#128: We’ll Always Have Paris (TNG 1.23)

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2. Mai 1988:
Es fing alles so schön an mit einem siegreichen Fechtkampf, doch dann begannen die Dinge sich zu wiederholen. Während Jean auf dem Holodeck in alten Erinnerungen schwelgt, darf Beverly tüchtig eifersüchtig werden. Und dann kämpft auch noch der dreifache Data gegen ein unfertiges Drehbuch!

In Deutschland: Begegnung mit der Vergangenheit, ausgestrahlt am 16. März 1991.

18 Gedanken zu “#128: We’ll Always Have Paris (TNG 1.23)

  1. Im ganzen mag ich die Folge: Daumen hoch.
    Endlich mal kein „Gott“wesen, sondern ein wissenschaftliches Experiment (egal wie unmöglich es sein mag:)
    Auch die creepy Musik passt.

    Aufgefallen sind mir:
    Der perverse Dildo äh Musikspieler im Cafe
    Das Holodeck scheint sich Minuet gespeichert zu haben. Die dunkelhaarige Frau sieht ihr sehr ähnlich?!
    80er Jahre Frisuren sind im 24Jhd wieder in 😉

    Immer wieder ein Highlight: Jean-Lucs Beavis Lache und sein Blick zu Beverly

    Warum braucht Data einen Countdown?
    Klar für den Zuschauer und man kann argumentieren wegen der Zeitverschiebung

    Schöne finde ich wie Picard und Data über seine (un)Ersetzbarkeit sprechen.

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  2. Hy ihr Lieben,

    schöne Folge, hab viel Spaß gehabt.

    Aber bei den Filmformaten seid ihr ein bischen durcheinandergekommen.

    Alle Star Trek Serien bis Voyager wurde auf klassischem, 35mm (nicht 16) aufgezeichnet. Und es gibt auch kein verstecktes Bild rechts und links, was man aufziehen könnte um es sichtbar zu machen. Was ihr vielleicht meint waren die späteren Filmformate Super35 bzw. Super16. Hier ist man mit dem Bild in die Breite gegangen, weil man den Platz für den sogenannten Lichtton eingespart hat. Diese Formate gab es zu TNG Zeiten allerdings noch nicht.

    Das klassische Filmformat auf 35mm war ursprünglich 4:3. Mit anamorphotischen Linsen bzw. in einigen anderen Verfahren 90° versetzte Belichtung, wurden die Breitbildformate eingeführt. Für Serien im TV wurde aber immer das klassische verwendet.

    In den USA war 16mm für fiktionales Fernsehen, im Gegensatz zu Deutschland, nie sehr weit verbeitet. Für niedriger budgetierte Formate wie Sitcoms wurden sie aber auch ab und zu eingesetzt.

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    • Danke für die interessante Info und die genaue Ausführung. Bin da absoluter Laie, aber ich dachte auch, dass über das Neuabfilmen (macht man das so?) der Original-Bänder in einer Doku die Rede davon war, dass man bei TNG Breitbid-Format hatte und 4:3 nur dann für das Master benutzte, weswegen auf den Original-Filmbänder gerne mal Leute oder Kram am Seitenrand stehen, da jeder wußte: Der Bereich kommt eh nicht ins fertige Ding.

      Kann es sein, dass ihr im Podcast da auf Buffy anspielt: Hier ging wohl die „Conversion“ zu 16:9 auch gut in die Hose, da dann entweder der Ausschnitt kleiner gewählt wurde, Farbfilter vergessen wurden (vor allem bei am Tag gedrehten Nachtszenen, wie man sie aus alten Western kennt (mit langen Schatten der Darsteller)), und Kamera- und Tonleuten plötzlich im Bild.
      Ansonsten: Danke für den Cast und große Vorfreude auf kommenden Dienstag!

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  3. Konversion ist keine Wortneuschöpfung von euch, sondern bezeichnet im Deutschen die Umwandlung von militärischen Ländereien in zivile. Gibt es auch bei Firmen.

    Die Folge fand ich ziemlich meh. Habe ihr bei IMDB 6/10 Punkte gegeben. Nicht mehr und nicht weniger.

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  4. Diese Podcastfolge enthielt mir zu viele Tierstimmenimmitate von euch. Das war bis Minute 40 schon sehr mühsam für mich als Zuhörer. Da passt es nicht zum Gesamtbild, dass ihr nach 60 Minuten umschwenkt und den seriösen Kritiker und Analysten der Folge geben wollt. Das mit dem Arm ist für mich eher Foreshadowing als Filmfehler. Das ist eine Folge mit Anomalien. Und wer kehrte durch eine Anomale der n die Serie zurück. Sowas kann sich auch niemand besser ausdenken.

    Was mich wirklich interessiert, wie fandet ihr euch selbst in der ersten Stunde des Podcasts?

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  5. Hallo ihr Lieben,

    heute hörte ich einmal zunächst eure Folge und schaute dann die TNG-Episode. Und an mancher Stelle musste ich schmunzeln… Diese Folge ist mir nicht sehr in Erinnerung und ich bin auf Beschreibungen bzw. mein eigenes Schauen angewiesen und siehe da… manchmal hab ich nicht das Gefühl, dass wir das Gleiche schauten. 😉

    Picard benimmt sich hier auch einige Male sehr trollig. Besonders seine Reaktionen im medizinischen Bereitschaftsraum waren zum Brüllen.
    Er war übrigens kein Student von Manheim, sie waren nur zur gleichen Zeit alle drei in Paris. Wie die Konstellation genau war, wissen wir nicht. Es schien ihr mit Picard jedenfalls ernst gewesen zu sein, aber er gibt zu, er strebte nach dem Besonderen und wollte sich nicht binden, und riskieren von seinem Weg abzukommen. Ich denke, Manheim und Jenice bandelten erst später an und da sie, wie sie sagt, noch oft in den Himmel schaute und an Picard dachte, ist es doch nachvollziehbar, warum Manheim Picards Namen einordnen kann.
    Für mich geht es nicht darum, dass womöglich Jenice zurückhängt, sie ist völlig klar, Picard macht hier ein was-wäre-gewesen-wenn durch. (Und in dem Zusammenhang finde ich es sehr gut, dass sich Stewart durchsetzte. Alles andere wäre mir zu TOS-ig und unangebracht gewesen.) Picard war weggeblieben und hat was offen. Manheim sagt zwar, seine Frau habe sich sicher gelangweilt die letzten Jahre, von ihr kommt das jedoch nicht. Hier hat „Jean“ sicher recht, sie beide verkannten wohl Jenice. Schade, dass wir nicht die Gelegenheit bekommen sie kennenzulernen. Ich würde gerne wissen, was sie so macht und umtreibt. Aber dazu war ST noch nicht bereit.

    Zum Thema „Insider-Namen“… Im Studium schenkte der Jahrgang über mir, unseren Profs und Dozenten zum Abschied jeweils T-Shirts mit den Namen, die wir Studenten für sie nutzten. Das gab einiges Erstaunen und Gelächter.

    In den TNG-Folgen wurden bisher immer wieder Szenen unabhängig des Drehzeitpunkts genutzt. Das fällt sonst nur an Trois Jumpsuits auf, wenn sie von Szene zu Szene, mal den mit dem grünen und mal den mit roten Besatz trägt. Ab der 2. Staffel gibt es zu viele Änderungen, da dürften wir dann auch Tashas Arm nicht mehr sehen. 😉🖖🏻

    Bei den frühen Folgen komme ich nicht umhin, auch an meinen Erstseh-Eindruck zu denken. Diese Folge hat mich als Grundschulkind einfach überfordert, ich hab das Meiste nicht verstanden. 😅 Ich fürchte deswegen ist meine Erinnerung an sie auch so diffus, komisch oder? Dabei habe ich sie noch ein paar Mal gesehen und dennoch überwiegt bis heute der erste Eindruck, sie nicht greifen gekonnt zu haben.

    LG 🖖🏻✌🏻👋🏻

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  6. Liebe Dienstags-Trekker,
    Ich mochte die „Begegnung mit der Vergangenheit“. War zwar ziemlich banane, hat mich aber unheimlich gut unterhalten und ich seh sie immer wieder gern. Insofern schließ ich mich Sebastians subjektiver Wertung an. Würdet ihr alles nur objektiv bewerten, könntet ihr auch ein schlaues Buch drüber schreiben und das würde dann reichen… Aber bei kommerziellen „Kunstwerken“ wie Star Trek, was einen ,Mal mehr Mal weniger, lebenslang begleitet, lassen sich die subjektiven Eindrücke nicht verleugnen. Also behaltet das bitte bei 🙂
    Übrigens dachte ich lange Zeit, der französische Kellner würde von Walter Koenig gespielt werden…. Hat viel zu
    lange gedauert, bis ich den Irrtum bemerkte….

    Ich hab euch erst vor kurzem für mich entdeckt, höre abgesehen von den letzten aktuellen Sessions derzeit nach, hab’s bisher aber nur bis zur Horta-Folge geschafft… Ich find euch jedenfalls großartig und freu mich auf die nächsten. Jahre mit euch😁

    Beste Grüße

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  7. Hallo an alle TaD-HörerInnen!

    Dem Technobabble messe ich gar nicht so viel Bedeutung zu. Data sagt z.B. im Dialog mit Picard:
    „I see time as a constant…“, obwohl er die Relativitätstheorie in- und auswendig kennt (oder das zumindest sollte)! Nein, Data, die Zeit ist eben KEINE Konstante! Lustig finde ich, dass er nach getaner Arbeit „mit Vergnügen“ auf die Enterprise zurückbeamt. Warum wollen uns die Autoren später erklären, dass er keine Emotionen hat? Ich denke, er bringt seine Emotionen schon sehr deutlich zum Ausdruck!

    Als kleine Nebenaspekte stelle ich mir drei Fragen:
    1) Picard marschiert im verschwitzten Fecht-Anzug auf die Brücke. Mutet er seinen Offizieren damit eine ungebührliche Geruchsbelästigung zu oder müssen sie das „abkönnen“?
    2) Wieso trägt der frischgebackene Sicherheitschef Worf immer noch seine rote Uniform, anstatt in die standesgemäße gelbe Kluft zu schlüpfen?
    3) Sind die drei Datas vielleicht schon eine Vorahnung auf die drei Enterprises in „All Good Things“? Da geht es auch um verschiedene Zeitebenen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Klar, ich greife sehr weit vor, trotzdem drängt sich mir der Vergleich auf.

    Das Discovery Panel hat Aron Eisenberg in einem ganz tollen Podcast zur erwähnten DS9-Folge „It’s Only A Paper Moon“ gewürdigt. Hört mal rein, es lohnt sich:
    https://www.discoverypanel.de/2019/09/25/lieblingsfolgen-ds9-its-only-a-paper-moon/

    LL&P

    Michael from Outer Space

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    • Hallo Michael mit neuer Fachrichtung 😉
      ich finde das immer schön, wenn man sieht, dass sie nicht nur auf der Brücke sitzen bis etwas passiert, sondern auch ein wenig Alltag haben dürfen. Unerwartetes kündigt sich ja nun mal nicht im Terminplaner an und daher schätze ich genau solche Szenen, wie Picard aus dem Training gerissen, verschwitzt im Fechtanzug auf der Brücke. Frischer Schweiß riecht üblicherweise nicht und sobald Zeit ist, geht er offenbar duschen und sich umziehen. 😉
      Zu 2. -> Budget!? Oder Dorn wollte oder konnte keine Uniform von einem der gefeuerten Chefingenieure anziehen. Vielleicht hat auch keiner dran gedacht? 😉
      Zu 3. -> Nein. *g* sorry. 😉✌🏻
      LG =)

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    • Was Datas Wahrnehmung der Zeit anbelagt… Er wird sicher wissen (müssen), dass die Zeit nicht konstant ist, aber vielleicht ist es gerade ihm als Maschine nicht möglich, diesen Unterschied, nun ja, zu erleben. Vielleicht war es so von ihm gemeint.

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  8. Danke für die neue Folge 🙂

    Bevor ich zum Inhalt der TNG-Episode komme, auch ein paar Gedanken zum Podcast…
    Ich finde es durchaus legitim, „Atmosphärisches“, das der subjektiven Wahrnehmung unterliegt, in eine Folgenbewertung einfließen zu lassen. Sowas kommt ja auch nicht aus dem Nichts, sondern wird durch Faktoren wie die Musik oder ein allgemeines Setting (mit)gebildet. Bei DS9 wird es mir nicht anders gehen, wo ich wahrscheinlich aufgrund der dort mMn merkwürdigen Mischung aus Militär-Pathos und Soap keinen wirklichee Spaß beim Schauen entwickeln konnte, auch wenn manche Inhalte etwas hergaben.

    Interessant fand ich Michaels Kommentar: Eure manchmal etwas – ich suche nach dem richtigen Wort – flapsige Art der Präsentation macht oft Freude, ich für mich würde aber sagen, dass es dem Podcast aber gut täte, wenn es nicht zu sehr überhand nähme. (Und natürlich auch immer wieder schön, die Interaktion zwischen Euch mitzubekommen, wenn man also wirklich merkt, dass sich da zwei Freunde unterhalten).
    Die „Bills“ und „Jeans“ – weil das ja wohl auch immer wieder Thema ist, stören mich nicht bzw. besser: eher indirekt. Gerade wenn man sich einer Serie oder einem Franchise so verbunden fühlt, passiert es schnell, dass man da weniger formell wird. Nur, wieder meine Sicht der Dinge, finde ich „Bill“ und „Jean“ halt irgendwie deplaziert, weil es doch eigentlich „Will“ und „Jean-Luc“ sind.

    Und gegen „Konversion“ habe ich nichts, aber wenn ich noch einmal das Wort „Evakuation“ höre… 😉 Okay, es mag im Deutschen existieren, aber… egal 😉

    Zur TNG-Episode:
    „WahP“ gehört nicht eben zu meinen Favoriten, aber ich bin ein großer Fan von derartigen Anomalien, weil sie die Grundlage für eine interessante und vor allem auch ziemlich einzigartige Geschichte bieten. Sie bringen ein Gefühl des Zaubers in ein Format, dass anders als zum Beispiel die Fantasy nicht zu abgedreht und willkürlich erscheint. Der Weltraum bietet so eben eine super Projektionsfläche für die Phantasie, ohne unrealistisch zu wirken; das ist etwas Besonderes an diesem Feature.
    Meiner Wahrnehmung nach wurde TNG ab der dritten Staffel zu „routiniert“. Klar, auch dann gab es noch Anomalien, aber es gab nicht mehr das Gefühl, ins Unbekannte aufzubrechen. So abstrus einige Folgen von TOS und TNG der ersten beiden Staffeln auch gewesen sein mögen, sie wecken in mir einfach Neugierde (auch eine Art von pseudo-wissenschaftlicher Wissbegierde) und Abenteuerlust. „WahP“ spielt was das alles anbelangt vielleicht nicht in der obersten Liga mit, aber sie lehnt sich an so ein spannendes Konzept doch zumindest an.

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  9. „We’ll always have Manheim!“

    Dass die beiden Fechter dieser Wiederholung gewahr werden, kann ja nur bedeuten, dass es sich also um keine Wiederholung im eigentlichen Sinne handelt, sondern zwei hintereinander auftretende (gleiche) Ereignisse, die mess- und warnehmbar sind. Die Analogie zum Schluckauf trifft es ganz gut, auch wenn Data da anderer Ansicht ist. Das würde auch bedeuten, dass überall, wo dieses Phänomen nicht auftrat, nun die Zeit ein paar Sekunden der der Enterprise voraus ist.

    War es denn möglich, als Sternenflotten-Offizier parallel noch an der Uni in Paris zu studieren? Bekam da Picard nicht ein krasses Zeitproblem, denn er war doch da bereits Kommandant der Stargazer, oder?

    Es wird in dieser Folge immer wieder gezeigt, wie Troi die Gefühlslage der Personen (aktiv) wahrnimmt und analysiert. Teilweise frage ich mich, ob sie da nicht schon die Grenze zur Privatsphäre überschreitet. Auch wenn sie Counsellor ist, muss es doch sicher Regeln für sowas geben.

    Es gibt mehrere Holodecks auf dem Schiff. Trotzdem wird das mit der Nutzungszeit doch ziemlich eng bei 1000 Personen an Bord.

    Wieso spricht ein Franzose mit einem Franzosen in Paris Englisch? Und wieso hat einer von ihnen (vorausgesetzt der Universalübersetzer ist aktiviert) einen französischen Akzent und der andere nicht?

    Dass dann plötzlich diese Situation zu sehen ist, die Picard 22 Jahre zuvor heraufbeschworen hat, hat mich damals beim ersten Ansehen auch verwirrt. Weshalb ich mich dann allen Ernstes fragte, ob vielleicht alle Ereignisse, die auf der Erde passierten, aufgezeichnet und gespeichert wurden und man deshalb genau diese Szenen sieht. Big Big Data oder so. Aber das Ganze ergibt ja keinen Sinn, denn die Figuren interagieren ja mit Picard, der ja nunmal eben nicht anwesend war an diesem Tag.

    Vielleicht ist ja Tashas Arm der Grund dafür, dass Denise Crosby in dieser Folge noch in den Credits genannt wird. ^^

    Wo Lazarus noch zwei Körper brauchte, schafft Paul Manheim es, sich mit nur einem Körper in zwei Universen zu etablieren.

    Auch in der Szene mit Beverly wird Deanna Troi relativ schroff angegangen. Das stützt meine These, dass ihre Analysierten das Gefühl haben, Troi sei zu weit gegangen.

    „In 28 bis 47 Minuten“ – da ist sie wieder, die 47!

    Zeit ist nunmal wibbly wobbly, timey wimey!

    Die Szene mit den drei Datas und dem laut tönenden dreifachen Countdown ist doch aber richtig geil!

    Ob Manheim auf der anderen Seite Leben begegnet ist, dass auf Solanogen basiert?

    Ich weiß gar nicht, was Ihr habt. Ich finde die Folge einfach klasse! Mir hat v.a. gefallen, dass hier mal ein Zeitreise-Forscher gezeigt wird, der das, was er entdeckt hat, überhaupt nicht im Griff hat. So ist Forschung nun mal, man hat einen Teil erfasst, kann aber am Anfang allenfalls Spekulationen über das große Ganze anstellen. Manheim sagt folglich dann auch, dass er die ganze Thematik nochmal völlig neu denken muss. Ich fand das alles sehr authentisch dargestellt.
    Daumen hoch!

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    • Hi Don,

      stimmt, den Forscher an sich finde ich auch klasse. Denn letztlich muss ja auch irgendwer in dem Bereich Fortschritte erzielen. Klar, man möchte vielleicht meinen, dass sie es ihm verbieten sollten, aber auch wenn es weitreichende Folgen haben kann, hätte die Föderation eine rechtliche Handhabe? Und ist die Forschung nicht eher in ihrem Sinne?

      Solanogen existiert glaube nur im Subraum. Hatte der vermeintlich andere Manheim, den es in meiner Vorstellung „absplitterte“, nicht einfach als ebenfalls etwas verwirrter Manheim in einer anderen Dimension, gesteckt? Ich dachte, weil er im Zentrum des Experiments war (warum auch immer die anderen nicht überlebten), hatte es ihn in mindestens zwei Pauls zerlegt und der „Manheim-Effekt“ trifft nur Leute, die von der „Welle“ (?), erfasst werden. (?)

      Mir erschien das Phänomen in Manheims Labor, wie der Zeitvortex der TARDIS. 😄

      In der Folge ist es kein Thema, warum Picard weiß, dass Manheim zu der Zeit dozierte. Das kann höchstens das Kopfkino anregen, in welchem Dreiecksverhältnis Jenice gesteckt haben könnte – an dass ich nicht mal glaube. Ich denke Simons Vorstellung ging mit ihm durch, als er Picard zu einem Studenten machte. 😉

      Sicher sprach Picard „Föderationsstandard“ auf dem Holodeck. Ähm… sicher… 😉✌🏻

      Ich denke, dass es keine „Regeln“ geben kann für Troi. Vielmehr wird sie sich an einem Kodex mit viel Interpretationsspielraum entlang hangeln müssen. Berufs- und Ehrenordnungen können die vielen Situationen nicht abbilden, die sich im Leben und in unterschiedlichen Konstellationen ergeben. Das erlebe ich in meinem Alltag auch, nicht als Counsellor, aber auch in einer komischen Position. Dazu gilt es nicht nur aus Sicht des Berufs gefühlt oder argumentativ richtig zu agieren, wie will sie zudem Betazoiden-Maßstäbe an eine Gemeinschaft anlegen, die eine andere Wahrnehmung hat? Ich denke sie muss jedes Mal erneut abwägen und deswegen fliegt sie in meinem Kopfkino auch immer mal zu Kongressen. 😉
      Mir geht es jedenfalls so… Es gibt immer neue Rollenkonzepte und Ideen, die eigene Stellung und Möglichkeiten bzw. Beschränkungen zu betrachten. Sicher geht sie in Supervision und ist froh sich manchmal mit anderen auszutauschen.

      👋🏻😊

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        • Das ungeklärte Mysterium 😉 Wir wissen nicht, soweit ich weiß, ob es eine Kunstsprache oder eine natürliche, umbenannte Sprache ist. Und seit der Wirr-war-Folge bei Discovery, deren Prämisse, dass sie dort alle generell unterschiedliche Sprachen sprechen können und der Univeraltranslator fest eingeplant sein soll, 🙄 möchte ich gerade auch nicht, dass man das Thema anpackt.
          Klar, ist der Universaltranslator eine tolle Sache und auch innerhalb der Föderation sicher unverzichtbar, aber wie kann man eine Akademie besuchen, sich gefühlt für alle Fälle wappnen und dann nicht mal eine annähernd gemeinsame Kommunikationsbasis in der Sternenflotte haben sollen? (Wobei die DSC-Folge ja noch weiter ging, die Technik fiel nicht einfach aus, sondern voicte nur jeden willkürlich und sprachlich wechselnd. Das war nur für Lacher gut… 🙄)
          Da lobe ich mir das Mysterium des Föderationsstandards und meinen Kopfkanon, dass man ihn sicher auf der Akademie gelernt haben muss. 😉✌🏻

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  10. Hallo, wieder eine gute Show 🙂
    Also, ich mag diese Folgen in denen irgendwelche verrückte Anomalien, wo völlig verrückte Dinge passieren und die Crew versucht herauszufinden, was dahinter steckt. So auch diese Episode. Beim Fechten wiederholen sich 3 Sekunden, auf einmal ist man doppelt vorhanden, oder es gibt gleich drei Datas. Das Techno Babbel interessiert mich dann weniger. Ich bin schon sehr auf Eure Meinung zu der Folge „Deja Vo“ gespannt, aber bis dahin haben wir ja noch ein wenig Zeit. Ja, ich habe Zeit gesagt.
    Bis nächsten Dienstag

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  11. Hallo zusammen!
    Ja, heute bin ich mit euch einer Meinung, der Daumen nach oben geht voll in Ordnung (ich will ja nicht nur meckern). Allein der Blick auf die Erde der Zukunft und in Picards Vergangenheit ist schon die Folge wert. Das Zeitexperiment ist in seiner Unwägbarkeit gut dargestellt, da muss auch nichts erklärt werden (ginge ja auch gar nicht). Und dass Picard der Versuchung, eine alte Beziehung wieder aufleben zu lassen, widersteht, ist nur „in character“. Er ist steif, unnahbar, in seine Arbeit verliebt, er strebt höhere Ziele an – aber er ist kein Betrüger. Er erinnert mich irgendwie an Gregory Peck als Horatio Hornblower in „Des Königs Admiral“.
    Das Holodeckprogramm – hat es eine psychotherapeutische Subroutine? Nun, bei Barkeepern soll das ab und zu vorkommen, ich denke da auch an den androidischen Barkeeper in “ Passengers“. Und da Picard sich an einem in etwa vergleichbaren Ort befindet, warum nicht. Viel mehr als zuhören und ab und zu mal eine unverbindliche Bemerkung von sich geben braucht es da gar nicht…

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  12. Hallo, Jungs,

    Zunächst mal vielen Dank für den netten Nachruf auf Aaron Eisenberg. Möge er in Frieden ruhen.

    Zur Folge:
    Ich bin zwar Fan von Mantel und Degen Filmen, aber ich traue mir nicht zu, einen Degen von einem Florett zu unterscheiden. Dem Sportfechten kann ich gar nichts abgewinnen, das geht mir viel zu schnell. Ob jemand getroffen hat, kann man nur sehen, wenn die Lampe leuchtet.

    Die erste Regel für Zeitreisen: Es gibt keine Regel. Anders ausgedrückt: die Regeln variieren mit der Methode der Zeitreise. Oder noch besser ausgedrückt: „I hate temporal mechanics!“

    Das Holodeck-Setting fand ich merkwürdig. Es sollte doch ein warmer Frühlingstag sein, aber das Matte-Painting sah bewölkt und diesig aus. Hatte Jenice nicht gesagt, dass es drei Tage geregnet hat? Kleine Kuriosität am Rande: Kellner Edouard hatte doch so eine durchsichtige Karte unter dem Arm. Laut Encyclopedia sollen darauf Köstlichkeiten wie Dilithium Croissants, Klingon Targ à la mode und Antimaterie flambé gestanden haben. Zu den Croissants würde mir vielleicht etwas einfallen…

    Zu den Kostümen: William Ware Theiss (Kostümdesigner von TOS) läßt herzlich grüßen. Wenn man genau hinsieht ist auch Jenices Oberteil ziemlich luftig.

    Es ist schade, aber wieder einmal verspricht der Titel mehr als die Episode hält. Ich glaube, Jenices Mädchenname lautet McGuffin. Wir wissen nichts über sie und ihre Beziehung zu dem jungen Picard, so dass der Zuschauer alles in sie hineingeheimnissen kann. Da wird viel behauptet, aber nichts gezeigt. In „Casablanca“ gab es ja immerhin den Flashback auf die kurze Affäre von Rick und Ilsa und ihr dramatisches Ende. Hier? Fehlanzeige. Ich hätte gerne mehr über sie gewusst. Und die Szene im Besprechungsraum schrie doch geradezu nach einem Kuss. Es muss ja nicht immer gleich Sex sein. Vielleicht hätten sie sich geküsst und dann festgestellt, nee, da ist nichts mehr.

    Sorry, von mir gibt’s auch nur einen Daumen quer.

    LL&P
    Eure Bridge

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