#249: Captive Pursuit (DS9 1.05)

Episode herunterladen (MP3, 80 MB)

31. Januar 1993:
Wochen sind seit der Entdeckung des Wurmlochs vergangen, doch heute erreicht endlich der erste Besucher aus dem Gamma-Quadranten DS9. Der reptiloide Zeitgenosse nennt sich Tosk, ist fürchterlich nervös und schließt – wie es sich für außerirdische Einfaltspinsel geziemt (vgl. Geordi und Hugh) – schnell Freundschaft mit dem örtlichen Technik-Experten, unserem Hausmilester. Enter Daft Punk.

In Deutschland: Tosk, der Gejagte, ausgestrahlt am 20. Februar 1994.

Dieser Beitrag hat 70 Kommentare

  1. Sebastian

    Wenn ihr heute, am 25. Januar 2022 um 17:00 dabei sein möchtet, wenn wir mit Dr. Sebastian Stoppe unter der Moderation von Martin Thoma über das Thema „Star Trek und die Krisen unserer Zeit“ sprechen, gibt’s hier alle Infos:

    https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/69WQU

    Wir würden uns freuen, möglichst viele von euch zu sehen!
    Sebastian

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  2. Dirk

    Kapsel auf der Expo2000? In / neben der Brockenkuppel?
    Wart ihr (auch) auf der ExpoTrek?

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  3. Dominik

    Falls ihr euch fragt, was denn der gute Tosk heute so macht, besucht bitte das Instagram-Profil TRAVELING TOSK.

    Weitere, eher actionreiche, Menschenjagd-Filme: Harte Ziele (mit JCVD), Surviving the Game (mit Ice-T, Rutger Hauer, etc.).

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  4. TrekTech

    Juhu, ich fühle mich in der Folge angesprochen. Ich war das mit dem „ich hätte gerne mehr Hintergrundinfos“ und ihr liefert diese direkt (ob das die Info über das Darbo Girl ist oder über Colm Meaney).

    Vielen Dank dafür. Genau diese Art von Infos finde ich cool. Danke und weiter so ihr Lieben.

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    1. Asterix

      Moin aus Hamburg,
      Heute morgen habe ich mich gefreut das ihr euch quasi entschuldigt habt das ihr fast nur O-Ton bei Star Trek seht. Ich hatte mich ja mal darüber aufgeregt das ihr so abwertend wart als ich sagte ich sehe nur die Deutsche Synchronisation. Ich habe halt nicht die Sprachkenntnisse um die Englischen Originale zu verstehen.

      Ich finde diese Ds9 Folge sehr interessant und / aber ich verstehe nicht warum manche Völker Spaß daran haben Menschen oder Menschen ähnliche Wesen zu jagen und/oder zu Quälen. Dieses schreibe ich und ich muß an die armen Menschen denken die in Heidelberg verletzt oder getötet wurden.
      Was passiert mit Tos wenn er gefangen genommen wird und dabei schwer verletzt wird? Wird er dann liegen gelassen oder wird er gesund gemacht (die Jagt geht weiter) oder wird er dann ehrlos erschossen? Was ist der Sinn dieser Jagt? SPAß? Oder Nervenkitzel? Und warum benehmen sich die Jäger wie blutige Anfänger? Oder kann Tos sie nicht verletzen? Hat Tos harmlose Waffen bekommen.? Fragen über Fragen. Vielleicht mögen ja Sebastian Simon darauf antworten. Alle anderen sind natürlich auch herzlich eingeladen mit zu diskutieren.

      Vielen Dank im voraus Asterix

      1. Maestro84

        Wir Menschen aus dem Deutschland des Jahres 2022 können nicht einmal Azteken aus dem Mittelamerika des Jahres 1500 kulturell verstehen. Wie wäre dies erst bei Außerirdischen? Auch deshalb wurde ja die Oberste Direktive in Kraft gesetzt, denn Archer & Co waren auch noch sehr erdbezogen bei Entscheidungen.

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        1. Nippel

          Da hast Du völlig Recht Maestro84!
          Sogar heutzutage auf der Erde ist es noch ein Thema, ob wir unsere westlichen Werte auf andere Länder einprügeln können… Aber das wäre zu politisch für heute. Aber es ist immer lustig zu sehen, wie man so etwas gerne schnell vergisst.

      2. Simon

        Hi Asterix, genau die Aussage macht die Folge ja: Da draußen im Gamma-Quadranten gibt es Völker, die wir noch weniger verstehen. Deine restlichen Fragen kann ich nicht beantworten, da können wir nur spekulieren. 🙂

    2. Tom

      TrekTech schrieb:

      >Ich war das mit dem „ich hätte gerne mehr Hintergrundinfos“ und ihr
      >liefert diese direkt

      Dem kann ich mich nur anschließen.
      Gerade diese Hintergrundinfos sind ein Qualitätsmerkmal des Formats Trek am Dienstag. Unzählige Male habe ich im Vor- und Abspann Namen gelesen wie Rick Berman, Michael Piller, Jeri Taylor, René Echevarria u.s.w., aber ich wusste absolut nichts über die Personen, die dahinter stehen. Ganz abgesehen von der besonderen Rolle, die z.B. „Nurse Chapel“ in der Historie von Star Trek gespielt hat.

      Momentan habe ich neben den aktuellen Folgen eure Besprechung zu „Shades of Gray“ am Wickel, wo es um die Anfänge von TNG Mitte der 80er geht. Ungemein informativ und unterhaltsam! 👍👍
      Danke an Simon & Sebastian, dass ihr euer Wissen mit uns teilt!

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  5. Martin

    Diese Folge reiht sich für mich nahtlos in den starken Start der Serie ein. Langeweile habe ich gar nicht verspürt, im Gegenteil erfreue ich mich an dem langsamen Erzähltempo. Diese Folge dreht nicht alles so auf 11, wie wir es letzte Woche bei der Sherlock-Holodeck-Solitonwelle Quatschfolge gesehen haben. Ich befürchte, dass der restliche Streifen TNG für mich eine harte Zeit werden wird!

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    1. Maestro84

      Keine Sorge, Chula wird deine Meinung noch ändern.

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  6. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Ist Tosk vielleicht ein Verwandter von Groot? 😁🌳

    Oft bedauere ich es, wenn wir eine neue Kultur nur einmal in Star Trek sehen und dann nie wieder etwas von ihr hören. Wir kennen nicht mal ihren Namen oder ihren Heimatplaneten! Hier bin ich froh, das wir diese Jäger gleich wieder losgeworden sind. Schade, daß ausgerechnet die die ersten Besucher aus dem Gamma-Quadranten waren.

    Bester Spruch der Woche:
    Tosk: „Ich kann mit solchen Fantasieabenteuern wirklich nichts anfangen, denn zur Zeit erlebe ich das größte Abenteuer, das man sich nur denken kann.“

    Hey, nächste Woche ist schon wieder ein rundes Jubiläum!

    Bis dahin LL&P
    Eure Bridge

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  7. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Viele Grüße von Risa, dem Urlaubsplaneten. In meinem Falle heißt dieser „Odyssey of the Seas“ und befindet sich im karibischen Meer zwischen Kuba und dem Festland Mexikos. Verpflegung reichlich wie auf Risa, jedoch sehen viele Mitgeschöpfe nicht so aus wie in unserer Lieblingsserie, sondern mehr breit als hoch, vorwiegend mit US-Nationalität…

    Dank Subspace Communication konnte ich die neue TAD Folge an Bord hören. Sie hat mir wieder viel Spaß gemacht. Und ja, auch Risa ist nicht so erquickend, dass kein Platz für TAD noch wäre. Stimmt, bis sie mal zum Punkt kamen, dauerte es, zumal der Titel ja den unübersehbaren Hinweis gab. Ich frage mich, wie eine Gesellschaft mit solch martialischem Zeitvertreib überhaupt interstellare Raumfahrt betreiben soll. Nach entwickelter Zivilisation siehts nicht aus. Wenn man jenseits aller virtuellen Spielewelten, die man in Hinsicht auf Holodecks und -suites sicher auch anderenorts beherrscht, noch reelle Jagdgelüste ausleben möchte, wieso pflanzt man seinen Beute-Klonen noch ein Ich-Bewusstsein ein? Würde es nicht so etwas wie Schwarzwild auch tun?

    Odos zeitverzögertes „Eingreifen“ bei der Promenadenballerei sollte, wenn er einen funktionierenden Stab von Sicherheitsmitarbeitern hat, sinnlos gewesen sein, denn dass man „keine Eile“ habe, sollte die Untergebenen Odos wohl nicht erreicht haben. Man darf sicher davon ausgehen, dass Stations-Security auch dann funktioniert, wenn der Chef gerade viskos in seinem Eimer schläft, oder? Da haben wir wieder die kleinen aber feinen Logiklöcher, die allein der Dramaturgie dienlich sein sollen. Kneifen wir hier mal die Augen zu und nehmen an, dass Odo auf seinem schlendrigen Spaziergang zur Promenade auch seine Hilfssheriffs zu selbigem ermunterte.

    Befehle missachten wenn überzeugt dass anderes Handeln dem höheren Ziel dienlicher sei, hab ich schon mal irgendwo gehört. Bin mir aber nichr mehr sicher, ob im echtem Leben oder der Star Trek Welt. Herrje, sind das schon erste Anzeichen, dass bei mir Realität und Fiktion verschwimmen?

    O’Brien, Quark und natürlich der gejagte Schuppenmann tragen die Folge, die reichlich zäh anläuft. Die Handlung ist in weiten Teilen eher vorhersehbar, jedoch ist es das Menscheln (gibt es das Pendant „Alienseln“?) zwischen den Charakteren, das die Butter und Käse (oder veganen Aufstrich) auf den trockenen Brotkanten legt… konnte man gucken, wenn auch kein Meilenstein der Startrekhistorie, dafür ein Milesstein. Ach, den Miles O’Brien gibts wirklich. US-Journalist, Jahrgang 1959… witzig.

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  8. Christopher

    Moin,
    ich habe die folge gerade zu Ende gehört und mir ist etwas aufgefallen bei einem von Simons letzten Satz. Wenn ich mich täusche dann bitte nicht zögern es zu sagen. Es ging darum ob jemand aus dem main cast sich O’Brian hätte entgegen stellen sollen. Er sagte dann Odo ist auch jemand der für Gerechtigkeit ist und deswegen für O’Brian ist. Hier habe ich ein Problem, in meiner Wahrnehmung ist er in den ersten Folgen von DS9 jemand der für Recht und Ordnung steht. Bei den anderen Star Trek Serien wurden die Charaktere immer nur bis dato gewertet ohne die Erkenntnisse aus der Zukunft. Bei DS9 habe ich ein bisschen das Gefühl, dass ihr milder in der Bewertung seit, mit der Begründung: „Ja wir wissen ja wie die Figuren sich in der Zukunft entwickeln“ und deswegen verzeihen wir den Charakteren Blödsinn in der aktuellen Folge. Kein Vorwurf, nur mein Gefühl irgendwie. Trotzdem Super Folge wieder. Danke

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    1. Simon

      Hi Christopher, wenn Du sagen willst, dass DS9 bei uns einen besonderen Stellenwert hat, es sich um unsere Lieblingsserie aus Star Trek handelt, dann hast Du damit wahrscheinlich recht. 🙂 Wie wir aber schon öfter gesagt haben: Die Bewertung spielt bei uns eine untergeordnete Rolle. Wir mögen alle Folgen. Wie Garak sagen würde, mögen wir die schlechten sogar besonders.

      Ansonsten zwei Dinge direkt dazu, erstens: Ich glaube, bei Odo schon in den ersten Folgen einen Gerechtigkeitssinn zu erkennen; so ist er in „A Man Alone“, wo er des Mordes verdächtigt wird, überhaupt nicht damit einverstanden, als Sisko ihn des Rechts und der Ordnung wegen von seinen Aufgaben entbinden will. Nein, er will den Mörder fangen. Er will Gerechtigkeit.

      Und zweitens: Du wirst in 250 Folgen auch weitere Inkonsistenzen bei uns finden. Bei weit über 500 Stunden Audio-Content werden die nicht ausbleiben. Zumal wir uns im Laufe der Jahre ja auch durchaus weiterentwickeln und Ansichten sich ändern können.

      Liebe Grüße
      Simon

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  9. Alte Warpgondel

    Auf dem Risa Schiff zwischen Kuba und Mexico…der Klabautermann soll dich holen!…nee nicht wirklich. Ich bin bloß neidisch und muss morgen ins Büro 😉

    Der aktuelle Miles O’Brien berichtet vorwiegend über Raumfahrt, was ja sehr passend ist.

    Und wenn wir schon beim Thema sind und es dabei noch etwa mehr Trek aufs Ohr sein darf: Die heute erschienene Folge des englischsprachigen Podcasts „Star Talk Radio“ bringt ein Interview mit William Shatner über seinen Raumflug mit Blue Origin. Die höre ich mir jetzt noch an.

    https://www.startalkradio.net/

  10. Tom

    Der Starfleet Universalübersetzer muss ja wirklich ein tolles Gerät sein! 😁 Da kommen Wesen aus einer weit entfernten Galaxie angereist und es ist ohne vorige Sprachanalyse sofort zu verstehen, was die sagen. Noch beeindruckender: Die Aliens verstehen umgekehrt auch sofort die Sprachen von Sisko & Co … 🙄 Das war zu Zeiten von „Darmok“ noch ein Problem, dem eine komplette Episode gewidmet wurde. Auch bei der jüngst besprochenen Episode „Schisms“ konnte nicht übersetzt werden, worüber sich die Aliens miteinander unterhalten, während sie ihre Experimente durchführen. (Gut … die Frage ist natürlich, ob man das wirklich wissen möchte.)

    Im Pilotfilm ist ja die Rede davon, dass mal Sonden in den Gamma-Quadranten geschickt wurden. Aber ob die neben astronomischen auch linguistische Daten erhoben haben …?

    Naheliegend ist die Erklärung, dass das aus Bequemlichkeit so gehandhabt wurde bzw. dass sich die Autoren keine Gedanken dazu gemacht haben. Da lobe ich mir „Doctor Who“, wo ja auch alle möglichen Spezies mühelos miteinander kommunizieren. Dort ist es die Tardis, die in die Gehirne eindringt und so die Kommunikation ermöglicht. Aber solch einen Kunstgriff mochte man sich hier wohl nicht erlauben. „Doctor Who“ ist ja auch eher Fantasy als Sci-Fi.

    Wobei: Das Gerät, mit dem O’Brien seinen Freund von der Halsfessel befreit, hat durchaus Ählichkeit mit dem Schallschraubenzieher des Doctors … 😎

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    1. Roger

      Mit den angesprochenen Sonden, welche die Föderation offenbar früher schon mal in den Gamma-Quadranten geschickt hat, habe ich meine Probleme. Wann hat man die losgeschickt? Wie lange waren sie unterwegs? Wie konnten diese Sonden die Verbindung halten zum Alpha-Quadranten und ihre Aufzeichnungen in den Föderationsraum senden?

      Es störte mich deshalb in Emissary enorm, dass Sisko nach dem Flug durchs Wurmloch so selbstverständlich sagt „ah, wir sind im System soundso im Gamma-Quadranten“. Genauso wie in „Zeitsprung mit Q“ wo die Enterprise im Delta-Quadranten landet und die Crew auch sofort merkt „wir sind im System blablabla im Delta-Quadranten“. Offenbar waren dort auch schon Sonden unterwegs gewesen.

      Nur… Diese Sonden müssten ja irgendwann auch mal die Aufmerksamkeit der Völker in Gamma- und Deltaquadrant erregt haben. Dafür gibt es aber keine Hinweise.

      Naja, ich muss hinnehmen, dass es einfach so ist wie es ist… ohne Sinn… 😉

      Oder mache ich einen Denkfehler?

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      1. Driver 8

        Auf https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Warpgeschwindigkeit gibt es einige Beispiele aus den verschiedenen spin offs. Danach würde ich sagen, dass Sonden ausscheiden. Wenn man von Hubble und Konsorten hochrechnet könnten aber bestimmt Daten vorliegen. Sisko hat auf einen Monitor geschmult auf dem die Ortsbestimmung grad angezeigt wurde … Dramaturgie halt.

  11. Dominik

    O‘Briens Plan Odo aus dem „Sheriffs Office“ zu locken war eigentlich richtig doof. Denn, warum lief Odo zu Sisko? Der hätte sich ja auch per Kommunikator direkt bei ihm beschweren können. Lucky Miles! 🙂

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    1. Maestro84

      „Captain, ich muss Ihnen dringend Etwas sagen. Kommen Sie schnell, denn ich bin hier alleine und werde gleich sicher umgebracht.“

  12. Captain Benson

    Eine Verständnisfrage zum Umgang mit Gästen auf Deep Space Nine. Besucher*Innen von außerhalb der Station bekommen während ihres Aufenthalts Gastquartiere zugeteilt. Müssen sie diese eigentlich bezahlen, und wenn ja wie und womit? Haben die alle ein SPayce-Pal Konto?

    Und noch eine Frage zum Milester:
    Kannte er Sisko zum Zeitpunkt dieser Folge wirklich schon gut genug, um einschätzen zu können, wie dieser auf seine Befreiungsaktion reagieren würde? Scheint mir innerhalb der Serien-Realität verfrüht zu sein. Die sind doch immer noch in einer Kennlernphase.

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    1. Maestro84

      Ich denke schon, dass die Bajoraner jeden Cent gebrauchen können. Bei Gästen der Föderation gibt es sicher eine Abrechnung über diese.

    2. Dominik

      Eine Episode, welche sich um den Typen dreht, welcher für die ganze Administration von DS9 verantwortlich wäre, das hätte ich gerne gesehen. Was müsste der wohl alles machen?

      – Medizinische Güter bestellen
      – Speisen und Getränke
      – Steuererklärungen nach bajoranischem Recht
      – Reisen buchen
      – … bitte erweitern.

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      1. Driver 8

        — Stationsinstandhaltungsgrundgebühr
        — Kaution für das Quartier
        — Computernutzung
        — Sub-Äther-Ferngespräche
        — Lebenserhaltung, spezielle Atmosphäre geht extra
        — Liegegebühren, wenn das eigene Schiff gedockt bleibt

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        1. Captain Benson

          Interessant wäre doch auch ob es auf der Station für Gäste WLAN gibt und wenn ja, ob es das in einer langsameren Gratis-Variante und einer kostenpflichtigen Highspeed-Volumen-Upgrade-Version angeboten wird.

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  13. Maestro84

    So eine schöne Folge gab es ja in B5 mit zwei kleinen Technikern. 😀

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    1. Dominik

      Ach, echt? Das wusste ich nicht, weil B5 hat mich damals leider nie abgeholt. Aber danke für die Info.

      1. Maestro84

        Dann hast du die beste Serie der 90er – und bessere als DS9! – verpasst.

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        1. Dominik

          Ich hab Probleme mit diesen Wertungen. Für mich ist DS9 nicht zu überbieten. Und die ersten paar Folgen B5 haben mich alles andere als überzeugt. Ich hab mir damals die DVD Komplettbox zugelegt – und dann auch gleich wieder verkauft. Jedem das seine.

  14. Mister Incredible

    Och, ein Stationsmanager müsste auch…

    – eine Quarantänestation einrichten und betreiben. Der ganze Mikrobeneinschleppungseffekt ist bei Star Trek komplett unterbehandelt. Würde man in reeler Raumfahrt das Thema nur einmal in Bezug auf Exoplaneten durchdenken, würde sich jeder physische Kontakt, selbst durch Sonden, strikt verbieten, und es gäbe keine Begegnung mit Aliens. Dass Spezies A mit B auch immer fruchtbare Nachkommen zeugen können, hüstel, wie wird das eigentlich erklärt? Galaktisch kompatibler Ursprung des Ur-Lebenskeims, Aminosäuren… etc?

    – Neuen Treibstoff bestellen

    – Die Müllentsorgung sicherstellen. Oder wird Müll replikatorisch in Nahrung verwandelt und Exkremente auch? Überhaupt… wann gehen die alle mal aufs Klo?

    – Reinigungsmannschaften organisieren

    – Ersatzteile besorgen

    – allgemeine Nutzungsentgelte festlegen, erheben

    – in Zusamenarbeit mit dem Commander Notfall-, Evakuierungs-, Brandbekämpfungs- und Leckageübungen durchführen.

    – kulturelle und bildende Einrichtungen betreiben. Quarks Pinte und Keikos Zwergenschule reichen da nicht

    – Veranstaltungen organisieren die dem interkulturellen Austausch dienen. Auch hier genügt die Eckkneipe nicht

    – die schrittweise Umrüstung auf Föderationstechnik voran treiben. Ich mag nicht einsehen, wieso jahrelang cadassianisches Desgin mit Spitzen und Kanten und runde Monitore wie nach Erfindung der Braunschen Röhre noch benutzt werden sollen. Wenn Borgifizierung in Nullkommanix geht, dann muss auch eine Föderalisierung flott möglich sein. Ich würde mich nicht auf Technik verlassen, die potenzielle Gegner hinterlassen haben. Könnte verwanzt sein…

    Grüße von Risa. Strände super, erinnern irgendwie an Mexiko. Ich schau aber jetzt bei Ten Forward vorbei. Hunger. Hab den Verdacht dass Neelix kocht. Guinan richte ich Grüße aus.

    PS: früher hieß es „Gesundheit!“ und heute entschuldigt man sich beim Niesen? Das kann ich so nicht stehen lassen. Ich hab gelegentlich mal Niesen, meistens 2x und explosiv. Armbeuge reicht offenbar den meisten Mitgeschöpfen nicht mehr, sie erwarten eine Unterdrückung. Wie bitte? Ich soll wegen solcher Befindlichkeit eine Hirnblutung riskieren? Einst nieste ich in einem Seminar. Kollegin „Bah ist das eklig!“ Ich habe ihr einen verbal eingeschenkt, dass der Dutt nach hinten flog. Liegt es daran, dass ich Boomer bin oder wird diese Gesellschaft wirklich immer perverser und abgedrehter? Man bedroht sich fröhlich im Internet und ruft zu Gewalt auf, aber beim Niesen ist man hyperempfindlich? Sorry, da gehe ich nicht mehr mit. Ich ermuntere alle zu befreiendem Niesen zu jeder Zeit.

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    1. Simon

      Ich bin nicht der Herr Knigge. Don’t shoot the messenger. 🙂

  15. Bridge 66

    Nachtrag:
    Beim Lesen des Einführungstextes habe ich mich noch gewundert: was bitteschön ist ein „Mi-lester“?! Beim Hören kam dann das Aha-Erlebnis 😂

    O’Briens Angewohnheit, Tosk mit „Freund“ anzusprechen, hat mich an einen Charakter aus der Romanreihe „Orbit Hospital“ von James White erinnert. Dr. Prilicla ist ein Insektoide, sowas wie eine überdimensionale Libelle mit bleistiftdünnen Beinen. Außerdem ist er Empath. Die Gefühle seiner Mitwesen können sich für ihn wie ein Windstoß auswirken. Daher versucht er im Vorwege, eine positive Stimmung zu erzeugen, indem er jeden mit „Freund“ anspricht.

    LL&P
    Eure Bridge

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  16. Mister Incredible

    Barkeep… als frotzelnde Herabwürdigung Quarks, fand ich bemerkenswert. Wir kennen „Barkeeper“ als falschen Anglizismus, weil es Bartender heißt. Barkeep, das kannte ich nicht als existierenden Begriff.

    1. kai

      Barkeeper (englisch bartender oder barkeep)

    2. Simon

      Barkeeper ist aber durchaus auch im englischen Sprachraum geläufig, meint aber eher den Besitzer einer Kneipe. Passt ja in Quarks Fall.

  17. Ole

    Hallöchen,

    hat jemand eine Antwort darauf, wie der Universalübersetzer simultan eine völlig fremde Spezies aus einem andere Quadranten übersetzen kann, die noch kein Wort gesprochen hat? Ich fürchte darauf gibt es keine Antwort. Wenn doch, würde ich mich (ernsthaft) darüber freuen! Mir fällt leider nichts auch nur ansatzweise logisches dazu ein…

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    1. Driver 8

      Wie schon weiter oben angedacht hört die Cardassianische Datenkrake Terok Nor die Besatzung ab um Werbung für Kanar und Yamok-Sauce zu platzieren. Das Zusammenschalten mit den Sternenflotten-Kommunikatoren sorgt für alle nötigen Informationen an alle notwendigen Stellen.

      P.S.: Warum hat der Universaltranslator bei „Babel“ eigentlich versagt?!

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    2. Florian

      Ole 🙂 Da drauf gab es doch noch nie logische Antworten der Uni. Übersetzter war doch wenn man es genau bedenkt schon immer nur ein großer Spaß das muss man wie das Holodeck und so Sachen einfach aktzeptieren ..

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      1. Ole

        Da hast du natürlich recht und es gibt unzählige Beispiele mehr. Doch durch Fantasien zu versuchen unlogisches zu logisieren (dieses Wort habe ich ganz allein erfunden)kann ja auch ein großer Spaß sein.🖖

  18. Christopher

    Ach ist das politisch hier geworden. Ich denke je größer eure Reichweite ist, desto mehr werden die Star Trek folgen verglichen mit unseren aktuellen politischen Problemen :). Ich höre immer noch gerne die Besprechungen der TOS Serie. Da war alles noch so unschuldig 😉

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  19. Alte Warpgondel

    Nach der ganzen Politik möchte ich auch gerne zur Episode der Woche zurück kehren.

    Ich habe mich auch nicht gelangweilt und mein Fazit direkt nach dem gucken war – eine sehr solide Folge und eine gute Star Trek Botschaft. Mein Daumen zeigt im 45° Winkel nach oben. Klar gibt es wie üblich einige Fragen und mal ein Plotloch, aber das stört mich nicht wirklich.

    Als Tosk in seinem Quartier nach den Waffen sucht ist bei Odo wahrscheinlich schon eine rote Lampe aufgeleuchtet. Sonst wäre er garnicht in der Lage gewesen ihm später als Wandgemälde aufzulauern. Mit seiner guten Kenntniss der Station hat Odo sich den wahrscheinlichsten Ort ausgesucht an dem Tosk zuschlagen würde und einen Treffer gelandet. Mich wundert eher warum der Computer überhaupt Auskunft darüber gegeben hat – Starfleet ist wohl noch dabei die für sie neue Station in den Griff zu bekommen.

    Tosk als ein „Verwandter“ der Jem’Hadar – so habe ich das noch nicht gesehen. Sehr interessant! Das Volk der Jäger sind eventuell die Gen Ingenieure des Dominion. Vielleicht ist Tosk so eine Art Prototyp gewesen und man hat diese Spezies aus „sportlichen“ Gründen weiter gezüchtet – so wiederwärtig das auch sein mag. Die Jem’Hadar sind das Endprodukt dieser Entwicklungslinie.
    Die Anzüge der Jäger sind wirklich seltsam und da hätte man echt was anderes nehmen sollen…klasse ist aber das optische Metropolis Zitat in deren Transporter – eine sehr schöne Hintergrund Information.

    Gegen Ende hat man die Gefahr eines Feuergefechts auf der Promenade – oder auch später auf einem Planeten – zugunsten der Moral von der Geschicht‘ ganz klar übersehen. Aber so hat O’Brien seinen ersten großen Auftritt und auch Sisko kann in der Schlußszene zeigen, dass er aus einem anderen Holz geschnitzt ist als Picard. Das eingehen dieses Risikos macht ihn etwas „Kirkiger“ als unseren geliebten Diplomaten.

    Mir hat die Episode jetzt besser gefallen als beim ersten Mal gucken 🙂

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  20. Dominik

    Betreffend Colm Meaney und seinen Filmrollen: Ich hatte mit meinem früheren Podcast-Buddy grosse Debatten rund um Nebendarsteller in Kinofilmen. Für mich sind Namen wie Colm Meaney, Harry Dean Stanton oder David Morse nicht aus einem guten Film wegzudenken. Und Colm Meaney ist ja wahrlich ein Workoholic vor dem Herrn. Dick Tracy, eine Mini-Rolle in Stirb Langsam 2, als charismatischer Terrorist Daumer in Alarmstufe: Rot, Con Air, Layer Cake, etc. Meaneys Output ist riesig – und die meisten dieser Werke kennt ihr bestimmt.

    Vielleicht eher unbekannt würd ich gerne auf die beiden folgenden Filme von ihm verweisen:
    „Fisch & Chips“ von Regisseur Stephen Frears
    „3 und raus!“ von Regisseur Jonathan Gerhsfield

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    1. Simon

      Danke für die beiden Tipps – kenne ich noch gar nicht! 🙂

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  21. EchoPapa607

    Ich weiß leider nicht ob es in der Folge gesagt oder auch hier irgendwo schon geschrieben steht, aber auch in der Westernserie Hell on wheels auf Amazon hat er mir als Hauptdarsteller sehr gut gefallen.

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  22. Simon

    Hallo zusammen,

    wir mussten mal durch diesen Thread durchfegen und sämtliche Beiträge entfernen, die sich nicht auf die Folge bezogen haben oder die komplett entglitten sind. Darunter waren einige sehr gute Antworten, die aber für sich alleinstehend keinen Sinn mehr ergeben würden – sorry an deren Ersteller!

    Das erste Mal in der TaD-Geschichte hatten wir den Eindruck, dass wir wirklich hart moderierend durchgreifen müssen. Wir möchten nicht, dass dies hier ein giftiger Ort wird, sondern dass alle aufgeschlossen und respektvoll miteinander umgehen.

    Die Situation ist für uns auch neu, damit müssen wir erstmal umgehen. 99 Prozent von euch brauchen sich übrigens NICHT angesprochen fühlen und für euch möchten wir diesen Ort möglichst angenehm gestalten.

    Aber wir werden künftig ein paar Regeln aufstellen müssen. Mit wachsender Reichweite unseres Casts wird das leider nicht ausbleiben.

    Die wichtigsten Regeln können wir euch aber jetzt schon nennen:
    – Bleibt bitte Ontopic. Also lasst uns über die TaD-Folge bzw. die besprochene Episode sprechen.
    – Bleibt bitte freundlich zueinander, geht respektvoll miteinander um, akzeptiert andere Meinungen, und begründet eure eigene.

    Wir werden künftig rigoroser löschen müssen, wenn diese Regeln missachtet werden. Bis auf Weiteres schalten wir alle Kommentare händisch frei – bitte habt ein wenig Geduld. Das werden wir in Kürze wieder aufheben.

    Wir lieben euch und bitten um Verständnis.
    Danke!

    Simon und Sebastian

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    1. Bridge 66

      Schade, dass so etwas notwendig geworden ist. Bisher war alles so schön, das soll auch so bleiben.

      LL&P
      Bridge

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      1. Simon

        Genau! Danke Dir, Bridge!

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    2. Florian

      Was ist den passiert? Hö hab nix mit bekommen?? Also ich will hier eh nur über Trek reden..
      1x hatt ich ne Frage zu Impfung weil einer von Euch auch J&J hatte wie ich .. hoffe das ist nicht gemeint gewesen das war aber vor ne paar Wochen..

      1. Simon

        Alles gut, Florian. 🙂 Nein, darum ging es gar nicht. Es geht um große Diskussionen, die hier in diesem Thread nichts verloren haben, weil sie nichts mit dem Thema zu haben. Kleinere Exkurse sind natürlich kein Problem. Keine Sorge.

        1
    3. Don

      Aha!?
      Da scheint mir ja dann so einiges krasses entgangen zu sein.

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      1. Nippel

        Keine Sorge, Don…
        Nichts wichtiges. Es ist nur das Problem, wenn der Lieblingspodcast Reichweite bekommt… Einige meinen, sie könnten im Alleingang die Welt verändern. Positiv oder negativ ist da immer die Frage und man tobt sich auf solchen Blogs gerne aus…

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  23. Asterix

    Moin aus Hamburg,
    Ich melde mich hier auf diesem Wege noch einmal. Ich bin durchaus positiv überrascht das Simon und Sebastian jetzt doch durchgreifen wollen und den Geist von Star Trek wieder in den Vordergrund stellen wollen. Ich bin ja leider hier auch schon das eine oder andere mal mit Sebastian mit Meinungsverschiedenheit auseinander gegangen. Aber nie im Streit oder mit bösen Worten. Jetzt hoffe ich das es hier alles gut und friedlich bleibt.

    Mfg Asterix

    1
    1. Simon

      Danke, Asterix! Und jetzt lasst uns das bitte alles hinter uns lassen. Weiter geht’s mit Tosk und Daft Punk!

      2
  24. Captain Benson

    Wahrscheinlich brauchen wir eine(n) Counselor ;-)…..

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    1. Captain Benson

      … oder einen Sonderbotschafter😉

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      1. Simon

        Aber nur, wenn der sein blaues Leibchen mitbringt.

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        1. Dominik

          Ich hab mir erst gerade einen Blauen Morgenmantel gekauft, der mich aussehen lässt wie Odan. Könnte nicht glücklicher sein. Nein, Foto folgt (nicht!) :))

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  25. Rod Fly

    Ich habe mal ne off topic Frage.
    Ich höre TAD auch gerne beim Kochen über mein Echo Dot. Grundsätzlich geht das, wenn ich die Folge aus die Spotify App auf den Echo Dot abspiele.
    Per Sprachbefehl erkennt die Alexa den Podcast nicht (Die Rückspultaste allerdings schon)
    Daher mal zwei Fragen, die mir vielleicht jemand beantworten kann.
    1. gibt es einen Podcatcher der (idealerweise per Sprachbefehl auf Echogeräte streamen) kann?
    2. Kennt jemand einen Befehl der TAD auf Echogeräten abspielt.
    “… spiele den Podcast Trek am Dienstag (Folge xy) auf Spotify“ funktioniert nicht.

    Danke im Voraus

    1. Simon

      Probier mal: „Spiele den Podcast Trek am Dienstag – Der Star-Trek-Podcast Folge xy auf Spotify“.

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      1. Rod Fly

        Danke Simon,
        leider kommt dann treckcast (der Nuschelpodcast)
        Dank weiterer Versuche
        habe ich jetzt auch die Lieder Dienatag Nacht von Feine Sahne Fischfilet und Wasteland von Laura Lee & the Jettes kennengelernt. 🤷…

        während ich das schreibe sage ich. „… spiele den Podcast Trekcast – der Star Trek Podcast auf Spotify“

        Jetzt rate mal was dann abgespielt wird… 🤣🤣🤣🙈

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  26. Roger

    Die Folge war ganz ok; kein Meilenstein der Trek Geschichte, aber kann man gucken.

    Wie ich in einem meiner Kommentare zu Emissary erwähnt habe, bin ich bei der Erstausstrahlung nicht weiter als zur Chula-das-Spiel-Folge gekommen. Danach war ich raus. Die etwas langatmige Tosk-Episode hat da sicher auch ihren Beitrag dazu geleistet.

    Mich hätte damals diese neue, unbekannte Welt des Gamma-Quadranten extrem interessiert und insofern wäre ich froh gewesen um weitere Einblicke, neue Gäste oder Exursionen der DS9-Crew auf der anderen Seite des Wurmlochs. In späteren Staffeln kam dies, und da fand ich auch zurück zu DS9, aber vorerst sollte ich bei TNG und dann vor allem bei VOY bleiben.

    Denn Voyager erlaubte eben genau dies: Die Entdeckung und Erforschung immer neuer Welten und Zivilisationen, welche bis dato noch unbekannt gewesen waren.

    Möglicherweise erklärt dies auch, warum für mich – völlig subjektiv gesehen – der Delta-Quadrat mit den Attributen „schrill-bunt-abgefahren-spannend“ assoziiert ist, während es beim Gamma-Quadranten eher „fad-farblos-öde“ ist. Auch wenn der Dominion-Handlungsbogen später einiges wieder gutmacht.

    Egal, weiter geht’s. Wünsche eine gute Woche. 🙂

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  27. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Schöne Folge. Obwohl, gewundert habe ich mich hier mehrmals. Da ist also der erste Besucher aus dem Gamma Quadranten. Er könnte ein Spion sein, er könnte zumindest wertvolle Informationen über unbekanntes Gebiet liefern, Sternenkarten. Aber statt dass der Chef persönlich Hallo sagt und das Schiff unter die Lupe nimmt, soll der Chief den Fremdenführer spielen und fertig. Joa, kann man machen. Die Sternenflotte hatte immer schon Nachholbedarf bei Strategie.

    Und dann kommt jemand mit überlegener Technik, legt mal eben die kompletten Schilde lahm. Und, was folgt? Ach, passiert schon nix.

    Die Sache mit dem Waffenschrank kann ich mir so notdürftig erklären: es war eine Falle von Odo. Wer unberechtigt nach Waffen fragt wird an diesen Schrank gelockt, wo Odo nur noch rumzuhängen braucht.

    Menschenjagd ist ein trauriges Thema. Das ist offensichtlich auch auf der Erde nicht nur ein historisches Geschehen, an manchen Grenzen scheint das heute noch gewisse Leute anzulocken. Und in Literatur und Film scheint es auch viele Leute zu faszinieren. Das Millionenspiel hattet ihr ja angesprochen (da sollen sich damals sogar Leute gemeldet haben, die daran teilnehmen wollten, als Gejagte und als Jäger). Auf der Wikipedia Seite dazu gibt es eine kurze Liste mit weiteren Werken zu dem Thema. Mir fiel noch die Predator Reihe ein. Und wie ist es mit Egoshooter Spielen? Klar, alles nur virtuell und Phantasie. Aber verkauft sich offenbar gut.

    Und was war jetzt mit dem Dabo Girl? Wozu war die Szene da? Hätte man das nicht mit dem Hauptplot verknüpfen können, so etwa „sittenwidrige Verträge“ und „sittenwidrige Bräuche“ gelten beide nicht? Aber nein, wieder kommt der Hinweis auf die erste Direktive. Ich denke, die gilt nur für Eingriffe in die Entwicklung fremder Kulturen?

    Die Sprachanalyse ist wohl nicht perfekt. „Tosk“ bedeutet doch offensichtlich soviel wie „Beute“ oder „Prey“?

    Worauf bezog sich eigentlich die Bemerkung mit den „Ureinwohnern“ in eurem Podcast? Das habe ich irgendwie nicht verstanden.

    Solide Star Trek Kost, kein Ausreißer, aber für die Botschaft gebe ich gerne den Daumen hoch.

  28. Michael Kleu

    Die Folge hat mich nicht vom Hocker gehauen, aber gut unterhalten.

    Was mich gerade umtreibt, ist die Frage, weshalb DS9 1994 bei mir nicht wie eine Bombe eingeschlagen hat. Ich weiß noch, dass ich es geguckt habe und auch manches ganz cool fand, aber heute, beim ersten systematischen Ansehen, bin ich geradezu begeistert, obwohl ich erst im letzten Drittel der 2. Staffel bin und es später ja nochmal besser werden soll.

    Bei der Erstausstrahlung bin ich 15 gewesen, was natürlich ne Weile her ist. Aber auch bei den späteren Wiederholungen habe ich immer wieder mal reingeschaut. Ich kann mich aber an so gut wie keine Folge erinnern. Bisher habe ich mich nur an Folgen mit dem großen Nagus erinnert.

    Ich kann mir das alles nicht erklären, aber – um mal wieder die Kurve zu Captive Pursuit zu bekommen – ich bin gerade richtig drin in der Serie und auch diese Folge hat ihren kleinen Beitrag dazu geleistet.

  29. BjoernHH

    Moin Jungs!

    Zu den schönsten Filmen von Colm Meaney:

    Ihr hattet ja The Commitments schon erwähnt. (Toller Film, in einer Nebenrolle als Gitarrist Glen Hansard, der später mit dem Film „ONCE“ den großen Durchbruch als Musiker hatte und heute einer meiner Lieblingskünstler ist.)

    Zurück zum Thema: The Commitments ist der erste Teil einer inoffiziellen Trilogie von drei Romanen von Roddy Doyle über Dublin.
    Den zweiten Teil „The Snapper“ hattet Ihr nach meiner Erinnerung sogar im Podcast erwähnt.
    Der oben schon genannte „Fish & Chips“ ist der dritte Teil.
    Und alle Filme mit Colm Meaney!

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  30. Don

    Moin!

    Unsere Familie hatte in den 90ern einen Sprachroboter und da hab ich auch mal getestet, wie der wohl „Mein lieber Herr Gesangsverein.“ übersetzt. Heraus kam: „My dear Mr. song union.“
    Das wurde dann ein geflügeltes Wort bei uns.

    Herr Sitzgurt? Bei Diether Krebs‘ Sketchshow „Voll daneben“ gab es immer die Serie „Pit Cock – des Teufels Steuerknüppel“, unter anderem mit Sitzgurt Solbach.
    https://www.youtube.com/watch?v=4jRjMnsL1V0

    Milester – bester Mann!

    „Isser mit der Rübe an die Kante gerempelt.“ 😄
    Spock hätte es nicht besser sagen können.

    Tosk klingt hier wie der Caretaker aus „Voyager“, der auch ständig darauf hinweist, dass er keine Zeit hat.

    Interessant, ich dagegen finde Flughäfen langweilig, nervig und v.a. zeitraubend. Ich bin immer froh, wenn ich da wieder weg bin.

    Colm Meaney gehört zu den Schauspielern, die alles spielen können. Ich fand ihn z.B. auch toll als Barkeeper in „Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam“. Selbst bei eher mauen Produktionen wie der Fortsetzung von „Vom Winde verweht“ sticht er noch heraus.
    Er gehört so in eine Liga wie Harry Dean Stanton und M. Emmet Walsh.

    Die Tatsache, dass Odo da im Sicherheitsknotenpunkt auf der Lauer lag (bzw. hing), lässt aber den Schluss zu, dass Tosks Recherchen, wo sich die Waffen befinden, wohl doch irgendwie einen Alarm ausgelöst haben.

    Vielleicht stellt das Bild ja B’hala dar?

    Wenn Tosk doch NIE Straftaten begehen würde, warum wurde er auf DS9 genau beim Begehen einer solchen in flagranti erwischt?

    Ja, Daft Punk oder:
    https://www.youtube.com/watch?v=P_ukfGAd8T4

    Wie Odo da langsam schlendert, sich zu Sisko umsieht und dann auch so weitermacht, finde ich ganz furchtbar dargestellt. Ich halte René Auberjonois für einen großartigen Schauspieler, aber hier hatte er wohl einen schlechten Tag.

    Fazit?
    Boah, das war alles wirklich sowas von öde. Ich habe mich, genauso wie Sebastian, tödlich gelangweilt. Daumen runter!

    „Am Anfang wurde uns erzählt, da soll es so viele Konflikte geben.“
    => Ja, erzählt wurde es. Aber es war nie so! (Außer mal ansatzweise im Pilotfilm.) Die sind alle fast von Anfang an eine zusammengeschweißte Gemeinschaft, in der man hin und wieder mal ein bisschen diskutiert, aber das wars dann schon.
    Ein wirklicher Konflikt wird erst, ganz nach Roddenberryscher Art, von außen hineingebracht: in der Folge „Dramatis Personae“.

  31. Lisa

    2 neue Gedankengänge, die durch das Hören dieses Podcasts in mir angeregt wurden:

    1. STIMMT! DS9 ist ein Space-Motel, auch wenn viele Reisende auf ihren Schiffen bleiben… den ein oder anderen Passagier mit komfortabler Umsteigezeit wird es geben. (Nebengedanke: Auch wenn nur 6 Schiffe pro Woche kommen… hä? Das ist wohl wirklich am Hintern der Welt und die Kunde über die Sensationsentdeckung hat sich noch nicht genügend durchs All getratscht, dass der Klondike-Rausch erst noch auf dem Weg ist. Oder die Alpha-Piepel im 24. Jahrhundert sind einfach so ultracool drauf, dass sie sagen „Gamma-Quadrant? Okaaay…. nice, aber warst du mal auf Wrigleys Pleasure Planet? Alter, die machen ihren eigenen Craft-Gin!“)
    Also…. Hotel…. wer macht da eigentlich das Housekeeping und den Empfang bei 300 Leuten auf der Station? Okay, es ist die Zukunft, vielleicht läuft da alles automatisiert, dass man den Schlüssel am Automaten zieht und die superunbequemen Betten sich selbst beziehen wie bei Mr. Burns. Aber irgendwie schmecke ich da eine komplett parallel laufende Serie raus, die ganz eigenständig läuft: „Star Trek: Fawlty Towers“. Ich sehe da Morn in einer der Hauptrollen! Und Garak macht die Gardinen.

    2. Ihr habt darauf hingewiesen, dass O’Brien sagt, die Hauptmission ist jetzt, das Wurmloch zu bewachen (nix mehr mit Blauhelm-Einsatz für Bajor). STIMMT! Und ist das nicht eigentlich total merkwürdig, dass das keine personellen Konsequenzen hat? Ich meine, man braucht doch jetzt ein paar ganz andere Skills für diese veränderte Mission? Auch mehr Diplomaten vielleicht für die zu erwartenden Erstkontakte zu unbekannten Zivilisationen (denn wir sind ja noch auf der Maxime, dass die Vereinigte Föderation der Planeten eine Institution zur Förderung des intergalaktischen Friedens ist, auch wenn deren Exekutivarm, die Sternenflotte, eine militärische Organisationsform hat)? Die einzige Erklärung, die mir da einfällt ist, dass Starfleet Command denkt: Hey, diese fortgeschrittenen Angestellten, die wir da mit unserer Akademie ausbilden, die sind so komplett ausgebildet, dass sie eigentlich alles können. Wahnsinn, diese Leute kann man einfach überall reinschmeissen, die kriegen alles hin. Gerade dieser Doktor Bashir, der war ja der Zweitbeste seines Jahrgangs, der wird das als einziger Arzt der Station super hinbekommen, der braucht garkeinen beigeordneten Exobiologen, Zellen sind Zellen. Das passt schon.
    Irgendwie hat man da auch das schlechte Gefühl, dass dem stationierten Stamm-Personal mit einem Schlag ein Haufen neuer zu erledigender Aufgaben aufgebunden wurde, die nicht Teil der ursprünglichen Jobbeschreibung war, z.B. Schiffsreparaturen und Instandhaltungsarbeiten für das technische Personal (also O’Brien), Patrouillenkoordinationen für Kira, Publikation der Wissenschaftsfunde für Dax etc etc. Aber vielleicht wird das mit saftigen Zulagen abgefedert? Wer weiß, wer weiß.

    Sorry für den langen Text, aber diese Gedankenketten mussten raus.

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  32. Zum Thema O-Ton/Synchro: „Bejtschor“ und „Bejtschorens“ tut in den Ohren einfach weh, wenn der Rest eures Podcasts auf Deutsch ist. Bitte tut uns den Gefallen und sagt einfach „Bajor“ und „Bajoraner“. Wir wissen inzwischen alle, dass euer Englisch toll. 😄

    Ihr sprecht ja kn TOS/TNG auch nie von „Romjulens“, „Ändoriens“, „Walkens“ und auch selten von „Klingens“. 😉 Bitte erspart uns daher auch die „Bejtschorens“.

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