#51: By Any Other Name (TOS 2.22)

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23. Februar 1968:
Wie viele Tentakelmonster braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? Diese und andere spannende Fragen klären wir diese Woche nicht. Stattdessen verlassen wir die Milchstraße und brausen uns ordentlich grüne Spirituosen hinter den Knorpel.

In Deutschland: Stein und Staub, ausgestrahlt am 11. November 1972.

7 Gedanken zu “#51: By Any Other Name (TOS 2.22)

  1. Hallo, Jungs,

    Danke, ich habe meine Religion, ich brauche keinen Star Trek Kult. Aber wenn ihr euer Raumschiff startet, dann bewerbe ich mich schon jetzt für den Posten des A&A-Offiziers (Archäologie und Anthropologie). 😁

    Für die heutige Folge kann ich auch nur einen Daumen quer geben. Die Handlung zerfiel deutlich in zwei Teile : Die erste Hälfte war sehr dramatisch, besonders durch den Tod von Leslie. Und das hat Kirk ganz schön erschüttert. Erst die Szene, wo er eine Handvoll von dem Staub aufgenommen hat und später hat er ihr immerhin einen Logbucheintrag gewidmet.
    Dann der Durchbruch durch die Barriere. Ich habe nie verstanden, wie die Autoren darauf kommen, dass die Milchstraße durch eine Barriere begrenzt ist. Ich stelle mir die Galaxis eher wie eine Großstadt vor, wo in den Aussenbezirken die Häuser weniger und kleiner werden und man schließlich nur noch durchs platte Land fährt. Aber das nur am Rande *ähem*

    Ich frage mich auch, warum Rojan nicht auch Kirk „neutralisiert“ hat. Er gibt doch die Befehle, wozu braucht er Kirk? Antwort: Kirk ist eben der Held der Show, darum! Ätsch! 😝

    Sobald Kirk & co aber merken, wie sie die Kelvaner austricksen können, kippt die Stimmung. Scottys Saufgelage, Kirks Techtelmechtel mit Kelinda, Spocks Schachspiel mit Rojan und Pilles „Behandlung“ von Hanar – da wundert es mich, wieso es nicht schon auf der Brücke zur Prügelei kommt. War alles sehr lustig, aber ein krasser Gegensatz zur ersten Hälfte. Und Rojans Sinneswandel kam wirklich sehr plötzlich.

    Vielleicht noch ein paar Takte zur Besetzung :
    Rojan wird von Warren Stevens gespielt, der in den 60’ern ein viel beschäftigter Seriengaststar war. Seine Filmographie bei imdb ist beeindruckend. In vielen Serien ist er sogar mehrfach in verschiedenen Rollen aufgetreten. Aber wie, bitteschön kommt ihr auf Karel Gott?! Wir haben früher regelmäßig die Hitparade geguckt (jetzt wende ich mich eher mit Grausen) – also ich kann keine Ähnlichkeiten feststellen.

    Kommt euch Hanar nicht irgendwie bekannt vor? In der Episode „Implosion in der Spirale“ spielte er Lt. Tormolen! (habe ich bei Memory Alpha gefunden)

    Ja, auch ich bedaure, dass wir die Tentakelmonster nicht gesehen haben, aber Ray Harryhausen konnten sie sich nicht leisten.

    Das wars von eurem A&A-Offizier
    LL&P
    Eure Bridge

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  2. Da die Folge ja wie gesagt recht plötzlich vorbei war, hatten sie wohl Zeitprobleme. Dabei hätte man den „Spock ist krank“-Plot doch auch schön weglassen können. Der führt nämlich nirgendwohin. Auf die Enterprise kommen sie auch so alle wieder zeitnah zurück, und die Manipulation am Antrieb hätte auch keinen Spock in geheimer Mission gebraucht. Das war lazy writing. Oder confused writing. 🙂

    Aber ansonsten hat mir die Folge gefallen. Ich konnte mich am Anfang der Folge überhaupt nicht daran erinnern, sie je gesehen zu haben. Erst als die Würfel kamen, habe ich mich erinnert.

    Ich hab mir jetzt pflichtschuldig gestern die BluRay-Box mit allen zehn Kinofilmen gekauft. Die sind ja nicht bei Netflix. Bin also vorbereitet. Wir können voranschreiten.

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  3. Insgesamt eine Folge, die bei mir relativ wenig bewegt hat. Ich habe sie gestern Abend gesehen, und keine zehn Stunden später habe ich mich an die meisten Szenen aus der ersten Hälfte der Folge (des ernsten Teils) schon nicht mehr erinnern können.
    Außer dass der Tod des Yeoman mich auch ganz schön erschüttert hat (ich hätte viel eher damit gerechnet, dass das menschliche Rothemd dran glauben muss), und dass mir Kirks Verzweiflung besonders eindrucksvoll von Shatner gespielt vorkam (meist rein durch Mimik und Körpersprache, fast ganz ohne Dialog – vielleicht gerade deswegen! 😉 )

    Was mir allerdings dann doch stark in Erinnerung geblieben ist, war der komische Teil, die Verwirr-Spielchen. Speziell Scotty, der Betrunkene Schotte, der aus allerlei Verstecken in seinem Quartier seinen Privatvorrat an Alkohol hervorzaubert, und sich zusammen mit seinem Gegenüber so richtig die Kante gibt, bleibt für mich der Höhepunkt der Folge, wenn nicht gar einer der komödiantischen Höhepunkte von TOS. Ich weiß, heute ist Betrunkenen-Humor nicht mehr so salonfähig, ich kann mich aber immer noch beömmeln darüber – vor allem, wenn das so brillant gespielt wird wie von James Doohan! Schon, wie er mit der leeren Scotch-Flasche Zwiesprache hält, nachdem er den Kelvianer unter den Tisch getrunken hat, war zum Quietschen!
    Und der Schluss, wenn an der Tür zusammen sackt: einfach nur herrlich, Slapstick-Gold!
    Das kann zwar nicht als Zitat gelten, aber diese Szene hätte für mich das Zeug für „DIE Szene der Folge“

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  4. Felos Verschreiber ist klasse. =)

    Ach wieder so eine Folge, bei der ich beinahe glaube bei Futurama zu sein. Opfere dich an Kelinda, Kirk, genau. … Als sie von Rojan vor die Wahl gestellt wird, ob sie bei Kirk bleiben möchte, sah ich es gerade zu bei ihm rattern – „Scheiße, wie werde ich die wieder los? – Uff, Glück gehabt!“

    Die Handlung finde ich per se nicht verkehrt, hätte man es nur richtig durchziehen mögen, wäre Kirk spätestens nach dem Ausbruchsversuch gestorben. Wie könnte man die „Herde“ gefügiger machen? Spock ist krank? Der ist der Nächste… Vielleicht bin ich, krank zuhause sitzend, auch nicht ganz zurechnungsfähig. 😉
    Ihr habt recht, die 2. Staffel liefert auch in meinen Augen viele Gefangennahmen und alberne Ausbrüche, ich bin mehr an „Hals über Kopf“ aus dem Kinderfernsehen, als an Doktor Who erinnert. Geht natürlich nicht, die Story richtig durchzuziehen, sonst wären die nächsten Jahre Star Trek bisschen langweilig. 300 Jahre auf dem Weg nach Andromeda (vielleicht treffen sie unterwegs Gali – sorry, ich bin albern). Vermutlich hätten die Kelvaner immer mal ein paar Eier gelegt – denn ich sehe nicht so recht die dauerhafte Verwandlungsgrundlage in Menschen. Oder wo kamen die „Hüllen“ her? Das Fass wollte keiner aufmachen.

    Nun gut, ich auch nicht, denn mich interessiert hier was anderes. Ich denke wieder an die Folge, die mir deutlich besser gefallen hat, in der wir die Grenze schon mal sahen. Jetzt endlich schafft man es die Galaxie zu verlassen! Was ein Ereignis, Wesen aus einer anderen Galaxie zu treffen, die wir auch gesichert als solche verbuchen können. Damit und mit dem Eintritt in den interstellaren Raum, müsste dem Wissenschaftler das Herz aufgehen und dem Mediziner womöglich die Sorgenfalten ins Gesicht. Davon konnte Spock in den 60igern aber noch nicht träumen (oder liegen ihnen bereits Daten vor? Ich muss „Die Spitze des Eisbergs“ glaube noch mal schauen…) oder träumten wir davon, weil sie es taten? Voyager I hat heute den Grundstein für „The Motion Picture“ jedenfalls ge…flogen. ✔️ Oder so. 😉

    Besser ich denke nicht zu viel nach, dann bin ich ganz gut unterhalten.

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