#137: Unnatural Selection (TNG 2.07)

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30. Januar 1989:
Simon darf sich heute ausführlich mit seinem „Lieblingscharakter“ befassen, während Sebastian lang und breit erläutert, warum ausgerechnet diese Folge für ihn etwas Besonderes ist. Derweil fühlt sich Kate fürchterlich verlebt, die Crew sucht und findet Haare in der Bürste und wir in der genetischen Suppe.

In Deutschland: Die jungen Greise, ausgestrahlt am 7. Februar 1992.

19 Gedanken zu “#137: Unnatural Selection (TNG 2.07)

    • Nachtrag zum Thema Klimawandel: Ich finde dort wird grundsätzlich in der Regel der falsche Zeitraum betrachtet. Die Astronomie und Geologie kommt zu kurz. Wenn man die mit einbezieht, komme ich zum Schluss, dass wir im Moment eine Wärmeperiode zwischen zwei Eiszeiten haben . In 10.000 Jahren heißt es Warm anziehen statt globaler Erwärmung. Das Problem ist halt nur, dass nicht jeder in einer Klimazone lebt, die einem Zeit gibt solange zu warten. Da ist der Leidensdruck bereits jetzt unerträglich.

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      • Hallo Michael!
        Das hast du gut gesagt. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ein globales Treibhausklima für ein ausgeglicheneres Klima sorgen könnte. Fazit: wir brauchen mehr Treibhausgase…. Aber davon mal ganz abgesehen, einige scheinen noch nicht gemerkt zu haben, dass gerade wir in der westlichen Welt über unsere Verhältnisse leben und noch dazu auf Kosten anderer. Das kann nicht gut gehen.

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      • Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht. Der falsche Zeitraum? Planst du für in 10.000 Jahren? Was machst du in der Zwischenzeit? Wäre es nicht etwas lebensnaher ins Hier zu schauen? Ich erinnere daran, dass der durch den Mensch beeinflussten Anstieg der Temperatur gerade ein erhebliches Problem wird. Womöglich kommt es irgendwann mal wieder zu einer Eiszeit, aber ob dann noch wer da ist, bzw. wie mögliche Nachfahren leben, ist etwas, für dass wir heute Fundament sind, wie Generationen zuvor es für uns heute sind. Wir leben nicht nur über unsere Verhältnisse, sondern beeinflussen damit erheblich die Welt. Ich vermute, dass alle anderen auch daran interessiert sind, dass wir und die nach uns, unseren Planeten bewohnen können – das sollte unser aktuelles Augenmerk sein.

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        • Ich bin für langfristige Überlegungen. Es heißt doch immer, wir sollen an zukünftige Generationen denken. Da stellt sich die Frage, ab wann ist eine Generation so zukünftig, dass sie keinen Gedanken Wert ist. Grundsätzlich plane ich immer. Ich denke nicht nur an alles, sondern an mehr.

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        • Michael,

          die Sache ist eher die: Wenn wir so weitermachen wie in den letzten Jahrzehnten, brauchen wir uns um die nächste Eiszeit keine Gedanken mehr zu machen, weil bis dahin eh kein irdisches Leben mehr existiert. Man bleibt ja auch nicht seelenruhig im brennenden Haus sitzen, nur weil der Wetterbericht für nächste Woche Eisregen ankündigt.

          Deine aktuellen Kommentare klingen ein wenig so, als gingst Du davon aus, viel größeren Durchblick zu haben als andere Menschen, mehr als TaoTao sowieso und von Wissenschaftlern gar nicht zu reden. Das habe ich aber bestimmt nur fehlinterpretiert, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass wir Hörer mit Aluhut und/oder Größenwahn haben.

          Und: Es steht niemandem zu, darüber zu urteilen, welche nachfolgende Generation diejenige ist, ab der alles egal ist. Aber das wolltest Du bestimmt auch nicht so krass ausdrücken.

          Solltest Du lediglich provozieren wollen: Das geht voll in Ordnung, aber nimm bitte einen Gang zurück, so lange Du unter unserem Dach schreibst. Das macht das Miteinander netter.

          – Sebastian

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  1. Schöne Folge!

    Zu eurer Verwunderung über Worfs Reaktion als der Junge in die Krankenstation gebeamt wird: In der deutschen Version wurde sein Satz „It’s a Trick“ übersetzt mit „Das ist kein Kind!“, daher denke ich die SynchronbuchautorInnen hatten hier die gleiche Idee wie Simon. Alles andere würde auch wenig Sinn ergeben. Aber trotzdem interessant, hätte ich die Folge auf englisch geguckt wäre ich auch stutzig geworden.

    Liebe Grüße!

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  2. Hallo Leute,

    die Diskussionen von Simon und Sebastian gefallen mir grundsätzlich immer, aber bei den Star Trek-Folgen ist das anders! 😉

    Ich kann es zwar verstehen, wenn jemand „Unnatural Selection“ mag, aber für mich hat die Episode wenig zu bieten. Gleich am Anfang unterhalten sich Picard und Troi über Pulaski und hier wird schon klar: Das ist eine Pulaski-Folge! Star Trek ist bekannt dafür, dass in den Episoden oft ein oder zwei Charaktere im Vordergrund stehen. Trotzdem wirkt es auf mich gekünstelt. Sie wird als „leidenschaftliche Ärztin“ beschrieben, befürwortet aber moralisch fragwürdige und extrem gefährlich genetische Experimente an Menschen. Das passt für mich nicht zusammen. Auch die Passivität (man könnte sogar sagen: das Desinteresse) der Crew bezüglich dieser genetischen Versuche sowie das Ignorieren der Khan-Story stören mich. Am Ende bleiben für mich zu viele Fragen offen, z.B. die Auflösung mit dem Transporter. Wieso ist man im hochtechnisierten 24. Jahrhundert auf die Untersuchung einer Haarbürste angewiesen, um ein Haar mit einer Wurzel zu finden? Müsste Pulaski nicht auch ihre Erinnerungen verlieren, wenn ihr Körper in einen früheren Zustand zurückversetzt wird? Als Pulaski in Picards Bereitschaftsraum um ein Shuttle bittet, sagt sie:
    „Someone has to breathe the same air he breathes, to touch him.“
    Wieso muss jemand (also sie selbst) dieselbe Luft wie der „Zwölfjährige“ atmen? Könnte sie vor dem Entfernen der Styrolit-Hülle nicht einen Schutzanzug anziehen?

    In meinen Augen ergibt die Story einfach wenig Sinn und bei dieser Ausgangslage fällt es mir schwer, ein positives Urteil zu fällen. Mein Daumen geht quer, zuckt aber sehr stark nach unten.

    Interessant finde ich, dass in dieser Folge drei Mal das Word „God“ benutzt wird, zwei Mal von Picard und ein Mal von Dr. Kingsley. Wurde das von Gene Roddenberry abgesegnet oder hatte er sich schon so weit aus dem Geschäft zurückgezogen, dass die Autoren solche Dialoge einfach schreiben durften?

    Bis nächsten Dienstag,

    Michael from Outer Space

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  3. Immer wieder schön, so ein TNG-Review,… und das, obwohl „US“ nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfolgen gehört. Liegt es am Medizinthema? Wie auch immer… Mir kommt diese Folge merkwürdig geradlinig vor, so als besäße sie „einfallslose Überraschungen“. Als Jungendlichen hatte daran aber sicherlich nichts auszusetzen.

    Ihr, Simon und Sebastian, freut Euch so darüber, dass O’Brien seinen Namen in dieser Episode erhält… Warum nur? Echte Namen von Figuren sind doch völlig egal, *hust* Bill *hust* 😉 😉

    Dass genetische Experimente an Menschen vorgenommen werden, hätten die Macher leicht umgehen können, indem man es mit einer außerirdischen Spezies zu tun bekommt. Aber ich persönlich hätte das gar nicht bevorzugt. Das frühe TNG steht für mich auch noch für eine Aufbruchsstimmung, für ein Bild, für eine Vision der Zukunft – ob diese Zukunft (trotz Utopie und grundsätzlicher Harmonie) nun in allem erstrebenswert ist oder wirklich einheitlich dargestellt wird, sei mal dahingestellt. Aber die Zeit hat die Ausstrahlung, dass sich Althergebrachtes auf dem Prüfstand befindet. Das geht sehr schnell fast völlig verloren. Das spätere ST wirkt seltsam konservativ.

    Sonst hätte ich, glaube ich, nur noch Randnotizen. So finde ich die Größe des Shuttles im Vergleich zur Enterprise auf den Screenshots nicht so daneben; dass das Shuttle in der Rampe so billig aussieht, weil es aus Budget-Gründen wohl einfach (noch) nicht besser ging, finde ich bedauerlicher.

    Kleines nettes Detail am Rande: Schon die vierte Folge, so zeigt das Podcast-Vorschaubild, die bei der Titeleinblendung die Ent-D zeigt. Im ersten Moment möchte ich dann immer „Wie einfallslos“ sagen, dann kommt aber immer nur… „Ja, einfach ein geniales Design!“ 😉 😀

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  4. Hey-ho.

    „Das China-Syndrom“ finde auch ich einen tollen Film. Jack Lemmon in einer ganz großen Rolle als das, was man heute einen Whistleblower nennen würde.
    Immer wenn ich die erste Minute des „Dancing With Tears In My Eyes“-Video von Ultravox sehe, dann muss ich an diesen Film denken.

    Als der Simon sagte, dass Picard erstmal den Kanzler ruft, dachte ich: ‚Wie jetzt, Gorkon ist an Bord?‘

    Genetische Experimente werden ja in TNG stets sehr negativ gezeichnet, als Büchse der Pandora. Das wird auch in späteren Folgen immer wieder aufgegriffen.

    Dr. Crusher ist zwar Head of „Starfleet Medical“, aber auch später, z.B. in „Who watches the watcher?“ klingt an, dass Pulaski medizinisch offenbar mehr drauf hatte als sie.

    Seltsame Sichtweise auf das Altern, als würde die Arthritis eine grundsätzliche Ausprägung des Alterungsprozesses sein.

    Mag sein, dass Sebastian das nicht gefällt, aber Wissenschaftler können sich natürlich genauso in einer Sache verrennen, wie jeder andere Mensch auch. Einstein z.B. hat Jahre damit zugebracht, die heisenbergsche Unschärferelation zu widerlegen.

    Pulaski spricht von Styrolit, was soviel wie „harzartiger Stein“ bedeutet.

    Bei dem „Gespräch“ von Picard und Pulaski fand ich das deutsche Dialog-Drehbuch herrlich, denn Picard sagt da zum Schluss (sinngemäß):
    „Und Doktor, ich will hier wirklich nicht den Captain rauskehren, aber ich wäre doch dankbar, wenn ich hin und wieder einen Satz auch mal beenden könnte.“

    Also ich habe Dan Brown immer gern gelesen, am besten hatte mir „Illuminati“ gefallen.

    Die Rettung von Pulaski ist mindestens so hanebüchen wie später in „Man of the people“ die von Deanna.

    Ich finde die Bewertung dieser Folge schwierig. Die eigentliche Story finde ich relativ gaga, aber diese Beefs zwischen Picard und Pulaski haben mir schon sehr gefallen. Und auch Pulaskis Logbucheintrag, dass auch fehlgeschlagene Experimente die Wissenschaft voranbringen.
    Also gibt es somit auch von mir den Querdaumen.

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  5. Vor wenigen Tagen hat uns D.C. Fontana verlassen 😦 RIP und danke euch beiden für das ausdifferenzierte Bild, das ihr im Laufe des Podcasts über sie gezeichnet habt..

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  6. Hallo zusammen!
    Zuerst dachte ich ja, dass ihr schon mal für eure 1000ste Sendung probt….
    Die heutige Star Trek Episode ist leider nur ein Vehikel, um die Pulaski herauszustellen, als Science Fiction versagt sie völlig. Ihr habt es schon gesagt, es scheint niemanden zu stören, das hier genetische Experimente an Menschen durchgeführt werden. Wessen Kinder sind das überhaupt? Diese Wissenschaftlerin spricht offenbar so von ihnen, als ob es Objekte wären. Und wie lange wachsen sie da schon auf, wie werden sie versorgt? Alles in Quarantäne, nur mit Schutzanzug? Da ist doch sicher schon mal einer der WissenschaftlerInnen mal krank gewesen, oder? Wo sind wir denn hier, bei Alien?
    Okay, das ganze ist nett anzusehen. Obwohl, auch das habt ihr ja bemerkt, hier scheinen alle Beteiligten – na, fast alle – das Skript gelesen zu haben, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Lazy writing.
    Hier noch mein Fernsehtipp:
    Am Montag, 9.12., kommt um 20.15 Uhr auf Sixx die Folge „Mord im Weltall“ aus der Serie „Castle“. Regie und Cameo Jonathan Frakes.
    Und am Dienstag, 10.12., um 22.10 Uhr auf Servus TV: “ Unternehmen Capricorn“. Der Ultimative Raumfahrt-Verschwörungsthriller! (Ich habe ihn zuletzt als Kind gesehen, kann also nicht sagen, ob er wirklich so gut ist, wie ich mich erinnere).
    Vielen Dank und viel Spaß noch!

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    • „Unternehmen Capricorn“ mag ich auch! Vor allem der Anfang gefällt mir, da hier ein interessantes Setting entworfen wird. Zum Ende hin „verkommt“ der Film allerdings für meinen Geschmack zu sehr zum Thriller, bei dem ein paar sich recht wahllose Verfolgungsjagden ohne besondere Spannungs- oder Überraschungselemente aneinanderreihen.
      Ich weiß nicht ob Ihr das kennt bzw. auch so empfindet, aber manchmal gibt es Bücher, Filme und Serienfolgen, deren Prämissen und Anfänge richtig interessant sind, aber der weitere Verlauf da gefühlt nicht mehr mithalten kann – und so habe ich ab und an dann ab einem bestimmten Punkt kaum mehr Lust, weiter zu lesen bzw. zu schauen.

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  7. Ach ich sehe gerade, dass ich mich gestern in der Folge vertan hatte und hier noch gar nicht war. Meine Gedanken zur Folge sind weitestgehend verflogen. Von der schönen Besprechung blieb mir jetzt noch übrig, dass ich damit rechne, dass die TNG-Brigade bald komplett umbenannt dastehen wird: Jean, Bill, Kanzler, Pulle – jetzt fehlen noch Mr. Wuff und Dato und wie heißen Wesley und Geordi? Ich bin für „Grande Dame“ für die Enterprise. Am Ende von TNG wird kein Quereinsteiger mehr wissen worum es geht, wenn er nicht den Decodier-Code findet. 😉

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  8. Hoffentlich ist das nur eine vorübergehende Erscheinung. Vielleicht liegt es daran, dass die Folgen zur Zeit einfach langweilig und austauschbar sind. Es sieht so aus, als ob die Macher mit dem Stoff zu der Zeit nicht viel anzufangen wussten und sich mehr auf die Charaktere konzentriert haben. Aber es wird besser, irgendwann.

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  9. danke an Don fürs Reinschreiben, auch für mich DER Satz der Folge:

    „Und Doktor, ich will hier wirklich nicht den Captain rauskehren, aber ich wäre doch dankbar, wenn ich hin und wieder einen Satz auch mal beenden könnte.“

    Ich mochte die Folge damals sehr, und auch im Rewatch kommt sie bei mir immer wieder gut weg, kann hier über jegliche Ungereimtheiten easy hinwegsehen.

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