#300: The Alternate (DS9 2.12)

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9. Januar 1994:
Kennt ihr das auch, wenn Eltern einen bis ins hohe Erwachsenenalter vor anderen Menschen bloßstellen? Wenn ja: Odo fühlt mit euch, denn sein ehemaliger wissenschaftlicher Betreuer Doc Mora, der sich vom gestrengen Sicherheitschef söhnliche Akzeptanz erhofft, kann einfach nicht lockerlassen. Indes treibt ein wilder Wechselbalg sein Unwesen auf DS9 und legt diverse falsche Fährten.

In Deutschland: Metamorphosen, ausgestrahlt am 13. September 1994.

Dieser Beitrag hat 16 Kommentare

  1. Bridge66

    Hallo Jungs,

    herzlichen Glückwunsch zur 300. Sendung. 🎉🥂👏

    Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, daß heute Enterprise-Tag ist?
    Der 17.01.! 🖖

    LL&P
    Eure Bridge

    4
  2. Michael from Outer Space

    Hi,

    auch von mir Alles Gute zur 300. TaD-Folge!

    Ich habe „The Alternate“ schon lange nicht mehr gesehen, erinnere mich aber noch an Dax‘ merkwürdiges Verhalten, das nur eine Irreführung fürs Publikum darstellt.

    Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, die Mentor/Vater-Schüler/Sohn-Beziehung zwischen Dr. Mora und Odo in einer dialoglastigen Charakterfolge zu ergründen als so einen halbgaren Horror-Plot einzubauen. Eine Rückblende in die Besatzungszeit, in der Odo in Dr. Moras Labor untersucht wurde, hätte der Folge auch gut getan. Es gab vor kurzem ja in „Necessary Evil“ schon mal eine Rückblende und die wird es auch in künftigen Staffeln geben.

    Die 2. Dr. Mora-Odo-Folge „The Begotten“ in Staffel 5 habe ich aber in besserer Erinnerung, die hat auch keinen doofen B-Plot.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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  3. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Es war die Kirch-Kohl-Konnäktschn, die ein schnelles Internet über Jahrzehnte verhinderte. Glasfaser stand bereits damals bereit und wurde überall vorangetrieben, aber nicht in Deutschland. Warum nicht? Weil K wie Kirch, Kohl und Kupferkabel, na schönen Dank. Die alten Männer waren schon damals zu ewiggestrig um ahnen zu können, dass mit der Technik aus dem 19. Jahrhundert nicht viel zu reißen ist auf der „Datenautobahn“.

    Bei der Episode mochte ich z.B. zunächst die Arbeitsatmosphäre. Erdbebengeruckel und das alberne Eisenspänegezauber, megalahm. Die ständige Verlerzung von Odos Privatsphäre fand ich unangenehm, und dass ein Wissenschaftler hier nicht sensibler ist, tut weh. Leider merkt man oft, zu oft, deutlich, was sie vor hatten und wie es scheiterte. Paar gute Szenen unserer Haupthelden waren das kleine Trostpflaster. War die Schlotze eigentlich dick angerührter Tapetenkleister? Wackelpudding? Dass Eure Besprechung kürzer als sonst war, ist auch ein Statement.

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    1. Michael from Outer Space

      Bei der Kürze der Besprechung gebe ich dir 100%ig recht! Simon & Sebastian hatten sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, jeweils 1 Stunde über die Folgen zu sprechen. Mittlerweile wundere ich mich, wenn die Podcasts deutlich weniger als 2 Stunden lang sind. Das liegt dann eben daran, dass es wenig zu besprechen gibt, was bei den guten Folgen meist nicht der Fall ist.

      1. Maestro84

        So 1,5 Stunden sind mir am Liebsten, da bekomme ich mit Arbeitsweg hin und zurück und Mittagspause eine Folge direkt am Dienstag durch 😀 .

      2. Sebastian

        In den letzten Wochen sind wir generell etwas kürzer geworden. Der Grund ist, dass uns die berechtigte Kritik ereilte, wir würden die Folgen nicht mehr bloß nacherzählen, sondern manche Szenen ewig lang mit verstellten Stimmen nachspielen. Nachdem wir das lasen, sagt es wohl einer von Simons Aussprüchen am besten: Can’t be unseen! (Oder in unserem Fall „unheard“.) Der Kritiker hatte völlig recht, einigermaßen schreckliche Ausmaße hatte das schon angenommen. Seitdem bemühen wir uns sehr, diese Dialogpassagen zu minimieren, Szenen stattdessen in ihrer Essenz zusammenzufassen, und sind automatisch kürzer geworden. Wenn dann noch vergleichsweise schmale Making-of-Infos und ein eher flottes Anfangsgeplänkel dazukommen, hat man direkt einen TaD-Quickie!

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        1. Kai L.

          ich fand es vorher super – ich finde es jetzt super! 🙂 Lasst euch nicht, durch negative Kritiken beeinflussen!

          Die DS9-Folge war unterirdisch. Habe noch nie so eine schlechte Folge gesehen. Ich habe mir mehrere Passagen zwei-drei Mal angeschaut – und trotzdem die Handlung nicht verstanden.
          War das gefundene Wesen jetzt ein Formwandler? Hatte das gefundene Wesen etwas mit Odos „Metamorphose“ zu tun, oder kam die nur durch das „Gas“? Was hatte es mit der Säule auf sich? Warum hört die Metamorphose auf, nachdem das Kraftfeld geöffnet wird? Warum öffnet man überhaupt das Kraftfeld, nachdem man das „Monster“ erst damit umständlich einfängt? Ist das „Monster“ überhaupt eine Bedrohung? Ist es intelligent?

          *kopfschüttel*

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          1. Sebastian

            Danke Dir!

            Negativ war die Kritik aber gar nicht, die kam in aller Freundschaft und hatte Hand und Fuß. Wir hatten uns selbst schon gefragt, warum wir ab Mitte 2022 immer länger und länger wurden, und gar nicht bewusst mitbekommen, wie sich diese Angewohnheit entwickelt hatte. Von daher war es sehr hilfreich, mit der Nase darauf gestoßen zu werden.

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  4. Maestro84

    Die Folge war wirklich eher so Daumen-8 Uhr-mäßig. Das liegt sicher an der „modernen“ Serienwelt, aber alle paar Folgen bei Star Trek merke ich, dass mehr Zeit bessere Ergebnisse geliefert hätten. Es hat schon seinen Grund, dass selbst DS9 später angefangen hat, Geschichten auch mal auf ein halbes Dutzend Folgen auszuweiten. Und gerade dieses Mal hat man auch wieder zu viel gewollt. Wie es besser geht, sehen wir nächste Woche. Da hatte ich beim Reinschauen gestern Abend den Eindruck, dass 45 Minuten durchaus eine akzeptable Länge darstellen.

    PS: Jadzia Dax und Tentakel. Da gibt es doch sicher im Hasenloch namens Internet Etwas….

  5. BjoernHH

    Und ich hatte völlig vergessen, dass Dr. Mora Pol zweimal zu Gast war, und hab immer auf die Szenen gewartet, die wir dann wohl erst bei seinem zweiten Auftritt sehen.

    Diese Folge hatte ich da wohl verdrängt.

    Bisher versteht man ja noch gar nicht, warum Odo nicht so scharf darauf ist, zu seinem Mentor zurückzugehen. Abgesehen davon, dass er sich jetzt ein eigenes Leben aufgebaut hat.

  6. Koliprag

    Alles Gute zum 300. Jubiläum!

    Sagt mal, was ist denn ein „Toffee Monster“? Der Begriff kommt etwa bei 1h 20m im Podcast. Gab es das in einer früheren Folge?

    1. Sebastian

      Nein, bisher gab es das nicht. Das ist nur eine Beschreibung für ein Monster, das aussieht, als sei es aus Toffee. Morgen zeigen wir auf unseren Social-Kanälen ein Bild des Entwurfs.

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  7. Stephen

    Dr. Molar is bestimmt ein Zahnartz.

  8. Fritz

    Odo mit den Bockwursthänden. Neuer Tim Burton Film?

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    1. Kleiner Bruder

      Gab’s mal im Radio, auf NDR 2: „Im Imbisswagen auf der Flucht – mit Käpt’n Curry und Mr Bock“.

  9. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Ein alternativer Titel für diese Folge könnte „Peinlichkeiten“ sein. Es ist peinlich, wie Polar Mole (?) mit Odo umgeht, Papa Sisko redet peinliches Zeug (sind Eltern nicht per Definition peinlich?), und die Produzenten haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert.

    Die Beziehung zwischen Molar Pole und Odo würde ich eher mißbräuchlich nennen. Forscher und Subjekt. Was eine gewisse Vertrautheit auch auf Odos Seite nicht ausschließt.

    Habe ich das jetzt überhört, oder wurde das mit dem Obelisken, was da angeteast wurde, einfach fallen gelassen?

    Um die klingonische Oper richtig würdigen zu können, sollte man die Werke von Wag’Nar im klingonischen Original hören. Sehr bekannt ist „Die wilde Attacke von Valkrys und ihren Schwestern, aka „Valkrys‘ Ritt“. Wahlweise auch als Heavy Metal Version. Aber die klingonische Jugend hört wohl eher „Klingon Style“.

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