#226: Cost of Living (TNG 5.20)

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20. April 1992:
Der kleine Alexander Rozhenko testet fortwährend die von Vater Worf gesetzten Grenzen und treibt diesen zur Weißglut, während Deannas Mutter Lwaxana auf gegensätzlichem Kurs unterwegs ist: Sie möchte den Sänger der Toten Hosen heiraten, was jede Menge Zwänge mit sich bringt. Ein Besuch der clownesken Parallax-Kolonie könnte beiden helfen. Simon und Sebastian drehen durch. Stardust!

In Deutschland: Hochzeit mit Hindernissen, ausgestrahlt am 2. Mai 1994.

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Kai

    HE-Man war das mit dem Stardust
    Folge 1

    Ohh direkt aufgelöst 😉

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    1. Simon

      Trotzdem: Respekt!

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  2. Florian

    Maus und Kleines! Nennt Ihr euch jetzt immer so ?? 🙂

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  3. Lisa

    Ihr Mäuse, vielleicht solltet ihr mal wieder einen Internationalen Frühschoppen aufnehmen in Anbetracht eurer epischen und äußerst unterhaltsamen Abschweifungen??

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  4. Mo

    Die deleted scene mit Troy und Worf war der Zeit ein klein wenig voraus. Sie hatte für mich starke DS9-Vibes. Vielleicht eines der ersten Zeichen dafür, was man machen wollte, sich aber nicht traute, da eine TNG-Episode wie eine TNG-Episode zu sein hat. Wie beim Kuchenbacken musste das Rezept eingehalten werden mit der entsprechenden Menge Science-Fiction und nicht zu viel Charaktertiefe.

    Musikalisch klingt übrigens der letzte Logbucheintrag (kurz vor der geplanten Trauung), auch stark nach dem DS9-Thema.

  5. Kleiner Bruder

    Hallo Ihr Armen!

    Diesmal habt ihr euch ganz schön quälen müssen. Da funktioniert ja keine einzige Story in der ganzen Folge!
    Der Lwaxana/ Campio- Part nicht (habt ihr ja gut begründet). Der Stardust-Part nicht („Etwas frisst unsere Lebenserhaltung auf!“ „Ja, dann forscht mal schön“ und: „Hilfe, meine Topfpflanze hat Blattläuse“ „Kein Problem, wir bringen sie in den Garten, dann gehen die Läuse zu ihren Kumpels auf die anderen Pflanzen“). Und der Worf/Alexander- Part auch nicht (er könnte mit seinem Sohn auf dem Holodeck Monster schnetzeln, statt dessen heißt es „Sei pünktlich zu Hause, sitz gerade, iss deinen Teller leer!“ Sieht so klingonische Erziehung aus?). Ebenso die Parallax- Welt (sie ist weder ohne Regeln noch lustig noch kindgerecht). Und alles zusammen sieht aus wie Würstchen im Tee.

    Übrig bleiben ein paar Lwaxana/ Alexander- Momente und ein paar lustige Szenen und Sprüche (die ich jetzt, nach dem Hören dieser Folge, schon wieder vergessen habe). Und die Parallele zwischen der jetzt allein stehenden Majel Barret und Lwaxana. Das allerdings wirkt, als ob das kein Zufall gewesen wäre.

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  6. Bridge 66

    Also, zumindest kann ich Picard voll verstehen, wenn er Lwaxana an jemand anders übergeben will – so wie die in der Vergangenheit hinter ihm her war…

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  7. Michael from Outer Space

    Hallo Simon, Hallo Sebastian!

    Vielen herzlichen Dank für eueren Podcast! Gerade in dieser Zeit, in der schlimme Neuigkeiten wie Hagelkörner auf uns niederprasseln, stellt „TEE-AHH-DEE“ für mich einen Quell der Freude dar.

    „Wir machen mal ne‘ kurze Folge!“ sagten sie und quatschten danach über Käsebrote, Schulkameraden, Lehrerinnen mit Mundgeruch, He-Man-Hörspiele und anderen Off-Topic-Kram. Ihr seid in dieser kurzen Folge auf knappe zwei Stunden gekommen. Darf ich damit rechnen, dass euere zukünftigen Podcasts zweieinhalb Stunden lang werden? Dagegen hätte ich nichts einzuwenden, finde es aber interessant. In der TaD-Urzeit (1. Staffel TOS) hattet ihr mal einstündige Podcasts angestrebt.

    Lwaxana nervt mich mit ihrer typischen Art in den meisten Episoden, in denen sie auftaucht. Sympathisch ist sie mir nur, wenn sie das ablegt und sich „normal“ und nachvollziehbar verhält, so wie in „Half a Life“. Damit erinnert sie mich etwas an Neelix. Die beiden hätten bestimmt gut zusammengepasst!

    Schade finde ich, dass Alexander in DS9 zu einem Comic Relief verkommt. Sein Charakter hätte bestimmt mehr hergegeben, z. B. einen „klingonischen Jake Sisko“, der im Gegensatz zu seinem Vater kein Krieger werden, sondern einen anderen Beruf ergreifen möchte.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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  8. Roger

    Hallo zusammen

    Die deutschen Titel der 5. Staffel erinnern mich zum Teil an die Titel einiger „Lustigen Taschenbücher“. So hätte „Hochzeit mit Hindernissen“ gut auch zu einer Story über Onkel Dagobert und Gitta Gans gepasst, „Ein missglücktes Manöver“ tönt irgendwie nach Donald Duck , „Ungebetene Gäste“ nach Panzerknacker und „Eine hoffnungslose Romanze“ könnte auf fast alle Disney-Figuren aus dem LTB zutreffen. 🙂

    Ich habe mich bei dieser Episode gut unterhalten. Mir gefallen die Comedy-Elemente sehr und es geht mir diesbezüglich nur selten in TNG zu weit. Die B-Story hatte ich völlig vergessen, was aber durchaus angemessen war… Das hatte sowas von nix mit der A-Story zu tun, dass es schon fast weh tat beim Zusehen. Ich meine: Am Schluss sind ja alle auf dem Schiff in Atemnot, am Herumhecheln, es wird dramatisch, fast alle dösen weg… das müsste ja auch auf Lwxana zutreffen, auf Alexander, auf Campio und seinen Companion, auf Mr. Homm… davon kriegen wir aber nix zu sehen, wir hören nichts darüber und es wird überhaupt nicht thematisiert. Sehr surreal, das Ganze.

    Unterhaltsame Besprechung gewesen, vielen Dank.

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  9. Florian

    ich mochte diese Episode nie. Eher schon würde ich sagen eine der schlimmsten Trek Episoden überhaupt. Das iat aber nur meine Meinung weil A Lawxana zu meinen ungeliebtesten Charaktären überhaupt gehört ( Die Sind Wesley,Keiko,Lawxana,Icheb,Jake S, Troi) und dann das ganze Setting total bescheuert war und alles mega öde schlimmer als Kraft der T. Aber Euer Cast dazu war so geil das ich die Folge leider trotzdem nochmal gucken muss 🙂

  10. Anarch

    Wie Bridge und Michael f.o.s. münzte ich Picards fieses „die Olle geb ich sehr gerne weg“ auf die ersten Begegnungen mit Mrs. Troi. Während wir ihren Wandel von der sexuell übergriffigen Stalkerin zur empathisch melancholischen Vereinsamten aber wahrgenommen haben, ist in Picard und Co. noch der alte Eindruck verhaftet.
    Ehrlich gesagt finde ich das sehr realistisch. Bei extremen ersten Eindrücken bleiben die doch oft lange bestehen. Sie hat ja nicht viele Gelegenheiten zu zeigen, dass sie sich geändert hat. Und so manche verletzte Mimik, die wir mitkriegen, kriegt die Besatzung nicht mit.
    Mir ist sie über die Jahre hinweg auch ans Herz gewachsen.

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  11. Joe

    Hi zusammen. Ich finde es etwas schade, daß Ihr Picard und Rikers Gespräch so abstraft, in dem Picard seine Begeisterung zum Ausdruck bringt, Lwaxana „unter die Haube zu bringen“. Zum einen sind die beiden hier mal etwas lockerer, wobei Ihr der Crew quasi im selbem Atemzug vorwerft, immer so steif zu sein. Zum anderen ist das kein bierernstes Gespräch, sondern auch etwas humorvolles Gequatsche zwischen Freunden. Und zum dritten, auch wenn Picard das sicher nicht ausschließlich spaßig meint, sondern wirklich erleichtert ist, so kann man ihn doch verstehen. Lwaxana ist ein cooler Charakter, aber daß Picard von ihr genervt ist kann man doch auch nachvollziehen.

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  12. Christian von 2021

    Hallo zusammen,

    ich kann mich mal wieder in den bisherigen Einlassungen im Blog größtenteils wiederfinden, muss aber tatsächlich zugeben, dass ich mit der Folge deutlich gnädiger umgehe – ich finde sie tatsächlich immer noch „sehr lustig“, wie mein 1993er Alter Ego! 🙂

    Ich finde, man kann die dieswöchige Holodeck-Welt (wie das bei sehr vielen Holodeck-Welten der Fall ist) als eine Art Kommentar, Analogie, Metapher (? ich bin in den germanistischen Fachbegriffen nicht so zuhause… hatte aber auch nie Deutsch-LK, Simon! :)) sogar schon in der 11 abgewählt damals…) o.Ä. verstehen. Sie so für bare Münze zu nehmen und dann mit Begriffen wie „kindgerecht“, „creepy“ usw. anzukommen, ist – abgesehen von der damit einhergehenden Prüderie, aber gut, wir sprechen ja auch von einer amerikanischen Serie… – nicht unbedingt zielführend.

    Ähnlich wie Simon kann ich Alexander als Figur durchaus etwas abgewinnen – über die schauspielerischen Fähigkeiten von Brian Bonsall kann man streiten, aber man muss sie auch im Kontext vergleichbarer = gleichaltriger Kolleg*innen ihrer Zeit sehen – wirklich gute Kinderdarsteller*innen sind (und waren) extrem selten, weil einfach die Erfahrung in der Regel nicht so groß ist wie bei Erwachsenen. Es gibt dann seltene Fälle von Naturtalenten, die dann aber nach der Pubertät auf einmal nicht mehr so „performen“ können und dann auch einen anderen Beruf ergreifen. Aber zurück zur Figur: er übernimmt quasi die Funktion von Wesley als „kid on board“, agiert aber (da er ja auch viel jünger als dieser ist) viel „kindlicher“, und die Zusammenstellung mit Worf birgt natürlich viele Möglichkeiten. Werden diese auch immer voll und sinnvoll ausgenutzt? Sicher nicht, leider. Aber gerade ab dieser Folge wird er immer selbständiger als Figur und kann seinen Charme spielen lassen („the higher, the fewer“ direkt in Worfs Ohr, die „ha“ -„HA“ – Reaktion auf Deanna in der Szene, die wie eine Fuge anmutet – man möge mir diese musiktheoretische Anspielung durchgehen lassen).

    Fazit: bei mir Daumen hoch, mit ernstzunehmenden Zuckungen in die Mitte 😉

  13. Michael Kleu

    Das mit den Eltern als gemeinsamer Feind ist großartig. Das ist sofort bei mir hängengeblieben als ich es gesehen habe.

    Insgesamt fand ich die Folge ganz ok.

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