#120: Too Short a Season (TNG 1.15)

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8. Februar 1988:
Auf einem kriegszerrütteten Planeten im Weltraum-Balkan wurden Geiseln genommen, also muss die Enterprise den Peter Scholl-Latour der Föderation chauffieren. Als wäre das nicht genug, platzen Schatten der Vergangenheit, Verjüngungsdrogen und fragwürdiges Make-up mitten in die prekären Geschehnisse.

In Deutschland: Die Entscheidung des Admirals, ausgestrahlt am 22. Dezember 1990.

19 Gedanken zu “#120: Too Short a Season (TNG 1.15)

  1. Danke euch, eine unterhaltsame Folge. =) In Sachen Begeisterung für diese TNG-Episode gehe ich mit euch. 😉

    Ich denke der Admiral machte sich nicht so recht Gedanken, wie es genau aussehen, welcher Art die Wirkung konkret sein würde. Hätte er nicht noch die zweite Dosis genommen, wäre er womöglich auch nicht so auffallend verjüngt worden und vielleicht so auf einem Vitalitätslevel eines 50-jährigen gekommen. Die Regeneration von Haut und Haaren finde ich erstaunlich (- in der zweiten Staffel wird mich das noch mal beschäftigen, sogar mit gemachter Frisur). Wie gut, dass dieser Effekt vor seiner Narbe halt machte, also im rechten Moment stagnierte. 🙄

    Einerseits fand ich es schön, dass Anne Jameson den Komfort der Enterprise D lobt, andererseits frage ich mich, wie es auf den Schiffen ausgesehen haben muss, auf denen ihr Mann früher flog oder welchen Anspruch sie hat, er war sicher nicht ständig mit Frachtern unterwegs. Wieder nur ein Statement dafür, dass man als interstellar Reisender besser keine Beziehung / Familie haben sollte?
    Ich konnte mich nicht mehr recht erinnern, welchen Ursprungs der Hass Karnas‘ war und dachte eine Zeitlang, es hätte was mit Anne Jameson zutun.
    Für mich sahen die Jamesons so aus, als hätte sie das Scheidungsverfahren wegen Entfremdung o.ä. abgebrochen, als seine Diagnose gestellt wurde. So richtig hübsch unbehaglich.

    Ich klebe ja ablösbare Smilies in meinen geliebten Episodenguide, der mich nach der 2. VOY-Staffel alleine lässt. Heute gab es nur einen mäßig erfreuten Smilie in gelb, die fünfte von acht Farben. Ein visuelles System, jetzt da ich es erwähne, visuell funktioniert es sehr viel besser als sprachlich. 😉👍🏻

    Hat jemand einen Episodenguide-Tipp in Buchform für DS9, VOY, ENT? Gab es da noch was komplettes? Alternativ werde ich mir wohl selbst was zusammenstellen und ausdrucken, wäre anders aber auch schön. 😉

    Bis nächste Woche 🖖🏻👋🏻

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    • Moin moin, Tao Tao,

      Das kompletteste was mir einfällt ist Björn Sülters „Es lebe Star Trek“. Episodenführer ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, aber er hat zu jeder Episode eine Bemerkung, außer zu TAS, die hat er in einem kurzen Anschnitt abgehandelt. Am ausführlichsten hat er die erste Staffel von „Discovery“ besprochen. Vielleicht hilft dir das.

      LL&P
      Bridge

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      • Hallo Bridge,

        das ist lieb, den Sülter habe ich, er geht Staffel für Staffel durch.

        Die guten alten Episodenführer fanden zwar auch immer ein paar Worte zu den Episoden, aber eher macht es für mich aus, dass Titel (dt/engl.), Nr., Autor, Regie, Gaststars und Erstausstrahlungsdatum schnell einzusehen ist. Alles einigermaßen hübsch verpackt, ein paar Bilder etc.

        Na mal sehen, dauert ja noch etwas, bis er mir ausgeht. 😉

        LG
        TaoTao

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        • Tja, dann muss man sich direkt überlegen, ob man sich nicht doch was selber bastelt. Bei dem, was im Moment in Sachen Star Trek so los ist, ist alles, was in Buchform rauskommt im null komma nichts out of date. Ich sammle immer die Episodengudes von TV-Serien.

          Bridge

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  2. Hallo, Jungs,

    Na, ihr seid heute aber ziemlich großzügig mit eurer Bewertung. Ich finde die Folge einfach nur ärgerlich. Wenn ich bedenke, was daraus hätte werden können, und ich mir dann auch noch die – pardon – saumäßige Umsetzung ansehe, dann kann ich nur den Daumen runter geben.
    Was bringt man den Kadetten an der Akademie eigentlich bei? Ich dachte, die Abenteuer des legendären Captain Kirk gehören inzwischen zum Lehrplan? Oder hat Jameson die Stunde geschwänzt, in der „A private little war“ besprochen wurde? Hielt er sich vielleicht für schlauer als Kirk? Wie konnte er bei der Geisteshaltung überhaupt Admiral werden? Na ja, die Sternenflotte hat ja selten ein gutes Händchen bei der Wahl ihrer Führungsoffiziere bewiesen. 😠
    Natürlich konnte es keine Chemie zwischen den beiden Darstellern von Admiral und Mrs Jameson geben. Jedenfalls nicht die eines langjährig verheirateten Ehepaares. Höchstens die einer überforderten Mutter zu ihrem aufmüpfigen Sohn.

    Neben der katastrophalen Maske ist mir auch die Uniform unangenehm aufgefallen. An den Matrosenanzug von Picard & Co hat man sich ja schon gewöhnt, aber die Admiralsuniform sieht aus wie ein Harlekinskostüm.

    Ihr habt übrigens den Spruch der Woche vergessen. Im deutschen hört sich das so an:

    Data: „Die Phaser der Gegner sind tödlich.“
    Picard: „Danke für die Information, Mr. Data, so etwas ähnliches habe ich schon vermutet.“ 😂😂😂

    LL&P
    Eure Bridge

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  3. Hallo allerseits,

    mir hat „Too Short A Season“ gar nicht gefallen. In einer Geschichte sind mir die Charaktere oft am wichtigsten. Die Handlung kann ein paar Schwächen haben, aber wenn ich die Charaktere, ihre Motivationen und Beziehungen untereinander verstehe, dann bügelt das vieles aus.

    Mein Lieblingsbeispiel dafür ist „The City on the Edge of Forever“. Die Herleitung finde ich ziemlich doof. Der erfahrene Schiffsarzt McCoy jagt sich aus Versehen eine Spritze mit einer starken Arznei ins Bein, rennt danach in den Transporterraum, schlägt den Transporterchief nieder und beamt auf den Planeten, ohne dass ihn jemand aufhält. Anschließend kann man ihn auf der Planetenoberfläche nicht davon abhalten, in das Zeitportal zu springen. Wie schwierig ist es denn, einen einzelnen Menschen festzuhalten und ruhig zu stellen?

    Der Rest dieser Folge ist aber sehr gelungen und es gibt die starken Charaktermomente, die ich so schätze. Das Triumvirat arbeitet zusammen und erlebt beim Tod von Edith Keeler einen seiner wichtigsten Augenblicke. Aufgrund dessen verzeihe ich der Story die gekünstelte Herleitung.

    Bei „Too Short A Season“ sehe ich aber keine Charakterhandlung. Admiral Jameson ist egoistisch, selbstherrlich, möchte selbst gut dastehen und tut Dinge, die vom Betrug an seiner Ehefrau bis zur Lieferung von Waffen an einen vom Krieg zerrütteten Planeten reichen. Der Kerl ist nicht nur ein ausgemachter Idiot, sondern auch ein Kriegsverbrecher und gehört hinter Gitter bzw. das Kraftfeld einer Zelle und anschließend vor Gericht! Ich denke, dass sein Wunsch, wieder jung zu sein, weniger mit den Verhandlungen und mehr mit seinem gewaltigen Ego zusammenhängt. Karnas akzeptiert den jungen Jameson ja auch nicht, was den ganzen „Plan“ ad absurdum führt.

    Karnas selbst ist nicht besser. Er forderte die Föderation vor 45 Jahren auf, ihm Waffen zu liefern, die er dann von Jameson bekam. Am Ende sagt er sinngemäß:
    „Mit diesen Waffen hätte ich den Krieg schnell beenden und Frieden schaffen können!“
    Ja klar, DEINE Art von „Frieden“ hättest du geschaffen, du Verbrecher! Außerdem ist dieser Karnas ein hinterlistiger Typ, der Geiseln nimmt und ein falsches Spiel treibt, um Jameson anzulocken. Er gehört genauso eingesperrt und vor Gericht gestellt wie sein Kumpel Jameson.

    Jameson und Karnas, die beiden Hauptcharaktere der Episode, sind pure Bösewichte, für die ich so viel Empathie übrig habe wie für alle anderen Massenmörder und Kriegsverbrecher. Ich wäre nicht enttäuscht gewesen, wenn sie sich gegenseitig umgebracht hätten.

    Die Enterprise-Crew hat wieder einmal katastrophal versagt und mich mit ihrer Ignoranz und Dummheit beinahe in den Wahnsinn getrieben. Troi ist schon kurz nach Jamesons Ankuft ihm gegenüber misstrauisch. Dr. Crusher findet wenig später heraus, dass er gelogen und ihr alte Blutproben übergeben hat. Dazu kommt noch seine merkwürdige „Genesung“ von einer unheilbaren Krankheit, für die es laut Beverly keine Erklärung gibt. Jameson verhält sich außerdem zunehmend seltsam. Sie hätten ihn schon nach fünfzehn Minuten zur Rede stellen müssen! Stattdessen befolgen alle brav seine Befehle. Er steht unter dem Einfluss einer unbekannten Substanz, die seinen Körper immer stärker verändert. Trotzdem kommt keiner auf die Idee, ihm in den sich verjüngenden Arsch zu treten. Selbst nachdem er gegenüber Picard die Waffenlieferung eingesteht, hat unser lieber Jean-Luc kein Problem damit, seine Leute aufgrund der Befehle des geständigen (!!!) verbrecherischen Admirals in Gefahr zu bringen. Dieses Verhalten ist mir nicht zu erklären.

    Jameson ist der erste „Badmiral“ in TNG, also ein fieser Admiral, der sich in finstere Machenschaften verstrickt hat. In ca. zwei Monaten wird uns eine ähnliche Situation begegnen, in der sich Admirals der Sternenflotte sehr merkwürdig verhalten. Auch danach gibt es Folgen, in denen Admirals im Stil von McCarthy angebliche Verschwörer jagen, Waffen an Terroristen liefern oder illegale Rüstungsprojekte vorantreiben. Wenn ich an diese späteren Episoden denke und überlege, wie Picard dort vorgeht, um diese fragwürdigen bis verbrecherischen Machenschaften aufzudecken, dann passt seine unfassbar fahrlässige Untätigkeit in „Too Short A Season“ überhaupt nicht zu seinem Charakter.

    Es gibt hier nichts Ansprechendendes. Die Jamesons haben keine glaubwürdige Beziehung und zwischen Jameson und der Crew entsteht auch kein Zusammenhalt. Die ganze Story ist fragwürdig. Die angesprochene nervige Ausleuchtung ist mir auch aufgefallen. Die „Moral von der Geschicht'“ am Ende wirkt aufgesetzt. Diese Folge ist für mich leider ein Totalschaden. Daumen runter!

    P.S.: Als Picard den Admiral nach ca. 18 Minuten in seinem Quartier besucht, öffnet sich die Tür und Anne bittet ihn herein. An der gegenüberliegenden Wand sieht man kurz die seltsame, silbergraue Täfelung, die uns schon am Anfang einer früheren Folge aufgefallen ist.

    MfG

    Michael from Outer Space

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  4. Das beste an der Folge ist…das Wesley nachsitzen musste & hier nicht altklug daher kam! Allerdings hätteste für diese Mission auch das (T)Raumschiff Surprise schicken können, denn wir ihr richtig festgestellt hattet, hat diese Mission ja nichts mit der Enterprise oder deren Crew zu tun und/oder der Erforschung neuer Zivilisationen! Naja…kann ja nur besser werden 😏🖖 Bis Dienstag 😃

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  5. Also die Folge ist tatsächlich eher mäßig, aber ihr habt aus den falschen Gründen Recht. Der Jameson kommt bei euch zu schlecht weg. Das kommt, weil man digitales Deaging kennengelernt hat. Als Beispiel seihen hier Rogue One oder Ant Man genannt. Die Chemie zwischen Jameson und seiner Frau ist ohnehin unwichtig. So wie er sie behandelt, geht in der Beziehung nix mehr. Verjüngt hin oder her. Was nicht funktioniert, ist die Prämisse. Geiseln nehmen und die Föderation bringt den kranken Admiral auf Zuruf vorbei? Die Führung der Föderation ist doch kein Drive In Schalter. Für Geiselnahmen gibt es doch speziell ausgebildete Verhandler. Wenn die Prämisse schon nicht stimmt, geht der Rest der Story halt mit unter. Ihr habt euch zu sehr an Nebensächlichkeiten abgearbeitet. Aber nichts desto weniger hat mich euer Podcast gut unterhalten. In dem Sinne Condition Red. Alles an die Waffeln.

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  6. Vielen Dank für die Begrüßung, ich bin ja auch einer der relativ neuen Hörer bei Euch. TOS habe ich so ein wenig quergehört, die Folgen halt, die mich so interessierten und jetzt bei den aktuellen bin ich ja nun regelmäßig dabei.

    Ich lese die Kommentare von Helmut auch immer gerne, er ist inzwischen bei DER Folge schlechthin angelangt, „The City On The Edge Of Forever“.

    Die Episode, die heute dran ist, ist dagegen eine von diesen richtig furchtbaren Folgen der ersten TNG-Staffel, an der fast gar nichts stimmt.

    Wer könnte sich schon auf einem Planeten wohlfühlen, der Mordan heißt?

    Das Make Up ist wirklich scheiße. Damals bei Admiral McCoy im Pilotfilm oder später bei Kamin in „The Inner Light“ war es auch schlecht, aber das hier ist nochmal ein richtiger Tiefpunkt.

    Diese Szene, in der Picard auf dem Weg zum Turbolift den Mund so aufreißt, wäre mir persönlich gar nicht aufgefallen, wenn ich nicht damals in Michael Spohns „Liste aller Listen“ davon gelesen hätte.

    Bei den Daleks dachte man ja auch jahrzehntelang, dass die keine Treppenstufen überwinden könnten. Ich denke mal, dass in dem Rollstuhl Hoverboard-Technologie oder so verbaut ist. Inzwischen kann man ja auf diese Art und Weise sogar schon den Ärmelkanal überqueren. ^^

    Der hier?:
    https://www.come-on.de/volmetal/meinerzhagen/schulbuch-geschaeft-buchhandlung-schmitz-8558912.html

    Hat Crusher ihre ärztliche Schweigepflicht gebrochen, als sie Troi mit ins Vertrauen nahm, dass Jameson sterben wird?

    Also Ihr habt doch beide einen an der WAFFEL! 😂

    Wie konnten derart große Waffenlieferungen eigentlich der Sternenflotte bzw. der Föderation verborgen bleiben?

    Beim Kobayashi-Maru-Test hätte Jameson vermutlich den Klingonen Waffen angeboten, um als Gegenleistung das Frachtschiff in Sicherheit bringen zu können.

    Picard nimmt nicht nur Admiral Jameson nicht in Gewahrsam, nein, er befolgt sogar weiter die Befehle, die der Admiral erteilt, obwohl der durch sein nun offenbares unehrenhaftes und kriegsverbrecherisches Verhalten dazu gar nicht mehr die Befugnisse haben dürfte.

    Näääh, für diese Folge gibt’s von mir nur „Daumen runter“, übler geht’s kaum!

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  7. So, jetzt dachte ich mir, meld ich mich doch auch endlich mal – und arbeite mich dann zumindest die 1. Staffel von TNG noch zurück. 🙂 Verfolge euch schon seit fast von Anfang an und finde euren Podcast wirklich klasse. Zumal ich selbst gerade Extrem Star Trek Binge-Watching betreibe. Bin allerdings schon bei DS9 Staffel 5.

    Zur Folge wurde ja hier schon einiges gesagt. Ich fand die auch furchtbar, mit vollkommen unverständlichen Handlungen, die unsere Hauptcharaktere durchgezogen haben. Aber das kennen wir ja schon von TNG und wird uns immer weiter so begleiten.

    Von mir gibts für die Folge auch klar den Daumen runter.

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  8. Ich finde es sehr gut, dass Ihr die neuen Kommentare zu alten TaD-Folgen auch beachtet. Ich bin auch ein wenig später eingestiegen und weiß jetzt, dass es nicht umsonst sein wird, das Kommentieren nachzuholen! 🙂

    Zu dieser Folge…
    Der Rollstuhl mag ein bisschen seltsam sein, aber eigentlich finde ich ihn nicht schlecht; der aus DS9 wirkte auf mich gar nicht wie etwas, das aus der Zukunft stammt. Der von Jameson erweckt hingegen den Eindruck, da könnte wirklich eine Art Anti-Gravitationseinheit verbaut sein.

    Joah, zu den Masken von Jameson muss ich nichts mehr schreiben; ich finde nur, dass der Schauspieler irgendwie generell ungeeignet war. Das beziehe ich gar nicht mal auf die schauspielerische Leistung ;), ich meine das ganz und gar oberflächlich. Egal ob es wirklich so ist oder nicht, aber er wirkt insgesamt so schmächtig auf mich. Ich bitte, das nicht falsch zu verstehen; man muss ja kein Hüne sein, aber in meiner Wahrnehmung schwächt das das Gesamtbild, weil der Admiral dann im normalen Erwachsenenalter etwas extrem Jugendliches an sich hat. Der Schauspieler Rohner ist inzwischen ja schon auch gealtert, aber er wird irgendwie nie der klassiche Greis, aber es hätte für so eine Folge vielleicht jemanden gebraucht, der die alte Ausstrahlung sozusagen mitbringt. Na ja, keine Ahung, ob das Sinn ergibt 😉

    Das Wundermittel, das Jameson verjüngt, hat mir gefallen: Es ist ein ganz und gar verträumtes TOS-Stilmittel, das gut in eine der frühen Staffeln von TNG passt, finde ich. Grenzwärtig, klar, was den Science Fiction-Anspruch betrifft, aber der Weltraum darf meiner Meinung nach auch eine Projektionsfläche fürs Wunderbare sein und das fehlt mir später bei den Serien schon irgendwie.

    Ein gewisser Abstand sorgt natürlich immer für Verklärung; ich habe die Folge wohl ewig nicht mehr gesehen, aber es war nett, sie auf diese Weise – also durch Euren Podcast – noch einmal nachzuvollziehen. Danke

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  9. Das Schärfste war wirklich das der Admiral seiner Frau von dem Wundermittel erzählt und dann raushaut, dass er ihre Dosis auch gleich mit runtergekippt hat. Vor allem hat er ihr somit auch von Beginn an die Existenz des Gebräus verschwiegen. Mit Verlaub, was ein Arsch.

    Insgesamt eine ziemlich mäßige Episode. Konnte mich nie in ihren Bann ziehen. Allein die Maske des Admirals hat da schon ihren Teil beigetragen.

    Trotzdem sind wir um eine gemeinsame Erfahrung reicher, bis nächsten Dienstag! 😀

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  10. Ich verstehe Eure Kritik, aber:

    „Die Entscheidung des Admirals“ war die allererste TNG-Folge, die ich im Fernsehen gesehen habe. Circa 1993, da liegen schon fünf Folgen pro Woche auf SAT.1. Und ich war immerhin so angefixt, dass ich von da an alles Star Trek weitergeguckt habe. Alles.

    Daher kann die Folge nicht so schlecht für mich sein.

    Gerade das diplomatische Gedankenspiel und die irgendwie realistische, wenn auch unehrenhafte Vorgehensweise, an alle Waffen zu liefern, fand ich interessant. TNG hat ja so einige dieser Interessenskonflikte später zu Themen gemacht.

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    • Hi bjoernhh!

      Ich finds absolut OK, wenn du ‚Die Entscheidung des Admirals‘ magst, weil es deine erste Star Trek-Folge war. Mir gehts mit der TOS-Folge ‚Krieg der Computer‘ ähnlich. Das ist eine der ersten Episoden, an die ich mich bewusst erinnere.

      MfG

      Michael from Outer Space

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      • Meine erste Star-Trek-Folge, an deren Anschauen ich eine Erinnerung habe, war „Gefährliche Planetengirls“. Ich war vielleicht 5 oder so und diese Frauen, die einen nur berühren und schon ist der Gegenüber tot, die hatten mich doch ziemlich verängstigt.

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        • TOS hatte ich davor als Kind schon geguckt, aber nur ab und zu. Diese hier war mein Start mit TNG.

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  11. Hallo zusammen!
    Um es kurz zu machen, sooo schlecht fand ich die Story dieser Folge jetzt nicht. Zunächst einmal war Jameson nicht schuld am Bürgerkrieg auf dem Planeten. Der hatte ja entweder schon begonnen oder war kurz vor dem Ausbruch. Jamesons Aufgabe war es lediglich, Geiseln zu befreien, wahrscheinlich Föderationspersonal. Ob das jetzt das richtige Mittel war, dafür Waffen zu liefern, da gingen die Meinungen wohl auseinander, zumindest bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Und, Bridge, natürlich hat Jameson bei Kirk gelernt, er hat ja fast das Gleiche getan. Weil er meinte, die Waffenlieferungen nicht vermeiden zu können, hat er wenigstens für ein Gleichgewicht der Kräfte gesorgt. Dass die Planetenbewohner sich nicht einigen konnten, das könnte man als ihre eigene Schuld betrachten. Nach einem Vermittler für ihren eigenen Streit haben sie offenbar nicht gefragt.
    Nun wurde Jameson erneut gerufen und muss wohl geahnt haben, was ihn erwarten würde. Da kam das Verjüngungsmittel gerade recht, um sich höchstpersönlich an einer Rettungsmission zu versuchen, vielleicht um die Schande seiner früheren Entscheidung wettzumachen. Lag es an einer Überdosis, dass das nicht funktionierte? Oder war das Mittel für Menschen nicht geeignet? Wohl letzteres, sonst wäre das ja der Verkaufsschlager überhaupt – oder die Modedroge.
    Negativ fällt tatsächlich auf, wie passiv die Enterprise Crew daneben steht. Und was die Inszenierung und die Schauspieler betrifft kann ich jetzt leider nicht mitreden.
    Mein Fazit? Schwierig. Was wäre denn hier die Grundaussage der Story? Du kannst vergangene Fehler nicht mit Gewalt wieder gutmachen? Okay, Daumen quer geht wohl in Ordnung.

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    • Hallo, Kleiner Bruder,

      „Natürlich hat Jameson bei Kirk gelernt…“
      Lass mich darauf mit einem Kirk-Zitat antworten:
      „Er hat die falschen Schlüsse daraus gezogen.“ („Muster der Gewalt“)

      LL&P
      Bridge

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