#80: Beyond the Farthest Star (TAS 1.01)

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8. September 1973:
Uralte insektoide Raumschiffe und wildgewordene Energiewesen halten die Enterprise-Crew in unserer ersten Zeichentrickepisode auf Trab. Wir lernen: Müllcontainerdeckel können schnell zur Todesfalle werden und überall sind Gürtel. Gürtel so weit das Auge reicht.

In Deutschland: Keine Blumen für Kirk (gekürzte Fassung), ausgestrahlt am 26. Oktober 1976; Das körperlose Wesen (ungekürzte Fassung), Videopremiere am 1. März 1994, ausgestrahlt am 8. September 2016.

9 Gedanken zu “#80: Beyond the Farthest Star (TAS 1.01)

  1. In dieser Sendung erwähnten wir…

    Das Filmation-Animationsstudio und seine Serien „He-Man“, „She-Ra“, „Fat Albert and the Cosby Kids“, „The Ghost Busters“ und „Bravestarr“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Filmation
    https://de.wikipedia.org/wiki/Masters_of_the_Universe#Zeichentrickserie
    https://de.wikipedia.org/wiki/She-Ra#Produktion_und_Ver%C3%B6ffentlichung_der_Serie
    https://en.wikipedia.org/wiki/Fat_Albert_and_the_Cosby_Kids
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ghostbusters_(Fernsehserie)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bravestarr

    Die Kindersendung „Bim Bam Bino“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bim_Bam_Bino

    Den Podcast „Saturday Morning Trek“
    http://www.trek.fm/saturday-morning-trek/

    Den Spock-Helm

    Den SciFi-Film „Die phantastische Reise“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_phantastische_Reise

    Das Hörspiellabel Europa
    https://de.wikipedia.org/wiki/Europa_(Label)

    Die Zeichentrickserie „Captain Future“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Captain_Future#Anime

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  2. Guten Tag!

    TAS sah ich zum ersten Mal als Kind und fand es toll. Für mich war es eine schöne Ergänzung zur Realserie. Die Möglichkeiten, die sich durch den Zeichentrickfilm ergaben, faszinierten mich und ich wollte mehr davon sehen. Das Alien-Raumschiff in der ersten Folge ist ein gutes Beispiel für die Freiheit, die die Animationsleute zur Verfügung hatten. Auf mich wirkte es damals noch fremdartiger als TOS und darum gefiel mir die Serie insgesamt gut.

    Viele Jahre später wurde sie auf TELE 5 wiederholt und ich sah mir wieder einmal einige Episoden an. Weil ich zu diesem Zeitpunkt schon viel mehr Erfahrung mit Star Trek hatte, fielen mir interessante Gemeinsamkeiten zu TOS auf, die ich als Kind noch nicht so deutlich wahrgenommen hatte. Besonders erwähnenswert sind hier unser alter Freund Harcourt Fenton Mudd, der einen Auftritt hat und dabei seine „Liebeskristalle“ verteilen darf und die allseits beliebten Tribbles. Die Wiederverwendung von Charakteren und Geschichten, die in TOS gut funktionierten, ist also beileibe keine Erfindung der Discovery-Autoren, sondern ein im wahrsten Sinne des Wortes „alter Hut“! 😀 Auch das Eindringen in ein riesiges, fremdartiges Alien-Schiff könnte im ersten Kinofilm wiederverwendet worden sein. Das Szenarion ist zumindest ähnlich.

    Ein weiterer Aspekt, den ich erst jetzt entdeckt habe, ist ein Zitat von Kirk. Als sie am Anfang der Folge noch auf der Brücke sitzen und gerade festgestellt haben, dass das außerirdische Raumschiff seit 300 Millionen Jahren im All unterwegs ist, sagt Kirk im Brustton der Überzeugung:
    „Vor 300 Millionen Jahren gab es auf der Erde noch nicht mal Leben.“

    Diese Aussage kann ich als Freizeit-Wissenschaftsoffizier der Sternenflotte nicht so stehen lassen! Darum schreite ich zur Tat und erfülle meine Pflicht:
    „Captain Kirk, ich widerspreche Ihnen nur sehr ungern. An dieser Stelle muss ich Sie jedoch korrigieren. Vor 300 Millionen Jahren gab es auf der Erde schon sehr viel Leben. Fast alle heutigen Tierstämme existierten nämlich schon während der sogenannten ‚kambrischen Artenexplosion‘ von ca. 543 Millionen Jahren.“

    Ob ich mir die Serie heute noch mal komplett ansehen würde, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Bei der zweiten Sichtung fand ich einige Animationen, die wie ihr schon sagt, immer wieder benutzt wurden, recht künstlich. Auch das Heranzoomen auf die Gesichter, wenn der Charakter anfängt zu sprechen, wirkt seltsam. Die anderen Filmation-Zeichentrickserien, die ich als Kind gern geschaut habe, wie z.B. He-Man, Ghostbusters und Bravestarr sind auch schon sehr angestaubt und können mit neuen Produktionen nicht mithalten. Ich glaube auch nicht, das TAS viel zum Star Trek-Universum beigetragen hat. Eure Diskussionen werde ich mir trotzdem weiter anhören, weil sie einfach sehr unterhaltsam sind. Außerdem freue ich mich auf die Besprechungen zu den Kinofilmen, bevor es dann mit TNG weitergeht. Ihr habt noch viel zu tun! 😉 Aber keine Sorge, wir sind ja bei euch. Gemeinsam werden wir das schon hinkriegen.

    Gehabt euch wohl!

    Michael from Outer Space

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  3. Hallo Ihr beiden!
    Eurer guten Bewertungen kann ich mich leider nicht anschließen. Ich fand die Folge leider unendlich öde. Schlecht animiert und die Story war grausam mit dutzenden Logikfehlern. Naja, sagen wir mal so, aus der Story hätte man mehr draus machen können.
    Und was sie da mit den Überlebensgürteln aus dem Hut gezaubert haben ging irgendwie gar nicht.
    Ich sehe ja die deutsche Fassung, und da wirkt die Serie wohl noch etwas komischer als in der englischen ^^

    Ach ich weiß nicht, bislang werde ich noch nicht warm mit dieser Serie :/

    Aber wie immer wart Ihr das große Highlight gewesen und freue mich trotz allem jede Woche euch zu hören. Ihr seid der Grund das ich mir TAS angucke! 😀
    Daumen ganz doll nach oben und den Deforrest Kelly Award für euch!

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  4. Hallo, Jungs,

    Freut mich, daß euch TAS bis jetzt gefällt, aber spart euch eure Daumen auf, da kommen noch einige Folgen, die ihn mehr verdienen als diese. Sein wir doch mal ehrlich : eine fremde Lebensform, die versucht, das Schiff zu übernehmen, noch dazu eine Kreuzung aus der Vampirwolke und Charlie X – das alles haben wir in TOS schon ein paar mal gesehen und zwar weitaus besser.
    Die Animation kann man nicht mit Disney vergleichen, aber ich muß zugeben, das fremde Raumschiff sah wirklich sehr hübsch aus. Umso trauriger, daß es einfach so zerstört wurde und wir nichts über die Erbauer erfahren haben. Vielleicht gibt es ja Fanfiction dazu? Das wäre etwas für Weltenbauer.

    Welch ein Zufall, daß vor kurzem die Produktion einer neuen Zeichentrickserie angekündigt wurde. Da bin ich aber mal gespannt! ⚡⚡⚡

    Meine Güte, daß ich daran nicht gedacht habe! Selbstverständlich schließe ich mich Sandra an und unterstütze eure Nominierung für den Kelley-Award!
    👑

    LL&P
    Eure Bridge

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  5. Super erste Folge über TAS! Ich habe viel gelacht.
    In der ersten Syncro des ZDF wurde Captain Kirk übrigens von Rolf Schult gesprochen, der ersten deutschen Stimme von Captain Picard. Aber trotzdem war diese Fassung echt grottenschlecht.

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  6. Da ich jetzt zum allerersten Mal TAS sehe, war ich von dieser ersten Folge tatsächlich positiv überrascht. Klar gewinnt die Story keinen Emmy, aber von wie vielen Scripten der Originalserie kann man das schon behaupten. Und durch die Kürze der Zeichentrickfolgen fällt meiner Meinung nach noch mehr auf, wie arg gestreckt so manche TOS-Folge war.

    Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten 21 Wochen.

    Grüße
    Daniel

    BtW: TAS kann man auch in Deutschland auf Bluray kaufen. Ich bin derzeit schwer am überlegen, ob ich die 35€ als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an mich selber investieren soll. Mein innerer Completionist ruft ja die ganze Zeit schon „Kauf, kauf, kauf!“

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  7. Als Kirk den Transporter-Chief weg schubst, um selbst an die Kontrollen zu gehen, weil er das ja alles viiiiel besser kann, musste ich an den 1. Film denken: da macht er dasselbe mit Janis Rand. Und generell nimmt diese Folge schon Kirks Verhalten aus dem 1. Film vorweg, andere zur Seite zu drängen, vorweg. Captein Decker lässt schon mal grüßen.

    Ich habe schon gehört, dass TAS einiges, das später im Star Trek Cosmos einen festen Platz bekommt oder zumindest noch wenigstens ein mal eine Rolle spielt, überhaupt erst einführt. Ein anderes kleines Detail kenne ich schon (ein ganz bestimmter Buchstabe bekommt in TAS seine Bedeutung 😉 ), die Neigung Kirks, andere zur Seite zu schieben, um sich vorzudrängen, kommt jetzt schon dazu. Ich bin gespannt, wie viele solcher Beispiele sich noch finden lassen. Ich werde die Augen auf behalten, vielleicht achtet Ihr ja auch ein wenig darauf.

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  8. Hallo ihr Lieben,

    eine sehr schöne Besprechung.
    Ja, die Geschichte war jetzt nichts großartig neues, aber TAS hat erstmals seine eigene Darstellungsform zeigen können und auch ich mochte die Episode.

    Die Gürtel erinnerten mich an etwas, was ich neulich hörte… ich finde es nur leider nicht mehr. In kleinem Rahmen war/ ist so etwas möglich. Irgendwie wurden Insekten in eine – im weitesten Sinne – Lufthülle gepackt, um sie für kurze Zeit in einem Apparat untersuchen zu können (was nicht unbedingt heißt, dass sie währenddessen und oder danach noch lebten..). Ich weiß leider keine Einzelheiten mehr, in großem Format stünde man jedoch vor erheblichen Problemen, sehr stabil war es zudem nicht. Aber das Prinzip ist auf jeden Fall interessant und häufig fragt man sich ja bei TOS, warum sie sich das Leben auf der Enterprise so schwer machen oder kaum über die eigene Nase hinweg denken. Es waren oft genug die Mittel und Möglichkeiten der Produktion, die limitierten. Von daher finde ich es positiv, dass man uns hier etwas futuristisches zeigt, auf das alle Besatzungsmitglieder vernünftigerweise auch Zugriff haben. (Mal abgesehen davon, dass ein Schimmern auf eine weitere Ebene gezeichnet, einfacher umzusetzen ist als alle in Raumanzüge zu stecken. Diese Folien würde man zudem nicht oft wiederverwenden können. 😉 )

    TAS ist mir als eine Serie in Erinnerung, die schöne Hintergrundbilder präsentiert und bei den Animationen Abstriche macht. Wie ich in TOS gut mit Wiederverwendungen und Pappmaché umgehen kann, so finde ich hier die mundbewegungseinsparenden Großaufnahmen etc. nicht schlimm. In Relation zu Budget und Zeit gesehen, wiegt das für mich nicht schwer.

    Als Synchronkind sah ich diese Folge zweimal und muss sagen, dass sie für mich im O-Ton wirklich besser rüberkommt und auch ohne die Schauspieler sehen zu können, gut verständlich ist. – Mut zur englischen Tonspur.

    Bis übermorgen, ihr Kelley-Award-Träger 😉
    🖖🏻

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