#166: Deja Q (TNG 3.13)

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5. Februar 1990:
Hide and Q erzählte, was passiert, wenn Bill die Macht der Q bekommt, aber diese Woche wird der Spieß umgedreht. Während die Enterprise-Crew Armageddon nachspielen möchte, platzt das ehemals übermächtige Wesen nackend und hilflos herein. Da können nur zehn Becher Schokoladeneis helfen.

In Deutschland: Noch einmal Q, ausgestrahlt am 16. Oktober 1992.

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Torq

    Moin Männer,

    eine wunderbare Besprechung einer wunderbaren Episode. Als Sebastian Qs mögliche Nahtoderfahrung beim Verdauungsgang erwogen hat, bin ich vor Lachen fast gegen einen Baum gefahren!

    Während „Lower Decks“ die schwermütigste Episode ist, so ist „Deja Q“ die fröhlichste. Und zwar ohne albern zu wirken.

    Ich freue mich besonders auf die Besprechung der „Kampfzeit“ in zwei Wochen, meiner Meinung nach die beste TNG Episode überhaupt.

    Zehn Unten!

    Euer Torq

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  2. stef baura s

    Das war ein sehr vergnügliches Anhören.
    Danke auch für das hintenranschneiden des Lehrer-Dialogs. Köstlich, wie der eine nur stumpf abliest und der andere so euphorisch ist. Und ich finde es ja total nett, dass beide da mitgemacht haben, als der Schüler C. danach fragte.

    Mein Lieblingszitat aus der heutigen Folge ist definitiv „Stirb“ von Worf. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesehen habe, aber ich hab immer noch kindische Freude dran.

    Ohne Frage, eine der lustigsten (ohne albern) Folgen von TNG überhaupt

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    1. Don

      Das war doch aber schon die Synchronstimme von Q und nicht der Musiklehrer, oder?
      Und Sebastian brüllt da zwischendurch „Zeeeeehn?“ rein.

      1. Sebastian

        So isses, das Deutschlehrer-Tape haben wir kurz vor Toresschluss entdeckt, den Musiklehrer nicht mehr. Dafür springt die „echte“ deutsche Synchro ein. Die Rolle der Kellnerin übernahm aber nicht ich; das war ein anderer, duchaus illustrer Podcaster. Ob ihn jemand erkennt?

        – Sebastian

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        1. Don

          Wobei:
          Dass Euer Deutschlehrer den Text so monoton runtergeleiert hat, das hat ja auch irgendwie was Androideskes an sich. 🙂

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  3. Michael from Outer Space

    Hi,

    Ich kann mich euch nur anschließen: „Deja Q“ ist eine herrliche Komödie. Super, dass die Autoren auch dem „Space Wizard“ Q eine Charakterentwicklung gegeben haben. In einer anderen Serie als Star Trek hätte das wahrscheinlich albern gewirkt. Diese Folge beweist ein Mal mehr, wie vielseitig und wandlungsfähig dieses Universum ist. Neben ernsten Episoden wie „The Defector“ und „Yesterday’s Enterprise“ gibt es auch solche Perlen. Ich bin vollständig begeistert.

    Das Design der Gabel, mit der Guinan Q in die Hand sticht, finde ich sehr ungewöhnlich.

    LL&P
    Michael from Outer Space

  4. Mo

    Moin, ist euch in Minute 11:30, als der Jean zum ersten mal ins Brig geht auch aufgefallen, dass da etwas durch die Gegend fliegt? Könnte ein Teil der Tür sein. Was meint ihr was es war?

    1. Sebastian

      Scharf beobachtet, ich musste mehrmals zurückspulen! Das besagte Dingen kickt der Jean beim Reinkommen von draußen aus dem Korridor in den Zellentrakt. Wie ein schwarzer Flummi, nur nicht ganz so hüpfig!

      – Sebastian

      1. Michael

        Sehr schöne Folge. Da gibt es den Daumen hoch für.

  5. Don

    Moin!

    „Spiel’s noch einmal, Q.“

    Prösterchen, lieber Sebastian!

    Memes sind doch genau zu diesem Zweck überhaupt da, dass man sie schon tausendmal zu oft gesehen hat.

    In gewisser Weise ist diese Folge übrigens eine Fortführung von „QWho“, denn schon damals wollte er ja Teil der Enterprise-Crew werden. Dieses Mal gelingt es ihm (zumindest zeitweise).

    Q ist also der Riddler des Star-Trek-Universums?

    Schlaf et al. mag Q womöglich bekannt gewesen sein, also jedenfalls, dass es das gibt. Es aber am eigenen Leibe zu erleben ist dann doch nochmal eine ganz andere Hausnummer.

    „Calamarain, zähl bis vier…“

    Wie beinahe angewidert Deanna sagt, dass Q ja nun in Data einen Fürsprecher gefunden hat.

    Corbin Bernsen hat auch den Vater in „Psych“ gespielt.

    Q: „Ich will au ma Captain sein!“

    „Q-banische Zigarren.“ 😂

    Es stimmt schon, dass Q in dieser Folge sehr humorig dargestellt wird. Aber das passt auch zum Thema dieser Geschichte. Dass dies auf den Q der nachfolgenden Episoden abfärbte, kann man aber eigentlich nicht „Deja Q“ vorwerfen, sondern eben diesen Folge-Episoden. Wobei Q auch dort nicht durchgehend zum Spaßmacher wird, „Tapestry“ und „All Good Things“ sind durchaus ernste Folgen. Richtig lächerlich wurde Q dann leider in der „Voyager“-Zeit.

    Ja klar, Daumen rauf. Sehr schöne Folge! (Und ich muss Sebastian recht geben, ich hatte die 3. Staffel viel besser in Erinnerung als wie ich sie jetzt erlebe. Zwar nicht so ein Totalreinfall wie die 2., aber eben doch erstaunlich schwach!)

    Von wem stammte denn nun das, was wir am Ende gehört haben? Hattest Du nicht gesagt, das, was Dein Kumpel Christian da aufgenommen hatte, sei verschollen, Sebastian? Wenn das jetzt aber doch Dein Deutschlehrer war, dann höre ich da so ein pfälzischen Zungenschlag wie bei Helmut Kohl heraus, oder?

  6. MickTargPig

    Hey Leute.
    Danke für Lehrergeschichten und das Kopfkino: „Q auf den Kackbalken“.

    Damals habe ich mich immer gefragt, was da Q an den Beinen hatte, als er zu Beginn in der Luft schwebt. LilaFlossenbeine? Ist das in der Special Edition nicht mehr so? Habe leider meine Hausaufgaben nicht gemacht und die Folge im Vorwege nicht gesehen…

    Weitere Kindheitserinnerung sind die Bertoldstrahlen. Jetzt verstehe ich endlich die Referenz, die Kavoc, der Klingone gespielt von Robert O’Reiley aus dem offiziellen TNG VHS-Brettspiel erwähnte. 🙂

  7. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    War wieder mal eine schöne Besprechung von euch. Ich mag diese TNG-Episode auch sehr, vor allem, weil mich Q bis dahin immer nur genervt hat. Schadenfreude ist doch immer noch die schönste Freude, gell?
    Ein wenig enttäuscht war ich allerdings von der Szene in Zehn Vorne. Ich liebe Schokolade, aber was zuviel ist ist zuviel. Fiel den Autoren nichts besseres ein als zehn Becher Schokoeis? Das wäre doch die Gelegenheit für die Requisiteure gewesen, sich mal so richtig auszutoben und Q (und damit uns Zuschauern) eine galaktische Auswahl an exotischen Gerichten aller Herren Planeten anzubieten. Schade. 😕

    LL&P
    Eure Bridge

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    1. Simon

      Stimmt, das mit dem Schokoeis finde ich auch etwas lahm. Aber ist halt billiger – gehste rüber in die Studiokantine und fertig ist der „Braten“!

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  8. Ronnsen RD

    Moin zusamm‘!

    Danke für die schöne Besprechung dieser fabelhaften Folge!

    @Simon: Danke, dass Du „geocities“ erwähnt hast… darauf hatte ich für einige Stunden einen bösen Web 1.0 Flashback. 😉
    Unter https://geocities.restorativland.org/ kann man sich einige Perlen dieser Zeit des digitalen Aufbruchs anschauen. Sind auch einige zum Thema Star Trek dabei.

    Zur Folge:
    Ich schließe mich Sebastians Ansicht an, diesmal stimmt wirklich (fast) alles. Die Dialoge und Szenen sind pointiert, wirken nicht aufgesetzt und greifen alle wirklich gut ineinander. Jeder von der Crew darf Q mal einen reinwürgen auf seine Weise, jetzt wo er quasi „unbewaffnet“ ist. Aber man gönnt es ihnen und als Zuschauer kommt auch nie wirklich Mitleid für Q auf. Trotzdem freut man sich am Ende irgendwie, wenn er seine Kräfte zurückbekommt.
    Ein bisschen Leid tun mir die Schauspieler, die die beiden Wissenschaftler auf dem Planeten spielen. Das Make-Up ist furchtbar. Den Mund zu einer kleinen Öffnung zusammengeschnürt, die eine deutliche Artikulation ziemlich erschweren muss. Als Randfiguren okay, aber man sieht es auch, dass sich da keine große Mühe gegeben wurde.
    Schade, dass wir keine weiteren Informationen mehr bekommen, was zwischen Guianan und Q abgelaufen ist in der Vergangenheit. Davon hätte ich in der Serie noch gerne mehr erfahren.
    Herrlich finde ich die Schnute von Riker macht, als der die Zigarre betrachtet! Am Ende werden wir auch noch mit dem wundervollsten Data-Moment bisher in der Serie lohnt.

    @Sebastian: Ich find den Umstand, dass Q ab dieser Folge eher zum „Spaßmacher“ wird nicht wirklich schlimm. Ersten: vielleicht hat er ja auch seine Lektion gelernt und ist nicht mehr so fies, um nicht einen weiteren Rauswurf aus dem Kontinuum zu riskieren. Zweitens: er ist im Verlauf der Serie einfach nicht mehr so „böse“ den Menschen gegenüber, da er nicht vergisst, dass sie ihn aufgenommen haben. Unter diesen beiden Voraussetzungen kann ich mir gut erklären, warum er nie mehr der wirklich „dunkle“ Q aus „Q Who“ sein wird (den Menschen gegenüber!).
    Fazit: Daumen hoch, und wenn dieser Daumen auch einen Daumen hätte, auch dieser!

  9. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!
    Da wart ihr wohl kurz davor, einen Award zu vergeben. Ich war ehrlich überrascht, als der nicht kam. Ist mir aber auch recht, dann ist TOS nicht so schnell in Gefahr enttrohnt zu werden.
    Q als Geistlicher? Er hat zwar diese unangenehm überhebliche Attitüde -auch wenn man sagen muss, dass er als „Überwesen“ ja tatsächlich überlegen ist- aber das ist ja keine Spezialität von Geistlichen. Professoren/innen und andere Amtsträger können das auch. Apropos „katholische Schuld“. Ich kenne das ja nur vom Hörensagen. Ist das wirklich so: „Du bist von klein auf böse und zur Hölle verdammt – wenn du nicht brav tust, was der Pfarrer sagt“? Ich kenne das eher so: wir alle machen ständig Fehler und werden irgendwann alt und krank, da kommen wir von selbst nicht raus. Für mich ist das ein tröstlicher Gedanke, ich muss mich zwar immer noch anstrengen, muss mich aber nicht schuldig fühlen (ganz abgesehen davon, dass die Bibel eine Hoffnung für die Zukunft gibt, aber das ist ein anderes Thema).
    Wo war ich? Ach ja, spannend fand ich auch den Vergleich mit der ursprünglichen Fassung. Da ist die gedrehte Version doch um Klassen besser. Ein wenig fühlte ich mich an eine Stargate Folge erinnert, die war allerdings einige Zeit später. Da ging es darum, dass einige Wesen -u.A. Daniel Jackson- „aufgestiegen“ und zu einer Art „Überwesen“ geworden waren. Und einer von denen stiftete in der Galaxis jetzt Unheil als Superbösewicht. Nur war es da nicht so einfach, ihm seine Kräfte zu entziehen, da musste sich eines dieser Wesen opfern.
    Köstlich hier auch die Begründung, warum man Q nicht sterben lassen kann. Das klingt so realistisch. Oder wie bei Douglas Adams.
    Was Schlaf und andere menschliche Bedürfnisse angeht muss ich Don zustimmen. Etwas theoretisch zu kennen ist eine Sache, es an sich selbst zu spüren eine ganz andere. Ich behaupte mal, dass auch wir hier von „Hunger“ nur eine ganz ungefähre Vorstellung haben.
    Oder hatte einer von uns schon mal drei Tage wirklich hungern müssen?
    Schön, das Star Trek so vielfältig ist.
    Btw, was ist „Todeswurst“? Chorizo mit extra Chili?

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