuss in die Geschichten geschrieben wurde. Ganz deutlich wird mir das nun seit wenigen Jahren auch bei den TNG-Folgen. Da gibt es viele gute, ja…aber auch viel Mist und Grütze, wo ich mich dann frage, wie ich das früher gut finden konnte. Und ich ertappe mich dabei auch, dass ich mich frage, ob sich nun die Serie nach 30 Jahren und unzähligen Sichtungen auch einfach abnutzt mit der Zeit im Kopf.

    Ganz schlimm ist das aber auch bei vielen ,,Action-Serien“ der 80er, wenn man die heute schaut….Knight Rider, Airwolf oder auch das im Podcast von jemanden erwähnte A-Team…da fragt man sich heute schon, was für ein Blödsinn da zusammengeschrieben wurde an Folgen teilweise…mit Problemen und Lösungen, die es ohne diese Probleme und Lösungen gar nicht gegeben hätte. Oder auch vom Aussehen her…wer schon mal Knight Rider in HD gesehen hat, weiß sicher, was gemeint ist….da sieht man erst mal, wie billig das Ganze gemacht wurde, das Auto ist keineswegs so High Tech, billig lackierte Holzarmaturen, zerkratzter Lack, alles verbeult, dreckiger Innenraum, alles zusammengeschustert…aber war egal damals bei der üblichen Fernsehauflösung! Dazu die Dialoge, die Handlungen, ein Graus!
    Und trotzdem macht es Spaß, diese alten Schlurren zu schauen und so geht es mir auch bei Star Trek, wenn auch TOS nicht mehr so anschaubar für mich ist!

    Vielen Dank und Grüße!

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    1. sternburg

      Bei Sternburg habe ich mich übrigens zunächst gefragt, ob es sich um den Sternburg handelt, der schon seit Jahren schon beim Trekcast, aber auch bei anderen Podcasts immer fleißig gute Kommentare geschrieben hat?!

      Deine Vermutung ist korrekt und danke für die Blumen.

  10. Anarch (er/ihm)

    Hiermit ein Gruss an den Teilnehmer Roman L. *winkt*
    Mir ging es genau wie dir: Nach dem legeren, freundschaftlichen TOS fand ich TNG unerträglich steif und militärisch. Auch wenn ich noch zu jung war, um den Kalten Krieg voll zu erfassen (der war als Kind in den deutschen Staaten bestimmt präsenter) oder die Situation der Afroamerikaner:innen in den 60ern, so war ich mir stets sehr bewusst, Ausländer zu sein. Daher ist auch mir die länderübergreifende Besatzung sehr positiv aufgefallen.
    Unterdessen mag ich TNG aber sehr & die alte Crew nur noch in den Filmen. Auch der Vorfreude auf Voyager kann ich mich anschliessen.

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  11. Marc aus Liebefeld

    Liebe Alle und lieber Sebastian und Simon
    Es war ein wunderschöner Abend mit euch.
    Ich möchte auch noch mal dafür plädieren, eine Trek Nights Folge mit Viktor zu machen. Das wird bestimmt superspannend.

    Leider ist mir aufgefallen, dass mein Mikrofon in Zoom wohl noch eine Weile an war, nachdem ich dran war. Deshalb gibt es manchmal so ein Rauschen und auch ein Husten einmal. Das tut mir leid, es ist mir leider erst nach einigen Minuten aufgefallen.

    @Jessica
    Du kannst Dir ja ganz in Ruhe überlegen, ob du Trek am Dienstag erben möchtest. Hast ja noch 10 Jahre. Vielleicht führen dich die beiden da so nach und nach heran.

    Vielleicht kannt mir jemand noch beantworten, wie Gene Roddenberry persönlich zum Kommunismus/Sozialismus stand. Ich habe dazu online leider wenig gefunden. Seine ganze Idee von Star Trek passt ja schon sehr gut zu diesem Weltbild. Allerdings ist er ja damals nicht losgezogen und z.B. durch die Sowjetunion getourt oder hat versucht da Star Trek zu drehen. Wenn ich an Kirk denke sehe ich aber auch viele Paralleln zur Freiheit wie sie dem amerikanischen Ideal entspricht. Ich glaube auch Kirk ist jemand der eher auf der Seite des Maquis gewesen wäre im 24 Jahrhundert. Ich erkläre es mir bislang eher so das Roddenberry glaubt das sich seine „Vision“ oder sein Ideal nicht erzwingen lässt sondern eher das sich erst mal die Menschen weiterentwicklen müssen. Was meint ihr?

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