#79: Turnabout Intruder (TOS 3.24)

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3. Juni 1969:
Vor knapp 50 Jahren, genau 47 Tage, bevor der erste Mensch den Mond betrat, flimmerte die letzte Episode einer bahnbrechenden SciFi-Serie über Amerikas TV-Schirme und behauptete, dass auch in 300 Jahren keine Frau Kommandantin eines Raumschiffs sein könnte. Wir protestieren und feiern unser erstes Serienfinale.

In Deutschland: Gefährlicher Tausch, ausgestrahlt am 13. Juni 1988.

15 Gedanken zu “#79: Turnabout Intruder (TOS 3.24)

  1. Wow, ihr seid… „wir“ sind mit TOS durch, eine schöne Zeit. Meinen Glückwunsch für euer Durchhaltevermögen, danke für eure Liebe an der Sache, es ist ganz wundervoll mit euch beiden und allen anderen Star Trek wieder zu erleben.

    Die Folge hat mich eigentlich gut unterhalten (eine mich hinterfragende Relativierung weiter unten), ich fand den Körpertausch interessant und das daraus resultierende Schauspiel hat mich gebunden. Zu Shatner hattet ihr was gesagt, da gehe ich mit, Sandra Smith als Dr. Lester bzw. als Kirk fand ich echt gut. Von daher empfinde ich die Folge als positiv, sie ist nicht weit oben mit dabei, aber es gab ganz andere Ausfälle oder Abstürze in der Serie. Da ist nur der von euch ja besprochene Punkt, wie offenbar die Frau als solche, doch bitte mit ihrer Rolle (wo auch immer – zumindest nicht in Führungspositionen) zufrieden sein soll. Hm…
    Die meiste Zeit in der Episode konnte ich das Ganze gut als Dr. Lesters persönliches Thema sehen. SIE war auf der Akademie aufgrund ihrer Fähigkeiten und Charakters nicht geeignet. Es gab für Kirk und sie keine Möglichkeit zusammen auf einem Schiff zu dienen, weil sie sich nicht gut taten. SIE hat ein Problem mit ihrer „Weiblichkeit“ – was immer das heißt. Sie erschien mir eine Störung zu haben, das führt definitiv zu weit, aber sie schien mir einen üblen Hass auf Kirk zu projizieren, mich hätte nicht gewundert, wenn sie eine schlimme Kindheit gehabt hätte … was auch immer.
    Aber dann kommen ein paar Sprüche, die durchaus den Beigeschmack einer generellen Keule haben. Konnte sie womöglich mit Beschränkungen, die man als Frau erlebt, nicht klar kommen? Hm, zweimal blitzten ganz andere Bilder vor meinem geistigen Auge auf. Gesellschaftliche Beschränkungen aufgrund des Geschlechts, das erwartet mich momentan in der Neuübersetzung von Jane Austens „Sense and Sensibility“, aber in TOS kann ich es nicht ganz glauben und wischte es beim Sehen leicht verwirrt wieder weg. Ich bin mir jetzt gar nicht sicher wie ich zu der Folge stehe und werde sie mir noch einmal anschauen, mal gucken was ich noch finde, wer den Audiokommentar spricht etc. Um TOS für mich abzuschließen, habe ich auch noch etwas Bonusmaterial vor mir.

    Star Trek zeichnet für mich ein Bild von Möglichkeiten und Gemeinsamkeit in der Unterschiedlichkeit. „Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination“, ein Plus aus Solidarität und Partnerschaft. Im Grunde ist das nichts anderes was heute die Verbreitung bzw. das Leben von Inklusion zum Ziel hat. (Inklusion heißt nicht nur, wenn man es wünscht, gemeinsam beschult zu werden. Inklusion heißt, jeder gehört dazu, egal wo, egal bei was. Es wäre schön, wenn es eine gesellschaftliche Grundeinstellung wäre, das möchte der Gedanke.) Star Trek versuchte für mich immer ein inklusives Bild zu zeichnen und oder uns den Spiegel vorzuhalten, damit wir uns darüber Gedenken machen.
    Vielleicht möchte uns die Folge wirklich zeigen wie gefährlich das Zulassen von Gleichberechtigung sein kann. Aber irgendwie kann ich es nicht glauben.

    Ich freue mich auf TAS, damit habe ich mich noch nie „so richtig“ befasst, höchstens nebenbei geschaut. Es bleibt spannend, auf in die unendlichen Weiten der gezeichneten Sterne! =D

    Herzliche Grüße in alle Richtungen
    Tanja

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    • Auch der erneute Blick auf die Folge ändert nichts.

      Lester spricht am Anfang von der Erniedrigung im Körper einer Frau zu leben und genießt es offenbar die körperliche Kraft von Kirk zu erfahren, bzw. sie sagt, die eines Mannes. Ich habe das Gefühl, dass ihr Leben sie zu einer so unzufriedenen Person gemacht hat, die nicht mit sich klar kommt. Als Frau kann ich sie nicht nachempfinden und ich bekomme auch nicht wirklich etwas gezeigt, wie bei der erwähnten Jane Austen, dass es mich verstehen lässt, dass Frauen hier (in TOS) generell vor Barrieren stehen würden. Bereits am Anfang hab ich den Eindruck es mit einer gestörten (ist das p.c.?) … kranken (?) Frau zu tun zu haben, die womöglich schlimme charakterformende Erlebnisse mit mind. einem „übermächtigen“ Mann hatte. Da höre ich auch die Dialoge entsprechend – auf sie gemünzt. Aus heutiger Sicht sind die Passagen teilweise auch für mich mit kurzem Zucken verbunden, aber eben auch eine Serie ihrer Zeit. Ich war baff und beeindruckt, welche Reaktionen die Folge bei den Meisten hervorgerufen hat.
      Ich unterstelle Kirk seinerseits ein Bindungsproblem, er lässt sich nicht länger als, ähm, eine Episode auf eine Frau ein. Seine Prioritäten liegen ungeteilt bei Schiff und Besatzung. Lester konnte nicht damit abschließen und ja, ich bleibe dabei, da ist sicher noch mehr, was sie auf ihn projiziert. Damit höre ich nicht raus, dass Captains nicht in Paarbeziehungen leben können/ dürfen. Und dass Frauen kein Captain werden können war in meinem Kopf gar keine Option, vielleicht schaue ich aber auch zu sehr aus „meiner“ Perspektive. Hm.

      Da hinterlässt mich TOS am Ende doch überraschter als ich je gedacht hätte.
      Wer nicht streamt, Bonusmaterial ist immer ein Erlebnis (Audiokommentar gab es keinen), jetzt bin ich „fein“ 😉 damit. DVD-Box geschlossen.

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  2. Ein herzliches Grüß Gott!

    Es ist vollbracht: Simon und Sebastian haben nun mit „Raumschiff Enterprise“ die komplette erste Star Trek-Serie im Detail besprochen. Jede einzelne Folge wurde nach allen Regeln der Kunst seziert, analysiert und auf Herz und Nieren untersucht. Am Ende stand jeweils das kritische, aber stets gerechte Fazit unserer Podcaster. 79 fantastische Sendungen, die jedem, der es hören wollte, auf ebenso unterhaltsame wie spannende Weise den Ursprung des großartigen Star Trek-Universums näherbrachten, liegen hinter uns.

    Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei herumreden und sage einfach:
    Simon und Sebastian, ich danke euch für diesen tollen Podcast! Ihr habt euch für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Alle Achtung! Darum wünsche ich euch ganz viel Spaß, Elan und Freude beim weiteren podcasten.

    Ich stimme eurer Bewertung von „Turnabout Intruder“ vollständig zu. Zwei Anmerkungen zu bestimmten Szenen möchte ich dazu aber noch machen, weil ihr das nicht explizit erwähnt habt (oder ich es überhört habe).

    1. Szene:
    Lester liegt auf der Krankenstation auf ihrem Krankenbett, wo sie mit einem Gurt fixiert wurde und kommt zu sich. Chapel betritt den Raum. Die beiden führen den folgenden Dialog:
    JANICE: Oh. Is a visit by that very kind Mister Spock to be allowed?
    CHAPEL: Perhaps that can be arranged before we reach the Benecia Colony.
    JANICE: The Benecia Colony? But isn’t the Enterprise going to rendezvous with the Potemkin at Beta Aurigae?
    CHAPEL: Well, first we have to let you recuperate at Benecia. (offering a drink) You’ll feel better if you have a little.

    In dieser Szene dachte ich mir schon: Woher weiß denn Lester (falls es wirklich Lester ist und nicht Kirk in Lesters Körper!), dass sich die Enterprise mit der Potemkin treffen soll? Wie kann sie das bitteschön wissen? Sie ist kein Crewmen und hat darum keinen Einblick in die Abläufe auf dem Schiff. Der Dienstplan oder wie immer man das nennen möchte ist bestimmt nicht für jeden einsehbar, sondern wird nur den Offizieren zugänglich gemacht. Außerdem lag sie die ganze Zeit bewusstlos auf der Krankenstation! Zu welcher Zeit und auf welche Weise soll Lester also die Information erhalten haben, dass die Enterprise zu einem Rendezvous mit der Potemkin fliegt? Ich finde, Chapel hätte da schon stutzig werden und bei ihren Vorgesetzten mal nachfragen sollen. Diese Szene finde ich sehr unlogisch und unglaubwürdig. Das wird in den beiden anderen Szenen, die ich hier ansprechen werde, noch schlimmer.

    2. Szene:
    Spock hat gerade den Mind Meld durchgeführt. Er sagt zu Kirk in Lesters Körper:
    SPOCK: I believe you. However, my belief is not acceptable evidence. Evidence must be factual. Doctor McCoy may be of help. Come with me.

    Soweit kann ich das noch nachvollziehen. Spock hat durch den Mind Meld jetzt einen deutlichen Hinweis darauf erhalten, dass Kirk wirklich in Lesters Körper steckt. Nun möchte er diesen Verdacht durch eine Untersuchung bei McCoy bestätigen lassen. Dann fängt er aber an, die Sicherheitsmänner anzugreifen. Das ergibt für mich wieder keinen Sinn, weil er bisher nur einen Verdacht hat und keinen Beweis und das ja auch selbst gesagt hat.

    3. Szene:
    Weiter geht’s im Courtroom bei der Verhandlung. Scotty befragt Spock:
    SCOTT: Surely you must have more than that to go on.
    SPOCK: I have stated my evidence. Telepathic communication with the mind of Captain James T. Kirk.

    Wie bitte?!? Plötzlich bezeichnet Spock das Ergebnis seines Mind Meld als „Beweis“, obwohl er vor einer Minute noch das genaue Gegenteil davon gesagt hat? Was soll das denn sein? Was ist in dieser kurzen Zeit zwischen den beiden Szenen passiert, so dass Spock seine Meinung um 180 Grad gedreht hat? Ich fühlte mich zunehmend auf den Arm genommen und wenn mir eine Episode dieses Gefühl vermittelt, dann habe ich keine Lust mehr mir das weiter anzutun. Ich habe sie mir natürlich trotzdem bis zum Schluss angesehen. Das Trauerspiel musste ja schließlich zu Ende gebracht werden. Außerdem ist es die letzte Folge der Serie, darum wollte ich sie nicht einfach so abbrechen.

    Ich fand die Folge insgesamt auch unterhaltsam, aber das ist der einzige positive Aspekt. Inhaltlich gesehen ist sie leider einfach nur schlecht. Zum einen muss ich hier auf die frauenfeindlichen Sprüche verweisen, die schon zu Beginn rausgehauen werden. Das habe ich als ganz fürchterlich empfunden! Ich hatte das Gefühl, dass diese Episode 1868 gedreht wurde und nicht 1968. Schlimm! Unzumutbar! Grausam! Die Körpertausch-Geschichte ist an sich ganz spannend. Dieses Plot Device wurde später ja auch in anderen SciFi-Serien angewendet. So wie es hier gemacht wurde, finde ich es einfach doof. Es gibt auch keinen richtigen Twist, weil ich als Zuschauer gleich zu Anfang weiß, was hier Sache ist. Danach geht es schlicht und ergreifend darum, das ganze rückgängig zu machen. Große Überraschungen sind da nicht zu erwarten. Daneben bringen mich auch die angesprochenen unlogischen und unlaubwüridgen Szenen total aus dem Konzept. Es erinnerte mich sehr stark an die TNG-Folge „The Schizoid Man“, die eine ganz ähnliche Story hat und mich auch nicht überzeugte. Ich hätte es auch lieber gesehen, wenn „All Our Yesterdays“ die finale Folge gewesen wäre. Das hätte einen wirklich würdigen Abschluss bedeutet. Von mir gibt es auch ein „schlecht“ = „Daumen runter“.

    Mein Kommentar ist schon lang genug. Darum möchte ich hier nur noch einen Gedanken zu TOS im Allgemeinen loswerden. Für mich ist es in erster Linie eine „ehrliche“ Serie, und zwar aus folgendem Grund: Das Budget war niedrig und darum sind die Kulissen und Effekte teilweise schlecht. Der große Vorteil dabei ist aber, dass die Autoren eine gute Geschichte erzählen mussten, um die Zuschauer bei Laune zu halten. Sie hatten einfach keine tollen Landschaftsaufnahmen, Modelle, Kostüme, Spezialeffekte o.ä. So etwas kann Schauwerte bieten. Diese sind zwar nicht für die Story relevant, wirken auf den Zuschauer aber beeindruckend. Wenn das nicht verfügbar ist, bleiben nur die Geschichte und die Charaktere, mit denen sie punkten können. Bei modernen Produktionen habe ich manchmal das Gefühl, dass ich durch diese Dinge von der dünnen Story abgelenkt werden soll.

    Ich freue mich schon sehr auf eure Diskussionen zu TAS!

    MfG Michael from Outer Space

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    • Hallo Michael,

      ich empfand die von dir erwähnten Szenen zwei und drei so, dass Spock sich nach dem „Blick“ in Kirks Geist (in Lesters Körper) eindeutig sicher war, dass es einen Tausch gegeben hat. Er aber meinte, sein Wort wäre nicht genug. Das fand ich an der Sache das Schwierige, wieso glaubt er das und dann auch noch so, dass er einen nicht „offiziellen“ Weg nehmen und die Sicherheitsleute überwältigen muss. Er erhoffte sich von McCoy brauchbare Beweise, die alle nachvollziehen könnten, denke ich. Als bei der Verhandlung gesagt wurde, dass aus medizinischer Sicht alles in Ordnung ist (wirklich komisch, Herr Weltraum-Psychologe Dr. McCoy) hatte er dann nur sein Wort.

      Die Sicherheitsleute an Bord sind schon ulkig, oder? Häufig machten sie nicht was man ihnen sagte und hier sind nun zwei besonders Kirk-treue. Der eine ist sogar von den Toten auferstanden.

      LG
      👋🏻

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      • Wenn Spock von McCoy eine Bestätigung dafür bekommen hätte, dass sein Verdacht zutrifft, dann hätte ich es verstanden. Aber so wie es dargestellt wird kapiere ich es nicht. Einmal sagt er, dass der Mind Meld bzw. was er dabei gespürt hat (Kirks Bewusstsein) kein Beweis ist, der von der Sternenflotte anerkannt werden wird. Gleich darauf wendet er aber Gewalt gegen die Sicherheitsmänner an. Beruht diese Gewaltanwendung also nur auf seinem persönlichen Empfinden? Er hat zwar niemanden verletzt, aber es hätte durchaus Verletzte geben können, z.B. wenn einer der Sicherheitsmänner seinen Phaser abfeuert, um einem Kameraden zu Hilfe zu kommen. Spock konnte nicht wissen, wie sich die Situation entwickeln würde. Dass er sich einfach so dazu entschließt die Männer, die ja auch SEINE Kollegen sind, auszuschalten, ist schon ein starkes Stück und passt finde ich nicht zu seinem Charakter.
        Scottys Argument bei der Verhandlung ist in der Sache vollkommen richtig. Spock muss eindeutige Beweise vorlegen, um seine Behauptung zu untermauern. Natürlich ist alles schon so weit eskaliert, dass der Beweis eigentlich auf der Hand liegt und die Crew ist einfach nur zu blöd, um es zu erkennen. Es hätte ja gar nicht so weit kommen dürfen, wenn man sich Lesters Verhalten ansieht. Ich frage mich auch, was für eine Art von Arzt McCoy ist, wenn er dieses total irrationale Verhalten seines Vorgesetzten nicht als Beweis akzeptiert. Er verlässt sich aus unverständlichen Gründen nur auf seine Testergebnisse. Als Arzt und Freund des Captains muss er aber doch auch dessen Persönlichkeit schon so gut kennen, dass er seine eigenen Schlüsse ziehen kann. In einer Szene wird auch auf die vielen merkwürdigen Begegnungen mit Aliens verwiesen. Sie müssten wissen, welche Auswirkungen es haben kann, wenn jemand von einer fremden Macht kontrolliert wird. Alle früheren Erfahrungen werden aber einfach ignoriert.

        Ich finde es schlecht geschrieben und das nervt mich bei einer Story.

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  3. Moin!

    Zur TOS-Folge:
    Wie immer hatte ich sie schlechter in Erinnerung. Mir ist die Frauenfeindlichkeit beim Schauen nicht so doll aufgefallen, da ich die Aussagen auch mehr auf Dr. Lester bezogen habe anstatt allgemein auf alle Frauen, muss Euch nach der Besprechung aber zustimmen, da waren ein paar schlimme Klopper drin.
    Es waren aber auch tolle Charakterszenen drin, die Kombinationen von Bones und Spock, ein gar nicht so doll übertreibender Shatner (wenn man die letzten zehn Minuten ignoriert), und ein paar gute Einfälle.
    Schade, dass Shatner zwar wie Dr. Lester spielt, die Schaupielerin der Dr. Lester aber irgendwie nicht wie Kirk spielt.
    Gut fand ich auch die Kritik an der Obrigkeitshörigkeit der Redshirts. Obwohl sich der Chef schon benimmt wie ein Irrer: Befehl ist Befehl.
    Insgesamt immer noch eine durchschnittliche Folge für mich.

    Und nun zu Euch:
    Danke, danke, danke für diesen Podcast! Wer hätte gedacht, dass Star Trek nach der wilden Zeit in den Neunzigern noch mal so in mein Leben zurückkehrt wie zurzeit! Ich hatte dieses Franchise nach Nemesis schon abgeschrieben. Und J.J.Trek war ja auch nicht so dolle und vor allem nur alle paar Jahre mal kurz da. Und jetzt: mehrere neue Serien geplant, und vor allem jede Woche ein Blick zurück, der zeigt, was Star Trek schon alles geleistet hat.

    Wenn in den nächsten Jahren so wie es aussieht noch ein paar Folgen neu dazukommen, höre ich Euch also wahrscheinlich noch als Rentner!
    Coole Vorstellung!

    Es grüßt
    der Björn aus Hamburg!

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  4. Hallo zusammen!
    Die Serie ist zuende, die Serie geht weiter! (und ich habe es noch nicht geschafft, alle eurer Folgen nachzuholen). Aber es bleibt spannend. Inzwischen konnte ich auch den anderen Podcast zu Star Trek V hören, zu dem ihr den Link notiert hattet. Ich muss sagen, die haben ganz gut vorgelegt.
    Gerne jetzt noch mal zur aktuellen Folge. Wenn man die Lester zu Anfang so hört, klingt es wirklich so, als gäbe es ein allgemeines Verbot für Frauen, Sternenflottencaptain zu werden. Ich stelle mir das aber so vor, dass Frauen das durchaus dürfen – immerhin sind sie auf der Sternenflotten Akademie. Nur für die höchstqualifizierten Posten, wie zum Beispiel als Captain eines Schiffes der Constitution Klasse, sind sie bisher an den strengen Eignungstests gescheitert, Stichwort Kobayashi Maru. Das hat die Lester, die schon vorher psychisch labil war, persönlich genommen. Etwa „Ihr Männer macht die Tests extra so schwer, damit Frauen keine Chance haben“, dass sie also die Schuld bei anderen sucht, statt sich selbst realistisch zu sehen. Das aber ist natürlich nicht geschlechterspezifisch, sondern bei allen Menschen möglich. Da gab es doch den Finney in „Kirk unter Anklage“.
    Okay, seit Number One sind Frauen tatsächlich sträflich vernachlässigt worden. Da war die Raumpatrouille schon weiter, da war eine Frau Generalin und eine andere Führerin eines Planeten. Obwohl – am Ende musste McLane doch wieder alle retten….
    Dass die Lester gegen Ende immer mehr durchzudrehen scheint, ist nur logisch. Sie hat für ihr Ziel gemordet, ihr Plan läuft nicht glatt sondern stösst bei der Enterprise Crew auf Widerstand, und zu guter Letzt ist der Bewusstseins Transfer instabil. Ganz schlechter Tag am Ende.
    Glaubt aber bloss nicht, mit TNG wird alles besser, da waren auch noch ein paar ganz schöne Klopfer.
    Vielen Dank soweit und viel Spass noch.

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  5. Herzliche Glückwünsche zur ersten abschlossen Serie.
    Ich kenne Trek am Dienstag erst seit August dieses Jahr, habe aber alle Folgen nachgehört.

    Bei TAS werde ich mich beim Anschauen echt durchquälen müssen. Das ist gar nicht mein Fall. Naja, gehört aber nun einmal auch zu Star Trek. Mit Euch wird es hoffentlich leichter. Macht weiter so !!

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  6. Hallo, Jungs,

    Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zum ersten großen Meilenstein eures Podcasts. Ich kann mich dem Lob meiner Vorgänger nur anschließen. Vor allem bewundere ich eure Zuverlässigkeit. Man kann ja fast die Uhr nach euch stellen. 😊 Wenn man im Vergleich dazu sieht, was gerade auf dem Podcast-Sektor los ist – einer macht gerade „Pause“ und andere erscheinen auch nur unregelmäßig und in großen Abständen, was ich sehr schade finde, aber natürlich verstehen kann, wenn man sowas hobbymäßig betreibt – kann ich nur sagen ihr seid die besten!!! 👍👍👍

    Auch ich habe diese TOS-Folge mit gemischten Gefühlen gehört und gesehen. Einerseits schade, daß TOS vorbei ist, aber andererseits bleiben uns Kirk & co ja noch eine Weile erhalten. Ich habe TAS einmal durch gesehen, als sie auf Tele 5 gezeigt wurde. Wenn man erst mal über den steifen Zeichenstil hinweg ist, ist sie ganz unterhaltsam und die Stories stehen der Originalserie in nichts nach. Im Gegenteil : der Zeichentrick bietet ja ganz neue Möglichkeiten was Aliens und fremde Welten betrifft. Also lasst euch nicht abschrecken und guckt weiter! 👻

    Leider muß ich euch (mal wieder) zustimmen was die Qualität der Folge betrifft. Ich fand sie auch ganz schrecklich und als Serienabschluss nicht würdig. 😕
    Ja, man kann sie durchaus als frauenfeindlich sehen, man muß es aber nicht. Lester war von Anfang an einfach nur durchgeknallt, wahrscheinlich war sie das auch schon auf der Akademie. Nur so konnte sie einen solch absurden Plan aushecken und annehmen, daß sie damit länger als fünf Minuten durchkommt.
    Mal ganz davon abgesehen haben wir in den 79 Folgen ja nur einen klitzekleinen Ausschnitt aus den unendlichen Weiten gesehen. Ich habe spaßeshalber mal auf Memory Alpha die Captains der Sternenflotte gezählt, die in TOS zu sehen waren (ohne Commodores und Admirals). Es waren ganze 5 (in Worten: Fünf!) Wieviele Schiffe hat die Sternenflotte? Es gibt keine Aussage in der Serie wonach es Frauen nicht erlaubt ist, ein Schiff zu führen, nur Lesters von Paranoia geprägter Spruch. Okay, Kirk hat es nicht bestritten, er stimmte ihr zu, daß es nicht fair ist, aber wahrscheinlich hatten die beiden schon in der Vergangenheit genug darüber gestritten und jetzt lag sie scheinbar krank vor ihm. In der Synchro lauten Kirks letzte Worte der Folge:
    „Sie hätte ein erfülltes Leben haben können, aber der Drang nach Macht war zu stark. Sie tut mir leid.“
    Na ja, vielleicht kann man ihr auf Tantalus oder Elba II helfen… 😵

    Jetzt aber erstmal hoch die Tassen und dann auf zu neuen Ufern – äh Welten. 🍻
    LL&P
    Eure Bridge

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  7. Es ist vollbracht! 79 Folgen (und Wochen) von „Raumschiff Enterprise“ sind besprochen, und das in einer immer sehr angenehmen und gut hörbaren Art und Weise. Den allgemeinen Glückwünschen dazu möchte ich mich selbstverständlich ebenfalls anschließen.

    Kurz zur Folge:
    Ich persönlich fand die Folge gar nicht schlecht, es war halt eine dieser absolut durchschnittlichen Star Trek Episoden. Von daher geht mein Daumen zur Seite. Den Daumen nach unten haben schon Folgen bekommen, die weitaus schlechter waren als diese, und auf eine Stufe mit z.B. „Platos Stepchildren“ möchte ich „Turnabout Intruder“ nun wirklich nicht stellen.
    Die ganzen Sprüche über Frauen habe ich genauso wie Björn auch mehr auf Dr. Lester bezogen verstanden bzw. sie in das Schema „Das waren die 60er, das war halt damals noch so“ gesteckt. So richtig bewußt aufgefallen sind sie mir erst beim hören eurer Podcastfolge.

    Dabei kommt mir gerade ein Gedanke: Wie wäre es, wenn ihr ein Gegenstück zum „DeForrest Kelly Award of Excellence“ einführt, mit dem ganz besonders miese Folgen „beglückt“ werden? Wenn mich meine Erinnerung da nicht ganz trübt, können wir uns auf einige Exemplare dieser Gattung „freuen“. (Ja, auch in TNG gab es ziemlich miese Episoden.^^)

    Durch euch hatte ich jetzt endlich einen „weekly reminder“ und konnte dadurch endlich einmal einen Re-Watch komplett durchziehen. Danke dafür! Und ich freue mich schon sehr auf TAS, weil ich davon noch nie eine einzige Folge gesehen habe.

    Macht weiter so und wenn Anfang des Jahres endlich mein Umzug vorrüber ist, dann komme ich sicher auch wieder vermehrt dazu hier zu kommentieren.

    Grüße aus Erfurt/Prenzlau
    Daniel

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  8. Hallo,
    auch von mir nur einen besonderen Glückwunsch. Eine komplette Serie liegt hinter euch. Das ihr das durchgehalten habt ist schon echt Bewundernswert. Pünktlich jeden Dienstag, gab eine Folge Spaß am Dienstag. Ich habe sie immer zum Einschlafen gehört, also brauchte ich für eine Folge zwei bis drei Nächte.

    Ich hatte auch schon einmal die Idee einen kleinen Podcast zu machen und einige Freunde waren auch immmer Feuer und Flamme. Ich hätte gerne die guten alten Orion Folgen besprochen, oder Filme aus der Kindheit die ich beim älter werden wiederentdeckt, mit schönen Erinnerungen verbinde und dadurch neu Schätzen gelernt habe.Nur wenn es dann konkret wird, hat plötzliche keiner mehr Zeit oder Lust. Deshalb finde ich es umso erstaunlicher, dass Ihr durchgehalten habt.

    Jetzt kommt also TAS. Na gut. Ich habe nur einige Folgen davon im Free TV gesehen und habe so gut wie keine Erinnerung mehr daran. Von Pay TV bin ich kein großer Freund, deshalb kenne ich auch noch keine einzige Folge Discovery. Aber wie ich Euch inzwischen kenne, werdet Ihr die Folgen sicher unterhaltsam rüber bringen und ich bleibe auf jeden Fall ein treuer Hörer.

    Ich wünsche Euch also für die nächste Serie nur das Beste 🙂

    Viel Erfolg und vor allen viel Spaß dabei,

    Volker

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  9. Also Simon hat sich da – glaube ich – einmal versprochen, aber das ist ein Weg, den ich vielleicht wirklich manchem, der mit dem miesem Zeichentrickstil von TAS nicht klarkommt, empfehlen würde: Man kann sich die TAS-Folgen auch anhören. Ich habe das mal gemacht und die meisten TAS-Folgen habe ich wohl so konsumiert.

    Sonst sage ich nur: Daumen hoch und weiter so! Ich bin weiterhin jede Woche wieder dabei!

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  10. Kurz dazu warum es bis Janeway keinen wirklichen weiblichen Captain gab: Roddenberry war wohl nicht wirklich ein Feminist.
    Dazu kommt, dass nach The Cage eigentlich Number 1 und Spock nicht wieder auftauchen sollten.
    Roddenberry hat sich dann entschieden für den „Alien mit den Teufelsohren“ zu kämpfen.

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