#146: Q Who (TNG 2.16)

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8. Mai 1989:
Warum nur musste es heiße Schokolade sein und kein Earl Grey? Denkt Jean und tauscht im nächsten Moment Zärtlichkeiten mit einem alten, ungebetenen Bekannten (Q) aus. Doch dieser übergibt den Staffelstab an eine völlig neue Bedrohung (die Borg). Kinoreif, epochal und vor allem live – aus Guinans Büro!

In Deutschland: Zeitsprung mit Q, ausgestrahlt am 10. April 1992.

22 Gedanken zu “#146: Q Who (TNG 2.16)

  1. Ich habe ja immer die Hoffnung, dass der Deutsche Titel metaphorisch gemeint ist:
    Ein Sprung in die Zeit der Dinge, die da kommen werden -> Begegnung mit den Borg nun früher als gedacht, etc.
    Aber ich fürchte das ist er nicht…

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    • Hallo Jan-Timo!
      Ich kann mich an einen alten Fanzineartikel erinnern, in dem auf eine weitere mögliche Inspirationsquelle hingewiesen wurde. Nämlich die Romantrilogie „Menschen wie Götter“ des Russen Sergej Snegov. Darin kommt unter anderem das ausserirdische Volk der „Zerstörer“ vor, die „eine Philosophie der Zerstörung verfolgen und nach einer fortschreitenden Technisierung ihres Körpers durch künstliche Implantate streben“ (nach Wikipedia).

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  2. Hallo in die Runde!

    „Q Who / Zeitsprung mit Q“ ist ohne Zweifel eine wegweisende Episode für STAR TREK. Das zeigt sich schon durch die Tatsache, dass 30 Jahre nach der US-Erstausstrahlung dieser Folge in der aktuellen Serie PICARD wieder darauf Bezug genommen wird.

    Mir gefällt sie auch, aber Simon und Sebastians Sehnsucht nach den „freaky episodes“ kann ich gut nachvollziehen. In den späteren Staffeln werden die Storys stringenter, aber eben auch vorhersehbarer: Bei Klingonen, Romulanern und Cardassianern geht es immer irgendwie um Krieg und Politik, wenn Jean-Luc wie in „The Measure of a Man“ den Philosophen spielt, ist es eine Picard-Folge usw. Ich mag das, die „Weirdness“ bleibt jedoch mMn ein Stück weit erhalten, z.B. mit Episoden wie „The Nth Degree“ und „Cause and Effect“.

    Die besondere und sehr persönliche Beziehung zwischen Q und Picard wird in ein paar Jahren darin gipfeln, dass die beiden „im Bett landen“. Es wird also NOCH persönlicher! 😂

    Die „Borg-Babys“ sind in meinen Augen kein Widerspruch zur späteren Darstellung der Borg. Riker kann in dieser Folge ja nur Vermutungen darüber anstellen, wie sich die Borg fortpflanzen. Ich denke, er hat aus dem Baby im „Brutkasten“ aus Unkenntnis einfach den falschen Schluss gezogen. Er konnte die Geburt des Babys ja nicht selbst beobachten, sondern hat sich seine eigenen Gedanken dazu gemacht. Wir wissen schon, dass sie Außenposten bzw. Kolonien angegriffen haben und dort können natürlich auch Familien mit Kindern gelebt haben. Ich finde es aus der Sicht des Kollektivs logisch, diese Kinder zu assimilieren. Klar, am Anfang hatten die Autoren andere Ideen als später, einen Konflikt sehe ich darin aber nicht.

    Eine Frage zur Effizienz der Borg:
    Ja, die würfelförmigen Raumschiffe sind cool und andersartig, aber sind sie wirklich die effizienteste Form eines Schiffes? Ich spiele hier auf das zwischen der Oberfläche und dem Volumen eines Körpers („A/V“-Verhältnis) an.

    Bei einem Würfel liegt das A/V-Verhältnis bei 6 pro Raumeinheit: Ein Würfel mit der Kantenlänge a = 1 m hat das Volumen V = a^3 = 1 m^3 und die Oberfläche A = 6 * a^2 = 6 m^2.
    A / V = 6 m^2 / 1 m^3 = 6.

    Bei einer Kugel liegt das A/V-Verhältnis bei 4,836 pro Raumeinheit: Eine Kugel mit demselben Volumen wie der Würfel hat den Radius r = 0,62 m und die Oberfläche A = 4,831 m^2.
    A / V = 4,831 m^2 / 1 m^3 = 4,83 (Rundungsfehler sind vorhanden, aber es kommt ungefähr hin).

    Darum hat der Würfel bei gleichem Volumen eine viel größere Oberfläche, sie ist um 24% größer als die der Kugel! Eine Kugel hat das größte Verhältnis von Volumen zu Oberfläche aller geometrischen Körper. Größere Oberfläche bedeutet größere Angriffsfläche für Feinde, die durch Panzerung/Schilde geschützt werden muss. In „First Contact“ und VOY sehen wir kugelförmige Borg-Schiffe. Die halte ich für sinnvoller als die Kuben, obwohl sie cool aussehen.

    LL&P

    Michael from Outer Space

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    • Kugeln würden auch eher zu der Vorstellung passen, dass sie als Insektenvolk angedacht sind. Ich habe da ein Wespennest im Sinn und gleichzeitig ist es dann schwer nicht an die Menoptra aus Doctor Who zu denken. 😉
      Aber die technische Komponente ihrer Existenz soll ja rauskommen, wir sollen glauben können, dass es nicht nur übergroße Wespen sind. – Wobei ich in dem Fall für „keine Vorurteile gegen übergroße Wespen“ plädieren würde. 😉
      Es ist vermutlich wie immer, einfach eine Optik, mit der wir als Zuschauer gleich das gewünschte Gefühl bekommen sollen. Ich denke, man will uns sagen, dass ihnen die Überflächen- und Angriffsgröße egal sind.

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      • Ich habe mir gerade auf Google ein paar Bilder der Menoptera angeschaut – gut, dass man das in TNG nicht so unmgesetzt hat!

        Aber wo wir gerade bei Doctor Who sind: Die Pandorica hatte bei mir immer Borg-Kubus-Assoziationen geweckt.

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  3. Ich ziehe die Staffelbilanz mal vor. Staffel 2 ist im Rückblick die beste Staffel. Sie bot mit der Iconia Sonde die beste Romulaner Folge. Mit Q Who die beste Q und Borg Folge. Die beste Klingonenfolge kommt the Emissary noch. Außerdem ernenne Okona zur besten Comedy Folge. Mit Elementary, Dear Data hatten wir leider auch einen harten und unvermeidlichen Flop auf dem Holodeck. Dr. Crusher war in keiner anderen Staffel so gut wie in dieser. Überhaupt fühle ich mich von Qs Ankündigung betrogen. Er hat mir unglaubliche Wunder versprochen und was gab es? Ein große gestörte Verbindung im Gamma Quadranten und Kazon Schiffe im Delta Quadranten. Wo sind die Schätze von denen er sprach? Persönlich ist für mich W Who die besten TNG Folge. Der Award ist verdient. Die Borg hatten ja Ihren Höhepunkt in First Contact. Bis dahin waren sie nie wieder so gut wie hier. Das „Oh please“ wäre mein Zitat der Woche. Dazu mal eine Frage in die Runde: Im Podcast hieß es sinngemäß, dass Q irgendwann seine Bedrohlichkeit verloren. Aus meiner Sicht war das aber nicht in der TNG. Da war er bis zum Ende bereit die Enterprise per Warpkernbruch zu sprengen um Amanda Rogers zu testen oder ebendiese im Auftrag des Kontinuums zu exekutieren. Von All Good Things mal zu schweigen, wo Q sehr hoch drauf gepokert hat, dass Picard sein Rätsel löst. Sonst wäre es für das menschliche Leben aus gewesen. Da hat er Picard ebenso gehindert wie geholfen. Wann hat Q aus eurer Sicht seine Gefährlichkeit verloren? Aber auch Q war nie wieder so gut wie hier. Ich bin von der Folge begeistert.

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    • Allein die Ankündigung, dort draußen im All würden noch einige Wunder auf die Menschheit warten, war irgendwie verheißungsvoll! Da hatte man gerade eine äußerst unterhaltsame Folge und dann lösen solche Sätze auch noch Vorfreude und eigenen Gedankenspiele aus! Das ist auch eine Qualität: Über eine abgeschlossene Geschichte (damit meine ich: …selbst wenn die Borg so nicht mehr erschienen wären) noch Neugierde erzeugen!
      Ich gehöre auch zu denjenigen, die dann von dem, was gezeigt wurde, enttäuscht waren. Nach der zweiten Staffel TNG ändert sich das Gefühl drastisch und DS9 und VOY, die eigentlich in diese unbekannten Regionen des Alls vorstoßen sollten, zeigen doch meistens nur Konventionelles.
      Na ja, quoi faire?

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  4. Moin!

    Sonya Gomez ist ja in gewisser Weise ein Vorläufer von Barclay. Ich hätte ganz gut damit leben können, wenn sie öfter aufgetaucht wäre.

    Herrlich auch, wie Gomez den ganzen Kakao immer mehr auf Picards Uniform verteilt. 😀

    Ja, z.B. diese Shakespeare-Battle in „Hide and Q“ zeigt die besondere Beziehung zwischen Picard und Q, aber diese Folge hier ist die erste, in der es Q ausschließlich um Picard geht.

    Q hatte nicht versprochen, die Enterprise nicht mehr zu betreten, sondern die Wege der Menschen nicht mehr zu kreuzen. Und dieses Versprechen hat er bereits in diesem Shuttle gebrochen.

    Da ja ursprünglich Q am Ende von „Time Squared“ auf Picard und die Crew warten sollte, ist diese „Picard im Shuttle“-Szene vermutlich noch ein Überbleibsel des ursprünglichen Drehbuchs? (Ah ok, Sebastian hat da noch Informationen zu beigesteuert.)

    Bums-Geordi!

    Troi kommt ja unglaublich energisch auf die Brücke, als wüsste sie bereits, dass Picard nicht mehr an Bord ist. Dabei weiß sie es offenbar doch nicht! Finde ich irgendwie merkwürdig gespielt von Marina Sirtis.

    Vielleicht hat Guinan ihre Getränke unter der Bar sortiert oder sowas?

    Q meint ja zu Guinan sinngemäß: „Aha, so nennst Du Dich also jetzt.“ Deshalb war ich später in der Serie sehr enttäuscht, dass Guinan auch im 19. Jhd. schon als „Mme. Guinan“ unterwegs war und nicht einen anderen Namen trug.
    Leider wurde diese Guinan-Q-andere Qs-Beziehung nie wirklich näher beleuchtet. Es gab lediglich Andeutungen, z.B. in „Deja Q“, aber ansonsten eigentlich gar nichts, auch nicht, ob andere El-Aurianer irgendwelche Beziehungen bis ins Q-Kontinuum haben. Sehr schade!

    Q sagt ja auch, dass sich die Menschen nur an dem messen, was bzw. wen sie bisher kennengelernt haben und nennt dann explizit die Romulaner und die Klingonen. Auch ein interessanter Aspekt!

    Q weißt darauf hin, dass die Borg weder männlich noch weiblich sind. Auch dies wird in späteren Borgfolgen (leider) aufgeweicht.
    Das war überhaupt ein Trend bei den Borg im Franchise: Mit jeder neuen Folge verloren sie ein Stück ihrer Andersartigkeit. Als Höhepunkt mit der Borg-Queen, der in gewisser Weise die gesamte Borg-Existenz ad absurdum führte.

    Wenn man sieht, wie sehr der Kubus hier von der Enterprise beschädigt wurde und danach trotzdem problemlos von den Borg repariert werden konnte und das Schiff weiterhin eine Bedrohung bleibt – fragt man sich warum (SPOILER!) in „Star Trek: Picard“ dieser Kubus vom Borgkollektiv getrennt wurde, auch der war doch immer noch rettbar.

    Es wird in „Best Of Both Worlds“ auch explizit von Riker angesprochen, dass sich beim ausschließlichen Fokus der Borg auf die Technologie offenbar etwas inzwischen geändert haben muss. Und erst dann geht das überhaupt mit dem Assimilieren los!

    Es war gut für die Charakterisierung von Q, dass diese 18 Toten nicht am Ende von ihm wiederbelebt oder zurückgeholt wurden. Sonst wäre er langsam Gefahr gelaufen, als Witzfigur in die TNG-Geschichten einzugehen, die zwar nervig, aber letztlich ungefährlich ist. Das wird auch nochmal später in dem großartigen „Bloody Nose“-Dialog deutlich!

    Borg-Nanosonden scheint es hier noch nicht gegeben zu haben, diese Kinder erhielten ihre Implantate offenbar auf operativem Wege.

    Ob diese Schnipp-Aktion, die die Enterprise direkt vom Kubus wieder zurück an den Ursprungsort führte, irgendeinen Eindruck auf die Borg machte? Vielleicht fingen sie ab diesem Zeitpunkt an, nicht nur technische sondern auch biologische Merkmale ihrer Opfer zu sondieren, denn sie wussten ja, dass die Enterprise technisch zu diesem Sprung nicht in der Lage war. Also mussten andere Aspekte dafür verantwortlich sein.

    Was für ne interessante und wunderbare Botschaft! Schon wieder so teuer, so ne Botschaft zu bekommen.
    => Vielleicht haben sie ja deshalb ihr Budget überzogen. ^^

    Von mir gibt’s auch den Daumen hoch. Für mich die beste Borg-Folge überhaupt, sogar noch vor „Best Of Both Worlds“. Und gehört auch zu meinen persönlich TNG-Top5!
    Der Kelley-Award (OF EXCELLENCE) ist mehr als verdient!

    Zwinker, zwinker, knick-knack.
    => ? Ihr macht ne erotikorientierte Trek-am-Freitag-Folge oder wie?

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    • Ja,… die Borg-Queen… Das ist so eine Sache.
      Meiner Wahrnehmung nach gehört „First Contact“ zu den beliebtesten ST-Geschichten überhaupt. Aber eigentlich ist dieser Film der Ursprung für das, was die Borg später (bei VOY) so stark ihren Reiz verlieren ließ: Der Borg-Würfel in FC kann (zwar mit Mühe, aber letztlich einfach) mit normalen Waffen gestoppt werden, das Kollektiv als Ganzes erhält eine Personifikation als Achillesferse – das waren zwei Entwicklungen, die dem Konzept der Borg geschadet haben, finde ich.

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  5. Hallo, Jungs,
    Nach längerer Zeit melde ich mich heute wieder etwas ausführlicher zu Wort. Der Award für die Folge überrascht mich nicht, angesichts der Bedeutung, die die Borg für das Franchise haben. Und handwerklich ist sie auch gut gemacht, so weit ich das beurteilen kann.
    Allerdings haben mir die Borg als Gegenspieler nie gefallen, zum einen, weil ich kein Horror-Fan bin (wäre ich jünger gewesen als ich die Folge sah, wäre ich bestimmt aus dem Zimmer gelaufen, spätestens, als das Aussenteam auf den Borg-Würfel beamte). Weit schwerer wiegt für mich aber der Bruch mit der bis dahin so positiven Grundstimmung von Star Trek. Bis dahin konnte man immer irgendwie über alles reden, selbst mit Klingonen und Romulanern, aber mit den Borg geht das nicht. Es gibt keine Hoffnung auf friedliche Koexistenz, es gibt nur ein Mittel: Feuer! (Na gut, das wird in Voyager etwas aufgeweicht, aber so weit sind wir ja noch nicht).
    Bei den Szenen auf dem Borg-Würfel hatte ich mehr Angst um Data als um die anderen. Immerhin ist seine Technologie einzigartig, etwas, was die Borg bestimmt haben wollen. Als er in den Alkoven stieg dachte ich: Könnte sich Data gegen eine Assimilierung wehren? Oder würde er als Undercover-Drohne auf die Enterprise zurückkehren? *Schauder*

    Sonya Gomez fand ich einfach nur nervig. Seltsam, die psychologische Betreuung an der Akademie scheint nicht sehr effizient zu sein. Auch Bashir und Tilly hingen ja geradezu waagerecht unter der Decke. In den Romanen der „Starfleet Corps of Enginerrs“ – Reihe ist sie dagegen kaum wiederzuerkennen. Dort ist sie Erster Offizier der USS Da Vinci, in späteren Romanen ist sie gar Captain des Schiffes und im Computerspiel „Star Trek Online“ wird sie (man höre und staune) Chefin des SCE!

    Noch ein Wort zur Synchro: Ja, der Titel ist Schwachfug, da geht es mir wie Kai. „Microbrain“ wird mit „Zwergengehirn“ wiedergegeben, das ist o. K. Das System J-25 heißt seltsamerweise „y strich 2 strich 5“.Wieso?!

    Verstehe ich eure Andeutung richtig? Dürfen wir uns auf eine neue Folge „Trek am Freitag“ freuen? Yay 🙌!

    LL&P
    Eure Bridge

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    • Als jemand, der bei TNG auch immer das positive Zukunftsbild schätzte, habe ich mir auch die Frage gestellt, welcher andere Umgang mit den Borg möglich (gewesen) wäre.
      Ich habe da von ein paar Jahren eine Fan-Fiction-Episode geschrieben, die diesen Aspekt genauer beleuchtet. Mir kam da ein Gedanke, den man so in den ST-Folgen eigentlich noch nicht formuliert hatte…
      Wenn es mir erlaubt ist, da sozusagen Werbung in eigener Sache zu machen, wäre hier der Link:

      Klicke, um auf MM-Satyr-Taupe–10-2390.pdf zuzugreifen

      Daran, dass Data für die Borg interessant sein könnte, habe ich merkwürdiger Weise nie richtig gedacht. Echt seltsam, denn Du hast vollkommen Recht, dass seine außergewöhnliche Konstruktion genau das sein dürfte, was die (frühen) Borg in die Hände bekommen wollen. In „BobW“ wird ja so getan, als ob er irgendwie ein bisschen rückständig wäre. Vielleicht geht es den Borg nur darum, wie sie Technik mit ihrer biologischen Seite verbinden können und da ist ein Android wie Data in ihren Augen dann vielleicht eine Sackgasse?

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  6. Q Who ist eine meiner liblings folgen und sie ist immer wieder Sehenswert aber bei dem Namen muss ich immer wieder an Doctor Who Denken trotzdem eine echt gute folge

    Daumen nach oben

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  7. Hallo zusammen!
    Schön, dass euch diese Folge gefällt. Aber mit zwei Unsympathen darin, Q und die Borg – da bin ich raus. Q ist einfach nur ekelhaft herablassend, und die Borg… Wahrscheinlich würde ich die Folge auch gut finden, wenn ich nicht wüsste, was noch kommt. Damals waren sie noch neu und ungewohnt. Aber sie haben keine individuelle Motivation, keine Strategie, sie sind einfach da und „machen“. Sie sind so gesichtslos wie eine Naturkatastrophe, und es ist wie mit dem üblichen Meteoritenschwarm in den alten SF – Filmen oder wie mit dem Todesstern bei Star Wars – spätestens beim dritten Mal wirds langweilig.
    Vielleicht deswegen wurde im Lauf der Serie versucht, ihnen neue Facetten zu geben. Sie scheinen ja auch nicht nur Technologie zu kopieren oder zu assimilieren, sie rauben jede Menge Material und auch Menschen (oder andere Wesen), die sie dann in ihre Schiffe „einbauen“. So gesehen sind sie wohl eine parasitäre Lebensform.
    Die Szene mit Gomez, Geordi und dem Replikator gewinnt für mich an Bedeutung, jetzt wo ich die ersten Berichte über „Star Trek Picard“ gelesen habe. Da hat man es in der Föderation offenbar in bester Sklavenhaltermanier den Maschinenwesen gegenüber an Respekt fehlen lassen. „Measure of a Man“ lässt grüßen!
    Und Picard macht von Anfang an keine gute Figur. Erst wird er hektisch, dann wird er laut, statt sich einfach hinzusetzen und zu fragen „Was wollen Sie, Q?“.
    Auf andere Unstimmigkeiten und Logiklöcher habt Ihr ja auch schon hingewiesen.
    Also, spannend, ja, neu auch, technisch gut gemacht, verspricht eine Menge Action, aber erzählerisch wenig ergiebig. Daumen eher quer.

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  8. P.S.: Vielleicht ist es gut, dass die Folge im deutschen nicht „Q wer“ hieß – sonst hätte vielleicht noch jemand gedacht, es ginge hier um das „Kuvert“ für die Botschaft…

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  9. Vielleicht ist der Titel dieser Folge ja auch nur ein Ausdruck der Freude. Wenn man sich hier über etwas freut, dann ruft man doch „Juhuuu“ Nun, im Kontinum ruft man eben „Qwhooo“.
    Denkt mal drüber nach ………….

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  10. Es wirkt sehr schräg „Q Who“ gleich nach einer Folge PICARD zu sehen. Die Borg wirkten damals einfach mysteriöser, unberechenbarer und unheimlicher. Grossartige Episode.

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