#88: Once Upon a Planet (TAS 1.09)

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3. November 1973:
Ein Planet, auf dem Wünsche Wirklichkeit werden – was könnte als Urlaubsort schöner sein? Doch nüchtern betrachtet sollte lieber man fragen: Was könnte gefährlicher sein? Diese Erfahrung macht auch die Crew in der Fortsetzung der beliebten TOS-Episode Shore Leave.

In Deutschland: Urlaub im Wunderland (gekürzte Fassung), ausgestrahlt am 30. November 1976; Phantasie oder Wirklichkeit (ungekürzte Fassung), Videopremiere am 1. März 1994, ausgestrahlt am 20. September 2016.

7 Gedanken zu “#88: Once Upon a Planet (TAS 1.09)

  1. Hallo Simon und Sebastian!

    Die Nacherzählung der lustigen Erlebnisse während eurer gemeinsamen Schulzeit fand ich toll! Das wäre doch mal ein schönes Thema für eine Sendung der Rückspultaste, oder? 😉

    Dass ihr die Story der Folge „Once Upon A Planet“ in TOS schon mal in besseren Versionen gesehen habt, kann ich gut nachvollziehen. Für mich sieht es so aus, als ob die Autoren trotz der unendlichen Möglichkeiten, die ihnen in den „tiefen des Weltalls“ zur Verfügung stehen, doch immer wieder auf dieselben Geschichten und Motive zurückgreifen. Genau das stört mich auch an den Kinofilmen, die in der Kelvin-Zeitlinie spielen und an Discovery: Es MUSS unbedingt wieder die Enterprise sein. Spock, Sarek, Pike, Khan & Co. MÜSSEN unbedingt wieder auftreten, sonst wissen die Zuschauer nicht, dass es Star Trek ist. Dann wird natürlich auch wieder das Spiegeluniversum aus der Mottenkiste geholt, sie erwähnen die Defiant, April, Archer etc. Ach, Leute… könnt ihr euch nicht mal was NEUES ausdenken? OK, mit dem Sporenantrieb machen sie was neues! Wie geht es damit weiter? Diese tolle Technologie wird gleich wieder begraben, weil sie in den chronologisch gesehen späteren Serien nicht erwähnt wird und die Serie ein Prequel sein soll. Das ist für mich nichts Halbes und nichts Ganzes!

    Wenn sie eine neue Serie machen wollen, dann brauchen sie dafür einen radikalen Schnitt. Ich würde mich über einen Film oder eine Serie freuen, die in einem unbekannten Teil des Alls bei einer fremden Alien-Spezies spielt, wo die Föderation, die Klingonen und alle anderen bisherigen Fraktionen zu Beginn gar nicht erwähnt werden. Damit könnte man eine Story aus der Sicht dieser Aliens erzählen. Vielleicht interessieren sich diese Außerirdischen nicht für die Föderation und die anderen Gruppierungen. Sie wissen zwar, dass die mit ihren Raumschiffen durchs All düsen, Kriege gegeneinander führen usw., aber das alles geht denen am Allerwertesten vorbei. So was fände ich mal cool! In der Pilotfolge von Discovery hoffte ich, dass die Story aus der Sicht der Klingonen erzählt werden würde. T’Kuvmas Satz „…ihr tödlicher Ruf: ‚Wir kommen in Frieden.'“ machte mir große Hoffnungen. Bisher war ja immer alles auf die Sternenflotte konzentriert. Die Sternenflotte glaubt, dass sie im Universum für Frieden sorgt, aber sehen die anderen Spezies das genauso? Leider wurde so eine Sichtweise in der 1. Staffel überhaupt nicht dargestellt und das ist einer der Gründe dafür, weshalb mich Discovery bisher enttäuscht. Es wäre einfach spannend, wenn Star Trek endlich auch mal eine andere Perspektive einnehmen würde anstatt ständig das zu wiederholen, was vor Jahrzehnten über die Leinwände und Fernsehschirme flimmerte!

    Allgemein wird immer viel darüber geredet, dass Star Trek aktuelle politische und gesellschaftliche Themen aufgreift. In der heutigen Zeit besteht ein großes Problem in meinen Augen darin, dass die Menschen zu wenig MITeinander, aber oft ÜBEReinander sprechen. Was denkt und sagt der eine über den anderen? Wie unterschiedlich und gegensätzlich können Ansichten sein? Kann eine andere Meinung nicht auch sinnvoll sein, auch wenn sie mir nicht gefällt? Wie kann man trotz verschiedener Lebensweisen und Ansichten zusammenleben und -arbeiten? Star Tek eignet sich in meinen Augen besser für solche Themen und Geschichten als jede andere Serie.

    Lebt lang und in Frieden – bis nächsten Dienstag! 🙂

    Michael from Outer Space

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    • Hallo Michael,

      tja, Discovery… Ich finde, wir sollten der neuen Serie, deren erste Staffel ich auch nicht besonders mochte, noch etwas Zeit geben, sich zu entwickeln. Ich denke, es wird ein wenig bergauf gehen.

      Mein großes Problem aber ist und bleibt, dass diese Serie zu wichtig für die Zukunft von CBS ist, als dass die Network-Bosse ihre Finger davon lassen würden. Das war schon bei Voyager und Enterprise schwierig, hing von diesen beiden Serien doch der Sender UPN ab. Deep Space Nine war unter anderem deswegen so gelungen, weil die Serie in Syndication lief und den „Mächtigen“ egal war. Berman hat ein wenig gelenkt, was auch gut war, da gerade Ron Moore dazu neigt zu abzudrehen, wenn ihn niemand beschwichtigt, aber ansonsten konnten er und Ira Behr tun und lassen, was sie wollten. Diesen Freifahrschein wird Discovery nie bekommen und deswegen hab ich nach wie vor Bauchweh.

      Es ist aber gut, dass mehr Trek-Serien ins Angebot von CBS All Access aufgenommen werden. Das bringt Risikostreuung, die Last des Streamingangebots lastet nicht auf den Schultern einer einzigen Serie, alle atmen etwas auf und machen (hoffentlich) bessere Arbeit.

      Was die Rückspultaste angeht: Hör mal in Folgen 6 und 12 rein, da haben wir schon über unsere Schulzeit gesprochen und zahlreiche Anekdoten vom Stapel gelassen. Es kommt sicher noch eine dritte und vielleicht sogar vierte Sendung zu dem Thema und vielleicht schaffen wir es, Simon dafür zu bekommen. (Was bei der wöchentlichen TaD-Folge schon immer eine gewisse Herausforderung darstellt.)

      Liebe Grüße,
      Sebastian

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      • Hallo Sebastian!

        Ich bin nach wie vor skeptisch was „DISCOVERY“ angeht. Die 1. Staffel fand ich nicht komplett schlecht, einiges hat mir durchaus gefallen. Das Problem ist aber, dass sie mich nicht „mitgenommen“ hat, so wie das z.B. bei meiner Lieblingsserie DS9 war. Da gefällt mir der Pilotfilm auch heute noch. (Fast) Alle Storyarcs aus dem Piloten ziehen sich durch die Serie und werden glaubwürdig beendet. Als Beispiele nenne ich Odos Herkunft, die Freundschaft zwischen Sisko und Dax sowie den Konflikt mit den Cardassianern. Toll finde ich auch das Ensemble, sowohl in Bezug auf die Darsteller, aber auch auf ihre Charaktere. Quark, Nog, Miles und Kira finde ich einfach super und auch Nebenfiguren wie Ziyal sind richtig stark. Dukat ist in meinen Augen der beste Bösewicht in Star Trek, weil er vielschichtig geschrieben wurde.

        Natürlich habe ich auch an DS9 etwas zu meckern. Dennoch: Keine andere Star Trek-Serie hat es bisher geschafft, eine Story mit ihren Charakteren so gut einzuführen und weiterzuentwickeln. Babylon 5 und DS9 waren Vorboten dessen, was moderne Serien auszeichnet, nämlich lange Arcs und komplexe Charaktere. Dadurch sind Produktionen wie „Game of Thrones“ oder „The Wire“ so erfolgreich. Jede neue Serie muss sich daran messen lassen. Malte vom TREKcast sagte einmal, dass Serien heutzutage von der ersten Folge an funktionieren, weil die Zuschauer das verlangen. Ich sehe das genauso und möchte eine Serie, die mich von Anfang an oder zumindest nach den ersten paar Episoden fesselt. Die Romanserien, TV- bzw. Streamingserien und Animes, die ich lese/mir anschaue und nach Jahren immer noch mag, haben das hinbekommen.

        „DISCOVERY“ kriegt es nicht hin mich zu begeistern, das finde ich sehr schade. Ich möchte die Serie mögen! Leider unternehmen die Macher bisher vieles um das zu verhindern. Was genau hinter den Kulissen vorgefallen ist, weiß ich nicht. Jedenfalls habe ich keine Lust, wie in den 90igern bei TNG zwei oder drei Staffeln zu warten, bis es endlich mal besser wird. Da wusste ich wenigstens, dass die Serie später deutlich Fahrt aufnimmt und konnte mich darum durch den recht zähen Anfang kämpfen. Ich werde mir die 2. Staffel erst mal nicht anschauen, aber den einen oder anderen Podcast dazu hören. Es kann durchaus sein, dass ich komplett das Interesse an der Serie verliere.

        Das Serienfinale von „ENTERPRISE“ war aus meiner Sicht eine Katastrophe. Die TNG-Kinofilme befanden sich nach „Nemesis“ in einer Sackgasse. Als ich hörte, dass es neue Filme geben wird, war ich schon etwas aufgeregt und euphorisch. „STAR TREK“ von 2009 hat mich dann zwar nicht umgehauen, aber immerhin ging es weiter mit Star Trek. „INTO DARKNESS“ holt Khan wieder hervor, der als fast unbesiegbare Ein-Mann-Armee dargestellt wird (was er in TOS und Star Trek II eindeutig nicht ist). In „BEYOND“ mit seiner papierdünnen Story geht es dann um einen Typen, der fiesen Racheplan verfolgt. Für mich sind das drei reine Actionfilme ohne Anspruch. Von Star Trek erwarte ich etwas anderes.

        Das Star Trek des 21. Jahrhunderts ist für mich eine Reihe von Enttäuschungen, das muss ich leider so hart sagen. „DISCOVERY“ ist nur der letzte Teil davon.

        In die „Rückspultaste“ werde ich auf jeden Fall wieder reinhören! 😉

        MfG Michael from Outer Space

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        • Um mal eine Lanze für Discovery zu brechen: Bei aller auch berechtigten Kritik, finde ich es durchaus beeindruckend, wie (wenigstens teilweise) gelungen die Kanon-Bezüge sind. Bestes Beispiel, ich hatte das schon auf Twitter angemerkt, genau diese TAS-Folge: Spocks hingeworfene Bemerkung, seine Mutter sei sehr von den Geschichten Lewis Carrolls angetan gewesen, wird ja in „DISCO“ zum verbindenden Element in Michael Burnhams Background-Story (dem Trailer nach wird wohl auch in der zweiten Staffel darauf angespielt). Respekt.

          Follow the white rabbit…

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  2. Ein frohes neues Jahr! – Denke das kann ich noch wünschen, wenn der Januar auch schon etwas vorangeschritten ist.

    Ich sehe das Sklaverei-Motiv sich hier ebenfalls durchziehen, den Abschluss machte Uhura mit: „There is no shame in serving others, when one does it of his own free will.“

    Herzliche Grüße
    TaoTao 🖖🏻☺️

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