#33: Mirror, Mirror (TOS 2.04)

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6. Oktober 1967:
Simon hat sich rasiert und Sebastian sich einen rauschenden Bart angeklebt, denn in dieser Woche bekommt ihr es mit ihren bösen Zwillingspodcastern zu tun. Sie versuchen, sich nicht gegenseitig zu meucheln, und sprechen stattdessen über eine Folge, die Mutter tausender Memes ist.

In Deutschland: Ein Parallel-Universum, ausgestrahlt am 22. Februar 1988.

9 Gedanken zu “#33: Mirror, Mirror (TOS 2.04)

  1. Meuterei!!! Ich war fast fertig mit meinem schönen Kommentar, und jetzt ist er futsch!!! 😬 Na gut, also noch mal von vorne…

    Hallo, Jungs,

    Wie – bei euch schneit es? Bei uns im Norden ist es immer noch feucht und grau. Da kommt das bunte Spiegel-Universum gerade recht. Passt auch irgendwie in die Vorweihnachtszeit, nach dem Motto: „Früher war mehr Lametta“. 😊

    Zunächst mal zu den Kleinigkeiten:
    Der Hitler-Gruss ist tatsächlich von den alten Römern abgekupfert, genauer gesagt von dem Hitler-Spezi Mussolini, der wiederum den Cäsaren nacheiferte.

    Der „Agonizer“ heisst im Deutschen „Agonie-Simulator“. Erst mal sind das viel zu viele Silben und dann ist es eine „nette“ Umschreibung, als ob das alles nicht echt wäre und man sich die Schmerzen nur einbildet. Hmpf! 😕

    Ich bin über dieselben Plotholes gestolpert wie ihr (Kostümwechsel, Timing), aber ich glaube, da kann man grosszügig drüber wegsehen. Ist schon irgendwie komisch, wie faszinierend dieses Spiegel-Universum ist. Ist es die viel zitierte „Faszination des Bösen“, der leichte Grusel-Faktor, oder einfach der Spaß am Piraten spielen? Ich weiß es nicht. Aber ich muss gestehen, dass ich auch schon den einen und anderen Mirror-Roman gelesen habe. Manchmal lief es mir kalt den Rücken runter. Beispiel: „Dark Mirror“ von Diane Duane. Deanna Troi als voll telepathische Sicherheitschefin/Politoffizier… brrr.

    Nirgends jedoch habe ich einen Zusammenhang zwischen dem Tantalus-Feld und der gleichnamigen Kolonie gefunden. Natürlich, liegt doch auf der Hand!
    Und damit komme ich zu meinem Tip des Tages: Star Trek Continues Episode 3: „The fairest of them all“. Die Handlung schließt unmittelbar an die TOS-Folge an und zeigt, wie es nach dem Rücktausch auf der Spiegel-Enterprise weiterging. Besonderes Lob geht dabei an Kirk-Darsteller Vic Mignona, der einen tollen Spiegel-Kirk abgibt. Man liebt es, ihn zu hassen 😈 Und da erwähnt Marlena (übrigens perfekte Doppelgängerin der Original-Darstellerin!), dass das Gerät von Tantalus V stammt.

    Übrigens: Mit dem Tantalus-Feld habe ich so meine Probleme. Zunächst mal habe ich keine Ahnung, was das mit der griechischen Mythologie zu tun haben soll. Davon abgesehen ist es aber ein ziemlich faules Plot-Device. Es erklärt auf einfachste Weise, wie der Spiegel-Kirk an seinen Posten gekommen ist und es rettet in letzter Minute unsere Helden. Ein tolles Gimmick. 😒

    So, bevor mir der Text nochmal abhaut, mache ich lieber Schluss.

    LL&P und Lang lebe das Imperium
    Eure Bridge

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    • Hey Bridge,

      na klar, „Dark Mirror“! Das widerspricht zwar so ziemlich allem, was der Kanon später zum Spiegeluniversum sagte, aber das war das eine Mal, dass ich auf der anderen Seite Grauen und Bedrohung empfunden habe. (Okay, DS9s „Crossover“ war, was das angeht, auch noch toll, aber danach ging es steil bergab in Richtung Karikatur.) Ein Buchtipp, den ich unterschreibe!

      An den Weihnachtsfeiertagen werde ich mich dann endlich mal über STC hermachen. Vorher locken noch „The Leftovers“ (meine Serienentdeckung des Jahres) und „The Crown“.

      Und nochwas… Schreib uns doch, wenn Du magst, bei Gelegenheit eine Mail. Wir würden gern mal eine Frage unter Ausschluss der Öffentlichkeit loswerden.

      Bis die Tage,
      Sebastian

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  2. Hallo zusammen

    Zunächst ein ganz herzliches Dankeschön an Bridge für die Empfehlung der Folge von STC. Das ist bisher völlig an mir vorbeigegangen und wird umgehend nachgeholt. Vielen Dank!

    Und nun zur Folge: Das letzte Mal, als ich diese Folge gesehen habe, ist sicher mehr als 20 Jahre her und oft trügen einen ja die eigenen Erinnerungen. Aber ich zumindest fand mich beim erneuten anschauen wieder unglaublich gut unterhalten. Klar, die ganz große Spannung kommt jetzt nicht auf, da man ja weiß wie es ausgehen muss, aber dennoch hatte die Geschichte ein sehr gutes Erzähltempo. Keine unnötigen Längen, wie sie noch oft in der ersten Staffel vorkamen, und viele actionreichen und dynamischen Szenen direkt aufeinander. Das hat mir wirklich gut gefallen.

    Plotholes & Logiklöcher gehören in Star Trek ja fast zum guten Ton, erst Recht wenn es um parallele Universen oder Zeitreisen geht. Solche Geschichte völlig frei von Fehlern zu erzählen schaffen aber sehr gute und hoch budgetierte Hollywood-Produktionen nicht. Selbst in der „Back to the Future“-Trilogie, die diese Thematik meiner Meinung nach mit am besten (und logisch konsequentesten) umgesetzt hat, findet man bei näherer Betrachtung Unstimmigkeiten und Vereinfachungen. So was ist, wie so oft einfach der Dramaturgie der Geschichte geschuldet.

    Aber zurück zum Spiegeluniversum: Endlich hatte Scotty auch mal wieder etwas mehr zu tun. Er und sein schottischer Akzent sind (für mich) der einzige Anreiz die Folgen im Original zu sehen, denn im Gegensatz zu vielen anderen mag ich ja die deutsche Synchro. Und mir hat diesmal ganz besonders Shattners schauspielerische Leistung gefallen … das kann man ja nicht bei jeder Folge behaupten.

    Aber mein eigentliches Highlight bei der Folge war die musikalische Untermalung. Keine Ahnung wie sie es geschafft haben, aber die Hintergrundmelodie empfand ich als genau richtig um die jeweilige Szene zu unterstützen. Vor allem in den bedrohlicheren Momenten hat das sehr gut gepasst.

    Rückblickend war die Folge vielleicht nicht ganz so fantastisch wie ich sie in Erinnerung hatte, aber sie hat mich doch sehr gut unterhalten. Meiner ganz persönlichen Top-10 aller TOS-Folgen bleibt sie also erhalten. 😉

    In diesem Sinne: Vielen Dank für den Podcast und bis nächsten Dienstag!

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  3. Eines habt Ihr übersehen: man kann den Agonizer tatsächlich abnehmen! Der Transporter-Chief händigt ihn Spock aus, der ihn bestraft / foltert, und dann den Agonizer zu Boden wirft, wenn ich mich nicht irre. Auf jeden Fall steckt ihn der Chief nicht wieder an, als er zu seiner Konsole zurück kehrt.

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  4. Eine sehr tolle Folge finde ich. Den kleinen Fehler in der Synhronisation zieht sich wohl durch alle Neuauflagen auf DVD, wo Mc Coy mit Kirks Stimme den Satz spricht: „Hier ist noch was wie vorher.“ Das war der Fleck wo Mc Coy mal Säure verschüttet hatte.

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  5. Das Problem hatte ich vor ein paar Folgen auch, da hatte ich so einen schönen Kommentar geschrieben, abgesandt, und dann wird er nicht angezeigt. Dann war ich aber beleidigt und habe geschmollt und das ganze nicht nochmal getippt.

    In dieser Folge finde ich es irgendwie super, dass unser Spock die vier Barbaren einsperrt, und dann einfach nix mehr macht. Warten wir doch mal ab, was unser Kirk und Co. so machen und ob sie den Weg nach Hause schaffen.
    Aber vielleicht hat er ja auch recherchiert und beim Zurückbeamen mitgeholfen. Wie Ihr ja schon gesagt habt, ist das Ende der Folge sehr zerstückelt und hinterlässt viele Fragen.
    Die hatte ich besser in Erinnerung.

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  6. Moin!

    Verdammte Vorweihnachtszeit, ich hechle schon wieder eine Woche hinterher. Aber dank Bridge ist hier ja das wesentliche schon gesagt. 😀 Beruhigt mich übrigens etwas, dass ich offenbar nicht der einzige bin, dem mühsam getippte Beiträge verlustig gegangen sind…

    Es ist ja, trotz aller Schwächen, wirklich eine klassische Folge.

    Das Spiegeluniversum machte für mein Empfinden nie so recht klar, ob es sich „nur“ um eine Parallelwelt handelt, in der die Geschichte aufgrund von „Weichen“, die gestellt wurden, anders verlaufen ist (das wäre dann so etwas wie die Keeler-Timeline) ODER ob, wie der Titel nahelegt, es sich um eine Welt handelt, in der quasi alles in sein Gegenteil verkehrt ist. Die Frage ist allemal interessant, und es ergeben sich daraus weitere, zum Beispiel: Ist die optimistische Zukunft „unserer“ Seite des Spiegels ein Glücksfall der Geschichte, die auch ganz anders hätte ausgehen können? Lauert im Menschen nach wie vor das Barbarische und wartet nur auf die Gelegenheit, ausbrechen zu können?

    Während „The City on the Edge of Forever“ ja noch eine Art Schmetterlingseffekt annimmt – relativ kleine Änderungen haben weitreichende Konsequenzen – macht es sich „Mirror, Mirror“ in dieser Hinsicht sehr bequem. Anders ist „drüben“ nur, was der Plot verlangt. Anderes ist identisch, bis hin zu Pilles Säurefleck. Naja. 😉

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