#56: Spock’s Brain (TOS 3.01)

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20. September 1968:
Die dritte Staffel der Urserie hat nicht den besten Ruf; Simon und Sebastian nannten sie schon oft ihren Endgegner. Gleich die erste Episode ist ein pulpiger B-Movie – was charmant sein kann, aber nicht muss. Bringt Spocks Oberstübchen den beiden Podcast-Hirnis „pain“ oder „delight“?

In Deutschland: Spocks Gehirn, ausgestrahlt am 4. April 1988.

7 Gedanken zu “#56: Spock’s Brain (TOS 3.01)

    • Ja, genau der! Fun fact: Da ich auch großer Fan von „Back to the Future“ bin, dachte ich als junger Jugendlicher, Lobot würde von James Tolkan gespielt.

      Die Infos zu den Quoten habe ich aus Marc Cushmans sehr lesenswerter Buchreihe „These Are the Voyages“. Darin wird alles, was in der Originalserie hinter den Kulissen passierte, unfassbar detailreich durchgenommen. Unter anderem werden zu jeder Episode und deren erster Wiederholung auf NBC die Quoten aufgeführt, als Vergleich dazu auch die der Konkurrenzsender. Cushman hat den eigentlichen Grund dafür, dass die Serie aufs Abstellgleis geschoben wurde, schon in mehreren Podcasts erläutert, bei denen er zu Gast war.

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  1. Ich habe mich aus der Folge hauptsächlich an dieses tolle Bild erinnert, McCoy mit dem Lehrer auf dem Kopf. Das fand ich so großartig und ikonisch, dass ich das Bild, Folge ungesehen, neulich in eine „Bones – DeForets Kelley“-2048 Version eingebaut habe:
    http://allthe2048.com/community-games/bones-deforest-kelley.html
    Dass die ganze Folge allerdings so totalpanne war, das hatte ich wohl gnädigerweise verdrängt gehabt!

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  2. Wie verschieden die Geschmäcker doch sein können 🙂 Eure Daumen runter Folgen, sind teilweise meine Lieblingsfolgen. Ich höre mir von dieser Folge gerne die Tonspur zum einschlafen an. Auf der Brücke wurde ein wenig gerätselt, welche Planet wohl der Richtige ist und ein Fahrstuhl getarnt als Höhle finde ich auch gut. Was mir aufgefallen ist, ist der Widerspruch von McCoy. Vielleicht liegt es ja auch nur an der deutschen Synchronisation, denn zuerst hieß es Spocks Körper könne unendlich lange am Leben gehalten werden, aber dann doch 24 Stunden. Was mir auch nicht so gut gefallen hat, war das penetrante „Wo ist Spocks Gehirn“ !!! und dann der Wandel zu: “ Wir wollen euren Anführer kennen lernen. Ach bitte führ uns doch zu ihm Bitte Bitte Bitte……“ Zuerst ist der Landetrupp also sehr überheblich, aber dann heißt es: „Wir wollen von euch lernen, denn hier ist es ja so hell, obwohl hier keine Sonne scheint. Wie macht ihr das bloß ?“ Das ist einfach eine Lampe, du Esel.“
    Auf jeden Fall freue ich mich auf weitere Folgen von euch. Bas dann 🙂
    Viele Grüße,
    Volker

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  3. Moin,

    diese Folge habe ich immer langweilig gefunden.
    Ich hatte es auch wieder beim erneuten anschauen so gefunden, da die Folge wie ihr es zutreffend beschrieben habt nicht stimmig ist.
    Kirk voll fokussiert darauf Spock zu retten dass er dabei im Kauf nimmt eine ganze Zivilisation zu vernichten. (Übertrieben ausgedrückt)

    Da kommt eine schöne Liste an Unstimmigkeiten zusammen:
    1. Körper ohne Gehirn funktioniert nicht. Egal wie man sich das vorstellen kann. Spock soll wegen seines Vulkanierseins überleben können. Aber es wird uns auch suggeriert das Spock auch halb Mensch ist. Ich glaube nicht das ein Herz weiter schlagen kann wenn kein Gehirn sagt das es schlagen soll.

    2. Jetzt kommt was Sexistisches aus den Sechzigern.
    Da fragt er den Morg wo denn seine Frau sei.
    Ich (voll im einundzwanzigsten Jahrhundert) hatte dann gedacht, warum es nicht auch eine Lebensform geben kann wo es nur einen männlichen Part gibt. Also vielleicht wie Schnecken Zwitter.

    3. Wieso hat Spocks Gehirn/Computer einen Sender, der zufällig auch noch die Frequenz vom Kominikator hat. Und wenn, wofür? Und warum hört man seine Stimme. Eine Stimme wird im Kehlkopf erzeugt und nicht im Gehirn.

    4. Warum ist nicht die Tür abgeschlossen! Einfach fliehen. Selbst Kinder wissen dass man jemanden einsperren muss damit er nicht wegläuft.

    5. Eine Frau zu etwas zwingen was sie nicht möchte. Heute würde sowas Vergewaltigung genannt werden.

    6. Will sich Pille wirklich umbringen? Es besteht die Gefahr das der Helm ihn schädigen könnte oder sogar töten und Pille meint einfach, dass er es versuchen muss. Ernsthaft? Da hatte mit eigentlich der Spruch aus den Kinofilmen gefehlt: „Das Wohl vieler wiegt schwerer als das wohl von wenigen oder eines einzelnen!“ Und genau das hatte ich auch gedacht. Muss den Spock zu hundert Prozent gerettet werden. Kirck unter nimmt auch nichts. In dieser Folge hatte ich ihn schon für unzurechnungsfähig gehalten. (eine Folge früher und zu recht)
    Um einen Freund zu retten den anderen auch noch zu verlieren?

    7. Einmischung in eine eigenständige Kultur und Auslöschung dieser.

    8. ACHTUNG BIBEL-BEZUG! (ABB)
    führe ich ab heute ein. Roddenberry hat lauter Bibel-Bezüge in die Serie eingebaut. Absichtlich oder unabsichtlich.
    In dieser Folge haben wir mal wieder die Vertreibung aus dem Paradies.
    Eva ist den Apfel – Kara und der Helm
    Vertreibung aus dem Paradies – die Eymorg müssen an die Oberfläche und mit den Morg leben.

    Wie ihr wohl bemerkt habt bin ich auch nicht so überzeugt von der Folge und von dem Inhalt ganz zu schweigen.

    Nur leider sehe ich in den nächsten Folgen auch nicht so den DeForestKelley-Award.
    Übrigens hat Spock MecCoy heute mal Pille genannt.

    Mal sehen was für ein verbrechen die Sternenflotte nächste Folge so machen will.

    Gruß
    Christoph

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  4. Hallo zusammen!
    Es ist schade, ich hatte gehofft, ihr könntet diese Folge ein wenig „erhellen“. Sagt denn „These Are The Voyages“ nichts dazu? Irgendjemandem aus der Crew muss doch aufgefallen sein, was da für ein Zeug produziert wurde. Na ja, vielleicht hatte es als Drehbuch besser ausgesehen.
    Eine Vermutung möchte ich aber wagen. Für mich klingt das so, als wäre der Autor dieser Folge gerade von seiner Frau aus dem Haus geworfen worden und hätte nun (wie ein Morg) in der „Wildnis“ leben müssen. Dazu musste er noch mit ansehen, wie seine Ex sich einen neuen Partner ins Haus holte, wie die Kara, die ein (männliches!) Gehirn von ausserhalb brauchte, um ihren Planeten zu managen.
    Wir lernen daraus a) Frauen locken die Männer nur an, um sie auszunutzen und, b) Frauen kriegen ohne Männer eigentlich nichts zustande.
    Ich glaube, das wäre selbst für die damalige Zeit ziemlich heftig. Leider kann man die Verantwortlichen heute nicht mehr fragen.
    Was Spock betrifft: Es mag zwar ein paar Unklarheiten über die vulkanische Physiologie geben, aber eines lernt man offenbar schon im ersten Semester Exobiologie: Wenn einem Vulkanier das Gehirn entfernt wird, dann hat er noch genau 24 Stunden zu leben. Als Therapie wird dabei angeraten, den Körper in Bewegung zu halten, um den Kreislauf zu stabilisieren. Alles ganz logisch, oder?

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  5. P.S.
    Im Deutschen Star Trek Index steht, dass Coon die Folge als Komödie konzipiert hatte, ihm aber die Zeit fehlte, sie zu überarbeiten. Das hätte dann Fred Freiberger übernommen, der allerdings eine dramatischere Ausrichtung von Star Trek im Sinn hatte. Dass das Drehbuch verfilmt wurde, hätte wohl daran gelegen, dass es gerade an Drehbüchern mangelte.

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