#206: Redemption II (TNG 5.01)

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23. September 1991:
Im Auftakt von Redemption ging es ausschließlich um Klingonen! Doch nun, wo der Bürgerkrieg in vollem Gange ist, mischen zwei neue Plots die Fortsetzung des Cliffhangers mächtig auf: Datas erstes Kommando und seine Mühen mit Lt. Cmdr. Douchebag – und ein vertraut romulanisches Gesicht mit blondem Pottschnitt und twistiger Herkunft.

In Deutschland: Der Kampf um das Klingonische Reich, Teil 2, ausgestrahlt am 28. März 1994.

Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. Michael from Outer Space

    Hallo ihr Podcastis und Zuhöris!

    Ich finde den „Redemption“-Cliffhanger auch toll, weil sie einen Bürgerkrieg im Klingonischen Imperium mit einer dialoglastigen Story erzählt. Insofern bin ich ganz auf Sebastians Seite, das Budget wurde hier richtig genutzt. Aber je mehr Geld vorhanden ist, desto stärker ist bei vielen Produktionen auch die Versuchung, die Zeit mit Action und CGI zu füllen, zumindest ist das mein Eindruck.

    Ich stelle mir trotzdem die eine oder andere Frage, z.B.:
    1) Woher weiß Sela, dass die Sutherland von Data kommandiert wird? Hat die Sternenflotte das öffentlich bekannt gegeben?
    2) Worf legt am Ende des ersten Teils seinen Kommunikator ab und wendet sich damit von der Sternenflotte ab, nimmt aber alle Infos über Taktik, Technik, Organisation usw. seines alten Arbeitgebers mit. Picard ist zwar nicht begeistert, lässt das aber zu. Am Ende des zweiten Teils kehrt Worf aber einfach auf die Enterprise zurück und nimmt seinen alten Posten wieder ein und hat dabei alles, was er über die Klingonen weiß, im Gepäck. Klingonen und Föderation sind aber immer noch zwei verschiedene Staaten und Systeme! Das wäre ok, wenn er einen offiziellen Befehl bekommen hätte, während des Bürgerkrieges an Bord eines klingonischen Schiffes zu dienen. Ich hätte das auch logischer gefunden. Wäre die Story dadurch stark verändert worden? Manchmal geht Star Trek merkwürdige Wege, um zum Schluss wieder den Status quo wiederherzustellen.

    Simon, bei „The Expanse“ bin ich deiner Meinung! Ich habe dort zwar auch meine Kritikpunkte, aber insgesamt finde ich die Serie super. Die weiblichen Charaktere wie Avasarala und Draper sind grandios. Unter den Männern sehe ich leider teilweise klischeehafte Bösewichte.

    LL&P
    Michael from Outer Space

  2. Heinz

    DAS ZUHÖRY

    SUUUUUPER.

    Ich habe mich auch ewig über die unaussprechlichen Varianten
    Wie Zuhörer_________innen oder Zuhörerschaft geärgert.

    Ich habe selber vor ein paar Tagen das erste mal vom Zuhöry gehört.
    Ich versuche es auch so oft wie möglich anzuwenden.

    DAUMEN HOCH

  3. manuimkanu

    Hi.
    Danke für die Besprechung und danke, dass ich mal wieder was von H. Phettberg hören durfte, freut mich, dass der „depresivste Mensch der Welt“ noch lebt.
    Vor Jahren hab ich ein langes, fantastisches Interview von ihm mit Roger Willemsen (Q hab ihn selig) gesehen, von dem ich mir wünschen würde, dass mich das Internet das nochmal erleben lassen würde. Leider war das zu Zeiten als YouTube und co noch nicht so verbreitet waren.

    Der 2teiler von heute und letzter Woche ist für mich auch eine Daumen-hoch-Folge, aber eigentlich nur, weil ich Wird’s Abstecher zu seinem Volk, bzw. seinen damit erlebten Kulturschock so sehr mag.
    Den Data-Plot mit dem Lt. Mimimimi finde ich ganz nett, aber das Data auf Vorurteile aufgrund seiner Natur stößt, ist ja auch nicht so ganz originell. Den ungewohnten Autoritätston von Data finde ich aber auch gut.
    Was mir diese Folge aber auf der anderen Seite doch ziemlich verhagelt, ist
    A) dass hier so viel Zeit mit dieser unnötigen Sela-Geschichte vertändelt wird. Wie ihr schon gespoilert habt führt sie zu nichts. Auch für diese eine Folge ist ihr Hintergrund nicht relevant.
    Dann ist die Story auch noch völlig an den Haaren herbeigezogen. Ihre Existenz verdankt sie also einem dieser ärgerlich unbefriedigenden, beliebigen Prädestinationsparadoxa und dann sollen wir auch noch schlucken, dass sich Tasha mit einem scheinbar gar nicht Mal so sympathischen Romulaner eingelassen haben soll um ein Kind zu zeugen, dass eher ihr Klon als ihr Abkömmling zu sein scheint?! -Nä, danke, da kam ich mir ob der vorhergehenden Geheimniskrämerei dich ziemlich verarscht vor. Das es hier nur darum geht Denise Crosby nochmal zu bringen finde ich zu offensichtlich. Das ist ja auch im, hätte man aber sicher auch unkomplizierter und besser bewerkstelligen können.

    B) Dieses Romulanerfangnetz! Wtf?!
    Damit komm ich nicht klar. Kann mir das jemand erklären, hab ich da was verpasst oder nicht verstanden?
    Warum fliegen die Romulaner da nicht einfach drum herum? Das ist doch nicht der Suez-Kanal?!^^
    Das Netz scheint ja auch nicht sooo riesig zu sein, dass das ein Riesen-Umweg für die Romulaner wäre, immerhin scheinen die Föderationsschiffe dieses Netzes nicht sehr weit voneinander entfernt zu sein, wenn es eine Option ist, sich mal eben wieder alle bei „Gamma Eridon“ zu treffen und neu zu formieren. Dafür, dass das kein großes Gebiet ist spricht auch, dass wir auf dem klingonen Bildschirm gezeigt bekommen, wie die Fed-Schiffe sich relativ zueinander recht schnell bewegen. Und in Funkreichweite zueinander sind sie auch. Was also soll das?
    Trotzdem: Wird und Kurn und Hierin und Duras und Picard…. passt schon! Gute Folge. 😀

  4. manuimkanu

    Wird = Worf
    Hierin = Gowron
    *rolleyes*
    Entschuldigung

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  5. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Ja, das war ein furioser Auftakt für die fünfte Staffel. Aber ein Klingonenfan bin ich nie gewesen und werde auch keiner mehr. Klingonenfolgen fand ich nur gut, wenn es zum „Culture Clash“ kam (Lieblingsfolge: „House of Quark“, DS9). Aber das nur nebenbei. Auch von mir der Daumen hoch für eine Folge, die eine komplexe 😉 Story zu einem runden Abschluß gebracht hat.

    Der Trick von Dan Curry (Daniel Würzmischung! Ich schmeiß mich weg!) erinnert mich an den Asteroiden aus Kaffee und Reis aus „Raumpatrouille“. Tja, die alten Hausmittel sind eben immer noch die besten.

    Die Flotte von Picard ist voller Ostereier, auf die Mike Okuda in der Star Trek Chronology hingewiesen hat. Datas Schiff, die Sutherland, ist benannt nach dem zweiten Schiff, das Horatio Hornblower in der gleichnamigen Romanserie befehligte.
    Die Akagi und die Hornet waren zwei Schiffe, die im zweiten Weltkrieg gegeneinander gekämpft hatten, hier stehen sie nun Seite an Seite.
    Die Endeavour wurde nach dem 6. und letzten Space Shuttle der NASA benannt, das am 25. April 1991 fertig gestellt wurde.
    Und last but not least die Tian An Men in Gedenken an das Massaker von 1989.

    Hobson ist eine Diva und völlig ungeeignet für den Posten des ersten Offiziers. In Wirklichkeit war er doch nur eifersüchtig und selbst auf den Captains Chair scharf.

    Die Situation von Toral erinnert mich an die Geschichte der byzantinischen Kaiser. Da kam es oft vor, daß der Thronfolger noch minderjährig war. Meist übernahm dann die verwitwete Kaiserinmutter die Regentschaft und verheiratete sich mit irgendeinem General, der gerade zur Hand war, um ihre Macht zu sichern. Sobald der Minikaiser aber groß wurde, wurde er abgesägt und der Regent machte sich selbst zum Kaiser. Wahrscheinlich hatten Lursa und Betor mit Worfs Hilfe etwas ähnliches vor.

    A propos Worf: Irgendwie hat er sich nie damit abgefunden, daß seine Vorstellung von der klingonischen Kultur ein Idealbild ist, das so nicht existiert. Das ist genauso wie jemand, der von den edlen Rittern der Tafelrunde schwärmt, weil er in seiner Kindheit all die coolen Romane geschmökert hat und nicht wahrhaben will, daß, wie Heinz Erhardt so schön dichtete „nicht immer war ein Rittersmann/ so tugendhaft wie er begann.“

    Ich war mal so frei, nach den Sternzeiten zu gucken. „Skin of Evil“ spielt zu SD 41601,3 und „The Child“ zu SD 42073,1. Da liegt kein halbes Jahr dazwischen. Man sollte nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen, aber mir ist auch schon aufgefallen, daß es so manches Mal hinten und vorne nicht hinhaut. Z. B. das Alter von Alexander oder der Bau von Terok Nor/DS9.

    Oh ja, ich kann es auch kaum erwarten. Wie hieß es noch gleich: „Tembo, seine Arme weit“?

    LL&P
    Eure Bridge

    1
    1. Michael Kleu

      „Die Akagi und die Hornet waren zwei Schiffe, die im zweiten Weltkrieg gegeneinander gekämpft hatten, hier stehen sie nun Seite an Seite.“

      Das ist schön!

      Was Du zu den byzantinischen Kaisern schreibst, ist spannend bei den Antigoniden. Hier haben wir nämlich nach dem Tod Demetrios II. eine Sitzuation wie Du sie beschreibst, aber überraschenderweise serviert Antigonos Doson, der die Vormundschaft über den noch zu jungen Philipp V. übernimmt, diesen nicht ab. Allem Anschein nach hatte Antigonos tatsächlich vor, den Thron an Philipp abzutreten. Es ist dann nicht dazu gekommen, weil er in einer Schlacht gegen die Illyrer vor lauter Stress einen Blutsturz o.ä. bekommen hat und ein paar Tage später gestorben ist. Aber dennoch: bemerkenswert.

  6. Driver 8

    Ahoi! … und ein Hoch auf die klingonische Kriegsgewerkschaft!
    In „Hide and Q“ erschafft Q für alle passende Getränke. Worf gießt den Blutwein demonstrativ aus und wird dafür von Q verspottet, weil er an der klingonischen Tradition „trinke nicht mit deinen Feinden“ festhält.
    In Kampfpausen gibt es aber für jeden ’nen Henkelmann mit Rokeg und Blutwein und trietzen anne Trinkhalle.*

    Datas Kommando ist eher ein Mosaikstein als ein „plot“. Er imitiert emotionales Verhalten so wie Kinder lernen sich auszudrücken — kein Gegenbeweis zu Gefühlen. Kann er, so wie es auch Vulkanier lernen, Gefühle zulassen oder „ausschalten“? „In Theory“ probiert er „Willst du mit mir gehen? ja [ ] nein [ ] vllt [X]“ aus. Das Ende ist nicht Datas Unbeholfenheit sondern Jennas Einsicht geschuldet — man kann eine echte Beziehung nicht einseitig bestimmen.

    Das Detektornetz ist (überlichtschnelle Raumschiffe!) ein MacGuffin, ein Zusatz zur Verfassung der Föderation, entworfen** auf Miranda 5 oder Article 6.***

    take a break 😉

    * Beitrag zur Ruhrpottwoche
    ** ja, ich seh’s auch
    *** Romulaner sind weder Bürger der Föderation noch des klingonischen Reichs

  7. Roger

    Eine schöne und in der Tat sehr witzige Besprechung von euch, ohne dass ihr (für mein Empfinden) dabei jemals ins Alberne abgedriftet seid. Machte Spass! Gerne weiter so.

    Ja, dieses Netz ergibt wirklich wenig Sinn. Wenn man sich das ganze in 3D vorstellt, ist es in der Tat schnell mal umflogen. Etwa so wirkungsvoll wie ein Gartentor, ohne dass rechts und links davon ein Zaun oder eine Mauer weiterführt.

    Aber sonst hab ich nichts auszusetzen. Die Episode kann sich auch heute noch sehen lassen.

  8. Anarch

    Wäre Sela ersetzt worden, hätte es irgendetwas an der Story geändert?

    Datas erstes Kommando (erinnerte an Spocks Kommandos) und Worfs Kulturschock (Welche bi-nationale Person kennt den nicht?) waren Story genug. Tasha hätte es meines Erachtens nicht gebraucht.

  9. Martin

    Starke Folge (sowohl TNG, als auch von euch)! Meine Antwort auf eure Frage, warum Guinan nicht Counsellor ist lautet: Weil Whoopi Goldberg nicht jede Woche Zeit hatte. Alle weiteren Argumente sprächen für sie!

    1
  10. Sören

    Vielen Dank für die launige Besprechung – hat mir eine Menge Spaß gemacht. Eine Beobachtung habe ich noch gemacht:

    In Discovery – Season 2 wurde ja die Abneigung der Romulaner gegen jede Art von künstlicher Intelligenz ausgiebig ausgebreitet, insofern handelt hier Sela, in dem Sie sich auf das Schiff mit dem Androiden konzentriert nur konsequent 🙂

    Die 5. Staffel enthält echte Perlen und daher sehe ich den kommenden Wochen mit großer Freude entgegen – ganz gespannt bin ich schon auf die kommende Film-Rezension von Euch.

    Bleibt Euch treu, bleibt gesund und vielen Dank für tolle Unterhaltung und Ablenkung in trüben Pandemiezeiten.

    1. Sören

      Und noch eine Beobachtung zum Thema Klingone als Counsellor – witziger Weise macht eben jener Michael Dorn genau diesen Rollenwechsel. In der 4. Staffel von „Castle“ spielt er einen Psychotherapeuten, der einem der Titelfiguren hilft mit einer posttraumatischen Belastungsstörung umzugehen. Wahrscheinlich nur ein Zufall aber wäre grandios wenn der für das Casting der Nebenrolle zuständige Mitarbeiter bei ABC das im Hinterkopf gehabt hätte…

  11. Florian

    Den ganzen Tasha Part hätte man rauslassen sollen. Er ist absurd …& wenn ist sie ja der Klon der Mutter und kein Kind. Kinder sind ja ein Mischung aus beiden Elternteillen und kein Kopie der Mutter. Tasha habe ich auch nie vemisst. Wie macht im unendlichen Weltraum mit 20 Schiffen ein Netz? 🙂

  12. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Das war eine wirklich überzeugende Folge, trotz der kleinen Unklarheiten. Kurns Taktik mit der Sonne ist doch wenigstens mal Science in der Fiction, zumindest ein bisschen. Und die Verfolger dachten noch, er wollte sie nur abschütteln, aber „was der kann, können wir schon lange“.

    Und das Tachyonennetz – na gut, das ist ja schon Technobabble. Vermutlich gibt es nicht so viele Möglichkeiten im All, schnell von A nach B zu kommen, wie es dann in Star Wars Hyperraumrouten gibt. Deswegen kann Picard auch sagen, die Flotte solle sich da und da wieder treffen, weil es keinen anderen Weg für die Romulaner gibt. Es wird ja auch nie gesagt, wie groß dieses Netz tatsächlich ist. Wie lang ist so ein Tachyonenstrahl, wie weit dürfen die Schiffe auseinander sein? Und es sind doch wohl nicht nur einzelne Strahlen, immer einer zwischen zwei Schiffen. Wie groß wären denn da die Maschen?

    Schwamm drüber, ich habe mich am Ende gefragt, was denn die Romulaner jetzt mit Sela machen. Ich meine, in diese Aktion ist jede Menge Zeit und Material investiert worden, und nun kommt sie wieder: „Die von der Föderation haben uns nicht durchgelassen“. „Schon gut,“ sagt da der Prätor, „kann passieren.“ Oder???

    Einen Culture Clash gab es hier sogar, nämlich von Worf mit seiner „eigenen“ Kultur. Die Klingonen sind einmal mehr demontiert worden, denn Ehre ist ihnen zwar wichtig, aber nur, wenn das Ergebnis stimmt.

    So, und die Klingonen haben also auch ihren „Wesley“. Bin ja gespannt, was aus dem noch wird.

    Stichwort Befehlsverweigerung. Da würden nicht nur alle Badmirals protestieren, das geht gar nicht! Was, wenn Picard jetzt den super Plan gehabt hätte, die Romulaner in eine Falle zu locken – und Data grätscht dazwischen? Der Erfolg gibt ihm Recht – aber darauf darf man sich nicht verlassen. Kein Militär der Welt funktioniert so, oder täusche ich mich da?

    Darmok, ach ja. „Der Übersetzer die Stirn runzelnd“, oder so ähnlich. Bin gespannt, was Ihr daraus macht.

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  13. Andre Rütter

    Hallo lieber Sebastian,
    Hallo lieber Simon,

    Bisher habt ihr von mir nichts gehört, da es bis jetzt (fast) keinen Anlass zur Kritik gab. Jetzt, also mit dieser Folge hier, bin allerdings an dem Punkt mich mal zu melden. Es geht um die Genderei und Zuhöry Sache, die meiner Meinung nach sehr anstrengend zum zu hören ist. Außerdem kann man bei Zuhörys auch die Verniedlichungsform raushören. Das klingt einfach nur noch nach falschen Tabletten.
    Ist es denn tatsächlich nicht mehr möglich die ganz normale deutsche Sprache zu nutzen? Sebastian tut es doch auch. (Danke dafür!)
    Also, lieber, lieber Simon, bitte, bitte hör damit auf und sprich doch wie ein normaler Mensch…
    D A N K E ! ! !
    Ich wäre super glücklich, wenn ihr Sternchen oder Unterstriche oder gar „y´s“ einfach weg lassen würdet und ganz normal sprecht. Ihr seid doch kein Amt.

    Viele liebe Grüße
    Andre

    1. Simon

      Lieber Andre, danke für Deine Kritik! Ich klinge halt öfter mal nach falschen Tabletten. Das gehört zum Gesamtkonzept. In diesem Sinne: Nicht immer alles so ernst nehmen, was ich sage, und sich generell vielleicht nicht so leicht triggern lassen. Wäre meine Empfehlung! Ich fürchte nämlich, dass ich es ab und zu trotzdem nicht lassen werden kann, das zu benutzen. Dazu finde ich es einfach zu schön.

      Liebe Grüße und schöne Feiertage
      Simon

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  14. Andre Rütter

    Alles andere darf sehr gerne so bleiben. Vielleicht reizt mich das Thema wirklich zu stark, aber als lustig kriege ich diesen Irrsinn (gendern) nicht eingeordnet.
    Sonst passt ALLES zu 100%, dafür liebe ich euren Podcast ja!!! Like MC Hammer Geordie.

    1. manuimkanu

      Werter Herr Rütter, es IST doch die normale deutsche Sprache! Gendern, generisches Maskulinum – beides ist weder diktiert noch verboten. Und so lange das so ist sollte es leben und leben lassen heißen. Ich freue mich über jeden, der sich über Sprachsensibilität Gedanken macht und so vlt. zu der Entscheidung kommt zumindest ab und an bewusst zu gendern. (Muss ich aber auch erst noch lernen) 😉 Vlt. kommt es dann eines Tages, dass es normal wird und sich unsere Sprache verändert. -So wie sie es schon immer getan hat. Nur eben diesmal vlt. durch bewusste Entscheidung und nicht durch Verschliff.
      Grüße

      4
  15. Andre R.

    Lieber/Liebe manuimkanu,

    Nun, da zeige ich meinen Respekt lieber im Umgang mit den Menschen als eine Sprache zu zerstören.

    1
    1. Sebastian

      Das Einzige, was hier langsam zerstört wird, ist meine Geduld. Just saying.

      6
      1. Andre R.

        OK, dann Entschuldigung!

  16. BjoernHH

    Ach ja, das 2D-Netz im 3D-Raum.
    Sofort muss ich wieder an Futurama denken.

    Da blockieren ein paar Aktivisten einen Planeten mit einer Menschenkette, die sich im All in Raumanzügen bildet.
    Der Raumschiffkapitän zuckt kurz mit den Schultern, fliegt ein Stück höher, und überfliegt die Menschenkette.

    Herrlich!

    3
  17. Joe

    Ich fand es lustig, daß Simon Movar so hässlich findet. Das erinnerte mich an einen anderen Romulaner. Ich behaupte jetzt einfach mal, daß Movar neben Admiral Valdore (ENT) wie der Gewinner eines romulanischen Beautycontests aussieht. 😄

  18. Felo

    Ich wollte gerade mein Eierlikör-Stamperl auf Herrn Phettberg und seinen kreativen Umgang mit einer notwendigerweise lebendigen Sprache erheben, aber in Hinsicht auf Sebastians Geduldsfaden widme ich mich lieber trekkigeren Themen… 😉

    Sela! Ich habe mir früher nie so richtig Gedanken darüber gemacht. Sie war halt da, hat mich nicht weiter interessiert, und jetzt erst merke, wie ärgerlich ich ihr Nutzlosigkeit in dieser Doppelfolge empfinde. Das hätte ein ganz großes Ding sein können, aber so verpufft das ganze einfach. Gerade die Stelle, als Sela ihre Schiffe einfach abdrehen lässt und ihre klingonischen Verbündeten im Stich lässt, ist sehr ärgerlich. Mit einem x-beliebigen romunlanischen Kommandanten wäre das eine Wendung, die ganz gut in typische romulanische Verhaltensmuster gepasst hätte, aber nicht ganz so enttäuscht hätte, denn Commander XYZ wäre einfach keine ganz so wichtige Figur gewesen wie Sela, auf die wir richtig neugierig gemacht wurden.
    So empfinde ich das als doppelt enttäuschend. Und egal wie Romulaner-typisch dieses Verhalten auch sein mag, es wäre auch mit einer anderen, generischen romulanischen Gegner-Figur eine etwas maue Auflösung des Problems gewesen.

    Am Ende dieser Folge hatte ich schon immer (und habe es auch heute noch) das enttäuschte Gefühl, dass hier eine große Geschichte hätte erzählt werden können oder wollen, die dann am Ende einfach viel zu sang- und klanglos verpufft. Fand ich schon immer schade.

    Dafür hatte ich wieder so richtig Spaß an den Klingonen! Weniger an der klingonschen Story als solches, sondern viel mehr an den vielen tollen Klingonen-Momenten, die mir Kurn, Gowron, Lursa, Betor und die ganzen anderen tollen Krawallmacher geliefert haben!

  19. Irina

    Gute Folge 🙂

    vieles, was ich mir so dachte, ist schon gesagt worden. Leider habt ihr Euch an meiner Lieblingsstelle mit Data und Hobs ein bisschen verhaspelt, so dass ihr auf meine Lieblingsszene – die Wiederholung des Befehls, den Hobs ja schon gegeben hatte, der dann von Data widerrufen wurde und erst nach der Diskussion erteilt wurde – nur teilweise eingegangen seid. Ich hätte Eure Gedanken dazu echt gerne gehört 🙂

    Einzig das vermehrte Denglisch macht mich ein wenig unruhig, weil ich es von Euch eigentlich nicht so gewohnt bin. Vielleicht ist das aber auch einfach eine Momentaufnahme bei mir und mir fällt es nur mehr auf als sonst.

    Haltet die Öhrchen steif und bleibt gesund!

  20. Chris

    Wo ihr selbst die Ausstrahlungsreihenfolge ins Spiel bringt:
    Ihr hättet es schaffen können das Gefühl der deutschen VÖ zu erzeugen und den Cliffhänger, wie 1994 , erst nach Ostern aufzulösen, wenn ihr zwischen den ersten beiden Staffeln TNG „The Cage“ (4.10.1988) eingeschoben hättet.

    Dank euch konnte ich (schon wieder) die Fragen zur Folge im 2. Band des TNG Beckmesserführers beantworten. Ich glaub ich bin da was auf der Spur 😉

    Inhaltlich eher noch zum ersten Teil: Für Frauen im Hohen Rat muss man garnicht mal nach vor bzw in-universe zurück auf Azetbur schauen. Gowron hat K’Ehleyr in „Reunion“ einen Sitz im Rat angeboten, was auch nicht verwundert, da bei Worf Entehrung auch zwei Klingoninnen Teil des Rates waren.

  21. Bridge 66

    Hallo Chris,

    So wie ich das verstanden habe, waren Lursa und Betor bei Worfs Entehrung in „Sins of the Father“ gar nicht dabei. Die beiden hatten erst in „Redemption“ ihren ersten Auftritt. Und auch da waren sie keine Ratsmitglieder, sondern Antragstellerinnen. Ihr Anliegen war es, ihren Neffen als Rechtsnachfolger ihres verstorbenen Bruders zu etablieren, damit die Macht ihrer Familie erhalten bleibt. Das wäre nicht nötig gewesen, wenn sie eigene Ansprüche gehabt hätten.
    Korrigiert mich, wenn ich mich irre.

    LL&P
    Bridge

    1. manuimkanu

      Hallo Bridge.
      Die beiden Klingoninnen im Rat, die Chris meint, sind nicht Lursa und Betor. Aber es sind eben tatsächlich welche da.
      (Die Szene am Ende, als die Ratsmitglieder Worf alle den Rücken zukehren müssen)

  22. Bridge 66

    Oh, muss ich nochmal gucken…

    1. Chris

      Hallo Bridge,
      manuimkanu hat es ja schon geschrieben, ich meinte nicht diese Klingoninnen, sondern wollte auf den Widerspruch hinweisen, dass Frauen hier nicht im Hohen Rat sitzen dürfen, obwohl wir zuvor schon dafür Beispiele gesehen haben.

  23. Bravomike

    Das größte Problem, das ich mit dieser Episode habe, ist, dass Data ein *schrecklicher* Kommandant ist. Er macht alles, falsch, was man nur falsch machen kann. Ernthaft, er war deutlich besser als Partner in „In Theory“ als als Kommandant hier.

    Gehen wir mal der Reihe nach durch:
    *Data bemerkt gleich bei seiner Ankunft, dass Hobson ein Problem mit ihm hat. Offensichtlich versteht er zu wenig von Menschen, um zu verstehen, warum: Hobson ist schon länger auf der Sutherland und er hat denselben Dienstgrad wie Data. Noch dazu ist Hobson Kommandooffizier, Data aber nicht. Dass ihm ein fremder Offizier vor die Nase gesetzt wird, der nur Kraft der Wassersuppe von Picard die Führung beansprucht, muss für ihn ein Schlag ins Gesicht sein. Data kapiert das gar nicht und macht ihn dreimal vor versammelter Brückenmannschaft runter. Wenn Data merkt, dass sein Erster Offizier ein Problem mit ihm hat, müsste er ihn erst zu einem Vieraugengespräch laden, nicht öffentlich erniedrigen, und ansonsten sollte er rational einsehen, dass das Schiff besser ohne Hobson funktioniert.
    *Dann widerruft Data einen sinnvollen, von ihm inhaltlich unterstützten Befehl seines Ersten Offiziers. Es ist genau die Aufgabe des Ersten Offiziers, Anweisungen zum Schutz des Schiffes schnell und direkt umzusetzen, nötigenfalls ohne Rücksprache mit dem Kommandanten, wenn das Leben der Besatzung in Gefahr ist. Hobson macht einen guten Job! Data grätscht ihm rein, nur um recht zu haben, nur um etwas zu beweisen. Danach gibt er genau denselben Befehl wieder, das heißt, er hat sinnlos Zeit vertrödelt, in der Mitglieder seiner Besatzung hätten zu Schaden kommen können. Data hat schlicht nicht verstanden, wie die Aufgaben zwischen Kommandant und Erstem Offizier verteilt sind und zeigt schlechte Führungsqualität, er ist ein kleinlicher Korrintenkacker.
    *Später erklärt Date in keinster Weise seinen Plan. Das Argument, dass dafür nicht genug Zeit war, ist hinfällig, weil Data offensichtlich genug Zeit hatte, mit Hobson zu streiten. Wir zeigen immer mit dem Finger auf Captain Edward Jellico und sagen, der wäre ein schlechter Kommandant, aber Jellico hat wenigstens immer klar und deutlich erklärt, warum er seine Befehle gibt und was er damit bezweckt. Data ist ein deutlich schlechterer Kommandant als Jellico.
    *Nicht vergessen sollten wir, dass Data auch nicht mit Picard redet, als er ich nicht an dessen Anweisung hält. Es ist klar, dass Data eine spontane Idee hat und die sofort umsetzen muss, bevor die Gelegenheit verstreicht. Aber die Sutherland ist nicht allein, sie ist Teil eines Netzwerks. Wenn er seine Position im Verband verlässt, muss Data das dem Verbandsführer mitteilen. Dass Picard ihm das am Ende verzeiht, kann ich nur so ungefähr akzeptieren.

    Data macht so ziemlich alle falsch, was man als kommandierender Offizier falsch machen kann. Den Vergleich mit Jellico habe ich oben ja schon gezogen. Spocks erstes Kommando in „The Galileo Seven“ wird ja auch oft zitiert und genüßlich analysiert, welche Fehler er im Umgang mit Menschen macht und am Ende eine „menschliche“ Entscheidung alle rettet. Aber Data macht genau dieselben Fehler, die innere Dynamik seiner Crew zu ignorieren. Er sollte es eigentlich besser wissen.

    Wenn ich Picard wäre und diese Episode sehen würde, würde ich mir ernsthaft überlegen, jemand anderen für die Nachtschicht zu organisieren …

    Ihr sagt in der Podcast-Episode, dass „In Theory“ Euere Meinung von Data geändert hat. Bei mir war es diese Folge hier. Nach dieser Darstellung habe ich echte Zweifel, ob Data jemals geeignet für Führungsaufgaben ein könnte, und die werden auch bis zum Ende der Serie nicht mehr ausgeräumt.

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  24. Bridge 66

    Hi, Chris,

    Du hast natürlich Recht, der Widerspruch löst bei mir auch immer Kopfschütteln aus. Ich hatte nur nicht geschnallt, dass da in „Sins of the Father“ tatsächlich zwei weibliche Ratsmitglieder waren. Ach, die ollen Dickschädel sehen doch alle gleich aus 😉. Da macht der dumme Spruch ja gleich noch weniger Sinn! Danke an alle, die so aufmerksam waren.

    LL&P
    Bridge

  25. Michael Kleu

    Das einzige, das mich an The Expanse ein wenig stört, ist der Hauptdarsteller. Der Rest ist weitestgehend super, wobei die letzte Staffel teilweise nervte.

    Kurzer Nachtrag zu Sebastians Kommentar zur letzten Folge und dem Umstand, dass verschiedene Teile der klingonischen Flotte auf unterschiedlichen Seiten kämpfen: Das kennen wir ziemlich gut aus dem Römischen Reich, wo so etwas gerne bei einer unklaren Nachfolgesituation passierte. Die Truppen am Rhein folgen dem Kandidaten XY, die an der Donau dem anderen, während die am Euphrat gleich einen eigenen Kandidaten ausrufen. Wenn man ein größeres Reich hat, bekommen die einzelnen im Imperium verteilten Truppenabteilungen gerne eine eigene Identität und ein damit verbundenes Selbstbewusstsein.

    Jedenfalls eine sehr schöne Folge, die auf eine interessante 5. Staffel hoffen lässt!

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