#234: Realm of Fear (TNG 6.02)

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28. September 1992:
Reg Barclay pflegt bekanntermaßen so manche Neurosen und Ticks, doch eine Phobie hält er seit Akademietagen erfolgreich geheim: Die Todesangst vor Miles Edward O’Brien und dessen liebstem Zeitvertreib. Doch irgendwann hilft alles Zappeln, Stammeln und Schwitzen nichts, irgendwann muss man sich seiner größten Angst stellen – seien es Spinnen im Tunnel oder Würmer im Transporter.

In Deutschland: Todesangst beim Beamen, ausgestrahlt am 18. Mai 1994.

Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. John

    Hallo

    Dazu empfehle ich mal das hier :

    Neuerscheinungen
    25. Juli 2016
    Kings kurze Geschichte des Beamens
    In seiner Story „Der Jaunt“ erzählt Horror-Großmeister Stephen King von einem Höllentrip zum Mars

    Wenn Stephen King seine Helden zum Mars beamt, kann man sicher sein, dass nach diesem Familienausflug nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Wer sich also weiterhin in der Illusion wiegen will, dass Fernreisen per Teleporter absolut sicher sind, sollte den heutigen King-Tag einfach weiterhin „Montag“ nennen …

    45 Seiten sind schnell gelesen :=)

    John

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  2. Kai

    Schade, dass ihr nicht erwähnt habt, dass es den Verdacht gibt die Cardassianer hätten die Yosemite angegriffen. Das dürfte ja ein weiterer Vorgriff auf DS9 sein!?

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  3. Kai

    Ah sorry mein Fehler, ich hatte das früher in der Folge verortet… 🙂

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  4. Ingo

    Hab gerade mal die ersten 40 Minuten auf der Autofahrt zur Arbeit gehört und kenne eure Bewertung noch nicht (für mich Daumen nach oben, weil ich auf Twilight Zone stehe und die Folge „lustig“ ist), aber zum Thema „Ängste“ hab ich nach eurem Aufruf eine kleine Geschichte beizusteuern (wobei ich mir sicher bin, dass hier noch etliche bessere erzählt werden): Ich hab ja ohnehin so meine Ängste (Wasser bzw. Schwimmen, Steigen auf Leitern…), eine sehr alte ist die „Dachboden-könnte-abfackeln-alle-sterben-und-ich-bin-Schuld“-Angst. In meinem Elternhaus hatten meine Eltern irgendwann den Dachboden teilweise ausgebaut, um dort zwei Kinderzimmer für meinen Bruder und mich einzurichten. Als ich 10 Jahre alt war, zog mein Bruder eine Etage tiefer in die Wohnung meiner verstorbenen Großtante, ich war ab diesem Zeitpunkt allein im Dachgeschoss. Rückblickend betrachtet war ich schon ganz schön tapfer. Denn da war ja noch jede Menge Dachboden, nur durch eine Tür von meinem Zimmer getrennt. Ein großer, dunkler Speicher mit vielen dunklen Ecken. Es knarzte und knackte regelmäßig („Holz arbeitet!“)… sehr viel Futter für die Fantasie eines 10jährigen. Angst hatte ich tatsächlich höchstens 1 oder 2mal nachts, also unterm Strich kein Problem. Da konnte ich stolz auf mich sein. Eines Tages aber stellte mein „Vatter“ fest, dass wiederholt das Licht auf dem Dachboden nicht ausgemacht worden ist (von mir oder auch von meinen Großeltern). „Wenn das Licht an bleibt, platzt die Lampe und dann brennt das Haus lichterloh!“. Diese Aussage und ein vom Vatter an die Tür geklebtes Schild mit der roten Aufschrift „Licht aus!!!“ haben mich jahrelang nicht losgelassen. Was ist, wenn das Haus brennt? Dann bin ich tot und alle anderen vielleicht auch!

    Noch mit 18 habe ich vor dem Schlafen gehen das Licht kontrolliert (ok, hier kommen wir in den Bereich der Zwänge). Die ganzen Monstren, Mumien und Mutationen auf dem Dachboden müssen mir dankbar sein, dass ich sie mutmaßlich vor dem Feuertod bewahrt habe.
    Heute liegen auf dem Dachboden übrigens die Reste meiner selbst aufgenommenen VHS-Cassetten mit Star Trek Folgen (um wieder den Bogen zu Star Trek zu schlagen).
    Erledigt hat sich die Angst mehr oder weniger mit der Zeit, weil ich immer seltener zu Hause war und irgendwann auszog. Aber auch wenn der Dachboden weit weg ist… Wenn ich heute mal in den eigenen 4 Wänden vergesse, irgendwo das Licht auszumachen, denke ich nicht an den unnötigen Stromverbrauch, sondern an die Gefahr eines Feuers.

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  5. Anarch (er/ihm)

    Habe ich den im Schlusswort erwähnten Link zur Anmeldung für den 14.10.2021 übersehen oder ging der vergessen?

    „Gegenstandfallangst“: Unfassbar, dass letzteres noch jemand kennt! 😂

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  6. Florian

    Jungs Jungs 🙂 ich habe leider Probleme mit den Ohren & kann also nicht mit In Ears hören, habe also immer das Handy so bescheuert umhängen ( höre den Cast immer beim biken oder walken) und egal wie einsam es gerade im Wald ist oder auf dem Feldweg.. Immer wenn ich mal wieder laut lachen muss, kommt natürlich einer…
    Heute wart ihr wieder so Weltklasse ! “ Todesangst beim Kacken“ Er Hat Anngst zu machen.. & das beste der Fellini Film Die schönste Angst.. Meine schlimmste Angst ist das es Dienstags keinen TAD gibt.
    DANKE JUNGS

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  7. Rupek

    Ein Chief Petty Officer ist beileibe kein Zivilist, sondern ein Untetoffizier bei der Navy. Ist in etwa vergleichbar mit dem Bootsmann.
    Höchst unrealistisch also, dass so einer Chefingenieur auf einer großen und wichtigen Raumstation wird. Aber das ist ja eh so eine Sache bei Star Trek. Riker und Data beamen für geologische Untersuchungen auf einen Planeten… Was macjen eigentlich die Geologen die ganze Zeit?

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    1. Rat

      Vollkommen richtig, natürlich ist ein Chief Petty Officer kein Zivilist, sondern ein Unteroffizier. Es ist sogar der höchste Unteroffiziersrang. Ein CPO ist in der Regel der Administrative Leiter einer techn. Abteilung eines Schiffes oder Einrichtung und in der Realität wohl zu 80% am Schreibtisch tätig. Der Posten eines Chefingenieur ist da gar kein Problem. Zumindest auf kleineren Schiffen, auf einem Flugzeugträger dürfte das dann eher ein Lt. Commander sein.
      Natürlich ist ein Lt. nominell ranghöher als ein CPO, und muss mit „Sir“ angesprochen werden. Aber das da ein kleiner Lt. (auch da gibt es noch Abstufungen, aber ich geh davon aus das Barklay eher ein „kleiner“ Lt, ist) in die Abteilung eines CPO kommt und wild Befehle gibt ist wohl ziemlich unwahrscheinlich. In der Realität wäre die Szene wo Barklay O`Brian aus dem Bett holt wohl so abgelaufen:
      „Commander Riker, da ist einer ihrer Lieutenants in meiner Abteilung, kommandiert herum und gibt mir abstruse Befehle.“
      Commander Riker: „Lt. Barklay kommen sie in mein Büro. SOFORT“
      Kein Commander möchte es sich mit seinen CPO`s verscherzen.
      O`Brian ist also beileibe kein kleines Licht.

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    2. Julius

      Ich weiß auch nicht wie die beiden ständig darauf kommen Miles wäre Zivilist. Er ist halt ein Unteroffizier. Das heißt er hat kein Offiziersstudium sondern eine handwerkliche Ausbildung. Deswegen ist er aber trotzdem Mitglied der Sternenflotte und Teil der „militärischen“ Hierachie.

      Chief Petty Officer ist übrigens ein Recht hoher Unteroffiziersrang ich glaube bei seiner Versetzung nach DS9 wird er auch noch zum Master Chief Petty Officer befördert. Halte es also grade im technisch meschanischen Bereich nicht für unrealistisch das so jemand den Posten des Chefingenieur übernimmt. Im Gegenteil ich finde es eher seltsam das es sonst scheinbar fast nur Offiziere zu geben scheint und kaum Mannschafts oder eben Unteroffiziersgrade. Diese sind im Militär aber eigendlich unverzichtbar. (wenn sollen die Offiziere sonst kommandieren)

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      1. Sebastian

        Nabend allerseits,

        für Simon kann ich zwar nicht sprechen, aber ich weiß ganz genau, warum mir solche Fehler ständig unterlaufen.

        Meine Eltern und insbesondere meine Oma haben mich nicht bloß pazifistisch, sondern gänzlich anti-militaristisch erzogen. Das steckt auch heute noch in jeder Faser meines Wesens – und deswegen weiß ich über das Militär im Prinzip so viel/wenig wie über Molekularbiologie.

        Das wird ganz sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich in der Hinsicht Unsinn erzähle. Bitte habt Nachsicht mit mir.

        Gute Nacht,
        Sebastian

    3. Pascal

      Der Chief Petty Officer der US-Navy würde in der deutschen Marine einem Hauptbootsmann entsprechen. Und der entspricht im Heer wiederum einem Hauptfeldwebel. Ich glaub, ich nenn den guten Miles ab jetzt nur noch Hauptfeldwebel O’Brien. 😀

  8. SoliTaris

    Meine Phobie ist eine die mich seit dem 5. Lebensjahr sehr einschränkt was sozial oder beruflich angeht…

    Ich leide unter der Koumpounophobie, auf deutsch: Knopfphobie…

    Kann keine Anzüge tragen ohne Panikattacke oder kann sie auch nur anfassen… Überall in meinem Leben begleitet mich diese Phobie und auch wenn ich kurzzeitig mit extremer Willenskraft das etwas aushalten kann, so ist es für mich schwer sogar Menschen zu umarmen die irgendetwas tragen direkt am Körper die Knöpfe haben…

    Klingt alles sehr skurril und ist komplett irrational, doch es ist einfach da und ich kann dagegen nichts tun, auch wenn ich mich zu meiner Kindheit auch etwas gebessert hatte

    mfg

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    1. Rat

      Koumpounophobie, Knopfphobie… Obwohl ich im medizinischen Bereich tätig bin und auch öfters mal mit Neurologie zu tun habe, habe ich davon noch nie gehehört. Es ist schon echt erstaunlich welche Irrungen und Wirrungen so einem Gehirn passieren können. Einerseits etwas erschreckend, andererseits aber auch total faszinierend.
      Ich selbst habe ja nur so eine gewöhnliche Arachnophobie (Laaangweilig). Aber deshalb habe ich das Ende dieser Folge bisher nur gehört aber noch nie gesehen, ich muss da immer wegschauen. Als Simon dann darüber schwadronierte was das doch für eine schöne haarige Spinne gewesen sei habe ich direkt eine Gänsehaut bekommen.

  9. Rupek

    Noch eine Bemerkung zum unerkannten Beamphobiker: ich finde das gar nicht so unwahrscheinlich. Man denke an die vielen Analphabeten, die unerkannt durchs Leben kommen. Manche sogar mit Schulabschluss. Kaum zu glauben, aber wahr.

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  10. Timo K.

    KLASSE! Endlich mal kein Vorgeplänkel. ENDLICH geht es los ohne Umschweife. Wieso nicht gleich so ? Ich hoffe, das wird auch so weiter praktiziert. MFG, T.K.

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  11. Roger

    Sehr schöne Besprechung einer Episode, die ich auch nach dem Rewatch noch durchschnittlich finde. Da kommen in der 6. Staffel (zum Glück) noch ganz andere Geschichten.

    Ja, die Assoziation mit Muppets oder Sesamstrasse-Handpuppen hatte ich ebenfalls.

    Ok, meine Phobie: Stadttauben! Eigentlich gilt es für alle Vögel, aber bei den Stadttauben manifestiert sich diese Angst (gepaart mit Ekel, sorry) im Alltag am deutlichsten (was auch damit zusammenhängt, dass es in meiner Heimatstadt viele Exemplare dieser Spezies gibt).

    Worst-Case für mich: eine ganze Wolke voll Stadttauben – eben noch friedlich am Boden – schreckt hoch und flattert in Sekundenschnelle auf mich zu. Dieses furchtbare Flattergeräusch… Da kommt es tatsächlich vor, dass ich mich auf offener Strasse auf den Boden werfe und die Hände schützend über den Kopf zusammenschlage. Oder in einer Unterführung, wenn so ein Tier nur wenig über Kopfhöhe auf mich zufliegt. Da zucke ich reflexartig auf den Boden, als ob eine Leuchtpetarde in meine Richtung unterwegs wäre (und erschrecke damit nicht selten andere Passanten, welche nicht wegen der Taube erschrecken, sondern wegen meiner Reaktion) 🙂

    Ja, natürlich dürfen alle diese Viecher von mir aus weiterleben. Deshalb muss ich sie aber nicht mögen 😉

  12. Asterix

    Moin aus Hamburg
    Ende 2006 bin ich krank geworden und seitdem kann ich nicht mehr in meinem erlernten Beruf arbeiten. Seit September 2007 arbeite ich in einem Betrieb der zu einer der größten Behinderten Werkstätten Deutschlands gehört. Seit ich dann 2014 im Spessart war, wo es weder Handy Empfang und Telefon gab und das für eine ganze Woche, habe ich Angstzustände. Meine Ängste kann ich nicht konkretisieren. Ich habe herausgefunden das diese Art der Ängste, Angst vor der Angst heißt. Wenn ich Angstzustände habe kann ich mich nicht einmal anziehen. Ich war vor 3 Wochen deswegen krank geschrieben und konnte eine Woche nicht zur Arbeit gehen. Zum Glück hatte ich nach dieser Woche zwei Wochen Urlaub. Jetzt geht es mir wieder gut und ich gehe wieder zur Arbeit. Meine Aufgabe ist es als Fahrer Behindertengruppen mit Mittagessen zu beliefern. Das mache ich auch gerne.
    Als Kind war ich öfters mal alleine zu Hause und dann durfte ich ausnahmsweise mal länger TV schauen und eines Tages lief da ein Horrorfilm in dem es darum ging das riesige Bienen Menschen Angriffen und stachen. Die Menschen bekamen dann Wahnvorstellungen und starben. Ich habe seitdem Angst vor Bienen und Wespen.
    Eine Sache die mir aber am meisten Angst macht ist das es Trek am Dienstag plötzlich nicht mehr geben könnte(Ha ha)

    Mfg Asterix

    P.s. ich freue mich auf Donnerstag um 18:00

  13. n

    Während der Planung der Untersuchung (Minute 32) gibt es ein spannendes Phänomen zu beobachten: Erst dachte ich, dass man sich mittlerweile mal ordentliche entspiegelte Fenster oder eine regelmäßige Reinigung leisten konnte, da neben den Sternen auch helle Stellen sieht, die Spiegelung des Raumes sein könnten. Bei näherer Betrachtung und gerade wenn die Kamera sich auch bewegt, sieht man jedoch, dass die helleren Stellen nicht Raumspiegelungen sind. Es scheinen Aufhellungen im ansonsten schwarzen Sternenhintergrund-Wandteppich zu sein. Insbesondere wenn Worf „a mouth‽“ sagt, werden vertikale Streifen deutlich, die sich in der nächsten Szene und in der Szene in der Crusher über den Microcellular Scan redet deutlich mitbewegen. Wenn dann das Augenmerk auf den Sternen liegt, bemerkt man auch, dass diese sich mal bewegen (sehr deutlich wenn Barclay zu sehen ist) und mal still stehen (wenn die Kamera die Gruppe Picard, Riker, Barclay und Dr. Crusher zeigt).

    Bemerkenswert.

    Was die Höhenangst angeht… das kann ich gut aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Wenn ich mal (passiert mir abundzu) auf einem hohen Flachdach ohne Geländer stehe, bin ich nicht nur um mich selbst besorgt, und traue mich nichtmal in die Nähe der Dachkante, sondern habe auch Herzklopfen, wenn Leute die sich der bösen Kante mehr als ihre doppelte Körperlänge nähern. „Geh da mal lieber weg!“. Auch den irrationalen Gedanken „wenn ich jetzt loslaufe und da runterspringe, dann wäre das nicht gut. Hoffentlich mach ich das nicht.“ hatte ich schon mehrfach in so Situationen. Das Schlimmste Erlebnis dieser Art war ein Silvesterabend vor vielen Monden, mit nem Dutzend Leuten und Sekt auf so einem Dach – sehr unentspannte Situation. Den Abend konnte ich kaum genießen und ich war sehr froh, als alle wieder den Abstieg, über eine Wackelige Leiter, uiuiui, hinter sich hatten.
    Lustigerweise verfliegt das vollkommen, sobald ich eine gut angelegte und selbst überprüft gesicherte PSA (Schutzausrüstung, mit full body harness und Seil) an habe. Dann macht mir auch der Blick von der Kante nichts aus. Nicht stehend zwar, aber auf Knien nach vorne und runtergucken? Easy!

    Auch bemerkenswert 🙂

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  14. SarahCrusher

    Mit der Höhenangst und der damit verbundenen Gegenstand-Fallangst steht ihr nicht allein da. Furchtbar am liebsten würde ich auf Höhen alles an mir festbinden damit es ja nicht wegfällt. Brille, Smartphone… steck ich dann auch gerne in Rucksack oder Tasche weg, den ich dann auch wieder ganz fest halte. Manche Höhen ließen sich auch besser ertragen wenn unter mir geschlossener Boden ist aber so Gitterrosttreppen(Brücken ect.) mit großen Durchmesser, Holzbrücken mit größeren Plattenabständen, Glasfußböden sind für mich schwierig zu betreten. Achterbahnen mit freischwingenden Füßen sind für mich nix, auch über Kopf schaue ich mir lieber mit viel Staunen von draußen an.

    Bitte sagt zu Deanna immer Kanzlerin nicht Counselor oder Troi oder Deanna… ich bin da für ein paar Sekunden jedes mal humorig verwirrt was Angela Merkel auf der Enterprise anstellt.

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  15. Ronnsen RD

    Nabend zusammen!

    Hach, eine schöne Barclay Folge und eine noch schönere Besprechung! Freu mich sehr, dass der gute Reg auch mal nen Daumen Hoch bekommt von Euch.

    Die Frage mit dem Dienstgrad von Miles wurde ja oben schon wieder mal geklärt. Finde nur irgendwie witzig, dass Simon es ja einen Satz vorher schon selbst sagt: „Miles ist ja ein ‚Chief Petty Officer‘ “ und dann “ also ein Zivilist!“. Whhaaaaaaat? 😀
    Zumal das hier auch gerade die Folge ist, bei der Miles zum ersten Mal ein echtes „Unteroffiziers-Zeichen“ am Kragen hat und keinen normalen Punkt mehr wie jeder Ensign.

    Bei „Ich hatte so ’ne Angst vor Keiko und da hab ich sie geheiratet!“ hatte ich gerade an einer Tasse Tee genippt und dabei vor Lachen gepflegt einen über die Tastatur geprustet! Ihr solltet am Anfang so einer Folge bitte eine Sicherheitswarnung vorschalten. 😉

    Leider ist die TNG-Folge für mich ein einziges großes Logik-Loch über das ich nur mit riesigen Stelzen rüberkomme, weil es eben allem widerspricht, was man vorher über Transporter erzählt bekommen hat. Wenn man dort in seine Moleküle zerlegt wird und mittels Strahl durch den Weltraum geschossen wird, wie kann man dann darin etwas sehen, darin schweben, angefasst werden oder etwas greifen? Das setzt doch gerade funktionale molekulare Verbindungen voraus, oder nicht?

    Gut… Wenn man da aber erstmal drüber kommt, ist es eine recht unterhaltsame Folge. Schöne Szene, wie die Crew Barclay Glauben schenkt und dann alle mit anpacken. Sein Gesicht in dem Moment, toll! Man freut sich richtig mit ihm. Dwight Schulz macht seine Sache hier auch wieder richtig gut.

    Die Kreatur sieht allerdings schon ein recht obszön aus. Die Handhabung ist auch nicht weniger zweideutig, man steckt ihm die Hand hinten rein. 😉 Es ist eine Unterarm-Puppe. In dem Buch „Star Trek – the Artistry of Dan Curry“ gibt es eine Seite (185) dazu, wo Dan Curry (neben dem Beam-Effekt) beschreibt, wie er diese Kreatur entworfen, dann auch selbst in der Folge gespielt hat, mit einem GreenScreen-Anzug an (Foto) und wie ihm seine Tai-Chi Künste geholfen haben, die Bewegungen der Kreatur „smooth and organic“ aussehen zu lassen.

    Trotz Logik-Loch(-Ness) einen vergnügten Daumen nach oben, weil Barclay und ich mag Barclay!

    Beim Thema Phobien kann ich wenig mitreden, bis auf eine leichte Hypochondrie… Dr. Google etc… bin ich nicht wirklich davon betroffen. Richtige Höhenangst hab ich auch nicht, ich würde eher sagen, ich hab gesunden Respekt davor. 😉
    Meine Partnerin, die den Podcast auch hört, hat mir aber erlaubt von ihren Phobien zu berichten:
    – Knopfphobie (genauso wie SoliTaris es oben gut beschrieben hat).
    – Angst davor, eine Packung Klopapier draußen offen sichtbar mit sich herumzutragen.
    – Angst vor dem sog. „Fußmännchen“, das sie nachts an den Füßen packen und unters Bett ziehen will. Daher müssen die Füße beim Schlafen immer unter der Decke sein!

  16. Benjamin

    Hallo zusammen,

    für den Zustand oder die Angst davor, dass man von einem hohen Punkt, einer Brücke, einem Turm, etc. plötzlich selbst runterspringt bzw. auch den sich dann plötzlich einstellenden Gedanken „Wie wäre es, wenn ich jetzt springen würde.“, gibt es im Englischen einen Begriff: „Call of the Void“. Laut diesem Artikel hier (https://www.vice.com/de/article/7bqg34/der-ruf-der-leere) ist das aber kein tatsächlicher Wunsch zu springen, sondern eine Kurzschlussreaktion des Körpers auf plötzlich aufkommende Angstsignale.

    Zum Rang von O’Brien wurde ja schon einiges gesagt, hier noch mein Klecks Senf: In früheren TNG-Folgen hat er ja noch zwei volle Pins als Rangabzeichen (und ist damit vollwertiger Lieutenant), später einen leeren Pin und dann irgendwann bei DS9 ein eigenes Abzeichen, was ihn als Chief Petty Officer ausweist. Weiterhin wäre es auch seltsam, wenn er Zivilist wäre, nachdem in „The Wounded“ etabliert wurde, dass er im Krieg mit den Cardassianern als Soldat gekämpft hat. Abgesehen davon dürfte er dann auch kaum eine Uniform tragen.

  17. Karsten

    Hallo Jungs,
    ich finde es schön, dass Ihr über Eure Ängste geredet habt. Ich habe Höhenangst. Allerdings wird es mir auch mulmig, wenn ich auf einem Glasboden stehe und durchsehen kann (auch wenn’s nur 2 m sind). Dann stelle ich mir automatisch die Frage: Was machste, wenn jetzt das Glas bricht?
    Auf einem Gitterboden zu stehen ist für mich die Hölle. Und diese Angst, irgendwelche Gegenstände könnten runterfallen kenne ich nur zu gut.

  18. Hallo Ihr Zwei!

    Bei der Schilderung der „Gegenstandsfallangst, auch bei Anderen“ dachte ich: „Da schau an, ich dachte, dass habe nur ich.“ Schön zu hören, dass es noch anderen so geht. Ich habe auch immer Angst, etwas zu verlieren und unterwegs wird wahrscheinlich alle fünf Minuten gechekt, ob die „Big Three“ (Handy, Schlüssel, Portmonaie) noch da sind.

    Als gänzlich irrationale, „schöne“ Angst könnte ich anführen, dass „Gravity“ ein Film ist, der mich wirklich bis ins Mark fertig macht, weil die Vorstellung, orientierungslos und ohne Möglichkeit, sich irgendwo festzuhalten, durchs All zu trudeln, bei mir schon leichte Panik auslöst. Völlig bescheuert eigentlich, denn ich werde aller Vorraussicht niemals ins All fliegen, geschweige denn dort „draußen“ herumlaufen, aber dennoch – wenn ich nur daran denke, stellen sich mir die Nackenhaare auf.
    Verwandt damit ist sicherlich meine Angst vor tiefen, dunklen Gewässern, denn da kann man sich im schlimmsten Fall auch nirgendwo festhalten und ich als recht schlechter Schwimmer würde bestimmt die Orientierung verlieren und nach unten tauchen anstatt nach oben. Und wenn dann aus der Tiefe auch noch etwas nach oben kommt (ich habe mal eine Doku über den für Menschen ungefährlichen, aber riesigen Riemenfisch gesehen, der lautlos aus der Dunkelheit der Tiefsee auftauchen kann – danach war ich auch bedient), dann ist alles vorbei.

  19. Michael

    Das ist eine gute Folge. Ich mag Barclay und seine Probleme. Wobei ich mich immer noch Frage, wie er es durch die Akademie damit geschafft hat.

  20. Asterix

    Moin noch einmal aus Hamburg
    Von einer Angst der ich mich heute mal wieder stellen mußte möchte ich gerne erzählen: Heute mußte mein Auto auf der Straße vor meinem Arbeitsplatz abstellen. Doch leider hatte ich keinen echten Parkplatz bekommen und mußte an einer stelle parken an der eigentlich kein richtiger Parkplatz war. Mein Auto stand aber nicht Verkehrswidrig.Ich hatte ich den ganzen Tag Angst das mein Auto abgeschleppt werden könnte. Ich hatte auf St.Pauli in einer Seitenstraße zur Reeperbahn geparkt. Es wurde niemand behindert. Ich habe immer extreme Angst das mein Auto abgeschleppt werden könnte sobald ich es irgendwo geparkt hatte wo ich nicht mehr und das zu 100% genau weiß wo das ist (lange Straße mit vielen Autos in einer Reihe), es nicht auf einem ausgewiesenen Parkplatz steht oder das parken ausdrücklich erlaubt ist. Ich weiß nicht woher das kommt (Das Auto: Heiligtum des deutschen).

    Ich merke gerade dieser Kommentar ist Therapien für mich.

    Danke das ich das mal so sagen darf.

    Mfg Asterix

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  21. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Ja, das war eine vergnügliche Folge, aber ehrlich: ist das noch Star Trek? Einige Trek Elemente waren ja drin, wie z.B. das man Barclays Meinung ernst nimmt (ein starkes SF Element in dieser Folge!) und das Deanna sich blamiert (mehrmals). Aber sonst?

    Ernsthaft, dass Barclay Offizier werden konnte, ohne dass seine Phobie aktenkundig wurde, das will auch mir nicht in den Kopf. Könnte jemand mit Flugangst Bergretter werden? Und dass das Beamen hier anders aussieht als in allen anderen Episoden nervt auch. Sonst erscheinen alle, die gebeamt wurden so, wie sie gestartet sind (okay, eine Ausnahme gab es bei TOS, mit dem Piloten). Und hier kann Barclay plötzlich frei herumtanzen. Dass er gar nicht physisch existieren dürfte habt ihr ja gesagt. Die Sache mit den Mikroben und dem Technobabble wurde wohl hinzugefügt, um zu verschleiern, dass das Stuss ist.

    Und wieso mussten das schwebende Würmer sein? Eine schattenhafte Gestalt, die nach Barclay greift, hätte doch auch gut ausgesehen. Aber das wäre vielleicht zu sehr Horror gewesen im Gegensatz zu den komödiantischen Szenen.

    Hat Deanna wirklich zu Barclay gesagt, das sei nicht so schlimm mit dem Beamen? Phobien sind nicht rational, die redet man nicht mit guten Argumenten weg. Ich weiß auch, dass der Turm nicht umfällt, wenn ich raufklettere, ich weiß auch, dass ich nicht den Berghang hinunterkugele, wenn ich auf der Aussichtsplattform stehe. Trotzdem verursacht mir der Blick nach unten Magenschmerzen und Schwindel (und Bahnfahren ist auch viel bequemer).

    Ja, aber der lustige Barclay rettet den Tag! Tadaaa! Nicht, weil er so kompetent wäre oder so neugierig oder aufmerksam, nein, weil zufällig nur er diese Würmer sieht und zufällig das richtige tut. Das ist schlechte Schreibe.

    Okay, es ist Star Trek, aber bei mir zuckt der Querdaumen doch nach unten.

  22. Dirk

    Zwei Anmerkungen zur Folge, die mir während des Schauens aufgefallen sind:

    Ich fand es gut, wie Barclay von LaForge und Riker empfangen wurde, als er sich doch noch zur Yosemite hat rüber beamen lassen. Ich hätte sowas wie ein ätzendes „Ah, Mr.Barclay, schön dass sie es auch schon geschafft haben!“ erwartet. Stattdessen kam von beiden ein aufmunterndes „Schön dass sie da sind!“, was ich als deutliche Steigerung des Führungsstils empfinde. Leider hat Troi das danach wieder kaputt gemacht.

    Und dann noch die Nummer mit dem Probencontainer und dem Kraftfeld… Bei der Szene habe ich gedanklich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Wenn ich da so ein wieder zusammen gepuzzeltes Dingens habe, von dem ich weiß dass es sehr wahrscheinlich schon mal explodiert ist und dabei mindestens einen Menschen getötet hat – dann stelle ich das doch nicht gefühlt zehn Meter entfernt neben dem Warpkern im Maschinenraum auf, maximal starkes Kraftfeld hin oder her! Das Mopped gehört in einen leeren Shuttlehangar, am besten ganz an den Rand des offenes Tores und den Finger auf dem Knopf zum deaktivieren des Kraftfelds nach draußen.

    Ansonsten hatte ich die Folge auch besser in Erinnerung als sie jetzt im Rewatch war, der Daumen in die Mitte ist schon in Ordnung so.

    Ich „leide“ übrigens unter Startangst (wie ich sie selbst nenne), meine eigene Nische der Aviophobie. Sobald das Flugzeug die Startposition verlässt und zur Runway rollt, schaltet mein Körper in den Panik-Modus. All die Maschinen, die in diesem Flugkarussell involviert sind! Da muss nur ein Pilot eine Anweisung falsch verstehen, und er rast beim landen voll ins uns rein! Und beim Starten steigt mein Puls mit dem Schub der Triebwerke. Muss ja nur ein Idiot mit seiner Maschine unsere Startbahn kreuzen, und wir sind voll im Arsch! Beim Steigflug wird es dann kein Deut besser, weil ich entgegen jeder Vernunft sicher bin, jederzeit wie ein Stein zu Boden zu fallen. Ist diese Änderung des Flugwinkels gerade normal?!?
    Witzigerweise hört das sofort auf, sobald die Flughöhe erreicht ist. Ich genieße das dann voll, schaue aus dem Fenster und erfreue mich an diesem Wunder der Technik. Turbulenzen finde ich auch super, wie eine Bonus-Achterbahnfahrt, und auch die Landung ist überhaupt kein Problem für mich.

  23. Jonas

    Bezüglich eurer „Höhenangst“ Erfahrungen – komplette Zustimmung. Kann die beschriebenen Wahrnehmungen eins zu eins teilen. Es ist weniger die Höhe als vielmehr das Gedankenspiel, was wäre wenn – also was wäre, wenn man gerade bisschen bekloppt ist und springt oder was, wenn mir für eine Sekunde so ist und ich das Handy fallen lasse o.ä.

  24. Marit

    Okay, dann erzähle ich euch jetzt von meiner kleinen, bescheuerten Angst: Ich kann wenn ich im Bett liege meine Hand nicht so hinlegen dass die Handfläche nach oben zeigt. Ich fühle mich dann total unwohl, ich habe irgendwie die irrationale Angst dass dann jemand meine Hand nehmen könnte. Wieso??Wenn jemand neben mir liegt den ich mag dann finde ich das schön wenn der meine Hand nimmt. Wenn niemand da ist dann nimmt auch niemand meine Hand. Und wenn jemand einfach in meine Wohnung kommt nur um meine Hand zu greifen dann lässt er sich wohl auch nicht davon abhalten dass meine Handfläche nach unten zeigt?? Ich weiß nicht was falsch mit mir ist aber ich kann nur einschlafen wenn meine Handfläche nicht nach oben zeigt oder ich nehme irgendwie die Decke in die Hand oder so.

    Und das mit der komischen Angst, dass man plötzlich auf die Idee kommt sein Handy oder die Schlüssel eine Brücke runterzuwerfen oder so hab ich auch 😄

  25. Sabrina

    Erstmal wie immer danke für die Folge.
    Wusstet ihr eigentlich das euer Podcast Nebenwirkungen hat?
    Ja man kann einfach keinen Film oder Serie ( egal ob trek oder nicht ) ohne zu gucken wie die Spezialeffekte gemacht sind, wie sehr auf elf gedreht wurde oder wo die Fehler stecken. Ich finde es zwar witzig aber ich treibe meine Umgebung damit in den Wahnsinn.
    Irgendwie danke dafür so kann man auch so manches was man selbst eigentlich nicht gucken möchte mit sehr viel Ironie und doch noch Spaß mit gucken

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  26. Sebastian

    An anderer Stelle hat unser Hörer Roland folgenden Bericht gepostet, den ich euch nicht vorenthalten mag, denn er geht dem „High place phenomenon“ auf den Grund. Große Leseempfehlung, ist auch kein langes Traktat:

    Artikel „Hast du manchmal Angst zu springen, obwohl du es nicht willst“ bei Higgs

    Daraufhin hab ich nochmal nachgedacht – und es ist bei mir gar nicht so sehr die Angst davor, dass (wie oft beschrieben) ich den Verstand verliere und springe, sondern dass ich ohnmächtig werde und daraufhin so unglücklich umfalle, dass der Schwerpunkt meines Körpers auf die falsche Seite des Abgrunds gerät.

    Typische Angst vor Kontrollverlust, typisch Sebastian.

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  27. Pascal

    Zum Thema Höhenangst: Oh, das kenne ich. Flugzeug? Kein Problem! Aber wehe es geht rauf auf den Kölner Dom und auf dem letzten Stück kommt diese Metalltreppe bei der man durch die Stufen auf die Dächer der Häuser schauen kann. Da kostet mich dann jeder Schritt Überwindung.

    In den Alpen auf einen Berg zum Gipfelkreuz wandern? Kein Problem! Aber wehe ich nehme das Telefon / die Kamera in die Hand, um die Aussicht zu fotografieren. Da verkrampfen sich dann direkt die Finger um das Gerät, weil ich das Gefühl habe, dass das jeden Moment aus meiner Hand und nach unten fliegt – obwohl ich das ja nicht anders festhalte, als z.B. auf einer Straße. Das ist schon verrückt, welche Streiche einem das Gehirn spielen kann… 🙂

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