#196: Night Terrors (TNG 4.17)

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18. März 1991:
Wie zuletzt in den frühen TNG-Staffeln segelt die Enterprise erneut über den Rand der Landkarte hinweg in düstere Gewässer. Während man neben einem Geisterschiff im galaktischen Mahlstrom festklemmt, wird der Zustand der Crew zunehmend desolater und ihre Halluzinationen bedrohlicher. You will believe a Deanna can fly!

In Deutschland: Augen in der Dunkelheit, ausgestrahlt am 11. März 1994.

Dieser Beitrag hat 37 Kommentare

  1. Parlatio

    Mein Name ist Dixon Hill. Ich bin Privatdetektiv. Normalerweise ermittle ich in Ehebrüchen, Erbschaftsangelegenheiten und forsche nach dem Aufenthaltsort verloren gegangener Dinge. Bis sich letzte Woche meine die Tür zu meinem Büro öffnete und dieser seltsame junge Mann hereintrat. In der Wohnung seines Nachbarn geschähen des Nachts merkwürdige Dinge, sagte er, und er könne Lichter sehen. Ich spielte mit dem Gedanken, seine Offerte als Besessenheit eines Spinners abzulehnen. Doch der Stapel Rechnungen, die sich auf meinem Schreibtisch zur Skyline der Stadt auftürmten, überzeugte mich vom Gegenteil. Ich hätte es besser wissen sollen. Dann wäre ich nicht in diesen Strudel aus Sex, Gewalt und Wahnsinn geraten. Verflucht sei der Tag, an dem ich diesem Sebastian Gehör schenkte…

    Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! 😉

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  2. Parlatio

    Ah! Diese Episode ist total Banane. Ich liebe sie. Man müßte mal eine Watch-Session mit dem ganzen Star Trek-„Grusel“ Folgen machen. Das hat so was von Basteis Spuk- und Gespenstergeschichten. Und dann noch die ganzen Nebenerzählungen hier. Wer von uns hat nicht an Ludger Brink gedacht? „Zwei Doofe, ein Gedanke“, wie man so schön sagt. Und dann noch Sebastians private „Phantasmagoria“-Variante übers Gruselhaus. 😊
    Hier fehlt nur noch ein Clown (Want a Balloon?),
    und wir schneiden uns alle ein Stück Deannakuchen ab.

    Nur zwei Fragen hätte ich da noch:

    1. Alle Energie wird abgezogen? Gut. Warum nicht die Energie von Data? Der ist auch eine Maschine. Läuft der mit Stadtgas? Oder wird der abends mit ’nem großen Schlüssel aufgezogen? 😉

    2. Damit Wasserstoff so richtig schön knallt, braucht man kein Kalenderbrimbamborium oder wie das heißt, sondern Sauerstoff. Ein Streichholz oder so was wird schon noch irgendwo sein. Aber Moment! Läuft auf der Enterprise nicht eine Materie/Antimaterie Reaktion ab? Wie groß soll denn die Wasserstoffexplosion sein, die mehr Energie freisetzt als das? Mein lieber Scholli! Da zerreißt es die Enterprise doch mit.

    Aber Alles in Allem: eine Top TaD-Folge!

  3. sirCris

    Wie immer gute Trek-Kost, sympathisch serviert, aber ich fühle mich genötigt Euch zu klugscheissern. Julian Sands in Poltergeist? Ihr meint wohl Julian Beck. Ah und der Corey ist wohl Corey Haim, der 2010 verstorben ist. Aber das sind Details, die ich Euch nur geben möchte, im Gegenzug gebt ihr mir soviel jede Woche. Weiter so.

    1. Simon

      Was Julian Sands betrifft, hast Du Recht – ich hatte kürzlich Arachnophobia wieder gesehen und die beiden verwechselt. Der Corey aus The burbs (Meine teuflischen Nachbarn) ist aber tatsächlich Mr. Feldman.

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      1. sirCris

        Hallo Simon, ja klar DER Corey schon, aber der andere den Sebastian nicht mehr genau wusstet, war Haim, die haben öfters zusammen gespielt. Wenn ich mich recht entsinne haben die sogar mal gemeinsam was gegen Kindesmissbrauch im Showbusiness gemacht, war ne ganze Weile noch vor „MeeToo“…

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  4. Stef Baura S

    Lieber Sebastian,

    herzlichen Glückwünsch zum 5jährigen Podcast-Jubiläum.
    Ich bin bei der Rückspultaste ungefähr seit Anfang 2017 dabei, TaD habe ich, trotz der Ankündigungen in der Rückspultaste erst ca. Herbst 2017 eingeschaltet, weil ich erst nicht so recht wollte, wegen TOS.

    Ich habe es keine Sekunde bereut, auch die TOS und TAS Folgen mit Euch durchzunehmen, auch wenn ich manchmal gelitten habe… ;-).

    Ich möchte mich bei Euch beiden herzlich für die dieswöchige Folgenbesprechung bedanken. Ich fand das sehr traurig, als ich rausfand, dass im Fandom diese Folge nicht gemocht wird. Ich mag sie nämlich auch sehr gerne, weil sie so herrlich schräg-gruselig ist.

    Ich bin ja ziemlich leicht zu erschrecken, und kann mich noch sehr gut erinnern, dass ich mich SEHR erschreckt habe bei der Crusher-Leichenraum-Szene…

    Bei den Schlangen in Rikers Bett fand ich damals, dass das eine Art Reminiszenz an „die Hexen von Eastwick“ ist, da gibt es auch so eine Szene. Das denke ich bis heute, wenn ich die Folge sehe, obwohl ich gar nicht mehr so ganz genau auf dem Schirm habe, wie die Hexen-von-Eastwick-Szene tatsächlich aussah…

    Alles Gute Euch beiden, freu mich schon wieder auf nächsten Dienstag!

    Stefanie

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    1. Stef Baura S

      Ganz vergessen, noch Extra Lob für Simon für die Diana Stimme mit Echo. Ich habe so gelacht! Das war genial.

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  5. Parlatio

    Hallo sirCris!

    Da hast du gut aufgepasst. Poltergeist ist bei mir so lange her, daß ich mich nicht mal mehr dran erinnere, daß dort überhaupt ein Geistlicher mitspielt. Ich hatte aber beim Namen Julien Sands sofort den Warlock (Teil 2) mit seinen schwarzen Klamotten vor Augen. Vielleicht hat er sich deshalb hier eingeschlichen? Ach, Arachnophobia. Kann ein Spinnenforscher einen noch blöderen Tod sterben?

    1. Simon

      Genau genommen taucht Becks Reverend Kane auch erst im zweiten Poltergeist auf, kein Wunder also, dass Du nicht daran erinnerst.

    2. sirCris

      So hab ich es noch gar nicht betrachtet, werde mir den Film mal wieder geben, hehe

  6. Parlatio

    Nur einmal für’s Protokoll: Falls es nicht inzwischen geändert wurde, kann man X-Factor auch ohne PayTV sehen. Das läuft dann auf RTL2 zu unchristlicher Stunde irgendwann am Wochenende. Zumindest war das mal so. Habe seit Ewigkeiten kein Fernsehheft mehr, und RTL2 ist nicht gerade mein Sender.

    Außerdem möchte ich mich bei Julian Sands entschuldigen. Der schreibt sich natürlich nicht mit E.

    Eine sehr, sehr schöne Reminiszenz an Poltergeist habe ich gerade erst in Warehouse 13 gesehen. Es gibt viel zu wenige Filme/Serien, in denen die Leute von ihrem TV gefressen werden. Und die hier wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. „BASTARDO!“ 😊

  7. Myriam

    Mist, ich weiss noch immer nicht, was da um 00:12/00:13 (?) los ist.
    Hurra, ich bin nicht die Einzige, die diese Folge mag. In meinem Fall: Trotz schwebender Deanna. Aber es ist schon, wie ihr sagt: Die letzte Korridor-Traumsequenz ist seltsam. Finde ich. Vor allem diese Musik am Ende, die hat mich immer gestört. Ich konnte nie sagen warum, aber ihr habt es perfekt auf den Punkt gebracht mit dem brennenden Dornbusch.

    Und trotzdem: Ich mochte die Folge immer. Wegen der Atmosphäre. Weil die Crew so schön langsam und schleichend und doch bemerkbar verrückt wurde. Weil auch die Musik so gut passte und die Atmosphäre unterstrich – herrlich. Ich bin nicht die grösste Horrrofilm-Liebhaberin auf Erden, viele sogenannten Horrorfilme find ich albern und sie langweilen mich. Ich mag aber sich anschleichenden, erst hintergründigen, sich verstärkenden Grusel, der irgendwie glaubhaft rüberkommt, lieber als plötzliche Schockeffekte. (Ich mag auch vieles von Stephen King, nebenbei gesagt – er ist einer der Autoren, der mich wirklich zum Gruseln bringt, weil bei ihm der Hammer nicht plötzlich kommt, sondern sich das Erscheinen des Hammers mit komischen Momenten und sich immer seltsamer verhaltenden Menschen ankündigt.)

    Glückwunsch zum 5-Jährigen, Sebastian! In die Rückspultaste will ich auch mal reinhören, bin bisher noch nicht dazu gekommen. Ich bin ja eigentlich zu euch gekommen, weil ich damals, als es mit Star Trek: Picard losging, entdeckte, das sich da Star Trek-Podcasts im Netz tummeln. Da war mal der Discovery Channel, der Picard besprach, sowie das Chateau Picard. Beim Suchen fand ich dann euch, und als Picard vorläufig endete, bin ich dann euch treu geblieben und habe mich durch eure ganzen TNG-Besprechungen gehört. Durch eure TOS-Besprechungen wühl ich mich auch noch mal, irgendwann. Wie auch die Rückspultaste. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe. 😉

  8. Roger

    Die Episode war in meiner Erinnerung in der Tat nicht so toll. Gefällt mir jetzt aber viel besser beim Wiederanschauen.

    Dieses „WO SIND SIE?!?!“, das Deanna da x-mal im grünen Traumlicht herumschreit, hat sich damals bei mir richtig eingebrannt. Immer wenn das jemand ruft (im Film oder im richtigen Leben) kommt mir da Troi in den Sinn.

    Ich wusste aber nie recht, wen/was sie damit meint? Wo sind sie (die Augen? die Fremden?)? Oder wo sind Sie (also Sie, der da gerade ruft)? Vielleicht kann die englische Originalfassung da Auskunft geben.

    Ansonsten viele schöne Szenen, welche einem in Erinnerung bleiben.

    Zu Beginn fragte ich mich: Hat man aus „The Naked Now“ nichts gelernt? Schiff treibt, Besatzung tot und wir beamen rüber, wieder zurück und schleppen damit evtl. etwas ein? Ok, vielleicht haben sie ja seit der 1. Staffel die Biofilter mit einem Update versehen… Trotzdem hätte der Crew diese Parallele eigentlich auffallen müssen.

    Supi, gratuliere zum Jubiläum, und bald kommt ja wieder eines mit der 200. Folge hier. 🙂

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  9. Stefan Topo.

    Ich konnte diese Episode noch nie leiden! Ich kann nicht sagen, dass ich sie überhaupt nicht mag, ich schau sie im Marathon mit, aber ich muss sie auch nicht sehen.
    Für mich kam auch noch nie so der Horror-Faktor rüber…ich fand es immer eher lächerlich mit den Leichen, die sich aufrichten oder die anderen Halluzinationen.
    Und die Handlung an sich…vielleicht bin ich da nicht Wissenschaftler genug oder kann nicht ausreichend logische Verknüpfungen herstellen…aber die Auflösung, dass da Wesen in einem nicht sichtbaren Spalt festhängen und mit den Metaphern Wasserstoff gemeint sein muss, das war für mich reines Rätselraten mit einer Art Lottoglück! Und eben der auch genannte Armus (nee, wie hieß der apathische Ty auf der Krankenstation?), was war mit dem jetzt genau, warum wird nicht aufgelöst, was mit dem passierte usw.? Dazu die rumfliegende Deanna….Sehr komisch alles!
    Nee, ich mochte die nicht, mag die nicht und werde sie auch nie mögen, die Augen in der Dunkelheit!
    Trotzdem wieder danke für die Besprechung!

  10. Don

    Moin!

    Ich finde es immer herrlich, wenn Ihr beiden das „Und wie geht es Dir?“-PingPong-Spiel spielt. 😀

    Oh, na dann herzlichen Glückwunsch zum „Rückspultasten“-Jubiläum!
    „Du bist keine Katze mehr, Lucky. Du bist jetzt ein Krapfen!“

    Klingt ja so, als hätte das Licht in diesem Dachgeschoss eine Zeitschaltuhr.

    Der andere Corey hieß Corey Haim.

    Für die HD-Bearbeitung hätte man doch eigentlich das „Brittain-Brattain“-Problem aus der Welt schaffen können. Warum hat man es nicht getan?

    Ist das wirklich eine Besenkammer, in der Hagan da sitzt? Könnte das nicht ein Turbolift sein?

    Ja, wie der Captain sich da die Haare rausreißt, das fand ich damals als Junge in den 90ern schon creepy.

    „The Dig“ fand ich auch super. Interessanterweise erntete man am Ende des Spiels, je nachdem, wie man das Problem löste, entweder eine Ohrfeige oder eine Umarmung. 😀

    James Brolin kennt man übrigens auch als Chef des St.Gregory in „Hotel“.

    Hier sieht man wieder mal, wie Riker jemanden mit dem Zeigefinger zur Navigation hinbeordert (wenn nicht gar dirigiert). Das hatte er mit Wesley auch schon getan.

    Die haben innerhalb von zehn Tagen wirklich nicht früher feststellen können, dass sie festhängen?

    Riker sagt ja, dass Data der Einzige sei, der nicht betroffen ist. Aber stimmt das denn? Guinan scheint doch auch noch Herrin ihrer Sinne zu sein. Träumen El-Aurianer denn überhaupt?
    Und was ist mit den Vulkaniern? Die können mehr als zwei Wochen ohne Schlaf (und somit auch ohne Träume) auskommen.

    Da Riker ja das Gefühl hat, in seinem Quartier lauert schon jemand auf ihn, wirkt er auch nicht gerade sonderlich begeistert, als Picard im befiehlt, jetzt erstmal schlafen zu gehen.

    Als ich mal total übermüdet war, hab ich v.a. angefangen zu frieren.

    „…war da das Gesicht einer uralten Frau.“
    => Wow, das hat ja schon was von „The Others“.

    Ich finde es gut, dass Picard auf die Frage, ob er geträumt hätte in letzter Zeit, zweimal nur sagen kann, er erinnere sich fast nie an seine Träume und sie somit gar nicht beantworten kann. Das wirkt realistisch. Ein schlechterer Drehbuchautor hätte Picard hier sagen lassen: „Stimmt, jetzt wo du es sagst, Beverly, ich habe in den letzten Tagen wirklich nichts geträumt.“

    Wieso sind denn Riker und Picard nun wieder gemeinsam auf der Brücke? Die wollten sich doch eigentlich abwechseln.

    Wer weiß, ob Worf das Messer wirklich desinfiziert. Vielleicht benetzt er es ja auch mit einer giftigen Flüssigkeit.

    Beim Gespräch damals mit Wesley über den Psychotest meinte Worf damals noch: „Es sind nur Narren, die keine Furcht kennen.“

    Wobei ja der Wasserstoff völlig anders in dieser Datenbank dargestellt wird als alle anderen Stoffe. (Und auch nicht als Molekül, sondern als einzelnes Atom.)

    Ich mag Pistazien-Eis auch sehr gern.

    Diese Flug-Szenen mit Deanna fand ich auch nicht so gelungen. So nach vorne gerichtet sah das irgendwie seltsam aus. Vielleicht hätte man es besser so darstellen sollen, als würde sie stehend da in den Wolken schweben.
    Und dieses „Wo sind sie? Ich habe eine Botschaft!“ war nun wirklich richtig schlecht gemacht.

    Gut für die Folge war, dass wir am Schicksal der Brattain-Crew sehen konnten, worauf dieses ganze merkwürdige Erleben der Leute von der Enterprise irgendwann hinauslaufen wird. Das hat das beklemmende Gefühl für den Zuschauer gleich von Anfang an bestärkt.

    Fazit? Auch ich mag die Folge. Diese ganze Atmosphäre ist einfach großartig. Fast die gesamte Crew ist völlig hinüber und gleitet langsam in den Wahnsinn ab. Überall hat man solch eine Slender-Man-Stimmung: da ist irgendwas/-wer, man kann es nur nicht sehen.
    V.a. Patrick Stewart und Gates McFadden spielen ihre Rollen überragend, ein kleiner Schwachpunkt ist in meinen Augen Marina Sirtis, aber da kann ich insgesamt gut drüber hinweg schauen. Daumen hoch!
    Ich mag aber auch grundsätzlich schon Folgen, die sich mit Schlafen und Träumen befassen und da gibt es bei Star Trek ja durchaus einige. Mir fällt da z.B. „Waking Moments“ in „Voyager“ ein.

  11. SarahCrusher

    Gratulation zum 5. Jahrestag der ersten Rückspultaste Aufnahme.
    DIe Rückspultaste lässt neben TaD bei mir gerade viele andere Podcasts die ich auch gerne mal wieder hören würde einfach hinter sich.

    Auf pluto.tv lässt sich derzeit onDemand die gesamte X-Factor Serie kostenfrei mit Werbung streamen oder einzelne Folgen auf deren Kanal pluto paramormal.

    Die Folge selber hat mir immer schon sehr gefallen. Sie hat so eine erzieherische Aussage für mich gehabt. „Wenn du nicht ins Bett gehst und richtig schläfst wirst du wahnsinnig“ und nun mit einigen Jahren dazwischen macht mich die ganze Sache noch nachdenklicher. In meinem Bekanntenkreis gibt es ein Kind mit Lernschwierigkeiten und sozialen Auffälligkeiten, Aufgrund einer neurologischen Störung die es nicht richtig in Tiefschlaf-Phasen gebracht hat, erst Medikamente helfen dabei in diesen „richtigen Schlaf“ zu kommen und die Auffälligkeiten zu bessern. Daher ist diese Folge für mich noch überzeugender geworden auch wenn vielleicht dort nicht alles medizinisch korrekt benannt wird.

  12. Volker

    Das diese Folge mich damals zu luziden Träumen inspiriert hat, muss ich wohl nicht mehr sagen.
    Als ich mich Jahre später mit der Folge nochmal beschäftigt habe, kam ich auf die Idee, dass Träume zu Kontrollieren doch cool wäre und da inzwischen das Internet erfunden wurde, konnte ich auch Recherchieren.
    Die Folge selber, was damals schon gruselig, aber Gut 🙂
    Naja, heute ist da nichts mehr so wirklich gruselig, deshalb konnte ich mir die Podcast Folge auch beim einschlafen gut anhören.
    Alleine Sebastian ist es zu verdanken, dass ich wegen seiner Gruselstory nochmal das Licht einschalten musste.
    Das war so 0:13 Uhr oder 0:14.
    Dazu kommt noch, dass seid Weihnachten der Typ von gegenüber ständig am Fenster ist, sobald ich gegen 0:13 Uhr oder 0:14 Uhr mal das Licht anmache.
    Das ist Gruselig.
    In diesem Sinne, bis Dienstag,
    Volker

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  13. Der hübsche Daniel

    Hallo, zum Rätsel mit dem Licht in der Nachbarwohnung möchte ich vermuten, daß es sich dabei um eine mechanische Zeitschaltuhr handelt. Die sind nicht so präzise, da kann es zu 1-2 Minuten Abweichung kommen

    1. Parlatio

      Meinst du diese furchtbaren, veralteten Dinger mit Drehrad? So eine hat meine Mutter mal gekauft, als ich noch Kind war. Aber die Uhr hat nie das getan, was sie sollte. Ich hätte gedacht, die hätte die Digitalisierung inzwischen gnädigerweise gekillt.

      1. gepee

        Die gibts noch, ich hab die gerade für meine Weihnachtsbeleuchtung benutzt, da wollte ich nicht viel investieren, und auf die Minute kams mir da ja nicht an

  14. Michael from Outer Space

    Hallo!

    Herzlichen Glückwunsch zum 5-jährigen Jubiläum! 😁🥳

    Ich finde „Night Terrors / Augen in der Dunkelheit“ nicht besonders gut und nicht besonders schlecht. Sie hat ein paar gute Szenen und eine dichte Atmosphäre, ragt aber meiner Meinung nach nicht heraus. Sie hat wenig Story, es ist wieder eine Geschichte, wie wir sie schon in „The Naked Now“ und „Booby Trap“ hatten: Die Enterprise findet ein anderes Raumschiff, auf dem schlimme Dinge vorgefallen sind und die ganze Besatzung getötet wurde. Dasselbe, was dieser Crew widerfahren ist, beginnt kurz darauf auch an Bord der Enterprise. Am Ende können sie das Rätsel lösen und weiterfliegen. TOS zeigte diese Geschichten („The Doomsday Machine“, „The Deadly Years“, „The Tholian Web“), TNG zeigt diese Geschichten. Sie werden manchmal gut und manchmal weniger gut umgesetzt. Für mich ist das Star Trek-Standardkost.

    Mir gefallen Deannas Alptraumsequenzen nicht, weil Marina Sirtis unglaubwürdig spielt und man die Seile, an denen sie hängt, förmlich sehen kann. Hier hätte ich eine andere, simplere Inszenierung gewählt: Deanna liegt liegt in ihrem Bett, schläft schlecht, bewegt die Augen schnell hin und her, wirft ihren Kopf mal nach links, mal nach rechts und stöhnt. Währenddessen zoomt die Kamera auf ihr Gesicht und man hört die Stimme „Augen in der Dunkelheit… ein Mond kreist…“. Anschließend wird nicht Deanna gezeigt, sondern die Zuschauer erleben den Traum aus ihrer Perspektive: grünliche, wabernde Nebelwolken, die Stimme, ihr Versuch einer Kontaktaufnahme: „Wo sind Sie? Wo sind Sie?“. Danach wacht sie auf. Damit wäre auch klar geworden, dass sie geträumt hat und es hätte mir glaube ich besser gefallen als die schwebende „Kanzlerin“. Diese schlecht gespielten Albtraumszenen tauchen außerdem mehrmals auf und nervt mich schon beim ersten Mal.

    Ich finde es unbefriedigend, dass mit dem einzigen Überlebenden der USS Brattain keine richtige Kommunikation möglich ist. In „Hero Worship / Der einzige Überlebende“ gibt es wenigstens einen Überlebenden einer Schiffskatastrophe, mit dem man reden kann.

    Dass dort mehrere Tage vergehen, wurde mir aus der Handlung nicht klar. Die zunehmend übermüdete Crew als Indikator dafür finde ich zu wenig. Ich kann schon nach einem Tag übermüdet sein, falls ich schlecht schlafe.

    Die meiner Meinung nach beste „Schlaf-Episode“ in TNG ist „Schisms / In den Subraum entführt“. KLICK-KLICK-KLICK… KLICK… KLICK-KLICK-KLICK-KLICK…

    LL&P
    Michael from Outer Space

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    1. Stefan Topo.

      ,,In den Subraum entführt“ ist wieder eine meiner Lieblingsfolgen! Die müsste ja auch bald kommen….kurz geschaut…..ohhh, noch 39 Folgen, Folge 6.5.131. Schaffen wir vielleicht noch dieses Jahr!

      KlickKlickKlick…Klick…..

      Die Traumsequenz hier…ja, ich habs ja auch schon weiter oben geschrieben, die fand ich auch schon immer nervig. Vielleicht wäre Dein Ansatz besser gewesen!
      Und ich hab mir auch das Ende gestern kurz nochmal angeschaut….was war denn nun eigentlich die Gestalt, auf die Deanna dann am Ende ihres Fluges durch die grüne Hölle da traf??? Diese Folge ließ mich deshalb auch immer unbefriedigt zurück!

      Übrigens: Die Brattain heißt wohl wegen Walter Houser Brattain so, ein Physiker und Nobelpreisträger, der sich mit Halbleitern beschäftigte und den Transistor mit erforschte. Aber das nur so am Rande!

    2. Don

      Wobei es ja eben in diesem Fall nun gerade nicht darum geht, dass die Crew übermüdet ist.
      Wieviele Tage vergangen sind, wird in den Logbucheinträgen gesagt.

      1. Parlatio

        Um die übermüdete Crew wird es in Voyager gehen. Oder – Nee, ich glaube da ist nur Janeway übermüdet (und reizbar). Ich meine diese Folge mit den unsichtbaren Dr. Mengele-Aliens. Die, wo nur der Doktor und Seven of Nine was merken. Hmm. Könnte „verwerfliche Experimente“ heißen?

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        1. Roger

          Bei Voyager gibt es glaub ich zwei verschiedene Episoden in dieser Richtung: Die eine mit den Experimenten und die andere mit den Träumen, wo Chakotay sich den Erdmond ins Voyagerfenster träumt. Ich meine aber, das sind zwei verschiedene Folgen.

          1. Parlatio

            Es sind auf jeden Fall zwei verschiedene Folgen. Die mit dem Mond ist wahrscheinlich eine von denen, wo es um Chakotays indianisches Erbe geht.

  15. Markus

    Die Geschichte mit dem Dachfenster erinnert mich an das Buch „Die Zeit, die Zeit“ von Martin Suter. Ich hoffe etwas ähnlich abgefahrenes geht in Sebastians Nachbarhaus ab 😀

  16. Also ich schaue ja so gut wie niemals Horrorfilme, da ich das komplette Genre überhaupt nicht mag. Aber diese Folge hier hat mir echt gefallen. Ich habe sie auch als horrorartige Folge wahrgenommen, aber dadurch, dass es auch viel mit Trek, Erkundung des Weltraums und einem erklärbaren Rätsel zu tun hatte, hatte ich echt Spaß. Ich kann euch da nur beipflichten!

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  17. BjoernHH

    Wir müssen da aber noch über was reden.

    Und zwar über DIE BETTEN !

    Die Schlangen waren eindeutig nicht das Gruselige an Rikers Bett, es war wohl eher diese Bettwäsche! Da blinkt und glänzt jeder Bezug, als würde er in Pailetten oder einer Svarovski-Werbung liegen.
    Und rundherum sind Blumengestecke wie bei einer Trauerfeier arrangiert. Bei Picard haben wir neulich auch schon gesehen, dass er mit dem Kopf direkt an einer riesigen Pflanze schläft.

    Ich musste jedes Mal so lachen, wenn die Betten gezeigt wurden. Was haben sie sich nur dabei gedacht?

    PS: Bei Julian Sands denke ich zuerst an „Zimmer mit Aussicht“! Damals, als Helena Bonham Carter noch Rollen spielte, die nicht so völlig verrückt waren.

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    1. Roger

      Oh ja du hast recht. Das Kissen sieht überhaupt nicht hautfreundlich aus. Da hätte ich nach der ersten Nacht schon Ausschlag…

  18. Kleiner Bruder

    Faszinierend. Als Science zur heutigen Fiction gab es Psychologie – wie reagieren die Menschen, wenn sie nicht träumen können?
    Aber die Ursache dafür, die war doch reine Fantasy. Telepathisch kommunizierende Wesen, die mit ihrem Hilferuf anderer Leute Träume blockieren. Hm, ja, schon klar. Müssen wir so stehen lassen. Und dann dieser komische „Rift“ – macht der irgend einen Sinn?
    Der zieht also die Energie ab. Soweit klar. Schön, dass selbst nach Tagen noch Licht und Lebenserhaltung funktionieren. Kein Wunder, dass niemand etwas bemerkt, obwohl das doch in anderen Folgen ganz schnell geht. Aber dieses Phänomen zieht offenbar nur Energie aus einem aktivierten Triebwerk ab, sogar aus einem klassischen Impulstriebwerk, so dass selbst ein Ausstoß von Gasen keinen Schub bewirkt! Wau, das nenne ich mal ein Wunder!
    Zu den Blldern von der Brattain fielen mir so ein paar neuere Parallelen ein. In der Serie „Agent Carter“ ging es mal um ein Gas, das Soldaten wach halten sollte. Allerdings wurden sie sehr schnell aggressiv und brachten sich gegenseitig um. Und dann gab es mal diesen Horrorstreifen „Event Horizon“. Gut, dass Star Trek damals immer noch familienfreundlich war, denn in dem Film haben sie es offenbar nicht nur auf die Spitze getrieben, sondern weit darüber hinaus. In Discovery hätten sie heute bestimmt mehr gezeigt. Aber muss das sein? Wird da nicht irgendwie die Gewalt zum Selbstzweck?
    Sagt mal, habt ihr am Ende gar nicht eure Daumenwertung abgegeben, oder habe ich das nur verpasst? Ich würde ja den Daumen quer geben. Stimmungsvoll, (meist) gut gespielt, aber irgendwie – belanglos. Das Raumphänomen der Woche eben.

    1. Parlatio

      In „Event Horizon“ ging es aber nicht ums nicht-schlafen. Da haben wir eher einen Dr. Reinhardt. ☺
      Dazu gefunden:
      (https://www.retroabteil.de/event-horizon/)

      Wenn wir schon über Wahnsinn im Weltraum reden, möchte ich „Pandorum“ einbringen. Der Film der zeigt, wie es mit dem Hauptcharakter immer weiter abwärts geht. Eine „Fallstudie“ sozusagen. 😉

      Überflüssige Gewalt scheint heute en vogue zu sein. Das war auch sozusagen der Selbstzweck von „Game of Thrones“ – Sex und Gewalt zu transportieren. Vergleich doch mal spaßeshalber Adam Wests Batman mit dem aktuellen. Oder Superman. Hauptsache düster. Ich weiß nicht, was in die Leute gefahren ist, daß das so gut ankommt. Ich habe in der Realität bereits genug Finsternis. Das brauche ich nicht noch in meiner Unterhaltung. Wenigstens nicht andauernd. Es muß ja nicht wie eine 60er Jahre-Heimatschnulze sein. Aber Sadisticals wie „Hostel“ zum Beispiel brauche ich auch nicht. (Und ich habe mir in den 90ern auch Horrorfilme zu genüge angesehen.)

      Was das Traumlosigkeitsproblem angeht, da funktioniert das Gehirn in etwa wie ein Computer, der seinen Ramspeicher nicht mehr vernünftig leeren kann. Irgendwann stören die alten Daten die Verarbeitung der neuen.

  19. Randolph Carter

    Lieber Sebastian, lieber Simon,
    es fing also mit Alf an.
    Das hat der Melmacianer natürlich nicht vergessen — und feiert mit! 🎸😎
    https://www.youtube.com/watch?v=4RwbwKo7sTc
    Glückwunsch! 🙂
    (Nebenbei: „Jenseits des Rauschens“ fand ich wieder spitze.)

    Apropos Jubiläum:
    TNG wird gerade ein Drittel Jahrhundert alt, d. h. 33 Jahre und 4 Monate alt.
    Zu diesem historischen Ereignis hat TAD erst kürzlich die Mitte von TNG überschritten, wie ihr ja auch bemerkt habt. Offensichtlich wollten die Propheten das genau so. ^^

    “Night Terrors” hat mir wie viele der atmosphärischen Folgen schon immer gefallen — und eure spaßige Besprechung ebenfalls.

    Auch “The ‚Burbs” finde ich großartig. Danke daher für den Birnenblatt-Tipp.
    Vor mehreren Jahren habe ich zu einem Geburtstag mit allen Gästen den Film wieder gesehen, und zudem habe ich meine Freude am Film an meine ehemalige Partnerin weitergegeben, die erst vor knapp zwei Jahren den Film wieder mit großer Belustigung gesehen hat.

    Also weiterhin alles Gute mit eurem Podcast-Projekt. Ich bin mir sicher, dass ihr niemals gegenüber euren Zuhörern denken werdet: “Your love … is fading!”

    Stattdessen pflichte ich Alf bei:
    Trek am Dienstag, you’re the one who’s out of this world! 🚀 🎉

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  20. Sandra aus dem All

    Hey Leute,
    ihr habt diese Folge für mich rehabilitiert. Die war bei mir immer auf der Skip-Liste und jetzt hab ich die echt noch mal mit anderen Augen angeguckt.
    Ich glaube bei mir war das Problem, dass ich die als Kind einfach nicht kapiert habe. Aber ihr habt recht sie hat echt Atmosphäre, schön wie Star Trek es immer wieder schafft dich zu Überraschen!
    Grüße 🙂
    Sandra

  21. Die sitzenden Leichensäcke sind nur ein bisschen gruselig? Mein Grundschul-Ich, dass diese Folge irgendwann nachmittags auf SAT.1 gesehen hat, möchte da widersprechen!

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  22. Michael Kleu

    The Dig war ein tolles Spiel. Komischerweise ist es damals an mir vorübergegangen und ich habe es erst vor wenigen jahren das erste Mal gespielt.

    Sebastians Story ist krass! 😉

    Ich weiß noch, dass ich die Folge in der Erstausstrahlung gesehen habe, ich weiß aber nicht mehr, wie sie mir gefallen hat. Heute gefällt sie mir sehr gut.

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