#118: Angel One (TNG 1.13)

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25. Januar 1988:
Auf der Suche nach Überlebenden erreicht die Enterprise Angel One, wo die Bevölkerung große Probleme hat: Chefin Beata ist missmutig und alle Männer müssen leiden, weil MacGyvers Stuntdouble und Devon Miles‘ Assistentin schnackselnd in einer Höhle verschwunden sind. Loverboy Bill to the rescue!

In Deutschland: Video-Fassung veröffentlicht auf Der Todeskristall am 3. April 1989; Planet Angel One (TV-Fassung), ausgestrahlt am 8. Dezember 1990.

22 Gedanken zu “#118: Angel One (TNG 1.13)

  1. Na das war doch mal eine ganz besondere Folge. Seid ihr eigentlich sicher, dass die erste Staffel TNG besser ist als die letzte Staffel TOS. Ich habe da allmählich meine Zweifel.

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  2. Off-Topic
    Nicht die eigene Entscheidung? Ich weiß, ich bin jetzt ein Spielverderber, aber die eigene Entscheidung ist es schon… Man meint, der Andere im Auto hinten dran hätte es gewollt, einen dazu gebracht, aber eigentlich hat man sich selbst dazu entschieden dies oder jenes zu tun. Ich glaube so Situationen kennt aber auch jeder…

    Ich hatte in letzter Zeit eher so mein Thema mit Leuten, die meinen rechts auf der Autobahn fahren ist nichts für Sie, egal, wie schnell sie und die anderen fahren. Vermutlich sind das die, die mehrere Parklücken an der roten Ampel vor sich frei lassen. Oder gerade erst wieder jemand, die innerorts konsequent 40 fuhr, falsch blinkte und sich nicht traute auf eine reine Abbiegerspur abzubiegen und als sie mein – wenn man meine Motivation sicher nicht raushörte 😉 – wohl gemeintes Hupen vernahm, nur noch beim Nichtfahren rumzeterte. Ich bin dann extra anders, quasi den falschen Weg gefahren, damit wir zwei Seelen unsere Ruhe finden. Das waren aktuell so Dinge, da hab ich mich nach Gleichmut und bei sich bleiben hinterfragt. 😉

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  3. So, aber jetzt richtig. 😉

    Hallo ihr Lieben,

    danke für die neue Folge. 😊

    Die Schauspielerin von Beata, die verstorbene Karen Montgomery, war größer, als Patricia McPherson (Ariel), ich kann mir vorstellen, dass das ausschlaggebend für die Besetzung war.

    Ich hab bei der Episode auch so meine Momente des Fremdschämens und Ärgerns.
    Data… 🙄, Virusinfektion – keine wirkliche Quarantäne, nix gelernt aus „Gedankengift“, die Idee uns den Spiegel vorzuhalten geht auch für mich total unter, Troi und Yar als dumme Hühner, Riker gibt uns den Kirk, Beata und ihr bleiches Volk…

    Wesley war einer von zwölf Schülern, die auf Quazulu VIII zum Ausflug waren. Alle 12 wurden in etwa Minute zwölf von Dr. Crusher isoliert (wenigstens mal etwas!), als sie mit einem Schaubild herumläuft und Picard die Info gibt. Ich denke Wesley und sein Freund wurden als erstes krank, weil die Kälte im Schnee den Ausbruch beschleunigte.

    Ist es wirklich so schwer zu begreifen, dass eine Ansteckung über Berührung (Gedankengift/The Naked Now) oder über die Luft erfolgen kann? Ist der Computerspeicher in der Hinsicht auch leer? Wale sind ausgestorben – OK Leute, löscht die Daten. – Wir brauchen Walgesänge. Ups! … Über Erkältungen sind wir hinweg. – OK Leute, löscht die Daten!
    Schade, dass es den Biofilter des Transporters noch nicht gab. 😉

    Bei euerer Bewertung gehe ich mit.

    Macht es gut, LG
    TaoTao

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  4. Warum schickt man Wesley nicht mit auf den Planeten ? Ein ganzer Planet der von Frauen beherrscht wird, muss für einen Teenager doch wie ein Lottogewinn sein. 🙂 Also war das die letzte Folge die ich aus der Videothek kenne. In dieser Fassung sagte Tasha zu Riker: „Sie wollen rumlaufen wie ein alberne kleine Sch….tel ? Naja, was sich der Dialog Autor wohl dabei gedacht hat ??
    Da ich TNG aus der Videothek kennen gelernt habe, fand ich die ersten Folgen eigentlich gar nicht sooo schlecht. Nur mit der ZDF Synchro konnte ich mich zuerst überhaupt nicht anfreunden. Das hat sich zum Glück geändert.
    Bis Dienstag, Volker

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  5. Na ja Teil 2 des Pilot hatte im deutschen schon den Titel Mission Farpoint… 🙂
    Siehe link zur Memory Alpha den man hier nicht einfügen kann?! 😉

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  6. Hi Leute!

    In dieser Woche bekleckert sich niemand mit Ruhm, aber Will Riker und Deanna Troi nerven mich besonders. Aha, sie waren mal ein Paar und haben immer noch Gefühle füreinander, hmm… interessant! Auf Rubicun III („Justice“) wurde der „Swingerclub“ ausgiebig genutzt, weder Riker noch Troi hatten damit ein Problem. In „Haven“ sollte Troi plötzlich einen anderen Mann heiraten, nein wie furchtbar für den armen Will! Vielleicht musste er sich in Beatas Bett von diesem Schock erholen. Seine Ex-Freundin Deanna hatte zum Glück nichts dagegen einzuwenden. Eine Episode, die den Sexismus anprangern möchte, degradiert Riker zum … (Trommelwirbel) … Sexobjekt für die Matriarchin! Was für ein tolles Kunststück. Troi hat bis auf einige Szenen am Anfang wieder nichts zu tun. Sie und Yar kichern wie pubertierende Schülerinnen über Rikers Outfit. Zusammen mit „Code of Honor“ und „Justice“ gehört „Angel One“ zu den schlechtesten Folgen der 1. Staffel. Eine weitere Episode finde ich noch blöd, aber vielleicht ist sie doch besser als in meiner Erinnerung.

    Spannend finde ich auch die auffälligen Ähnlichkeiten zwischen „Justice“ und „Angel One“. In beiden Folgen besucht die Crew einen „paradisischen“ Planeten, dessen Prä-Warp-Gesellschaft eine dunkle Seite hat. In beiden Folgen schläft Riker mit einheimischen Frauen bzw. mit einer einheimischen Frau. In beiden Folgen geht es um ein „Verbrechen“, das mit dem Tod bestraft werden soll; ohne die Hinrichtung würde die Gesellschaft angeblich zusammenbrechen und im Chaos versinken. In beiden Folgen wird die Prime Directive zwar erwähnt, aber nicht richtig behandelt.
    Meiner Meinung nach hat hier ein Plot Recycling einer doofen Folge stattgefunden, das würde zumindest einiges erklären.

    Zur Schneeball-Szene:
    1. Die Szene erinnert mich stark an die sehr ähnliche Szene im Pilotfilm, als der klatschnasse Wesley aus dem Holodeck tritt und von Picard zurechtgewiesen wird. Die Schneeball-Szene besteht aus denselben „Zutaten“: Wesley ist auf dem Holodeck, Picard läuft daran vorbei, Wesley blamiert sich und wird von Picard gemaßregelt. Beide Male war Wasser im Spiel, einmal in flüssigem und einmal in gefrorenem Zustand.
    2. Warum hat sich die Tür geöffnet? Bisher haben wir erfahren, dass man einen Befehl geben muss, um die Holodeck-Tür zu öffnen. Wer hat also in dieser Szene die Tür geöffnet? Wesley oder sein Freund können es nicht gewesen sein, sie waren mit der Schneeballschlacht beschäftigt. Im Korridor kann man ja keine Schneeballschlacht machen! 😉 Picard und Worf sind nur an der Tür vorbeigelaufen, von ihnen wurde sie auch nicht geöffnet. Ist die Tür nur aufgegangen, damit der Schneeball Picard im Gesicht trifft? Oder wurde der Türmechanismus zuerst vom Virus infiziert?

    MfG

    Michael from Outer Space

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    • Die Türsteuerungen kommen von Vulkantech – „die mit der telepathischen Komponente“. Wahrscheinlich hatte Wesley den Wunsch, Picard einen Schneeball an den Kopf zu pfeffern, für die vielen „Shut Up“s. Und das hat das Programm erkannt…

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    • Hallo, Michael,

      Warum ging die Tür auf?

      Ich glaube, das war ein Fall von „perfect timing“. Die beiden Jungs wollten gerade das Holodeck verlassen, die Tür öffnet sich und Wesley will seinem Freund noch einen letzten Schneeball an den Kopf schmeißen, wirft aber daneben und trifft stattdessen den Captain, der just in diesem Moment vorbeikommt.
      Und wohin soll Picard den Missetäter auch schleppen? Er ist doch selbst der „Direx“, da kann er den Jungen auch gleich vor Ort abkanzeln.
      Wie klingt das?

      LL&P
      Bridge

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  7. „Eine gute Frage!“

    Dieser Architekt ist nicht nur der Norman Foster des Universums, nein, er gewinnt offensichtlich jede Architektur-Ausschreibung sogar stets mit dem immer gleichen Entwurf!
    Dieses Matte-Painting wurde ja sogar mal für die klingonische Heimatwelt verwendet.

    Also ich finde die Beata ja durchaus eine schöne Frau und habe eigentlich auch an der Frisur nicht so viel auszusetzen. Dass Karen Montgomery keine gute Schauspielerin ist, da stimme ich allerdings zu. Ich kann mich erinnern, sie mal in einer Kojak-Folge als Prostituierte erlebt zu haben, die dann am Ende v.a. dafür von einem Cop bezahlt wurde, dass sie ihm so lieb zugehört hatte. Damals kam außer einem aufgesetzten Grinsen auch nicht viel von dieser Schauspielerin.

    Ach, lieber nen Schneeball abbekommen, als dass einem eine Technikerin vom Maschinenraum den Kaffee über die Uniform schüttet und danach versucht, durch großflächiges Verteilen den Fleck wieder wegzukriegen.

    Sind die Rozhenkos nicht auch öfter mal auf Boreth gewesen, weil Worf sich das so wünschte?

    In „The Neutral Zone“ wird gesagt, dass sich die Romulaner für eine längere Weile mit sich selbst beschäftigt hatten und Funkstille in Richtung Föderation herrschte. Umso merkwürdiger, dass hier in der Folge das Formieren mehrerer romulanischer Schlachtkreuzer so relativ alltäglich wahrgenommen wird.

    Bill Ramsey hat sogar mal was über Außerirdische gesungen:

    Irgendwie schon ein peinlicher Fehler, wenn in der vorhergehenden Folge behauptet wird, es gäbe keine Erkältungen mehr im 24. Jhd. und gleich darauf in der nächsten Folge breitet sich eine ebensolche auf der Enterprise aus.

    Nein, das Virus haben die Schüler doch von dieser Expedition mitgebracht.

    Geordi hat das Kommando: „Ich will au mal Captain sein oder wie oder wat oder wer!“

    Der sieht überhaupt nicht wie McGyver aus! Außer dass er ne Vokuhila trägt.

    Der zweite Teil von „Encounter At Farpoint“ heißt auf deutsch „Mission Farpoint“.

    Ja stimmt, „Angel One“ war großer Mist!

    Etwas mit „Bewegtbild“? Ein Vodcast?

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  8. Hallo, Jungs,

    Danke mal wieder für diese unterhaltsame Besprechung. Inzwischen bin ich schon so weit, daß ich Dienstags morgens beim Aufwachen auf mein Tablet schiele, ob die neue Folge schon hochgeladen ist. Leider reicht dann die Zeit nicht ganz, um sie auch zu hören, bis ich zur Arbeit muß, aber wenigstens weiß ich, worauf ich mich freuen kann.

    Allen, die es noch nicht getan haben will ich die Mai-Ausgabe der Rückspultaste ans Herz legen. In diesem Abriß über die Geschichte des Fernsehens in Deutschland wurde eine obskure SF-Serie aus den 70er Jahren erwähnt, „Die Mädchen aus dem Weltraum“. Darin wird eine matriarchalische Gesellschaft gezeigt, die ihre Männer aber mal so richtig unterdrückt. Ich habe zwar nur sehr vage Erinnerungen daran, aber ich hätte nie gedacht, daß dieser Trash unterhaltsamer sein und mehr Sinn haben könnte als eine Star Trek Folge.

    Beata fand ich auch unsympathisch. Sie wirkte wie eine schwache Person, die unbedingt Führungsstärke zeigen will. Ich hätte gern mehr von Ariel gesehen, aber alles in allem halten die Damen einem Vergleich sagen wir mit den Amazonen aus „Wonder Woman“ oder auch nur mit den Jaffa-Frauen aus Stargate SG1 nicht stand.

    LL&P
    Eure Bridge

    P. S. : Bin übrigens schon sehr gespannt auf die nächste Rückspultaste.
    Ach ja, und auf euer geheimnisvolles Projekt natürlich auch.

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    • Oder SIE von Chroma, die wirkte doch sehr souverän. Auch wenn sie am Schluss meinte, dass sie es mit dem weiblichen Einfluss vielleicht etwas übertrieben hätten…

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  9. Simon, fetten Respekt, dass Du ohne Notizen so eine gute Besprechung der Folge präsentiert hast.
    Schon die Reihenfolge der Szenen anzuordnen fände ich schwierig, und Du moderierst die nächsten Szenen ja sogar manchmal an.
    Oder habt Ihr das nur gut geschnitten, und Du hast im Off immer schnell Sebastian gefragt, welche Szene als nächstes kommt? 🙂

    Ach ja, das wallende Brusthaar! Irgendwie sehr 80er, da war noch nicht alles rasiert.
    Was ich aber sympathisch finde, ist, wie untrainiert die Schauspieler in den 80ern noch aussahen. Jetzt stellt Euch mal eine solche Szene in einer heutigen Folge vor, wenn ein Riker-artiger Charakter oben ohne auftreten würde! Der hätte einen Six- bis Twelve-Pack und auch sonst total übertrainierte Muskeln. Da war man damals noch deutlich uneitler.

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  10. Hallöchen Jungs,
    bezüglich der Folge kann ich mich sehr gut Michael from outer Space anschließen.
    Auch ich find das mit eine der schlechtesten Folgen der 1. Staffel. Bei einer Sternebewertung gäbs bei mir dafür maximal 0,5 von 5 STernen, so klar den Daumen runter.

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  11. Hallo Simon und Sebastian,

    jetzt habe ich fast alle Folgen nachgehört und kann mir immer noch nicht merken, welche Stimme Simon und welche Sebastian ist 🙂

    Meine Theorie zum Virus und dem Holodeck: Das Holodeck wurde programmiert eine Winterlandschaft zu simulieren. Zum Winter gehört aber auch ger grippale Infekt. Also wird auch der Krankheitserreger nachgebaut, der über den Schneeball nach draußen gelangt.

    Was lernen wir daraus?

    Erstens: Das Holodeck ist so dermaßen gefährlich, dass es nur eingeschränkt für ganz bestimmte Aufgaben eingesetzt werden sollte.

    Zweitens: In der sterilen Umgebung des Raumschiffs hat die Besatzung kaum noch ein funktionierendes Immunsystem. Die Kinder sollten auf dem Planeten in echten Matsch spielen und nicht im Kunstschnee!

    Live long and porsper
    Spacedude

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