Der Intergalaktische Frühschoppen #4: Wahrheit, Herkunft & Wohnzimmer

schoppen4_800 Episode herunterladen (MP3, 49 MB)

Wer braucht schon den Presseclub, wenn es auf diesem Sender einen guten, alten Frühschoppen gibt? Sebastian stellt sein liebstes Filmgenre anhand dreier Beispiele vor. Hörer Taunide fragt nach unseren Vorfahren. Simon fühlt sich wohl in einem Zuhause, das nicht sein eigentliches Zuhause ist.

17 Gedanken zu “Der Intergalaktische Frühschoppen #4: Wahrheit, Herkunft & Wohnzimmer

  1. Hallo Sebastian,

    da dir die „Kinder von Golzow“ so gefallen haben, möchte ich dir Michael Apteds Filmreihe „Up“ empfehlen, eine britische Langzeitdokumentation, die 1964 mit dem Film „7 Up“ begann, in der 14 damals 7jährige Kinder interviewt wurden. Seitdem entsteht alle 7 Jahre ein neuer Film mit denselben immer älter werdenden Menschen. Der bisher letzte „63 Up“ erschien 2019. Ein faszinierendes Zeitdokument. Die ganze bisherige Reihe „7-63 Up“ ist sehr günstig auf DVD und BluRay zu bekommen.

    Liken

  2. Hallo ihr Beiden!
    Da hatte ich euch auch falsch eingeschätzt. Dokumentationen, Respekt. Ich selbst lese auch fast nur noch Sachbücher. Zuletzt „Die Himmelsscheibe von Nebra“ und „Die Stadt des Affengottes“. Ich empfehle nicht oft etwas, aber die waren informativ und spannend. Zurzeit lese ich „Im Namen Gottes“ von Karen Armstrong, ob die Religion die Ursache für Gewalt ist, oder eher als Feigenblatt missbraucht wird.
    Bei TV Dokus habe ich aber oft ein Problem. Wenn mich ein Thema interessiert, dann weiss ich meist schon ein wenig darüber, zum Beispiel im Bereich Geschichte (mein Stammbaum geht möglicherweise bis zu den alten Hethitern zurück, allerdings gibt es da noch Lücken😜). Eine Doku muss aber auch Leute ohne Vorkenntnisse erreichen und ansprechen. Also gibt es selten wirklich was Neues und es geht auch nicht so oft in die Tiefe. Das schlimmste ist, wenn der Kommentator bedeutungsschwanger raunt „Dieses Geheimnis wird wohl immer ungelöst bleiben“. Na, danke aber auch, so genau wollte ich das gar nicht wissen!
    In MAD gab’s vor Jahrzehnten eine Parodie: „Wie macht man einen Dokumentarfilm?“ Da hiess es gleich zu Anfang: „Wenn man keinen Experten als Kommentator bekommen kann, genügt auch ein arbeitsloser Schauspieler“. Und wen sahen wir da? Leonard Nimoy als Mr Spock! 🖖

    Gefällt 1 Person

    • Mahlzeit kleiner Bruder,

      „Dieses Geheimnis wird wohl immer ungelöst bleiben“, das klingt in der Tat nach typischem History-Channel-Zeug oder nach Pro Siebens „Galileo“. Beides gibt sich den Anstrich einer Wissenssendung, greift aber gerne auf Schwurbel zurück. So was meine ich aber auch gar nicht.

      Ich glaube, zwischen den Zeilen zu lesen, dass Du von Filmen als Wissenstransport-Medium sprichst. „Der Mensch“ oder „Das alte Rom“, quasi das verfilmte Was-ist-was-Buch. Die fallen irgendwie unter das Rubrum Dokumentarfilm, aber da bin ich ganz bei Dir, die schaue auch ich tatsächlich nicht besonders gerne.

      Die Art von Dokumentation, die ich meine, erzählt Geschichte und/oder Geschichten, die 99% der restlichen Menschheit gar nicht kennen. Sie schaut investigativ weit hinein ins Seltsame oder ins völlig Normale oder deckt individuelle Seitenarme geschichtlicher Ereignisse auf. Das sind nicht Filme, die den Ansatz haben, dass man etwas Neues lernt oder sie anstelle eines Schulbuchs anschauen kann. Das sind Filme, in denen man etwas über den menschlichen Zustand spürt.

      Siehe besagte „Die Kinder von Golzow“. Menschen, die für das große Ganze eher unbedeutend sind, überhaupt nicht spektakulär. So lange, bis jemand jahrzehntelang trotzdem hingesehen hat und etwas sehr Bedeutungsvolles daraus schuf, worin sich jeder wiederfinden kann.

      Oder die „Three Identical Strangers“, die mit einer boulevardesken Geschichte anfangen und am Ende ethische und philosophische Fragen aufwerfen. Ohne sie beantworten zu können oder zu müssen.

      Oder „Chasing the Moon“, worin man sich viel Zeit nimmt für die selten gehörten Geschichten über Ed Dwight (nicht zu verwechseln mit Ed White) und Frances Northcutt. Und sich dafür entscheidet, uns minutenlang das Gesicht von Susan Borman zu zeigen und nichts anderes.

      Mit Ausnahme des dritten Films ist da kaum lernbares Wissen enthalten, aber viel mehr zu fühlen und zu fragen.

      Du merkst, gute Dokumentarfilme sind mir sehr, sehr wichtig.

      Schöne Restwoche Dir,
      Sebastian

      Liken

  3. So, da ihr ja explizit dazu aufgefordert habt wollte ich noch kurz was zu meiner Frage und meinem Hintergrund schreiben. Ja, ich betreibe Ahnenforschung und zwar so faul und billig es eben nur geht. Ich habe dafür noch nie meinen Schreibtisch verlassen und bislang genau 15 Euro ausgegeben (Naja ein bißchen mehr schon, aber dazu später mehr). Das kann alles aber auch ganz schnell ins Gegenteil umschlagen wenn einen das Genealogenvirus beisst. Doch fangen wir mal vorne an. Es gab im Büro meines Vaters eine Mappe in der er alte Papiere sammelte und als mir die mal in die Finger fiel fragte ich ihn was das denn sei und darauf erklärte er mir das unter Hitler die Staatsbediensteten einen Nachweis erbringen mussten das sie auch „deutsch genug“ dafür seien z.B. Lehrer zu sein, was mein Großvater zeitweilig war. Und so wurden ab 1939 landauf landab die Kirchenbücher durchforstet um einen möglichst arischen Stammbaum nachzuweisen. Dieses Dokument reichte lückenhaft bis ca. 1790. Da mein Großvater mütterlicherseits ebenfalls Lehrer war musste ja auch von diesem Zweig so ein Lappen irgendwo rumfliegen. Aber bis ich selbst Kinder bekam war das für mich nur am Rande interessant. An dieser Stelle ein kleiner Einwurf, es gibt die unterschiedlichsten Herangehensweisen an die Ahnenforschung, manchen reicht es gerade mal die Daten der Vorfahren zu erfahren, manch einer möchte gerne Lebensgeschichten und lebendige Erinnerungen konservieren. Das zweitere ist verflixt schwierig weil solche Dinge eben nicht in Archiven landen. Will man das dennoch so bleibt oftmals nichts anderes übrig als sich zu den Verwandten zu setzen und die einfach mal erzählen lassen und dabei eine Tonaufnahme zu machen. Das habe ich ich bei meiner Mutter noch machen können bevor sie verstarb, mein Vater ereilte zu früh die Demenz als das ich noch Gelegenheit dazu hatte. Meine Großeltern hatte ich ohnehin nicht mehr kennengelernt. Mein Rat also an Euch alle die auch nur ein vages Interesse an diesem Thema haben: zeichnet auf was das Zeug hält und lasst die Leute reden. Mir blieb also gezwungenermaßen nur die erste Variante der Forschung übrig die auch noch auf der Arbeit meines Vaters beruhte. Ungefähr um diese Zeit kaufte ich mir ein iPad (etwas mehr als 15 €) und ein Stammbaumprogramm dafür und plötzlich ging es fast wie von selbst. Bei jeder Familienfeier schleppte ich das Ding mit und quetschte Onkels und Tanten aus und Stückchen für Stückchen kamen Informationen zusammen und hinzu. Und besonders fein war, dieses Programm hatte einen direkten Zugang zur Kostenlosen Datenbank der Mormonen. Die Sammeln nämlich auf der ganzen Welt Kirchenbuchscans ein und versuchen quasi einen globalen Stammbaum zu erstellen (vereinfacht gesagt). Und jeder kann dran mitarbeiten, fast wie die Wikipedia. So fügte ich also voller Enthusiasmus alles was ich fand meinem Stammbaum hinzu und wurde glücklicher und glücklicher. Unterdessen entdeckte ich noch andere Quellen wie z.B. Online Ortfamilienbücher des Vereins für Computergenealogie oder Datenbanken wie LAGIS Hessen oder Matricula (alle genannten Dienste kostenfrei) und stellte fest das es Diskrepanzen zwischen den Familysearch(Mormonen) Daten und den anderen Datenbanken gab. Oh Schreck, wie bei Wikipedia darf bei Familysearch jeder auch seine falschen Daten hochladen und hier gibt es einfach zu viele Einträge als das die geprüft werden könnten. In diesem Moment erkannte ich wie wichtig es war seine Quellen zu den jeweiligen Einträgen zu vermerken und die seriosität der Quelle zu bewerten. Heute weiß ich das Familysearch eher unzuverlässig ist und höchstens als Ideengeber funktionieren sollte. Also habe ich knapp 600 Personen als nicht gesichert eingetragen und begonnen nur noch Datenpunkte zu akzeptieren bei denen ich mir sicher sein kann das entweder ein ernsthafter Forscher die Daten erhoben hat oder ich einen Scan des Dokuments vorliegen habe. Was das nächste Problem mit sich brachte: Kurrent. So nennt sich die weitverbreitete Schrift die früher geschrieben wurde (Sütterlin ist eine abform davon). Bis heute tue ich mich zuweilen schwer damit doch habe ich herausgefunden das die Ahnenforscher unheimlich hilfsbereit sind. Im Forum Ahnenforschung gibt es sogar ein Unterforum wo Lesehilfe angeboten wird. Ohne die Jungs und Mädels wäre ich völlig aufgeschmissen. Bislang habe ich wie gesagt meinen Schreibtisch noch nie verlassen, es funktionierte alles Prima per Mail und durch stöbern in Online Archiven. Nur einmal fragte ich für die Vorfahren meiner Frau in einer Stadt in Sachsen nach ob gewisse Archivalien vorhanden seien und vier Tage später kam (unaufgefordert) ein dicker Brief mit allen Unterlagen die man sich nur wünschen konnte und eine Zahlungsaufforderung über 15€. Ich habe gerne gezahlt. Da ich vorallem an den direkten Vorfahren meiner Kinder forsche und viele Geschwister meiner Vorfahren zwar erfasse aber da nicht weiter gehe habe ich einen recht linearen Stammbaum der in Teilen bis gut ins 16. Jhdt. zurückgeht, da aber noch vieles nicht sauber belegt. Schlesien, wo mein Vater herkam ist dabei recht vorbildlich gewesen. Dort gibt es auch eine Menge Online OFBs (Alt Lässig bzw. Gottesberg, da war die Kirche, allerdings noch nicht). Für die Katholiken müsste man in Opole im Archiv schauen, die sind aber noch nicht digitalisiert wenn ich richtig geschaut habe. Wir hatten auch so etwas wie ein Fragezeichen bei uns in der Familie, ein Großonkel den ich sogar zweimal getroffen habe, bei dem wurde um seine Aktivitäten im dritten Reich immer geschwiegen und meine Mutter drückte deutliches Mißfallen gegen ihn aus, irgendwann fand ich raus warum, ich fand Fotos von Ihm auf der Rampe in Auschwitz und einträchtig mit Mengele. Das war nicht einfach zu verdauen und hätte meine Forschrei beinahe beendet. Das was mich wieder hat weitermachen lassen war die Einsicht wie unbedeutend Grenzen und Länder im großen Bild eigentlich sind. Wenn mich meine Kinder fragen zu wieviel Prozent sie Deutsche oder Österreicher sind kann ich das nicht beantworten, je nach Zeit sind sie ebensogut Schlesier, Tschechen, Böhmen, Franzosen und was weiß ich was noch. Aber immer zu 100% Mensch.

    Nur kurz zu den Bezahldiensten, zu erwähnen wären da z.B. Archion und Ancestry. Bislang konnte ich zu 99% auf deren Dienste verzichten und habe mir nur von einem anderen Forscher ein paar Datensätze ziehen lassen. Ich finde mit Geduld und Spucke, etwas Sitzfleisch und Ideenreichtum kommt man recht weit, wenn man Pfarreien anruft, Heimatvereine anschreibt oder Brauchtumspfleger nervt kommt man schon recht weit. Fragt bei Euren Omas und Opas nach diesem Ariernachweis der ist ein idealer Startpunkt und hilft Euch die ersten 100 Jahre (die wegen Datenschutz besonders schwierig zu recherchieren sind) zu komplettieren.

    Jeder der Fragen dazu hat darf mich gerne auf Twitter unter @Taunide anschreiben oder hier unter dieser Folge. Ich helfe gerne und glaube gerade wenn man zuhause festsitzt kann man mal ein wenig Zeit da rein investieren.

    Gefällt 1 Person

      • Mahlzeit Taunide,

        auch von mir vielen Dank für die Ausführungen. Für mich ist die Ahnenforschung komplett interessant, aber ohne Deine sachdienlichen Hinweise hätte ich keine Ahnung, wo ich anfangen sollte.

        Trotzdem wird das warten müssen, bis ich (~2032?) aus Altersgründen mein Mikrofon an den Nagel hänge. Bis dahin rödel-rödel-podcast-rödel…

        Bis die Tage,
        Sebastian

        Liken

    • Auch von mir danke für die tollen Ausführungen. Gerade in Anbetracht der „Ariernachweise“, die wir von meinen Großeltern mit Stammbäumen haben und guter Dokumentationen in Richtung prominenter Verwandtschaft, die leicht zugänglich ist, interessieren mich auch die anderen „Zweige“. Wobei ich glaube, dass erst einmal die erst erwähnte Dokumentation überprüft werden müsste. Ich halte es für möglich, dass mindestens eine Seite der Familie in der Nachweispflicht kreativ war. Aktuell steht mir nicht der Kopf danach, aber ich speichere mir Deine Tipps für später. 😀👍🏻
      Herzliche Grüße in die Runde
      TaoTao

      Liken

  4. Hallo Sebastian, hallo Simon,
    Von mir einen Daumen hoch für euren Podcast „Der Intergalaktische Frühschoppen“.
    Gestern noch “ Chasing the Moon “ geschaut .Wirklich eine gute Dokumentation ,die mir als Augenzeuge der Mondlandung ,noch einmal viele Hintergrundinformationen geliefert hat.

    Zur Ahnenforschung wollte ich einiges schreiben aber da hat Taunide schon alles wesentliche zu gesagt.
    Bei mir war das noch in der Zeit ,als das Internet auf dem Gebiet nicht viel hergab.
    Mein Vater hat Ende der 80 er Jahre als Frührentner damit angefangen die Ahnenforschung zu betreiben. Er musste sich noch per Post oder Telefon an Standesämter und Kirchen wenden um Informationen zu bekommen. Die Datenbanken der Mormonen waren zum Schluss für meinen Vater eine große Hilfe. Da konnte man die Kirchenbücher auf Microfiches anfordern und durfte Sie in Dortmund an einem Lesegerät begutachten.
    Ich stimme Taunide da voll zu, wenn jemand noch Infos von älteren Verwandten haben möchte ,nehmt es auf oder schreibt es mit.
    Mein Vater hat das Tagebuch seines Großvaters , das von dem Einsatz in China, beim Boxeraufstand 1899/1901 handelt , von seiner Tante die damals 84 Jahre alt war,auf Kassette sprechen lassen ,weil die alte Handschrift nur schwer zu lesen war.
    Das wollte er ,wenn er den Stammbaum fertig hatte, zu Papier bringen.
    Leider ist er nicht mehr dazu gekommen.
    Ich habe seine Arbeit dann 1995 beendet und konnte unsere Familie bis ins Jahr 1648 zurück verfolgen. Die Geschichte vom Boxeraufstand habe ich dann auch noch von der Kassette zu Papier gebracht, und meinen Cousins und Cousinen gegeben, damit dieses Zeitzeugnis nicht verloren geht.

    So jetzt ruft „The Survivors“.
    Liebe Grüße
    Frank

    Gefällt 1 Person

  5. Moin Männers,
    die neue Folge hat mich wieder wunderbar auf meiner Strandwanderung unterhalten. 🙂

    Vielen Dank an Sebastian für den Tipp mit „Die Kinder von Golzow“. Ich habe die DVD Box jetzt für meine Eltern (und mich) bestellt, weil sie auch Jahrgang 52/53 sind und aus einer ländlichen Gegend (MV) stammen. Ich bin mir sicher, dass es für sie da einige Parallelen zu ihrem Lebensweg geben wird und das nochmal rückblickend erleben zu dürfen, wird für Sie sicherlich sehr interessant sein.

    Allgemein zum Thema Dokumentionen kann ich sagen, dass ich mit Musik-Dokus (VH1 Behind The Music) vorrangig im Rock/Metal und Guido Knopps „Hitlers (Helfer, Hunde, Hosenknöpfe)“ aufgewachsen bin. Neben den bekannten Filmen wie „A Headbangers Journey“ kann ich noch „Story of Anvil!“, „Chicago Blues (1972)“, „Searching for Sugar Man“ oder „I Am Thor“ empfehlen.
    Weltkrieg-Dokus gibt es ja viele, allerdings hat mich jüngst „They Shall Not Grow Old“ von Peter Jackson schon ziemlich beeindruckt.
    Abschließend möchte ich noch die „Pumping Iron“ erwähnen, da sieht man nämlich mal, was für ein unsportliches Arschloch der Schwarzenegger während seiner Karriere war.

    Liken

  6. Neben den sieben Samurai kann ich noch „Rashomon“ empfehlen, das ist wirklich ein beeindruckender und ausgeklügelter Film.

    Am spannendsten fand ich bei den Kindern von Golzow ja die Geschichte von Marieluise, die dann Mitte der 90er mit ihrer Familie in den Westen umzog.
    Brigitte und Marcel waren natürlich auch eindücklich, v.a. die Schicksalschläge, von denen sie sich aber nie die Freude am Leben nehmen ließen.
    Ich habe auch mal ein recht interessantes Interview der beiden Macher auf ARD-alpha gesehen:
    Die Kinder von Golzow

    Genealogie habe ich auch immer so ein bisschen betrieben. Bis zu den Hethitern bin ich nicht gekommen, aber immerhin bis ins 17. Jhd.
    Ein wenig ein Problem ist, dass die Online-Quellen immer recht amerikalastig sind. Einerseits, weil viele Schiffslisten über den Atlantik sich erhalten haben, andererseits, weil so die großen Seiten, Familysearch, Ancestry und so, alle eher die USA im Blick haben. Das ist durchaus interessant, insgesamt aber eher unergiebig.

    Liken

  7. Grundsätzlich bin ich ja mittlerweile der Meinung, nichts empfehlen zu können, was Sebastian nicht schon kennt, aber ich versuche es mal:

    Es geht um eine Doku, die eine Kölner Familie über 25 Jahre oder so begleitet (Mutterjahre, Mama General, Arm würd‘ ich nicht sagen oder die Kunst zu leben). Hat mich sehr bewegt.

    https://www.presseportal.de/pm/6348/620890

    Bei Simon wartete ich eben vor lauter „Werner Herzog“ irgendwie auf „Klaus Kinski“ 😉 Auch ne krasse Doku.

    Zur Ahnenforschung ist ja schon vieles gesagt worden. Eine kleine Anmerkung noch:

    Wenn Ihr eine Kopie der Sterbeurkunden Eurer Großväter nach Berlin schickt und eine Kleinigkeit bezahlt- damals etwa 25 Euro pro Person -, wird da alles zusammengesucht, was in Bezug auf die Wehrmacht über Eure Großväter bekannt ist. Das ist recht spannend und man muss selbst nicht so viel tun 😉

    https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Artikel/Benutzen/Hinweise-zur-Benutzung/Unterseiten-Militaer/Personenbez-Unterlagen-Militaer/benutzen-hinweise-militaerische-unterlagen-persbezogen.html

    Liken

      • Bei mir wurde damals gesagt, dass man mit etwa 6 Monaten rechnen müsste, was auch in etwa eingehalten wurde.

        Die Archive bemühen sich ja derzeitig vermehrt um Digitalisiertung. Vielleicht geht das dann in 25 Jahren oder so alles was flotter 😉

        Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s