#191: The Wounded (TNG 4.12)

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28. Januar 1991:
Kaum ist Miles unter der Haube, da bricht schon ein Zank ums Frühstück vom Zaun. Doch dafür bleibt keine Zeit, denn sein alter Captain und Kumpel Maxwell kann die Vergangenheit nicht Vergangenheit sein lassen und sorgt für mächtig Trouble mit einer neuen Spezies, die uns noch lange beschäftigen wird. Say hello to the Cardassians.

In Deutschland: Der Rachefeldzug, ausgestrahlt am 4. März 1994.

Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. Parlatio

    *Mir* tut der freundliche Glinn jedes Mal leid, wenn ich diese Folge sehe. Ich glaube auch nicht, daß diese Freundlichkeit gespielt ist. Was soll er denn tun? Cardassianer sind nun einmal keine Menschen (oder Bajoraner) Ich bin auch sehr nachtragend. Aber doch nur Leuten gegenüber, die mir persönlich was getan haben. Viellleicht hätte zusammen trinken ja was geholfen. Aber mannoman, diese ganzen Traumata wieder. Dafür ist doch der Counsellor da. Ab auf die Couch, Miles!

    Und wieder der Pathos mit der Klingonenehre. Was ist denn ehrenvoll daran, sich getarnt an schwächere anzuschleichen, um sie dann aus dem All zu ballern? Feige ist das! „Tapfere“ Krieger brauchen keine Tarnung.

    Ich mag die Cardassianer. Einer von denen ist dann auch mein absoluter Lieblingscharakter in DS9. Ihr wisst alle, wen ich meine. (falls nicht, es ist der Schneider.)

    Frohes Fest klingt mir zu Banal. Ich wünsche euch allen da draußen lieber frohe Weihnachten! 🙂

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  2. René

    Die Stabsoffiziere kratzen sich gegenseitig unterm Tisch und Gul Dukat (der Einfachheit halber, nenn ich den jetzt auch mal so) ist der Gorbatschow des Weltalls und schaut zu. Leute, heute schafft ihr es Bilder zu produzieren, die bekommt man sein ganzes Fan-Dasein nicht mehr aus dem Kopf…. 😂

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  3. Legat

    Ich wollte nur mal kurz darauf eingehen, dass ihr meintet, es gäbe sicherlich Fan Fictions, welche die Ähnlichkeit zwischen Macet und Dukat erklären. Tatsächlich nicht nur Fan Fictions. Macet ist in den DS9-Romanen der Relaunch Reihe ein wiederkehrender Charakter und damit im B-Kanon der Cousin Gul Dukats.

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  4. SarahCrusher

    Diese Beschreibung des Ehelebens der O’Briens, fantastisch, da musste ich herzhaft lachen. Ein frisch gebackener Ehemann sollte in der Tat in Bezug auf Nahrungszubereitungen nicht – nein – am besten niemals die Schwiegermutter erwähnen. Kein Wunder dass die Keiko dann so komisch reagiert. Komisch dass dies in der Zukunft scheinbar vergessen wird. Also doch immer die gleichen Probleme nur in neuen Gewändern.

  5. Parlatio

    Ist es nicht irgendwie seltsam, daß in Star Trek so viel gekocht wird? Der Computer repliziert einem doch alles, was den eigenen Geschmack trifft. Es muß nur einmal programmiert werden und kommt dann immer frisch auf den Tisch. Die so gesparte Zeit könnte man dann schön mit seinem Ehepartner verbringen. Und wenn der Computer die Kalorien zählt, gäbe es auch keine „dicken Admirals“. 🙂

    In dieser Folge gibt es überhaupt viele Kochmetaphern: Beide O’Briens kochen. Worf soll die Codes herausrücken, kocht aber. Die Cardassianer werden wiederholt in einen Topf geworfen… LOL

    Aber das mit der Schwiegermutter, das stimmt schon. O’Brien hat schließlich Keiko geheiratet und nicht seine Mutter. Klar, daß da auch das Essen anders schmeckt.

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    1. Kleiner Bruder

      Das Problem ist wahrscheinlich, dass der Replikator die Kalorien zählt. Hatte Deanna nicht vor einiger Zeit irgendein Problem mit Schokolade? Wer es etwas deftiger will muss sich das schon selbst zubereiten. Ist wohl so ähnlich wie mit Synthehol…

  6. Meikel Börnhäm

    Die unterschiedliche Art, in der Picard auf der einen und O’Brien/Maxwell auf der anderen Seite über ihre Erfahrungen im Krieg mit den Cardassianern reminiszieren, erinnert mich stark daran, wie Überlebende von Kriegsgefangenschaft im Zweiten Weltkrieg reagierten, wenn sie sich an diese Phase ihres Lebens erinnern. Für die Abschlussarbeit meines Geschichtsstudiums habe ich diverse Interviews gesehen, gelesen, geführt und ausgewertet und es ist bemerkenswert, wie sehr sich die Erinnerungen je nach Gewahrsamsnation unterscheiden können. Während die Berichte aus Kriegsgefangenenlagern in Nordamerika mitunter schwankhafte Züge annehmen können, zeugen die Ausführungen aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft oftmals von hochtraumatischen Erfahrungen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Situation: Zwei gleichaltrige Männer, miteinander verwandt, berichteten über ihre Kriegsgefangenschaft; der eine war in Kanada interniert, der andere in Russland. Während der „Kanadier“ gut gelaunt über gute Verpflegung, Freizeitaktivitäten und andere Anekdoten erzählte, brach dem anderen Mann nach wenigen Sätzen die Stimme und er musste mit den Tränen kämpfen, weil ihm die Erinnerungen auch 60 Jahre später noch schwer zusetzten.

    Diese Folge hat es gut hinbekommen, diese subjektiven Erfahrungen mit Kriegsereignissen darzustellen. Auch Jahre danach kann eine Person, die ansonsten problemlos durch das Leben kommt, mit ihren negativen Erinnerungen konfrontiert werden und in Maxwells Fall sogar daran zerbrechen. Vielleicht ein weiteres Mal die Allegorie zu Vietnamkriegsveteranen, die TNG ja schon bei „Die Verfemten“ (glaube ich) gezogen hat? Auch ansonsten kann ich der Folge ein positives Urteil ausstellen. Den Ansatz, den Konflikt nicht durch Waffengewalt, sondern dadurch zu lösen, dass auf emotionalem Weg an den Antagonisten appelliert wird, finde ich sehr schön und macht für mich eine der Stärken von Star Trek aus. Und dass hiermit die Cardassianer einen starken Einstand als Gegenspieler der Föderation feiern konnten, setzt dieser guten Folge noch die Krone auf. Daumen hoch auch von mir!

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  7. Joe

    Tolle Folge!
    Die Cardassianer mag i h sehr weil sie später bei DS9 einfach sehr glaubhaft dargestellt werden,dadurch,daß sie vielschichtig sind. Die Ferengi streben alle nur nach Profit, alle Bajoraner sind religiös, die Klingonen sind alle Krieger und wer das nicht ist ist nur ein halber Klingone etc. Aber die Cardassianer viezen da etwas mehr, finde ich, und wirken dadurch glaubwürdiger.

    Zur Szene O’Brien und Keiko. Ich habe die immer anders interpretiert: O’Brien verleugnet nicht seine Haltung gegenüber den Cardassianern. Im Gegenteil. Er ist sich ihrer voll bewußt und schämt sich auch dafür und möchte mit Keiko darüber reden und ihre Meinung hören, ohne sich zu offenbaren. So a la „Also ein Freund von mir hat da ein Problem…“ Er redet meiner Amsicht nach ganz bewußt von sich selbst als er sagt, daß es da Leute gab, die die Cardassianer nicht mögen.

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  8. 00110001001101110011000000110001

    da ihr es in dieser folge mit sean connery und jagd auf roter oktober bzw. highlander hattet:

    jagd auf roter oktober: marko ramius
    highlander: juan sánchez villa-lobos ramírez

    da kam das ramirez her. 🙂

    p.s. danke für den podcast, ganz ganz wundervoll, jede woche eine freude

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  9. Roger

    Schöner erster Auftritt der Cardassianer. Zum Glück hat man dieses Helm-Gestänge aber nachher nie mehr gesehen…

    Im letzten Teil sitzt ja Gul Macet neben Picard und Riker im dritten Sitz auf der Brücke, wo sonst Troi sitzt. Es kommt ja ab und zu vor, dass dieser Sitz mit einem Gast besetzt ist, und ich frage mich, ob die Deanna das in ihrem Stellenbeschrieb stehen hat („Sollte Ihr Brückensessel durch einen Gast belegt sein, besteht für Sie Homeoffice-Pflicht“) oder ob man sie jedes Mal höflich, aber bestimmt auffordern muss, das Feld zu räumen… =)

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    1. SarahCrusher

      Ich hab mir die Abwesenheit von Deanna immer mit „Hausbesuchen“ erklärt oder halt dass ihre Brückenarbeitszeit beendet war und sie in ihrem Büro weiter gearbeitet hat.

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      1. Roger

        Stimmt, das kann natürlich sein… allerdings habe ich es umgekehrt in keiner Folge erlebt, dass sie irgendwann mal auf die Brücke kam und meinte: „Mein Hausbesuch ist jetzt beendet… und das ist MEIN Stuhl!!!“

        Was aber durchaus mal cool gewesen wäre 😉

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        1. SarahCrusher

          Das hätte möglicherweise die diplomatischen oder sonstiger Art Beziehungen gestört, außerdem wäre sie zu höflich dafür. Vielleicht konnte sie aber auch erfühlen dass da jemand auf ihrem Platz sitzt oder sie hat schlicht mit Worf oder demjenigen der am Pult hinten stand heimlich „sms“ ausgetauscht ob da jemand ist.

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          1. Roger

            … oder sie hat das „My-Chair-On-The-Bridge“-App, wo sie die Belegung des Sessels einsehen kann… ja, du hast ja recht… der Erklärungen gibt es in der Tat viele.

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      2. Parlatio

        Deanna ist ja der Schiffscounsellor. Es gibt nur einen Psychiater für das ganze Schiff? Das sind doch so ungefähr 1.500 Personen mit gemischten Alienrassen. Sie wird halt allerhand zu tun haben. Nur *hier* wäre sie halt mal echt nützlich gewesen, um gleich festzustellen, ob der Macet lügt, wenn er sagt, er weiß nichts von den geheimen Vorgängen. Dann wäre diese Folge vielleicht in eine ganz andere Richtung gegangen, weil man Maxwell gleich geglaubt hätte. Also storybedingte Abwesenheit Deannas?

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        1. SarahCrusher

          Cardassianer sind ganz schwer für Betazoide zu lesen und für eine Halbe noch mehr darum war das so 😉 hat nix mit der Story zu tun 😂

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  10. Parlatio

    Vielleicht sind die Helme der Cardassianer so was wie Magnetos Helm, um Psi-Kräfte zu dämpfen. Anti-Betazoiden Equipment. 😉

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  11. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!
    Heute gehe ich voll mit eurer Wertung mit. Star Trek scheint dann am besten zu sein, wenn nicht die SF im Vordergrund steht, sondern die Allegorie. Ein Antikriegsfilm über PTBS und Selbstjustiz. Und ja, das Ende ist realistisch. Ich sehe das auch nicht rassistisch -alle Cardassianer sind so- sondern eher politisch -alle Militärs sind so. In Star Trek VI war das ja schon so ähnlich.
    Da fallen die unglaubwürdigen Szenen kaum ins Gewicht. Trotzdem würde ich gerne noch etwas erwähnen.
    Ist das nur mir aufgefallen, dass die Cardassianer als „Alliierte“ bezeichnet werden, also als Verbündete? Nach dem, was sonst gesagt wird, klingt das mehr wie ein brüchiger Friede, der nur mühsam bewahrt wird.
    Und Data stellt fest, dass O’Brien unter Maxwell gedient hat. Müsste er nicht auch in den Akten finden, dass er direkt im Kampf gegen die Cardassianer gewesen ist? Und da lässt man ihn allein bei so einer heiklen diplomatischen Mission?
    Und dieser Maxwell hat Befehle missachtet, gegen seinen Berufseid (oder wie immer man das nennt) verstoßen – und kommt so fröhlich auf die Brücke spaziert als ginge er zu einem Familientreffen? Kein „Bevor du was sagst – ich kann alles erklären“? Da hätte Picard ihn doch sofort einsperren müssen. Seiner Besatzung hat er wohl tatsächlich die Hucke vollgelogen. Deswegen war er auch im Ready Room, damit die Brückencrew den Funk mit der Enterprise -den er zu sich umgeleitet hatte- nicht mitbekommen sollte.
    Auch ich finde den englischen Titel besser. Wahrscheinlich gab es ein Problem beim Übersetzen: „Die Verwundeten? Wer wird denn hier verwundet? Und überhaupt, da spielt ja nicht mal diese Crusher mit, nee, das versteht doch keiner.“

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    1. Parlatio

      Das Allererste, was ich mich in dieser Podcastfolge gefragt habe: Hieße es denn wirklich „Die Verwundeten“? Es ist doch bei der Übersetzung unklar. Es könnte auch DER Verwundete sein, und sich nur auf Maxwell beziehen? „The“ kann ja Alles meinen. Mit einem ganz anderen (deutschen) Titel umgeht man diese Frage. ???

      Und: Militärs müssen doch so sein. Blinder Aktionismus ist einfacher als Nachdenken. Lernt man das nicht beim Militär: Befehle befolgen, nicht hinterfragen?

  12. Parlatio

    EINEN MOMENT MAL! Wieso bekommt, besonders nach dieser Episode, eigentlich *ausgerechnet* der vom Cardassianerkrieg mitgenommene Miles O’Brien den Posten auf DS9, wo die Cardassianer eine dauernde Gefahr darstellen? (Ignoriert hier mal die echte Welt und deren Beweggründe.) Bei mir fällt der Groschen wohl in Pfennigen; Diesen Widerspruch merke ich erst jetzt.

    Entschuldigt bitte, daß ich die ganzen Kommentare vollschreibe. Ich weiß, das ist kein Forum, aber ich kommuniziere einfach zu gerne mit euch. Und das treibt mich um. 🙂

    1. René

      Das ist die Starfleet Methode zu sagen: „Wir helfen dir, Dein Trauma zu überwinden.“ 😊

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  13. Kai

    Sobald die Stargazer ins Spiel kommt ist Picard nostalgisch, egal was drum rum war / ist 😉

    Frage: Warum fliegen sie sofort mit Warp 9 zur Phoenix? Wirkt doch so, als wenn man nicht wirklich eingreifen wollte.

  14. Michael from Outer Space

    Hi Simon, Hi Sebastian!

    Während „The Wounded“ die Wunden und Verletzungen beschreibt, die Männer wie Maxwell, O’Brien, aber auch die Cardassianer durch den Konflikt mit der Föderation erlitten haben, bezieht sich „Der Rachefeldzug“ einzig und allein auf einen Charakter und einen Teilaspekt der Story, nämlich Maxwells Fanatismus. Seinen Fanatismus hat er aber nur, weil er zuvor verwundet wurde. „The Wounded“ drückt für mich die starken Charakterszenen der Folge aus, z.B. die mit O’Brien und dem Cardassianer im Zehn Vorne, die Dialoge zwischen Picard und Maxwell und die Abschlussszene, in der O’Brien und Maxwell zusammen die erste Strophe von „The Minstrel Boy“ singen. Ich finde den englischen Titel deutlich vielschichtiger. Sein deutsches Pendant bringt das nicht rüber und gleicht damit vielen deutschen Episodentiteln, die leider nicht dieselbe Aussagekraft wie die Originale besitzen. Man hätte die Folge auch einfach „Verwundungen“ oder „Wunden“ nennen können, um diese Vielschichtigkeit und den Interpretationsspielraum zu erhalten.

    Ich denke, dass Gul Macet sehr wohl in der Position ist, unserem Jean zu drohen. Immerhin führte die Föderation/Sternenflotte in der Vergangenheit einen Krieg gegen die Cardassianer und hat jetzt bestimmt keine Lust, ein Massaker wie auf Setlik III nochmal zu erleben. Ihr erwähnt ja selbst die Aussage des Admirals: Die Föderation ist auf einen langen Konflikt nicht vorbereitet! Macet könnte seinen Vorgesetzen von die Zerstörung cardassianischer Schiffe durch die Sternenflotte berichten, dann wäre die Kacke am Dampfen. Wer weiß, welche Kontakte die Cardassianer in der Zwischenzeit zu anderen Völkern und eventuellen Feinden der Föderation geknüpft haben? Worf sagt, Cardassianer hätten keine Ehre und dasselbe denkt er über die Romulaner. Vielleicht gibt es ja sogar eine gewisse romulanische Kommandantin, die schon geil darauf ist, der Sternenflotte mal so richtig in den Arsch zu treten… Dänemark hat zwar nicht die größte und stärkste Armee der Welt, aber wenn Dänemark angegriffen werden würde, stünden alle anderen NATO-Staaten sofort zur Verteidigung bereit. Alle Staatsoberhäupter wissen das und darum bricht niemand einen Krieg vom Zaun, diese Art von Bündnisdiplomatie nennt man „Abschreckung“. Die Gefahr, die uns in der Folge vermittelt wird, geht jedenfalls weit über das aktuelle Geschehen um Maxwell hinaus. Tomalak droht dem Jean auch gerne, selbst wenn er momentan eine Niederlage einstecken und sich zurückziehen muss. Bei den Cardassianern ist es ähnlich, sie stellen eine ständige Bedrohung dar, die man nicht unterschätzen darf. „Chain of Command“ habt ihr schon erwähnt, spätenstens nach der Folter wird der Jean JEDE cardassianische Drohung sehr ernst nehmen.

    Episoden wie „Data’s Day“ und „The Wounded“ verkörpern das, was ich an Star Trek mag: vielfältige, durchdachte Storys, die sowohl alltägliche Erlebnisse als auch gefährliche Konflikte, sowohl lustige als auch traurige Szenen enthalten. Spannend finde ich auch, dass wir in ganz verschiedenen Folgen tolle Charakterszenen gesehen haben, die immer glaubwürdig sind.

    Eurer Bewertung stimme ich zu.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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  15. BjoernHH

    Mir hat die Folge gut gefallen. Endlich sieht man mal, dass die ganzen Konflikte in Star Trek auch langfristige Folgen haben können, und zwar nicht nur beim Captain. Und dass es Zeit braucht, um dadurch entstandene Vorbehalte abzulegen.

    Später in DS9 wird das mit Nog und seiner Verletzung noch genauer behandelt.

    Und ich musste beim Schauen immer an den Irak-Krieg denken und dachte, hey, das kommt zeitlich genau hin, das war ja fast prophetisch! Aber ich habe die beiden Irak-Feldzüge der USA durcheinandergebracht, die angeblichen „weapons of mass destruction“ wurden ja erst in 2002/2003 ins Spiel gebracht. Im frühen 1991 war ja die Invasion von Kuwait der Grund des Einschreitens der USA.

  16. Parlatio

    „War. War never changes.“

    Man kann es einfach nicht besser sagen.

  17. Johannes

    Als Picard so romantisierend von seinen alten Kriegserlebnissen mit den Cardies schwadroniert, bricht aus ihm wahrscheinlich der alte Kämpe Gurney Halleck, sein Alter Ego aus Lynchs Dune-Verfilmung aus ihm raus. Es fehlt nur noch das Baliset 🤣

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  18. Lisa

    Schade, dass ihr mit keinem Wort die DS9 Episode „Defiant“ erwähnt habt, eine echte Spiegelgeschichte zu dieser Folge, in der eigentlich die gleiche Story nochmal mit anderen Voraussetzungen aufgerollt wird. Aber so freu ich mich noch umso tierischer, wenn ihr dort angelangt seid! 🙂
    Dort fühlen sich die gesamten Einsätze noch höher und dramatischer an. Der marodierende Riker kommt vor ein cardassianisches Gericht (wie sich das gehört!), Sisko ringt mal wieder ärger mit seinem Gewissen als es Jean-Luc jemals tun musste und die Cardis offenbaren mal wieder die gesamte Instabilität ihrer Gesellschaft… herrlich!!!

    1. Simon

      Freue mich auch darauf! 🙂

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  19. Myriam

    Hallo Simon und Sebastian
    Ich wollte euch einfach mal ganz allgemein mitteilen, dass ihr seit diesem Jahr einer meiner beiden Lieblingspodcasts (Trek am Dienstag) produziert! Klar, es gibt auch andere gute Star Trek-Podcasts, aber aus Zeitgründen musste ich mich für einen entscheiden, und die Entscheidung fiel auf euch. Ihr „Begleitet“ mich mit Trek am Dienstag nun seit (etwa) einem Jahr und sorgt dafür, dass meine unliebsten Tage der Woche (Montag, weil eben Montag, und Dienstag, weil das bei mir oft ein mühsamer Tag ist) ein schönes Highlight haben. Am Montag ist nun der Dienstag nah, und am Dienstag kann ich euch zuhören! 🙂 Ich hoffe, ich werde bald mehr Zeit finden, um mir auch eure anderen Produktionen anzuhören.

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