#105: Star Trek IV: The Voyage Home (MOV 04)

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26. November 1986:
In den drei letzten Filmen waren große Antagonisten am Start und es wurde fleißig gestorben. „Genug davon!“ fand Leonard Nimoy und drehte ein Star-Trek-Kinoabenteuer für die ganze Familie. Genießt mit uns diese Actionkomödie (ein heute vergessenes Relikt aus der Reagan-Ära), die eine gehörige Portion Umweltbewusstsein vermittelt – dafür aber umso weniger Eddie Murphy.

In Deutschland: Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart, uraufgeführt am 26. März 1987.

32 Gedanken zu “#105: Star Trek IV: The Voyage Home (MOV 04)

  1. Gerade schon mal eine Anmerkung zu Christine Chapel:
    mir war auch schon in den Titel-Credits aufgefallen, dass sie da als „Commander Chapel“ erscheint, daher habe ich gleich drauf geachtet: sie hat in dem Krisen-Raum, wenn ich mich richtig erinnere, als Dialog ein oder zwei Sätze, in denen sie verlangt, dass die Krankenhäuser mehr Notfall-Energie zugeteilt bekommen.
    Sie scheint also tatsächlich die Karriereleiter raufgefallen zu sein, aber nach wie vor im medizinischen Sektor geblieben zu sein.
    (Vielleicht leitet sie ja jetzt sogar die medizinische Abteilung der Sternenflotte, und McCoy muss ihr Rede und Antwort stehen – schöner Gedanke, oder? 😉 )

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  2. N’abbend Mädels!
    Ich bin zwar erst bei 9Min41Sek, aber ich glaube, es gibt Grund, da eine Kleinigkeit gerade zu rücken. Ihr macht euch sehr darüber lustig, dass das Marketing in Deutschland auf den Zurück-Titel ausgelegt war… ich glaube aber, das war keine rein deutsche Sache, sondern eher eine europäische. Zumindest das britische Poster geht da in eine sehr ähnliche Richtung, und das ohne die Ähnlichkeit zur McFlyschen Zeitreise (lernen wir bei Avengers 4, dat dat alles Quatsch is), also werft mal ein Blicklein hierauf: https://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fd1w8cc2yygc27j.cloudfront.net%2F-6207796529666018265%2F7407497904834284244.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.collectors.com%2Fentertainment-item%2Fstar-trek-iv-original-british-rolled-27×41-movie-poster-4%2F-6207796529666018265&docid=zVE39mtY9LRkSM&tbnid=AJcyFL7B7HBhMM%3A&vet=10ahUKEwjS7fOqgefhAhXE0qYKHU95DjYQMwhIKAYwBg..i&w=332&h=500&itg=1&bih=632&biw=1366&q=british%20poster%20star%20trek%204&ved=0ahUKEwjS7fOqgefhAhXE0qYKHU95DjYQMwhIKAYwBg&iact=mrc&uact=8
    Gute Nacht!
    PeeWee

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    • Mahlzeit PeeWee,

      da hast Du völlig recht, bei der Gewichtung der Titelschriftzüge auf den Postern ist ein europaweiter Plan erkennbar, „Star Trek“ kleinzuhalten. Zu dieser Marketingstrategie passt auch der rückblickende Teaser, den wir erwähnen.

      Die gewollt-erzwungene Titelverwechslung funktioniert aber nur in Deutschland.

      Bis nächsten Dienstag,
      Sebastian

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  3. Ich habe einen Gedanken zum transparenten Aluminium. Ich hatte die Szene immer so verstanden, dass die Formel nur als Bezahlung dient, das Aquarium aber aus herkömmlichen Acrylglas gebaut wird.

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    • Stimmt. Ich war zuerst auch darauf reingefallen, aber allein die Umstellung der Produktion hätte viel zu lange gedauert. Nichols sagte ja, die benötigte Stärke hätten sie auf Lager. Aber umsonst wäre das nicht gewesen und Stehlen kommt nicht in Frage.

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    • So habe ich das auch aufgefasst. Allerdings ist mir das auch erst jetzt beim Anschauen aufgefallen. Ich hatte das nämlich früher auch immer anders verstanden, und war bis dahin immer davon ausgegangen, dass sie die dünneren Wände deshalb brauchen, weil in meiner jugendlichen Ahnungslosigkeit davon ausging, dass 6-Zoll-dicke Wände soooo dick sind, dass die allein schon den ganzen Frachtraum in der Bounty ausfüllen würden, und somit kein Platz mehr für die Wale bleibt.
      Ähem. *Rotwerd*
      15 cm! 😀

      Übrigens habe ich den Eindruck, dass Scotty auch deshalb so „ungeschickt“ tippt, weil James Doohan wieder mal seine Hand so gehalten hat, dass man den fehlenden Finger nicht sieht.

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    • Mahlzeit Ben,

      oh Mann, jetzt ergibt die Szene nach über einem Vierteljahrhundert endlich einen Sinn. Danke, das hätte ich erkennen können. Nur finde ich jetzt den Kniff mit der verkauften Formel noch etwas schmutziger als sowieso schon.

      Bis nächsten Dienstag,
      Sebastian

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      • Und ich frage mich immer: Warum sind die Fenster im Krisenstab (der vielleicht eher unter der Erde sein sollte) nicht aus transparentem Alu? Vielleicht wurde es doch nicht erfunden 😉

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      • Wenn man mal das Buch zum Film liest (Sicherlich – es ist nicht Canon), wird es etwas aufgedröselt . Ich meine mich zu Erinnern, daß Scotty explizied sich diese Firma des Herrn Nichols heraus gesucht hat, da dieser wohl in der Zukunft als Entdecker des transparenten Aluminiums glit. Zumindestens mehr angedeutet.

        Scotty verkauft dem Typen eine Idee, die er sowieso irgendwann gehabt hätte. Moralisch ? Tja…. aber witzig.

        Aber es ist auch schon Ewigkeiten her, daß ich das Buch gelesen habe.

        ‚Live long and propper‘

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  4. Hallo, Jungs,

    Hier ist er also, mein großer Schlüsselmoment in meiner „Karriere“ als Star Trek Fan. Nachdem wie bereits erwähnt die ersten drei Filme irgendwie an mir vorbeigegangen waren und ich eher zu Star Wars tendierte, besuchte ich eines schönen Tages im Frühjahr 1987 eine alte Brieffreundin, die kurz zuvor geheiratet hatte. Wohl auf Initiative ihres Mannes gingen wir ins Kino und was soll ich sagen – ich verliebte mich in diesen Film. Diese herrliche Komödie war im wahrsten Sinne des Wortes erfrischend („wie ein Sorbet zwischen zwei Hauptgängen“ – treffend ausgedrückt). Ich steckte mitten im ersten Ausbildungsjahr und brauchte eine Ablenkung. Der Humor des Films erinnerte mich an meine Lieblingsfolgen von TOS wie „Kennen Sie Tribbles?“ oder „Morgen ist Gestern“, wo es ja durchaus Parallelen gibt.
    Meine Lieblingsszenen:
    „Hallo, Computer…“
    Kirks entsetztes Gesicht, als Spock mit Gracie kommuniziert
    Die Jagd durch Krankenhaus
    Und „Klonk!“ – als die Harpune mitten in der Luft abprallt. Es ist mir immer wieder ein „innerer Reichsparteitag“.
    Ein wenig beneide ich Gillian. Welcher Fan wünscht sich nicht, mit Kirk & Co in die Zukunft reisen zu dürfen?

    Natürlich kam mir schon das eine oder andere komisch vor.
    Wo war die Enterprise? Ach ja, die war ja kaputt.
    Was machten Kirk & Co auf Vulkan und was war dieser grüne Schrotthaufen da eigentlich? Ach ja, da war ja was…
    Und wieso hat Sulu plötzlich Halsschmerzen? Wie bitte? Der wird von Tommy „Alf“ Pieper gesprochen? Oh my…

    Über den Titel konnte man ja nur müde grinsen. Kein Mensch hätte Jim, Spock und Pille mit Marty McFly und Doc Brown in Verbindung gebracht.

    Noch ein paar Kleinigkeiten :
    DNA kann tatsächlich ziemlich langlebig sein. Archäologen haben in den letzten Jahren die Verwandtschaftsverhältnisse von Jahrtausende alten Pharaonenmumien bestimmt.

    Shuttle „Enterprise“ :Ironie der Geschichte ist, daß sie nie ins Weltall flog. Sie hatte keinen eigenen Antrieb und keinen Hitzeschild und wurde nur zu Testflügen in der Atmosphäre eingesetzt,auf dem Rücken einer Boeing 747.

    Der Captain der Saratoga ist nicht nur Geordis „Mutter“, sie ist auch die Königin von Zamunda und damit die „Mutter“ von Eddie Murphy.

    Der Präsident, im beta-kanon Hiram Roth genannt, wird von Robert Ellenstein gespielt, der später in „Die Frau seiner Träume“ Steven Miller spielt, Deannas beinahe – Schwiegervater.

    Spock hat erstaunliche Kräfte in seinem Nackengriff. Der Punk im Bus hatte eine dicke Lederjacke mit Kragen an und trug dazu noch ein mit Nieten besetztes Halsband!

    Die Walmodelle waren so gut gelungen, daß sich Tierschützer darüber aufregten, wie rücksichtslos die Filmleute mit den Tieren umgegangen sind.

    Und wer sagt, daß Gillian ins Weltall fliegt? Ihr Schiff kann doch auch die Meere der Erde erforschen. Bestimmt wird sie ihren Lieblingen nicht von der Seite weichen wollen und sie selbst wies darauf hin, dass sie dreihundert Jahre nachzuholen habe.

    Der klingonische Botschafter heißt im Buch Kamarag. Es gab mal einen Karamellriegel, der so ähnlich hieß. Gibts den eigentlich noch?

    LL&P
    Eure Bridge

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  5. Hey Leute,

    es tut mir leid euch enttäuschen zu müssen, aber ihr seid wohl nicht drum rum gekommen Eddie Murphys deutsche Stimme im Film zu hören, da Murphys Stammsprecher Randolf Kronberg in diesem Film, wie auch schon bei den SAT.1 Folgen Dr. McCoy spricht. 🙂

    Ansonsten – wie immer – toller Cast. Freue mich schon auf TNG.

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    • Stimmt! Grundsätzlich finde ich es schade, dass die deutsche Syncro von Euch immer ignoriert wird. Deshalb wurde auch nicht von Euch erwähnt, das Sulu in diesem Film von Thommi Pieper (ALF) gesprochen wird.

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      • Mahlzeit Torsten,

        mit der Synchro sind wir praktisch nicht vertraut, da wir seit 1995 keine Folgen mehr auf Deutsch gesehen haben. Bitte hab Verständnis dafür, dass es der eng getaktete Wochenrhythmus nicht zulässt, dass wir auch noch die uns zum Großteil unbekannte deutsche Synchronisation erarbeiten.

        Um das Thema wenigstens einmal angerissen zu haben, haben wir letztes Jahr eine Sonderfolge produziert, die unser erstes und letztes Wort dazu darstellt:

        https://trekamdienstag.de/2018/03/23/trek-am-freitag-3-synchronisation/

        Bis nächsten Dienstag,
        Sebastian

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        • Alles gut!👍ihr seit trotzdem die Besten!
          Ich schaue jede Folge vorher zweimal. Einmal auf deutsch und einmal auf englisch mit deutschen Untertiteln. War bei den Filmen natürlich jetzt auch etwas Arbeit 😉

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      • Hallo, Thorsten,

        Dazu sind doch die Kommentare da, dass Leute wie wir unseren Senf dazugeben können. Das ist doch der Spaß an der ganzen Sache. 😁

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  6. Tach allerseits!

    Euch ist wieder einmal ne super Diskussion gelungen! Manchmal schreibe ich das nicht extra hin, weil es für mich inzwischen schon selbstverständlich ist.

    Viele Trekkies finden, dass „The Search for Spock“ sehr an eine TOS-Folge erinnert. Dem stimme ich teilweise zu. Für mich ist aber „The Voyager Home“ derjenige Kinofilm mit der TOS-Crew, der sich am stärksten an die Serie anlehnt. Dafür gibt es mehrere Gründe.

    Dass die Story im Prinzip dieselbe ist wie in „The Motion Picture“ wurde im TREKcast schon erwähnt. Dort fiel es mir zum ersten Mal auf, obwohl ich die Filme vorher auch schon öfter gesehen hatte. MIND = BLOWN! 😀 Wahrscheinlich ist der Vorrat an mysteriösen Sonden, die im All rumfliegen und für Chaos sorgen nach „The Changeling“, „The Motion Picture“ und „The Voyage Home“ jetzt endgültig aufgebraucht. Die zweite Gemeinsamkeit zu TOS ist die Zeitreise. Zu Serienzeiten bediente man sich einer Zeitreise-Story, um das Budget zu schonen. Insofern ist die Zeitreise hier eine gelungene Homage an TOS. Übrigens nutzt die Crew dasselbe Manöver wie schon in der ersten Zeitreisefolge „Tomorrow is Yesterday“: Die Enterprise fliegt mit Höchstgeschwindigkeit auf die Sonne zu und wird durch die Zeit geschleudert. Die dritte Parallele ist in meinen Augen das Fehlen eines Antagonisten. Zwar könnte man die seltsame Sonde als Gegner bezeichnen, aber sie spielt im Film ja fast keine Rolle. Ihr einziger Zweck besteht darin, die Ausgangslage zu schaffen. So ergibt sich eine Situation, die in vielen (guten) TOS-Episoden anzutreffen war: Eine schwierige Situation muss gelöst werden, ohne dass man einen Feind hat, der einfach nur getötet werden muss. Dazu gehören wie schon erwähnt „Tomorrow is Yesterday“ und mindestens 12 weitere Folgen, die z.T. als Klassiker gelten. Hinzu kommt noch der Humor, welcher durch die Beziehungen der Charaktere seine Wirkung entfaltet und bei mir wieder einmal funktioniert hat (obwohl ich den Film zum ersten Mal vor ca. 20 Jahren sah).

    Die schon angesprochenen Tropes (Alien-Sonde, Zeitreise) kann man natürlich auch negativ auslegen und sagen: „Die sind doch zu faul, um sich endlich mal was Neues auszudenken!“ Es mus ja schließlich einen Grund dafür geben, dass bei späteren Serien eine Zeitreise als billiges Plot Device herhalten muss, um die festgefahrene Story aufzulösen. Das hemmungslose Herumpfuschen in der Vergangenheit zählt auch dazu. In „Tomorrow is Yesterday“ und „The City on the Edge of Forever“ bestand das Ziel noch darin, die Zeitlinie so wenig wie möglich zu beeinflussen oder begangene Fehler geradezubiegen. Ja, ich kann die Kritik verstehen. Was den Film für mich am Ende gut macht, ist nicht zuletzt seine Ausrichtung als Komödie. Wenn ich weiß, dass der ganze Plot sowieso nicht ernst gemeint ist, fällt es mir viel leichter über solche Dinge hinwegzusehen. In anderen Filmen oder Serien stören mich Logiklöcher, bei „The Voyage Home“ lache ich darüber. Mission erfüllt! 🙂

    Die Tatsache, dass eine Komödie beim Publikum gut ankam, zeugt in meinen Augen von der Vielfalt dieses SciFi-Universums. „The Motion Picture“ ist visuell beeindruckend und bietet als Story die Sinnsuche (Spock sucht nach der absoluten Logik, V’Ger sucht seinen Schöpfer). „The Wrath of Khan“ ist ein Action-Abenteuer mit einer Rachegeschichte. „The Search for Spock“ greift die Ereignisse des Vorgängers auf und bietet der Crew viele Szenen, in denen sie toll zusammenspielen. Bei „The Voyage Home“ setzte man dann vollständig auf Comedy und hatte Erfolg. Das beweißt die Kreativität und den Mut der Produzenten. Damals war man noch bereit, in viele verschiedene Richtungen zu denken. Genau das vermisse ich bei den späteren Filmen schmerzlich. Da gibt es nur noch Geballer und fiese Typen.
    Den mehrdeutigen Titel möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. „The Voyage Home“, also die Heimreise, kann man einerseits als die Rückkehr der Crew in ihre Gegenwart verstehen. Andererseits ist es aber auch eine „Heimkehr“ auf die Enterprise. Kirks einziges Ziel besteht ja darin, wieder seine Enterprise zu kommandieren und das erreicht er am Ende dieses Films auch.

    Ich habe eine Frage an unsere beiden geschätzen Podcaster Simon und Sebastian:
    Ihr hattet in einer Sendung zu einer TAS-Episode (den Titel weiß ich nicht mehr) den Podcastpreis erwähnt. Werdet ihr dazu noch etwas sagen? Mich interessiert nämlich, wie das ablief, wie ihr es erlebt habt und wie nah ihr der Verleihung kamt. Ich habe schon auf der offiziellen Homepage nachgeschaut und euch dort nicht gefunden. Darum denke ich, dass ihr leer ausgegangen seid. Wie viele Stimmen hättet ihr denn gebraucht? Ich hatte natürlich für euch abgestimmt.

    TNG klopft schon an die Tür und ich freue mich sehr darauf, die Serie mit euch zu gucken.

    Engage!

    LL&P

    Michael from Outer Space

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  7. Hallo zusammen!
    Ich habe bisher nur kurz reinhören können. Deswegen ganz kurz ein paar Worte. Den deutschen Titel halte ich für besser als das Original. Denn, ehrlich, „Die Reise nach Hause“ ist doch eher nichtssagend. Gerade die Anlehnung an „Zurück in die Zukunft“ gibt da schon die Richtung vor: Zeitreise und Komödie.
    Was mich immer ein wenig gestört hat: diese Sonde. Wer ist das, warum ist er/sie/es da? Eigentlich ist das nur ein „McGuffin“,ein völlig austauschbarer Aufhänger für die Handlung. Es hätten auch Nashörner oder Maiglöckchen sein können. Aber OK, Wale sind halt fotogener. Wobei – da fällt mir Douglas Adams ein: „Macht’s gut und Danke für den Fisch“. Da hieß es doch sinngemäß, dass man den Intelligenzunterschied zwischen Menschen und Delphinen daran erkennen könne, dass letztere ständig nur im Wasser spielen. Und dass die Delphine das genauso sehen…

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  8. Da ich nicht so ein TOS-Fan bin habe ich euch bisher nur sehr selten mal gehört, aber seit den Filmen bin ich voll dabei und ihr macht das super. Freue mich auf eure weiteren Film- und Serienbesprechungen.

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  9. Hallo nochmal!
    Ein paar kleine Anmerkungen noch, bevor ich wirklich schlafen sollte. Es gibt hier zwar jede Menge Logiklöcher, und ein großer Freund von Zeitreisen bin ich auch nicht, aber diesem Film verzeihe ich so einiges. Einfach, weil er lustig und dabei gut getimt ist, aber auch wegen seiner friedlichen und moralischen Grundhaltung.
    Eine Frage brennt mir aber noch auf den Nägeln: wenn die Sonde Geräusche macht, die sowohl auf Raumschiffen als auch auf der Erde, und sogar unter Wasser gehört werden können – welches Trägermedium wird denn da genutzt? Die Sonde befindet sich im luftleeren Raum und die Wale haben kein Funkgerät!
    Auch zeigt der Film nicht, dass sich die Menschheit durch die Umweltzerstörung selbst vernichten würde. Wäre nicht diese besch…. äh, seltsame Sonde gekommen, hätte niemand, ausser ein paar Altertumskundlern, was gemerkt.
    Und Spock und McCoy haben etwas vergessen. „Shore Leave“! Spock meint ja, er könne nur mit jemandem über den Tod diskutieren, der das auch schon mal erlebt hätte ( und ich kann mir vorstellen, das er das ernst meint ). Ja, und was war damals McCoy passiert? Oder war der da doch nicht tot gewesen?
    Hm, der Typ, der da immer den Gehweg abspritzt – ist der vielleicht von Rent a Spy?

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  10. Oh man, was habt ihr jetzt schon wieder gegen Randolf Kronberg. Eddy Murphys Erfolg hierzulande wäre nicht der gewesen – den er zweifelsfrei hatte – ohne die Deutsche stimme. Einfach unnachahmlich. Leider war Randolf Kronberg mit den letzteren Filmen Murphys um die Jahrtausendwende herum nicht glücklich und auch zunehmend schwieriger für seine Stimme. Wer einen direkt Vergleich möchte, möge in Shrek 1&2 und dann 3 ein Ohr auf den Esel werfen, denn leider ist Kronberg während der arbeiten an Shrek 3 2007 verstorben. Das Comeback des gerade mal 60 Jährigen Murphys (Gerüchte sagen: Berverly Hils Cops und/oder Prinz von Zamunda) wird dem entsprechend wahrscheinlich „Dennis Schmidt-Foß“ seine Stimme verleihen.

    Ach misst, Denilee hat es mir vorweggenommen aber um den Kreis zu Star Trek wieder zu schließen:
    Randolf Kronberg ist auch die Stimme der 1985er Sat1 Übersetzung und Film 4-6 von … DeForest Kelley aka. Dr. McCoy aka. Pille aka. Bones in TOS.

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  11. Hallo ihr Lieben,

    ich bin noch nicht ganz durch, es ist aber wie immer eine große Freude und sehr unterhaltsam.

    Auch das Bonusmaterial der DVD machte mir Spaß, wenn ich auch Walter Koenigs Erzählung über seine Fluchtszene mit eigenem Theme, mit einem lachenden und einem traurigen Auge sah. Er erzählte breit grinsend wie glücklich er mit seinem Plot und dem speziell für ihn geschriebenen Thema ist. Dass es das einzige Mal gewesen sei, dass er sich als Teil des Ganzen gefühlt habe. Hm.

    Aber jetzt noch etwas uneingeschränkt sehr schönes – herzlichen Glückwunsch zum 2. Jahrestag! Schön dass es TaD gibt. Vielen lieben Dank! 🎈🎉🙌🏻

    LG
    TaoTao 👋🏻✌🏻👍🏻🖖🏻

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  12. Hallo ihr ✌🏼, eueren längeren Podcast werde ich vermissen wenn TNG komm. Aber zugleich freue ich mich mega auf die Besprechung meiner Lieblingsserie.

    Etwas anderes, ist es euch aufgefallen dass der Admiral der während der Übertragung von Yortown mit dem Präsidenten redet, Benjamin Siskos Vater spielt bei Deep Space Nine?

    Grüße und Make it so ✌🏼🖖🏼

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  13. Wow, was für eine gespickte Podcast-Woche.
    Discovery geht ins Staffelfinale, da hatte ich fünf Stunden Podcast vom Discovery Panel, plus drei Stunden Trek am Dienstag.
    Viel mehr Podcasts habe ich nicht geschafft. Uff. Das muss sich jetzt mal ein bisschen entspannen, die Rückstände werden größer! Der Pile of Shame…

    Was für ein schöner Film! Ich sehe ihn immer wieder gern. Die Yes/No-Szene von Kirk und Spock im Auto war großes Timing, und so viel andere tolle Szenen…
    Am erstaunlichsten war die gewachsene Niere. Wie lange hat das gedauert? Ne knappe Stunde? Da hat der Körper aber was geleistet. Die Dame hat sich eine große Portion Krankenhaus-Abendessen verdient!
    Aber trotzdem sehr witzig!

    In einer Zeit, in der die Menschheit mehr denn je sich den heutigen Umweltproblemen widmen sollte, diese aber zu einem großen Teil einfach verdrängt, kann man einen Film mit dieser Botschaft sehr gut schauen,

    Und da Wale sowieso ein bisschen so aussehen, als wären sie nicht von dieser Welt, habe ich überhaupt nicht vermutet, dass hier mit Animatronics gearbeitet wird. Naja, wenn ich ein bisschen nachgedacht hätte: es war schon unwahrscheinlich, dass sie mit echten Walen gearbeitet haben. Aber ich gucke die Filme zur Unterhaltung, da muss man auch mal dem Kopf ein bisschen freigeben können…

    Gerade habe ich den TNG-Pilotfilm geguckt. Da gibt es auch viel anzumerken. So perfekt, wie man TNG in Erinnerung hat, ging es scheinbar nicht los. Freue mich auf Dienstag!

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  14. Lieber Simon,

    es ist OT, aber du hast es (dankenswerterweise) erwähnt. Dein Plan, dem Klimawandel zuliebe deinen Diesel auszutauschen, ist gut gemeint, aber gerade deswegen möchte ich eine mögliche Modifizierung anregen. Denn der Austausch alter Wagen durch neue gefällt der Industrie, wirkt sich aber nur begrenzt positiv auf das Klima aus. Ein paar Feststellungen:
    – das Verschrotten funktionierender Autos hilft dem Planeten erstmal gar nicht
    – es hilft hingegen schon, die Mehrzahl seiner Personenkilometern in verbrauchsarmen Fahrzeugen zurückzulegen
    – Autos sind in der Herstellung so ressourcenintensiv, dass schon fraglich ist, ob der Austausch eines funktionierenden Autos durch ein sparsameres Neues überhaupt jemals in der Bilanz klimaschonend ist. Es muss jedenfalls viel gefahren werden, um das zu schaffen. (Man sollte aber auch nicht extra viel fahren, um das zu erreichen 😉 )

    Letzter Punkt gilt umso mehr in Anbetracht dieses unsäglichen Trends zu schweren, großen und klima- und platzfressenden Autos. Wenn du wirklich einen Effekt entwickeln willst, nimm am besten ein kleineres Auto – aber vor allem kein größeres.

    Die bessere CO² Bilanz haben Elektroautos. Das gilt trotz nachweislicher Gefälligkeitsrechnungen wie jüngst z.B. vom IFO-Institut. Der Trend zu großen Autos mit großer Reichweite ist hier zwar auch völlig kontraproduktiv, weil die Batterien eben auch sehr teuer herzustellen sind. Der Gesamtvorteil wird dadurch zwar kleiner, aber bleibt. Der Schlüssel zu wirklicher Klimaschonung liegt eben hier auch in kleinen Autos mit eher geringer Reichweite (was das Gegenteil ist von dem, was die Industrie verkaufen will)

    Der kurze konkrete Hinweis, wie man meines Erachtens in deiner Situation am ökologischsten mobil sein kann (ich mache es jedenfalls so): Prüfe, ob ein Peugeot Ion/Citroen C-Zero deinen Bedürfnissen entsprechen kann. Das ist ein charmant kleiner und extrem wendiger Stromer, gleichzeitig auch das günstigste vollwertige E-Auto. Du kannst ihn ab 145€ im Monat gebraucht dauermieten/leasen (monatlich kündbar). Ja, die Reichweite kann manchmal ein Problem sein und wahrscheinlich fehlt ihm auch für manche Transporte der Platz. Aber genau für den Fall hättest du ja noch deinen alten Diesel, den du einfach für solche Fahrten in Reserve halten kannst. Vielleicht sogar geteilt mit anderen Menschen, die es genauso machen. Du würdest deine Personenkilometer also auf einen ökologischen Wagen verlagern und machst nur die Strecken mit dem Diesel, für die du dessen Reichweite brauchst.

    Dieses Konzept taugt natürlich nur was, wenn das Halten von zwei Autos finanziell oder parkplatztechnisch machbar ist und deine täglichen Strecken nicht die 70km überschreiten. Wenn es aber passt, kannst du so wirklich etwas für das Klima bewirken. Falls nicht, sehe ich auch als Klimabewegter wenig Anlass, deinen lieb gewonnenen alten Diesel abzugeben. Dann kannst du stattdessen vielleicht jemand passenderen hiervon überzeugen und versuchen, deine Strecken mehr ohne eigenes Auto zurückzulegen. Das bringt mehr.

    Grüße,

    Björn

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