#210: Disaster (TNG 5.05)

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21. Oktober 1991:
Die Höllenfahrt der Enterprise! Das Schiff rammt so heftig ein Dingsbums, dass die Handlung in fünf Stränge zersplittert: Jean und Worf stellen sich im Turbolift und in Ten Forward ihren größten Ängsten, Beverly und Geordi spielen MacGyver, Bill und Data stecken in einem freakigen B-Movie fest – und Deanna wächst über sich hinaus.

In Deutschland: Katastrophe auf der Enterprise, ausgestrahlt am 5. April 1994.

Dieser Beitrag hat 26 Kommentare

  1. Benjamin

    Hallo ihr zwei, da hat mal wieder jede Menge Spaß gemacht 🙂
    Interessant wie da das Empfinden auseinandergeht. Ich hatte die Episode immer als Todesstoß für Deanna in Erinnerung, denn… wenn Worf als Brückenoffizier lernen muss wie man ein Kind zur Welt bringt, dann kann man wohl von einer nicht Brückenoffizierin erwarten, dass sie grundlegende Zusammenhänge von Materie und Antimaterie begreift. „Antimaterie ohne Kraftfeld ist schlecht“ sollte Grundschulwissen sein.
    Ich bin auch kein KFZ Mechaniker und weis, dass man nicht mit einem Feuerzeug in den Tank leuchten sollte.
    Ich finde Deanna hat sich in dieser Episode absolut disqualifiziert.

    1. Michael from Outer Space

      Hallo Benjamin!

      Ich stimme dir teilweise zu. Troi hat als Lieutenant Commander einen der höchsten Ränge inne, aber in der Folge wirkt es, als hätte sie in ihrem Leben noch nie einen Befehl gegeben. Wie wird man in der Sternenflotte zum *Lieutenant Commander* befördert? Setzt das nicht ein absolviertes *Kommandotraining* voraus? Worf und Dr. Crusher sind auch keine Techniker, sondern Sicherheitschef bzw. Chefärztin. Trotzdem kommandieren sie ihre Leute und können im Notfall das Kommando übernehmen. Disqualifiziert hat sich Troi meiner Meinung aber nicht. Nur die Bedeutung ihres Ranges ist mir schleierhaft.

      LL&P
      Michael from Outer Space

      P.S.: Den Spruch „Das Schokoauto hätte gehupt.“ finde ich großartig! 🤣🤣

      1. Ronnsen RD

        Moin Michael,

        „Wie wird man in der Sternenflotte zum *Lieutenant Commander* befördert? Setzt das nicht ein absolviertes *Kommandotraining* voraus?“

        Beim „Lieutenant Commander“ wohl noch nicht, sondern erst beim „Commander“. Da gibt es dann die Prüfung zum Brückenoffizier.
        https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Pr%C3%BCfung_als_Br%C3%BCckenoffizier

        Obwohl ich mich dann frage, warum Data dann in „Redemption II“ die Sutherland befehligen konnte, obwohl er „nur“ Lieutenant Commander“ war… aber naja, da waren wohl seine 26 Dienstjahre ausschlaggebend.
        Dass Worf, Geordi und Crusher das können, liegt wohl daran, dass sie als „Abteilungsleiter“ schon eine Art von Kommandoposition inne haben. Deanna hat aber keine Leute unter sich, von denen wir wissen (obwohl es wohl doch mehrere Psychologen an Bord gibt/geben müsste).

        In der Situation in der Folge hier war Deanna zwar ranghöchster Offizier, ABER trotzdem nicht in der Kommandokette und hätte daher nicht das Kommando übernehmen dürfen, wie Ron Moore auch selbst eingeräumt hat:

        „Moore noted that following modern naval procedure, Deanna Troi should not have been in the chain of command to take over the bridge in a crisis. He decided to bend the rules for the sake of drama.“

        „Moore bemerkte, dass Deanna Troi nach dem modernen Marineverfahren nicht in der Befehlskette gewesen sein sollte, um die Brücke in einer Krise zu übernehmen. Er beschloss, die Regeln aus Gründen des Dramas zu biegen.“

        https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Disaster_(episode)

        1. Michael from Outer Space

          Hi Ronnsen!

          Danke für die Links und deine Bemühungen. Leider löst das nicht mein Problem mit Deanna Trois Rang.

          Die Prüfung bzw. Qualifizierung zum Brückenoffizier ist aber nicht gleichbedeutend mit einem Kommandotraining, oder? Die Krankenstation, der Maschinenraum, die Shuttlehangars, die Transporterräume, die Frachträume usw. sind nicht auf der Brücke, aber trotzdem hat dort eine Offizierin / ein Offizier das Kommando.

          Ein ‚Commander‘ ist laut dem Wörterbuch ‚Oxford Advanced Learner’s Dictionary‘ (und nach meinem Verständnis)


          1 a person who is in charge of sth, especially an officer in charge of a particular group of soldiers or a military operation
          2 an officer of fairly high rank in the British or American Navy
          3 a London police officer of high rank

          Im englischen Wikipedia-Artikel zum Rang des ‚Lieutenant commander‘ steht:
          „A lieutenant commander is a senior department officer or the executive officer (second-in-command) on many warships and smaller shore installation, or the commanding officer of a smaller ship/installation.“

          Troi ist in ihrer Funktion als Lieutenant Commander also ‚in charge‘, d. h.: sie hat das Kommando über einen Teil der Enterprise bzw. ihrer Crew! Worf bekleidet in DS9 ebenfalls diesen Rang und kommandiert (ich glaube sogar mehrmals) die Defiant. Uhura ist in TOS und TAS ’nur‘ Lieutenant, übernimmt aber zwei Mal (einmal in einer TOS-Folge, deren Titel ich nicht herausfinden konnte) und einmal in der TAS-Folge ‚Bem‘ das Kommando über die Brücke der Enterprise. Welche Art von ‚Commander‘ ist Troi, wenn sie nie das Kommando übernimmt? Wieso gibt die Sternenflotte ihr diesen Rang, obwohl sie keine Befehlsgewalt besitzt? Es ergibt für mich keinen Sinn. Wieso hat man sie nicht von Anfang an so geschrieben, dass sie zwar Kommandobefugnisse besitzt, aber vielleicht noch wenig Erfahrung damit hat?

          Ja, Troi sollte ihren eigenen Stab mit Psychologinnen und Psychologen/Therapeutinnen und Therapeuten haben! Gerade nach Ereignissen wie in ‚Q Who‘, ‚The Best of Both Worlds‘ und ‚Disaster‘, bei denen das ganze Schiff in Gefahr gerät und Besatzungsmitglieder getötet werden, muss es viele Crewmen geben, die hinterher eine entsprechende Betreuung nötig haben. Die Bundeswehr und die Polizei beschäftigen ja auch Fachpersonal für solche Fälle. Auch hier wird das Potential, das der Charakter Deanna Troi bietet, einfach nicht ausgeschöpft.

          LL&P
          Michael from Outer Space

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          1. Ronnsen RD

            Du hast völlig Recht:
            Der deutsche Artikel zur „Prüfung als Brückenoffizier“ von Memory Alpha ist hier in der Tat wenig hilfreich. Ich hatte beim Tippen auch die englische Version offen und hab wohl den falschen Link erwischt.
            In der englischen Version heißt es explizit:

            „The Starfleet bridge officer examination was a series of tests for Starfleet officers who wished to be able to take command, besides the command officers such as captain, first officer, second officer, and third officer.“

            „Die Prüfung des Brückenoffiziers der Sternenflotte war eine Reihe von Tests für Offiziere der Sternenflotte, die neben den Kommandanten wie Kapitän, Erster Offizier, Zweiter Offizier und Dritter Offizier das Kommando übernehmen wollten.“
            https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Bridge_Officer's_Test

            Da ist auch die Antwort auf die Frage, warum Data die Sutherland führen durfte, obwohl er kein Commander ist: Er ist „Zweiter Offizier“ und damit „command officer“.

            Was Troi angeht:
            Nur weil sie „Lieutenant Commander“ vom Rang her ist, muss sie nicht zwangsläufig „Kommandobefugnisse“ haben. Ich würde mich da nicht so an dem Wort „Commander“ darin aufhängen. Auch dürfte der Umstand, dass man Abteilungsleiter ist, unerheblich dafür ein, ob man befähigt ist, das Kommando über ein Schiff zu übernehmen. Ausnahme: Man bekommt das Kommando direkt von einem KommandoOffizier übergeben, denn der wird schon wissen, wem er das zutrauen kann.
            Ärzte und Techniker sind auch LtCdr und nicht automatisch Abteilungsleiter oder ähnliches. Wenn die Zeit gekommen ist, wird man wohl bis dahin befördert, ob man will oder nicht.

            Ein generelles Kommandotraining bekommen wohl nur die Offiziere der „Command divison“ (rote Uniform).
            „Members of the command division were trained in leadership and had tactical training allowing them to decisively take action in organizing and mobilizing Starfleet crews to perform missions. Command officers included most all of the admiralty, captains, executive officers, adjutants and pilots.“
            https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Command_division

            Troi gehört jedoch zur „Sciences division“ (blau). Nicht-Mitglieder der „Command divsion“, die auch keine „Command officers“ sind, benötigen daher wohl die „Prüfung als Brückenoffizier“ um Commander zu werden und dann regulär befähigt/befugt zu sein, das Schiff zu führen. (Was Troi später dann auch macht, genau wie Beverly.)

            ————

            In der vorliegenden Notsituation könnte man also grundsätzlich sagen, dass ein Offizier der „command dividion“ befugt ist, das Kommando zu übernehmen, weil er „trained in leadership“ ist. Das ist hier Ro Laren, auch wenn sie nur Ensign ist.
            Ro Laren ist aber die Dienstjüngste und dazu noch vorbestraft wegen Befehlsverweigerung.
            O’Brien hat dagegen die meisten Dienstjahre auf dem Buckel, ist aber nur Unteroffizier.
            Troi ist die ranghöchste Offizierin, aber nicht von der „Command divison“ und damit nicht „trained in leadership“.

            Streng genommen/nach den Vorschriften müsste dann wohl Ro Laren trotzdem befugt sein, das Kommando zu übernehmen.
            Aber das macht wohl nicht nur mir Bauchschmerzen, sondern auch dem guten Miles, der ja gleich klarmacht, von wem hier Befehle annehmen wird und von wem nicht, indem er auf Troi verweist.

            In Anbetracht aller Umstände ist Troi hier dennoch die beste Wahl mMn, da sie gerade aufgrund ihrer Unerfahrenheit, das Richtige tut: Sie lässt sich alle Vorschläge unterbreiten lässt und entscheidet sich dann nach bestem Wissen und Gewissen.

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  2. MickTargPig

    BEST – OUTRO – EVER!!! 🤣

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  3. Stef Baura S

    hallo Ihr beiden,
    das war wieder eine schöne Besprechnung. Vielen Dank.

    Für mich war diese Folge bei der Erstausstrahlung der absolute Knaller. Ich liebe das Genre Katastrophenfilme sehr, und ich war damals total geflasht.
    Als ich sie Jaaaahre später in der Wiederholung bei Tele 5 sah, und mich schon Wochen vorher darauf gefreut hatte, war ich doch etwas enttäuscht wie lahm die Folge eigentlich ist. In meiner Erinnerung war das Kinoqualität. Naja, so kann man sich täuschen.

    Ich mag die Folge trotzdem noch sehr gerne, und hätte Daumen hoch vergeben. Ich mochte Deanna sehr, einschließlich ihres Unwissens über das Phänomen, weil sie sich zusammegerissen hat, und Entscheidungen getroffen hat. Ich mochte Keiko, wie sie Worf anfaucht, und natürlich Worf mit seinem „ich sollte Sie jetzt höflich aber bestimmt dazu auffordern zu pressen…. PRESSEN SIE“. Herrlich.

    Zu Erika Flores / Marissa sei noch gesagt, dass sie die Tochter in Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft spielte, und ich hatte sie damals dort zuerst gesehen.

    Sebastian, dein Outro war toll!

    grüße
    Stef

    PS – ein Teaser:
    zur nächsten Folge werde ich hier eine einigermaßen seltsame privat-Story zum besten geben, ich würde sagen auf Sebastian-Niveau…

    2
  4. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Habe den Podcast soeben zu Ende gehört und – mir blieb die Spucke weg! Sebastian, wie lange hast du dafür geübt?! WAHNSINN!!!
    👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏

    LL&P
    Eure Bridge

    4
  5. Torq

    Im nächsten Leben werde ich auch Gymnast.

    Schöne Folge👍🏻!

    Zehn Unten!

    Euer Torq

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  6. Roger

    Halli hallo

    „Disaster“ schau ich mir immer gerne an. Für mich geht der Daumen hoch…

    a) weil ich grundsätzlich Geschichten mag, wo sich die Protagonisten trennen und erst am Schluss wieder zusammen kommen, und unterwegs dabei am selben übergeordneten Problem arbeiten.

    b) weil ich den leicht humorvollen Stil gerne hab, wo TNG Elemente einer Sitcom zeigt, ohne jedoch eine sein zu wollen (gilt später auch für die weiteren Serien)

    c) weil ich Deannas Führungs-Erfahrungen sehr glaubhaft fand und es für mich zu jeder Zeit nachvollziehbar ist, wie sie die Positionen und Möglichkeiten abwägt, bevor sie entscheidet und es durchzieht.

    d) weil ich an Fähndrich Ro mag, dass sie immer wieder ihre Kompetenzen ausreizt, an ihnen ritzt und sie manchmal auch überschreitet (es muss ja nicht immer um Leben und Tod gehen wie hier). Wenn sie den Sternenflottenweg weiter gehen würde (will jetzt nicht spoilern…), könnte sie aufgrund dieser Erfahrungen ein sehr guter kommandierender Offizier werden, mit dem Verständnis für „die da unten“.

    Geordis Gesang ist in der deutschen Synchro noch eine Stufe furchterregender: nix von lippensynchron und der Text tönt einfach nur blöd. Ok, Musicals und offenbar auch Operetten sollte man sich wenn immer möglich im englischen Original anhören, insofern fühle ich mich bestätigt.

    Zum Outro: Chapeau! L’allemagne: douze points! 🙂

    Lg Roger

    3
  7. SarahCrusher

    Die Folge mag ich sehr und nach all der Zeit hat sie mir wieder auf die Tränendrüse gedrückt. Damals war ich mit im Turbolift stecken geblieben und hab gefühlte stundenlang mit Picard Bruder Jakob gesungen. Wie kurz diese Szenen eigentlich waren hat mich beim wiederholten anschauen echt überrascht. Damals fand ich die Geburt von Molly irgendwie extrem dargestellt, heute mit 25 Jahren dazwischen und eigener Erfahrung hat Kaiko noch untertrieben und Worf fand ich nun nicht mehr beängstigend sondern eher die Ruhe weg. So jemand braucht frau bei der Geburt!
    Für mich lässt die Folge viele chaotische Gedankengänge gehen, die Ereignisse hier sind ja schon weitreichend für die Caraktere von den O‘ Brians und Worf sie sorgen auf DS9 ja noch für Erwähnung, Deanna hängt es auch Jahre nach… Zwei „Nummer eins“ auf der Brücke… Erika Flores wie erwähnt bring mit mich auch zu Dr. Quinn und damit zu Chad Allen(ihrem dortigen Serienbruder) – Endars Sohn (aus der vorherigen Staffel) …

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    1. Ronnsen RD

      Schon witzig, dass wir in ST doch einige „Dr. Quinn“ Schauspieler zu sehen bekommen: Erika Flores, Chad Allen… Frank Collison (Horice) gab uns letztens den Gul Dolak.
      Joe Lando (Byron) ist auch kurz in „ST IV – The Voyage Home“ zu sehen, man erkennt ihn aber nicht wirklich. Er ist der Polizist, dem McCoy im Krankenhaus Blähungen als lebensgefährlich verkauft.
      Colm Meaney hatte auch eine Rolle im Pilotfilm der Serie (als Jake Slicker), stieg danach aber wegen DS9 dort wieder aus.

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  8. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Auch ich muss sagen, dass ich diese Episode richtig gut fand, vielleicht gerade weil es nicht so der klassische „Katastrophenfilm“ war, sondern eher leichtherzig. Denn, seien wir ehrlich, wir wissen doch, dass weder der Enterprise noch dem Stammpersonal etwas passieren wird. Tatsächlich hatte ich sogar mit einem Award gerechnet, aber den habt ihr für diese Saison ja schon reichlich vergeben 😁.

    Besonders gefiel mir das Teamwork, für mich ein Markenzeichen von Star Trek. Jeder hatte etwas zu tun, jeder konnte sich auf den anderen verlassen, und alle blieben dabei „im Charakter“. Selbst Ro konnte da noch dazu lernen.

    Gewundert habe ich mich vorhin bei der Szene im Frachtraum. Beim Gucken fällt das wohl nicht auf, aber was hat denn da eigentlich gebrannt? Entstand die Strahlung durch das Feuer? Wie soll das denn bitte physikalisch gehen, dass die Strahlung verschwindet, wenn das Feuer ausgeht? Oder es waren zwei verschiedene Gefahrenquellen gleichzeitig, dann war es natürlich sinnvoll, die Fässer loszuwerden.
    Und auf mich wirkte die Enterprise ziemlich leer. Waren alle in den Kabinen und warteten auf Rettung? Keiner von der Maschinencrew weit und breit?

    Gilbert und Sullivan sind tatsächlich sehr britisch, sie nehmen in ihren Stücken gerne mal den Adel ihrer Zeit und den britischen Patriotismus aufs Korn. Angeblich ergeben sich die Piraten, nur weil die Polizisten die britische Fahne hissen… Ich bin nicht einmal sicher, ob es überhaupt eine deutsche Übersetzung eines ihrer Stücke gibt, was ich auch schade finde.

    Nach der Diskussion um Deannas Rang habe ich mich gefragt, wenn sie also nicht berechtigt war, das Kommando zu übernehmen, wer dann? O’Brien hätte wohl am meisten Erfahrung, sein Rang als Techniker (?) ist mir aber nicht ganz klar. Ro stünde als Fähnrich aber auch ziemlich weit unten.

    P.S., wenn die Beleuchtung des Enterprise-Modells nal ausfällt, dann ist es eben die aus „Disaster“.

  9. Birgit

    Danke für diese Besprechung und das super Outro!!
    Egal ob Deanna wirklich das Kommando hätte haben sollen, ich fand vor allem ihre und Picards Entwicklung schön, da die beiden ja im Grunde vertauschte Rollen hatten.
    Insgesamt hat mir die Folge sehr gut gefallen und ich hätte auch zu einem Award tendiert. Aber kann eure Kritik auch nachvollziehen.
    Freue mich schon auf „the game“.

    1
  10. René

    Guten Abend,
    ich fand den Miles in dieser Episode absolut hervorragend. Er stellt musterhaft das dar, was man von einem profimäßigem Unteroffizier erwarten kann. Er weiß was er kann, aber auch, dass er nicht in der Position ist (oder sein will) in der er die ganz großen Entscheidungen trifft. (Obwohl er auch dies kann. Das werden wir noch oft genug sehen.)
    Er muss den „Officer in Charge“ in die Lage versetzen, seinen Job zu tun. Und das tut er mit der nötigen Geduld und angemessenem Respekt. Nur so kann jeder in seiner Rolle funktionieren.
    Ro Laren´s Argumente sind zwar richtig, aber die Art und Weise wie sie hier auf die offensichtlich unerfahrene Führungsperson einwirkt erzeugt unangemessenen Stress und trägt nicht zu einer fundierten Entscheidungsfindung bei.

    5
  11. Michael from Outer Space

    Hi nochmal!

    Sebastian, ich habe mir gerade das Outro angehört und finde es ganz toll! 👍👍👍👌👌👌 Applaus hoch 1701! Der Holodoc singt Opern und du singst Operetten! 😁 Vielen Dank dafür, das hat mir viel Spaß gemacht, vllt auch, weil es so überraschend kam.

    LL&P
    Michael from Outer Space

    3
  12. Irina

    Vielen Dank für diese Folge und ein großes Lob an Sebastian. Eigentlich hätte ich dein Solo glatt verpasst, weil ich nach Eurem „Tschüss“ eigentlich immer gleich wegschalte, dieses Mal aber – warum auch immer – nicht und bin sehr dankbar dafür!
    Ihr seid halt einfach wirklich der beste Podcast <3

  13. Michael Kleu

    „Die Höllenfahrt der Poseidon“ habe ich auch damals im ZDF Sommerkino gesehen und auf VHS aufgenommen. Am besten ist mir in Erinnerung geblieben, dass die etwas kräftigiere Ex-Profi-Schwimmerin bei ihrem Tauchgang stirbt. Toller Film!

    Der Kopf des Navigators. Großartig. Ich habe Maniac Mansion und Zack McKracken kürzlich noch mal gespielt. Moneky Island sollte ich auch mal wiederholen.

    Zu Späßen, die man in der Erwartung einbaut, dass sie einer späteren Instanz ja sicherlich auffallen werden: In der Alten Geschichte zählt „Der Neue Pauly“ zu den Standardlexika. Auch Mischa Meier – heute Professor, damals noch Student oder Doktorand – hat einige Artikel für dieses Lexikon geschrieben, die dann von seinem Professor Korrektur gelesen worden sind. Da der Professor zumindest bei einem Artikel nicht so genau hingesehen hat, ist dann ein Artikel zum Lemma „Apopudobalia“ erschienen, der frei erfunden ist. Der Rest ist Legende:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/scherzeintraege-in-lexika-von-steinlaeusen-und-kurschatten-a-679838.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Apopudobalia

    Ich hatte die Folge als ziemlich gut in Erinnerung. Diesmal hat sie mich nicht mitreißen können. Daumen quer geht in Ordnung.

  14. Sabrina

    Hallo ihr beiden,
    Vielen Dank erstmal für euren tollen Podcast, bin gerade am nachhören, deswegen auch erst jetzt hier angelangt.
    Ich muss aber trotzdem ein paar kleine Anmerkung loswerden.

    Erstens, ja der Turbolift hat eine Klappe zur Decke raus. Die Aussage aber, dass man das in normalen Aufzügen auch so hat, ist leider so nicht ganz richtig. Jedenfalls in Deutschland haben Aufzüge in der Regel keine Notausstiegsklappe. (Eine Ausnahme sind spezielle Feuerwehraufzüge. ) Und selbst wenn man einen der wenigen Aufzüge mit Klappe erwischt, sind die normalerweise verriegelt.
    Ich kann auch jedem nur empfehlen beim Fall des steckenbleibens im Aufzug, in der Kabine zu bleiben, die Ruhe zu bewahren und auf den Techniker vom Notdienst zu warten, der einen befreit. Am Sichersten ist man tatsächlich im Aufzug. Verrückte Aktionen, bei denen man irgendwo rauskraxelt sind echt gefährlich und auf keinen Fall zu empfehlen.

    Zweitens, die Sache mit dem Abstürzen. Also der Turbolift würde so auf keinen Fall durch den TÜV in Deutschland kommen. 🙂
    Normale Seilaufzüge stürzen sowieso nicht ab, auch nicht wenn die Seile reißen würde. (Beliebter Movie Plot, kann aber so auch nicht passieren.)
    Aber auch die bereits existierenden Magnetaufzüge, die komplett ohne Seile fahren können nicht abstürzen. Gesetzlich vorgeschrieben sind Notfall bremsen. Und bei so Magnetaufzüge hat man normalerweise auch noch zusätzlich Hochleistungsbatterien verbaut, die bei Stromausfall einspringen würden. Nachdem ein Aufzug beim runterfahren Energie erzeugt, wird damit die Batterie geladen und damit ist sichergestellt, dass da auch nie der Akku leer ist.
    Und auch wenn wie beim Turbolift so eine Klammer gebrochen ist, kann der immer noch nicht abstürzen. Der hat ja unten und auf der anderen Seite auch noch Klammern… Und jede von denen kann den Lift halten. Das schlimmste was passieren kann, ist dass die ganze Kiste zur Seite kippt und man dann in leichter Schräglage auf Rettung warten muss.
    Das ist aber auch schon alles.

    Das meiste was man in Filmen über Aufzüge sieht, ist Quatsch und wird nur für den Dramatischen Effekt so gemacht.

    Vielen Dank, dass ihr zu meinem Ted Talk über Aufzüge erschienen seid. 🙂
    Eure freundliche Aufzugs-Technikerin von Nebenan
    Liebe Grüße Sabrina

    3
    1. Bridge 66

      Hallo Sabrina,

      Vielen Dank für die interessanten Infos und herzlich willkommen in unserer Runde.

      Bin neugierig: Wie kommt es, daß du dich so gut mit der Materie auskennst? Bist du vom Fach oder bei der Feuerwehr oder so?

      LL&P
      Deine Bridge

      1. Sabrina

        Hi Bridge,
        Ja, ich bin vom Fach. Ich arbeite bei einer Aufzugsfirma als Servicetechnikerin. Und die beiden Sachen, die Klappe in der Decke und ob man abstürzen kann, sind tatsächlich die Fragen, die man am häufigsten gestellt bekommt von Leuten. 😉
        Wenn ich dann sowas in einem Film sehen, finde ich dass immer ziemlich lustig…
        Liebe Grüße Sabrina

        2
  15. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Immer mal wieder schön zu sehen, dass auf der Krone der technischen Föderationsschöpfungen auch mal viel kaputt gehen kann. So magisch wie die Störungen sind aber leider auch oft die „Reparaturen“. Wir sehen es zwar hier nicht, aber sonst immer und ständig: repariert wird immer nur durch Herumtippen auf Konsolen, Scannen mit dem Tricorder und berührungslos durch blinkende Minniwimmelquirken. Ich würde mir wünschen, mal jemanden zu sehen, der Rohre, Kabel und Aggregate auseinander nimmt und wieder zusammenbaut. Denn Kabel und Rohre gibts ja genügend, wie wir im Katastrophenfall immer sehen, wenn die Dinger aus der Decke herabhängen und weißen Trockeneisnebel herausblasen…

  16. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Immer mal wieder schön zu sehen, dass auf der Krone der technischen Föderationsschöpfungen auch mal viel kaputt gehen kann. So magisch wie die Störungen sind aber leider auch oft die „Reparaturen“. Wir sehen es zwar hier nicht, aber sonst immer und ständig: repariert wird immer nur durch Herumtippen auf Konsolen, Scannen mit dem Tricorder und berührungslos durch blinkende Minniwimmelquirken. Ich würde mir wünschen, mal jemanden zu sehen, der Rohre, Kabel und Aggregate auseinander nimmt und wieder zusammenbaut. Denn Kabel und Rohre gibts ja genügend, wie wir im Katastrophenfall immer sehen, wenn die Dinger aus der Decke herabhängen und weißen Trockeneisnebel herausblasen… oder wurde die Enterprise auch durch Keyboardtippen gebaut?

  17. Kai W

    Ich verstehe das mit den „zwei Fliegen mit einer Klappe“ so, dass es zwei Gefahrenquellen gibt:
    1. das Plasmafeuer setzt Strahlung frei, das für Menschen ab einer bestimmten Dosis irreparabel gefährlich ist.
    2.das Feuer lädt den Inhalt der Fässer mit Strahlung auf, die diesen zur Explosion bringen kann. Diese Gefahr besteht aufgrund der aufgenommenen Strahlung auch noch dann, wenn das Feuer aus ist, also keine weitere Strahlung zugeführt wird.

    Übrigens wird auf deutsch nicht gesagt, was Geordi singt, oder von wem es ist. Wir lernen Gilbert und Sullivan erst im Aufstand kennen.
    Gilbert O’Sullivan hätte ich gekannt.

  18. Phillip

    Die Szenen mit Worf und Kaiko finde ich am witzigsten. Auch wenn Worf ziemlich dämlich rüberkommt. Ihm müsste klar sein, dass Theorie und Praxis nicht gleich ablaufen. Aber witzig ist es allemal.

    Troi ist hier typisch Troi. Erst sichtlich überfordert mit dem Kommando, aber als es darum geht, die Untertassen-Sektion zu lösen, ist sie strickt dagegen und setzt sich durch.

    In einer späteren Folge, in der sie die Brückenoffiziers-Prüfung ablegt, sehen wir wieder, dass sie lieber das ganze Schiff verliert, als einen einzelnen Offizier in den Tod zu schicken.

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