#55: Assignment: Earth (TOS 2.26)

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29. März 1968:
Wrestling am Dienstag! Haustiere am Dienstag! Westentaschen-Politik am Dienstag! Das sind nur drei der Spin-off-Formate, die Simon und Sebastian für den Podcast aushecken, während sich eine atomare Agentenstory entfaltet, an der Jim und Spock erschreckend unbeteiligt sind.

In Deutschland: Ein Planet, genannt Erde, ausgestrahlt am 2. September 1972.

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Christoph B.

    Moin,
    eine der besseren Folgen war das Staffelfinale.

    Ich hatte aber auch immer rum gerätselt was die da in der Vergangenheit machen.
    Noch dazu, dass es später/früher mit NX01 so viele Zeitprobleme gab.
    Das jetzt so aus Canon-Sicht.
    „Seven“ hab ich immer als Bond in Erinnerung. Die ganze Folge war einfach so, dass die NCC 1701-Crew da ist und sich einmischt und sogar selbst mal nicht alle rettet.

    Weiter im Ablauf und zu eurer Frage warum keiner den „Seven“ untersucht.
    Meine Antwort: „Einen Mann im Anzug kontrolliert man nicht!“

    Beim Computer hatte ich schon als Kind an M5 gedacht. Also noch offensichtlicher ging es nicht.
    Theorie: „Vielleicht hat der Erfinder von M5 diesen Computer in der Zukunft gefunden und hat ihn dann umprogrammiert. Einen gehörigen Dachschaden hatte er ja schon vorher.
    Und die Sternenflotte hat das vielleicht herausgefunden und hat die Enterprise dann zurück gesendet, weil in den alten Daten des Computers noch die Enterprise erwähnt wird. Natürlich wird der Crew dann nicht der wahre Grund genannt.
    Schön eine Fan-Theorie aufgestellt.
    Wie schlüssig ist sie für euch?

    Wegen den Enden von Staffeln habe ich ein positives Beispiel wie mann Rückblicke gestallten kann.
    Ich schaue gerne Warehouse 13. Als die Serie beendet wurde hat man genau sowas gemacht nur eben besser als andere. Die Rückblicke kamen in der Serie nie vor und sind für sich selbst kleine Geschichten die die Karaktere weiter bringen und die Zuschauer auf das Ende der Serie vorbereiten.
    Sehr gelungen und ich schaue diese Folge immer noch gerne an.
    Muss mann aber auch Warehous 13 Fan sein.

    Zurück zu TOS.
    Die Schreibmaschine fand ich am aller besten. Konnte minutenlang Lachen über diese Szene. Besonders wo sie immer „Stop it“ sagt und die Maschine es übernimmt.

    Bei der Rakete hab ich immer an das Apollo-Programm gedacht gedacht.

    Der letzte Part der Folge hat mir sehr gut gefallen. Spannung kam auf und ich fiebere immer noch mit, das die da keinen Scheiß bauen.

    Daumen hoch und eine tolle Woche noch euch beiden.

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    1. Michael Kleu

      „Einen Mann im Anzug kontrolliert man nicht!“

      „Suit up“, würde Barney Stinson da sagen 😉

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  2. Brigitte Heyer

    Hallo, Jungs,

    Heute bin ich wieder voll mit euch einer Meinung. 👍 Guter Pilotfilm für eine potentiell interessante Serie mit einem starken und charismatischen Protagonisten, vielleicht hätte die flippige Roberta ein wenig nervig werden können, aber in dem von euch erwähnten Roman hat sie sich ja zu einer fähigen Agentin gemausert. Schade, dass aus der Serie nichts geworden ist. Nur als Star Trek Folge war sie kaum zu gebrauchen.

    Ich entsinne mich dunkel, dass Raumschiff Enterprise in den 70ern tatsächlich am Samstag Vorabend zumindest teilweise parallel zur Sportschau im Ersten lief. Von daher ist es mir im Nachhinein schleierhaft, wie wir überhaupt Enterprise gucken konnten, denn natürlich bestimmte mein Vater, bzw Opa, wenn wir bei ihm zu Besuch waren, was geguckt wurde.

    Das Rätsel um „Felix Sevenrock“ ist übrigens gelüftet : Sowohl auf Memory Alpha (deutsch, Stichwort Gary Seven) als auch im Deutschen Star Trek Index (DSI) steht zu lesen, dass sich das Synchronstudio einen Insider-Witz erlaubt hat: Der zuständige Aufnahmeleiter hiess Felix Siebenrock!

    Noch ein Witz gefällig? Die vermissten Agenten, die im Original 201 und 347 hießen, werden im Deutschen 201 und 4712 genannt. Und so antwortet Roberta auf Sevens Frage: „Wo ist 4712?“ mit „Bei 4711?“ Ächz… 😣

    Die Tür hat das Drehbuch gelesen: Als die Katze Spock und den Besprechungsraum verlässt, öffnet sich die Tür ganz normal. Als sie jedoch in den Transporterraum kommt, öffnet sie sich gerade weit genug, dass das Tier durchpasst. 😼

    Und damit herzlichen Glückwunsch zur vollendeten zweiten Staffel, auf zur Dritten! 🎂 Ehrlich gesagt kann ich mich nicht so recht auf die nächste Folge freuen, auf euren Podcast dagegen schon. Das könnte lustig werden. 😈

    LL&P
    Eure Bridge

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    1. Michael Kleu

      „Der zuständige Aufnahmeleiter hiess Felix Siebenrock!“

      Das ist ja mal interessant! Schöne Zusatzinformation!

  3. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen! Ich kann mich noch gerade so an die Folge damals erinnern. Irgendwann habe ich dann gelesen, dass solche Bombenabwurfsatelliten (furchtbares Wort) zwar gedacht, aber nie gebaut wurden, weil sie nicht funktioniert hätten. Inzwischen wissen wir natürlich, das zumindest die Russen eine gebaut hatten, und zwar mit geklauter amerikanischer Technik. Oder sollte „Space Cowboys“ auch nur ein Film gewesen sein?

  4. Michael Kleu

    Ich fand die Folge auch sehr gut, aber ich hätte lieber Star Trek gesehen. Robert Lansing ist jedenfalls sehr stark in der Rolle.

    Simon sagt irgendwo, dass man Ereignisse meistens erst wesentlich später richtig einordnen kann, weil man dann Kontext und Nachwirkung überblicken kann. Dem würde ich mich voll anschließen.

    Aber kann es sein, dass Simon am Anfang Historiker als „Eierköpfe“ bezeichnet? Tssss. *altgriechischlexikonrauskramundfluchtäfelchenvorbereit 😉 Damit haben wir jetzt zwei Staffeln durch und es geht ins Finale!

  5. Helmut

    Die Enterprise fliegt durch den „Durchbrucheffekt“ ins 20. Jahrhundert. Soso. Bei „Tomorrow is yesterday“ war das noch ein Unfall. Aber immerhin, die komische Logik mit dem Trägerstrahl, der alles durchschüttelt, ist geblieben. Damals hat die Enterprise einen Düsenjäger zerlegt, jetzt wird sie selbst geschüttelt. Und aus dem Transporter tritt Herr Siebenstein, jedenfalls im ZDF. Dem altdeutschen Zuschauer entging auch ein Unikum von TOS, in dieser Folge wird zum einzigen Mal ein Gaststar unmittelbar nach dem Vorspann genannt. Das kam für uns Oldtimer erst in der DVD-Fassung.
    Was ich überhaupt nicht verstehe, die Szene im Transporterraum wurde sowieso ergänzt um die fehlenden Dialoge, warum hat man den Siebenstein nicht korrigiert? Ein paar Folgen vorher hat man aus der ZDF-Emily auch die richtige Amanda gemacht, warum hier nicht?
    Anstelle wie ihr mit Moriarty musste ich den Gary/Felix aber mit Blofeld vergleichen, schon mal wegen der Katze mit Klunkern.
    Wass solls, es folgt eine 45minütige Agentstory im Bond-Stil, leicht futuristisch und eigentlich völlig Banane, aber sehr unterhaltsam. Kirk und Spock sind mehr als Sideshow-Bob unterwegs, eher unbedeutend und gelegentlich im Weg.
    Bemerkenswert ist, dass der Bürotransporter von Gary Seven nicht nur die Schranktüren automatisch öffnet und schließt, sondern auch am Zielort die Wellblechschuppentüren gleich mit. Cool.
    Aber auch die Enterprise hat ihre Gadgets. Zwar ist die Suppenküche im Transporterraum diesmal außer Betrieb, aber dafür hat Scotty ein tolles Findegarysevengerät. An dieser Riesenrakete zoomt er genau auf den Quadratmeter, an dem Gary schraubt. Respekt.
    Aber noch mehr Respekt verdient Roberta, die es ohne jede Ahnung schafft, Gary aus dem Transporterraum wegzubeamen, so daß Scotty und mal wieder Eddie Paskey dumm gucken.
    Aber so schön alles auch unterhält, leider wurde aus der Serie nichts, die hier gestartet werden sollte. Statt dessen kam dann TOS Staffel 3, ob das wirklich besser war?
    Für diese Folge jedenfalls Daumen hoch, oft wird das nicht mehr gehen.

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  6. Uwe

    Huch , es hat noch niemand was zur Anfangszeit geschrieben. Dann kann ich mit einer Anekdote aufwarten.
    Star Trek TOS startete in den 70ern immer Samstags um 17:50 Uhr im Zett de Eff. Um 18:00 kam die Sportschau in der ARD., die mein Vater immer anschauen wollte. Also habe ich immer den Teaser und die ersten paar Minuten geschaut – dann schaltete mein Vater um.
    Das war blöd, aber halb so wild. Wusste ich doch, dass mein Vater zuverlässig spätestens nach ca. 15 Minuten einschlafen würde. Ich stellte dann, erprobtes Verfahren, den Ton stufenweise leiser und schaltete ins 2.
    Dort drehte ich den Ton gerade so laut, dass ich was hören konnte, mein Vater aber nicht gestört wurde. Deshalb fehlten mir bis zur Wiederholung von TOS bei fast allen Folgen ungefähr 15 Minuten der Handlung. Zum Glück wurde damals eher langsam und redundant erzählt, so dass ich auch als 10 jähriger folgen konnte.

  7. Nicole

    Hallo,
    ich höre gerade diese Folge nach. Hier sagt ihr, dass die Zeiten 2018 zu der Vergangenheit zumindest insofern besser sind, als dass wir keinen Krieg in Europa haben. Ich bin traurig…

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