#193: Clues (TNG 4.14)

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11. Februar 1991:
Der Detektivgeist des Jean wird geweckt, als sich auf seinem Schiff die Merkwürdigkeiten stapeln. Wucherndes Moos, klingonisches Karpaltunnelsyndrom, verschlagene Androiden, Geisterspiegel, Rasurbrand – das kann doch alles nicht mit rechten Dingen zugehen. Am mysteriösesten ist aber Beverlys Allgegenwärtigkeit.

In Deutschland: Beweise, ausgestrahlt am 8. März 1994.

Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. Benjamin

    Und nach der letzten Schwarzblende hört man Worf noch sagen „was ist eigentlich mit meinem Wurstbrot passiert?“ 😃

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    1. Parlatio

      Worf isst keine Wursbrote. Die bewegen sich ja nicht mehr. Obwohl – wenn man lange genug wartet… ;p

  2. Parlatio

    Das hier ist eine der wenigen Folgen, bei denen ich nicht wirklich weiß, ob ich sie mag oder nicht. Die Tendenz geht aber zum Daumen runter. Das ist alles viel zu kompliziert. Es muß da doch einen einfacheren Weg geben. Erinnert aber wirklich sehr an diese eine TOS-Folge – da gab es eine in der Spock nichts verraten darf, egal was man ihm androht. Den Titel habe ich aber vergessen…

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    1. Kleiner Bruder

      Du meinst wahrscheinlich „Talos IV tabu“. Da fand ich die Auflösung aber auch sehr an den Haaren herbei gezogen.

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  3. Victor

    Tolle Folge, allerdings habe ich das Ende nicht ganz verstanden.
    Mag zwar sein dass auf der Enterprise alle „Uhren“ zurückgestellt werden können, und der Crew nicht auffällt dass ihnen mehrere Tage fehlen – aber spätestens das nächste Rendezvous mit einem Starfleet Schiff, der nächste Termin auf der Erde oder der nächste Geburtstagsanruf den irgendein Besatzungsmitglied erhält wird doch um genau jene Zeitspanne zu spät erfolgen – da die Enterprise ja das einzige Schiff in der Flotte ist das fortan mit vorgestellten Uhren weiter fliegt.
    Das hat mich schon als Kind stutzig gemacht, oder hab ich da irgendwo einen eklatanten Denkfehler?
    Trotzdem sehr unterhaltsam, wie auch eure Folge! 😀
    Liebe Grüße und Guten Rutsch!

    1. Sebastian

      Hallo Viktor,

      in meinem Kopf funktioniert das so. Ein paar Tage später Uhrenabgleich mit der Sternenflotte, das muss man immer mal wieder machen, so wie TÜV, dabei fällt der Unterschied auf. „Aha, für den Rest des Universums sind zwei Tage vergangen, für uns nix, diese Verzerrung liegt wohl am Wurmloch, Borduhr wird angeglichen.“

      Die wichtigste Erkenntnis daran: „Wir haben zwei Tage übersprungen.“

      Denn ansonsten fragt man sich wieder, was man in den zwei Tagen so getrieben hat. Oder?

      Viele Grüße,
      Sebastian

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      1. Parlatio

        Ich erkläre mir das so:

        Die Enterprise ist ja angeblich irgendwo weit draußen im All. Da läßt Data den Schiffschronometer einfach eine Kleinigkeit schneller laufen, bis man die Realzeit wieder eingeholt hat. Er könnte sogar mit dem Warpspeed schummeln. Es darf nur nicht so viel sein, daß es den Bioformen auffällt. Der Computer wird angewiesen, Alles zu ignorieren.

        1. Stefan Topo.

          Das wäre aber alles schon sehr weit hergeholt…ich habe das mit der Uhrzeit auch seit 26 Jahren noch nie verstanden, ich bin da voll bei Victor. Das die zwei Tage Differenz durch das Wurmloch entstanden, dass würde doch dann wieder voll den Forschergeist wecken, das müsste doch genauestens untersucht werden! Kann man ja vielleicht nutzen, so zwei Tage mal eben überspringen und in die Zukunft reisen, das ist doch nicht mit einer Sonde abgetan! Und die Uhr schneller laufen lassen, dass würde aber ziemlich schnell auffallen. Und Termine gibt es ja auch oft, wo sich die Enterprise mit anderen Schiffen trifft, da kommt auch nie einer und sagt: ,,Uhrenvergleich…wir waren im Veridiansystem, kann sein, dass unsere Uhr um ein paar Tage abweicht“ oder so etwas! Also, das finde ich etwas stümperhaft! Dennoch mag ich die Folge sehr, auch wenn das Ganze so nie funktionieren würde und im Grunde Quatsch ist!

          1. Parlatio

            Natürlich ist es weit hergeholt, es ist ja auch Fiction! 😉
            Aber wenn man keine Erklärung bekommt, muß man sich eine bauen. Kein *Mensch* merkt es, wenn an einer Sekunde eine Millisekunde oder so fehlt. Macht mal die Augen zu, und messt *genau* eine Minute ab! Das schafft keiner.

            Natürlich kann man auch irgendeinen dringenden Notfall erfinden, so daß keine Zeit für Überlegungen bleibt. Das wäre dann Deus Ex Machina und ist als Methode auf Dauer auch albern.

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      2. Don

        Ist ja auch bei „Cause and Effect“ so, dass nach dem überstandenen Abenteuer ein Abgleich mit der „Standard Federation Time“ durchgeführt wird.
        Passt ja hier ebenfalls gut als Erklärung.

  4. Birgit

    Danke Victor! Genau das treibt mich auch um. Wobei ich eher denken würde, dass die Enterprise min. Zwei Tage zurück liegen müsste was die Zeit angeht. Es wurde ja zweimal die Uhr zurückgestellt, oder?!

  5. Florian

    Tolle Folge wie immer von Euch.
    Die Folge an sich war immer eine die gerne mochte. Das Data es ab einem gewissen Punkte nicht sagte, war aber wenig sinnig.Tut dem Seh Spaß aber keinen Abbruch..

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  6. Kleiner Bruder

    Oh ja, oh ja, bitte bitte die Rückspultaste über das schwarze Loch! Da freue ich mich jetzt schon. Vergesst aber bitte nicht die Raumboje aus „Where No Man Has Gone Before“.
    Was diese Folge angeht, da gehe ich mit eurer Bewertung leider nicht mit. Besonders geärgert hat mich Data.
    Warum behauptet er nicht, die Crew wäre 24 Stunden bewusstlos gewesen? Hätte vielleicht andere Fragen aufgeworfen, wäre aber ein wenig näher an der Wahrheit gewesen.
    Und als Picard ihm den Befehl gibt, zu antworten, da hätte er mehrere Möglichkeiten gehabt, zu antworten. Wie Ihr vorgeschlagen habt, Picard ins Vertrauen zu ziehen. Oder zu sagen: „Sie, Captain, haben mir den Befehl gegeben, um das Schiff zu schützen. Und es wäre besser für alle, wenn Sie nicht weiter fragen würden.“ Nein, statt dessen „Nee, ich sach nix“. Ist doch klar, dass alle neugierig werden. Aber einen Fortschritt zu TOS sehe ich durchaus. Ein Roboter von damals wäre da schon längst durchgeschmort.
    Ach ja, dass Deanna unter dem Einfluss einer fremden Macht gleich eine andere Stimme hat, das ist so was von Klischee. Alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Aber Haare waren ja heute schon mehrfach das Thema.
    Das mit den Beziehungen, das ist ein interessantes Thema. Gerade wie hier Keiko, den Partner nach eigenen Wünschen formen zu wollen, statt ihn zu akzeptieren, wie er ist. Sollte man nicht machen.
    Und Fernsehhelden mussten damals angeblich auch deswegen ledig sein oder verwitwet, damit sich die ZuschauerInnen (letztere ganz besonders) an die Seite der Helden träumen konnten.
    Von mir gibt’s heute nur den Daumen quer. Aber eure Bewertung gleicht sich mit der vom letzten Mal auch wieder aus.
    Dann hören wir uns also erst nächstes Jahr wieder (was, so lange?).

  7. Parlatio

    Warum kann Data nicht einfach sein „Kurzzeitgedächtnis“ löschen und sich ausschalten? Das läßt man dann so aussehen, als wäre man durch irgendein gefährliches Weltraumphänomen gerasselt. Bis die Crew wieder zu sich kommt, das dauert dann halt.

    Meine Übersetzung des Titels wäre statt „Hinweise“ vielleicht „Spuren“.

    Beim „Schwarzen Loch“ würde ich mich anschließen. Mir würde aber auch „Forbidden Planet“ gefallen. Auch zu „Silent Running“ würde ich nicht nein sagen. Hmmm. Diese Filme haben alle schöne Roboter. Warum gibt es so was nicht mehr? Außer „Moon“ vielleicht. Aber der ist ja zu neu.

  8. Michael from Outer Space

    Hallo zum Jahresausklang!

    Anja und Chris von „Tilly vs. Spock“ haben die Folge „Clues“ schon sehr gut auseinandergenommen. Ich gönne jedem Menschen ihren/seinen Spaß dabei. Ich finde aber, dass man hier nicht zu sehr auf die Logik achten sollte, denn in jedes Logikloch passt mindestens ein Raumschiff der Galaxy-Klasse. Das beginnt schon in der ersten Szene auf dem Holodeck:
    1) Wieso ruft Data bei Picard an und stößt ihn damit auf ein Geheimnis, das er gar nicht erst entdecken, geschweigedenn lüften soll?

    2) Warum ist Fähnrich Locklin die letzte Person, die gebeamt wurde? Wieso wird auf einem Raumschiff mit über 1.000 Besatzungsmitgliedern und mehreren Transporterräumen, die jeweils sechs Personen gleichzeitig beamen können, ein Fähnrich allein gebeamt? Warum sind nicht eine ganze Gruppe von Leuten die Letzten, die gebeamt wurden? Haben die Locklin etwa allein losgeschickt?

    3) Weshalb dürfen nur La Forge und Data das Chronometer der Enterprise umstellen? Das ist in meinen Augen einer der größten Dummfug-Sätze. Kommandiert der Captain das Raumschiff, aber die Uhr darf er nicht umstellen? In der Episode „11001001“ in Staffel 1 aktivierten Picard und Riker die SELBSTZERSTÖRUNG, aber die SCHIFFSUHR ist für sie tabu?!? Läuft das nach dem Motto: „Jagt ruhig das Schiff in die Luft, aber die Uhr fasst ihr nicht an!“ WTF? Außerdem werkelt Geordi ständig auf Befehl des Captains oder seines XOs an wichtigen Systemen wie Antrieb, Schilde, Waffen, Sensoren etc. herum! Ausgerechnet auf die Schiffsuhr soll der Captain keinen Einfluss haben?

    „Jean-Luc Picard – Captain, Diplomat, Wissenschaftler und Held. Mit dem Raumschiff Enterprise erforscht er ferne Sterne, unbekannte Planeten und neue Zivilisationen. Er stellt den Erstkontakt zu fremden Spezies her, vermittelt in Konflikten und hält Kontakt zu hochrangigen Botschaftern. In brenzligen Krisensituationen hängt von seinen Entscheidungen die Zukunft des Alpha-Quadranten ab. Er rettet die Erde vor einer Invasion durch die Borg und wird selbst von ihnen assimiliert.

    Eines wird dem wackeren Recken jedoch auf ewig versagt bleiben, denn die SCHIFFSUHR an Bord der Enterprise unterliegt der Kontrolle einer höheren Macht… nämlich der des Chefingenieurs.“

    Kann mir das bitte jemand erklären? Bin ich einfach nur minderbemittelt und verstehe deshalb die Logik dahinter nicht?

    4) Warum glaubt der logisch und rational denkende und handelnde Androide Data ernsthaft, dass er mit seinen lieblos zusammengeschusterten, gefälschten Daten, die einen „Copy & Paste“-Planeten aus der Schiffsdatenbank zeigen, durchkommen wird? War das wirklich die beste Arbeit, die Data in einem Tag anfertigen konnte? Das ist wie Hausaufgaben abschreiben in der Grundschule, das findet auch jede Lehrkraft schnell heraus!

    5) Worfs gebrochenes Handgelenk und Dr. Crushers Experiment mit dem Moos haben sich Simon und Sebastian mehr schlecht als recht schöngeredet, aber was ist mit Locklins Elektrolytkonzentration? Sie war schon einen Tag lang in Stasis und danach wichen ihre Werte ab! Wie wird das bei der zweiten Vertuschungsaktion vernichtet? „Klappt schon irgendwie!“

    6) Wieso treten Trois psychische Schäden, die sie während der ersten Vertuschung erlitten hat, nach der zweiten Vertuschung nicht mehr auf? Beim zweiten Mal werden statt einem sogar zwei Tage aus ihrem Gedächtnis gelöscht! Müsste der Schaden dadurch nicht zusätzlich verschlimmert werden? Achso, das „klappt auch irgendwie“.

    7) Wie nimmt Guinan die Ereignisse an Bord der Enterprise wahr? Wir wissen schon, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Konnte man ihr Gedächntis einfach so löschen oder sollte da nicht wie bei Troi etwas zurückbleiben, das weiterhin als Beweis dienen kann?

    8) Wer garantiert, dass nach der zweiten Vertuschungsaktion keine Hinweise oder Beweise für verlorene Tage mehr existieren? Die Crew ist schon beim ersten Versuch krachend gescheitert, weil es einfach zu viele unbekannte Faktoren gibt, die sie gar nicht alle berücksichtigen können und Data nun einmal nicht lügen kann. Beim zweiten Mal funktioniert dann plötzlich alles wie am Schnürchen? Was genau ist denn jetzt anders als vorher? Wenn sie von Anfang an die Möglichkeiten hatten, alles zu löschen, wieso haben sie es nicht getan?

    Deanna hat vom dritten Tag an schlimme Alpträume, Guinan ist seitdem unruhig, Data erzählt Bullshit und der Captain darf seine Schiffsuhr nicht umstellen. Für mich sind das mehr als genug Gründe für Nachforschungen!

    Eine Kriminal-/Detektivgeschichte hat einen hohen Anspruch an die Story und die Charaktere. Als Detektivgeschichte erfüllt „Clues“ für mich leider genausowenig ihren Zweck wie „A Matter Of Perspective“. Der Aufbau des Rätsels ist spannend, aber die Logikfehler reihen sich aneinander und die Auflösung am Schluss wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Die Ideen waren gut, aber die Ausführung ist schlecht. Bei einer Detektivgeschichte möchte ich am Ende wissen, von wem und wie das Verbrechen begangen wurde, wie die Detektive es aufklären und die Täter stellen. Weil Dixon Hill nur im Star Trek-Universum existiert, denke ich dabei immer an Humphrey Bogart alias Sam Spade und an Peter Falk alias Lieutenant Columbo. Diese Storys sind zwar nicht alle perfekt, aber viele davon ergeben größtenteils Sinn, so dass ich mich über die geschickte Auflösung freue. Das Ende von „Clues“ wirkt auf mich unbefriedigend, weil die ganze Scheiße wieder von vorne losgehen kann. Guinan muss ja nur mal beim Jean im Ready Room antanzen, ihm fest in die Augen schauen und sagen: „Lieber Jean, hier stimmt etwas nicht!“. Der Jean nimmt seine alte Freundin ernst und setzt darum alle Hebel in Bewegung. Es ist so, als hätte Columbo gerade einen Kriminalfall bearbeitet, wäre sich aber am Ende unsicher, ob das Verbrechen wirklich aufgeklärt wurde. So was möchte ich in einer Kriminalgeschichte nicht sehen!

    Soso, Tom und B’Elanna gefallen euch als Paar am besten? Marta und Kuba sind weniger angetan. Sie bemängeln u.a. Toms unangenehme Art, B’Elanna ihr „klingonisches Temprament“ vorzuhalten und in diesem und anderen Punkten stimme ich ihnen zu.

    Ich gucke mir jetzt den Trash-Schinken „Megaforce“ an. Da ergibt die „Story“ wenigstens mehr Sinn als die nächste verkappte Kriminalgeschichte von TNG.

    Bevor ich’s vergesse: Daumen runter. Tschuldigung, aber die Schiffsuhr… über so einen Quatsch komm‘ ich nicht hinweg, schon gar nicht in einer ernst gemeinten Geschichte. Und bei sowas FÜHLE ich mich vom Autor verarscht!

    Eurer „Jahresendpodcast mit Glückwünschen“ hat mir natürlich trotzdem gefallen. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch nach 2021! Eine Rückspultaste über „Das schwarze Loch“ oder andere SciFi-Klassiker, die schon von Parlatio genannt wurden, würde ich auch genießen.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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    1. Parlatio

      Hallo Michael from Outer Space!

      Habe ich bei dieser Folgecetwas verschlafen? Ich dachte man sei mitten im unbekannten Raum unterwegs. Sonst würden bei den Pax doch andauernd irgendwelche Aliens aufschlagen.

      Und deshalb stellt sich mir die eine oder andere Frage zu deinem Punkt 2:
      Wohin wurde Fähnrich Locklin gebeamt und warum?
      Habe ich da was verpasst?

      Ansonsten hier die ultimative Lösung für das Dilemma:
      Der Bildschirm der Brücke färbt sich blau, ein hässliches Geräusch ertönt – Schwerer Ausnahmefehler in Laufwerk C:. Alle Daten der letzten Woche sind futsch. Bitte starten sie das System neu und kontaktieren sie ihren Admin.
      Euch fehlen zwei Tage Erinnerung? Das glaube ich gern. Sauft halt das nächste Mal nicht so viel, wenn der Jean-Luc wieder einen ausgibt und mit euch singt! Und der arme Androide darf in der Zwischenzeit das Schiff ganz alleine steuern. Mit mir könnt ihr’s ja machen. Wenn ich das der Sternenflotte melde. Besser, wir halten alle die Klappe. 😉

      Euch allen schon mal vorsorglich einen guten Rutsch!

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    2. Ronnsen RD

      Moin Michael,

      was die Schiffsuhr angeht, kann ich womöglich deine Bedenken zerstreuen. Schauen wir uns diesen Dialog nochmal an:
      ———————
      GEORDI : The good news is that we were right about the computer’s chronometer. There’s a security program to prevent tampering. But it looks now like it was disabled, and a new program put in its place. Someone reset the clock.
      PICARD : And the bad news?
      GEORDI : Data and I are the only ones onboard this ship capable of doing it.
      ———————-

      Es geht also nicht darum, dass Picard die Uhr nicht selbst einstellen kann (was er höchstwahrscheinlich als Captain kann).

      Es geht darum, dass ein Sicherheitsprogramm, das die Schiffsuhr gegen Manipulation schützen soll, durch ein anderes Programm ersetzt wurde. Das zu tun und überhaupt ein solches Programm zu schreiben, dazu sind nur Data und Geordi in der Lage.

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      1. Stefan Topo.

        Ich kann kein Englisch!

        1. Parlatio

          Hallo Stefan! Das ist für dich:

          GEORDI: Die guten Neuigkeiten sind, daß wir mit dem Chronometer des Computers Recht hatten. Es gibt ein Sicherheitsprogramm um zu verhindern, daß jemand damit herumspielt. Aber so wie es aussieht, wurde es deaktiviert und durch ein neues ersetzt. Jemand hat die Uhr zurückgesetzt.
          PICARD: Und die schlechten Neuigkeiten?
          GEORDI: Data und ich sind die einzigen an Bord des Schiffes, die in der Lage sind, das zu tun.

      2. Michael from Outer Space

        Hi Ronnsen!

        Die Transkription zur Folge habe ich nicht nachgeschlagen, aber ich gebe dir recht. Die Erklärung ergibt Sinn (auch wenn in der Folge für mich wenige Dinge Sinn ergeben).

        LG
        Michael from Outer Space

    3. Don

      „1) Wieso ruft Data bei Picard an und stößt ihn damit auf ein Geheimnis, das er gar nicht erst entdecken, geschweigedenn lüften soll?“
      => Zu diesem Zeitpunkt sind sie ja noch gar nicht auf die Paxans getroffen und Data hat somit noch gar nicht seinen Befehl erhalten.

      „2) Warum ist Fähnrich Locklin die letzte Person, die gebeamt wurde? Wieso wird auf einem Raumschiff mit über 1.000 Besatzungsmitgliedern und mehreren Transporterräumen, die jeweils sechs Personen gleichzeitig beamen können, ein Fähnrich allein gebeamt? Warum sind nicht eine ganze Gruppe von Leuten die Letzten, die gebeamt wurden? Haben die Locklin etwa allein losgeschickt?“
      => Es wird ja gesagt, dass sie Mitglied von O’Briens Stab ist. Vielleicht haben sie ja einen Transporter-Test durchgeführt.

      „3) Weshalb dürfen nur La Forge und Data das Chronometer der Enterprise umstellen?“
      => Es wird nicht gesagt, dass nur die beiden das dürfen, sondern dass nur sie die Fähigkeit haben, das Sicherheitsprogramm zu manipulieren. Captain Picard kann also Geordi durchaus den Befehl geben, den Schiffschronometer zurückzustellen.

      „8) Wer garantiert, dass nach der zweiten Vertuschungsaktion keine Hinweise oder Beweise für verlorene Tage mehr existieren?“
      => Niemand. Sie erhoffen es sich nur!

      Für die anderen Punkte auf Deiner Liste habe ich leider auch keine Erklärung.

      [i]Test[/i]
      Test 2

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  9. Roger

    Die Folge hat mir schon bei der Erstausstrahlung sehr gefallen und ich schau sie mir immer wieder gerne an. Trotz aller Ungereimtheiten und der möglicherweise besseren Lösungsvarianten, welche in den Kommentaren schon vorgestellt worden sind.

    Verschenkt finde ich den Auftritt von Guinan: Lustigerweise ist dieser schon vor dem Vorspann vorbei, wobei sie aber erst nach dem Vorspann als Gaststar angekündigt wird. Und gerade Guinan hätte ja ebenfalls aufgrund ihrer Fähigkeiten im weiteren Verlauf spüren können, dass etwas faul ist. Was ja auch nach dem Ende der Folge durchaus noch passieren könnte.

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  10. Jadzia at Tanagra

    Wiedermal eine schöne Besprechung und ein toller Podcast 😊 Ich freue mich schon auf alles was von euch in diesem Jahr noch so kommt!

    Eine Anmerkung zu eurer Besprechung habe ich noch:
    Ich denke bei den Paxanern sollte sehr genau zwischen „fremdenfeindlich“ oder „isolationistisch“ unterschieden werden. Sie wollen eben einfach gerne für sich bleiben ohne Kontakt zu anderen Spezies und sind damit isolationistisch. Aber es wird ja nicht gezeigt, dass sie andere Spezies deswegen abwerten oder diesen aktiv feindlich entgegentreten – immerhin sind sie auch zweimalig zur Kooperation mit der Enterprise-Crew bereit und haben auch eine gewisse Achtung vor „dieser Spezies“. Daher sollten die Paxaner nicht als fremdenfeindlich bezeichnet werden.

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    1. Don

      Sehe ich zwar ganz genauso.
      Allerdings benutzt Data explizit das Wort „xenophob“.

  11. Michael

    Die Folge war eher mager. Wieder einer der Fälle , wo das Rätsel interessant war, aber die Auflösung mehr als enttäuscht.🦘

  12. Parlatio

    Hallo Simon & Sebastian!

    Wenn es noch nicht zu spät ist, mein Voting für funktionierende Star Trek-Ehen abzugeben:

    Ich stimme für die Rom-Leeta Beziehung, auch wenn beide immer als „nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen“ dargestellt werden. Vielleicht trügt mich in beiden Dingen auch die Erinnerung? Aber so man bräuchte jedenfalls nicht auf Voyager zu warten…

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  13. Fred

    Am kommenden Freitag:
    Diana Crusher oder nennen wir sie Beverly Troy geht auf Sternbasis 4711a einkaufen aber alle Geschäfte sind zu weil Sonntag ist…

  14. Fred

    Worf:
    Nanü, mein Wurmbrot ist gestorben…

  15. Don

    Moin!

    Simons (weihnachtliches) Gepfeife hat mich ein wenig an Uwe Seeler erinnert:
    https://www.youtube.com/watch?v=g9vULF_ZkcY

    „Hinweise“ wäre eine gute Übersetzung gewesen, „Indizien“ oder gar „Indizienkette“ wäre vielleicht auch gegangen. Ich hätte auch „Ein kleines Rätsel…“ nicht schlecht gefunden, weil „a minor mystery“ ja mehrfach zur Sprache kommt.

    Dabei hatte Sat.1 doch damals die „Cluedo-Show“ mit Gundis Zambo am Start, da hätten sie doch eins und eins zusammenzählen können, was „Clues“ bedeuten könnte.

    Ich weiß nicht genau, was da bei MInkorrekt benutzt wurde, aber nach Sebastians Beschreibung klingt es wie eine Agarplatte.

    Meine Eltern hatten früher in so einer Maschine Joghurt hergestellt, dafür mussten sie immer ein Fläschchen der Joghurtkulturen dazwischen platzieren.

    Strumpfhalter gab es auch im 19. Jahrhundert schon, eigentlich müsste Madam Guinan wissen, wie das geht.

    Wenn Picard nicht die Zeit gehabt hätte, sich der Dixon-Hill-Klamotten zu entledigen, hätten wir dann auf der Brücke auch zusätzlich noch Riker, Worf und Deanna in ihrer weißen Schattenboxer-Kluft gesehen. ^^

    Das Kuriose ist ja, dass Miles und Keiko, obwohl uns immer wieder gezeigt wird, dass es einen Haufen Probleme zwischen den beiden gibt, eine offensichtlich trotzdem glückliche Ehe führen.

    Interessant wäre ja gewesen, wenn Vera mal zu Frasier in die Therapie gekommen wäre, sich da ordentlich über Norm (aka Helmut) ausgekotzt hätte und am Ende rauskommt: sie ist gar nicht so furchtbar.

    Miles ist also der Mario Barth von Star Trek? O_o
    (Miles O’Barth)

    Dass es mehr Beziehungen in DS9 gibt, betont ja damit auch das Soapige dieser Serie.

    Interessanterweise bleibt Alyssa nach der ersten Frage von Dr. Crusher noch stehen, als wüsste sie, dass sie noch eine zweite Frage gestellt bekommt, obwohl dies eigentlich nicht ersichtlich ist.

    Was Beverlys Haare angeht: könnte es sein, das Gates McFadden in ihrer Rolle immer Perücken trägt? Denn ihre Frisuren unterscheiden sich ab der dritten Staffel von Folge zu Folge doch dramatisch.

    Aber war das Aufdecken von Datas Lüge nicht eigentlich noch zu früh in der Folge? Denn wir hatten ja bisher nur ein rotes Moos, das zu schnell wuchs. (Und den nicht-Klasse-M-Planeten, aber mit dessen Erklärung waren ja eigentlich alle zufrieden.)
    Meiner Meinung nach hätte es nach der medizinischen Untersuchung des Crewmitglieds durch Crusher besser gepasst.

    Ging es hier eigentlich mit Geordis Bartfixierung los, die immer wieder mal in einzelnen TNG-Folgen so aufflackert?

    Warum Alyssa sich so freut, kann ich noch nachvollziehen. Weil die Prognose von Dr. Crusher bestätigt wird und sowas ist doch toll. Dass Data der Vertuschung verdächtigt wird, davon weiß Alyssa doch sicherlich gar nichts.

    Eure Podcast-Folge sollte den Titel „A Fistful Of Beverlys“ tragen. 😀

    Die erste Folge, in der Deanna und Worf fast zärtlich zueinander sind, sie hakt sich bei ihm ein, sie streicht ihm mit der Hand auch über den Oberkörper. Und er lächelt danach zufrieden.

    Dass Worf noch Schmerzen im Handgelenk hat, zeigt mal wieder, dass Dr. Crusher offenbar keine sonderlich talentierte Ärztin ist und den Bruch nicht restlos heilen konnte.

    Dass man Data bis auf die Drähte auseinandernehmen wird, um den Fehler zu finden, dürfte seit „The Measure Of A Man“ eigentlich nicht mehr möglich sein. Es kann lediglich bei unehrenhafter Entlassung und evtl. Gefängnis enden.

    Diese Übernahme von Deanna durch einen Paxan find ich doch mal ziemlich gut gespielt von Marina Sirtis. Zunächst schaut sie verwundert und sorgenvoll, was nach und nach in einen völlig ausdruckslosen Blick übergeht.
    Dass sie dann dadurch aber mit einer anderen Stimme spricht und plötzlich überbetazoidische körperliche Fähigkeiten besitzt und sogar Worf besiegen kann, ist natürlich genauso Quatsch wie damals bei Admiral Quinn in „Conspiracy“.

    Es wird ja nochmal eine kleine Finte in die Geschichte eingebaut, indem Picard Data fragt, ob vielleicht die Sternenflotte ihm den Befehl gegeben hätte zu schweigen. Und Picard hat dabei so einen „Heureka“-Blick drauf. Aber war dann doch wieder nix!

    Auch wenn alles umsonst war und die Enterprise nun wieder zum Paxans-Planeten zurückgekehrt ist, hat Data ja eigentlich trotzdem noch nicht das Recht, nun alles zu offenbaren. Tut es aber trotzdem.

    Wieso hat Data eigentlich überhaupt solche Räuberpistolen wie diese Pell-Underhill-Erklärung präsentiert. Dies war doch gar nicht Teil seines Befehls. Er hätte doch vielmehr einfach gar nichts sagen sollen!

    Auch der Rest der Crew mag ja noch einen Haufen an Clues bemerkt haben, die in der Folge gar nicht angesprochen wurden. Und diese werden jetzt beim zweiten Durchlauf gleich mit ausradiert.

    Was aber noch schön ist, wie Picard erst noch zögert, die Sonde loszuschicken. Da denkt man zunächst: ‚Oha, jetzt geht’s doch gleich wieder los!‘

    Nein, dass Data auch auf seinem Sterbebett nicht davon erzählen würde, haben wir ja kürzlich erst gesehen.

    Fazit?
    Eine klasse Folge! Daumen uneingeschränkt rauf.

  16. Michael Kleu

    Ich schließe mich weitestgehend Kleiner Bruder und einem Teil der anderen Kommentator_innen an.

    Dass Deanna diese Probleme hat, könnte vielleicht darauf hindeuten, dass sich ein winziger Restteil der Paxaner weiterhin in ihr befindet, um zu beobachten, ob alles wie gewünscht vonstatten geht. Sozusagen nur im Kameramodus. Um reden zu können, müssen die Paxaner dann wieder richtig in sie einfahren.

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