Trek Nights #16: Susanne und Mary Sue

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Trek am Dienstag haut die insgesamt 300. Sendung raus – das muss gefeiert werden! In der Holo-Parkanlage begegnet die sensationelle Susanne den feierlustigen Podcastern Simon und Sebastian. Mit einem Bier (oder drei) bewaffnet entfaltet sich ein Gespräch über frühe Trek-Erfahrungen, (mittel-)alte, seriöse Männer und Büro-Erlebnisse mit einem der Podcaster bis hin zum kreativen Ausleben des Fan-Seins, denn Susanne ist seit vielen Jahren Autorin von Fanfiction. Sie erzählt nicht nur von den Beweggründen dieser Kunstform, sie klärt auch die Herkunft der berüchtigten Mary Sue.

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Four Forward

    Erstmal Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum eures Fantastischen Podcasts. 😃🎉🎈🎊
    Da ich ein sehr Harmonie bedürftiger Mensch bin hat mir diese Folge besonders gut gefallen. 😊
    Wenn ein Mensch auf irgendeine Weise kreativ tätig ist sollte man ihm schon allein dafür Respekt zollen. Negative Kritik kommt oft von Menschen die weniger oder gar nicht kreativ sind.
    Viel Spaß habe ich auch immer an Ausflügen in die 80er Fernsehwelt.
    Mir hat damals auch Galactica besser gefallen als Star Wars… 🤭
    Viele Grüße, auch an euren Gast Susanne. Euer Frank

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  2. Freddie

    Glückwunsch zu 300 Folgen! Da könnt ihr wirklich stolz drauf sein. Egal was in der Welt passiert – es ist eine beruhigende Konstante, das jeden Dienstag eine neue Folge von euch kommt. Danke dafür!

    Susanne, wenn du bei X-Files die „Andere Wahrheiten“-Folge mochtest, gib den späteren Staffeln unbedingt eine Chance. Da haben sowas später öfter in die Serie eingebaut und da gibt es noch ganz tolle Folgen in der Richtung, z.B. Bad Blood, Dreamland, Small Potatoes, Post Modern Prometheus… auch in den neuen Staffeln gibt es wieder zwei großartige Folgen vom „Jose Chung“-Autor. Ich finde die späteren X-Files sehr unterschätzt.

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    1. Susanne

      Ich habe die ganz neuen tatsächlich gesehen und fand die mit dem automatisierten Restaurant super – ich dachte allerdings, sie würden die ganze Folge über nicht reden. Das hätte mir noch ein bisschen besser gefallen. Und ja: Ich habe hier noch die ganze Blu-ray-Box mit 9 Staffeln stehen 😀 Das kommt noch!

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  3. Nippel

    Es war eine tolle Sonderfolge zum 300sten Jubiläum! Einen angenehmen Gast habt ihr da gehabt..! War schön Euch zuzuhören, wie Ihr so abgedriftet seid in die Jugend, Akte X und Konsorten… Sowas gehört auch zu Star Trek dazu!

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    1. Susanne

      Ich freu mich, dass dir das Abgedrifte nicht zu anstrengend wurde 😀 Und über das »angenehm« auch!

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      1. Nippel

        ABER! Apocalypse Now musst Du noch anschauen… Wenn’s nach mir geht, die Redux Version. Und wenn der Akt mit dem französischen Camp kommt, sollte man mindestens zwei Gin Tonic intus haben! 😉

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        1. Susanne

          LOL, ich merk’s mir! XD

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  4. Bridge 66

    Hallo Trek (K) nights,

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur 300 (wirklich? WOW!!!) Folge.
    Mit jedem Jubiläum, ja eigentlich jede Woche, staune ich immer mehr darüber, daß Ihr das immer noch so konsequent und pünktlich durchhaltet und daß Ihr immer noch vor Ideen sprüht und (scheinbar) nicht müde werdet. Alle Daumen hoch 👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍

    Auch vielen Dank an euren interessanten Gast. Endlich weiß ich, was es wirklich mit „Mary Sue“ auf sich hat. Bisher hatte ich nämlich immer nur so schwammige Erklärungen gefunden, aus denen ich nicht recht schlau geworden bin.
    Weiter so, ich freue mich auf viele weitere Trek Nights und alles andere, was Ihr noch so raushauen wollt.

    LL&P
    Eure Bridge

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  5. chrysomeles

    Ich bin mir ja recht sicher, dass es (noch?) keine Slash-Fiction zu TaD gibt, aber weil ihr euch ja fragtet, vielleicht besser nicht so?

    „Das Spätsommergewitter hatte zwar die Hitze aus Lüdenscheid gewaschen, aber Sebastian fühlte noch immer diese Hitze in sich, dieses Glühen. Er stand am Fenster, doch er sah nicht hinaus, nein, sein Blick folgte den Regentropfen. Wie Schweißtropfen erschienen sie ihm, salzige Schweißtropfen, so wie sie womöglich auch heute wieder weit entfernt in Franken flossen, dort, wo Simon seinen Körper regelmäßig stählte und damit auf fast beunruhigende Weise immer männlicher formte.

    Es war die Zeit kurz vor der nächsten Aufnahme. Wie immer in den letzten Tagen hallte Milow durch die Wohnung, fordernd:

    „Ayo, I’m tired of using technology
    Why don’t you sit down on top of me?
    Ayo, I’m tired of using technology
    I need you right in front of me…“

    Sebastians Finger glitten gleichzeitig liebevoll, aber auch sehnsüchtig über die Tasten der Stereonlage. Gleich neben der Rückspultaste fanden sie den Pauseknopf, Milow verstummte.

    Auf dem Weg zum Mikrofon, im Regal, stach ihm wieder diese eine DVD ins Auge, „Pumping Iron“ – inzwischen hatte er sie so unzählige Male gesehen. Und immer diese Frage im Kopf: „Wenn er doch ständig umzieht, warum nicht zu mir?“

    …und so weiter und so fort – sorry 😂

    Sehr schöne Folge nebenbei – mit ganz wunderbaren Abschweifungen und toller Dreierkombination 😊

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    1. Christian

      „Die sexuelle Energie in diesem Raum ist nicht auszuhalten…“

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  6. Susanne

    Das ist wertvolles Gold!!! 😊

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  7. Michael from Outer Space

    Hallo allerseits!

    Susannes Begeisterung für Kriegs- bzw. Antikriegsfilme teile ich, wahrscheinlich weil mein Opa Wehrmachtssoldat und meine Oma (also seine spätere Ehefrau) im BDM war. Mich faszinierten schon als 7- oder 8-jähriger Junge die Themen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, obwohl ich damals nichts davon verstehen konnte. Ich war trotzdem wissbegierig und fragte meine Eltern, wieso auf den alten Briefmarken aus dem Nachlass meines Opas derselbe Mann (Adolf Hitler) abgebildet war wie in Filmen, die im Fernsehen liefen.

    „Jagd auf Roter Oktober“ habe ich mir vor ein paar Monaten nochmal angeschaut und fand ihn mittelgut. Klar, Sean Connery und Alec Baldwin ziehen als Superstars, aber die Story ist für mich nicht ganz überzeugend. Demgegenüber steht „Crimson Tide“ mit Gene Hackman und dem von mir heiß geliebten Denzel Washington und DER packt mich trotz seiner Schwächen immer wieder aufs Neue. Von allen U-Boot-Filmen, die ich kenne, steht „Crimson Tide“ zusammen mit „Das Boot“ unangefochten an der Spitze. Kriegsfilme, die zwar Spielfilme sind, aber fast den Charakter einer Dokumentation besitzen, mag ich auch sehr, v. a. „A Bridge Too Far / Die Brücke von Arnheim“ und „Tora! Tora! Tora!“. Die gucke ich tatsächlich ein Mal pro Jahr, wenn möglich in der Woche des jeweiligen Jahrestages (z. B. dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember). „Der Untergang“ (der wahrscheinlich beste deutsche Kriegsfilm) muss natürlich auch erwähnt werden.

    DS9 ist bestimmt auch deswegen meine liebste Star Trek-Serie, denn die Realitätsbezüge und Ähnlichkeiten zu Kriegen wie dem Zweiten Weltkrieg und dem Vietnamkrieg treten an vielen Stellen deutlich hervor. In den Episoden gegen Ende der Serie entsteht im Hauptquartier des Dominion auf Cardassia Prime meiner Meinung nach eine ähnliche Atmosphäre wie im Führerbunker im Garten der Reichskanzlei in „Der Untergang“ und auch der Kriegsverlauf weist Parallelen zum Zweiten Weltkrieg auf.

    „Apocalypse Now“ mochte ich lange Zeit nicht so sehr, aber in den letzten Jahren lernte ich ihn, wahrscheinlich auch durch Podcasts wie „Second Unit“, ganz neu zu schätzen. Der Film fängt das Grauen des Vietnamkriegs meiner (sehr weit vom realen Krieg entfernten) Ansicht nach hervorragend ein. Seine absurde Produktionsgeschichte toppt sogar die von „Star Trek: The Motion Picture“ und das will was heißen! Der junge Harrison Ford mit seiner 70iger-Jahre-Brille zaubert mir außerdem ein Lächeln aufs Gesicht und das ist ja auch schön.

    Über Tom Clancys Romane kann ich nicht urteilen, weil ich sie nie gelesen habe! 😉

    War schön, euch mit eurer Gästin Susanne über Off-Topic-Themen quatschen zu hören.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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