#156: The Survivors (TNG 3.03)

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9. Oktober 1989:
Inmitten einer Geschichte ohne Gewinner steht ein Haus, das gar nicht existieren dürfte. Darin wohnt ein betagtes Ehepaar, das gar nicht leben dürfte, und tanzt den infernalischen Walzer zur Melodei einer Spieluhr, die Deanna gar nicht hören dürfte, und die sich dennoch mit aller Macht in ihr Gehirn bohrt.

In Deutschland: Die Überlebenden auf Rana-Vier, ausgestrahlt am 17. Juli 1992.

39 Gedanken zu “#156: The Survivors (TNG 3.03)

  1. Xenon ist ein Edelgas, das reagiert mit absolut nichts chemisch, auch nicht mit Sauerstoff und kann auch nicht explodieren. Da hat man dir einen gewaltigen Bären aufgebunden.

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      • Also meines Wissens ist Xenon nicht vollständig inert. Es gibt mindestens Xenontrioxid – XeO3. Das Xe steht für Xenon und das O3 impliziert eine Reaktion mit Sauerstoff.
        Ob das explosiv ist, weiß ich aber auch nicht.

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        • Ok ja, unter bestimmten extremen Bedingungen kann man aus Edelgasen chemische Verbindungen erzeugen. Also Xenon reagiert unter hohem Druck und hohen Temperaturen mit Flour zu Xenonhexaflourid, woraus man wiederum Xenontrioxid herstellen kann. Und ja, das zersetzt sich über 25°C explosiv. Ohne diesen Flourschritt ist die Herstellung dieser Xenon-Sauerstoffverbindung aber nicht im Labor machbar, weswegen ich doch stark vermuten würde, dass dies nicht plötzlich auf dem Parkplatz passiert.

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        • Hallo zusammen!
          Mir kam bei der Geschichte noch etwas merkwürdig vor. Die Luft soll durch einen feinen Riss in den Scheinwerfer eingedrungen sein. Dafür hätte im Scheinwerfer aber Unterdruck herrschen müssen. Ich kenne nun diese spezielle Konstruktion nicht, aber wenn ein solcher gasgefüllt ist, noch dazu mit einer solchen Menge Gas, dass diese eine Explosion verursacht und nicht nur einen kleinen Knall, dann kommt mir ein Unterdruck eher unwahrscheinlich vor.

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  2. Hallo in die Runde!

    Deanna Troi wird von den Autoren oft schlecht behandelt, so auch hier. Sie ist fast die ganze Zeit über eine gepeinigte, hilflose und bemitleidenswerte Frau. Insofern erinnert sie mich ein wenig an Riker in „Shades of Grey“. Picard befand sich in „The Battle“ in einer ähnlichen Situation. Der Unterschied besteht aber darin, dass Troi in der Serie (bis jetzt) keine starke Anführerin ist, sondern immer diejenige, die irgendwelche Dinge spürt und damit eine typisch weibliche Rolle einnimmt. Dabei wurde sie doch als „Beraterin des Captains“ eingeführt! Wo berät sie den Captain denn? Hier sehe ich nichts davon! Es ärgert mich sehr, wie ihr Charakter speziell in dieser Folge geschrieben wurde und finde es vollkommen unnötig. OK, Kevin wollte verhindern, dass sie ihn enttarnt. Darum musste sie aus dem Spiel genommen werden. Das ist aber in erster Linie ein durchschaubarer Trick der Autoren und keine gut erzählte Geschichte.

    Kevins Absichten verstehe ich auch nicht. Er weigerte sich zu kämpfen und zu töten, als die Kolonie bedroht wurde. Mit seinen Fähigkeiten hätte er aber durchaus etwas gegen die fremden Angreifer (von denen wir wenig mehr als ihren Namen erfahren) ausrichten können! Ist es aus seiner Sicht moralisch, nicht zu kämpfen und damit 11.000 Menschen in den Tod zu schicken, nur um danach ein ganzes Volk auszulöschen? Das ist eine merkwürdige Art von Pazifismus! Das wird auch nicht weiter diskutiert, die Crew nimmt es nur hin. Kevin lässt zwei Mal das Raumschiff auftauchen, um die Enterprise zu vertreiben oder wegzulocken. Beim dritten Mal zerstört das Schiff das Haus des Ehepaares und Worf stellt fest, dass es keine Überlebenden gibt. Am Ende taucht das Haus mit seinen beiden Bewohnern einfach wieder auf. Wenn Kevin in Ruhe gelassen werden möchte, wieso hat er dann nicht von Anfang an die Illusion erzeugt, dass alle Menschen getötet wurden und der Planet in Schutt und Asche liegt? Warum erzeugt er stattdessen den Eindruck, ein einziges Haus mit seinen beiden Bewohnern hätte die Zerstörung der kompletten Kolonie unbeschadet überstanden? Hätte er nicht auf die Idee kommen müssen, dass jemand misstrauisch werden könnte? Schließlich gibt er zu, einen Genozid begangen zu haben. Picards Aussage nach diesem Geständnis kapiere ich nicht. In der Föderation gibt es keine Strafe für Völkermord?! Troi wurde von Kevin telepathisch angegriffen und wie Simon und Sebastian richtig sagen, sogar gefoltert. Gibt es dafür auch keine Strafe? Wahrscheinlich können sie Kevin oder wie immer er sich nennt nicht gegen seinen Willen gefangenhalten. Und darum tut man einfach gar nichts?

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Zusammenarbeit der Crew. Picard weiß, dass Troi irgendwie telepathisch angegriffen wird und sie in ihrem Geist ständig eine Musik hört. Er weiß auch, dass diese Musik einsetzte, als das Außenteam auf dem Planeten war. Und da kommt der Captain nicht mal auf den Trichter, bei den Mitglieder des Außenteams nachzufragen? Vielleicht haben die ja irgendwas gesehen, was mit Musik zusammenhängt! Vielleicht kann man Deanna sogar helfen, wenn die Quelle dieser seltsamen Musik bekannt ist! Von den anderen sagt auch niemand etwas über die Spieluhr! Warum macht Data nicht mal seinen Androidenmund auf und berichtet von der Spieluhr? Picard weiß ab einem bestimmten Zeitpunkt schon, dass Kevin irgendwie für die Vorgänge verantwortlich ist, teilt es seiner Crew aber nicht mit. Vom Rest der Besatzung hat niemand eine Idee, wie das Problem zu lösen ist. In anderen Episoden wird die kleinste Kleinigkeit analysiert, man arbeitet zusammen und zieht messerscharfe Schlüsse. Ich habe den Eindruck, dass die ganze Crew hier auf den IQ der Pakled heruntergestuft wurde. In diesem Zustand traue ich ihnen nicht zu, irgendein Problem zu lösen. Wehe, wenn jetzt die von Sebastian angesprochenen Borg an die Tür klopfen…

    Das Szenario erinnert mich an “Der Käfig”: Ein mächtiges außerirdisches Wesen nutzt Illusionen, um einem Menschen (der eigentlich schon tot ist) ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Die Enterprise-Crew durchschaut die Täuschung und nimmt Kontakt zu dem Wesen auf. Am Ende findet man eine friedliche Übereinkunft. Dort gefällt mir das Ganze aber viel besser als in dieser Episode und es wirkt auch viel tragischer. Meiner Meinung nach ergibt die Story von „The Survivors“ wenig Sinn. Ich frage mich, welche Charaktere im Vordergrund stehen sollen. Troi ist die „Damsel in Distress“, ihr einziger Daseinszweck besteht darin, Mitgefühl auszulösen. Dr. Crusher möchte ihr helfen, schafft es aber nicht. Worf findet das fremde Raumschiff nicht, obwohl er intensiv danach sucht und bekommt das auch noch unter die Nase gerieben. Riker, Data und Geordi sind auch nur Statisten, die trotz ihrer Sternenflottenausbildung und der tollen Technik an Bord der Enterprise zu keiner Lösung kommen. Sie sind doch nicht „dümmer“ als Picard! Warum kommt von ihnen niemand auf die Lösung? Rishon bleibt eindimensional. Sie weiß nicht, was Sache ist und wird die ganze Zeit über von Kevin manipuliert. Wie würde sie denn reagieren, wenn sie die Wahrheit erführe? Ich finde diese Frage viel interessanter als das, was uns gezeigt wird! Picard und Kevin müssen also die Hauptcharaktere der Folge sein. Der außerirdische, übermächtige Kevin in Gestalt eines Menschen wird mir aber überhaupt nicht nahe gebracht. Ich verstehe seine Motivation nicht und weiß, dass er trotz seiner Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen werden wird. Klar, der Völkermord, den er begangen hat, ist unvorstellbar. Das trifft aber auf jeden Massenmord/Völkermord zu! Der Völkermord an den Bajoranern und die Kriegsverbrechen des Romulaners Jarok sind auch unvorstellbar. Trotzdem hat die Föderation/Sternenflotte dazu eine klare Haltung. Über Kevin erfahre ich viel zu wenig, um ihn irgendwie einschätzen zu können. Er hat seine Superkräfte und gibt aus irgendwelchen Gründen vielleicht nur vor, seine Taten zu bereuen. Simon und Sebastian vergleichen ihn mit Q und bei ihm kann man sich ja auch nicht sicher sein, was er gerade im Schilde führt. Dieser Charakter ist viel zu undurchsichtig und nebulös, um bei mir Empathie auszulösen. Es kann sein, dass er an sein Verbrechen erinnert werden möchte. Es kann aber auch sein, dass er nach dem Abzug der Enterprise eine wilde Party feiert. Abwegig fände ich das nicht, schließlich ist er ein als Mensch getarntes, unsterbliches Energiewesen aus einer anderen Galaxie. Ich finde es außerdem schwierig, ihn einerseits zu vermenschlichen und andererseits seine Andersartigkeit zu betonen, durch die man nicht einschätzen kann, wie er denkt. Entweder er ist menschenähnlich, dann kann ich mich vielleicht mit ihm identifizieren ODER er ist fremdartig, dann wirkt er auf mich eben so. Beides gleichzeitig klappt aber nicht. Warum flüchtet sich dieses Energiewesen in eine künstliche, von ihm selbst erzeugte Traumwelt? Welche Bedeutung hat der Tod für ein unsterbliches Wesen wie ihn? Begreift er überhaupt, was der Tod für Menschen bedeutet? Auf mich macht er den Eindruck, es nicht verstanden zu haben, denn er könnte der Kopie von Rishon die Wahrheit sagen. Picards Entscheidung am Ende kann ich leider nicht nachvollziehen. Mit seiner Abschlussrede versucht man, der Episode eine Tragik und Schwere zu geben, die sie in meinen Augen in keinster Weise hat.

    Ich finde es sehr unbefriedigend, dass solche großen und furchtbaren Ereignisse wie die Zerstörung der Kolonie mit 11.000 Bewohnern und der Völkermord an den 50 Milliarden Husnock nicht dargestellt und nur ganz kurz abgehandelt werden. Übrigens wurden in der Schlacht von Wolf 359 auch 11.000 Föderationsbürger getötet! Haben die Autoren eine Vorliebe für diese Zahl? Unbefriedigend ist auch das außerirdische, unglaublich mächtige und uralte Wesen aus einer fernen Galaxie, das sich seit 50 Jahren als Mensch ausgibt. Ein häufig benutzer Terminus aus Ratgebern für Autoren lautet: „Show, don’t tell!“ (Zeige, anstatt zu erklären!). Wenn man von solchen krassen Konzepten einfach nur berichtet, anstatt sie zu zeigen, dann wirkt das auf mich überambitioniert und langweilig. DISCOVERY und PICARD machen meiner Ansicht nach mit Dingen wie dem Myzel-Netzwerk oder dem Zhat Vash denselben Fehler. Mir wird ruck zuck irgendein total hyper-super-krasser Shit um die Ohren gehauen, den ich in der kurzen Zeit überhaupt nicht erfassen und begreifen kann. Darum hat diese Story für mich keine Schwere. Alles ist irgendwie egal. Ja, Kevin hat einen Völkermord begangen und Troi gefoltert. Schwamm drüber, lasst ihn einfach laufen! Die Autoren möchten eine ganz schlimme und tragische Geschichte erzählen, haben aber nur noch fünf Minuten Zeit. Darum wird alles in einem kurzen Dialog abgehandelt und die Folge ist vorbei. Ich kann mich nicht in diese Story hineindenken, weil sie hanebüchen ist und keine Substanz hat.

    Mir hat diese Episode nicht gefallen und sie hat nur wenig Positives zu bieten. Worf mag ich, weil er ein paar schöne Szenen und einen tollen Einzeiler („Good tea. Nice house.“) hat. Auch die Szene, in der Riker in die Schlinge tritt und am Mast hängt, ist lustig. Picards Unnachgiebigkeit passt zu ihm, aber am Ende lässt er den Massenmörder einfach laufen. Ich finde die Folge stellenweise ganz unterhaltsam, aber in erster Linie nervig und unlogisch. Ja, sie war einigermaßen gut gespielt, aber eben in meinen Augen schlecht geschrieben. Die wirklich interessanten Fragen bleiben unberührt. Ähnlich wie bei „Skin of Evil“ und „The Royale“ wird sie von unseren Moderatoren sehr positiv bewertet, aber von mir kann es wieder Mal nur den Daumen runter geben.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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    • Mahlzeit Michael,

      danke für Deine Ausführungen!

      Nur zwei Gedanken: Warum war die erschaffene Illusion nicht perfekt? Dafür hatten Simon und ich eine These im Podcast entwickelt. Kevin hat sich einerseits sein persönliches Fegefeuer erschaffen; er möchte leiden und er möchte womöglich sogar entlarvt werden, damit er seine Schuld Picard erzählen kann. In der Hoffnung, sein Gewissen zu erleichtern, was natürlich unmöglich ist.

      Außerdem denke ich schon, dass es keinerlei Gesetz gibt, das Kevins Tat bewerten kann. Die Vernichtung der Husnock war weder geplant noch vorsätzlich oder systematisch. Das wären aber die notwendigen Tatbestände für den von Dir genannten Anklagepunkt Völkermord. Gibt es ein Gesetz für „Völkertotschlag im Affekt“? Wer traut sich, das zu schreiben?

      In diesem Sinne,
      Sebastian

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      • Hi Sebastian!

        Danke für deine Antwort! Ich habe versucht, in meinem Kommentar auf die von dir erwähnten Punkte einzugehen, vielleicht war es nicht deutlich genug.

        Mir ist der Charakter Kevin Uxbridge einfach viel zu beliebig. Einerseits ist er ein unsterbliches, übermächtiges Energiewesen aus einem unbekannten Teil des Universums und kann „im Affekt“ durch ein Fingerschnippen ganze Völker auslöschen. Andererseits hat er typisch menschliche Gefühle wie Liebe, Trauer und Reue. Irgendwie vereint Kevin in sich alles, aber gerade dadurch wirkt er auf mich leer. Der Douwd ist eine Entität, die Menschen als Gottheit anbeten würden. Q wird ja auch als Gott verehrt. Für mich ist er aber so gar nicht menschlich. Ob er die Husnock wirklich im Affekt vernichtet hat, wissen wir nicht. Schließlich inszenierte er diese Story, um die Crew zu täuschen. Vertrauenswürdig finde ich ihn darum nicht unbedingt.

        Er kann bestimmt jede beliebige Form annehmen und die humanoide Gestalt ist für ihn wie ein Hemd, das man an- und ausziehen kann. Ihr habt den Vergleich zu TOS hergestellt und dabei dachte ich an die Episode „Metamorphosis“, in der Zefram Cochrane mit dem Companion auf einem Planetoiden lebt. Abgesehen davon, dass mir diese Folge wesentlich besser gefällt, könnte der Douwd die Form dieses Companions annehmen. Wie gesagt: die humanoide Form ist ihm egal. Würdet ihr für eine Energiewolke, die ein ganzes Volk vernichtet hat, auch so viel Sympathie empfinden?

        Ich finde es erstaunlich, dass ihr manche Folgen, die ich als sehr unbefriedigend empfinde, so mögt. Bin schon gespannt, wie ihr einige andere Folgen aus meiner „Gallerie der Gurken“ bewerten werdet, z.B. „A Matter of Perspective“.

        LG
        Michael from Outer Space

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        • Mahlzeit Michael,

          das hängt in Deinem und meinem Fall sehr davon ab, wie man John Anderson als Kevin Uxbridge rezipiert. Seine Abgründe, seine Ambivalenz und die damit verbundenen, unbeantwortbaren Fragen bieten geradezu an, dass jeder etwas anderes darin entdeckt. Und das Großartige daran: Sowohl Deine als auch unsere Auslegung finde ich schlüssig. Wäre ich Deutschlehrer, bekäme beides eine 1. (Aldé, ich wäre ein so viel coolerer Deutschlehrer, als es meine damals waren, aber ich schweife ab.)

          Was Du erstaunlich nennst, nämlich dass wir mitunter andere Meinungen haben als die, mit der man vielleicht rechnet, finde ich ehrlich gesagt wunderbar. Die Alternative – wir denken erwartbar – fänd ich unerträglich. Wir möchten mit dem Podcast ja keine anerkannte Lehrmeinung festhalten, sondern unsere ganz individuelle Sicht. TaD ist immer der Beginn einer Diskussion, niemals ihr Ende.

          Was dieses Thema angeht, habe ich in Kürze zuerst Simon und dann euch allen eine Frage zu stellen, die mir sehr unter den Nägeln brennt. Freu mich schon drauf und bin auf Rückmeldungen gespannt.

          Bis bald,
          Sebastian

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  3. Tach, ich bin’s wieder!

    Vielen Dank an Sascha für den Zusammenschnitt! Ich habe mich köstlich amüsiert.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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  4. Moin in die Runde,

    schöne Episode und ein fast schöner Podcast. Alles, was am Ende nach der Spieluhr (im Outro quasi) zu hören war, war zum Fremdschämen. Es war nicht lustig, es war kleingeistig. Sowas habt Ihr nicht nötig, lieber Simon und lieber Sebastian! So etwas kann ja mal passieren, sollte aber nicht zur Gewohnheit werden.

    Live long and prosper

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  5. Eine schöne Folge. Die sehe ich immer gerne. Die so bitter tragisch, dass liegt mir. Daumen hoch.
    Der Kevin sitzt trotz all seiner Macht in einer Lage, aus er nicht mehr so einfach raus kommt. Um das zu schaffen müsste er nicht nur bei Picard beichten, sondern sich selbst vergeben.

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  6. @Michael:
    Es gibt zumindest starke Hinweise darauf, dass Q als Gottheit verehrt wird.

    In „Hide & Q“ spricht Riker mit Picard über Qs Angebot, ihn in das Q-Kontinuum aufzunehmen und meint dabei:
    „No one has ever offered to turn me into a god before.“

    In „Déjà Q“ sagt Guinan zu Q, nachdem er seine Kräfte verloren hat:
    „Frightening one race after the other, teasing them like frightened animals, and you enjoying every moment of your victims fears.“
    Aufgrund von Qs Taten würde es mich sehr wundern, wenn er nicht von einigen „primitiven“ Spezies in irgendeiner Form verehrt werden würde.

    In „Tapestry“ erscheint Q dem toten Jean-Luc im Jenseits, trägt ein weißes Gewand und begrüßt ihn mit den Worten
    „Welcome to the afterlife, Jean-Luc. You’re dead.“
    Wie reagiert eine Person, die einer monotheistischen Religion angehört, ihn nicht kennt und vielleicht aus einer primitiven Spezies stammt, auf diese Begegnung?
    Q würde dann wohl kaum sagen:
    „Hi Kumpel! Du bist gerade gestorben und ich bin ein omnipräsentes, omnipotentes, höheres Wesen. Komm aber bitte nicht auf die Idee, mich als Gott zu verehren, ok?“
    Wir wissen zwar nicht, ob Q auch anderen Humanoiden nach ihrem Tod erscheint, aber er treibt mit seinen Fähigkeiten viel Schindluder. Es würde jedenfalls zu ihm passen.

    In „Devil’s Due“ diskutiert die Crew über Ardas scheinbare Fähigkeiten. Riker und Dr. Crusher vermuten, sie könnte eine Q sein, d.h.: sie trauen es Q zu, sich als Gott aufzuspielen.

    Die Bewohner des Planeten Brax bezeichnen Q als „Gott der Lügen“. Er behauptet, es wäre ein liebevoller und schmeichelhafter Name, aber das bezweifle ich stark. („Q-Less“)

    Du hast schon recht, wir sehen nicht, wie er verehrt wird. Ich glaube aber, dass Guinan und die anderen Charaktere gute Gründe haben, um diese Dinge über ihn zu sagen.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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      • Hi Michael!

        „Devil’s Due“ finde ich auch super. Es ist wieder eine dieser schönen Gerichtsverhandlungen, ähnlich wie „The Measure of a Man“ und „The Drumhead“.

        LG
        Michael from Outer Space

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  7. Ich freue mich immer auf meinen Geburtstag. Aber das ist mit 15 wohl normal.
    Mich würde der Altersdurchschnitt der Hörer interessieren

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    • Hallo Jasmin,

      Du bist in der Tat die jüngste Hörerin, die sich bisher „geoutet“ hat. Umso schöner, dass Du da bist, danke fürs Melden.

      Die Altersstruktur der Hörerschaft können wir nur bei Spotify sehen, das ist nur eine Schnittmenge, aber vielleicht trotzdem halbwegs repräsentativ. Da sieht es so aus…

      Jeweils etwas mehr als ein Drittel sind zwischen 28 und 34 Jahren alt – und zwischen 35 und 44.

      In diesen 16 „mittelalten“ Jahren liegen also 70% unserer Spotify-Zuhörenden. Die restlichen Altersbereiche fallen *stark* ab.

      In der Altersklasse 0-14 sind es gerade einmal 4%. Du darfst Dich also zu einer sehr erlesenen Gruppe zählen!

      Bis die Tage,
      Sebastian

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      • Star Trek hatte seine besten Zeiten, zu Zeiten wo es mich noch nicht gab. Trotzdem liebe ich die alten Episoden viel mehr als die neueren.

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      • Interessant, dass Ihr so ein relativ junges Publikum habt. Ich bin mit meinen 50 Jahren wohl der Star-Trek-Opa. Ich dürfte nur als Badmiral mitspielen oder als Mad-Scientist.

        Ich habe die TOS als Kind im ZDF gesehen, war aber oft überfordert mit der Handlung. Das hat meiner kindlichen Begeisterung allerdings keinen Abbruch getan.
        So richtig eingestiegen bin ich erst mit TNG. Als armer Student war ich aber auf das lineare Fernsehen angewiesen und habe vieles verpasst. Ich habe mir inzwischen die DVDs von TOS,TNG und der Filme besorgt und finde es schön, mit diesem Podcast einen systematischen Rewatch des Franchise machen zu können.

        Was mir gefallen würde: Es werden immer wieder mal Bücher genannt in den einzelnen Podcast-Episoden. Ich fände es schön, wenn Ihr auf einer Seite einfach mal die Bücher auflisten würdet, die Ihr im Laufe des Projekts nennt, egal ob Romane, Biographien oder Sachbücher. Da muss auch keine große Erläuterung dabei sein. Eine Liste der Titel und Autoren würde mir für die weitere Recherche schon reichen.

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  8. Pingback: mit dem Arschloch sehen – der Hopkins

  9. Ihr Beiden überrascht mich immer wieder. Eure Bewertung war doch wohl Satire, oder? Mich hatte die Folge damals ratlos und empört zurückgelassen. Denn es passiert praktisch NICHTS, außer dass die Enterprise sinnlos hin und her fliegt, ein seltsamer Typ, der offensichtlich ein riesiges Geheimnis hütet, sagt: „Haut ab, hier gibts kein Geheimnis, hier gibt es nix zu sehen, also verschwindet!“ und am Schluss jammert, was er Schreckliches getan habe, wovon wir NICHT DAS GERINGSTE sehen. Dass da ein Volk war das alles wegballert, was ihnen vor die Phaser kommt – nee, die kennt keiner. Das da ein 50 Milliarden Volk plötzlich verschwunden ist – nee, hat niemand gemerkt. Wohin sind die überhaupt verschwunden? Liegen jetzt irgendwo 50 Milliarden Leichen, oder haben die sich in Luft aufgelöst? Die nervige B Story mit der jammernden Deanna diente nur dazu, sie aus der Handlung rauszunehmen, damit sie nicht spürt, was Sache ist. Ach ja, dieser Typ hat sich eine Frau geschaffen, die er nach Belieben erscheinen und verschwinden lassen kann, aber er darf ihr nicht alles erzählen. Wieso muss hier eigentlich ein Doubt (oder so) aus dem Hut gezaubert werden? Konnte das nicht vielleicht ein Metron sein, oder ein Organier? Nee, ehrlich, gut gespielt mag das wohl sein, aber geschrieben ist das grottenschlecht. Da tut es mir direkt leid um die Zeit und die Energie, die darauf verschwendet wurde.
    Die Frage bei der Verweigerung finde ich übrigens völlig falsch gestellt. Beim Militär ist es doch so, dass da ein Typ in Uniform kommt, der sagt: „Die da drüben wollen uns angreifen! Verteidigen Sie sich!“ Ah ja, und woher weiß er das? Da hatte doch mal so ein Typ in Uniform behauptet „Ab heute wird zurückgeschossen!“ obwohl niemand angegriffen hatte. Aber als Soldat gilt es nur noch, zu gehorchen. Ob jemand das gut findet, muss jeder selber wissen, mit Selbstverteidigung hat das nichts zu tun.
    Dieser Folge würde ich gerne den Maizlish – Award verleihen. Aber die Nächste wird besser, da bin ich sicher.
    Bleibt gesund!

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  10. Wenn hier soviel über die Folge geschimpft wird, muss ich noch was Positives schreiben.

    Ich bin auf Simons und Sebastians Seite. Bevor ich mich zu meiner wöchentlichen Rewatch-Dosis gemütlich niederließ, konnte ich mit dem Folgentitel gar nichts mehr anfangen. Als dann das grüne Quadrat auf dem verwüsteten Planeten erschien, erinnerte ich mich, ach ja, diese Folge mit den beiden Rentnern auf dem einsamen Planeten, nun ja, ging so.

    Und dann hat mich die Folge total mitgerissen. Viele Themen, die emotional unter die Haut gingen.

    Deanna erlebt einen Tinnitus für Betazoiden und spielt sich den Arsch ab. Toll.

    Die beiden Alten, die ihr Zuhause nicht verlassen wollen, obwohl es langsam schlauer wäre, sich anders zu orientieren. Ich musste ein bisschen an die eigene Familie denken…

    Und dann Kevin Uxbridge, der im Affekt ein schreckliches Verbrechen begangen hat und nun sein eigenes Fegefeuer erschaffen hat.

    Ich war beeindruckt. Es sind nicht immer nur die bekannten Klassiker, die diesen Rewatch bemerkenswert machen.

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  11. ich fand die Folge damals gut, mir hatten die Gastschauspieler gefallen, ich mochte die Ansicht mit dem grünen Fleck auf dem zerstörten Planeten.
    Und was ich damals am allerbesten nachvollziehen konnte, war die Melodie in Deannas Kopf und ihr Leid. Für mich hatte es den Eindruck, als hätte entweder der Drehbuchschreiber oder Marina Sirtis selbst Erfahrung mit Migräne.
    Dieses selbst im Schlaf keine Erlösung von der Pein zu finden ist eine typische Qual, die einem in einem starken Migräneanfall passiert.
    Ich war zu dieser Zeit sehr damit geplagt, bis zu 3 x wöchentlich, Triptane gab es noch nicht, andere Medikament halfen kaum, und so konnte ich mich mit diesem Teil der Story identifizieren. Und das geht mir tatsächlich heute noch so, wenn ich das sehe.

    Eure Besprechung fand ich wieder sehr unterhaltsam, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass Ihr sie SO gut bewerten würdet.

    Die Erwähnung von Edith Hancke fand ich toll, das dachte ich auch immer, wenn ich die Folge gesehen habe. Kennt die aber überhaupt noch jemand?

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    • Das mit der Migräne ist ein schönes Bild, das kann ich bestätigen! Zum Glück ist das auch bei mir mit jedem Jahr etwas besser geworden, jetzt habe ich nur noch ganz selten Probleme. Aber das war schon sehr, sehr ätzend damals.

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    • Klar kenne ich Edith Hancke. Vielbeschäftigte Schauspielerin und Synchronsprecherin, hatte Auftritte in vielen Filmkomödien der 50’er bis 70’er und gelegentlich noch in den 80ern. Wenn die Story in Berlin spielte, war Edith nicht weit. Die Gute hat sogar Star Trek Connections: In der ZDF-Fassung der Animated Series sprach sie die Caitianerin Lt. M’ress! Ihre Stimme ist unverwechselbar.

      LL&P
      Bridge

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  12. Hallo ihr Beiden,
    eine sehr coole Folge mal wieder. Es ist echt immer eine Freude, euch zuzuhören!
    Dieses mal habt ihr mir ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Ich kannte die Douwd überhaupt nicht!
    Zum Kontext:
    Obwohl ich Star Trek in all seinen Ausprägungen seit meiner Kindheit kenne, bin ich auf euren Podcast tatsächlich erst über das Pen-and-Paper-Rollenspiel „Star Trek Adventures“ gekommen. Das ist ein wunderbarer Weg, Hintergrundwissen und Storyideen als Spielleiter zusammenzusammeln! Ich gehöre damit vielleicht zu einem Teil eurer Hörerschaft, der euch noch gar nicht so bewusst war.

    Insofern: Immer schön weitermachen und mir weiter schön viel Material liefern 😉
    Von mir bekommt ihr für eure Arbeit auf jeden Fall mindestens zwei Daumen hoch!

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  13. Erst mal ein Dankeschön an Rupert S! Das sieht ja fantastisch aus 😀

    Zur Folge gab es ja schon ausführliche Kommentare, ich gehöre zu denen, die die Folge klasse finden. Wie auch Simon und Sim ähm Sebastian denke ich, dass Kevin in den 50 Jahren mit Rishon echte menschliche Gefühle entwickelt hat, egal was oder wie er vorher war. Vielleicht hat er sich auch schon fast menschlich gefühlt.
    Eigentlich ist da eine ganze Menge Highlander in der Folge versteckt.

    Zum Thema Völkermord….naja die Föderation kann dem nicht immer nachgehen. Gerade in den Q Folgen, die ja hier auch oft erwähnt werden, spielt Q ja mit vielen Völkern und drangsaliert bzw. foltert diese ja auch. Ich denke da an diese eine Wolke…Allemarain? (Bin jetzt zu faul um nachzusehen).
    Und Picard sieht einfach, dass Kevin schon extrem reuhmütig ist und leidet. Von daher denke ich auch, dass es richtig ist, dass er nichts unternimmt. Er hat ja Troi letztendlich noch „erlöst“. Und weiterer Schaden ist nicht entstanden.

    Ich hatte immer den Eindruck, Picard eiert hier so rum, weil er versucht, alles streng „by the book“ zu machen. Das hat Simon ja auch angedeutet. Ich denke hier noch einen Schritt weiter und nicht nur daran, dass er sich vor seiner Crew rechtfertigen muss, sondern letztendlich auch vor der Sternenflotte. Im Hintergrund scheint das ja doch immer zu passieren, auch wenn es nur in ganz wenigen Gerichtsfolgen mal angedeutet wird – aber dafür schon bei Kirk.
    Es *könnte* ja sein, dass er sich irrt, und dafür will er die alleinige Verantwortung übernehmen und keinen mit reinreiten. Er hat halt Kurzman noch nicht kennen gelernt und ist noch kein Arschloch geworden 😉 (scnr).

    Zum Thema „unterschiedliche Ansichten“ hatte ich Sebastian mal eine Nachricht geschrieben, in der es auch in gewisser Weise darum ging. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, ich sehe das auch so. Es wäre ja echt schlimm, wenn wir alle das gleiche denken würden.

    Aber vielleicht haben ja noch andere Hörer Lust, dazu etwas zu schreiben, würde mich freuen:
    Ich finde es ganz furchtbar, dass Picard „Jean“ und Riker „Bill“ genannt werden. Für mich ist das eine Herabwürdigung der Figuren. Sebastian sieht das als liebevolle Kosenamen, da sie ja EINMAL so in früheren Folgen m.M.n. VERSEHENTLICH genannt wurden.
    Beverly war besoffen, als sie Picard Jean nannte und es war die dritte Folge. Da waren sicherlich noch nicht alle Charaktere ausgearbeitet. So weit ich mich erinnere, macht das sonst keiner. Selbst in einer echt schweren emotionalen Zeit der Gedankenverschmelzung mit Sarek nennt sie ihn Jean-Luc. Und da liegt er quasi weinend in ihren Armen! Und ich müsste es mir nochmal ansehen, aber ich denke, auch in der Episode, in der beide gedanklich verbunden sind, nennt sie ihn Jean-Luc.

    Das gleiche bei Will, der einmal ganz früh versehentlich Bill genannt wird. Und dann später nochmal absichtlich Billie-Boy um ihn direkt zu diffamieren. Ich weiß nicht, ob das in den USA auch eine Kondom Marke ist oder war, aber das fand ich schon ziemlich grenzwertig.

    Aber was solls, ich muss halt meinen Arsch zusammenkneifen und respektiere da Simon und Sebastian, wenn sie Picard Jean und Riker Bill nennen wollen 😉

    P.S. Das mit dem Geburtstag sehe ich genau wie Simon. Auch ich freue mich glaub ich schon seit dem 30. nicht mehr darauf, aber seit dem 40. ist das alles einfach nur noch ganz schlimm 😉

    Podcastet lange und in Frieden!
    CptSparky360

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    • Nachtrag: ich habe jetzt in Folge #135: Loud as a Whisper (TNG 2.05) endlich gehört, warum ihr manche Leute der Crew mal mehr, mal weniger respektiert. Würde mich dann allerdings interessieren, ob ihr eure Freunde in echt dann auch unterschiedlich ansprecht 😉
      Aber Schwamm drüber, mit einem solchen Hintergundwissen kann ich leben.

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      • Mahlzeit Sparky,

        Respektlosigkeit ist Deine Interpretation, aber nicht unsere Intention. Vielmehr drücken „Jean“ und „Bill“ tiefe Zuneigung aus. Die selbe Zuneigung, die Deanna und Beverly in den Momenten verspüren, in denen sie ganz bewusst und keinesfalls versehentlich zu diesen Kosenamen greifen.

        In diesem Sinne,
        Sebastian

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        • Hachja, ich wollte es ja dabei beruhen lassen, aber ich versuche nochmal, mich zu erklären, wie ich auf meine Interpretation komme:
          Immer wenn sich Riker oder Picard etwas schusselig oder doof oder etwas gegen die Regeln verhalten, nennt ihr sie Bill und Jean. („In dem Augenblick ist er wieder Bill für mich“)
          Machen oder sagen sie dann wieder etwas intelligentes oder agieren wie Captain und Commander werden sie wieder zu Riker und Picard.

          Kann natürlich sein, dass du das als menschlich/freundschaftlich und professionell/beruflich teilst.

          Ich hab ja erst relativ wenige Folgen von euch gehört – und das wirklich sehr gerne, sonst würde ich ja nicht weiter machen. Aber ich muss in Zukunft wohl da mehr darauf achten, wie ihr beide das trennt 😉

          Ich bin jedenfalls weiterhin der Meinung, dass Troi Riker „Will“ nennt wenn sie persönlich/intim werden und Beverly Picard „Jean-Luc“.

          Nichts für Ungut, „Wastl“ 😉
          CptSparky360

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        • Fast, aber die Definition ist noch etwas breiter.

          Picard ist auch dann Jean, wenn er verliebt ist oder sozial ungeschickt (z.B. mit Frauen, Kindern, Ferengi oder Lwaxana) oder wenn er zum Philosophen wird, der von seiner poetischen Seele so hingerissen ist, dass er seinen eigentlichen Job vergisst.

          Riker ist auch dann Bill, wenn er fett grinst, wenn er spitzbübisch drauf ist, wenn er die Emotionen des Zuschauers überdeutlich „vormacht“ (z.B. großes Erstaunen), wenn er ulkigen Hologrammen beim Harfespielen zuschaut, wenn er dezent schief läuft, wenn er etwas nicht begreift, wenn er dem Zuschauer die Handlung erklärt, wenn er Jazz spielt, wenn er beim Hinsetzen über die Stuhllehne mit einem Bein schwingt oder wenn er selbiges auf einer Konsole im vorderen Bereich der Brücke abstützt.

          Um nur einige Beispiele zu nennen.

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  14. Hier wurde schon viel kommentiert, vielleicht hat es ja schon einer geschrieben: Ich finde es lustig, dass Picard als Gastgeschenk ausgerechnet einen Replikator mitbringt, also eine Maschine mit genau den Fähigkeiten, die Kevin hat. Kevin bemerkt daher folgerichtig: „Das brauchen wir nicht!“
    Ob er das auch gesagt hätte, wenn Picard eine Flasche von seinem besten Wein aus Frankreich mit gebracht hätte? 🙂

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  15. In meiner 2017 zusammengestellten Liste der für mich persönlich 15 besten TNG-Episoden kam diese auf Platz 13 und ich schrieb:

    „Kurz gesagt: ist der komplette und endgültige Genozid an einer ganzen Spezies mit einem unsterblichen Leben im Bewusstsein, in einer Illusion zu leben, gesühnt? Oder ist dieses Schicksal sogar noch grausamer? Eine Episode, die zeigt, dass nicht alle Missstände in Star Trek gelöst werden können und die Grauzonen sich mitunter beachtlich ausweiten.“

    Das sehe ich immer noch so. Umso beeindruckender, dass ihr trotz der ultimativen Schwere des Themas eine so leichtfüßig zu hörende (was für eine Wortkombination, sorry) Folge abgeliefert habt. Sie hat mich beim Umgraben eines Beetes bei den Schwiegereltern sehr gut unterhalten. Und ich weiß, dass Sebastian sich nun windet bei dem Gedanken an Gartenarbeit, aber ich dachte, es interessiert euch, bei welchen Aktivitäten TaD mitunter konsumiert wird.

    Ach, und der Zusammenschnitt am Ende … Danke, danke, danke! Ich bin immer noch heiß wie Frittenfett vom Lachen. 😀

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  16. Moin!

    Ist dieses Haus nicht viel zu groß für die beiden Uxbridges?

    Trois Verzweiflung wegen der unentwegten Spieluhr erinnert mich daran, wie ich damit fertig werden musste, als ich nach einem Hörsturz einen Tinnitus zurückbehielt. Nie wieder Stille, v.a. gerade dann nicht, wenn man sie besonders nötig hat, weil man einschlafen will! Ich bin damals fast verrückt geworden.
    Das ist nun seit 20 Jahren so und was soll ich sagen: ich hätte damals nie gedacht, dass man sich irgendwann an sowas gewöhnen und damit leben könnte. Aber irgendwann gelingt es dann doch!

    Vielleicht hätte sich Troi einfach nur mit zwei Fingern hinterm Ohrläppchen tippen müssen. Das soll ja wahre Wunder wirken! ^^

    Der „indische“ Arzt heißt übrigens Martinez.

    Wie man Troi da im Bett mit diesem elektrischen Stirnteil liegen sieht, da erinnert das etwas an Picard in „The Battle“, der die ganzen Qualen ja auch selbst im Schlaf nicht ausblenden konnte.

    Wahrscheinlich könnte der Kevin Troi schon auch aus der Entfernung vom Walzer befreien. Aber vielleicht wollte er sich nochmal selbst davon überzeugen, was er da angerichtet hat.

    Die Föderation hat keine Gesetze zu Rechtsprechung von Genozid?

    Ein Fazit der Episode finde ich schwierig. In der Darstellung und in der Inszenierung fand ich es sehr überzeugend. Allerdings empfand ich den Verlauf der Folge arg vorhersehbar. Und die Spieluhr in Trois Kopf war ein reines Plot Device, bis zum Schluss wird nicht klar, warum Kevin die Illusion nur erschaffen konnte, indem er Troi quält. Zumal es ja, bis Data die Spieluhr entdeckte, offenbar ja auch gar nicht notwendig war.
    Aus diesen Ungereimtheiten heraus vergebe ich deshalb einen Querdaumen, mit der Tendenz zum Standardorbit.

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