Der Intergalaktische Frühschoppen #12: Kotelett, Kram & KI

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Herzlich willkommen beim apolitischen Politik-Podcast, der mit guter Laune schlechte Stimmung verbreitet! Sebastian beleuchtet sein schwieriges Verhältnis zu Grillpartys. Hörerin Rommi möchte wissen, ob wir Devotionalien begehren. Simon macht sich Gedanken um Mark Zuckerberg und die Jugend von morgen.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Halbschuh

    Huch, welch schöne Überraschung! 🙂

  2. Freddie

    Hallo ihr beiden, schön das ihr das noch gelegentlich macht.

    Was Fleischesser angeht mache ich die gleiche Erfahrung. Wenn ich mich (meistens nur auf Nachfrage) als Vegetarier oute, kommen meistens irgendwelche Sprüche oder blöde Witze, die ich schon tausend mal gehört habe… aber ich glaube es bessert sich langsam.

    Ein bisschen anderer Meinung bin ich was Religionen angeht. Ich führe darüber nun auch keine Diskussionen mehr und lasse jedes Pony glauben was es möchte, aber innerlich ärgert es mich schon immer noch sehr, wenn ich mit dem Thema konfrontiert werde (z.B. auf sehr traditionellen Hochzeiten). Mein Problem damit ist, das Menschen, die sich solchen Glaubenssystemen anschließen, im Zweifel auch offen für anderen Quatsch sind. Ich halte es für eine gesellschaftliche Aufgabe Religionen (und andere esoterische Glaubenssysteme) Macht zu nehmen und ich finde es wichtig, das sie auch im Privaten hinterfragt und kritisiert werden, denn sonst ändert sich auch im Großen nichts. Aber natürlich mit Respekt und nicht bei jeder Gelegenheit, da bin ich völlig bei euch.

  3. Kleiner Bruder

    Das war spannend heute wieder: von veganer Ernährung zur Religion. Ich vermute einfach, dass jemand, der sich anders verhält als die Masse, einfach auffällt. Und wenn der sich dann auch noch so verhält, wie andere denken, dass sie es eigentlich auch tun sollten, es aber aus Beqemlichkeit nicht tun, dann setzt eine Abwehrreaktion ein.
    Dazu muss derjenige gar nicht missionieren, allein sein Verhalten wird so empfunden. Wobei Missionierung in einem gewissen Rahmen durchaus ihre Berechtigung hat. Wie soll man sonst von gewissen Ideen erfahren, wenn man nicht gerade zufällig darauf stößt?
    Gerade in meinem Fall erlebe ich das häufig. Positives zum Thema Religion oder Bibel findet in den deutschen Medien praktisch nicht statt. Stattdessen wird die Religion für alles Leid der Welt verantwortlich gemacht. Ist sie natürlich nicht, das größte Problem sind Habgier und Beqemlichkeit. Schuld sind die Religionen allerdings, wenn sie dem nicht entgegenwirken und die Anhänger zu besserem Umgang mit der Umwelt und den Mitmenschen animieren.
    Aber auch in gewissen „Ersatzreligionen“ ist ein gewisser Fanatismus zu beobachten. Da steht der Nationalismus natürlich an erster Stelle, aber eben auch Ernährungsfragen oder gewisse Film- und Fernseh Serien, über die man sich so schön streiten kann…. (Stichwort Devotionalien🤣).
    Euren Kulturpessimismus teile ich in diesem Zusammenhang. Gerade für gewisse politische Entwicklungen wird ja mangelnde Bildung verantwortlich gemacht. Und was sich heute so KI schimpft, das sind doch (soweit ich gelesen habe) Programme, die mehr schlecht als recht Muster erkennen können und mit simplen wenn-dann Schaltungen darauf reagieren. Letztlich sind sie höchstens so gut, wie die Menschen, die sie einsetzen. Und die, die die größte Macht haben, sind nicht unbedingt die größten Menschenfreunde. Dazu braucht es nicht einmal eine Verschwörung, das liegt in der Natur der Sache.
    Huch, da sind wir ja plötzlich im Philosophie Podcast! Spannend, wo man mit Star Trek so hinkommt.

  4. outeh

    Missionieren ist im Gegensatz zu einer Diskussion (in welcher man dem Gegenüber zutraut selbst zu denken) eigentlich immer negativ.Und ich kann als Fleischfresser nur bestätigen mehr missionierende Fleischfresser zu kennen als missionierende Vegitarier oder Veganer.
    Ich vermute allerdings das liegt zu einem großen Teil daran das ich einfach mehr Fleischfresser kenne, von denen natürlich die Negativbeispiele wesentlich mehr auffallen (als die die nur ruhig essen).

  5. Matthias CH

    Hallo, wirklich eine gelungene Überraschung am Sonntag.
    Und gleich das erste Thema so ein Volltreffer. Das Thema „Fleisch“ ist in der Tat ein Reizthema für viele. Und als Fleischverweigerer habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es bei den Carnivoren oftmals als persönliche Beleidugung oder Kritik verstanden wird, wenn jemand Fleisch ablehnt. Es ist mir schon oft passiert, dass lediglich der Satz „Danke, aber ich esse kein Fleisch“ als Signal zum verbalen Angriff verstanden wird. Als ob man sich rechtfertigen müsste, was man isst oder auch nicht isst. Missionierende Vegetarier/Veganer kenne ich zum Glück keine. Ich denke aber, die sind dann genauso nervig und unangenehm. Vor allem, wenn dies auf einer Grillparty stattfindet. Ich gehe ja auch nicht aufs Oktoberfest (gut, da gehe ich sowieso nie hin) und halte einen Vortrag über die Schädlichkeit von übermässigem Alkoholkonsum….
    Man kann sicher friedlich koexistieren, ohne den anderen umpolen zu wollen.
    1:1 kann man das dann auch für Reilgion übernehmen – hierzu habe ich aber keine eigenen Erfahrungen, da fast keine religiösen Menschen in meinem Bekanntenkreis vorhanden sind. In diesem Sinne „en Guete mitenand“
    Grüsse aus der Schweiz

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  6. Chris

    So denn, ich grüsse Euch…ich musste dieses Mal oft schmunzeln, wurde auch Mal nachdenklich, aber eines muss ich Euch mitteilen: Wenn Ihr alte Säcke seid, was bin dann ich? Jahrgang ’69 und quasi Trekker der ersten Stunde. Leider hat mich die Geldgeilheit einiger weniger ein bisschen aus den üblichen Aktivitäten eines Trek-Fans rausgetrieben. Ich hatte auch ein paar Trektassen, die leider inzwischen das Zeitliche gesegnet haben, und den Flipper den kenn‘ ich auch, der ist wirklich super. Naja das wollte der Opa nur mal loswerden…

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  7. Torq

    Jungs!

    Genau so. Ehrlich, ich liebe Wurst. Wenn ich darüber nachdenke, woher die kommt – dann wird wir ganz anders. Das ist mein eigener Flash. Alles Andere müssen die Läude für sich selbst ausmachen.

    Leben und Leben lassen.

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