#298: Parallels (TNG 7.11)

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29. November 1993:
Es gibt Dinge, die Worf hasst, Überraschungspartys zum Beispiel. Dinge, der er liebt: Beim Bat’leth-Turnier gewinnen und Deanna. Moment mal, Worf liebt Deanna? Ja, vielleicht tut er das, vielleicht aber auch nicht. Herausfinden kann man das nur, indem man den Quantenzustand von Schrödingers Klingonen beobachtet. Das bereitet euch Kopfschmerzen? Nicht nur euch, auch Worf. Und die hasst er besonders.

In Deutschland: Parallelen, ausgestrahlt am 7. Juli 1994.

Dieser Beitrag hat 32 Kommentare

  1. Bridge66

    Red Velvet (Roter Samt), ein amerikanischer Klassiker. Hab ich auch schon mal versucht, ist aber eher altrosa geworden. 😏

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  2. Don

    Die Geburtstagsparty kann eigentlich nicht schon Bestandteil einer anderen Quantenrealität sein, denn erst auf der Party selbst stehen Geordi und Worf näher beieinander.

    Ich glaube eher, dass man hier mehr so einen „Back to the future III“-Moment den Zuschauern präsentieren wollte: Die Zukunft ist noch nicht geschrieben, sie hängt davon ab, was IHR daraus macht.

    1. Padrino

      Doch, kann sie, denn Worf fliegt am Anfang durch einen Riss und wenn der schon in eine andere Realität führt, haben wir die ersten Veränderungen.

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  3. Emma

    Alexander besucht seine Großeltern, wird in einem Nebensatz erwähnt.

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  4. Padrino

    Guten Morgen,

    ich bin gerade an der Stelle mit dem Kommunikator aus Future Imperfect (übrigens die erste Star Trek Folge an die ich mich erinnere gesehen zu haben ❤️) und wenn ich mich richtig erinnere sind ja alle Sachen, die der Junge erzeugt hat auf Basis eines Gehirnscans beim Bill kreiert worden. Vielleicht hat der Bill ja irgendwann mal bei Starfleet nen Entwurf gesehen, der verworfen wurde oder er hat ihn vor (oder auch nach der Folge) bei Starfleet Design eingereicht und in dem Paralleluniversum wurde der erzeugt.

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    1. AnNacht

      Ich hatte beim Hören auch an einen Design-Wettbewerb von Starfleet gedacht. Schön, dass anderen genau so absurd denken! 🙂

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    2. Amal

      Hey Padrino.
      Diese Kommunikator-Nummer hat mich schon immer fertig gemacht. Deine Erklärung ist zwar far fetched aber näht mir gerade wieder mit seidenem Faden die Lore zusammen 😀

  5. Maestro84

    Eine von diesen Folgen der siebten Staffel, die ich nicht so sehr gebraucht hätte. Teilweise ist die siebte Staffel…..interessant.

    Btw: Dritte Staffel von Lower Decks frisch gesehen. Gold gepresstes Old Trek. *schwelg*

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  6. Nelson

    Moin. Erstmal was allgemeines. Ihr macht euch regelmäßig über Geordi lustig. Ist das nicht rassistisch? Ist jeder blöde Bemerkung eines weißen Menschen über einen schwarzen Menschen rassistisch? Natürlich nicht.
    Das wollte ich nur mal klarstellen, weil Sebastian die Auswahl der außerirdischen Charaktere für ihre Herkunft betreffende Themen als rassistisch klassifiziert hat.

    Die Folge hat mir sehr gut gefallen, aber ist das Thema wirklich so neu? Das Paralleluniversum in TOS bringt handelt eigentlich genau dasselbe Thema. Mich stört dann immer nur, dass dieselben Personen in einem ähnlichen Szenario agieren. Dramaturgisch verständlich, aber es wird ein Zerrbild von Multiquantenuniversen gezeigt. Bei Everywhere, everytime all at once ist das leider genauso.
    Man sollte den Mut beweisen und alle Darsteller austauschen.

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    1. Sebastian

      Eben: Unsere Frotzelei hat überhaupt nichts mit Geordis Herkunft zu tun. Andererseits hat die Zuordnung vieler Star-Trek-Geschichten zu ihren jeweiligen Hauptcharakteren sehr wohl einen starken Herkunftsbezug. Ein deutlicher Unterschied, bitte nicht in einen Topf werfen. Ansonsten, bevor sich hier ein wie auch immer geartetes Fass öffnet – bitte geschlossen lassen bzw. unsere Hausregeln beachten.

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  7. Einsamer Schütze

    Yellowcake ist übrigens gar nicht lecker: https://de.wikipedia.org/wiki/Yellowcake

    Alexander ist in dieser Folge mal wieder bei Omma und Oppa.

    Wenn ich mich richtig erinnere, finden die Enthüllung, dass Worf und Troi verheiratet sind und die Enthüllung, dass sie Kinder haben in unterschiedlichen Realitäten statt. In der zweiten Realität könnte die Vermählung also schon deutlich länger zurückliegen.

    Der Kommunikator aus Future Imperfect wird hier das einzige Mal wiederverwendet. Der Kommunikator aus den möglichen Zukünften hat ein anderes Design: https://static.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/2/24/Starfleet_combadge%2C_2390s.jpg/revision/latest?cb=20160821000435&path-prefix=en

    @Don
    Ich habe das so verstanden, dass der erste Realitätswechsel schon passiert, als Worf mit dem Shuttle die Anomalie durchquert und erst die späteren durch Geordies Visor passieren.

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  8. Florian

    Einer meiner absoluten Lieblingsfolgen… für mich ganz klar ein Award 🙂
    Beste Szene ist mit Troi auf dem Bett ! 🙂 Weltklasse

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    1. Nils-MS

      Dem kann ich absolut zustimmen. Manchmal ist es nur eine oder wenige Szenen, die aus einer guten eine besondere Folge für mich machen. Wolfs Reaktionen auf für ihn verrückte Ereignisse, die Wiederkehr von Wesley, ein Cardissianer an der Conn und generell die Liebe zu subtilen Veränderungen auf dem Schiff machen daraus für mich einer meiner TNG-Favorits.

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      1. Markus

        Hallo ihr beiden,
        Eine meiner absoluten Lieblingsfolgen (Top 3), bei mir hat sie den Award bekommen. 😉
        Schaut nochmal genauer hin bei Datas Augen, ich hatte eine andere Erfahrung bei Netflix. Bei mir war es ein wesentlich längerer Zeitraum, bei dem er keine Kontaktlinsen drin hatte. Es war so auffällig, dass ich nur dahin schauen konnte. Angefangen im Maschinenraum, aber auch anschließend in der Krankenstation. Vielleicht an einem ganzen Drehtag verlegt die Dinger 😅
        Grüße Markus

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        1. Nils-MS

          Vielleicht kommt Data seiner Menschlichkeit näher, indem er modisch die Kontaktlinsen – oder eben keine – wechselt 😉

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  9. Michael from Outer Space

    Hallo,

    ich finde „Parallels“ insgesamt gut. Sie ist nicht awardverdächtig, aber meinen „Daumen hoch“ hat sie sich verdient.

    Die DS9-Folge „Whispers“ und die VOY-Folge „Before and After“ funktionieren nach demselben Muster. Auch dort begleiten wir eine Hauptfigur, aus deren Perspektive sich die ganze Welt aus für sie unerfindlichen Gründen verändert bzw. verändert hat. Das Konzept gefällt mir, aber es sollte nicht zu oft eingesetzt werden, weil es sich abnutzt. In TNG haben wir das jetzt schon drei Mal gesehen: mit Bev in „Remember Me“, mit Bill in „Future Imperfect“ und aktuell mit Worf. Für mich ist das ähnlich wie der „Im Teaser explodiert das Raumschiff/die Raumstation und der erste Akt fängt x Stunden vor der Explosion an“-Plot. Das habe ich seit TNG in gefühlt 47 anderen Serien gesehen.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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    1. Kleiner Bruder

      Ich würde „Die alte Enterprise“ mit dazu rechnen. Auch hier hatte sich die Welt verändert und nur Guinan ahnte etwas.

      1. Sebastian

        Für mich fällt Yesterday’s Enterprise da heraus, denn für mich gehört zu dieser Gattung, dass wir mit einem einzigen Charakter in einem wie auch immer gearteten Phänomen gefangen sind und die Handlung aus dessen Perspektive miträtselnd erleben.

        Neben den vorgenannten wären andere Folgen dieser Gattung noch Eye of the Beholder von TNG, Inquisition von DS9, Projections, Non Sequitur und Coda von VOY, Vanishing Point von ENT. Und bestimmt ein Dutzend Grenzgänger-Folgen wie Visionary, Waking Moments, Shattered oder Twilight.

  10. Roger, over

    Schöne Besprechung. Danke. Euch sind so viele Details aufgefallen, die ich vorher noch nie wahrgenommen hatte und da musste ich die Folge gleich nochmals anschauen.
    Da ist mir übrigens aufgefallen, dass Riker bei der Geburtstagsparty doch wohl vom Gang über den Eingangsbereich und somit von der richtigen Seite ins Nebenzimmer kommt (der Eintritt von 3 Leuten ist ganz kurz einmal am Rande sichtbar)… nur die Kameraposition bzw. Ausrichtung hat sich bei der Szene geändert.
    Gut, etwas verwirrend ist, das sich später in diesem Nebenraum Worfs Schlafzimmer befindet. Aber ja, in einer anderen Realität kann auch die Konfiguration der Kabinen anders sein. Das könnte somit auch erklären, dass Jordi nicht aus einem winzigen Kabuff kommt, sondern aus einem grösseren Zimmer (?)… zumal sich in der gleichen Szene kurz später zwei andere Crewmitglieder auch in dieses „Kabuff“ begeben 🙂

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  11. Christian Berger

    Hmm, sicher dass die Realität in der Worf erfährt dass er verheiratet ist wirklich zur gleichen Zeit spielt? Irgendwie hab ich den Eindruck, dass beispielsweise Wesley Crusher in einigen Szenen deutlich älter geschminkt wurde. Ich interpretiere das so, als ob er da irgendwie einige Jahre in die Zukunft gesprungen wäre.

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    1. Ronnnsen RD

      Wesley könnte in einer alternativen Realität durchs älter sein, ohne dass Worf zwangsläufig dafür durch die Zeit muss.
      Wesley ist so alt wie er ist, weil er zu einem bestimmten Zeitpunkt gezeugt wurde. Dem liegt wieder um die Entscheidung seiner Eltern zugrunde, dies zu tun.
      Nicht nur das „Ob“ sondern auch das „Wann“ ist Teil der Entscheidung. Ist in einer Realität diese Entscheidung, warum auch immer, ein paar Jahre früher gefallen, ist Wesley dementsprechend älter zu diesem Zeitpunkt.

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  12. Kleiner Bruder

    Ja, hallo, da wart ihr ja wieder voll mit Action auf Achse (um nicht Aktie zu sagen)!

    Das war doch eine tolle Folge, mit Spannung, Humor und vielen Referenzen zu anderen Folgen. Noch dazu ein SF-Trope, das so in keinem anderen Zusammenhang erzählt werden könnte. Man stelle sich das in einer Krimiserie vor.

    Aber: „Die einzige Worf-Episode in Next Generation wo es nicht vorrangig darum geht, dass er Klingone ist“? Da würde ich doch „A Fistful of Datas“ anführen. Eine Vater und Sohn Geschichte, die auch mit anderen Charakteren funktionieren würde, wie vielleicht mit Benjamin Sisko und Jake.

    Ist Star Trek rassistisch? Eher Klischeehaft, würde ich sagen. Das vereinfacht auch das Schreiben der vielen Episoden und erhöht den Wiedererkennungswert. Und ein Klischee ist ja auch ein Abdruck eines bereits existierenden Objekts oder Zustands, bloss sehr verallgemeinert. In diesem Fall ist es die „Identität dieser Figuren“, die extra für die Serie geschaffen wurden.

    Apropos schreiben der Episode, dieses „Dimensionshopping“ ist natürlich ein Geschenk für die Autoren und den Regisseur. Es gibt hier keine Anschlussfehler, auch nicht bei den Zeitangaben oder im Verhalten der Charaktere. Das ist in diesen parallelen Dimensionen eben so.

    Und am Ende noch das große Finale mit vielen verschiedenen „Was hätte sein könnens“. Dafür geht eine „simple“ Raumanomalie völlig in Ordnung, mehr wäre da nur störend. Diese Folge könnte ich guten Gewissens Neulingen empfehlen, wenn sie wissen wollen, was Star Trek ist. Meinen Award hat sie.

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  13. René

    Hallo zusammen,

    wenn jeder mögliche Energiezustand eines Quants zu einer neuen Abspaltung eines weiteren Universums / einer Realität führt, dann hätte ich gerne gesehen, wie Jean nach dem Genuss des Geburtstagskuchens zu der Entscheidung kommt, seinem Leben eine neue Richtung zu geben und Captain einer „Space Street Food Bakery“ im Orbit von Risa zu werden und Worf findet sich dort als Yellow Cake Konditor auf der „Sweet Surprise“ wieder.

    … Oder die Realität, wo sich Worf entscheidet, dass Dianas Massage gar nicht so übel ist … Grrrr. Da gäbe es bestimmt ein X Rating.

    … Oder die Realität in der Schwester Ogawa den blauen Kittel nicht auf Grund ihrer Arztwerdung erhält, sondern tatsächlich Beverly verschwinden lässt um so an ihren Kittel zu kommen…ihren Schatz.

    Aus jeder noch so obskuren Wendung würden weitere noch viel seltsamere Realitäten entstehen. Locutus sagt zu Data nicht „Schlaf“ sondern „Sing“ was einen musikalisch echt beindruckenden Chor in einem würfelförmigen Konzerthaus zur Folge hätte. Die Borg würden ob ihrer Interpretation von „Carmina Burana“ zur Sensation der Milchstraße.

    Die Geburt von STAR TREK – Strange New Realitys.

    Grüße an alle

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    1. Bridge66

      Hallo, René,

      da rattert es doch gleich wieder in meinem Kopf.

      Space Street Food Bakery – Empfehlungen des Tages:
      Marmorkuchen „Sweet Horta“
      Tribble-Cake (mit Popcorn)
      Cube Cake „Resistance ist futile“
      Sacred Cupcake of Rixx
      Milchstraßen-Schnitten
      Black Hole Donuts.

      Wie klingt das?

      LL&P
      Bridge

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      1. René

        Bridge,

        das klingt nach der gigantischen, unveröffentlichten Staffel 8 🙂

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  14. Roger

    Hallo zusammen

    Auch für mich ist diese Episode ein absolutes Highlight, gehört klar zu meinen Top 3. Die Paralleluniversen sind faszinierend und abwechslungsreich dargestellt. Auch die Serie „Sliders“, welche ja mit diesem Springen von Universum zu Universum in den 90ern spielte, gehört zu meinen absoluten Favoriten (zumindest die ersten zweieinhalb Staffeln, solange John Rhys-Davies als Professor dabei war), ebenso die Serie „Timeless“ auf Netflix, kann ich sehr empfehlen.

    Wesley könnte ja in dieser Realität einen leicht anderen Charakter haben. Vielleicht hat er dort drüben andere Erfahrungen gemacht (oder gewisse Erfahrungen eben nicht gemacht), was sein abweichendes Verhalten erklären könnte.

    Daumen ganz weit nach oben! 🙂

    Lg Roger

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  15. BjoernHH

    Ich musste bei „Yellowcake“ auch sofort an Atomkraftwerke denken!

    Ich glaube mich auch zu erinnern, dass man beim ersten „Surprise“-Ruf links im Bild hinten sieht, dass Riker wieder durch die Eingangstür in die Kabine kommt.
    Was aber noch viel toller ist: Wie Deanna Worf das Gemälde aus der Hand nimmt – und es umdreht, bevor es aufgehängt wird. Worf konnte also nicht mal oben und unten zuordnen, während Geordi sogar die dargestellte Schlacht erkennt.

    Frage an den Technik-Support, also wohl an Simon:

    Bei mir sind bei den Kommentaren alle Profilbilder verschwunden.
    Gibt es technische Probleme?
    Oder habe nur ich ein Problem?

    1. Patrick

      Dito, bei mir gibt es auch keine Profilbilder mehr.

      1. Patrick

        Und nach abschicken meines Kommentars sind sie wieder da…. O.o

  16. Ronnsen RD

    Nabend zusammen!

    Wunderschöne Episode! Sowohl Eure Besprechung, als auch die eigentliche. Ich mag diese TNG Folge, weil sie mir tüchtig einen in meine „Was wäre wenn?“ Tasse einschenkt… und bisschen schäumt es am Ende auch noch mal! Herrlich! So viele schöne Querverweise zu anderen Folgen bzw. Serien (DS9) hat, glaube ich, keine andere Episode.
    Ganz toll auch die Idee, dass die Grundlage für DS9 umgedreht wird und die Bajoraner hier als Aggressoren auftreten. Wie hätte die DS9 Serie wohl auf dieser Annahme basierend ausgesehen?
    Da stört es mich auch nicht wirklich, dass das ganze mal wieder mit der guten alten Technobabble-Kelle ausgelöffelt wird.

    Sehr gefällt mir auch Marina Sirtis in dieser Folge. Ihr Schauspiel ist wirklich um so vieles besser im Vergleich zu den ersten paar Staffeln und sie hält dieses hohe Level auch konstant. Sie hat ihre Rolle gefunden und weiß genau, was sie wann mit Ihrem Gesicht machen kann und muss. Richtig gut!

    Ist das Ende mit dem Aufeinandertreffen der vielen Enterprises im Spalt etwa die Blaupause für das Ende von „All Good Things…“?!

    Die von Sebastian angesprochenen Diskrepanzen mit der zeitlichen Abfolge und dass einige Zeitspannen nicht zueinander passen (Wann geheiratet? Wann Kinder?) kann dadurch hingebogen werden, dass in anderen Realitäten der Startpunkt der Romanze durchaus variabel sein kann. Das „Wann“ ist immer Teil der Entscheidung, die zu einer neuen Realität führt.
    Nur weil in der einen Realität gesagt wird, seit der Rückenmarksverletzung gings los, muss
    a) die Verletzung nicht zu dem „bekannten“ Zeitpunkt stattgefunden haben, und / oder kann
    b) dieser Startpunkt in einer anderen Realität auch wieder hinfällig sein und vielleicht ging es da schon nach Mission Farpoint los mit dem gleichen Ergebnis.

    Sebastian zieht als Referenz immer die Vergangenheit „unserer“ Realität (die aus der Worf stammt) heran und davon kann sich aber die Vergangenheit der Realität, in der sich Worf aktuell befindet, natürlich fundamental unterscheiden. (Kleiner Bruder hat es oben schon gesagt: „Das ist in diesen parallelen Dimensionen eben so.“)

    Die typischen Logikfragen wirft die Folge auch bei mir auf:

    1. Warum steht Worf in seiner richtigen Realität trotzdem auf der Brücke? Wenn er dort nicht fehlt, was genau springt das tatsächlich zwischen den Realitäten hin und her? Worfs Geist, seine Seele, sein Gedächtnis? Die Quantensignatur hängt wohl laut Data an der RNA also an etwas physischen. Aber wenn doch Worf als physischer Körper umherspringt, wurde er dann beim Eintritt in den Spalt verdoppelt? Wo ist der Worf aus der jeweiligen Realität dann hin? Sitzt der auf der Quanten-Ersatzbank und wartet, bis der „Große Coach“ ihn wieder einwechselt?
    Oder so wie Sebastian vermutet, ähnlich wie bei „Quantum Leap“, wird der Platz von Worf in „unserer“ Realität immer von der Version aus der fremden Realität, in der sich Worf gerade befindet, eingenommen? Könnte interessant für Troi werden, wenn der fremde Worf plötzlich in ihr Quartier spaziert, sich aufs Bett schmeißt und erwartungsvoll zähnefletschend mit der Hand neben sich aufs Deckchen patscht. „Grrrrrrhhh!“ Hmm… darum sehen wir Troi auch nicht auf der Brücke der „richtigen“ Enterprise, als mit der gefunkt wird… sie muss sich erholen. *hust*
    Mich beruhigt aber, dass S&S hier auch ihren großen „Häääh?“ Moment haben.

    2. Warum tauchen plötzlich so viele Enterprises in der Anomalie auf? Befinden sich all die anderen Enterprises in dem Moment in ihren Realitäten auch gerade dort vor Ort? Oder veranlasst die federführende Enterprise durch ihr Eindringen in den Spalt und das darauffolgende Zusammenbrechen der Grenzen zwischen den Realitäten, dass sich jeweils eigene Spalten um alle anderen Abbilder ungeachtet ihrer Position im Raum bilden und diese dadurch dann zusammengeführt werden? Füllen sich auch die Sektoren der anderen Realitäten mit Abbildern der Enterprise?

    3. …und warum bekomme ich gerade Kopfschmerzen?!

    Fazit: Daumen hoch! Die Folge ist überraschend, spannend, lustig und bringt auch den Charakter Worf voran, ohne dass ein Trauma oder irgendwas Unumstößliches eintreten musste. Prima!

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  17. Patrick

    Hola,
    Es gibt kaum eine TNG Episode die meine Phantasie mehr angeregt hat, man möchte so gerne mehr über die anderen Realitäten erfahren – leider kommt das etwas zu kurz. Spannend wäre es auch gewesen wenn man zb jemanden aus der Crew der „die Borg haben alles Überrannt Zeitlinie“ gerettet hätte und der dann Teil des Casting ist. Einen zweiten Worf, nur gezeichneter oder Riker Nr.3 an dem der Jahrelange Krieg gezerrt hat… und dann gäbe es tatsächlich 3! In einem Universum…. Abgefahren.

    Und natürlich fehlt mir bis heute der Gesichtsausdruck des Bajoranischen Kapitän, der Siegessicher den Angriff startete und es dann mit drölftausend Enterprises zu tun bekommt.

    Viele liebe Grüße! Patrick

  18. Benjamin

    Moin, moin,

    bin noch recht am Anfang der Folge, daher erstmal nur ein paar Bemerkungen zum Kuchen. Gelben Kuchen kenne ich auch nicht (bzw. nur die hier schon erwähnten Bezüge, die eigentlich nichts mit Kuchen zu tun haben). Was es aber gibt, ist White Cake: https://amerikanisch-kochen.de/white-cake-mit-buttercreme-beliebte-amerikanische-weihnachtstorte/837

    Und der rote Kuchen ist (wie weiter oben schon erwähnt) Red Velvet. Vom Geschmack her eher in Richtung Schokolade gehend, die rote Farbe wird über eine spezielle Lebensmittelfarbe erreicht.

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