#57: The Enterprise Incident (TOS 3.02)

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27. September 1968:
Geheimdienstmissionen wollen bis ins kleinste Detail durchdacht sein. Denn wenn sie es nicht sind, bleibt nur die Hoffnung, dass sich die Romulaner dämlich anstellen. Derweil dreht Jim mächtig am Teller (or does he?) und bei Spock brechen unerwartete Frühlingsgefühle aus (or do they?).

In Deutschland: Die unsichtbare Falle, ausgestrahlt am 12. August 1972.

3 Gedanken zu “#57: The Enterprise Incident (TOS 3.02)

  1. Das erste mal, dass ich Euch höre und dabei auch Eure richtigen Visagen vor Augen habe – immer wieder ein interessantes Gefühl, das kenn ich auch schon von anderen Podcasts. Aber ein bisschen anders ist das bei Euch ja schon, ich kannte ja Eure Portraits aus dem Titelbanner. Ihr hört Euch jetzt, wo ich Euch in natura kenne, halt nur kleiner an (speziell Simon! 😉 )

    Mit dem, was Ihr über die vereinnahmenden, betonköpfigen Fans sagt, sprecht Ihr mir echt aus der Seele!
    Auch wenn es einem selbst natürlich auch immer wieder so geht, dass man sofort losmeckert, wenn was für einen selbst wichtiges verändert wurde (ich denke nur an die Discovery-Klingonen und möchte am liebsten sofort loslegen zu zetern und schreien! 😉 ), aber mit etwas Abstand kann man oft nur den Kopf schütteln, wenn man immer wieder erlebt, wie massiv sich Fans gegen Veränderungen in ihren Franchises sperren.
    Ist ein komplexes Thema, und nicht so leicht über den Kamm zu scheren, ich lasse das jetzt mal so stehen.

    Da hab ich neulich noch groß damit angegeben, dass es bei mir zum festen Ritual geworden ist, TOS-Folge und Trek-am-Dienstag-Folge immer zusammen zu schauen – und jetzt strafe ich mich schon direkt Lügen: ich bin noch nicht dazu gekommen, mir die TOS-Folge anzuschauen, und werde es wahrscheinlich auch bis zum Ende der Woche nicht schaffen. Damit hab ich jetzt Eure Folge erst mal einzeln genossen , was auch schön ist, kann aber sonst nix zu sagen.

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  2. Hallo, Jungs,

    Auch von mir bekommt diese Folge ein 👍. Das liegt besonders an der Figur des romulanischen Commanders, eine für Star Trek Verhältnisse starke Frauenfigur, wunderbar gespielt von Joanne Linville. Ich war überrascht, dass sie nicht öfter und in größeren Produktionen zu sehen war. Der Commander scheint ihre bekannteste Rolle zu sein. Schade, dass es mit TNG nicht geklappt hat.
    Der Commander blieb nicht namenlos. In diversen Romanen und im Customizable Card Game hieß sie Liviana Charvanek. Unter diesem Namen sehen wir sie im abschließenden Zweiteiler von ST: Continues, „To boldly go“. Dort wird sie gespielt von Joannes Tochter Amy Rydell, die ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
    Ich denke durchaus, daß Spock Gefühle für sie hatte, sich aber dagegen entschied. Ich hatte fast Mitleid mit ihr, schließlich hat sie sich korrekt verhalten und nur ihren Job gemacht.

    Das dickste Problem der Story ist natürlich die Spionage Mission. Was passiert eigentlich, wenn Captain Kirk mal echt im Stress, oder echt durchgeknallt oder von einem bösen Alien übernommen wurde? Sagt die Crew dann „Oh, vielleicht hat er ja wieder einen Geheimauftrag, tun wir mal lieber, was er sagt“? Der Roman, auf den ihr so dezent angespielt habt, ist „Cloak“ (Der dunkle Plan) von S. D. Perry. Ich habe ihn nicht gelesen, kann also nichts weiter dazu sagen.

    Noch ein paar Takte zum Minirock: Die einen empfinden ihn als Provokation, andere sehen ihn als Ausdruck weiblichen Selbstbewusstseins. Immerhin wurde die Erfinderin Mary Quant dafür von der Queen zum OBE, später sogar zur Dame ernannt.

    Noch ein Nachtrag : Der männliche Commander aus Balance of Terror hat auch einen Namen: im CCG heißt er Keras, eine Umkehr von Sarek.

    Mist, Zeit wird knapp, muss gleich los.
    LL&P
    Eure Bridge

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  3. Eine in meinen Augen großartige Folge, die wunderbar die Staffel hätte eröffnen können.
    Anfangs kann man finde ich noch glauben, dass Kirk irgendwie schräg drauf, dann vielleicht dass er besessen ist und in eine Falle manövriert wurde. Bald ist klar, dass was anderes läuft. Euch stört, dass die Romulaner das Spiel nicht durchschauen. Hm, wieso sollten sie das? Sie kennen unsere Protagonisten nicht. Wie viele durchgeknallte Charaktere haben wir schon gesehen, deren Auseinandersetzung mit ihrer Crew vor Fremden nicht minder hat wirken müssen? Man denke an Cpt. Merik, den seine Mannschaft als Mericus („Brot und Spiele“) ertragen muss… Wir steigen sonst meist nur später ein.

    Ich habe mich zwar auch erst über die allgemeine Art der Romulaner gewundert, fand es aber nicht so unglaubwürdig, die Leiche Kirks bspw. zurückzuführen – es sind eben keine Klingonen. Die Kommandantin hat hier schon so viel Vertrauen in Spock und auch dies ist für mich glaubwürdig. Nicht nur, dass Nimoy (oder Spock?) wirklich gut spielt, es könnte ja auch tatsächlich so sein, dass er überläuft. Sie kennt ihn nicht und hat große Hoffnungen und Pläne.
    Joanne Linville spielt wirklich toll und ihre Rolle ist ebenso geschrieben, Fontana ist toll.
    Spocks Loyalität war nicht in Frage, sah ich auch so. Ihn hier in einem solchen Part zu sehen, macht aber wirklich Freude. Ich denke die Szene im Lift soll uns sagen, dass man den Feind mal aus einer anderen Perspektive sehen muss und sie diese Erfahrung, trotzdem sie auf unterschiedlichen Seiten stehen, nicht verlieren werden.
    Es bleibt für mich offen, ob Spock andeutet, dass er der Kommandantin unter anderen Umständen gerne näher gekommen wäre. Wie er bisher gezeichnet ist, bleibt es für ihn vielleicht gerade auch unklar. Vorstellen kann ich mir, dass dem so wäre. Bislang hat er eine – ja beinahe unvulkanische scheinbar-Vulkanierin (im Grunde wie er ggf. innerlich auch) noch nicht getroffen.
    Auf jeden Fall macht er für mich ihr gegenüber deutlich, dass er sie sowohl als Frau und als Kommandantin respektiert. Das hat vielleicht ihr Charakter mehr gebraucht als seiner. Wann hatten Kirks Bekanntschaften je ein solches Glück. – Auch sie hat ihren Job gemacht, das weiß er. Und ich denke, es war eine interessante Erfahrung freundschaftlich potentiell ins romulanische Reich aufgenommen worden zu sein. Von Seiten der (Otto Normal-)Vulkanier waren die Romulaner bis vor kurzem noch kein Thema. Hier wird ein Faß aufgemacht, das seit „Spock unter Verdacht“ / „Balance of Terror“ im Raum stand. Ich finde das klasse.

    Ja, es war doch etwas einfach die Tarnvorrichtung zu stehlen und ihnen dann noch sichtbar vor der Nase wegzufliegen. Aber all die dazugehören Plotlöcher sind für mich typisch TOS.

    Am Ende geht es in der Tat etwas unaufmerksam zu. Die dt. Synchro kann sich zu den dummen Lachern von Kirk und Uhura nicht mal verkneifen, Kirk in den Mund zu legen, dass die gerade herübergebeamte „Mrs. Spock“ auf die Brücke kommen soll. So habe ich es zumindest verstanden, was ein Quatsch.

    Scotts Aussehen hattet ihr letzte Folge angesprochen. Auch ich hatte gestutzt und finde, dass Doohan abgenommen hat (wie Shatner auch etwas), was ihm ein schmaleres Gesicht gibt. Älter wirkt er auf mich nicht. Klar, er trägt die Haare anders, ich glaube er will schneidiger aussehen, mehr Shatner-like wirken.

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